Nov

28

Gestern hab ich den alsten Teakboden im Cockpitbereich rausgerissen.

Wie sich im Nachhinein herausstellte war es nicht zu früh, denn es gab im Unterbau scchon ein paar „faule“ Stellen.

Jetzt ist bis auf die Alustrucktur alles raus und wird im Frühjahr dann wieder neu aufgebaut und diesmal dann gleich mit dem richtigen Gefälle, damit das seltene Regen und Spritzwasser auch gleich wieder abläuft.

CockpitBoden_03

CockpitBoden_07

CockpitBoden_09

CockpitBoden

CockpitBoden

Heute war dann am letzten Tag in Monfalcone noch der Mast dran.

Ich hab alle Verbindungen gescheckt und die Verspannungen gelöst um nach Scheuerstellen zu suchen.

An einigen Stellen musste ich etwas „nachhelfen“ um die alsten Schrauben zu lösen.

Im Frühjahr gibt es dann ein paar neue Hülsen, Lager, Scheiben und Kabel usw. für den Mast. Der wird dann wieder beim Slippen aufgestellt und abgespannt.

Arbeiten am Mast_7

Arbeiten am Mast_3

Arbeiten am Mast_4

Arbeiten am Mast_5

Arbeiten am Mast

Arbeiten am Mast

Nov

25

Heute früh gings auf die Autobahn nach Izola.

Dort hat Voijko als Yanmar-Vertragshändler eine Werkstatt. Ich kenne ihn schon vom Winterlager 2013/14.

Heute hab ich im Auto die beiden Getriebe, die beiden Einspritzpumpen und die Einspritzdüsen von beiden Maschinen im Auto.

Bis Anfang März wird Voijko alles checken, neu einstellen und ggf. Teile tauschen. Auf alle Fälle gibt es neue Dichtgummis die das Getriebe gegen den Rumpf und daamit Seewasser abdichten.

Getriebe und Einspritzpumpen abfahrbereit_1

Auf dem Weg nach Izola

Auf dem Weg nach Izola

Zuvor hab ich die letzten beiden Tage natürlich erst alles ausbauen müssen. Ganz einfach ist das nicht, denn obwohl ich einen relativ großen Motorraum auf VAVA-U habe ist es trrotzdem recht eng.

Erst mal das OP-Besteck bereit legen…

OP-Besteck

OP-Besteck

… dann gehts Schritt für Schritt ans Werk

Motorraum und Zylinderfolge

Motorraum und Zylinderfolge

Motorraum und Zylinderfolge^

Motorraum und Zylinderfolge

In den nächsten drei Tagen bis zum WE kommt dann noch der Mastcheck dran und das herrausreißen des Cockpitbodens.
Alles andere wird dann in München vorbereitet und hier in Monfalcone gehts dann ab März wieder weiter.

Ich werde ab und an mal was berichten und Fotos einstellen, damit ihr teilhaben könnt.

 

MArtin und VAVA-U

Nov

21

Es gibt ja reichlich zu tun auf und an VAVA-U.

Nicht immer reicht die Zeit und ist der Foto dabei.

Aber hier trotzdem mal ein paar Bilder von der Vorsegel-Winsch-Demontage. Die bekommt auf beiden Seiten, also BB und STB ein neues „Fundament“ und eine Kunstoffscheibe als unteren Abschluss.

Doch vorher musste sie abmontiert werden, die Basis gereinigt und grundiert werden. Der Zusammenbau erfolgt dann wieder im März.

Schoot-Winsch ST58-62T_2

Schoot-Winsch ST58-62T

Da  der Mast ja gelegt wurde kommt man nun natürlch an alles gut ran. Das gilt insbesondere für die Teile die ganz oben angebaut sind. Wie z.B. die Windfahne.

Die hatte leichte „Alterserscheinungen“ und bekam ein kleines refit in Form eines Epoxi-Überzuges bzw. Verstärkung. Jetzt können die UV-Strahlen nicht mehr so viel anrichten und es hält sicher wieder die nächsten 10 Jahre 😉

Windrad RAymarin_ Verstärkung_2

Windrad RAymarin_ Verstärkung

Windrad RAymarin_ Verstärkung

Und damit die 12mm dicke, 120m lange Ankerkette im Winter nicht so langsam im Kettenkasten vor sich hin gammeln kann, liegt sie samt 40 Kg DELTA-Anker auf einer Palette zu Füßen von VAVA-U.

Der Regen, der sicher des öfteren fällt, wird sie dann scchön sauber und salzfrei spülen.

Winterlagerplatz

Winterlagerplatz

Vor dem Slippen Ende März wird sich sicher jemand finden der die Kette dann wieder fachgerecht im Kettenkasten staut 😉

Nov

17

Heute ware es dann soweit.

Pünktlich um 08.00 Uhr hat VAVA-U im Kranbecken festgemacht.

Stefan ist noch kurz den Mast „hochgeklettert“ und hat die Gurtschlaufe für den Auslegerkran unter der zweiten Saaling befestigt.
Dann haben wir ihn langsam wieder abgeseilt und die Spannschlösser gelöst und schwupps hing der Mast am Hacken und liegt jetzt neben vielen anderen Masten an Land.

Mast legen_02

Mast legen_03

Mast legen

Mast legen

VAVA-U ist dann vom großen 300To Travellift rausgehoben worden, kurz im Unterwasserbereich mit Hochdruck abgedampft und dann aufs Trockene gestellt worden.

Travellift Monfalcone_01

Travellift Monfalcone_04

Travellift Monfalcone_20

Travellift Monfalcone

Travellift Monfalcone

Jetzt können dann die nächsten Arbeiten in aller Ruhe nacheinander erledigt werden, damit sie endgültig fitt ist für die 20116 beginnenende Weltreise.

Ankerkette

Ankerkette

Nov

17

Stefan ist vor Ort im leider schon seit einer Woche neblig grauem Monfalcone.

Wir bereiten das Mastlegen vor in dem wir mit Monsterschraubenschlüsseln den Spannschlössern der Stage und Wanten zu Leibe rücken.

Erstaunlicherweise gejt es fast besser als gedacht und so bleibt bis zum Slippen ncoh Zeit für andere Arbeiten.

Wir instalieren die restlichen beiden Heizkörper in den Achterkabinen und nehmen die Heizung in Betrieb.

Jetzt ist es so richtig kuschelig warm auf VAVA-U, da macht es nix, dass es draussen nur um die 15 Grad hat (Am TAG!)

Heizung_6

Heizung_2

Heizung auf VAVA-U

Heizung auf VAVA-U

Und der Umbau der Naviecke wird vorbereitet, d.h. es muss erst mal alles raus. Im Winter werden dann in München die neunen Konsolen gebaut . Dann muss im März „nur“ noch alles wieder zurück verkabelt werden.

Arbeiten am Navibereich_3

Arbeiten am Navibereich

Arbeiten am Navibereich

Nov

14

Seit dem Törnende am 11.11. von der griechischen Insel Lefkas kommend, ist VAVA-U in Monfalcone am Schwimmsteg und wartet auf das Winterlager an Land.

Zuvor sind ein paar vorbereitende Arbeiten zu erledigen, damit im „Winterschlaf“ alles gut geht.

Die Motoren werden gewartet und konserviert. Die Tanks gereinigt und der Wassermacher mit „Gift“ konserviert, damit sich keine Algen bilden, die die Membran verstopfen würden.

Wäsche gewaschen und Polsterbezüge gereinigt.

Die Segel sind zum check und nachbessern beim Segelmacher.

So vergehen die Tage bis zum anstehenden Sliptermin am Dienstag, den 17.11.15

Wie auch schon im Frühjahr hatte ich jeden Tag,teilweise mehrfach Besuch vom Schwan, der gefütetrn werden wollte.

Schwan in Monfalcone

Schwan in Monfalcone

 

Nov

11

Törnzusammenfassung

Lefkas-Monfalcone im November 2015

Lefkas-Monfalcone im November 2015

Angelaufene Häfen/Buchten:

Ionisches Meer
– Stadthafen Lefkas
– Lefkas Kanal
– Korfu-Albanien-Kanal

Adria (italienische Seite)
– Tremiti Inseln
– Venedig, Marina Santelena
– Grado Tankpier
– Monfalcone, Marina Hannibal

Gesegelte Strecke:  973 sm, davon unter Segeln 783 und 190 unter Maschine
Max. Boot-Speed: 11,3 Kn
Max Wind: über 35 Kn im Ionischen Meer nördlich Lefkas

Bemerkungen:
Seemeilentörn Adria nach Nord
Besuch der Tremiti-Inseln San Nicola und San Domini

Wetter:
Bis Höhe Stiefel-Hacke „Gargano“ Östliche Winde, anfangs stark,
dann NW-Winde um die 12-16 Kn
Tagsüber meist sonnig, kein Regen 😉
Temperaturen um die 18-20 Grad tagsüber, nachts um die 16 Grad,

Nov

10

Auch hier ist es in der Früh noch etwas trüb und so machen wir einen kleinen Spaziergang durch das fast ausgestorbene Grado.

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Spaziergang durch Grado

Spaziergang durch Grado

Auf dem Weg nach Monfalcone, die letzten 20 sm auf diesem Törn, war die Sicht dann teilweise besser und wir kamen ohne Probleme in der Marina Hannibal an.

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Nebel in Moonfalcone

Nebel in Moonfalcone

Kurze Zeit später zog dann wieder fetter Nebel auf, eine fast unwirkliche Stimmung.

Trotzdem haben wir es noch geschafft das Kabel für das Radargerät im Mast ab zu klemmen, damit demnächst beim Kranen auch der Mast zum großen Check gelegt werden kann.

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MAstbesteeigung

MAstbesteeigung

Den letzten Abend ließen wir beim Fischessen ausklingen – Brasse im Salzteig, sehr lecker.

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Brasse in Salzkruste

Brasse in Salzkruste

Nov

9

Eigentlich wollten wir schon unterwegs sein.

Gefrühstückt und frisch geduscht – aber draussen ist fetter Nebel über der LAgune.

Bis 12.00 werden wir wohl noch abwarten und uns dann laangsam unter RAdar raustasten. so dass wir heute doch noch nach Grado kommen.

Nebel in Venedig

Nebel in Venedig

Mal sehen was der Wind für uns draußen bereithält und ob wir den Spi noch mal auspacken können auf den letzten 50 Meilen bis Monfalcone.

Bis später dann

Skipper Martin und Crew

Fortsetzung folgt…..

 

Also der Nebel wurde nicht besser, so sind wir mit Radar und Ausguck auf jedem Bug durch die Lagune hinaus in die Adria gefahren und haben die 40sm bis Grado leider die Maschine nehmen müssen, da es draußen spiegelglatt war und kein Lüftchen wehte.

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Nebelfahrt nach Grado

Nebelfahrt nach Grado

In Grado hatten wir wieder Platz an der Tankpier und kamen grad pünktlich zum Abendessen.

Nov

8

Das hatten wir gestern schon geplant. Nachdem wir nämlich längsseits am Schwimmsteg in der Marina liegen, können wir problemlos das Beiboot zu Wasserlassen und heute eine Motorboottour durch die Lagune machen.

Lagune Venedig

Lagune Venedig

Geplante Ziele sind auf alle Fälle die Gläsbläserinsel Murano. Wir sind schon gespannt und werden berichten, doch vorher genießen wir das Frühstück bei Sonnenschein.

Frühstück im Cockpit bei Sonne

Frühstück im Cockpit bei Sonne

 

 

Grad sind wir wieder zurück von unserem Tagesausflug mit der untergehenden Sonne über Venedig.

Wir waren in Murano und haben die dortige Glasbläserkunst in allen Varianten und Facetten bewundern können. Die Frauen hätten ihre helle Freude gehabt. Aber es gibt ein paar Mitbringsel. Direkt an einem Kanal ließen wir uns den Cappo sowie ein kleines Viertel Wein bei schönstem Sonnenschein schmecken. Die Fahrt danach durch die engen Kanäle waren schon was Besonderes, zumal es einen ganz anderen Blick ergab als vom Ufer aus.

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Murano

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Murano

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Murano

Murano

Murano

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Murano

Weiter gings durch die Lagunenlandschaft nach Burano. Das kleine Eiland mit den vielen bunten Häusern und einem mindestens genauso schiefen Kirchturm wie der von Pisa. Auch hier sind wir durch die engen Kanäle getuckert und ließen alles an uns vorbei ziehen. Direkt vor einer Trattoria haben wir im Kanal festgemacht, einen Tisch in der Sonne bestellt und uns noch ein wenig umgesehen. Danach war es genau die richtige Zeit für ein kleines Mittagessen, den Schnaps sowie den Kaffee danach.

Burano_5

Burano_1

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Burano

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Burano

Burano

Burano

Alles in allem ein wunderschöner Ausflug mit Perspektiven und Aussichten, die man sicher selten so erlebt, wenn man als „normaler“ Tourist nach Venedig kommt.

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Fahrt durch die Lagune von Venedig

Fahrt durch die Lagune von Venedig

Nov

7

Der vermutlich letzte Tag vor dem „Landfall“ in Venedig beginnt wie immer: Frühstück bei Sonne und diesmal unter Motor auf den letzten 30 sm, dafür ausgiebig und gemütlich.

Sonnenaufgang vor Venedigig

Sonnenaufgang vor Venedig

Wie üblich passieren diverse Schiffe unseren Weg und auf der italienischen Seite stehen fast unendliche Öl- und Gasanlagen in der Adria, die es gilt nicht umzufahren und Sicherheitsabstand zu halten.

Schiffsverkehr in der Adria_4

Schiffsverkehr in der Adria

Schiffsverkehr in der Adria

Die letzte Wende in dieser Nacht machen wir querab Rovinij, wieder genau auf der 12-sm Grenze.
Pünktlich hat der Wind gedreht und es geht mit Kurs 290 fast direkt nach Venedig.

Fortsetzung folgt….

Gegen Mittag sind wir bei strahlend blauem Himmel und fast Windstille unter Maschine in die Lagune von Venedig eingelaufen. Vor uns waren schon drei Kreuzfahrtschiffe unterwegs und lagen in Venedig. Wir haben vor dem Festmachen in der recht neuen und sauberen Marina Santelena noch eine Runde bis kurz hinter den Marcusplatz gedreht um sigthseeing zu machen.
Wie würde ein Mehrfachmitsegler sagen: „ einfach wunderbaaaaaaar“ ;-). Aber so war es wirklich.

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Ansteuerung Venedig und Marcusplatz

Ansteuerung Venedig und Marcusplatz

Nachmittags sind wir dann los zu Fuß, zunächst durch die Parkanlagen und die Wohnviertel Venedigs, bis wir uns ins touristische Getümmel geworfen haben. Zwischendrin gabs eine Pizza für die knurrenden Mägen und nach der langen „Wanderung“ über den Marcusplatz, die Rialtobrücke und wieder zurück einen verdienten Absacker an Bord.

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Nachmittag in Venedig

Pizza in Venedig

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Nacht in VEnedig

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NAcht in Venedig

Venedig sightseeing

Venedig sightseeing

Buona notte.

Liegeplatz: Marina Santelena, POS 24.00 Uhr: 45 25,603N – 012 22,018E

 

BILDER FOLGEN

Nov

6

Mit unseren Kreuzschlägen auf Am-Wind-Kurs bei dem beständigen NW-Wind „nähen“ wir sozusagen die Adria zick-zack zu. Der Nordwest weht jetzt schon beständig seit 5 Tagen, was so ziemlich ungewöhnlich für diese Jahreszeit sein sollte. Aber was solls, wir kommen gut voran. Es weht immer um die 10-16 Kn, nur die Welle wird etwas „hackiger“ und kürzer.

Adria-Nord ZICK-ZACK

Adria-Nord ZICK-ZACK

Jetzt am Vormittag zwischen Kvarner und Rimini queren wir diverse Verkehrstrennungsgebiete und „drängeln“ uns an den Ölplattformen und Pipelines auf annähernd Kurs West vorbei, bis wir vor Rimini am Nachmittag dann wieder wenden und nördlich weiter Segeln bei Sonnenschein und recht angenehmen Temperaturen um die 18 Grad.

Schnelle Fahrt unter Segeln

Schnelle Fahrt unter Segeln

 

POS 24.00 Uhr: 44 54N – 013 12E Etmal von 00:00-24:00 146 sm

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf: www.marinetraffic.com , mmsi/Vessel: 229408000

Nov

5

In der Nacht mussten wir ein paar Stunden bis Sonnenaufgang den Motor zu Hilfe nehmen, weil der Wind vermutlich auch mal schlafen wollte ;-)). Diese Zeit haben wir genutzt um ein paar Meilen direkt auf Venedig gut zu machen.

Seit 07.00 macht VAVA-U wieder gute 7 Kn Fahrt unter Segel auf Kreuzkurs, derzeit bei Kurs 020.
Gegen 15.00 „müssen“ wir wieder Wenden um nicht in Kroatische Hoheitsgewässer (12 Sm-Grenze zur Küstenlinie) ein zulaufen. Wir haben nämlich keine Lust auf Stress mit den kroatischen Behörden.
(Siehe meinen Blog-Bericht vom Mai 2014)

Kurzzeitig begleiten uns Delphine, aber bis wir die Kameras bereit haben sind sie auch schon wieder verschwunden – trotzdem immer wieder schön und „wunderbar“ anzusehen.

Auch eine, vermutlich ziemlich alte Schildkröte, weil sehr bewachsen, kreuzt unseren Weg in der flacher werdenden Adria.

Schiffsverkehr in der Adria_1

Schiffsverkehr in der Adria

Schiffsverkehr in der Adria

In der Nacht müssen wir immer wieder auf Frachter und Fischer aufpassen, die ihre Schleppnetze über Grund ziehen.

Am Abend zum Essen gibt es Curry-Sahne-Wein-Geschnetzeltes mit Reis. Es schmeckt wieder allen und so bleibt diesmal nichts übrig ;-). Dann kann die Sonne wieder scheinen, doch zuvor gibt es wie jede Nacht einen klaren Sternenhimmel.

Sonnenuntergang in der Adria

Sonnenuntergang in der Adria

 

POS 24.00 Uhr: 43 50N – 014 10E Etmal von 00:00-24:00 156 sm

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf: www.marinetraffic.com , mmsi/Vessel: 229408000

Nov

4

Ein bisserl länger hatte es doch noch gedauert bis wir so gegen 04.00 ankamen, weil der Wind auch immer weniger wurde.

Aber dann hatten wir einen guten Ankerplatz genau zwischen den beiden bewohnten Hauptinseln.

Mit dem Auslaufen des Guardia Civil-Bootes haben sie uns auch gleich noch gecheckt und uns eine gute Weiterreise gewünscht.

Nach dem Frühstück bei wenig Sonne sind wir auf Inselerkundung per Beiboot ausgeschwärmt.

Tremiti-Inseln_2

Tremiti-Inseln_3

Tremiti-Inseln_1

Tremiti-Inseln

Tremiti-Inseln

Wir sind dann mal wieder weg und steuern als nächstes Ziel Venedig an, wo wir am 7.11. ankommen wollen.

NACHTRAG:

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San Domino bei Nacht und Tag

San Domino bei Nacht und Tag

Die Tremiti-Inseln aus Sandstein waren schon im 7. JTsd. vor Christi besiedelt und haben damit eine lange Geschichte. Heute sind nur noch die beiden Hauptinseln San Nicola und San Domino mit ca. 500 Einwohnern bewohnt. Diese Zahl steigt im Sommer sicher um ein vielfaches durch den Tourismus an.
Bis auf eine Schulklasse die mit der Fähre am Morgen ankam haben wir nur Einheimische getroffen, die ihre beiden Inseln Pflegen und sehr sauber halten.

Auf der kleineren, San Domino, steht eine imposante Festungsanlage mit Kirche deren Mosaikboden sehenswert ist. Überall wird gebaut und Stück für Stück restauriert und neu begrünt.

Crew auf San Nicola

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Tremiti-Inseln

Tremiti-Inseln

Uns hats gut gefallen und war eine gute Unterbrechung auf dem Weg weiter nach Norden.

Kurz vom Ablegen hat uns noch ein chic uniformierter kleiner Hafenmeister kontaktiert und uns gebeten beim Einklarieren in Monfalcone diesen Aufenthalt zu verschweigen – seine Permission bis zum Nachmittag hätten wir aber 😉 Kenn ich doch irgendwoher – wie griechische Verhältnisse – südländisch eben ;-))

Ab 12.00 (die Uhren hatten wir jetzt umgestellt) gings Anker auf. Unter Motor rund um die Insel, dann auf NNE-Kurs bis zur 12-Sm-Grenze Kroatiens, die wir nicht überfahren wollen und daher vorher eine Wende fahren.

 

POS 24.00 Uhr: 42 28N – 015 00E

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf: www.marinetraffic.com , mmsi/Vessel: 229408000

 

Nov

3

Noch in der Dunkelheit erreichen wir die 12 Sm-Grenze zur Küste, wo einige Fischer unterwegs sind, auf die wir aufpassen müssen. Daher fallen wir mit dem drehen Wind für ein paar Meilen ab, Wenden dann und machen nach Nord ein paar Seemeilen bis auf Höhe Vieste am Stiefelhack des Gargano gut. Kurzfristig hatten wir ein Reff und die Fock gesetzt, weil es auffrischte.

Danach gab‘s bei Sonnenschein und klarer Sicht die Reste vom gestrigen Abendessen – diesmal hat‘s genau gelangt 😉

Leider dreht der Wind um den Gargano recht häufig, wenn auch immer nur für ein paar Grad, so müssen wir ständig den Kurs nachbessern und kreuzen schließlich den Tremiti-Inseln entgegen, die auch noch ein weißer Fleck auf VAVA-U’s Seekarte sind. Wir sind gespannt und erwarten unsere Ankunft dort heute noch vor Mitternacht.

POS 24.00 Uhr: 42 07N – 015 40E Etmal von 00:00-24:00 170 sm

 

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf

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Nov

2

Mit Sonnenaufgang war der Himmel wolkenfrei.

Sonnenaufgang unter Segeln

Sonnenaufgang unter Segeln

Um 10.00 Uhr, also genau 24 Stunden seit dem Start von Lefkas gestern hatten wir 170 sm gut gemacht – ein Schnitt von etwas über 7Kn, mit dem wir bei einigen Flautenlöchern sehr zufrieden waren.

Zum etwas späten Frühstück (gegen 11.00) haben wir uns alle im Cockpit versammelt. Es herrscht wunderbares Segelwetter bei Sonnenschein und ca. 10-14 Knoten Wind aus NE-lichen Richtungen, so dass wir zunächst nach Nord und später NNW gut vorankommen. Laut Vorhersage soll der Wind immer weiter Nördlich drehen, so dass wir dann auf W-NW-Kurs abfallen und als erstes Zwischenziel auf dieser Reise die Tremiti-Inseln nördlich von Vieste an der Italienischen Küste ansteuern.

Ab dem Nachmittag mussten wir auf Westkurs gehen, weil der Wind gedreht hatte.

Die Angel haben wir nicht mehr rausgeworfen, weil das Hackfleisch für die Spagetti-Bolo schon am Auftauen ist. Selten, dass ein Kilo Spagetti mit einem Kilo-Hacksoße zu viel waren ;-)).

So ging‘s dann stetig weiter bei ca. 15 Kn Wind in Richtung italienische Küste.

Nachtfahrt mit VAVA-U

Nachtfahrt mit VAVA-U

POS 24.00 Uhr: 41 26N – 016 55E Etmal von 00:00-24:00 170 sm

 

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf

www.marinetraffic.com

mmsi/Vessel: 229408000

Nov

1

Schiffs-Sicherheitseineweisung vor der Abfahrt

Schiffseinweisung auf VAVA-U

Schiffseinweisung auf VAVA-U

Nachdem wir gestern früh um 10.00 Uhr als einziges Schiff die Kanalbrücke von Lefkas in Richtung Norden passiert hatten, konnten wir gleich Segel setzen.

 

Brücke Lefkas-KAnal

Brücke Lefkas-KAnal

Im Stadthafen von Lefkas hatten wir noch vor dem Ablegen bei bis zu 40 Kn Seitenwind das 2. Reff im Groß vorbereitet, so dass dann das Segelsetzen problemlos klappte.

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Auf HAlbwindkurs bei 30 Kn Wind und 10 Kn Fahrt

Auf HAlbwindkurs bei 30 Kn Wind und 10 Kn Fahrt

Zum Groß rollten wir dann noch die kleine Fock aus und schon „sprang“ VAVA-U auf Halbwindkurs auf über 10 Knoten an.
Bis kurz vor Höhe Paxos blies der mit anfänglich 35 Kn bei bedecktem Himmel in das kleine Sturmtief über dem südlichen Ionischen Meer. Dann flaute er immer weiter ab, so dass ab Korfu VAVA-U wieder unter Vollzeug gen Norden lief.

Die engstelle im Norden von Korfu und Albanien passierten wir kurz nach Sonnenuntergang und kurzzeitiger Flaute in der wir den Motor zu Hilfe nahmen.
Zeitlich passte das grad gut mit unserem Abendessen zusammen, bei dem wir einen kleinen, frisch gefangenen Thunfisch auf den Tellern hatten.
(Anm. für Matthias: geht auch OHNE Angel ;-))

Frischer Thunfisch vor Paxos

Kleiner frischer Thunfisch

Kleiner frischer Thunfisch

Später kam der Wind wieder, so machte VAVA-U wieder Groß und Genua gute 6-8 Knoten immer entlang der Albanischen Küste.
So langsam riss auch die Wolkendecke auf und es gab dann in der zweiten Nachthälfte einen wunder schönen Sternhimmel zu betrachten.

POS 24.00 Uhr: 40 13N – 019 08E

 

Bilder folgen.

Aktuelle Position auf

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mmsi/Vessel: 229408000