Feb.

8

Wir wollen heute Richtung Maupiti, deswegen hieß es um sieben Anker auf. Mit dem neuen Ankerteam Helene und Walde klappt das schon super gut. Die Wetterbedingungen waren schon wie bei den letzten Malen nicht optimal. Martin musste die 52 Seemeilen motoren mit dem Großsegel als Unterstützung. Wir frühstückten unterwegs und haben vorsichtshalber alles rutschfest verstaut.

Zuerst suchten sich alle vorne die Schattenplätze, weil die Sonne ist auch in der Früh schon sehr intensiv. Martin probierte wieder die Schleppangel aus, leider ohne Erfolg. Helene und Walde lösten den Skipper mal ab, damit eine Pause machen konnte.
Kurz vor dem Ziel, dem Pass von Maupiti, wollte Helene ihre Drohne ausprobieren. Irgendwie hat sie plötzlich nicht mehr reagiert und es gab eine Rettungsaktion vom Skipper und Walde, der die dann doch noch greifen konnte.


Bei der Einfahrt war die ganze Crew an Deck und war richtig geflasht von diesem wunderschönen Ort.

Routiniert wurde der Anker gesetzt und kaum hatte Martin die Motoren ausgeschaltet, wurde die Badeleiter ins Wasser gelassen und alle sprangen vor dem Kaffee ins Wasser. Nach dem Kaffee war Fotosession um Wasser angesagt. Melanie gab die Posen an und fotografierte. War sehr lustig und es sind schöne Fotos entstanden. Danach wurde Wasserball gespielt. Man mag gar nicht raus aus dem Wasser.

Zum Sundowner gab es eine Flasche Prosecco. Helene und Walde erklärten sich bereit, das Abendessen, Nudeln mit Broccoli, zu machen und Melanie machte einen gemischten Salat dazu.

Da wir heute so früh gegessen haben, gingen Melanie, Walde und Helene nochmal ins Wasser und blieben bis nach Sonnenuntergang drin. Sylvia machte es sich vorne am Bug bequem zum Sterneschauen und kam ein bisschen zum Ratschen auf die Flybridge. Als alle aus dem Wasser waren und wieder trocken waren haben wir wieder zwei Runden Wizard gespielt. Die erste Runde ging an Martin und mich mit Gleichstand und die zweite Runde gewann Melanie. So ging ein wunderschöner Tag im Paradies zu Ende.

Feb.

7

Da die Marina heute viele Charterboote zurück erwartete, mussten wir um acht los. Martin hat noch Wasser getankt, die geflickte Persenning wurde noch angebracht und dann ging’s los. Nur ein kurzes Stück in den Stadthafen. Da lag schon wieder ein Kreuzfahrtriese. Wir mussten noch die Reste einkaufen und Martin wollte mit der Crew noch den Sicherheitscheck machen und einmal an Bord alles erklären.
Nachdem alles erledigt war, hieß es Leinen los Richtung Paradies.

Wir ankerten vor der kleinen Privatinsel wieder in dem klaren türkisfarbenen Wasser. Die Haie kreisten ums Boot. Die Crew war total beeindruckt von den Farben , aber auch skeptisch. Doch so nach und nach blendeten alle die Haie aus, denn die Abkühlung im Wasser war sehr verlockend .

Nach dem Kaffee und Kuchen planten wir das Abendessen. Sylvia wollte ein Hühnchen mit Championsossen kochen, dazu Reis und Salat. Bis dahin chillte jeder ein bisschen auf den begehrten Schattenplätzen oder kühlte sich im Wasser ab.


Die Attraktion waren immer noch die Haie. Mittlerweile umkreisten 6 Stück das Boot. Sylvia begann mit der Vorbereitung des Abendessens. Melanie bot sich als Schnippelhilfe an und machte eine große Schüssel gemischten Salat.


Nach dem ersten gemeinsamen, leckeren Abendessen spielten wir noch zu fünft , Sylvia war ein bisschen müde, zwei Runden Wizzard. Die erste Crew, die das Spiel kannte. Es war richtig lustig. Die erste Runde ging an mich und die zweite Runde an Melanie. Das schreit unbedingt nach Revanche( aus Skippers Sicht)


Helene und Walde legten sich draußen an Deck schlafen und ich hab noch einen Kuchen gezaubert . So ging der erste Tag mit der neuen Crew zu Ende.

Feb.

6

Heute Morgen nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Ute ist schon um 7.00 Uhr zum Flughafen gefahren und die anderen wurden um 9.00/bzw. um halb zehn abgeholt.

Dann mussten die Kabinen sauber gemacht und neu hergerichtet werden. War gar nicht so einfach, weil die Jungs von der Marina dauernd in die Kabinen mussten um einiges an Kleinigkeiten zu beheben.

Um elf kam dann schon ein fröhliches Hallo an Deck. Melanie war die erste, die wir leider noch ein bisschen vertrösten mussten. Danach kam Walde und um 14.00 Uhr wie ausgemacht Helene und Sylvia. Bis dahin waren wir auch fertig. Ich holte noch ein paar Früchte, ein Baguette und eine Avocado aus der Stadt für den ersten Hunger. Dann gab’s Kaffee und Kuchen und Snacks zur Begrüßung. Jeder erzählte ein bisschen von sich. Anschließend ging Martin die Einkaufsliste durch und wir schwärmten alle aus zum Großeinkauf.

Helene und Melanie gingen in den Carrefour, weil sie da am ehesten Melanies glutenfreie Waren bekamen. Sylvia, Walde und ich haben uns durch den kleinen SuperU gekämpft. Zum Schluss hatten wir 6 proppenvolle Einkaufswägen. Alles ging völlig reibungslos. Taxi wurde bestellt, die Waren eingeladen und es ging zurück aufs Boot. Verstaugenie Martin wartete schon und fing gleich an, alles zu verräumen.

Dann wurden die Kabinen eingeteilt und die Neuen packten erstmal ihr Gepäck aus. Zum Tagesabschluss ging es in die wunderschöne Location Fish and Blue, wo wir schon am Vortag sehr lecker gegessen hatten. Zurück am Boot gingen alle müde von dem aufregenden Tag in die Kojen.

Feb.

6

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 228 sm
Max. Speed: 7,6 Kn
Max Wind: 40 Kn
Bemerkungen: Anfangs gabs viel Regen, danach überwiegend Sonnig und warm mit kurzen Regenschauern in der Nacht.
In der esrten Törnhälfte zog ein Cyclon ca. 300 sm SW vorbei und brachte 2-3 Tage viel Regen und Wind am ankerplatz mit bis zu 40 Kn.

In der übrigen Zeit hatten wir Winde meist aus NE-E um die 10-15 Kn.

Feb.

6

Wir hatten noch alle zusammen ein tolles Frühstück bevor die ersten mit dem Taxi abgeholt wurden.
Ute muss noch ihren Rückflug planen, Götz und Katrin fahren mit der großen Katfähre nochmal nach BoraBora für ein paar Tage. Matthias, Walraud und Norbert werden noch ein paar Tage in Papeete sein.

Es war ein schöner und abwechslungsreicher Törn zwischen den Gesellschaftsinseln von French Polynesien. Anfangs hatten wie ein bischen viel Regen, aber danach wurden wir mit Sonne und dem Meer in seinen verschiedenen grün-, turkis- und blautönen verwöhnt.