Sep

26

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 2:

blu:kat hat zwei Tage auf seinem ersten Törn zurückgelegt. Die Reise führte von Rethymnon nordwestwärts auf das griechische Festland zu und dann weiter zur Insel Zakynthos, wo blu:kat jetzt friedlich im Hafen von Zakynthos Stadt liegt und die Besatzung zum Eis essen an Land gegangen ist. Morgen gehts weiter Richtung Italien.

blu:kat verlässt die Marina in Rethymno
blu:kat verlässt die Marina in Rethymno
Ankunft im Hafen von Zakynthos

Ankunft im Hafen von Zakynthos

Kartenansicht bei Google Maps

Sep

27

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 3:

11,9 Knoten bei perfektem Halbwind. Das ist der neue Geschwindigkeitsrekord von blu:kat unter Segeln. Heute ging es im Norden um Zakynthos herum auf die westliche Seite, um das dort gestrandete Schiffswrack zu besichtigen.

Die nächsten 30 Stunden geht es weiter Richtung Westen nach Italien.

Segeln unter Blister

Segeln unter Blister

Schiffswrack auf Zakynthos

Schiffswrack auf Zakynthos

Standort bei Google Maps

Sep

28

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 4 abends:

Kurz vor Italien haben wir wieder Handyempfang. Wir brauchen noch etwa 3 Stunden bis Reggio. Heute haben wir bis zu 14 Knoten Fahrt bei Windstärke 6 gemacht. Unglaublich. Insgesamt haben wir seit gestern Mittag etwa 200 Seemeilen zurückgelegt.

Smutje Christian mit der Vorspeise

Smutje Christian mit der Vorspeise

Der Kapitän am Steuer

Der Kapitän am Steuer

Falki - der blinde Passagier

Falki - der blinde Passagier

Standort bei Google Maps

Sep

30

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 6 morgens:

Wir liegen in der Marina Grande di Scilla am nördlichen Ausgang der Straße von Messina in einer schönen weiten Bucht mit Strand. Heute mittag geht es mit Kurs auf Palermo weiter, wo wir morgen früh ankommen.

Frühstück in der Bucht von Scilla

Frühstück in der Bucht von Scilla

Standort bei Google Maps

Okt

4

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 7 abends:

Wir fahren an der Nordseite von Sizilien entlang. In der Ferne sehen wir den Stromboli rauchen. Steuerboard voraus liegt die Insel Vulcano. Am abend erreichen wir Cefalu.

Porto Vecchio von Cefalu

Porto Vecchio von Cefalu

Altstadt von Cefalu

Altstadt von Cefalu

Standort bei Google Maps

Okt

4

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 9 abends:

Heute abend erreichen wir nach einer teils regnerischen Überfahrt Sardinien. Mittlerweile habe ich einige Bilder von unserem bisherigen Törn eingestellt. Es lohnt sich also noch mal nach unten zu scrollen.

Standort bei Google Maps

Okt

6

Törn: Kreta -> Mallorca – Tag Nr. 12 mittags:

Gerade sichten wir die Küste von Mallorca und nehmen Kurs auf die Cala Figuera im Südwesten.

Okt

7

Törnzusammenfassung

Rethymno-Mallorca_September 2009

Link zum Törnblog: Rethymno-Mallorca_September 2009

Angelaufene Häfen/Buchten:

Rethymno-Stadthafen, Marathi, Zakynthos, Reggio, Scilla, Cefalu, Südsardinien, Cala Figuera, Porto Pedro, Porto Colom

Gesegelte Strecke: 1210sm
Max. Speed: 12,9Kn
Max Wind: 35Kn
Bemerkungen: heftiges Gewitter Nördlich Sizilien

Okt

9

Seit ein paar Tagen sind wir rund um Mallorca unterwegs. Die Crew hat gewechselt. Heute sind wir am herrlich weitläufigen Es Trenc im Süden. Christian unser Smutje wird uns zum Sonnenuntergang mit leckerem Essen verwöhnen.

Okt

10

Heute liegen wir in der wunderschönen Bucht von Cala Pi. Hier gibt es einen kleinen Sandstrand umrahmt von hohen Klippen.

Okt

11

Heute konnten wir bei leichtem achterlichen Wind von Cala Pi in die Nähe von Palma segeln, wo uns Michi morgen verlassen wird.

Doch vorher hat er noch schöne Bilder unter Segeln (Blister) und ein kleines Video gemacht.

Unsere aktuelle Position könnt ihr bei Yotreps sehen.

blu:kat unter Blister

blu:kat unter Blister

Okt

12

Hatten heute schönstes Segelwetter:

Am Wind bei 3-4 Bft lief blu:kat unter Groß und Fock gut 8 Knoten 70 Grad zum wahren Wind.

Jetzt liegen wir in der Bucht bei Magaluf südlich Palma.

Bei Yotrep könnt Ihr die aktulle Position sehen und unter

ShipTrak kann man unsere Segelreisen verfolgen.

Ausserdem haben wir heute noch mal ein Video von gestern hochgeladen, dass es bei Youtube zu sehen gibt.

Und grad eben gabs mal wieder lecker Esssen von unserm Smutje Christian alias Kaki, der sich gerade für ein kleines Schläfchen zurückgezogen hat.

Lunch auf blu:kat

Lunch auf blu:kat

Okt

13

Törnzusammenfassung

Mallorca-Mallorca_Oktober 2009

Link zum Törnblog: Mallorca-Mallorca_Oktober 2009

Angelaufene Häfen/Buchten:

Porto Colom, Cala Dor, Sant Jordi, Cala Pi, Palma de Mallorca, Isla de Porasa, El Arenal

Gesegelte Strecke: 94sm
Max. Speed: 8,3Kn
Max Wind: 18Kn
Bemerkungen: leider kurzer Motorschaden – wurde natürlich schnell behoben!

Nov

13

… die sind leider nicht unbedingt so schön.

Zwar kann man jeden Tag im „Inselradio“ auf UKW 95,8 hören wie toll es überall ist, aber leider stimmt das nicht wirklich immer.

Mit einem defektem Azipropp-Motor in Palma am Stadtkai liegend hat uns die Hafenpolizei um 02.30 Uhr nachts weiter geschickt, weil es dort, wo wir lagen nicht erlaubt war. Der Größe wegen aber der einzig mögliche Platz im Hafen und in den Marinas für blu:kat.
Also mitten in der Nacht raus aus dem Hafen und einen anderen Platz suchen. Der „freundliche“ Hinweis der Hafenpolizei, dass wir vor dem Hafen ja eben ankern könnten – aber nur bis 07.00 Uhr in der Früh – tagsüber sei das auch nicht erlaubt!
Nun gut, wenigstes waren die Mitarbeiter im nahegelegenen Club Nautico recht freundlich und haben telefonisch in einer anderen Marina nachgefragt ob Platz für uns sein, denn für ihre Marina waren wir zu groß.

In Porto Colom hat man uns ein zweites Mal einfach die Leinen losgeworfen und das bei Windstärke 7-8 mit riesigem Schwell in der gegenüberliegenden Hafenbucht. Aus der sind wir gekommen, weil der Anker nicht hielt. In der Marina war eine ganze Mole frei und auch groß genug. Andere Schiffe wurden nicht erwartet (die waren ohnehin schon alle da, denn es wehte schon seit 2 Tagen mit 7-8) und trotzdem machten uns die beiden „freundlichen“ Marina-Mitarbeiter vom Real-Club-Nautico Porto Colom auch auf mehrfaches nachfragen ohne Begründung die Leinen los und schickten uns weiter. Sehr gastfreundlich, vor allem weil am nächsten Tag gleich zwei andere Kats dort auch festmachen durften (und trotzdem war noch mehr als genug Platz an der Mole).

Aller „guten“ Dinge sind drei:
Auch die Leute von der Tauchbasis in Porto Colom sind nicht die nettesten oder gar wirklich hilfsbereit. Hauptsache die Kohle stimmt, dies erzählte uns ein Nachbar Ankerlieger. Unser Anliegen war: für die bevorstehende Reparatur bzw. den Einbau des Azipropp einen Neoprenanzug ausleihen zu dürfen. Mein dünner Surf-Shorty hält doch nicht so gut das inzwischen nur noch 18 Grad kalte Wasser ab. Aber Ausleihen – das geht nicht! Auch nicht bei Hinterlegung einer Kaution zum Preis eines neuen Anzugs.

Allerdings hatte ich zum Schluss jetzt auch noch nette Erfahrungen gemacht.
Auf der Suche nach der Post um ein Paket zu versenden fragte ich einen jungen Passanten auf der Straße nach dem Weg dorthin. Mangels Sprachverständigung stieg er kurzer Hand mit ins Mietauto und zeigte mir den Weg direkt, obwohl ich ihn dabei ca. 500m mit zurückgenommen hatte.

Ein Schlosser, bei dem ich eine Modifikation an den Ankerrollen habe schweißen lassen rief gleich drei Mal per Dolmetscher an, um Details nachzufragen, damit er nichts falsch macht.

Es gibt sie also noch: hilfsbereite, nette Menschen.
Trotzdem bleibt ein fahler Beigeschmack, weil darüber hinaus auch alles recht teuer geworden ist. Es fallen sogar Ankergebühren in einigen Buchten an, was sonst eigentlich nur von der ehemals jugoslawischen Küste bekannt ist.

Daher werde ich wohl meinen Törnplan ändern und Mallorca streichen, bzw. hier nur einen Crewwechsel machen.

Bis bald wieder Martin

PortoColom

Nov

13

Jetzt endlich konnten wir weiter, nachdem wir unseren BB-Azipropp (elektrischer Antriebsmotor, Backbord/links) wieder einbauen konnten. Das war auch der Grund, weshalb wir so lange nichts von uns hören ließen.

Aber vielleicht kurz der Reihe nach:
Nach der gelungenen ersten Überfahrt von Kreta nach Mallorca sind wir am 6.10. dort angekommen.
Pünktlich fand dann der zweite Törn „Rund Mallorca“ mit kleiner Crew statt. (Dazu gibt es ja einige Einträge)
Nun ging aber leider besagter Azipropp mitten unter der Fahrt, bei schönstem Wetter einfach mal so kaputt. D.h. er blieb einfach stehen. Da es sich um einen Elektromotor handelt, der eigentlich fast nie kaputt gehen sollte, waren uns leider die Hände gebunden was die Reparatur vor Ort an ging.

Also blieb nur Ausbauen, nach unserem speziellen System, auch unter Wasser! Und dann ab damit nach Deutschland zu FischerPanda, wo die Dinger herkommen. Dort konnte man den Motor aber auch nicht reparieren.
Er war nämlich die Wicklung durch. Und die konnte nur in Polen neu gemacht werden. Dort ist er dann auch hingeschickt worden und seit gestern Mittag haben wir ihn wieder zurück.
„Einsam und verlassen“ hatte ihn der spanische Spediteur einfach auf die Mole in Porto Colom gestellt. Nur durch Zufall haben wir ihn entdeckt und natürlich gleich zu „blu:kat“  mit dem Beiboot verfrachtet.
Jetzt endlich konnten wir loslegen und ihn wieder einbauen (Auf dem Bild sieht man ihn schon mal am „Kran“ hängen, an dem sonst eigentlich das Beiboot hochgezogen ist.
Nach gut drei Stunden war es dann soweit: Probelauf! Alles war gut – beim ersten Anlauf drehte sich der Azipropp wie es sein sollte. Jetzt ist „blu:kat“ wieder seetüchtig mit zwei Motoren.

Also los – zu neuen Ufern ab auf die Kanaren, wo schon die Crew für die Atlantiküberquerung wartet.
Lieder mussten wir den ursprünglichen Termin wegen des Motorproblems“ ja nun um eine Woche verschieben. Aber insgesamt bleibt es wie gewohnt beim alten Törnplan.

Skipper Martin

Einbauvorbereitung des Aziopropp-Motores

Einbauvorbereitung des Aziopropp-Motores

Am Kran hängend ... muss er nur noch unter den Rumpf

Am Kran hängend ... muss er nur noch unter den Rumpf

... und ich ins kalte Wasser ... brrrrrrrr

... und ich ins kalte Wasser ... brrrrrrrr

Nov

13

Ansteuerung St.Eulalia auf Ibiza

Ansteuerung St.Eulalia auf Ibiza

Nach 18 Stunden und knapp 100 sm erreichen wir gerade Ibizas Nordostküste.

Wir brauchen Wasser und versuchen in der Marina St. Eulalia welches zu bekommen. Unser Wassermachermotor hat nämlich auch seinen Dienst versagt. Aber es ist schon ein neuer unterwegs zu den Kanaren. Direkt aus der Karibik kommt der dort dann hoffentlich pünktlich an, um ihn noch für die Atlantikquerung wieder einbauen zu können.

Dann ist wieder Duschen satt angesagt und auch die Toiletten freuen sich immer über Süßwasser.

Wenn’s klappt, werden wir gleich wieder ablegen und weiter Richtung Gibraltar unterwegs sein.

Der Wind weht grad mit ca. 12Knoten aus SW. Nicht gerade die beste Richtung für uns – aber was soll’s.

Bis zum nächsten Mal Skipper Martin

Nov

15

Sind nach dem Wasser bunkern auf Ibiza gleich wieder weiter.

Erst mussten wir Motoren, weil es keinen Wind gab. Aber ein paar Meilen nach der „Meerenge“ zwischen Ibiza und Formentera konnten wir Segeln.
Leider dreht der Wind mit 12-16 Knoten immer mehr nach SW, so dass wir nun an Aufkreuzen sind und zunächst Cartagena nicht direkt anlegen können. Aber immer hin läuft „blu:kat“ mit 7-8 Knoten hoch am Wind.

Vielleicht könnt Ihr den Kurs ja auf der Karte im Bild erkennen, sonst bleibt nur der Sonnenaufgang zu bestaunen.

Bis bald, Grüße Martin

Kartentisch vor Carthagena

Kartentisch vor Carthagena

Sonnenaufgang bei Chartagena

Sonnenaufgang bei Chartagena

Nov

15

… 100 sm östlich vor Malaga an der Costa del Sol.

Jetzt haben wir es 19:00 Uhr UTC (Koordinierte Weltzeit), es ist schon dunkel. Wir sind satt – es gab lecker Essen vom „Chefkoch“: Bratwurst, Rotkohl, Sauerkraut und Kartoffelpüree mit lecker Soße.

Danach den legendären Cappu aus der „JURA“.  Cabo de Cata blinkt uns an (1 Blitz alle 4 Sec.) ansonsten ist es stockfinster bis auf die Sterne – undendlich viele!

Wir legen Kurs um 270 Grad nach Malaga. Leider dreht der Wind am Kap genau mit – also wieder von vorn. Zwar nur leicht aber leider nicht Segeln. Das hatte wir aber heute ein paar Mal Tagsüber, etwas nervig mit wechselnden Winden. Dafür gab‘s Delphine zu sehen! Mehrfach und auch am Bug. 4 Stück in Reihe zwischen den Rümpfen unter dem Beam – ein toller Anblick. Leider waren Sie kamerascheu und es gelangen nur ein paar nicht so schöne Bilder. Aber der Eindruck zählt, den wollen wir gerne Teilen! Siehe unten.

Dienstag werden wir einen Tag Pause machen und ab Mittwoch soll es bis auf die Kanaren Ost und ab dem Atlantik NE Wind geben. Wir freuen uns schon aufs Blistern. Bilder folgen!

Bis dahin, Kali Nichta (ist noch so drin nach den vielen Jahren Kreta)

Bis bald, Grüße Martin

Delphine zwischen "blu:kat"

Delphine zwischen "blu:kat"

Nov

18

Die Fahrt war ruhig. Leider blieb der versprochene Wind aus, so mussten wir mit Motor fahren.

Spiegelglattes Wasser, fast ölig und ein wenig dreckig.
Dafür warm und sonnig – 25 Grad – T-Shirt-Wetter.

Da bleibt Zeit für ein Paar Aufnahmen.

Bugspiegelung

Bugspiegelung

Málaga ist ein großer Industriehafen mit nur einer kleinen Yachtecke – für uns zu klein.
Ein Hafenangestellter lotste uns schon früh nach ganz hinten an die Berufspier und half mit den Leinen. Nach akribischer Aufnahme der Bootsdaten usw. erklärte er uns, dass es hier recht teuer sei – 350€ für 2 Nächte, aber in Benalmádena im Jachthafen wäre es viel billiger. Na mal sehen!

Also auf nach Benalmádena. Die Anfahrt im Dunkeln ist nicht einfach zu erkennen bei den vielen Lichtern im Hintergrund. Dafür ebenfalls ein netter Hafenmensch und tatsächlich – sehr preiswert. Nur 54€/Tag. Also bleiben wir zwei Tage, bis es an Gibraltar vorbei und raus aus dem Mittelmeer auf die Kanaren gehen soll.

Benalmadena bei Nacht

Benalmádena bei Nacht

Den Tag in Benalmádena nutzen wir für ein paar Landgänge, Einkauf im BAUHAUS und Besorgung von Schiffszubehör.

Bis bald, Grüße Martin

Nov

18

Wecken um 05:30 UTC – klar Schiff und auslaufen nach Gibraltar. NE 2 reicht leider wieder noch nicht zum Segeln – aber es soll heute noch mehr kommen.
Hauptsache wir können den Zeitplan halten, damit wir gut aus dem Mittelmeer rauskommen. E-Wind ist schon mal gut und zu den richtigen Zeiten hilft auch noch ein nach West setzender Strom. Heute ist das im Zeitraum ab Gibraltar von ca. 18:00 bis 24:00 unter der Küsten und von 21:00 bis 03:00 in der „Straßenmitte“. Bis dahin sollten wir durch sein und vor Afrikas Westküste segeln.
Mal sehen, wie viel Frachter uns passieren lassen wenn wir queren. Im Moment zeigt uns das AIS – Signal gut 20-25 Frachter, die sich in der Straße tummeln.

AIS-Gibraltar

AIS-Gibraltar

Und viele liegen auch vor Anker oder lassen sich einfach treiben.

Anklieger vor Gibraltar

Ankerlieger vor Gibraltar

Fast pünktlich erreichen wir  LT Europapoint an der Südspitze von Gibraltar-Felsen. Wir sind eine Stunde zu früh aber der Weststrom wird uns trotzdem in einer Stunde in den Atlantik, vorbei an Tarifa, schieben.

Europapoint mit S-Tonne

Europapoint mit S-Tonne

Es ist jetzt gleich 18:00 UTC; bis wir Tarifa erreichen werden bleiben wir noch auf der Nordseite der Straße, dann werden wir Richtung Süden queren und auf die vielen Frachter die aus dem Atlantik kommen aufpassen müssen. Aber dank AIS und Radar können wir das alles schon im Vorfeld gut sehen und kalkulieren.

Danach geht’s dann auf Kurs SW direkt zu den Kanaren.

Von dort werden wir uns wieder melden – so in ca. 5 Tagen.

Bis bald, Grüße Martin

Nov

19

  • Position um 08:00: 35°23.461’N, 006°18.211’W
  • Etmal: 110sm
  • schnellste Fahrt: 8,8Kn
  • Wind: am Kap Ra‘s Spartel (NW-Marokko) NE 4-5

Unterwegs gab’s  in der Nacht ringsherum ein paar Gewitter mit Himmel-Himmel-Blitzen und kurzem Regen. Seit heute Mittag hat es aufgeklart und es scheint die Sonne.

Mit dem neuen Köder aus Benalmádena klappt auch zusehends das Angeln.
Gleich im Morgengrauen beißt ein kleiner Thunfisch.

Fisch geangelt
Fisch geangelt

Ofenfisch mit Kartoffel und Gemüse

Fisch 1 im Ofen
Fisch 1 im Ofen

Ein zweiter folgt als der erste schon im Ofen schmort.

Fisch 2
Fisch 2

Tagsüber war Blister segeln auf Halbwind. Die kommende Nacht setzten wir Groß und Fock.

Nov

20

  • Position um 08:00: 34°02.313’N, 007°22.241’W
  • Etmal: 104 sm
  • schnellste Fahrt: 7,1 Kn
  • Wind: meistens NE 2-3 Bft

In der Früh haben wir gleich nach dem Ausbringen der Angel den Fisch wieder verloren. Vielleicht waren wir zu schnell. Aber es liegt ja noch einer auf Eis und der Tag ist noch lang.
Also: erstmal ein kräftiges Frühstück – Omelette nach Art des Küchenchefs.
Mittags haben wir Casablanca quer ab. Aber wir lassen Rick’s Cafe diesmal aus und nehmen ab jetzt direkten Kurs – ca. 230 Grad – nach Las Palmas.

Die „übliche“ Mittagsvisite: viele kleine Fischerboote vor der marokkanischen Küste.

Mittagsvisite
Mittagsvisite

18:00 UTC zum Segelwechsel haben wir Begleitung von einem Delphinschwarm, die vor dem Boot umherspringen. Leider ist es schon zu dunkel zum Fotografieren.

Nov

21

  • Position um 08:00: 33°06.739’N, 009°08.710’W
  • Etmal: 110 sm
  • schnellste Fahrt: 6,0 Kn
  • Wind: Windstille seit Vormittag
Grib_Wetter
Grib Wetter

In der Früh hat uns der Wind verlassen, daher motoren wir ein wenig. Die Batterien benötigen ohnehin Strom. Gleichzeitig nutzen wir das Stromangebot für die Spül- und Waschmaschine. Dann lohnt sich das heiß Duschen mitten im Atlantik wenigstens, wenn es wieder frische Klamotten gibt.

Haben heute auch unseren Autopilot neu verkabelt und siehe da – er arbeitet besser denn je. Dann können wir ja heute Abend mal wieder einen Film anschauen ohne immer dauernd nach dem Ruder sehen zu müssen.

Beim Fall klarieren können wir gleich mal ein paar Fotos machen.

Bug von oben
Bug von oben

Nov

22

  • Position um 08:00: 32°09.107’N, 010°59.239’W
  • Etmal: 114 sm
  • schnellste Fahrt: 10,5 Kn
  • Wind: Anfangs bei der kleinen Gewitterfront 19 kn aus NNE, später 25 kn

Unser neuestes Hobby: angeln aus der Pantryluke – nachdem wir entdeckt haben, dass uns einige recht große Fische unter dem Boot begleiten – aber unser „Whoppler“ hat sich der schnellen Fahrt doch etwas vertörnt.

Whoppler
Whoppler

Zweites Reff im Groß bei 25 Kn aus scheinbar 150 Grad von STB. Wir machen bis zu 10,5 kn Fahrt.

zweites Reff bei 25kn
zweites Reff bei 25kn

Uns begegnete eine Maxiyacht aus NNW, sie segelte bei gleichem Wind Raumschots auf BB-Bug mit dem 1.Reff im Groß und Spi (!). Sie war doch ein wenig schneller als wir, aber Rekorde wollen wir nicht brechen.

Morgen früh haben wir dann vielleicht schon Lanzarote voraus, wenn der Wind so bleibt.

Nov

23

  • Position um 08:00: 31°14.547’N, 014°23.405’W
  • Etmal: 175 sm
  • schnellste Fahrt:  12,2 kn
  • Wind: meist um die 18-20 Kn aus NE

Es gab keine besonderen Vorkommnisse auf See. Nach dem Frühstück haben wir „umgelegt“, sprich eine Halse gemacht und sind auf neuem Kurs direkt nach Las Palmas mit 190 Grad. Bei raumen Wind rauscht „blu:kat“ so dahin.
Wir haben mal die Vorräte gecheckt und verglichen mit den Listen des letzten Einkaufs. Jetzt geht’s an die Planung für den Atlantiktörneinkauf. Immerhin sind wir ja dann so um die 3 Wochen auf See.

23:00 wir haben Las Palmas direkt südlich anliegen, noch 100 sm. Wenn der Wind bleibt, sind wir morgen Mittag da.

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