Okt

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So langsam ist die neue Crew für VVAVA-U in Neiafu auf Vava’u eingetrudelt.

Hier im „Seglerparadies“ von Tonga findet zur Zeit gerade das jährliche
„Vava’u-blue-water-festival“ statt. Zum sechsten Mal organisiert von lokalen Unternehmen sowie von Marinas und Werften aus der nördlichen Region Neuseelands.

Da ist immer was los an Veranstaltungen für die vielen Segler mit ihren Yachten, die ab jetzt bis Ende Oktober/Anfang November in Richtung Neuseeland aufbrechen um der hiesigen Cyclon-Season aus dem Weg zu gehen.

Auch wir werden uns mit VAVA-U nun langsam auf den Weg dorthin machen.

Okt

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Am Vormittag waren die vielen Segler des Festivals zu Gast in einer Sondergrundschule in Neiafu. Die Kidis im Alter von 3-10 Jahren standen für uns zum Empfang spalier und hatten dann ein kleines Kulturprogramm für uns im Angebot.

Sie haben für uns gesungen, getanzt, gebetet und gezeigt wie die Rugbyspieler ihre Gegner vor jedem Spiel mit wildem Tanz und Geschrei einschüchtern.

Danach gab es ein super tolles Buffet mit vielen lokalen Leckereien, die uns bis zum Abend satt machten und wir gestärkt auf eine kleine Bergwanderung starten konnten, die uns auf den „TAfelberg“ von Vava’u geführt hat mit tollem Ausblick.

Am Abend war dann schon die nächste Veranstaltung im „Dancing Rooster“ mit Infos zu den Marians in Neuseeland und wieder köstlichen Kleinigkeiten.

Okt

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Heut sind wir nach dem Frühstück in eine der vielen Nachbarbuchten gefahren und konnten hier im Japanies Garden schnorcheln. Später waren wir mal wieder in der Swallow Höhle mit dem Beiboot um auch dieses Highlight Vava’us zu sehen.

Für den Abend ist die Abschlussveranstaltung des „Vava’u-blue-water-festival“ in der Mango Bar geplant, zu der wir wieder an einer Mooring für die letzzte Nacht hier in Neiafu festmachen.

Grad kommen wir zurück und hatten einen sehr netten Abend und sehen sicher die ein oder andere Crew dann in Neuseeland wieder.

Okt

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Bevor wir uns heute ein kleines Stück weiter südlich bewegt haben mussten wir noch beim kanadischen „Fleischer“ und auf dem Markt vorbei.
Dann gings auch schon los, unter Genua mit halben Wind 8 Seemeilen bis zu Nuku-Island.

Hier hatten wir zunächst unseren Ankerplatz allein, dann gesellte sich ein kleines Kreuzfahrtschiff sowie ein weiter Kat dazu.

Beide waren aber nur kurz hier und so haben wir unseren Ankerplatz wieder für uns allein.

Mit den wenigen Sonnenstrahlen am Mittag haben wir schwimmend und per Kanu die kleine Insel Nuku erobert und den Sandstrand genossen.

Danach gabs Kuchen, der schneller weg war als das Foto 😉

Im Trampolin sowie der Hängematte ließen wir uns bis zum Abendessen, welches Kaki vorbereitetet, den Wind um die Nase wehen.

Morgen früh werden wir mit dem ersten Tageslicht so gegen 06:15  Richtung Ha‘apai unterwegs sein um die Tagesetappe von gut 75 Meilen bis zum Sonnenuntergang zu schaffen.

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06:00 hieß es Aufstehen und einen kurzen Kaffee oder Tee haben um kurz danach Anker auf zu gehen. Es sollen ja heute etwas über 75 Meilen werden bis wir Uoleva in der Haapai Gruppe Tongas erreichen. Einen kleinen Schreck gab es noch kurz vor der Abfahrt zu beheben: ein Wackelkontakt am Anlasser des Generators. Das war aber dann schnell erledigt.

Mit Großsegel im ersten Reff und halber Genua sind wir dann sehr flott vorangekommen. Am Ende mit einem Schnitt von knapp neun Knoten und maximal waren es sogar mal nicht ganz 12 Knoten.

Unterwegs hatten wir dann auch noch zwei Mal Anglerglück. Es biss jeweils ein mittelgroßer Thuna an, der sogleich ausgenommen und filetiert wurde.

Jetzt am Abend mit doch noch etwas Sonnenuntergang lag der Thuna dann mit Brotfruchtbrei und Salat ganz frisch auf dem Tisch. Als Appetitiv hatten wir vorher feingeschnittenen rohen Thun mit Soja und Wasabi.

Für morgen früh steht wieder Wal-watching auf dem Programm. Das hatten wir schon vorbestellt und am Nachmittag nach der Ankunft bei einem Bierchen und co auch noch mal im Sea-Change-Resort bestätigt. Also dann bis morgen.

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08.10.19 13:00 MOZ
Am Morgen haben wir einen kurzen Stopp auf Lifuka gemacht um beim Zoll einen Stempel zu holen und unseren Obstbestand aufzufrischen. Dann noch kurz ein Kaffee im MARINERS CAFE und jetzt sind wir unter Genua auf Vorwindkurs unterwegs nach Hafeva.


Dort gibts dann erst mal frsichen Kuchen der grad noch im Backrohr ist und frischen rohen Thuna als Mittagssnack. Den hatten wir nämlich grad an der Angel. Also alles bestens bei uns an Bord auf dem Weg nach Süd.


Gestern waren wir noch mal von Uoleva Island aus auf Wale-Watching. Leider bekamen wir keine zu Gesicht. Vermutlich sind sie schon alle wie wir auf dem Weg nach Süden.
Vielleicht sehen wir dann noch mal welche untwergs auf unserem Kurs nach Neuseeland.
Dafür waren wir aber mit Mantas schnorcheln und haben recht schöne Aufnahmen machen können, die wir dann später wieder hochladen werden.
POS 08.10.19 00:02 UTC: 19 51,314 S und 174 29.742 W

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09.10.19 19:00 MOZ
Eine kleine paradisiesche Trauminsel ist das hier: KELEFESIA am Südende der Haapai Gruppe Tongas. Und wir können das nach heutigen 35 Meilen ganz allein geniessen. Es war ein ruhiger Segeltag mit 10-12 Knoten Wind unter Vollzeug. Unterwegs gab es leckeren frischen Thunasalat als Mittagssnack.
Sonnenschein den ganzen Tag auf der Fahrt hier her und dann auch noch zum Schnorcheln und zur Inseleroberung.
Jetzt sitzen wir beim Sundowner grad alle im Cockpit und lassen diesen schönen Tag Revue passieren bevor wir uns den Bigeye Thuna schmecken lassen.


Morgen wollen wir dann zur Hauptinsel Tongas, etwa 50 Meilen nach Tongapatu segeln.
POS 09.10.19 06:00 UTC: 20 30.140 S und 174 44.409 W

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09.10.19 09:05 MOZ
Wir sind grad vom morgendlichen Schnorcheln zurück. Beim Wrack hier in Haafeva gibt es ganz tolle verschiendene Korallenformationen und tausende bunte Fische zu beobachten.


Zwar sind wir gestern auch schon seit Nachmittag hier gewesen, aber es war etwas grau und so haben wir den NAchmittag mit Kartenspielen, Hefezopf und Kuchen backen verbracht.
Nicht zu vergessen dass wir unterwegs von Lifuka kommend erst einen kleinen Thuna und dan noch einen recht groen BigEy Thuna an der Angel hatten.

Den großen gibt es dann morgen, weil für heute schon der Lammbraten fast fertig war. Den kleinen Thuna hatten wir als leckeren Sushi-Dip zum Kartenspielen.
Jetzt gehen wir Anker auf mit Ziel Kelefesia weiter im Süden. Frühstück gibt es nach dem Ablegen mit frischem Hefezopf, den wir gestern gebacken haben.
POS 08.10.2019 20:10 UTC: 19 56,461 S und 174 42,917 W

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Seit dem Vormittag sind wir unterwegs gen Süden und wir können sogar Segeln, denn der Wind ist passend für unseren Kurs nach Tongapatu.

Vorher am Ankerplatz beim Putzen des Unterwasserschiffes hatten wir Besuch von einer Gruppe neugieriger Kalamare.

 

Unterwegs sehen wir Wale in weiter Entfernung und haben auch wieder Anglerglück. Auf unseren ausgefransten rosa gummi-Kalamarie stehen die Thuna. Es beist wieder ein Big-Eye-Thuna an. Und so gibt es am Abend „schon wieder“ frsichen Fisch.

Kurz nach Sonnenuntergang liegen wir vor Anker bei der kleinen idyllischen Insel Pangaimotu die 1,5, Meilen gegenüber dem Hauptort Nukualofa liegt.

Okt

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Wie schon bei den beiden Törns zuvor mieten wir ein kleines Auto bei NewZealandAir am Vormittag und sind den ganzen Tag bis zum Abend unterwegs auf Tongapatu.
Nichts haben wir ausgelassen: die weißen Sandstrände, die BlowHoles, das Tsunamirock, die Höhlen, Aussichtspunkte, Märkte und spielende Kinder.

Gut das das Restaurant Waterfront gleich am Hafen ist, wo wir parken können und es auch noch genug Platz hat. Fisch of  the day ist Schwertfisch mit Kürbissuppe vorneweg und als Nachtisch verschiedene Köstlichkeiten mit Eis. Super lecker alles.

So kehren wir per Dinghy gesättigt und voller vieler neuer Eindrücke zurück zu VAVA-U.

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Bevor wir unseren kleinen Mietwagen zurückbringen müssen nutzen wir ihn noch für diverse Einkäufe heute am Samstag. Am Montag wollen wir in Richtung Neuseeland aufbrechen und brauchen daher Proviant für die nächsten 7-10 Tage.

Bis Mittag sind wir fertig und haben alles verstaut, so bleibt noch Zeit für einen kleinen Bummel durch Nukualofa und
Erfrischungen im Friends-Cafe.

Den Nachmittag verbringen wir relaxt mit Schwimmen und Faulenzen.
Am Abend haben wir den Grill angeschmissen und ein paar Steaks gegrillt.

Und danach gab es großes Bordkino „Sand der Zeit“ natürlich mit frischem Popkorn

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Also spät aufstehen und ausgiebig frühstücken und erst mal nix weiter tun.

Der Kuchen ist schon im Backofen und so können wir Schwimmen und um die Insel spazieren sowie eine kleine Beibootrunde um die vielen Wraks im Osten der Bucht machen.

 

Mittags steht als kleiner Snack frischer Thuna-Salat von unserem Fang mit selbst gerasspelter und ausgepresser Kokusmilch auf dem Tisch.

Und nach der kleinen Pause lassen wir uns auch schon den Kuchen schmecken.

Zwischendurch haben wir noch schnell VAVA-U von unten geputzt, damit wir einerseits schnell genug sein können auf dem Weg nach Neuseeland und zweitens kein Bewuchs dran ist, der den Umweltbehörden nicht so gefallen würde.

Abendessen lassen wir uns heute dann servieren. Bei BIG-MAMA auf Pangaimotu gibt es Fisch and Chips.

Morgen geht’s dann früh raus, wir wollen schon um sieben VAVA-U nach Nukualofa zum Zollsteg verholen um pünktlich ab 08:30 ausklarieren und Tanken zu können.