Okt

20

Pet

Wir bleiben ein paar Tage hier, denn wir warten auf besseren Wind und wollen hier alles in Ruhe angucken. Wir haben ganz entspannt an einer Boje der Marina festgemacht. Das leisten wir uns jetzt einfach Mal. Sind dafür nur einen Katzensprung (oder sagt man Fischsprung auf See?!?) von der Stadt entfernt und genießen „free WIFI“ an Bord. Uli gönnt sich drei Tage ein Mietauto und wir fahren mit um diesen Trip gleich mit einem kleinen Einkaufsbummel beim ALDI zu kombinieren. ALDI, genau, richtig gelesen. Nach LIDL haben wir nun auch den ALDI in der Nähe gefunden und erfreuen uns an den günstigen Preisen. Diese toppen um Längen die amerikanischen Supermärkte. Die Produkte sind ein wenig mehr dem amerikanischen Markt angepasst, doch finden wir alles was wir brauchen und natürlich noch mehr. Den Rest des Tages wird an Bord wieder gebastelt und gebohrt (Skipper) und wir hängen eine Weile im www oder lesen. Das alles bei herrlich warmen Temperaturen mit einer leichten Brise und überraschend geringer Luftfeuchtigkeit. So kann man es aushalten.

Aufruhr am Fressnapf

Aufruhr am Fressnapf

 

Okt

19

Pet

Der Reisetipp des Tages: Wer einmal einen road trip durch Florida macht und nach Key West, Miami und Orlando meint, das war es, sollte vielleicht doch einmal hoch nach St. Augustine fahren. Die älteste europäische Stadt der USA erwartet einen hier. Mit Fußgängerzonen gesäumt von hohen Palmen, herrlichen Gebäuden der alten Geschichte, viel Trubel, wunderschönen kleinen Restaurants und Bars mit Terrassen und zwischendurch ertönt der Donnerschlag der Kanonen, die noch ab und zu im Fort am Meer abgeschossen werden. Alles in Allem einfach zum Wohlfühlen und zum Genießen. Und das Allerbeste: there is a dinghy dock (da können die Brunswicker noch was lernen).

Dinghy-Dock

Dinghy-Dock

 

 

St. Augustine und Bikertreff

St. Augustine und Bikertreff

 

Okt

18

Pet

AUF GEHT´S NACH FLORIDA

Wir schälen und schon um 4.30 Uhr früh aus den Kojen. 85 sm liegen vor uns und wir wollen im Hellen ankommen. Es ist eine herrlich klare, milde Nacht. Wir verlassen das ruhige Inlet und merken schon beim rausfahren, dass auf dem Atlanik der Wind pfeift. Im Schnitt fast 20 kn und hohe, teils sehr steile Wellen von NO. Groß und Genua werden gehisst und wir segeln runter Richtung Süden, Richtung Florida mit Endziel St. Augustine. Somit sagen wir „Tschüss“ zum Südstaatencharme, hat uns sehr gut gefallen, aber nun wollen wir den letzten USA-Bundesstaat, Florida, erreichen.

Heli-Kontrolle

Heli-Kontrolle

Dieser Heli stand 10 Minuten am selben Fleck und fixierte uns? Waren wir interessant, oder gar ein U-Boot, das auftauchen sollte?

Am Spätnachmittag wird das Großsegel eingeholt. Bei Megaseegang und starkem Wind werden unsere Muckis gut beansprucht. Die betonnte Einfahrt wird von hohen, brechenden Wellen begleitet. Das angehängte Dinghy (wir haben drei und dieses hat leider keinen Platz mehr an Bord gefunden) reißt sich plötzlich unter den ungeheuren Kräften der hohen Wassermassen, die es rauf- und runterdrücken, los! Martin zögert keine Sekunde und will das Beiboot retten. Ob das klappt bei den Verhältnissen? Ich werde es mal kurz machen: wir haben das Dinghy wieder und sind auch froh darüber…..

Brücke St. Augustine

Brücke St. Augustine

 

Wir begießen abends etwas erledigt diesen Seetag mit Bier und GinTonic und sind froh, dass der Skipper gestern ein Griechenland-Revival hatte und Mousakka kochte, genug für 2 Tage. Und jeder weiß, am zweiten Tag schmeckt´s eh nochmal besser, falls das überhaupt zum toppen war.

Mussaka

Mussaka

 

Okt

18

Pet

Die kleine Stadt Brunswick liegt praktisch gleich neben dem Cat. Wir flitzen schnell mit dem Dinghy rüber. Haben schon einen kleinen Plan im Kopf. Alte historische Stadt angucken, eine Kleinigkeit essen, natürlich WIFI ausnützen nebenbei, usw. Doch da macht uns Brunswick einen fetten Strich durch die Rechnung. Die einzig ordentliche und nahe Möglichkeit anzulanden ist die 300 m lange Marina vor unserer Nase. Nichts los. Halbleer. Und kaum stoßen wir mit der Dinghynase an den Steg springt schon der Aufpasser dort kopfschüttelnd und händefuchtelnd auf uns zu. Das ginge ja gar nicht und überhaupt ist das alles „private“. Wiir beruhigen ihn, sind ja immer eh schon überfreundlich und fragen nur wegen ein paar Stunden und wir zahlen gerne eine kleine Gebühr dafür. „NO!“. Wir fahren weiter die Marina entlang bis zur anderen Seite. Da steht schon der nächste Angestellte und bekommt einen Anruf, dass er uns auf gar keinen Fall anlegen lassen darf. Jetzt sind wir es aber die den Kopf schütteln. Wo sollen wir denn hin? Ein netter Ami, der mit Cat in der Marina liegt meinte, wir können bei ihm festmachen und dann rausgehen. Da steht unser `Freund` (Aufpasser No. 1) schon wieder mit weiblicher, uncharmanter, Verstärkung dort und wir hören nur „no, sorry, private und blabla…..“. Ja gibt es denn sowas? Unser kleines Dinghy an diesen langen leeren Bootsstegen; findet keinen Platz? Der Satz des Tages „We have no Dinghy Dock“, amüsiert uns dann doch sehr. Wir fahren tapfer weiter in die andere Richtung und quatschen den Erstbesten an, der irgendwo an Land neben einem Bootssteg steht. Der Bootssteg ist etwas ramponiert, und wir sollen doch bei der kleinen Ölfirma drin fragen, ob wir anlegen dürfen. Zwei sehr sehr nette Damen (im Gegensatz zu obriger, auch sehr charmant) lassen uns gerne anlegen und der Skipper freut sich doppelt, denn er bekommt dort sogar sein gewünschtes Öl, das er eh kaufen wollte, und hier mussten wir es auch nicht weit tragen, es wurde uns sogar getragen. Nette Entschädigung zum einstündigen Andock-Desaster vorher.

Die Stadt Brunswick ist ganz nett. Hübsche Viertel mit kleinen Parks, teils dann auch widerum etwas verlassen alles. Tja, nicht überall ist eben das tolle reiche Amerika an den Küsten vertreten.

Impressionen von Brunswick

Impressionen von Brunswick

 

Und man sieht viele abgesägte Äste herumliegen. Wir erfahren, nach einer Mittagspause beim Italiener im Freien, dass der Hurrikan Irma vor einigen Wochen auch hier noch Schäden anrichtete. Obwohl weit weg haben die Ausläufer des Stufe 5 Hurrikans noch viel Wasser hochgedrückt bis weit über die Ufer (deswegen auch der kaputte Steg bei der Ölfirma). Sie hatten bis zu 90 mph Wind! Und dass bei dieser Entfernung zum Sturm selbst, wenn man sich noch an den Verlauf erinnert und Brunswick auf der Karte ansieht. Wir sind gerade wieder mehr als dankbar, dass wir bis jetzt so gut durchkamen und hoffen einfach weiterhin, dass diese schreckliche Hurrikan-Saison 2017 bis zum Ende (noch ca. 6 Wochen) nun friedlich bleibt…

Okt

17

PET

6.00 Uhr morgens. Wir wollen los. Etwa 95 sm liegen vor uns bis nach Brunswick/Georgia. Wir motoren ca. 1 h raus auf den Atlantik, die Frachter-Riesen ziehen auch wieder majestätisch an uns vorbei, und draußen empfängt uns der 25 kn starke Wind mit lautem Traraaa. Der Wind kommt aus NO und wir hissen die Genua und segeln durch die bis zu 4 m hohen Wellen den ganzen Tag die Küste runter zum Tagesendziel.

Wellenberge von Achtern

Bei klarem Himmel und herrlich wärmender Abendsonne (heut war es nämlich etwas kühler) fahren wir ins ruhige Inlet rein.

Brücke Brunswick

Kanalfischer

Abendstimmung in Brunswick

Wir genießen die Ruhe und schlafen alle im Schnitt 12 Stunden. Das geht nach einem Seetag doch immer ohne Probleme.

Okt

16

PET

DER PLAN HEUTE? KEINEN PLAN ZU HABEN

Um 9.00 Uhr sieht man die ersten Lebenden auf dem Schiff. Nebel herrscht. Mystische Stimmung herrscht hier.

Sonnenaufgang nach dem Nebel

Sonnenaufgang nach dem Nebel

 

Aber die Sonne kämpft sich durch und spätestens zum Frühstück hängen wir schon überall Sonnenschutz auf, sonst zerläuft uns die Butter bevor sie auf dem Brot landet. Die Kanus werden runtergeholt und wir erkunden die nächste Insel nebst Sandbank. Wobei wir immer noch nicht so ganz sicher sind, wie es sich hier mit den Alligatoren verhält. Die „gators“, wie die Einheimischen sie hier nennen. Es gibt sie definitiv, aber auch hier? Haben gestern vor lauter Stadt und Bier irgendwie vergessen und mal deswegen schlau zu machen. Sahen aber gestern auch Amis auf der Sandbank und gehen dann mal davon aus, dass die es wissen müssen.

Falls der blog hier endet, dann gab es doch „gators“ ☹.

 

FORTSETZUNG …….. WIR LEBEN NOCH!

 

Die Kanufahrt war erfolgreich, denn wir sahen keine „Crocs“, dafür aber was viiieeel Größeres. Frachtschiffe., die im Fahrwasser nahe unserer ausgewählten Ausflugsinsel vorbeiziehen und uns demütig zusehen lassen, wie winzig wir doch dagegen sind. Das muss einer der größten Frachthäfen sein hier in Savannah, denn sie ziehen im Schnitt alle 20 min. an uns vorüber.

KAnufahrt im Flussdelta

KAnufahrt im Flussdelta

 

Wir erkunden diese naturbelassene Insel, erfreuen uns an den Heeren von kleinen Krebsen, die wie wild davonkrabbeln und ich finde es einfach nur super, dass Uli (Geograph a. D.) mir alles so super anhand der dortigen Naturformen erklären kann. Sei es Gestein, Sand, oder wie Deltas entstehen. Wir paddeln zufrieden zurück zum Cat und hören schon von Weitem Martin, der die VAVA-U auf Vordermann bringt. Sägen, hämmern, schleifen. Die schwimmende Werkstatt. Irgendwann kehrt Ruhe ein und wir genießen einen geruhsamen Nachmittag mit Lesen bis plötzlich schwarze Wolken aufziehen. Sturmböen pfeifen über´s Deck hinweg und nass wird es auch ein wenig zum Abend hin. Der Wind kommt – und bleibt.

Gewitter zum Sonnenuntergang

Gewitter zum Sonnenuntergang

 

Es bläst die Nacht durch bis zum Morgen, als um 6.00 Uhr der Wecker klingelt.

Okt

14

PET

HEITER WEITER!

In der Morgendämmerung fahren wir los. Beim Ankerlichten schreit Uli von vorne „Stooooooopp“, es hängt ein Knubbel (?) am Anker. Wir gucken. Es hängen ca. 2 qm ein Müll am Anker, aber so richtig fest. Fischernetzreste, ein halber Autoreifen usw. Martin kommt mit Messer No. 1., aber da tut sich gar nichts, erst mit dem richtig großen Tauchermesser lässt sich alles nach und nach wegsäbeln und wir können den Rest Anker lichten. Bei herrlicher Morgenstimmung geht es raus auf den Atlantik und wir genießen einen chilligen Tag auf See. Segeln mit der Genua bei leichten Wind aus NO entlang der Küste. Sonnenschein und tiefblauer Himmel sind unsere Begleiter. Man hat endlos Zeit auf´s Meer zu gucken, die Weite zu genießen und die Gedanken treiben zu lassen.

Sonnenaufgang am Meer

Wenn man den Blick hinaus auf das Wasser schweifen lässt bemerkt man leider schon auch, dass es kaum 1 sm gibt in der nichts im Wasser treibt. Plastikmüll überall. Auch eben das Ereignis am Morgen kommt zurück. Wir lagen in so einer herrlichen grünen Gegend mit vielen Delfinen und dann dieser Müllklumpen am Boden. Wieviel liegt denn dort unten in Wirklichkeit herum? Meeresbewohner fressen das alles irrtümlicherweise und müssen qualvoll sterben? Wieviel nehmen wir durch Fisch und Wasser an Nanopartikeln auf, wovon wir noch nicht mal ansatzweise wissen wie sich das gesundheitlich auf uns auswirkt, ganz abgesehen davon, dass es optisch nirgends schön ist ständig was treiben, oder an den Ufern liegen zu sehen. Ein schwieriges Thema, denn auch wir benutzen Plastik, versuchen aber alles so gut wie es geht zu minimieren. Und wenn wir mit unseren Einkaufstaschen in den Supermärkten stehen und keine 100 kleine Plastiktüten brauchen wie so manch anderer vor uns, dann gibt es uns zumindest ein wenig das Gefühl einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz beigetragen zu haben. Und das im Land der V8-Autos, der Megamotorbooten die an uns vorbeirasen und der frost-klimatisierten Gebäude. Auch das sind Gedanken und Gespräche an Seetagen.

Der Wind lässt nachmittags nach und wir gestehen ein, dass wir es weder zur gewollten Einfahrt Beaufort schaffen, noch motoren wollen. Also bleibt die Genua draußen und wir entscheiden uns spontan zur Nachtfahrt um morgens gleich in Savannah anzukommen. Nun kam wieder mehr Wind auf und wir waren zu früh bei der Einfahrt. Viele Frachter, lange Flußmündung – mmmmhhh…… Skipper hatte schon Plan B auf Lager: wir ankern draußen auf dem Atlantik. Hört sich verrückt an, aber wer das Gebiet hier kennt weiß vielleicht, dass es auch einige sm draußen nicht besonders tief ist. Somit wird der Anker in 8 m Tiefe festgemacht und da es kaum Wellen hat schlafen wir gemütlich bis zum Sonnenaufgang, um dann ganz entspannt den Fluss entlang zwischen grünen Ufern und Inseln zu ankern. Ja sind wir denn im Amazonas?

Savannah Flußdelta

Savannah Flußdelta

 

Jetzt erstmal eine kühle Dusche, denn hier im Südstaat Georgia, wo wir uns nun befinden, herrscht wieder Hitze und Luftfeuchtigkeit. Dann eine große Portion Rührei und dann ein Nickerchen. Nachmittags machen wir uns stadtfein und flitzen mit dem großen Speedboat rein nach Savannah. Tree City wird diese Stadt auch genannt. Überall stehen die herrlichen Epiphyten-behangenen Live Oaks.

Savannah Impressionen

Savannah Impressionen

 

Diese spenden überall angenehmen Schatten und sehen vor den herrschaftlichen Häusern einfach gigantisch aus. Wir lassen uns durch das historische Viertel und die vielen Parks treiben, in denen auch „Forest Gump“ gedreht wurde (die berühmte Szene auf der Bank). Abends lassen wir uns dann bei einem Griechen am Ufer nieder. Wir haben Hunger und Durst und man kann es in Worten gar nicht beschreiben wie das erste kalte Bier schmeckte. Die Bedienung beim Olympic Cafe (wie kann ein Restaurant auch anders heißen….) war lustigerweise eine Türkin, die in Bamberg aufwuchs. Wir genossen das Essen, Skipper Martin schwelgte ein wenig in seiner Griechenlandzeit und ein paar Bierchen später bestiegen wir die kleine Fähre, die uns kostenlos rüber ins Hotel WESTIN brachte, wo wir auch kostenlos unser Dinghy festmachen durften. Wir hätten sonst nirgends ankern dürfen. Alles wieder mit NO!-Schildern versehen. Was haben die alle nur immer gegen kleine Dinghys? Wir sind doch auch nur Besucher, die Geld in der Stadt lassen. Autos bekommen doch auch Parkplätze. Wir lieben ab jetzt auf alle Fälle WESTIN! Ihr wart supernett!

Okt

13

PET

FREITAG DER 13.! (ist jemand abergläubisch 😉?)

Ausgeschlafen und fit starten wir mit Megafrühstück in den Tag. Muss ich noch erwähnen, dass man wieder nebenbei Delfine sah? Uli startet rüber mit dem Dinghy zum Flugzeugträgermuseum. Und er kam mehr als begeistert zurück.

Der Rest an Bord ist fleißig und freut sich auf den Nachmittag, wenn wir nochmal alle zusammen nach Charleston reinfahren. Hier wurde übrigens auch der gleichnamige Tanz erfunden. Shoppen, bummeln und Besuch im Sklavenmusem stehen auf dem Programm. Die Sklaverei ist natürlich hier ein nicht zu verschleiernder Teil der Geschichte. Plätze, auf denen über Menschen gefeilscht wurde. Die reichen Plantagenbesitzer von Reis und Zucker, die sie ausgebeutet haben. „Fackeln im Sturm“ ist sicherlich vielen ein Begriff. Spielte auch hier in der Gegend.

Impressionen von Charleston

Impressionen von Charleston

Impressionen von Charleston

Kaum zurück an Bord entspannen wir im warmen Sonnenuntergang und bruzeln uns einen Berg Scampis. Dazu ein Gläschen Weißwein…. Yeaph, das Leben meint´s wieder mal mehr als gut mit uns.

Okt

12

PET

Ein kleiner Piepsmatz kommt an Bord zum pausieren und fühlt sich schnell heimisch bei uns. Er verliert jegliche Scheu und wir gewöhnen uns an den kleinen Gefährten, der fröhlich ums Schiff hopst. Er fährt mit uns bis nach South Carolina mit. Man kann nie genug Crew an Bord haben.

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Blinder Passagier

Blinder Passagier

 

Nachmittags geht´s langsam rein zum Ankerplatz. Viele Pelikane entdecken wir, die wie kleine Bomben ins Wasser tauchen um Fische zu fangen. Einige Fischerboote passieren uns und sind wohl auch zugleich das Mittagessen für das ein oder andere Federvieh.

Ankunft Charleston

Ankunft Charleston

Und wieder Delfine überall. Hinten, vorne, links, rechts. Beim Essen, beim Wäscheaufhängen, beim Dinghyfahren – saaaagenhaft, wie es Uli immer so schön kommentiert.

Natürlich müssen wir unsere Neugierde noch ein wenig befriedigen und erkunden noch ein wenig in den Abendstunden die Stadt. Gut, dass es schon Richtung Abend geht, denn es ist unfassbar heiß. Was machen denn die Leute hier nur im Sommer? Wir schlendern durch diese herrliche Stadt mit viel Charme, vielen Palmen (ein Indiz, auf richtigem Kurs zu sein) und den riesigen schattenspendenden Angel Oak Trees. Wir decken uns noch im super schicken Visitor Center mit Material ein um den nächsten Tag zu planen. Bei der Rückfahrt zum Cat bewundern wir in der Ferne riesige Wolkenberge in denen es blitzt und gehen nach früh schlafen. Die Nachtfahrt, die Hitze und die vielen Eindrücke machen eben müde. Schön, dass wir einen herrlich ruhigen Ankerplatz mit Blick ins Grüne haben. Nur ein paar typische Häuser mit Bootssteg (und Flagge nicht zu vergessen!) unterbrechen die Natur.

Am Liegeplatz

Nach Sonnenuntergang

Okt

11

PET

Kurz vor Sonnenaufgang lichten wir den Anker und fahren los gen Süden nach Charleston. 200 sm liegen vor uns. Leider Wind von vorne uns somit motoren wir. Aber ehrlich gesagt vergessen wir schnell, dass uns das Windglück dieses Mal verlassen hat. Ein Traumwetter begleitet uns. Glasklare Sicht, sehr warm, tiefblaues Wasser und Kumuluswolken. Das Bild hat sich auf einmal gewandelt und es sieht tropisch aus und fühlt sich auch tropisch an. Bikini und Shorts reichen vollkommen, Sonnencremes stehen herum und auch um 15 Uhr hört man schon, dass die erste kalte Bierdose zum Durst löschen geöffnet wird.


blauer Himmel, Sonne und Meer

Delphnine am Bug und…

... Pelikane in der Luft

… Pelikane in der Luft

 

„It´s always 5 o´clock somewhere…….“.

Welch ein Tag auf See! Nach nur 1 h Angel raus fangen wir einen Tunfisch, Delfine hier und da und ein größerer Schwarm begleitet und vorne am Bug. Es ist einfach immer wieder unvergesslich schön. Und abends lassen wir uns den frischen Fisch mit Zutaten auf der Zunge zergehen. Gut, daß unser Skipper auch als Schiffskoch anheuern könnte, denn wir sind nicht so begabt in der Küche.

frischer Fang

frischer Fang

Eine ruhige Nachtfahrt mit gigantischem Sternenhimmel liegt vor uns. T-Shirt reicht, so warm ist es schon.

Okt

10

Wir nutzen den Tag um ordentlich klar Schiff zu machen und auch das Bad-Luck wieder zu reparieren.

Während es draußen ein wenig regnet zeigt uns Uli seine Bilder von den Inseln um Tahiti, den Marquesas und Tuamotus, auf denen er letztes Jahr unterwegs war. Wir saugen die Bilder und Infos ein, machen uns Notizen und freuen uns auf French Polynesien im kommenden Jahr.

Reiseführer Südsee

Reiseführer Südsee

Den restlichen Tag haben wir entspannt an Bord verbracht nachdem am Nachmittag auch wieder die Sonne rauskam.

Bevor wir morgen zur ersten Etappe nach Charleston (ca. 215 Seemeilen entfernt) aufbrechen, machen wir noch einen kleinen Bummel durch das jetzt fast wie ausgestorben wirkende Morehead City.
In der Rubby Duck -Taverne lassen wir uns leckere Burger schmecken und bekommen sogar Bier ohne Ausweiskontrolle. Die zweite Runde süffeln wir an der „Wasserbar“ mit Blick über den ICW.

PET

Abends gibt es nochmals auf einen Abstecher bei milden Temperaturen rüber nach Morehead City. Das Seafood Festival ist vorbei und irgendwie war das wohl auch das Einläuten zum Saisonende. Ruhe und Stille herrscht im Fischerstädtchen. Wir schlendern entlang am Wasser und finden noch ein paar offene kleine Restaurants und bei der „Ruddy Duck“ kehren wir ein und schlemmen Burger und Pommes (das geht immer in USA) auf der Terrasse mit Blick zum Abendhimmel überm Meer (incl. eiskaltem Bier natürlich, das geht auch immer, und zwar überall auf der Welt 😊).

Okt

9

Seit heute ist Uli als neuer Mitsegler aus dem Schwarzwald an Bord.
Da er die letzten 200 Km vom Flughafen mit dem Mietauto angereist war, haben wir heute noch die Gelegenheit unseren Großeinkauf zu machen.

An sich wollten wir ja mit „unserem“ neuen Einkaufswagen losdüsen.

Unser neuer Einkaufswagen

Unser neuer Einkaufswagen

4 Liter, V-8, Automatik mit guter Sicht von Oben

Haben aber dann doch auch alles im kleinen Auto vom neuen LIDL untergebracht.

Okt

8

Hier in Morehead City ist noch das Seefest in vollem Gange.

Am Nachmittag waren wir noch mit den Rädern über die große Brücke über den Intra-Coastal-Waterway zum Nachbarort, nach Beaufort, unterwegs.
Dort gibt es an der netten Uferpromenade das sehenswerte, liebevoll eingerichtete Marine-Museum, welches auf alle Fälle einen Besuch wert ist, nicht nur weil der Eintritt umsonst ist.
Vor dem Rückweg gabs noch eine Erfrischung in einem der gemütlichen Strandbars.

MArine-Museum Beaufort_3

Marine-Museum Beaufort

Unseren neuen Ankerplatz hinter der kleinen Insel vor der Stadt müssen wir noch kurz nach Sonnenuntergang verlassen und uns ein paar hundert Meter weiter verlegen.
Der Grund ist das Feuerwerk zum Abschluss des Abends auf das uns die Wasserfeuerwehr aufmerksam macht.

Dafür haben wir dann den besten Blick aufs Feuerwerk.

Feuerwerk in MHC

Feuerwerk in MHC

Okt

8

Törn Zusammenfassung

18-2017 NewYork - Morehead City

18-2017 NewYork – Morehead City

https://blog.blu-venture.de/category/tagebuch-bluventure/usa-ostkueste-2017/new-york-morehead-city-im-sept-2017/

Angelaufene Häfen/Buchten:

OST Küste USA
Ankerplatz Liberty State Park – New York
Ankern Atlantic Higland
Ankern Sandy Hook
Ankern in Brigantine Inlet bei Atlantic City
Ankern bei Ocean City, Maryland
Ankern bei Chincoteague im Inlet
Ankern bei Ocracoke im Inlet
Ankern südlich Sugarlove Island, Morehead City

 

Gesegelte Strecke:  576 sm, davon unter Segeln: 482 und 94 unter Maschine
Max. Boot-Speed 12,6 Kn
Max Wind 25 Kn aus NW bei Delaware Bay

Bemerkungen:
meist bewegte See des Atlantiks an der Ostküste mit Stromkabbelungen an den Inlets

Wetter:
meist vielen sonnigen Abschnitten
Temperaturen um die 22 Grad, max. 30 noch in New York
Wasser um die 23 Grad

Okt

8

Gästebuch zum Törn New York-Morehead City

Gästebuch zum Törn New York-Morehead City

Okt

7

Wir stehen früh auf, denn der Transfer zum nationalen Flughafen für Anja wartet um 8.00 Uhr morgens schon auf sie. Wir fahren sie rüber, die ersten Buden bauen jetzt schon wieder auf (hoffentlich stellen sie auch schon mal wieder neues Bier kalt) und wir begleiten Anja bis zum Shuttleservice-Auto. Jack raucht dann noch schnell seine Zigarillo fertig und wir winken ihr nach.

Tschüß Anja und Gute Heimreise!

Zurück an Bord wird nun ein wenig gearbeitet.

Nachmittags radeln wir rüber zum nächsten Ort Beaufort und werden mal checken, woher der bekannte Name  kommt. Bei der Rückfahrt nochmal quer durch´s Fischerfest MIT Peronalausweis und regionales Fischgut verköstigen.

Wir wünschen allen ein Schönes Wochenende

Grüße von VAVA-U

Grüße von VAVA-U

 

Bye-Bye aus Morehead City, North Carolina, U.S.A.

Okt

6

Schon Meilen vor der Stadt kommen uns unzählige Hochseefischerboote entgegen. Der Küsten-Einheimische ist natürlich bekannt für´s Angeln, aber hier ist es noch mehr als sonst. Beim ersten Stadterkunden zeigt sich dann auch gleich, dass Fischen hier zum Leben gehört und das wird auch gleich beim 3-tägigen Fischerfest zelebriert. Welch ein glücklicher Zufall hier zu sein.

Es wird immer heißer. Wir dösen nachmittags in der Sonne, bzw. im Schatten. Bikinis werden nochmals rausgeholt, obwohl diese schon teils wegen der morgigen Abreise eingepackt waren und wir fahren im Abendhimmel rüber zur Stadt wo uns schon viele bunte Lichter und Livemusik empfangen. Wie feiern die hiesigen Einheimischen also so ein Fischerfest? Ähnlich wie bei uns auch, natürlich weniger Currywurst, dafür umso mehr Shrimps & Co. Leider auch alles meist „fried“, aber so mögen sie es halt. Was ein wenig anders ist, ist die Sache mit dem Alkohol.

Seefest in Morehead City

Seefest in Morehead City

Uns dürstet. Es ist auch nachts noch mild und man gönnt sich dann doch mal gerne das ein oder andere kalte Bierchen auf so einem Fest. Oder? Tja, aber wo? Alkohol einfach so auf der Straße trinken funktioniert ja in USA nicht so leicht. Endlich fanden wir einen abgegrenzten Bereich in dem man dieses Teufelszeug konsumieren darf. Aber nur dort! Gleich haben wir es geschafft. Oder doch nicht? Ich bestelle ein Bier. Antwort: ich muss erst ein Ticket am Stand daneben kaufen.

Ich gehe zum nächsten Stand. Antwort: ich muss zum Stand daneben um ein Armband zu erwerben, damit ich dann das Ticket für das Bier kaufen kann.

Ich gehe zum 3. Stand. Antwort: 5 US$ und ID (Personalausweis) bitte.

WIE BITTE??? Ich kann es ja nicht glauben. Habe nur Dollarscheine in der Tasche und bekomme nichts ☹. Gut, dass Martin ein Foto vom Pass auf dem I-Phone dabei hat und somit schicken wir ihn zum Bierholen. Der Skipper rettete uns mal wieder. Trotz allem, die Bier-,Ticket-,Armbandverkäufer sind alle lustig und gut drauf gewesen, entschuldigten sich auch für das Prozedere und mussten schon auch über das alles lachen, denn wir reden hier von 10 Metern Biermarathon mit 10 Angestellten.

Seefest in Morehead City

Seefest in Morehead City

Aber hey, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie gut dieses hart erkämpfte Bier dann schmeckte!

Okt

5

Blauer Himmel, 26 Grad, wir haben definitiv KEINEN Herbstblues, sondern sind ausgeschlafen, fit und voller Tatendrang. Wir packen die Fahrräder ins Dinghy und düsen rüber zur Insel. Schon die Ankunft zeigt uns „hier will ich sein…“.

Dinghy Anleger

Dinghy Anleger

Ocracoke

Ocracoke

Ein extra Steg nur für Dinghys. So mögen wir das. Schnell noch ein 3. Fahrrad beim wohl lustigsten Laden der Umgebung ausgeliehen und wir strampeln gemütlich durch diese kleinen Straßen, vorbei an den liebevoll gebauten Holzhäusern samt offenen grün wuchernden Gärten.

Fahrradverleih

Fahrradverleih

Man merkt schon an den Pflanzen, dass es wärmer und tropischer wird. Strelizien wachsen wild, ab und zu entdeckt man eine Palme und es herrscht eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Es ist auch hier schon Nachsaison und somit ist kaum Verkehr und wenn, dann vielleicht mal ein Fahrradfahrer (Amerikaner können Fahrrad fahren???), oder ein leises Golfcart, das hier das Hauptverkehrsmittel zu sein scheint.

Wir genießen eine entspannte Stunde mit warmer Brise am Atlantikstrand. Autos dürfen hier anscheinend überall hinfahren. Voraussetzung Allrad natürlich.

AtlantikStrand

AtlantikStrand

 

Wir schlemmen frische Austern günstig wie nie, radeln noch ein wenig durch diese bezaubernde kleine Insel und bevor es zurück an Bord geht sitzen wir noch in einem kleinen Hafenrestaurant und müssen noch frischen Mahi-Mahi bestellen. Wenn schon überall Angler unterwegs sind, in allen erdenklichen Formen (stehend im Wasser, große und kleine Boote, an jedem Jetty usw.), dann muss man Fisch essen. Und frisch in dieser Umgebung schmeckt er halt auch am besten, keine Frage.

Austern-Essen

Austern-Essen

 

Soooooo ein toller Tag wieder mal. Da zeigt es sich halt wieder -was weiß man schon groß von der Küste, wenn man sie nicht richtig gesehen und entdeckt hat. Wer also mal in der Gegend sein sollte, oder auf dem Festland vorbeifährt, es gehen Fähren rüber!

ohne Worte

ohne Worte

 

Um 5 p.m. heißt es dann Anker lichten. Wir machen uns bereit für die Nachtfahrt runter nach Morehead City/North Carolina. Wenig Wind, somit also ausnahmsweise mal motoren. Wir hatten bis jetzt eh ein Glück mit dem Wind, somit verkraften wir das schon für den letzten Schlag. Eine helle Nacht dank Vollmond versüßt uns die 75 sm bis wir gegen 8 a.m. dann ankern.

Vollmondnacht

Vollmondnacht

Okt

4

Ocracoke – welch ein Name. Wahrscheinlich hat den auch noch nie jemand gehört, oder gross gelesen bei der Ansicht der Ostküste. Und doch…welch ein kleines Juwel, das wir da gefunden haben, bzw. der Skipper. Denn ich denke mal viele Segler haben sich da noch nicht reingetraut. Zwischen zwei endlos langen Sandstränden eine Einfahrt ins Inlet und die war, ehrlich gesagt, nicht gerade so, wie man sich das vielleicht wünscht. Brandung, hohe Wellen, NUR Wellenbrecher auf jeder und dann eine Karte die zwar ein wenig Tiefgang anzeigt, doch was wenn sich diese Sandböden mal ein wenig verlagern durch diese starke Bewegung?!?! Da waren wir dann. Wollten rein. Und nun?

Da knackst es plötzlich auf Kanal 16. Ein einheimischer Hochsee-Fischerboot hat uns auf dem Radar wahrgenommen und wohl gemerkt, dass wir nicht so richtig in Bewegung sind. Sie meinten, ihr Fischertag sei eh vorbei und fahren gleich heim und werden bald sichtbar für uns sein. So warteten wir ein paar Minuten, klebten uns mehr oder weniger hinter ihnen dran und rein ging´s mit flotter Fahrt wie auf einem Surfbrett rein. Bedankten uns freudig über Funk bei denen. Wir wollten sie später in der Hafenkneipe noch auf ein Bier einladen, aber die saßen da wohl schon zuhause und verspeisten ihren „catch of the day“. Witzigerweise wussten so ziemlich alle dort schon Bescheid über den Catamaran, der reingelotst wurde. Wir sind eben mal wieder die einzigen Segler hier und wie so oft was Besonderes.

Ocracoke-Inlet

Ocracoke-Inlet

Und wie so oft besuchen uns auch hier wieder alle vorbeiziehenden Bewohner und grüßen erfreut, fragen eigentlich immer die Länge des Cats, woher wir kommen, wohin wir fahren, ob es uns hier gefällt und dass der Cat ein tolles Schiffchen sei. Also wir finden das richtig nett und freuen uns immer sehr über den „American Way of Life“, wenn man das so beschreiben kann. Einfach dieses nette offene Ansprechen und ohne Neid was gut finden und dann wieder weiterziehen. Sei es mit einem Boot, einem Jetski, Kanu, SUP oder mit was auch immer alle so unterwegs sind.

Ocracoke

Ocracoke

Wir genossen das ruhige Inlet, einen traumhaften Sonnenuntergang vor der Insel Ocracoke und unsere geliebten Delfine sahen wir auch hier wieder. Das Abendessen nach einer 1,5-tägigen Halbdiät für uns Mädels (unfreiwillig dank kräftigem Wind) schmeckte heut irgendwie doppelt so gut wie sonst 😊. Und ein herrlicher Mond leuchtete uns bald in einen frühen Schlaf.

Okt

3

Nach einem entspannten Tag sind wir Dienstag morgen wieder raus auf den Atlantik um diesen langen Schlag bis zum Palmico Sound zu segeln.
Draußen wehte ein leichter NE, also ideal um mit Halben Wind und unter Vollzeug den Süd zu Segeln.
Traumhaftes Wetter, sonnig, wolkenlos und warm mit wenig Welle. So zog VAVA-U mit 7 Knoten dahin.
Zum Nachmittag wurde der Wind estwas weniger und es kam mehr Dünung auf. Trotzdem ging es weiter gut voran in die sternenklare Nacht mit fast Vollmond.
An sich hatten wir uns schon auf die vielen Sterne gefreut, aber das helle Mondlicht hat alles überbelichtet. Dafür glitzerte das Meer in den Welllen.
Am nächsten Morgen gabs einen tollen Sonnenaufgang. Nur im Süden zogen leichte Regenwolken auf, von denen uns kurz ein paar Tropfen trafen.
Mittags am Kap Hatteras frischte der Wind noch mal auf gute 20 Knoten auf so dass wir mit einem Reff im Groß bis zum Ocracoke Inlet gesegelt sind.
Hier stand ordentlich Brandung an den Flachs von der Atlantikdünung. Ein einlaufender Fischer hat uns dann noch etwas beim Einlaufen als Lotse unterstütz und so waren wir kurz nach vier heute vor der Siedlung Ocracoke.
Nachdem wir dann noch einen kleinen Landgang unternommen haben um alles abzuchecken, wollen wir morgen dann die Gegend mit den Rädern erkunden.
Es schaut nett und urig hier aus, nur das Telefonnetz scheint im Moment nicht zu funktionieren und damit auch kein W-LAN.
Aber es gibt ja noch Funk-E-Mail via Michi in NMünchen, so dass auch dieser Blogbeitrag gepostet werden kann. Danke Michi.
Bis bald wieder mit Fotos die Crew der VAVA-U

NAchtfahrt

NAchtfahrt

Okt

2

Schon um sieben scheint die Sonne, doch wir schlafen noch mal ein wenig.

Dann lacht uns die Sonne im Cockpit beim Frühstück und folgendem Relaxen an Bord an. Das Thermometer ist schon bei gut 25 Grad ohne den frischen Wind der letzten Tage.

Sonne am Morgen

Sonne am Morgen

Am Mittag geht’s per Dinghy an Land und wir dürfen es in einer APP-Anlage an einem der vielen freien Liegeplätze für 1-2 Stunden festmachen.

Laut Karte gibt der Ort nicht viel her, doch wir erinnern uns, dass es hier Wildpferde geben soll.
Danach fragen wir in einem kleinen Souvenirladen. Doch zu Fuß ist es zu weit und bekommen den Tipp mit einem kleinen Elektroauto oder Scootern dort hin zu fahren.

Gesagt getan. Der Golfcar-Verleiher hat scheinbar schon genug verdient in dieser Saison und hat seinen Laden geschlossen. Also nehmen wir die Scooter für 15 Dollar die Stunde und „düsen“ los.

Unsere Scooter

Unsere Scooter

Und tatsächlich gibt es im Eintrittspflichtigen Nationalpark noch Wildpferde zu sehen. Und natürlich den Atlantikstrand und viel Natur. Wir machen ausgerüstet mit Schlappen und Badelatschen noch einen kleinen Abstecher auf einem Trail, den die Amerikaner nur ausgerüstet wie zu einer Dschungelexpedition „bewandern“. Das Staunen über uns bleibt nicht aus.

Wildpferde

Natur Pur

Auf dem asphaltierten Trail

Amerikaner auf Expedition

Atlantik-Strand

Nach knapp 2 Stunden geben wir die Scooter wieder ab, genehmigen uns jeder noch eine spezielle scharfe Kürbismilch (es ist ja bald Halloween) im netten Straßenkaffee und sind wieder zurück auf VAVA-U.

Bei Windstille und vollem Sonnenschein genießen wir die Ruhe hier bis zum Abend.

Für morgen ist dann der große Schlag bis zum Palmico Sound geplant. Für die ca. 213 Seemeilen, für die wir halben Wind mit 15 Knoten aus NE erwarten, planen wir etwa 30 Stunden.

Wenn wir also gegen neun loskommen, sollten wir am 4.10. nachmittags ankommen.

Vielleicht können wir von Unterwegs eine kurze Mail senden.

Okt

1

Auch für heute ist ein längerer Schlag geplant und weil der Wind nicht so kräftig wehen soll wie gestern segeln wir schon gegen neun Uhr los um auch wieder bei Tageslicht unser Ziel im Chichoteague Inlet zu erreichen.

Goodby Ocean City

Goodby Ocean City

Unterwegs sind wir ganz allein – kein Schiff zu sehen. Außer in der Einfahrt zum Inlet als uns ein Baggerschiff begegnet.

Vor der Ortschaft Chichoteague finden wir einen guten Ankerplatz seitlich vom Fahrwasser und genießen auch hier noch die letzten Sonnenstrahlen vor dem Abendessen unterm Sternhimmel.

Abendstimmung im Inlet

Abendstimmung im Inlet

Und dann beenden wir noch unsere Wizzard-Runde, die Pet für sich entscheidet.