Feb.

6

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 228 sm
Max. Speed: 7,6 Kn
Max Wind: 40 Kn
Bemerkungen: Anfangs gabs viel Regen, danach überwiegend Sonnig und warm mit kurzen Regenschauern in der Nacht.
In der esrten Törnhälfte zog ein Cyclon ca. 300 sm SW vorbei und brachte 2-3 Tage viel Regen und Wind am ankerplatz mit bis zu 40 Kn.

In der übrigen Zeit hatten wir Winde meist aus NE-E um die 10-15 Kn.

Feb.

6

Wir hatten noch alle zusammen ein tolles Frühstück bevor die ersten mit dem Taxi abgeholt wurden.
Ute muss noch ihren Rückflug planen, Götz und Katrin fahren mit der großen Katfähre nochmal nach BoraBora für ein paar Tage. Matthias, Walraud und Norbert werden noch ein paar Tage in Papeete sein.

Es war ein schöner und abwechslungsreicher Törn zwischen den Gesellschaftsinseln von French Polynesien. Anfangs hatten wie ein bischen viel Regen, aber danach wurden wir mit Sonne und dem Meer in seinen verschiedenen grün-, turkis- und blautönen verwöhnt.

Feb.

5

Aufwachen im Paradies in einem wahren Farbenrausch.

Heute konnten wir nochmal ausgiebig baden im türkisfarbenen Wasser vor der schönen Privatinsel. Das nutzen alle an ihrem letzten Tag trotz Hai und Rochensichtung. Kaffee und Kuchen gab es schon um zwei, weil wir zurück in die Marina mussten.

Martin gab an, um 15.40 zurück zu sein und er machte tatsächlich zeitmässig eine Punktlandung, trotz Tankstop und Gasflaschentausch.

Kurz vor der Marina kam das Tenderboot mit den Jungs, die uns abholen sollten um unsere „RASDU“ in die Marina zu Fahren. Sie machten sich auch gleich nach dem Anlegen an die vielen kleineren Reperaturen, die Martin schon vorher auf einer Mängelliste in die Marina geschickt hat. Kaum waren wir an Land, ging ich in die Stadt, um im La Raie Gatè zu reservieren. Leider hatten die Abends geschlossen. Derweil schickte Helene vom zweiten Törn ein tolles Foto von einer wunderschönen Location, und wollte dort für Freitag reservieren. Dann meinte Waltraud, wir könnten doch auch dort essen gehen. Planänderungen funktionieren hier immer besonders gut. Fein rausgeputzt stiegen alle , bis auf Ute, ins Taxi. Helene und Sylvia vom nächsten Törn wollten dort auf uns warten.
Als wir das Restaurant Fish and Blue betraten, waren alle total angetan. Wir konnten noch das Farbenspiel am Himmel vom Sonnenuntergang bei einem Sundowner beobachten . Martin und ich begrüßten schnell noch Helene und Sylvia, die einen besonders schönen Platz direkt im/am Wasser hatten.
Die Location war so liebevoll eingerichtet, ein Sammelsurium von Muscheln und vielen anderen wirklich schönen Dingen und der fröhliche Chef und seine Partnerin passen da voll rein. Das Essen wurde auf tollen Tellern serviert, ein perfekter Abschluss des ersten Törns. In einer Bewertung habe ich gelesen, dass man dort die Toiletten besichtigen sollte. Gesagt getan…Wahnsinn, so schön eingerichtet. Und soooo viel Platz …

.zurück auf dem Kat, machte sich alle dran zu packen. Deswegen gab es auch kein Wizard mehr. Ich hab noch einen Kuchen für die neue Crew gebacken und danach ging’s auch in die Koje.

Feb.

4

Wieder mal ein früher Tagesbeginn für die Crew. Um sieben hieß es Leinen los von der Boje in Richtung Taha‘a. Ca 37 Seemeilen lagen vor uns. Martin meinte, es könnte sehr wackelig werden weil der Wind von Südost, also genau gegenan, kommen sollte. Trotzdem haben wir als Stütze schon mal das Groß im 2.Reff gesetzt.

Also haben wir vorher noch alles verstaut und ich hab zum Frühstück noch Pfannkuchen gebacken . Die sollten eigentlich für zwischendurch sein, aber kaum waren sie aus der Pfanne, waren sie schon wieder weg. Als Martin aus dem Pass rausfuhr, sahen wir noch das Kreuzfahrtschiff Amera, auf der frühere Mitsegler von Martin, Andrea und Richard, eine Weltreise machen. Gestern Abend sahen wir die Amera schon von weitem schön beleuchtet in den Hafen von Bora Bora einlaufen. Leider hat es mit einem Treffen nicht geklappt, aber wir tauschten fleißig über WhatsApp Nachrichten aus.


Außerhalb vom Pass hat es dann ordentlich geschaukelt. Zwischendurch kam auch mal ein Regenschauer runter.
Gegen Mittag erreichten wir die Love Here Perlenfarm in Taha‘a. Wir wurden dort per Boot abgeholt und konnten dann an einer Präsentation zuschauen, bei der uns die Perlenproduktion und die Ernte gezeigt wurde. Anschließend gab es im Shop noch die schönen Perlenketten und andere Schmuckstücke zu bewundern und/oder zu kaufen.

Später, nach der nördlichen Umrundung von Tahaa, ankerten wir wieder vor der kleinen Privatinsel mit dem herrlichen, glasklaren Wasser und konnten uns beim Schnorcheln und Schwimmen abkühlen.

Abends starteten wir unseren zweiten Versuch mit der Folklore Veranstaltung . An den Mooringplätzen in der Bucht war kein Platz mehr frei, deswegen holten uns die Veranstalter mit einem schön geschmückten Boot ab.

Die Location war richtig voll. Zur Begrüßung gab es Rumpunsch und eine Vorführung, mit wie vielen verschiedenen Möglichkeiten man einen Pareo binden kann. Derweil wurde ein leckeres Buffet aufgebaut mit einem frisch gefangenen Mahi Mahi. Es gab noch Poisson cru, verschiedene Salate und Beilagen, Hähnchen und Rindfleisch und als Nachtisch Bananenbrot und viele Früchte.

Danach begann die Show. Die Tanzgruppe mit den
hübschen, immer lächelnden Mädchen, weihte uns in die polynesischen Tänze, die Ori Tahiti, ein. Anschließend durften die Frauen mitmachen und danach wurden den Männern der Hüftschwung nahe gebracht. Es war recht lustig. Nach den Tanzeinlagen gab es von Papa Tattoo noch eine Feuershow, bei der sich auch Gäste mit einbringen konnten. Auch drei mutige Kanadier trauten sich.

Alles in allem ein schöner Abend. Zurück an Bord saß der harte Kern und wir philosophierten über Gott und die Welt. Irgendwann nach Mitternacht ging es dann doch müde in die Kojen.

Feb.

3

Viel Wind blies uns heute Morgen um die Ohren. Beim Frühstück erklärte Martin den Tagesablauf. Auf dem Programm stand schnorcheln mit Rochen und Haien am einer Fütterungsstation und am Nachmittag schnorcheln an einem Felsen, um den ganz viele bunte Fische zu sehen sind. Zuerst hieß es mal abwarten, bis die Ausglugsboote zu sehen sind. Die füttern nämlich die Rochen und die Haie an. Um zehn war es dann soweit, alle bis auf Katrin und ich, fuhren mit dem Dinghi zu der Stelle, an der man stehen konnte.

Da ein Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, war zu erwarten, dass auch viele Touris da sind. Auf den Fotos waren zumindest sehr viele Beine zu sehen. Egal, spannend und aufregend war es trotzdem. Schnorcheln macht müde, so denkt die Crew. Jedenfalls haben sich alle zum chillen auf dem Boot verteilt. Da es immer noch so stürmisch war, hat der Wind Waltrauds Badetuch mit über Bord geblasen. Martin wollte am Nachmittag auf die Suche gehen. Um kurz nach eins fuhr ein kleinerer Teil der Crew mit Brille und Schnorchelflossen an den schönen Schnorchelspot. Die waren vorher schon total nass wegen dem Spritzwasser vom Dinghi. Für mich war Waschtag, die ganzen Geschirrtücher mussten mal durchgekocht werden. Bei dem Wind waren sie ratzfatz wieder trocken. Um kurz vor drei kamen die Schnorchler wieder zurück, pünktlich zum Kaffee und Kuchen.

Norbert hat vorher schon das Boot umrundet und auch das Handtuch gesichtet. Nach dem Kaffee machten sich Martin und Götz auf die Suche nach dem vermissten Handtuch. Der Skipper hat es entdeckt und aus ca 5 Meter Tiefe hoch geholte. Zum Abendessen gab es heute nochmal Brotzeit mit Waltrauds Thunfischsalat, Krautsalat, Wurst und Käse. Alles so lecker, dass man fast nicht aufhören kann zu essen. Danach spielten wir in unserer alten Konstellation Wizzard, das Waltraud für sich entscheiden konnte.