Sep

15

VORWORT:

Es hat damit begonnen, dass Rüdiger im Internet die Seite blu:venture entdeckt hat. Martin Ranft hat dort das Bautagebuch seines Katamarans eingestellt und jeden Fortschritt fotografiert. Das war natürlich interessant, da Tasso, unser Freund, sich ja auch einen Katamaran baut – es gibt immer nur was dazu zu lernen. Ja und eines Tages sagte Rüdiger: Du das Boot ist fertig und schwimmt. Danach war es nur noch ein kleiner Schritt zum Törnplan und der Idee: das schauen wir uns mal direkt vor Ort an. Wir hatten zwei Termine: im Juli oder im September. Die Frage war nur: wann ist die bessere Reisezeit? Aber wozu kennen wir einen Griechen, der weiß das! Tasso angerufen und gefragt – es kam nicht direkt eine Antwort, nur die Rückfrage in den Hintergrund: Mausi, wann haben wir Urlaub?? Moment, ich ruf Euch gleich wieder an. Danach war klar, dass wir zu viert im September fahren. Also Flüge gebucht: Direktflug von Nürnberg nach Chania. Das Schiff liegt in Rethymno, somit müssen wir noch mit dem Taxi ca. 65 km fahren. Der Törn soll dann von dort mit beliebigen Zwischenstopps bis nach Lefkas gehen und von Preveza aus fliegen wir wieder direkt nach Nürnberg.

Soweit der Plan. Em Ende sind wir doch noch zu sechst, damit sind alle verfügbaren Kojen vergeben.

Crew 21-2010

Crew 21-2010

Sep

15

1.Tag: Mittwoch 15.9.10

POS am Morgen: 35°22,163’N, 024°28,85’E Marina Rethymno

Heute nun am 15.09.2010 ist der ersehnte Tag da.

Wir haben unsere Sachen gepackt und wir fahren mit seinem Auto zum Flughafen. Es beginnt zu nieseln. Das Auto kommt ins Parkhaus, von dort wird es der Hannes heute wieder abholen. Rüdiger findet heraus wo wir unser Gepäck loswerden, Bordkarten und Sitzplätze hat er bereits gestern über das Internet erledigt. Das mit dem Gepäck geht problemlos – jetzt gibt‘s erst mal Frühstück für alle im Mövenpick – Restaurant. das Wetter macht uns den Abschied von zu Hause sehr einfach: es regnet richtig Bindfäden! Wir kaufen noch Lesestoff und zwei Pullen Sekt – Martin hat nämlich bald Geburtstag! Der Sicherheitscheck ist mit einem kleinen Stau verbunden, geht aber dennoch flott. Inzwischen regnet es unanständig, so dass wir beim Boarding auf der Gangway etwas feucht werden, da es beim Einsteigen staut. Unsere Plätze befinden sich in Reihe 8 A-D, d.h. 3 sitzen zusammen, Tasso über den Gang hinüber. Der Flug, mit Getränken und Sandwich, verläuft ruhig und da ich am Fenster sitze, kann ich teilweise die Landschaft sehen und fotografieren. Wir fliegen über München und dann an der kroatischen, griechischen Westküste entlang. Die Landung war bilderbuchmäßig und es hat angenehme 26°C mit Sonne und Wölkchen.

Die Ausgabe des Gepäcks ist langwierig, aber alles ist da. Am Ausgang des Flughafens stehen Helga und Karl, die eine Stunde vor uns gelandet sind. Zusammen nehmen wir zwei Taxis. Die Fahrt ist eher ein wilder Ritt und der Fahrstil sehr südländisch: Tempolimits, durchgezogene Linien oder Stoppschilder stellen keine Einschränkung dar.

Rethymno

Rethymno

Aber wir kommen problemlos direkt am Kat an. Martin erwartet uns schon und übernimmt das Gepäck, wir verteilen uns auf die drei Kabinen, wir haben die grüne mit dem Stufenbett. Wir bekommen eine Gebrauchsanweisung für die Nutzung von Dusche und WC, dann räumen wir die Taschen aus und weg.

Kurzer Kriegsrat: wo geht‘s hin und was müssen wir einkaufen? Martin hat einen kleinen Leihwagen, mit dem wir jetzt zu Lidl unterwegs sind. Morgen werden wir dann noch den Markt plündern.

Sibylle und Rüdiger - Mittelmeer wir kommen

Sibylle und Rüdiger - Mittelmeer wir kommen

Heute sind wir faul und gehen zum Essen. Rüdiger meinte etwas lohnendes gesehen zu haben, als wir hingelaufen sind war‘s nur ´ne Pizzeria – nee, nicht wirklich! Martin schlägt ein Restaurant vor „Taverne-SISSI“oder so, da müssen wir aber mit dem Taxi hin – dafür typisch griechisch, was dann auch ein Schlager war. Martin hat eine gute Auswahl an Vorspeisen getroffen, der Tisch war voll und wir haben geschlemmt plus Wasser und Landwein.

Der Abend wurde mit einem weiteren Rotwein an Deck etwas später beendet.

Sep

16

Donnerstag, 16. September 2010

POS am Morgen: 35°22,163’N, 024°28,85’E Marina Rethymno

Kurz vor Acht hat unser Tag begonnen. Die schmalen Betten und die noch ungewöhnlich warme Temperatur sind etwas gewöhnungsbedürftig aber es ging ganz gut. Wir richten zusammen das Frühstück und schreiben den Markteinkaufszettel. Wir  laufen zum Markt und kaufen Obst, Gemüse, Kräuter und Käse.

Markt in Rethymno

Markt in Rethymno

Die Suche nach Bohnenkaffee, Ingwer und frischem Basilikum gestaltete sich schwierig. Die Stadt und der Markt sind voller Menschen, Autos und Mopeds – die Luft ist abgasgetränkt. Wiederholt ist es sehr praktisch einen Tasso bei der Hand zu haben, die Sprache ist für mich noch unübersichtlich. Schließlich finden wir Kaffee und auch noch Ingwer, nur das Basilikum bleibt unauffindbar. Als wir zurückkommen steht der Tankwagen da. Wir spülen das Gemüse außerhalb vom Boot, um keine Kakerlaken mit an Bord zu bringen. Martin ist noch beschäftigt mit kleinen Instandhaltungsarbeiten, während wir Obst und Gemüse verstauen. Es wird an Deck geratscht, gelesen und gespannt auf die Abreise gewartet.

Es ist soweit, Martin hat zwar nicht seine originalen Magnetventile für die Dieseleinspritzpumpe bekommen, aber eine passende Alternative, der Motor läuft und wir laufen aus. Wir haben Bilderbuchwetter, aber zum Segeln etwas zu wenig Wind. Dafür haben wir Wellen, für einen Profi kein Problem, für uns Landratten magengängig und so laufen fast alle mit einem Pflaster hinter dem Ohr herum. Damit kommen wir gut um die Runden und später können wir sogar noch Segel setzen: Fock und Groß, eine erste Übung für unsere Crew. Wir peilen die Bucht von Souda an und ankern in Marathi gegenüber von Kalives am Eingang der Sudabucht.

Ankern vor Souda

Ankern vor Souda

Das Wasser war den ganzen Tag unglaublich blau und hat uns gelockt, jetzt endlich können wir der Versuchung nachgeben und gehen schwimmen.

Da wir die nächsten zwei Tage längere Schläge vorhaben und vermutlich nicht an Land kommen, beschließen wir heute nochmal zum Essen zu gehen: alle sieben rein ins Beiboot (dass zwei unserer Mitfahrer beinahe versehentlich aus dem Ladebaum heraus versenkt haben). Die Taverne ist sehr zu empfehlen, die Stimmung ist gut und wir genießen den Ausklang des Tages.

Taverne in Marathi mit gutem Essen

Taverne in Marathi mit gutem Essen

Martin fährt uns zum Schiff und kehrt nochmal zur Taverne zurück, da ihn ein alter Freund besucht. Ein paar von uns sitzen an Deck, einige gehen bald schlafen. Martin kommt mit einem „Carepaket“ zurück: frische Eier von glücklichen Hühnern, frische Kräuter, unter Anderen auch Basilikum, Kirschtomaten….. Sibylle und Rüdiger sind die Nachtwächter und gehen als letzte schlafen.

POS am Abend: 35°20,217’N, 024°10,562’E Marathi in der Akrotiri

Strecke: 12,7 sm, davon 5 unter Segel
Wind: 12 Kn aus NW, max. FÜG unter Segeln 6 Kn (hoch am Wind)

Sep

17

Freitag, 17.September 2010

POS am Morgen: 35°20,217’N, 024°10,562’E Marathi in der Akrotiri

Ein paar sind schon sehr früh auf, bis 07:45 Uhr steht das Frühstück bereit, bis 08:30 Uhr sind alle da und  schwimmen eine Runde ums Schiff. Der Himmel ist wolkenlos, wir verlassen die Bucht Souda und können bald die Fock setzen.

Kaffee im Cockpit

Kaffee im Cockpit

Unser Ziel heute: Gramvoussa am westlichen Ende von Kreta. Später kommt noch das Groß dazu und wir reiten über die Wellen. Da der Wind aus ungünstiger Richtung kommt, müssen längere Schläge fahren und unsere Ankunftszeit rutscht immer weiter nach hinten. Dennoch der Tag ist wunderschön, das Wasser tief blau und der Himmel fast wolkenlos. Gegen 20:00 Uhr sind alle Segel geborgen, nun muss der Motor uns durch die Wellen, die etwas mehr geworden sind bringen. Es wird deutlich kühler und wir sitzen mehr oder weniger schweigend an Deck, nur Martin und der Autopilot sind hellwach. Durch den Wellengang sind wir langsamer unterwegs als gedacht und erst um 22:30 Uhr haben wir unsere Übernachtungsbucht bei Gramvoussa erreicht. Großen Hunger haben wir nicht mehr, es gibt einen schnellen Tomatensalat und etwas Käse. Bis 23:50 Uhr sind alle in ihren Kojen.

Bucht Gramvousa

Bucht Gramvousa

POS am Abend: 35°36.439’N, 023°34.811’E Gramvoussa (NW Kreta)

Strecke: 60,9 sm, davon 47 unter Segel
Wind: max. 20 Kn aus NW-SW, max. FÜG unter Segeln 7 Kn (hoch am Wind)

Sep

18

Samstag, 18.September 2010
POS am Morgen: 35°36.439’N, 023°34.811’E Gramvoussa (NW Kreta)

Bis 08:00 Uhr sind fast alle an Deck, richten fürs Frühstück und planen den Tag. Da Sibylle gestern nicht die Hackfleischsauce kochen konnte, tut sie es heute gleich nach dem Frühstück. Bis auf Martin  gehen alle nach dem Frühstück eine Runde schwimmen: das Wasser ist herrlich, klar und nur leicht bewegt. Kurz nach 10:00 Uhr: Anker ausbrechen und aus der Bucht Motoren – heute geht es wieder mit einem langen Schlag nach Norden, also Abschied von Kreta und dem mahnendem Wrack am Buchteingang von Gramvoussa.

Wrack Gramvousa

Wrack Gramvousa

Das Wasser ist ähnlich unruhig wie gestern und der Wind kommt uns genau entgegen – so fahren wir mit Motor weiter. Das Wetter ist sonnig mit wolkenlosem Himmel. Relativ bald kommt Land in Sicht, das ist die vorgelagerte Insel Antikithyra. Der optische Eindruck betrügt das Auge: wir fahren und fahren und scheinbar rückt die Inseln im gleichen Tempo von uns weg. Stimmt natürlich nicht! Als wir sie endlich passieren können kommt Wind auf und so setzen die Herren Segel: Fock und Groß. Kithyra kommt in Sicht, da wollen wir in einer Bucht wieder ankern, anderer Schiffsverkehr kreuzt unsere Bahn und plötzlich ist der Wind viel weniger geworden. Also wieder den Motor anwerfen, die Fock rein, das Groß bleibt noch ein Stück, bis auch dies anfängt zu flattern. Es ist 19:30 Uhr, der Himmel verfärbt sich unglaublich schön und dann wird es rapide dunkel.

Auch Blu-Kat kennt den Sonnenuntergang

Auch Blu-Kat kennt den Sonnenuntergang

Dennoch finden wir zielsicher unsere Bucht bei Avlemonas auf Kithyra. Die Damen beginnen gleich mit dem Abendessen: heute stehen Spaghetti mit der vorbereiteten Hackfleischsauce und grünem sowie Tomatensalat auf dem Speiseplan.

Spaghetti

Spaghetti

Die Männer setzen Anker und bringen zwei Heckleinen am vulkanischen Ufer aus. Wie für uns gemacht gibt es dort zwei ideale Gesteinsnasen. Nach dem Essen noch eine kleine Runde mit Whisky, dann ist Matratzenhorchdienst dran.

POS am Abend: 36°13.553’N, 023°04.915’E, 10082.27nm, fest in Avelomona (Kithira) mit Buganker , 8m WT und Heckleine
Strecke: 53 sm, davon 25 unter Segel
Wind: 17 Kn aus WSW, max. FÜG unter Segeln 6 Kn (hoch am Wind)

Sep

19

Sonntag, 19.September 2010

POS am Morgen: 36°13.553’N, 023°04.915’E, Avelomona (Kithira)

Der Tag beginnt fast wie gestern, nur dass heute Rüdiger das kleine Beiboot nimmt und Brot oder Brötchen besorgen will. Ein bisschen muss er warten, denn der Supermarkt öffnet erst um 08:30 Uhr. Er bekommt ein Brot von gestern, da der Bäcker erst um 10:30 Uhr liefert, so konnte er gleich noch Brot vorbestellen.  Sibylle konnte es kaum abwarten und ist noch vor dem Frühstück schwimmen gegangen – unbeschreiblich klares, warmes Wasser!

Avlemonas auf Kithyra

Avlemonas auf Kithyra

Nach dem Frühstück gehts mit dem Boot rüber zum kleinen Einkauf und zur Müllentsorgung. Und dann wird auch noch das nette kleine malerische Örtchen und die alte Befestigungsanlage besichtigt.

alte Festung

alte Festung

Nochmal ist schwimmen angesagt und alle springen noch einmal in das verlockende Nass…

dann geht‘s wieder weiter.

Anker und Badeplatz

Anker und Badeplatz

Leinen los, Anker hoch, Beiboot rein und schon schnurrt der Motor und bringt uns aus der Bucht. Wir fahren teilweise nahe unter Land, haben relativ ruhige See, so ruhig, dass wir die ganze Zeit motoren müssen. Einmal hatten wir den Eindruck, dass „irgendwas Größeres“ kurz seine Flosse aus dem Wasser gestreckt hat, aber kaum sichtbar – schon wieder weg. Ein aufgelaufenes Wrack liegt fast malerisch an einem Inselfelsen, ragt steil mit dem Bug nach oben, was von der Rückseite her betrachtet filmreif aussieht.

Ein aufgelaufenes Wrack

Ein aufgelaufenes Wrack

Wir steuern eine Bucht an, um zu baden, allerdings die andere Seite der Insel als geplant, denn wir haben jetzt etwas Wind und vermutlich zu viel Schwell, um zu Schwimmen. Das Ankern ist nicht auf´s erste Mal geglückt, da im Sand einige Felsbrocken liegen und der Anker sich dort verfängt, aber nicht hält. Ein paar Meter weiter klappt es dann im reinen Sand wunderbar. Martin ist fleißig und ist mit der Wurzelbürste bewaffnet unter dem Schiff auf Putztour, alle Anderen genießen das hier smaragdgrüne, warme Wasser. Nach ca. eineinhalb Stunden brechen wir zu unserem Übernachtungshafen auf:

Elaphonisos Kirche fast am Molenkopf

Elaphonisos Kirche fast am Molenkopf

Elaphonisos, wo wir einen Liegeplatz an der Außenmole zugewiesen bekommen. Es herrscht dort reger Anglerbetrieb und dementsprechender Unmut, dass wir genau dorthin wollen. Die Fähre ist alle 30 Minuten unterwegs, aber ab 22:00 Uhr ist auch das vorbei und blu:kat liegt recht ruhig. Wir haben beschlossen zum Essen zu gehen, finden direkt am Fischereihafen eine schöne Taverne, essen dort gut und ein paar Meter weiter bekommen wir guten griechischen Kaffee.

Elaphonisos - Taverne

Elaphonisos - Taverne

An Bord wird noch geklönt, der Absacker muss noch sein und dann ist der Tag zu Ende.

POS am Abend: 36°30.532’N, 022°58.963’E, längs fest in Elafonissi an Aussenmole
Strecke: 20 sm, Wind: 5 Kn aus NW

Sep

20

Montag, 20. September 2010

POS am Morgen: 36°30.532’N, 022°58.963’E, Elafonissi

Heute früh ist als erstes Putzdienst, denn der Unmut der Angler hat sich insofern entladen, als dass eine Plastiktüte mit Köderfisch in unserer Sitzecke gelandet ist und ihren Inhalt verteilt hat. Nach dem Frühstück: Leinen los, Fischtüte an Land gelassen und bei bestem Wetter geht‘s auf zum nächsten Ziel. Das Wasser ist relativ ruhig und so überlegen unsere Männer, ob wir nicht gleich einen größeren Schlag fahren sollen. Es wird hin und her überlegt, aber die Wettervorhersage macht uns klar, dass wir wenig Auswahl haben: entweder heute noch mindestens bis Mitternacht fahren, denn wenn der Sturm durch ist, wird die für morgen geplante Strecke sehr unruhig. Ja, so machen wir es…..Pustekuchen. Der Wind kommt schneller als vorhergesagt und somit ist alle Überlegung über Bord gegangen und wir fahren einen kleinen Hafen zum Übernachten an – und morgen sehen wir weiter.

Ein altes Dorf der Mani

Ein altes Dorf der Mani

In Kayio können wir nur ankern, was etwas abseits der anderen Segler mit Ausbringen zweier Heckleinen an den Felsen geschieht.Sybille kocht uns eine Gemüsepfanne, die gestern gekochten Kartoffeln kommen in den Ofen und das Tsatsiki wird nochmal verfeinert. Einige müssen unbedingt das Wasser prüfen, aber nur kurz, denn ein unwiderstehlicher Duft aus der Küche lockt uns zurück. Nach dem Essen wird auch noch das große Beiboot zu Wasser gelassen, denn die anderen wollen rüber zum Minihafen.

Mit dem Beiboot in die Taverne von Kayio

Mit dem Beiboot in die Taverne von Kayio

Der Rest klönt an Deck, beobachtet die ersten Sterne und…wir fragen uns, was die Männer sooooo lange an Land machen. Bei völliger Finsternis kommen sie und erzählen kurz, was sie erlebt und wen sie getroffen haben: Schweizer und Australier. Es gibt nur noch einen Absacker und da wir morgen sehr früh aufbrechen wollen, geht es bald in die Kojen.

POS am Abend: 36°25.865’N, 022°29.177’E, ankern mit Buganker und HL am Fels in Porto Kayio

Strecke: 25 sm

Sep

21

Dienstag, 21. September 2010

POS am Morgen: 36°25.865’N, 022°29.177’E, Porto Kayio

Die ersten waren schon um 07:00 Uhr an Deck und haben nach dem Schwell geschaut, der uns so etwa ab 04:00 Uhr herumschaukelt. Das Frühstück wird gerichtet und parallel dazu darf Rüdiger in das kleine Beiboot und tanzt förmlich auf den Wellen zum Felsen hinüber. Rüdiger klettert auf den Felsen, um die Leinen zu lösen. Alles klappt prima, der Anker kommt raus und tschüs – es war eine sehr schöne Ecke. Das Wasser bleibt den ganzen Tag bewegt und wir müssen ein großes Stück wieder mit Motor zurücklegen. Wir wollen um die Mani herum und können erst kurz vor dem letzten Kap Segel setzen. Unser Ziel heute: Methóni.

Zugang zum Hafen der Festung Methóni

Zugang zum Hafen der Festung Methóni

Tagsüber gab es nur Kleinigkeiten, wie Melone und belegte Brote, denn heute Abend wollen wir essen gehen: Martin hat heute Geburtstag und das müssen wir gebührend feiern. Die Anfahrt zum Hafen ist mit Hindernissen versehen, wie zu wenig Wind, Wind aus der falschen Richtung oder ein paar ungünstig gelegene Felsen, um die wir mit dem Kat unter Segeln schlecht herum kämen. Vor allem ist es jetzt gegen 21:30 Uhr stockfinster und einige Fischerboote liegen nur über das Radar sichtbar unbeleuchtet im Weg herum. Das Ankern wird uns nicht leicht gemacht, aber wie vorher geschätzt, punkt 22:00 Uhr: alle ab ins große Beiboot und eine Taverne aufgesucht.
„To Meltemi“ heißt diese und das Essen ist super und reichlich. Zurück an Bord wird noch eine Sektflasche gekillt und auf das Wohl von Martin getrunken.

POS am Abend: 36°48.974’N, 021°42.624’E, Ankern in Methóni

Strecke: 58 sm, davon 25 unter Segel bei Winden um W mit 10-12 Kn

Sep

22

Mittwoch, 22. September 2010

POS am Morgen: 36°48.974’N, 021°42.624’E, Ankern in Methóni

Obwohl es gestern etwas später war, sind die ersten ab 07:15 Uhr an Deck und lesen. Sibylle kommt etwas später und schreibt diesen Bericht weiter, dann ist Martin auf und schon wieder fleißig am Computer. Später wollen einige aufbrechen und wieder mal den Wochen- und den Supermarkt plündern. Der Himmel ist bedeckt, aber mit blauen Löchern, mit etwas Regen muss heute gerechnet werden. Zunächst geht’s an den Frühstückstisch und da wird entschieden, dass alle an Land gehen: erst die venezianische Festung ansehen, den Ort erkunden und dann einkaufen.

Methoni-9

Methoni-9

Methoni-0

Methoni-0

Die Festung ist sehr groß, erinnert ein wenig an Carcassonne in Südfrankreich und obgleich schon viel verfallen ist, können wir uns das Leben hier ganz gut vorstellen.

Methoni-16

Methoni-16

Methoni-18

Methoni-18

Der Einkauf im Supermarkt ist etwas schwierig, viele Fächer sind leer: die LKW – Fahrer streiken und somit bleibt der Nachschub aus. Aber das Wichtigste haben wir gefunden. Der Ort ist hübsch vor allem gefällt uns die reichhaltige Vegetation: Orangen- und Zitronenbäume, Bougainvillea, Olivenbäume und Hibiskus, der wie Unkraut an jeder Ecke wächst.

Kampf der Farbe gegen die Dürre

Kampf der Farbe gegen die Dürre

Zurück an Bord beginnt das große Verstauen, dann Anker hoch uns schon geht’s weiter: nach Pylos – das sind etwa 3 Stunden Fahrt zunächst unter Motor, dann können die Segel (Groß und Fock) gesetzt werden. Der Hafen, als auch die Marina sind gut besucht und Martin entscheidet sich für das Molenende im Hafen. Beim Anlegen kommt die Australierin, deren rotes Boot wir auch schon entdeckt haben, erzählt ein bisschen von sich: das Boot haben sie auf Elba übernommen, wollen aber damit zurück nach Australien segeln und fahren jetzt weiter. Eine gute Gelegenheit unseren Liegeplatz zu ändern. Alle bis auf Karl erkunden den Ort und auch hier gibt es eine große Festung.

Pilos-108

Pilos-108

Auch das ist Pylos

Auch das ist Pylos

Als wir endlich deren Eingang gefunden haben, werden wir auch gleich wieder verscheucht: die Besuchszeit ist vorbei.

Ein kleiner Strand in Pylos

Ein kleiner Strand in Pylos

Wir gehen zum Boot zurück, holen Karl ab, verstauen unseren Einkauf (Bootsschuhe), schließen vorsichtshalber die Kabinenluken, denn das angekündigte Wetter zieht sich zusammen. Wir finden eine schöne Taverne etwas oberhalb des Hafens, essen vorzüglich und draußen tobt das Unwetter. Der überdachte Sitzplatz des Restaurants wird mit Rollos zu einem fast geschlossenen Raum – hier lässt sich‘s aushalten. Um 22:00 Uhr machen wir uns mutig auf den „Heimweg“, werden dabei gut nass, aber da es immer noch angenehme Temperaturen hat, ist das nicht weiter tragisch. Tragisch wird es erst als Sibylle und Rüdiger in ihre Kabine kommen, denn wir haben eine mittlere Überschwemmung und jede Menge nasse Klamotten. Die Luke war zwar zu, aber leider nur mit zwei Riegeln statt allen vieren verschlossen. Es folgt das große Trocknen. Kurz vor 01:00 Uhr sind wir alle in den Kojen.

POS am Abend: 36°54.979’N, 021°41.723’E, Längs fest in Pilos

Strecke: 10 sm

Sep

23

Donnerstag, 23.09.2010

POS am Morgen: 36°54.979’N, 021°41.723’E, Pilos

Da wir heute wieder einen größeren Schlag vorhaben, es soll nach Zakynthos, Stadthafen gehen, ist baldiges Aufstehen angesagt. Die zum trocknen unter der Persenning aufgehängten Sachen sind eher feuchter als gestern beim Aufhängen, da es in der Nacht weiter geregnet hat. Sibylles Sachen landen in der bordeigenen Waschmaschine und mit vielen Handtüchern trocknen wir das Deck. Das Wetter bleibt bedeckt, mit Sonnenlöchern, aber immer noch warm. So richtig frühstücken will keiner, nur Kaffee und Kleinigkeiten. Um 08:00 Uhr legen wir ab und bis zum Anlegen wird es ca. 12 – 14 Stunden dauern.

fotografieren geht auch bei Nieselregen

fotografieren geht auch bei Nieselregen

Die „Küchencrew“ bereitet das gestern gekaufte Grünzeug zu, das einfach Herbes, also Kräuter heißt. Es wird ähnlich wie Blattspinat verarbeitet und duftet durch das Schiff.

… Fortsetzung folgt….

Radar_Gewitter

Radar_Gewitter

Während unserer Fahrt regnet und gewittert es nochmal heftig wir haben einen blinden Passagier an Bord: ein kleiner Vogel ist notgelandet.

Vogel

Vogel

Später ist noch ein anderer Vogel ein Stück mit uns gefahren. Als das Wetter etwas besser wird ziehen die Männer den Blister auf und der Motor hat Pause.

Blister und Kat-4

Blister und Kat-4

Kurz vor Zakynthos, als es schon langsam dunkel wird, ist wieder der Motor an und der Autopilot leitet uns sicher gen Hafen. Wir können schon die Lichter sehen, aber sind noch lange nicht im Hafen. Somit ist Abendessen angesagt: Curryhühnchen mit Reis, da es tagsüber nur belegte Brote und Obstsalat gegeben hat. Kurz vor der Hafeneinfahrt werden wir mit lauter Hupe von einer Fähre überholt und müssen einen Kreis um die eigene Achse fahren – nicht schön, aber das kleinere Übel. Im Hafen finden wir zwar einen passenden Platz, aber das daneben liegende Touristen – Ausflugsboot hat eine Bugleine weit seitlich ausgebracht und blockiert damit einen Liegeplatz. Martin will die Leine anheben und trotzdem dort anlegen, da kommt einer von der Besatzung und macht die Leine an einem anderen Poller fest, übernimmt netter Weise unsere Leine und so findet dieser Törn um 22:30 Uhr sein Ende. Es gibt noch ein Anlegerbier, etwas Seemannsgarn und bald gehen alle in die Kojen.

ZAkynthos am Morgen

ZAkynthos am Morgen

ZAkynthos am Morgen-2

ZAkynthos am Morgen-2

POS am Abend: 37°47.111’N, 020°54.083’E, Fest mit Buganker + HL in Zakynthos

Strecke: 66 sm, davon 24 unter Segeln Wind umlaufend meist Süd 8Kn

Sep

24

Freitag, 24.09.2010

POS am Morgen: 37°47.111’N, 020°54.083’E, Zakynthos

Die ersten, wie immer die gleichen Nasen, sind um 07:45 Uhr auf und an Deck und versuchen der über Nacht wieder dazu gekommenen Regenmenge Herr zu werden. Das Wetter ist deutlich freundlicher, die Sonne kommt immer öfter durch die Schleierwolken. Einige gehen zum Duschen an Land, zwei unserer Herren gehen einkaufen und nach dem Frühstück gehen einige das Städtchen anschauen.

Zakynthos-Stadt-18

Zakynthos-Stadt-18

Zakynthos-Stadt-9

Zakynthos-Stadt-9

Zakynthos-Stadt-16

Zakynthos-Stadt-16

Zakynthos-Stadt-5

Zakynthos-Stadt-5

Wir wollen bis Mittag auslaufen und bei den blauen Grotten vorbei schauen, mal sehen, ob wir dort baden können. Wie weit wir heute noch fahren werden hängt von der bis dahin verbrauchten Zeit ab. Wir haben in Agios Nikolaos festgemacht und statt mit einem Glasboden – Ausflugsboot düsen wir mit unserem großen Beiboot noch ca. 2 Seemeilen bis zu den großen Grotten.

blaue Grotten Zakynthos-8

blaue Grotten Zakynthos-8

blaue Grotten Zakynthos-A

blaue Grotten Zakynthos-A

Die sind so groß, dass wir mit unserem Boot hineinfahren und das Farbenspiel aus Licht, Algen und Sonne beobachten können. Den Namen haben die blauen Grotten wirklich zu Recht, das Blau im Wasser ist unbeschreiblich schön.

blaue Grotten Zakynthos-16

blaue Grotten Zakynthos-16

blaue Grotten Zakynthos-B

blaue Grotten Zakynthos-B

Nachdem wir einige Grotten angefahren haben, geht es wieder zurück zu blu:kat, Beiboot hoch, Leinen los und schon sind wir wieder unterwegs nach Kefallonia und dort wollen wir in Poros festmachen. Das Wetter ist immer sonniger geworden, aber gegen Abend zieht sich eine richtige Regenfront zusammen und wir kommen gerade noch trocken an mit ein paar wenigen Tropfen. Vorsichtshalber haben wir Spaghettisauce gemacht, falls es zu nass wird, aber als wir festgemacht liegen ist es trocken und so gehen wir in die Taverne. Gerade als die Vorspeisen kommen, fängt es an zu regnen und rutschen unter den Schirmchen zusammen. Kurz nach dem Essen kommt ein echter Wolkenbruch und wir haben wieder mal einen sehr feuchten Heimweg. Sibylle ist beim Übersteigen aufs Boot ausgerutscht und hat sich das Knie geprellt. Unsere Kabine ist heute trocken. Wir quatschen noch und bald liegen alle in den Kojen.

Poros-Kefallonia-7

Poros-Kefallonia-7

POS am Abend: 38°08.800’N, 020°46.783’E, 10294.68nm, Fest in Porou – Kefallonia; längs an der Pier

Strecke: 17 sm, davon 7 unter Segeln Wind aus Süd 8Kn

Sep

25

Samstag, 25.09.2010

POS am Morgen: 38°08.800’N, 020°46.783’E, Porou – Kefallonia

Die Nacht über hat es reichlich weiter geregnet und da wir heute nur eine kurze Strecke vor uns haben, bleiben wir auch länger liegen. Sibylle ist etwas gehandicapt, denn das Knie ist bläulich verfärbt und macht bei bestimmten Bewegungen Probleme. Eine Schmerztablette nach dem Frühstück hilft ein wenig. Bis auf Sibylle und Rüdiger sind alle mutig und laufen zum Städtchen.

Porou-1

Porou-1

Poros-Kefallonia-4

Poros-Kefallonia-4

Poros-Kefallonia-6

Poros-Kefallonia-6

Es regnet immer wieder, mal mehr mal weniger, aber es bleibt warm, fast schwül. Nach ca. 1 Stunde sind alle wieder zurück. Wir legen ab und machen uns auf den Weg nach Fiscardo. Erst Motoren wir ein Stück und dann können beide Vorsegel raus.

Küste

Küste

Das Wetter bleibt wechselhaft und es regnet immer wieder mal. Unterwegs werden wir von einem großen Passagierdampfer der Costas Linie überholt. Gegen Abend sind wir im Hafen. Auch hier regnet es heftig, hört wieder auf und fängt gleich wieder an.

Fiskardo

Fiskardo

Gegessen wird an Bord und nur kurz zu einem Absacker verlassen wir das Boot über den Schwimmsteg. Bis in die Nacht hinein bleibt es nass und die Decksluken bleiben zu. Zum Abschluss des Tages sehen wir uns einen kurzen Film über den Bau des“ blu:kat“ an, diskutieren über einige Details und sind beeindruckt.

POS am Abend: 38°27.690’N, 020°34.549’E, Fiscardo mit B-Anker und HL am Schwimmsteg

Strecke: 22 sm, davon 18 unter Segeln Wind aus Süd bis zu 25 Kn

Sep

26

Sonntag, 26.09.2010

POS am Morgen: 38°27.690’N, 020°34.549’E, Fiscardo

Wir versuchen erst mal das Deck in einen etwas trockeneren Zustand zu versetzen, wie alle anderen Bootsnachbarn auch. Nach dem Frühstück ist Landgang für alle außer Martin. Auch die ganzen Ladenbesitzer kämpfen mit überschüssigem Wasser vor den Auslagen und viele kleine Boote werden ausgeschöpft. Rüdiger und ich laufen im Ort herum, steigen einen kleinen Hügel hinauf, kommen an Kirche und Friedhof vorbei und kehren zum Hafen zurück. Dort legt gerade eine große Motoryacht, die Charisma ab. Wir schauen dem Spektakel zu und bis die beiden Anker oben sind kurvt das Schiff im Hafenbecken herum, beobachtet von zwei Helfern aus einem Beiboot, in dem auch ein Taucher sitzt. Zurück an Bord, lösen wir Martin ab, der auch noch mal an Land flitzt. Bis ca. 11:30 Uhr sind alle wieder da und wir legen bei Sonnenschein ab. Kaum ein Stück aus dem Hafen heraus: dicke Wolken ziehen hinter den Hügeln auf und verfolgen uns. Ein Stück fahren wir unter Motor, dann wird der Blister aufgezogen und zieht uns kräftig davon – auch den Regenwolken, die wir einfach am nächsten Berg hängen lassen.

Blister und Kat-1

Blister und Kat-1

Je weiter wir Richtung Lefkas kommen, umso schöner wird die Landschaft und es gibt viel zu sehen. Der Segelbetrieb nimmt deutlich zu, wobei wir mit dem richtigen Wind mit 6,8 Knoten unterwegs sind. Kurz vor dem geplanten Hafen wird der Blister wieder eingeholt, Rüdigers Strohhut fliegt dabei über Bord – was aber auch was positives hat: wenn man etwas hier lässt, kommt man wieder her. Wir machen in Vathy fest auf Meganissi und sind der vierte Katamaran, später kommt ein fünfter dazu.

Vathy-Meganisi-1

Vathy-Meganisi-1

Vathy-Meganisi-2

Vathy-Meganisi-2

Ein paar von uns laufen ein Stück am Hafen vorbei, über den Hügel und wollen zu einer Badebucht, die wir zunächst nicht finden. Wir teilen uns auf, Rüdiger und Sibylle finden eine nette kleine Bucht zum Schwimmen und wie wir später erfahren, die anderen auch. Das Wasser ist herrlich, die Sonne scheint – es ist wie Urlaub! Nach der Rückkehr gehen wir erst mal zum Duschen, das hier kostenlos am Hafen möglich ist. Dann wird sich landfein gemacht und wir gehen zum Essen direkt am Wasser und sehr gut. Zurück an Bord gibt es noch Kaffee oder Espresso, Martin zeigt uns ein paar Bilder von früheren Törns, wir klönen noch bis alle müde sind.

POS am Abend: 38°39.808’N, 020°46.889’E, fest in Vathy Marina Odyseas mit B-Anker und HL

Strecke: 18 sm, davon 15 unter Segeln Wind aus SW bis zu 15 Kn

Sep

27

Montag, 27.09.2010

POS am Morgen: 38°39.808’N, 020°46.889’E, Vathy Marina Odyseas

Um 07:30 Uhr sind Rüdiger und ich an Deck zum schauen: die Fähre ist gerade da und auch schon wieder weg. Eine Besonderheit: die Autos fahren rückwärts auf die Fähre und wer das nicht gut kann, dem wird das Auto vom Personal rauf gefahren. In der Nacht hat es wieder geregnet, aber jetzt ist bestes Wetter, aber etwas kühl. Ein kleines Segelboot mit schwedischer Flagge ist früh ausgelaufen, mit einem Rums, der in unserem Boot zu spüren war: er hat wohl unsere Ankerkette überfahren! Aber: alles gut gegangen, es ist nichts passiert. Nach dem Frühstück legen wir ab, die anderen beiden Kats neben uns sind auch schon raus. Wir wollen nur ein paar Buchten weiter und noch bei Meganissi bleiben. Nach ein paar Landzungen haben wir uns für eine nette kleine Bucht entschieden, ein Kat und ein paar Segler ankern schon, wir gesellen und ziemlich in der Mitte der Bucht dazu.

Abeliki-Bucht auf Meganisi-2

Abeliki-Bucht auf Meganisi-2

Das Wasser ist klar und warm – nichts wie rein! Unter uns saust ein kleiner Schwarm fast hellblauer Fischchen herum, die wir mit etwas altem Brot füttern.

Abeliki-Bucht auf Meganisi-4

Abeliki-Bucht auf Meganisi-4

Abeliki-Bucht auf Meganisi-5

Abeliki-Bucht auf Meganisi-5

Wir bleiben hier und genießen die herrliche Aussicht, die wir am liebsten mitnehmen würden. Später essen wir zu Mittag und erst gegen 16:20 Uhr wird der Anker gelichtet und Kurs auf unser letztes Ziel gesetzt: Lefkas. Morgen müssen wir wieder zum Flieger und uns den heimatlichen Temperaturen anpassen, was uns bei den heutigen 29°C sicher nicht leicht fallen wird. Es war ein abwechslungsreicher, schöner Törn und mit Martin auch ein unaufgeregter – ich könnte locker noch zwei Wochen dranhängen! Oder einfach wiederkommen!

POS am Abend: 38°50.028’N, 020°42.715’E, angelegt in Lefkas Stadthafen m. B-Anker und HL

Strecke: 14 sm, davon 10 unter Segeln Wind aus SW 8 Kn

Sep

28

Dienstag, 28.09.2010 38°50.028’N, 020°42.715’E, Lefkas Stadthafen

Ein letztes Mal gibt’s ein ausgiebiges Frühstück auf „blu:kat“ –  für dieses Mal. Aber wir kommen bestimmt wieder!

Leider wartet schon alsbald das Taxi, dass uns zum Flughafen nach Prevezza bringt um von dort mit dem Flieger wieder ins kalte Deutschland zurück zu fliegen.

Jassu Martin und Jassu „blu:kat“!

Gesamtstrecke  Kreta – Lefkas: 383 sm, davon 218 unter Segeln

Sep

28

Törnzusammenfassung

Rethymno-Lefkas_September 2010

Link zum Törnblog: Rethymno-Lefkas_September 2010

Angelaufene Häfen/Buchten:
Rethymno, Marathi, Gramvoussa,
Kithira, Elafonissi,
Porto Kajo, Methoni, Pylos (Pelleponnes),
Zakynthos, Skinaria, Porou, Fiskardo, Meganissi, Lefkas
Gesegelte Strecke: 390sm
Max. Speed: 8,6Kn
Max Wind: 30Kn
Bemerkungen: