Mai

6

Pet

Törnbeginn in Road Town

Wir alle schafften es einmal irgendwie auf Beef Island zu landen und sogar die schier unüberwindbare Hürde Immigration zu bewältigen 😉.

Nach und nach trudelten alle ein. Man ging mal `Basics` einkaufen für den Törn, in weiser Voraussicht, dass es wohl immer teurer werden würde, und trabte dann mit 5 (!) vollen Einkaufswagen zurück zur VAVA-U und um 1362,14 US$ ärmer…. Die Zeit bis zum Abendessen wurde gut ausgefüllt mit Stadtbummel, Eisessen, einheimische Cocktails verköstigen usw.

Smoothis Zutaten

Smoothis Zutaten

für Jakob

für Jakob

Satt und zufrieden gingen wir das erste Mal in unsere (Kojen) Bettchen. Morgen geht´s ja nun endlich loooooos!

Village Cay Marina

Village Cay Marina

Mai

7

Pet

Unsere 2 Meisterköche Helmut und Sabine zaubern uns ein phänomenales Frühstück, das auch gute Hirnnahrung ist, denn kurz darauf erklärte uns der Skipper seine VAVA-U. Nicht nur wo sich die Hängematte befindet, sondern vor allem Sicherheit von hinten bis vorne, oben und unten.

Und dann ist`s soweit. Lossegeln bei Traumwetter, Aufkreuzen, alle müssen ran und wir segeln tatsächlich. Wow! Groß und Genua bringen uns die 19 sm fix zum perfekten Strand auf Virgin Island. Palmen, große Steine, weißer Sand, türkises Wasser. Kein Mensch. Ist das kitschig. Nein, einfach perfekt. Wir baden, schnorcheln und erkunden den Strand wie kleine Kinder. Der Shuttle-Horst bringt uns brav Strandtasche hin und her. Immer zur halben und ganzen Stunde 😊. Einfach glücklich.

Und Martin: der Strandlevel ist hoch angesetzt ab jetzt. Gibt´s ein schöneres Plätzchen?

Virgin Gorda Trunk Bay

Virgin Gorda Trunk Bay

Jeder hat so seine Aufgaben. Jeder kann etwas anderes gut. Wir ergänzen uns super, obwohl wir eine wild zusammen gewürfelte Crew sind. Jakob strotzt dank seiner 400 g Ration Hafer jeden Morgen nur so vor Energie und wird immer auf den Mast geschickt. Unsere 2 Köche wurden eh schon lobend oben erwähnt und hier gleich nochmal: Sabine und Helmut –  jetzt schon mal Danke für ein paar Kilo mehr am Ende der Reise, Petra zählt und wacht als Finanzminister brav über die Bordkasse, Tom ist beim Segelhissen unersetzlich mit seinem Wissen und seiner Kraft und meldet immer pünktlichst an, wann Anlegerdrink fällig ist, sonst würden wir das sicher vergessen….., und Horst mit Neu-Skipper Jakob kundschaften nun auch vor jedem Landgang brav alles per Dhingi aus (wo und wann ist happy hour und natürlich schon mal Getränketest – wir wollen nichts dem Zufall überlassen).

Zwiebelschneider

Zwiebelschneider

Was sind wir doch alle busy und fleissig!

Mai

8

Pet

Smart wie wir sind starten wir nach einem Mega-Power-Smoothie gleich los zu The Bath um vor allen anderen durch diese einzigartige Steinwelt zu wandern. Pah, wer braucht schon die
Seychellen!

auf den Vulkansteinen in "the Bath"

auf den Vulkansteinen in „the Bath“

Fasziniert erkunden wir alle Ecken und schnorcheln dann zurück, in Begleitung bunter Fischchen und einem Rochen. Hinter uns sieht man schon die Schwimmwesten-Meuten ins Wasser platschen und die magische Stille am Morgen dort wird bald dahin sein. Aber das kann uns egal sein. Wir haben alles richtig gemacht.

Invasion und Rochen

Invasion und Rochen

Wir segeln weiter. Wir werden besser und schneller beim Genua- und Grosssegelsetzen. Das Frühstück danach an Bord während die VAVA-U mit durchschnittlich 8 – 9 kn dahingleitet haben wir uns verdient. Wir ankern im Gorda Sound, chillen, erkunden (NACH Horst und Jakob´s gründlichem Vorabcheck) die schicke Saba Rock Bar zur happy hour und die Tarpun-Fütterung, bei der schon manchmal eine Hand im Fischmaul steckt. Gut, dass der keine Beisserchen hat.

Tarpun-Fütterung

Tarpun-Fütterung

Zur Sonnenuntergangsstimmung schmeisst Martin den Grill an, damit die hungrige Meute auch was zwischen die Kiemen bekommt. Crew-Fütterung praktisch.

Grillen auf VAVA-U

Grillen auf VAVA-U

Mai

9

Pet

Guten Morgaehn!

Sanft schaukelt die VAVA-U in der Morgenbrise. Von überall her kommen welche aus allen Ecken des Schiffes gekrochen. Vor allem Helmut und Horst genießen immer die Nächte unterm Sternenhimmel. Wir relaxen noch, planschen im warmen Wasser herum und gehen nochmal einkaufen, während Martin ausklariert und wir sagen: ByeBye Virgins – es heißt Anker hoch und 450 sm rüber zu den Turks&Caicos. Wir planen gut 3 Tage. Die Wachpläne hängen.

Relaxen bevor es los geht

Relaxen bevor es los geht

just relax

just relax

Skipper, wir sind mehr als bereit und werden Dir beweisen was wir die letzten Tage alles von Dir gelernt haben!

..
..von wegen segeln … wir Motoren also dank mangelndem Wind. Leider.

Jetzt, da wir fast schon Segelprofis sind. Es fängt zu regnen an.

Alle mümmeln sich in irgendwelche trockenen Ecken, da lecker duftende Thaiessen wird nicht ganz so stark verschlungen wie in ruhigen Ankerplätzen und sonst sind wir brav und pünktlich zu unseren ersten Wacheinsätzen oben und beobachten die Weite des Meeres.

POS 24:00 MOZ: 18 54N und 065 13W

 

Jan

15

Pet

LETZTER TAG U.S.A.

Die neue Crew ist vorgestern vollständig und fit via Mietauto und Flugzeug eingetrudelt. Wir genossen noch ein paar Stunden Sonne und das Kleinstadtleben bevor wieder Kälte einzog und wir alle Pullis und Jacken wieder auspacken mussten. Kälte ist natürlich relativ, aber wenn man es schön warm erwartet, dann sind 16 – 18 Grad ganz schön zapfig. Also nicht soooo schlimm vergleichsweise zu daheim 😉. Da wir in einer tollen Marina sehr zentral liegen, kann jeder, wann immer er will, sich ins Getümmel stürzen und die Geschäfte, die Attraktionen und die unzähligen Bars erobern.

Gestern früh wurde strategisch der Großeinkauf erledigt. Alles lief glatt, bis wir am Schluss an der Fleischtheke landeten….. irgendwie lief da alles aus dem Ruder. Es wurde ein- und wieder ausgeladen. Garnelen wurden für 10 Wochen gekauft, dann wieder rausgenommen. So ging es eine ganze Weile bis wir am Schluss Matze und Kaki am Parkplatz stehen lassen mussten, dafür war der SUV knallvoll. Das war wichtiger.

Wir dürfen noch bis nachmittags hier liegen bleiben. Die Amis sind da super entspannt und nehmen es nicht so genau mit dem check-out. Somit genießen wir also noch ein paar Stunden WIFI, kostenlosen Kaffee und U.S.A.

Am Nachmittag machen wir dann die Leinen los und segeln mit der neuen 6-er-Crew plus Skipper rüber nach Cuba. 90 sm sagt man seien es. Wir segeln also durch die Nacht Richtung Neuland entgegen, so dass wir mit der Morgensonne in Havanna einlaufen werden. So ist der Plan. Essensvorräte sind gebunkert, Flüssigkeit ist in moderaten Mengen und unterschiedlichsten Formen vorhanden. Wir sind also gerüstet für evtl. leere Supermärkte (außerdem haben wir nun 5! Angeln an Bord, frischer Fisch sollte mal auf der Speisekarte stehen) und megagespannt und in freudiger Erwartung auf Havanna. Falls wir uns eine Weile nicht melden, dann liegt´s wohl an fehlender Internetverbindung, aber wir bemühen uns natürlich.

Außerdem kann da gar nichts schiefgehen, denn wir bekamen einen Top-Insidertipp von einem Bekannten aus Deutschland: „Nehmt Euch ein Taxi und fahrt in eine Bar. Viel Spaß!“.