Okt

11

Wir sind wieder komplett für unseren neuen Törn nach Thailand.
Jan und Norbert sind hinzugekommen und bilden mit Sylvia und Beate die neue Crew.

Wie immer zum Törnbeginn machen wir einen kleinen Einkauf, damit wir die drei Tage überbrücken bevor es dann in Richtung Pukhet los geht.

Am Abend gings zum Steakhaus im Manhatten Fish Market, wo wir schon einige Male gut gegessen hatten

und zum Abschluss des Abends dann an Bord die erste WIZZARD-Runde mit den Neuankömmlingen, die sich wacker geschlagen haben.

Okt

12

Unser erster kleiner Schlag führte uns unter Motor mangels Wind zu einem, zumindest in der Seekarte, namenlosem Atoll unweit von
Hulhumale westlich gelegen.
Hier ankern wir grad auf ca 12m WT hinter der der Riffkante.
Beim Schnorheln gabs „schwarz-weiße“ Fische und eine Schildkröte zu sehen.
Jan war sogar mit dem SUP bis zur gegenüberliegenden kleinen Insel unterwegs.
POS 12.10.2023, 13:00 UTC:
04 14,246 N und 073 29,233 E
vor Anker auf 12m WT.

Leider gibt es auch eine andere Seite der Malediven, die ein massives Müllproblem haben, wie wir heute vor unserer Abfahrt noch in Hulhumale feststellen konnten.

Okt

13

Nach einem schönen Segelschlag auf leichtem Amwindkurs liegen wir seit Mittag in der Lagune von Himmafushi im turkisem Wasser.
Beim Schnorcheln gabs diesmal einen Rochen zu sehen. Dann waren wir noch mit dem SUP unterwegs und ließen es uns zum Sonnenuntergang mit einem Sundowner gut gehen. Alles in allem ein perfekter Tag miteinem Wizzardspiel am Abend.
POS 13.10.23 16:00 UTC:
04 18,133 N und 073 33,455 E
vor Anker auf 8m WT.

Unser Ankerplatz nach dem Segeln

Die bunte Unterwasserwelt

Sonnenuntergang mit Sundowner

Okt

14

Tagsüber lagen wir noch in der Lagune von Himmafushi und ließen es relaxt zugehen.

Spät am Nachmittag motorten wir die 7 Meilen nach Hulhumale.
Dort wartete schon unser Agent mit dem Tankschiff und nahm die Papiere und Pässe mit für das Ausklarieren.
Das hat wie auch in der Zwischenzeit auf den Malediven super geklappt und es war alles sehr professionell.

Mit vollen Tanks können wir dann am Montag losstarten.

Okt

15

Vor unserer morgigen Abfahrt nach Thailand haben wir uns noch mal in die Lagune von Himmafushi verholt.
Hier konnten wir noch mal Baden bevor es auf die 1500 Seemeilen lange Reise nach Pukhet geht.
Einen tollen Sonnenuntergang mit Sundowner gabs auch noch und ein leckeres indisches Abendessen direkt am Hafen von Himmafushi.
Alles im allem sind wir gut vorbereitet, denn am Vormittag haben wir noch einen großen Einkauf ereldigt und bekamen wieder den Lieferservice bis zum Steg.
POS 15.10.2023 15:00 UTC:
04 18,297 N und 073 33,574 E
vor Anker auf 8m WT.

Unser Ankerplatz im „Hafenbecken“ von Hulhumale

Unsere „Errungenschaften“ aus dem Supermarkt, klein aber fein und wir haben alles bekommen was wir wollten und sicher in den kommenden 12-14 Tagen auf unserer Überfahrt aufbrauchen.

Zur Belohnung für den anstrengenden Tag mit Einkauf und kurzer Strecke bis nach Himmafushi gabs einen leckeren VAVA-U- Sundowner.

und grad jetzt kommen wir vom Abendessen retour

Okt

16

Es geht auf nach Pukhet.
ca 1600 Meilen liegen vor uns und wir rechnen mit 12-14 Tagen auf See je nach Wind.
Grad eben hatten wir noch ein erfrischendes Bad im Meer und jetzt gehts dann los
Anker auf.

Während unserer Reise posten wir zwei mal täglich auf
Sailblogs.com/member/vava-u
unsere POS.

POS 16.10.2023 02:30 UTC:
Lagune Himmafushi vor Anker.

Okt

17

Position 9:20 MESZ:
04 42.50 N 077 03.44 E

Okt

18

0700 UTC

Position
04 57.8 N 079 10.1 E südwestlich von Sri Lanka
FüG 5,5kn
KüG 084
Wind 3kn aus 195
Also: Motor
Meldung von Bord: bewölkt, Nieselregen, alles ok

Okt

20

POS 13:00 UTC
05 28,7 N 084 01,4 E
KüG 084
FüG 6 Kn
Gr Ge seit Vormittag
Wind 10-14 Kn aus 180-200
Alles ok an Bord

Okt

21

Position 05 25.25 N 085 35.7 E
KüG 080
FüG 5kn
Wetter: Sonnig
Wind 7 Kn aus 210

Vava-U wurde heute von einem singhalesischen Fischerboot verfolgt (kleiner als Vava-U) und die Fischer wollten Fisch tauschen. Zwei Wahoos (aus der Familie der Makrelen und Thunfische, optisch aber ähnlich dem Barrakuda) von den Fischern gegen sechs Dosen Bier und ein paar alte T-Shirts vom Martin. Der Austausch fand 240 sm von der Küste Sri Lankas entfernt statt, die Fischer sind ganz schön unterwegs mit ihrem Kiosk.

Also gibt es heute Abend Wahoo in frischer Kokosmilch.

Okt

22

Seit dem Morgen waren wir mit dem SPI unterwegs, wenn auch recht gemütlich aber stetig bei nur knappen 10 Kn Wind.
Seit Sonnenuntergang hat der Wind fast um die Hälfte nachgelassen und wir Motoren in die Dunkeheit hinnein – immer parallel zur Schiffsroute der großen Frachter zwischen Indonesien und der Südspitze Indiens.
Aber bisher haben sie uns alle in großem Abstand passiert.
POS 22.10.2023 15:30 UTC:
05 41,85 N und 088 36,37 E
Motor und Gr
KÜG 075 FÜG 5,5 Kn.

Okt

23

Zwischen Sri Lanka und Thailand fährt Vava-U gemütlich westwärts, allerdings auf der Hauptschifffahrtsroute zwischen Europa/Afrika und Asien. Alle Schiffe, die Afrika im Süden umrunden, durch den Suezkanal fahren oder von den Golfanrainerstaaten kommen und nach China (Singapur etc) wollen, müssen an Vava-U vorbei. Entgegenkommend ist der gleiche Verkehr, also 24 Stunden Rush Hour mit Tankern (330m) und Frachtern (399m) von Westen und Osten. Zwischendrin auch immer wieder kleine (6m) Fischerboote, die mittlerweile 500sm von Sri Lanka entfernt sind.

Position 06 01.3 N 090 04.1 E
KüG 082
FüG 5.5 kn
Meldung von Bord: Alles Ok Sonnig, etwas diesig 30 Grad Wind 4 Kn aus 230 Motoren

Okt

23

Nachdem uns heute und auch die letzten Tage immer wieder große Frachter und Tanker entgegen kamen oder uns überholten – hatten wir heute wieder ein „Treffen“ mit einem kleinen (16x5m) Fischerboot aus Sri Lanka.
Sie gaben uns zwei kleine Thuna und wollten Wasser haben. Alles was wir an leeren Flaschen hatten haben wir gefüllt und dann zusammen mit ein paar Krackern und Keksen in einem Sack auf See mittels einer langen Leine übergeben.
Sie haben sich sehr gefreut und einige wollten gleich mit bis nach Thailand. Immerhin sind sie mit ihren kleinen Booten ziemlich weit weg von zu Hause – midestens 450 Meilen, was in etwa drei Tagen fahrt entspricht. Aber sie waren alle guter Dinge und sind dann sogar nach Süden abgedreht.
Für uns geht es in die achte Nacht und im BAckofen brutzelt eine LAsagne vor sich hin.

POS 23.10.2023 14:00 UTC:
06 08,04 N und 090 39,99 E
Maschine mit 2200 upm, KÜG 079 FÜG 5,4 Kn
Wind 5 Kn aus 250.

Okt

24

Wir müssen leider mangels Wind immer noch unter Motor laufen. Zwar hat der Wind von SW auf NW gedreht, ist jedoch zu schwach mit nur 6 Kn zum Segeln. So langsam kommen wir aus der Hauptschiffsroute heruas und erwarten in der kommenden Nacht weniger traffic mit den großen Pötten.
Am Morgen hatten wir wieder kurz Besuch von einer Delphinschule die uns ein wenig, wie immer am Bug spielend, begleitete. Sonst nix weiter Neues und alles gut an Bord.

POS 24.10.2023 13:00 UTC:
06 22,3 N und 092 41,5 E
Motor, KÜG 080, FÜG 5,1 Kn
Wind aus WNW mit 5,5 Kn.

Okt

25

Position 06 35.6 N 094 01.3 E, 15sm südlich querab von der Insel Great Nicobar, noch 265sm bis Thailand. Mittlerweile wird es etwas ruhiger rund um Vava-U, da ein Großteil der Schiffe die Strasse von Malakka im SSE befahren.
KüG 075 FüG 4.3 kn weiterhin unter Motor
Meldung von Bord:
Ententeich, mittlere Bewölkung, alles ok und der Diesel wird reichen.

Später am Abend ziehen noch ein paar Gewitterwolken auf

Okt

26

Noch 125 Meilen bis Pukhet. Leider sind wir bis auf kurze Unterbrechungen mit Wind aus fetten Regenwolken immer noch die meiste Zeit unter Maschine unterwegs. Grad ist es fast sternenklar und vor uns geht der Jupiter auf. Mit dem Fernglas kann man sogar einige der Monde sehen. Das Meer glitzert vom Monnd der in zwei Tagen voll sein wird. Grad gut für unsere nächtliche Ansteuerung morgen Abend.
POS 26.10.2023 14:30 UTC:
07 12,9 N und 096 20,5 E
Motor, KÜG 075, FÜG 5,4 Kn
Wind 4 Kn aus 300.

Okt

27

Das war heute die letzte Etappe von insgesamt 1524 Seemeilen auf der Strecke von den Malediven bis nach Thailand, Phuket.

Es war schon zwei Stunden dunkel als der Anker in der großen Bucht zwischen vielen anderen Booten fiel. Auch mussten wir jetzt dann die Uhr noch um zwei Stunden vorstellen, weil wir sind ja die letzten 12 Tage immer fast genau nach Osten gesegelt.

Vor der Ankunft haben wir dann noch die Flaggen gesetzt.
Eine neue selbstgemachte MALTA-Flagge und die Thailändische Gastlandflagge mit der Q-Flagge.

Das war unser Ankerplatz für die erste Nacht in Thailand, die Chalong Bay in Phuket.

Okt

28

Am Morgen sind wir dann als erstes zu den Behörden zum Einklarieren. Die Anfahrt zum Hafen war schon mal ein kleines Abentuer, denn wir mussten erst mal den Weg zum Dinghysteg suchen dabei haben wir gleich eine Hafenrundfahrt gemacht.

Obwohl es schon nach 10:00 Uhr Ortszeit war, waren noch nicht alle Büros der Offiziellen geöffnet. Also war ein wenig warten angesagt, aber dann ging es doch recht schnell und unkompliziert.

Als nächstes stand Kommunikation auf dem Programm. Wir brauchen SIM-Karten. Die gabs nach einigen Fragen dann tatsächlich im 7/24 Supermarkt recht günstig für 30 Tage unlimited für umgerechnet 10 Euro. Etwas schwieriger war das Abheben von der ATM Maschine. Es hat nicht bei allen Karten geklappt, aber zu guter letzt gabs für jeden ein paar Tausender.

Mittags sind wir dann noch zum Buddha mit dem Taxi auf den Berg gefahren. Ein Wahrzeichen, dass wir bei der Anfahrt schon aus gut 30 Meilen als großen weißen Punkt auf dem Berg gesehen hatten. Aber im Original ist er wirklich riesig und von oben gas zudem einen tollen Ausblick über die Bucht. VAVA-U liegt ganz weit hinten.

Am Abend waren wir dann noch mal an Land um uns die Beine zu vertreten und ein nettes Lokal zu finden.

Wir wurden fündig gar nicht weit weg von der ewig langen Pier mit super lecker Essen und perfekten Cocktails

Okt

29

Am Morgen mussten wir noch ein wenig einkaufen für die restlichen knapp zwei Wochen unseres Törns. Auf den Vielen Inseln wird es nicht überall was geben. Also EK-Liste schreiben und den Supermarkt „plündern“.

Den Rückweg mit vollen Taschen zum Dinghy haben wir mit Taxi und Speziel-Bus fast bis vor die „Haustür“ erledigen können

Ab Mittag hieß es dann Anker auf. Unser erstes Ziel die kleine Insel „Ko Mai Thon“, 8 Meilen östlich von Phuket.

Hier war dann schwimmen und schnorcheln angesagt und es gab auch einiges an bunten Fischen zu sehen.

Okt

30

Ein riesiger, hoher Fels mit einigen Buchten, wovon die wohl spektakulärste die MAYA-BAY ist. Hier wurde vor vielen Jharen der Film „The Beach“ gedreht und ist heute ein Touristen Magnet. Bis zu 350 dürfen stündlich da sein, aber ohne schwimmen zu gehen. Dafür ist die Bucht wieder zugänglich, denn sie war wohl für ein paar Jahre aus Umweltgründen gesperrt.

Yachten dürfen aber hier ankern und wir waren sozusagen mittendrin.

Ein perfekter Platz für den Sonnenuntergang inklusive Sundowner und anschliessendem Grillen

Tolles Grillflesich vom Supermarkt in Phuket – das wollten wir schon gestern grillen, aber da hatte es dann kurzfristig angefangen zu regnen. Dafür diesmal mit tollem Ambiente.

Okt

31

Dem wollten wir uns heute erst langsam nähern und sind bis zum Nachmittag in eine der kleineren Nebenbuchten, abseits des Hauptortes mit seiner großen Ankerbucht, vor Anker oder besser gesagt an einer Mooringboje geblieben.

Hier konnten wir ausgiebig Schwimmen und Schnorcheln, mit den SUPs rumdüsen und am Strand spazieren gehen.

Am Nachmittags haben wir uns verholt – ins Getümmel von Ko Phi-Phi.

Auch hier war zunächst die Liegeplatzsuche fürs Dinghy die erste Herausforderung. Alles voll an der Pier, die ohnehin bei 3m Tidenhub ungeeignet ist. Auch am Strand war fast alles voll. Aber mit Anker und Landleine haben wir einen Platz gefunden, den wir allerdings dann später am Abend nur schwimmend wieder erreichen konnten, weil das Wasser schon wieder kräftig gestiegen war.

Im Ort selber ist es sehr bunt und aus jeder Ecke kommt andere Musik, die Thais sind freundlich und nett und wir haben ein altes Restaurant gefunden, welches schon fast voll war und immer wieder neue Gäste kamen.

Entsprechend gut war das Essen, was jeder von uns hatte.

Einen Absacker vor dem höchsten Hochwasser genehmigten wir uns in einer italienischen Bar

Nov

1

Mitten in der Nacht mussten wir noch umankern, Wir waren an der Mooring eines Fischers fest, der seinen Platz eingefordert hat.Aber macht nix. Es es gab ja noch Platz genug.

Am Morgen mit Sonnenaufgang ging dass das Gewusel los -die vielen knatternden Long-Tail-Boote die zu Ausflügen starteten haben uns sozusagen vertrieben. Wir wollten eh früh los und sind um die Insel getuckert um in Norden in einer schönen Bucht zu Ankern.

Auch hier wurden die SUPs und das Kanu ausgepackt und für einen Landgang benutzt bis es dann am Nachmittag anfing heftig zu regnen. Da haben wir kurzer Hand mal wieder Wizzard gespielt.

Nov

1

Hallo liebe Blog-Gemeinde!

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt sind wir wieder aktuell und up to date.

Und wir haben auch für die Zeit der Überfahrt von den Malediven bis nach Thailand den Blog aktualisiert und viele Bilder dazu hochgeladen.

Also viel Spaß beim anschauen.
Wer den aktuellen Törn in chronologischer Reihenfolge sehen möchte klickt einfach hier.

Nov

2

Von Ko Phi-Phi’s Nordbucht aus haben wir noch ein Landgang gemacht in ein kleines Dorf und das angrenzende 5-Sterne Hotel.

Eine recht große Anlage aber nicht wirklich was besonderes – außer der Hängematte am Strand

Auf dem Rückweg mussten wir noch halt machen wegen der Fußmassage, bei der man gut 8nd gerne auch wegdösen kann ;-))

Zurück auf VAVA-U sind wir ein paar Meilen nach norden motort – auch heute leider fast kein Wind. Dafür haben wir an einer Mooringboje bei der Insel Ko Dam Hok festmachen können und haben zunächst die Aussicht genossen bevor ein heftiges kurzes Gewitter herin brach.

Nov

3

Eine weite sandige Bucht mit einer versteckten Hotelanlage im Hintergrund erwartete uns am Ankerplatz.

Um ein wenig von Land zu sehen und auch den kleinen Fruchtbarkeitstempel zu bewunder ging es in Etappen mit den SUP*s an Land.

An den Felsen versuchten sich einige Kletterer und an den Felswänden entlang konnte man zur Nachbarbucht spazieren.Obwohl fest in touristischer Hand eine Nette Gegend mit urigen kleinen Bars – sogar in den Bäumen.