Mai

25

25.05.2022 20:00 MO
Es war eine durchwachsene Nachtfahrt mit Wind wie vorhergesagt von 12-15 Knoten aber zwischendrin immer mal wieder ein kleiner Squal mit Schauern und Böen bis 30 Knoten. Also mehrfach Genua kleiner machen und wieder ganz raus lassen und auch das Groß haben wir dann in der Nacht noch im zweiten Reff eingebunden.
So sind wir dann doch noch bei Sonnenschein gegen 10:00 am Pass von Wailangilala angekommen und haben dann vor der kleinen Insel im türkisen Wasser auf 4m Sand geankert.
Eine kleine Abkühlung und ein spätes Frühstück, dann sind wir nach einer kurzen Ruhepause bei Hochwasser noch an Land gefahren.
Es leben hier im ehemaligen Resort, welches von 2007 bis 2015 in Betrieb war (wurde 2015 vom Cyclon Winston ziemlich zerstört und steht jetzt für 6 Mio zum Verkauf), zwei Familien, die sich die „Bewachung“ der Insel etwa alle wei Monate teilen. Jetzt war im Gegensatz zum Herbst 2021, wo ich das letzte mal hier war, ein junges Pärchen als Caretaker hier. Rupina aus Savusavu und Vili vom Bud Reff – wo wir vor ein paar Tagen waren.
Sie haben sich sehr gefreut, das nach gut vier Wochen mal wieder Leute vorbeigeschaut haben, mit denen sie reden konnten.
Auch haben sie sich sehr über unsere kleinen Mitbringsel gefreut und sich mit einer riesigen Bananenstaude und Papajas bedankt.
Für morgen dürfen wir die ganze Insel benutzen und uns am Strand austoben und auch ein Lagerfeuer machen wenn wir wollen.
Bilder gibts wieder etwas später wenn wir Netz haben.
Und schaut auch mal bei www.zweiwollenmeer.de vorbei.
POS 25.95.2022 08:00 UTC : 16 b45,25 S und 19 06,46 W, vor Anker auf 4m WT.

Mai

24

24.05.2022 18:00 MOZ
16:00 sind wir Anker auf gegangen und jett bereits ausserhalb des südlichen Riffs von Qamea. Wir Segeln unter Gross im ersten Reff und der Genua auf AmWindKurs. Unser KÜG ist 150 mit wahrem Wind aus 090 bei 11 Kn und machen dabei knappe 6 Knoten FÜG.
Wenn die Wettervorhersage richtig ist, wird der Wind so bleiben und wir haben damit eine ruhige Nachtfahrt. ETA auf Wailangilala (16 45S und 178 06W) sollte gegen 10:00 MOZ morgen früh sein.
Wir haben leichte Dünung aus ESE mit vereinzelt bewölktem Himmel. Nur über Taveuni im Westen stehen dicke Regenwolken über den Bergen.
Die nächsten Tage gibt es kein Internet, somit nur Funkmail. Also kommen Bilder wieder etwas verspätet.
POS 06:00 UTC: 16 51,41 S und 19 47,44 W unter Segeln FÜG 5,5 Kn, KÜG 150.

Mai

23

Seit gestern Nachmittag liegen wir hinter der RedBull-Resort Insel Laucala vor Anker und hatten gleich Besuch von zwei Fidschi-Damen in ihrem Fiber-Boot.

Als Gastgeschenk hatten sie Ladyfinger-Bananen mit, die sehr lecker und süss sind. Wir haben uns mit übrigen Schuhen und ein paar Kleidungsstücken revanchiert und heute kamen sie dann gleich nochmal mit Trink-Kokusnüssen vorbei.


Ansonsten waren wir viel Schnorcheln und mit den SUPs und Kanus unterwegs und lassen es uns gut gehen bei sonnigem Wetter und toller Abendstimmung.

Hier noch ein paar Eindrücke von den Riffen die es hier in der Bucht schnorchelnderweise zu erkunden gibt,

Mai

21

Marianne
Wir entschließen uns heute die Kraterinsel zu besuchen. Vom Ankerplatz gehts mit dem Beiboot an Land. Ich bin schon nass bis wir dort ankommen. Als Frontfrau im Dinghy bekommt man das Spritzwasser ab.
Los gehts, Martin voran mit der Machete macht er den Weg frei. Unwegsames Gelände – wir laufen geradewegs durch den Busch, hohes Gras, Ameisen, Dickicht – alles was der Mensch nicht braucht. Wir sind schweißgebadet und dreckig. Nach etwa einem Drittel der Strecke streike ich und warte bis die anderen zurückkommen.
Kann mich nicht setzten, Ameisen über Ameisen – endlich kommen sie nach gut einer Stunde zurück vom Kratergipfelrand gegenüber.
Zum Dinghy nehmen wir jetzt einen anderen, minimal besseren Weg zurück. Es fängt an zu Regnen, zum Schweiß kommt jetzt noch das Regenwasser und bei der Überfahrt noch das Spritzwasser. Macht nichts, langsam bin ich es gewöhnt langsam nass zu sein ;-).
Heute abend soll es Kokada geben, der Rest vom gestrigen Fisch wird in Zitrone mariniert und mit Zwiebel, Tomate, Chili sowie Salz gewürzt und dazu Reis. ZTum Fisch brauchen wir ausserdem Kokusmilch. Dazu raspelt Hannes vier frische Kokusnüsse und Carina prest die Milch daraus aus. Peter kocht das ganze dann zu einem leckeren Abendmahl.

Mai

21

21.05.2022 19:00 MO
Gemütlich nach dem Frühstück sind wir los, 4 Meilen ums Eck bis zur Kraterinsel Cobia.
Dort haben wir uns für die Gipfeltour fertig gemacht und sind per Beiboot zur Sandnachbarbucht getuckert.
Danach gings querfeldein durch den Dschungel mit kleineren Kletterpartien.
Pünktlich zum Mittag waren wir am höchsten Punkt des Kraterrandes auf ca. 180m mit einem tollen Rundumblick auf den Kratersee, der jedoch mit Meerwasser gefüllt ist, weil der Krater etwa ein drittel nach NE weggebrochen ist und nur noch ein paar Korallen unter der Wasseroberfläche vorhanden sind.
Auf dem Rückweg zur VAVA-U gabs noch eine kleine Süßwasserdusche und dann haben wir uns noch 3 Meilen bis zur unbewohnten Insel Yavu verholt um die NAcht vor Anker zu verbringen.
POS 21.05.2022 07:00 UTC: 16 30,14 S und 179 43,15 W, vor Anker auf 15m WT.