Mai

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Törn Zusammenfassung

09-2017 BVI - Miami

09-2017 BVI – Miami

Angelaufene Häfen/Buchten:

Karibik –  BVI, Turks&Caicos,Bahamas
Village Cay Marina Road Town, Tortola
The Bath; Virgin Gorda
Virgin Gorda Gorda Sound,
Auf See, nördlich PuertoRico und Hispaniola
TURKS & CAICOS:
Grand Turk
South Caicos: Cuckburn Harbour-Bucht
Provinciales: Bermudian Harbour-Bucht
BAHAMAS:
EXUMAS: GorgeTown, StockingIsland, RudderCutCay
BigMajorsSpot (PIGs), NormansCay, AllansCay (Leguane)
Nassau-Hafenbucht
Bimini-Nord
Miami – USA
Gesegelte Strecke:  1112 sm, davon unter Segeln: 727 und 385 unter Maschine
Max. Boot-Speed 10,5 Kn
Max Wind 25 Kn

Bemerkungen:
meist ruhige See, max. Wellenhöhe 2m

Wetter:
überwiegend sonnig und warm mit zwei regnerischen Tagen in den T&C, sowie einem bewölktem Tag auf den Bahamas
Temperaturen um die 28-30 Grad, Nord Bahamas und Miami recht schwül
Wasser um die 28-30 Grad

Mai

28

Fast hätten wir die Schnapszahl erreicht, aber wir wollen keine Meile zurücksegeln. So viele schöne, abwechslungsreiche, spannende und teils außergewöhnliche Erlebnisse hatten wir auf unserem Törn von Road Town auf Tortola (BVI) bis hier her nach Miami.

VAVA-U's Ankerplatz in MIami

VAVA-U’s Ankerplatz in MIami

Am heutigen letzte Tag lockt nochmals das Wasser bei herrlichem blauem Himmel und Sonnenschein.

Dann heißt es Abschied nehmen von Miami und VAVA-U.

Na dann, bis zum nächsten Mal.

Skipper Martin und Crew

VAVA-U's Ankerplatz in MIami

VAVA-U’s Ankerplatz in MIami

Mai

27

Gegen o1.00 Uhr erreichen wir die Hafeneinfahrt von Miami und folgen den vielen Fahrwasserlichtern vorbei an Southbeach und dem Kreuzfahrterminal bis zum Terminal H, das in allen Unterlagen und im Web als Check-in angegeben wird.

Kurz vor drei sind wir längsseits fest, stoßen vor der Kulisse von Down Town an und verschwinden in die Kojen. Ab um sechs sollen dann die Offiziellen geöffnet haben.

Fest in Miami

Fest in Miami

Doch schon knapp zwei Stunden später werden wir geweckt: es kommen vier Kreuzfahrtschiffe und wir sollen verschwinden – der Sicherheit wegen. Unter Blaulichtbegleitung machen wir am Schwimmsteg der Watson-Marina fest. Nachdem alle Kreuzfahrtschiffe „neben“ uns gewendet und dann festgemacht haben besuchen wir per Dinghy die US Custom und Border Control im Kreuzfahrtterminal.

Polizeibegleitung

Polizeibegleitung

Hier ging dann doch nach der nächtlichen Aufregung alles recht schnell und unkompliziert. Und nachdem dann auch noch alle persönlich erschienen waren und wir unsere Stempel und das Cruising-Permit hatten, war alles sehr unkompliziert erledigt.

Nochmals unter Blaulichtbegleitung fuhren wir am Kreuzfahrtterminal mit den vier großen Dampfern vorbei. Nach der Umrundung passierten wir noch im Fahrwasser den Containerterminal und hatten eine kleine Sightseeing-Tour an der Promenade bis zum 3Seemeilen südlich gelegenen Marina Stadium wo wir vor in einer grünen Oase mit Blick auf Miami vor Anker gingen.

Unterwegs zum Ankerplatz in Miami

Unterwegs zum Ankerplatz in Miami

Jetzt erst mal ausgiebig Frühstücken und die Eindrücke der letzten Stunden Revue passieren lassen.

Dinghys klar und auf geht’s zur Landerkundung: W-Lan check, Taxi zum Flughafen, Wasser, Diesel und Benzin sowie Restaurant – alles gefunden 😉

Um 14 Uhr verlassen uns Sabine und Tom per Taxi zum Flughafen, denn Ihr Flug mit Air France geht schon heute.

Für den Rest der Crew, und auch Jakob gehört wieder dazu, heißt es relaxen, die Eindrücke, das warme Wasser und die Aussicht genießen.

Zum Abendessen parken wir das Beiboot in der busy Sportboot-Marina und lassen und Burger und Crêpes servieren.

Miami bei Nacht

Miami bei Nacht

Zurück auf VAVA-U lockt nochmal das „Meer“ in dieser schwülen Nacht zum Abkühlen. Und nicht nur das: wir haben einen fantastischen Blick auf das nächtliche Miami.

Mai

26

Ziemlich genau um Mitternacht passieren wir die Nordtonne von Bimini.
Der Wind ist fast weg und so Motoren wir die letzten 6 Seemeilen bis zur betonnten Einfahrt durch die Riffe. In der Hafenbucht geht’s im Fahrwasser gen Norden bis zum Wasserfluglandeplatz, wo wir einen Ankerplatz finden und erst mal für den Rest der Nacht in den Kojen verschwinden.

Fliegeralarm

Fliegeralarm

Seit acht Uhr weckt uns dann Fluglärm der kleinen Wasserflugzeuge, die fast im Minutentakt starten und Landen und zum Parken hinter uns ihre Runden drehen.
Nach dem gemütlichen Frühstück in der Fluglärmpause klarieren wir aus und legen VAVA-U auf der Meerseite vor Anker um den Rest des Tages bis zur Abfahrt nach Miami relaxen zu können und das schöne blau-türkise Wasser genießen. Am Strand erfrischen wir uns dann noch mit frischer Kokusnuss, aufgepeppt natürlich mit Rum.

Relaxen auf Binini Nord

Relaxen auf Binini Nord

Bis später dann wieder aus der Megametropole Miami – bis dahin sind es noch knapp 50 sm.

Der Sonne gen West entgegen

Der Sonne gen West entgegen

FORTSETZUNG:

Schon von Weitem wird die Skyline in der Nacht sichtbar und bietet einen atemberaubenden Anblick in dieser sternenklaren Nacht. Langsam nähern wir uns unter Motor gegen den starken Golfstrom der uns versucht nach Norden zu schieben.

Miami wir kommen

Miami wir kommen

….

Mai

25

Heute heißt es mal wieder früh aufstehen und Leinen los, bzw. Anker auf.
122 sm sind es bis Bimini Island – unserer letzten Station vor Miami in den Bahmas.
Jakob hat uns noch in der Früh verlassen und fliegt nach Miami, da er kein Visum mehr für die Einreise in die USA mit VAVA-U über See, bekommen hatte.
Gleich nach der Hafenausfahrt setzen wir Segel und steuern unter Groß und Genua die Great Bahama Bank an und lassen uns das Frühstück schmecken.
Um die Mittagszeit lässt der Wind ein wenig nach. Bisher waren wir immer mit gut 7 Knoten unterwegs. Jetzt sind es nur gute 5 Knoten, obwohl die Wettervorhersage mehr Wind „versprochen“ hatte – aber was nicht ist kann ja noch werden. Der Weg ist das Ziel.
Kurze Zeit später ist er da – der Wind aus Süd mit bis zu 24 Kn. Wir binden erst Reff eins ins Groß und dann auch noch Reff zwei. So geht’s dann flott mit knappen 10 Knoten und auch gereffter Genua dahin. Bimini wir kommen!
Und was will man mehr – nur noch einen Fisch an der Angel. Und schon beißt er. Ein großer Barakuda der sich heftig wehrt von uns aber dann wie gewohnt mit einem Schnaps in den Fischhimmel geschickt wird. Und schon eine Stunde später liegt er gebraten auf unseren Tellern.
Der Himmel klart etwas auf und wir segeln bei inzwischen wieder weniger gewordenem Wind mit 7-8 Knoten in die Nacht.
Inzwischen folgen wir einem amerikanischen Motorboot, dass seinerseits lange hinter uns herfuhr.