Apr.

26

26.4.12, Tag 16

POS 12:00 UTC 32 58,5N und 046 11,4W
Kurs 005, FÜG 4 Kn mit GR + Ge bei Wind aus 080 Grad mit 8 Kn
Loggestand 39.935 sm

Anglerglück scheint uns nicht beschert zu sein auf dieser Reise.
Vielleicht weil die Kühlschränke immer noch genug hergeben.
Uschi – so gab es heute gibt lecker Gulasch statt Fisch .

Die 40.000 konnten wir heute noch nicht schaffen,
weil es zwischendurch noch mal eine kurze Flaute gab; dafür morgen dann – versprochen!

POS 24:00 UTC 33 44,3N und 045 56,8W
Kurs 010, FÜG 6,5 Kn mit Gr + Ge, Wind aus 090 Grad mit 15 Kn
Loggestand 39.985 sm

Apr.

27

POS 12:00 UTC 34 27,5N und 045 28,9W
Kurs 015, FÜG 4 Kn mit GR + Ge bei Wind aus 100 Grad mit 7 Kn
Loggestand 40.036 sm

Es ist geschafft und wie einige angemerkt haben war es auf die letzten Meilen doch auch recht spannend.

„Schuld“ daran war der Wind, der auf den letzten Meilen etwas launisch war und zwischen 3 und 16 Knoten immer hin und her sprang.
Mal gings mit nur zwei und dann wieder mit 8-10 Knoten dahin.
Nun letztendlich war es am 27.04.12 02:16:15 UTC soweit! 40.000 sm hat „blu:kat“ nun hinter sich.

Am nächsten dran Rainer F. aus Berlin – Glückwunsch zu Deinem Tipp und noch dazu warst du einer der ersten die einen Tipp abgegeben haben.
Na genug Erfahrung konntest du ja auf Deinem Atlantiktrip sammeln.

Der Zufallsgenerator spuckte unter allen Teilnehmern als 2. Gewinnerin Corinna S. aus Düsseldorf aus – auch hierzu unsern Glückwunsch!
Die meisten Tipps gab’s übrigens für gestern, den 26.4.12 fast zeitlich gleichmäßig verteilt über den Tag.

Einen schönen Tagesabschluss hatten wir auch noch hier an Bord als am späten Nachmittag
eine riesige Delphinschule von sicher mehr als 100 kleineren Exemplaren uns einen Besuch abstattete.
Gut dass „blu:kat“ so breit ist, denn es gab regelrecht ein Gedränge um unsere Bugspitzen.

POS 24:00 UTC 34 58,4N und 045 03,9W
Kurs 020, FÜG 3,5 Kn mit Gr + Ge, Wind aus 120 Grad mit 6 Kn
Loggestand 40.078 sm

Apr.

28

28.4.12, Tag 18

POS 12:00 UTC 35 36,8N und 044 37,8W
Kurs 025, FÜG 4 Kn mit GR + Ge bei Wind aus 110 Grad mit 7 Kn
Loggestand 40.121 sm

Die JURA brauchte heut mal wieder Streicheleinheiten in Form einer gründlichen Zerlegung und Reinigung mit Luftdruck aus unserem Bordkompressor,
nachdem sie die Tage zuvor immer schon ein wenig „rumgezickt“ hatte.

Nun tut sie brav wieder brav ihren Dienst und der Capo schmeckt gleich noch mal so gut.

Zum Glück hatten wir für die Pflegearbeiten ruhiges Wetter, was allerdings auch zur Folge hat, dass wir uns ein wenig auf „Schleichfahrt“ befinden.
Jedoch rückt von Westen eine kleine Kaltfront an, die uns etwas mehr Wind bescheren soll.

POS 24:00 UTC 35 59,3N und 044 02,9W
Kurs 060, FÜG 4,5 Kn mit Gr + Ge, Wind aus 155 Grad mit 7 Kn
Loggestand 40.160 sm

Apr.

29

29.4.12, Tag 19

POS 12:00 UTC 36 18,3N und 043 11,8W
Kurs 065, FÜG 3 Kn mit GR + Ge bei Wind aus 160 Grad mit 6 Kn Loggestand 40.207 sm

Heute war wieder ein ruhiger Tag mit wenig wind, dafür Sonne satt und warm im Gegensatz zum letzten Jahr um diese Zeit.
Viele „Portugiesische Galeeren“, eine besonders nesselnde Quallenart, haben wir heute oft gesehen, wie sie sich mit ihrem blau und lila schimmernden „Segel“ vom Wind treiben lässt und dabei mit den bis zu 50m langen Tentakeln Nahrung aufnehmen.

Für die restliche Nacht und morgen ist mal wieder etwas mehr Wind angesagt – na mal sehen was draus wird. Bisher liegen wir immer noch gut in der Zeit.

POS 24:00 UTC 36 35,2N und 042 33,3W
Kurs 060, FÜG 4 Kn mit Gr + Ge, Wind aus 165 Grad mit 7 Kn Loggestand 40.243 sm

Apr.

30

30.4.12, Tag 20

POS 12:00 UTC 37 06,0N und 041 35,0W
Kurs 080, FÜG 6 Kn mit GR + Ge bei Wind aus 180 Grad mit 11 Kn
Loggestand 40.300 sm

Kurz nach Sonnenaufgang kam er, der schon seit Tagen vorhergesagte Wind! Richtung und stärke Ideal für unseren Kurs nach Ost. Dazu wenig Welle und „blu:kat“ kann sich mal wieder ins Zeug legen. 6,5 Knoten und teilweise bis knapp 9 Knoten!

Lt. Vorhersage solls es so bleiben – wie immer werden wir weiter berichten!

Einen schönen 1. Mai-Feiertag wünscht die „blu:kat“-Crew von etwa 500 sm vor den Azoren

POS 24:00 UTC 37 18,7N und 040 11,8W
Kurs 080, FÜG 7,5 Kn mit Gr + Ge, Wind aus 180 Grad mit 15 Kn
Loggestand 40.368 sm

Mai

2

Ich hatte gerade Kontakt mit Martin: die Aktualisierung des Blogs klappt im Moment nicht. Er macht die Nachträge dann aus Spanien.
Andi.

Apr.

1

by Ursel

Der erste Törn auf Vava-u hat begonnen. Nachdem Martin mit Matthias noch die letzten Arbeiten  durchgeführt hat, sind erst Ursel und später Frank in Martinique an Bord gegangen. Mit einem Mietwagen haben wir in zwei Tagen die sehr grüne Insel erkundet. Von dem Hafenort Marin ging es in die Hauptstadt Fort-de-France mit der Bibliothek Schoelcher an der Place de Savane, dann weiter die Route de la Trace durch den Regenwald in Richtung Mount Pelée.  An der Ostküste wird im Musee du Rhum nicht nur die Verarbeitung des Zuckerrohrs veranschaulicht, sondern man kann  auch das Endprodukt, den Rum, genießen. Den Sonnenuntergang erleben wir im Süden an der Grande Anse des Salines, dem schönsten Palmenstrand der Insel.

Apr.

3

by Ursel

Nach dem üblichen Großeinkauf segeln wir gegen 16.00 Uhr gen Norden vorbei an Dominica nach Guadeloupe. 24 Stunden brauchen wir für die 125 sm. Es ist eine stürmische Überfahrt. Vava-u segelt mit gut 12 Kn  durch die Nacht. In Guadeloupe ankern wir vor Le Gosier, einem kleinen Badeort bei Pointe à  Pitre.

Apr.

5

Heute erkunden wir die Unterwasserwelt bei der vorgelagerten Ile Gosier. Mit Tanja und Michi, die abends ankommen, ist unsere Crew vollständig.

06.04.13

Mit einem Linienbus sind wir schnell in Pointe à Pitre, der Hauptstadt von Guadeloupe.  Am Place de la Victoire besuchen wir den einheimischen Markt und kaufen frischen Fisch.

 

Mittags geht es weiter, ungefähr 4 Stunden segeln wir bis zu den Iles des Saintes, einer kleinen Inselgruppe südlich von Guadeloupe. Bei der Einfahrt in den Hafen  bietet sich uns ein Anblick wie in Frankreich. Bretonische Fischer haben sich vor Jahren hier niedergelassen.

20130408-115735.jpg

20130408-115752.jpg

20130408-115805.jpg

20130408-115819.jpg

20130408-120515.jpg

Apr.

7

20130408-115955.jpg

 

Heute ist Strandtag. Martin bringt uns zu einem kleinen palmengesäumten Strand, an dem am Abend zuvor eine Hochzeit gefeiert wurde. Wir erfreuen uns  also an karibischer Musik und Champagner. Das wichtigste ist natürlich unser Schnorchelgang in der sehr korallen- und auch fischreichen Unterwasserwelt. Auch das kleine Örtchen der Insel mit Geschäften und Lokalen ist schön anzusehen. Mit gemeinsamer Küchenarbeit und Uno mit verschärften Regeln lassen wir den Tag ausklingen.

20130408-120006.jpg

Apr.

8

by Ursel

Wir verlassen die Iles des Saintes gegen Mittag und segeln entlang der Westküste von Guadeloupe Richtung Norden. Bewaldete Bergketten mit kleinen Ortschaften ziehen sich hinunter bis zur Küstenstraße. Nach ungefähr 20 sm ankern wir bei Malendure, einem kleinen Badeort mit schwarzem Strand. In der Strandbar testen wir die gehaltvollen Cocktails. Unsere selbstgemixten sind wie immer besser.

20130410-194843.jpg

Apr.

9

by Ursel

Mit viel Mühe und großem Einsatz einer der vielen Tauchbasenbesitzer in Malendure ist es uns gelungen einen kleinen Schulbus samt Fahrer für unsere Erkundung von Guadeloupe zu organisieren. In der Sprache der Kariben hieß Guadeluope “Land der schönen Wasser“. Hiermit sind die vielen Wasserfälle im Parc National gemeint. Die Chutes du Carbet , die wir nach einer kleinen Wanderung durch den sehr beeindruckenden Regenwald erreichen, stürzen aus 110 Metern über drei Felsstufen in die Tiefe. Im nördlichen Teil unserer Rundreise gibt es einen besonders beeindruckenden Wasserfall. Die Cascade aux Ecrevisses ergießt sich in ein Becken. Ein lang ersehntes erfrischendes Badevergnügen. Der Weg durch den Regenwald ist dann auch bald zu Ende und wir sehen wieder das Meer. Ein schöner Ausflug! Pina Colada an Board und Uno mit noch verschärfteren Regeln beenden den Abend.

20130410-195406.jpg

20130410-195506.jpg

20130410-195438.jpg

20130410-195453.jpg

Apr.

10

by Ursel
Vor der Küste bei Malendure bei den Ilets Pigeon liegt der Cousteau Nationalpark, von dem er selbst sagte: „Es ist das beste Tauchgebiet, das ich je entdeckt habe“. Wir sind jedenfalls auch begeistert, die Sonne steht gut und wir sehen eine Vielzahl unterschiedlicher Korallen und Fischschwärme.

Michi und Martin verfolgen mit der Unterwasserkamera Schwärme von Doktorfischen. Im 30°C warmen Wasser fühlen wir uns auch nach einer Stunde noch wohl, aber wir wollen heute noch weitersegeln.

Die Route führt weiter Richtung Norden vorbei an der jetzt schroffen Steilküste. Nach 10 sm erreichen wir Deshaies, eine schöne palmenumsäumte Bucht. Von hier versuchen Tanja und Michi mit dem Beiboot die schön beschriebene Sandbucht Grand Anse zu erreichen. Die Brandung verhindert ihre Landung. Aber bei ihrer Rückkehr werden sie von Martin und Frank mit der besten Nachricht, die es für die drei Männer gibt, empfangen:

„WIR HABEN WIEDER INTERNET!“

 


 
Auf YouTube könnt ihr das Video in HD sehen. Dazu einfach auf den YouTube Button im Video klicken.

 

Schnorcheln03_Bildgröße ändern

Schnorcheln01_Bildgröße ändern

 
Schnorcheln02_Bildgröße ändern
 

Schnorcheln04_Bildgröße ändern

 

Schnorcheln05_Bildgröße ändern

Apr.

11

by Ursel
Wir verlassen die französischen Karibikinseln und segeln 45sm bis zu der zum Commonwealth gehörenden Insel Antigua. Bei gutem Wind und mit Tanja am Steuer schaffen wir die Strecke in 6,5 Stunden. Unsere beiden Videofilmer, Martin und Michi, haben hierzu ein atemberaubendes Video gedreht.

In English Harbour, einem malerischen Naturhafen im Süden von Antigua, gehen wir vor Anker. Die wirkungsvollen Cocktails in der Hafenbar verkürzen den Abend, so dass das abendliche Unospiel entfällt.

Apr.

12

by Ursel
VAVA-U bleibt heute vor Anker in der Bucht liegen. Martin und Frank werkeln an Bord. Tanja, Michi und Ursel erkunden erst English Harbour und dann mit einem Mietwagen die Insel.

English Harbour war früher ein englischer Marinestützpunkt. Die mittlerweile renovierten Hafen- und Werftanlagen bilden einen Nationalpark und wurden 2009 für das Weltkulturerbe der UNESCO vorgeschlagen. Aus einem ehemaligen Lager für Kupfer und Holz ist ein Hotel mit 14 Suiten entstanden, in dem auch Madonna schon übernachtet haben soll.

Unsere Rundfahrt beginnt beim Fig Tree Drive. Die Straße führt durch hügelige Landschaft entlang tropischer Vegetation mit Ananasfeldern und Bananenstauden. Fig tree heißt auf Antigua die Bananenstaude. Die Straße endet im Süden an der Carlisle Bay, einem karibischen Strand, wie man es aus der Werbung kennt.

20130412-225958.jpg

Die Fahrt geht weiter an der Westküste mit schönen Stränden bis nach St. Johns, der Hauptstadt im Nordwesten. Hier ist der Hafen, wo auch die großen Kreuzfahrschiffe einlaufen. Nach einem Bummel über die geschäftige Market-Street haben wir genug von dieser typisch karibischen Stadt. Wir fahren weiter zur Dickenson Bay mit einer sehr schöner Hotelanlage und baden in der türkisblauen Lagune.

20130412-230205.jpg

Weiter geht die Fahrt auf den teilweise sehr holprigen Straßen Antiguas entlang der Ostküste, wo die Wellen des Atlantiks die schmale Küste umspülen. Nun sind wir nur 50km gefahren und haben fast die ganze Insel umrundet. Michi hat sicher alle Tücken des Linksverkehrs gemeistert.

Apr.

13

by Ursel
Wettersituation auf den kleinen Antillen: nachts 25°, tagsüber 26° -28°, heiter bis wolkig und zwischendurch kurze Schauer.

Nachts weht auch in den Kabinen dank der zwei Fenster ein sanfter Wind, so dass selbst Ursel die Nacht nicht im Freien verbringt, zudem man durch das Deckenluk den Sternenhimmel sieht.

Die heutige Segel strecke beträgt nur 15sm. Es geht entlang der Westküste von Antigua bis zur Deep Bay kurz vor St. Johns. Es gibt zwar kein Ankerbier, aber der Bananenkuchen mit Rumschlagsahne ist ein gleichwertiger Ersatz.

Gestärkt schnorcheln wir zum Wrack der 1905 gesunkenen „Andres“. In 5m Tiefe treffen wir den Kofferfisch vom letzten Jahr wieder.
Wrack01

Wrack03

Wrack04

Wrack05

Wrack06

Wrack08

Wrack09

Wrack10

Wrack12

Wrack13

Wrack17

Wrack18

Wrack19

Apr.

14

by Ursel
Gleich nach dem Frühstück segeln wir weiter nach Barbuda, das wir nach 32 sm erreichen. Barbuda ist eine der wenigen Inseln, wo Kolumbus nicht an Land gegangen ist. Wir ankern an einem ein -samen Strand umgeben vom Meer in allen erdenklichen Blautönen. Am Strand treffen wir einen Einheimischen, der kiloweise fertig gekochten Lobster für wenig Geld anbietet. Martin bereitet flink eine Sauce zu und unser Sonntagsmahl ist fertig.

20130417-205306.jpg

20130417-205320.jpg

20130417-205532.jpg

Apr.

15

by Ursel
Zum Ausklarieren machen wir eine gemeinsame Fahrt mit dem Zodiak durch die Lagune nach Codrington.

Die Lagune ist ein Naturschutzgebiet mit Mangrovenwäldern und Fregattvögeln. Auch sind überall leere Gehäuse der Conchschnecke zu finden. Ein Lichtblick in der Hauptstadt sind nur die Kinder mit ihren weißen Schuluniformen. Zurück an unserem Privatstrand stärken wir uns noch einmal mit reichlich Lobster. Dann beginnt das Abenteuer Nachtfahrt.

Apr.

16

by Ursel

Die Nacht war ruhig. Jeder musste zwei Stunden lang Wache halten und konnte die übrige Zeit bei leichtem Seegang in seiner Kabine schlafen. Martin hatte wie immer die Oberaufsicht und lag auf den schönen weißen Lederbänken im Salon.

Der Himmel war fast sternenklar und VAVA-U segelte mit durchschnittlich 5 Kn Richtung Nordwesten.

Durch eine kurzfristige Planänderung sind wir noch eine Stunde weitergesegelt und haben bei der Ile Fourche, einer unbewohnten Felseninsel, geankert.

Tanja und Ursel lesen im gemütlichen Cockpit oder im angenehm windigen Netz. Michi, Frank und Martin sind etwas eingeschränkt, da es kein Internet gibt. Aber hier gibt es ja auch noch die klare Unterwasserwelt. Korallen, Fische und Schildkröten werden mit der Unterwasserkamera gefilmt.

Da es immer noch kein Internet gibt, besteigen Michi und Martin noch einen der höheren Felsen, während Ursel dicht beim Boot leider ohne Kamera einen großen Rochen entdeckt. Ein Sundowner nach Martins bewährter Art, eine Partie Uno, und leider ist ein weiterer schöner Tag unseres Segeltörns auf VAVA-U vorbei.

Apr.

17

by Ursel

Gegen Mittag laufen wir in den malerischen Hafen von St. Barth ein. Die nur 21km² große grüne hügelige Insel ist fest in französischer Hand. Inder Hafenstadt Gustavia findet man viele Boutiquen und französische Restaurants. Tanja und Michi machen einen Wander- und Badeausflug zur St. Jean Beach an der Nordküste der Insel. Abends testen wir die kreolische Küche, die aber nicht so wirklich überzeugend ist. Crêpe und Eis als Nachtisch runden das Erlebnis erst wirklich ab.

Apr.

18

by Ursel

In der Früh unternehmen wir noch einen Schnorchelgang zum nahegelegen Wrak am Fahrwasserrand auf etwa 5-7m Tiefe und entdecken u.a. einen Ammenhai, den amrtin mit der Kamera verfolgt.

 


 
Auf YouTube könnt ihr das Video in HD sehen. Dazu einfach auf den YouTube Button im Video klicken.

 

Heute laufen wir die letzte Insel unseres Törns an.  Philippsburg, die Hauptstadt von Sint Maarten, dem holländischen Teil der Insel, erreichen wir nach 13 sm. Es ist eine schöne weitläufige Bucht, aber die achtstöckigen Kreuzfahrtschiffe liegen schon da. In der Hauptstraße reiht sich ein Schmuckladen an den anderen. Das richtige Karibikfeeling kommt auch bei den diversen Karaoke Bars an der Front Street direkt am Meer nicht auf. Aber es gibt natürlich auch noch das Internetcafé mit Cocktails zu Happy Hour Preisen. Zurück an Bord verbringen wir den letzten gemeinsamen Abend mit erprobten Gerichten, wie Chili con Carne und Uno.

Apr.

19

by Ursel

Heute heißt es für Tanja und Michi Abschied nehmen von VAVA-U und der Crew.
Schade, es war eine schöne Zeit.

Am Nachmittag segeln wir weiter Richtung Westen an der Südküste von Sint Maarten entlang. Passend um 16.05 passieren wir den Juliana Airport und sehen die Air France Maschine, in der Tanja und Michi sitzen, aufsteigen.

AF nach Paris

AF nach Paris

Weiter geht’s mit bis zu 9 Kn und starkem Wind bis in die ruhigere Baie de Marigot, wo wir ankern.
Die Teilung der Insel in einen nördlichen französischen und einen südlichen holländischen Teil ist 1648 durch einen Wettlauf der beiden Nationen entschieden worden. Der Franzose war wohl schneller, denn der größere Teil der Insel gehört seit jener Zeit zu Frankreich.
Eine andere Legende ist die Namensgebung der Insel.
Wie immer in der Karibik war Kolumbus hier und zwar am Martinstag 1493.

Nach der anstrengenden Segeltour brauchen wir heute gleich mehrere Cocktails.

Apr.

20

by Ursel

Wir verbringen den Tag in der Bucht vor Marigot.
Ursel bleibt an Bord und liest und schnorchelt, während Frank und Martin an Land Formalitäten erledigen und Schiffe in der Marina angucken.
Das Highlight des Tages ist der Kuchen, den sie aus der französischen Bäckerei mitbringen

Apr.

21

by Ursel

Frank fährt nicht wie sonst üblich mit dem Taxi zum Flughafen, sondern wird von Martin mit dem Zodiak durch die Simpson Bay Lagoon bis fast direkt zum Eingang gefahren. Gepäck  und wir sind auch noch trocken.

Die Rückfahrt, bei der jetzt Michael, der zeitgleich aus Panama gelandet ist, wird etwas feuchter. Am Nachmittag segeln wir dann gleich weiter Richtung Norden.

Micha  lernt gleich, wie man die Segel setzt und auch später wieder birgt. Ursel braucht nur Knöpfe zu drücken  um den Anker aufzuholen bzw. fallen zulassen. Dies passiert bei Sonnenuntergang in der Anse Marcel, einer Bucht an der Nordwestküste von St. Martin.

VAVA-U liegt ganz ruhig in der von Bergen eingerahmten Bucht. Regen ist auch nicht angesagt, daher verbringt Ursel die Nacht unter dem Sternenhimmel auf den großzügigen Liegeflächen im Cockpit.

Apr.

22

by Ursel

Ehe wir weitersegeln, verlockt Ursel das türkisfarbene Wasser der Bucht zum Schnorcheln. Es lohnt sich: ein gefleckter Rochen, Schildkröten und Weichkorallen. Was will man mehr? Leider haben wir es nicht mit der Kamera festgehalten.

Wir motoren noch eine Stunde weiter zur Ile Tintamare.

Tintamare

Tintamare

Es ist eine kleine unbewohnte Insel 2sm östlich von St. Martin. Der Ankerplatz  in der Baie Blanche  vor dem weißen Sandstrand ist für uns die letzte Gelegenheit noch einmal ausgiebig zu schnorcheln oder vor der Traumkulisse im Netz zu liegen.

Martin und Micha bauen die Segel ab, da sie morgen ausgebessert werden sollen.

Dementsprechend ist der Skipper abends sehr müde und muss zeitig ins Bett. Die Computeraktivitäten sind auch nicht mehr wirklich ein Thema, seit Micha an Bord ist.