Feb.

25

Am frühen Morgen hat es mal kurz geregnet, deswegen mussten die Aussenschläfer zurück ins Boot. Schlafen konnte dann irgendwie keiner mehr so richtig. Ich hab schon Kaffee und Tee gekocht, dann machten sich Isabel, Ludwig, Leo und ich nochmal Richtung Super U auf, um noch die restlichen Sachen, wie Milch und verschiedenes Obst zu kaufen.
Dann gab es ein leckeres erstes Frühstück. Anschließend gab es von Martin die Sicherheitseinweisung mit Bootsführung.

Derweil hab ich einen Kuchen für den Nachmittag vorbereitet. Um halb zehn ging es los. Die Boys von der Marina starteten den Motor und fuhren die Rasdu aus dem Hafen, dann übernahm Martin und der dritte Törn in Folge kann beginnen. Um halb zwölf erreichten wir unseren Badestop vor der schönen Privatinsel in glasklarem türkisen Wasser. Als Martin die Motoren ausmachte, hörten wir die Wasserpumpe laufen, aber alle waren an Deck. Alle Wasserhähne wurden kontrolliert, die aber alle zugedreht waren. Aus Christines Kabine hörten wir Geplätscher. Irgendein Schlauch war gerissen und das Wasser lief unkontrolliert aus dem Tank. Der war nun fast leer. Martin schaltete die Pumpe aus und telefonierte mit der Basis. Violetta konnte den Techniker nicht erreichen und deswegen entschied Martin, in die Marina zurückzukehren. Nach einem kurzen Badestop hieß es Anker auf und zurück in die Marina. Um 14.00 Uhr holten uns die Boys wieder ab und parkten in der Marina ein. Unten baute einer den Schrank aus und wechselte den Schlauch unterm Wasserhahn.

Derweil füllten Ludwig und Leo die Wassertanks wieder auf.
Kaffee und Kuchen wurden heute ein bisschen vorgezogen, denn um 15.00 legten wir wieder ab Richtung Südostseite Taha’a, an den schönen Ankerplatz, wo wir schon am Mittag waren. Dort konnte dann endlich der Urlaub beginnen . Auf dem Weg dorthin haben uns sogar Delfine begleitet, wenn das mal kein Glück bringt.


Christine hat sich heute für das Abendessen bereit erklärt und bereitete mit Annemarie als Schnippelhilfe ein leckeres Curry zu. Hartmut war für den Salat zuständig. Auf die Bioabfälle freuten sich die Haie und viele Fische unter dem Boot. Nachdem Abwasch in der Küche holte Hartmut endlich seine E Gitarre und wir saßen alle um den Tisch und sangen mit. So endete der erste Urlaubstag ganz entspannt.

Feb.

24

Heute hieß es nach einem letzten leckeren Frühstück Abschied nehmen von unserer Gute Laune Crew. Sylvia bleibt noch ein paar Tage auf Moorea, Melanie noch in Papeete , für Helene und Walde geht’s direkt abends zurück in die Heimat. Aber ein Treffen ist geplant. Dann musste das Boot sauber gemacht und die Betten überzogen werden, damit wir am Nachmittag die neue Crew willkommen heißen können.
Isabel hat fleißig geholfen, die kam schon am Vortag aufs Boot.
Um kurz vor 14.00 Uhr kamen Leo, Hartmut und Ludwig aus München und Christine aus Aachen, die Annemarie aus LA mitbrachte.
Perfekt zum Kaffee und Kuchen und frischem Obst wurde die neue Crew begrüßt.

Danach wurde die Einkaufsliste besprochen und wir schwärmten wieder aus in Richtung SuperU. Wir füllten nacheinander zig Einkaufswägen mit Getränken, Basics, Obst und Gemüse usw.
Es gab wieder keine Eier. Ich schaute noch im Carrefour, aber auch da waren die Regale leer. Leo hat dann noch noch in einem kleinen Supermarkt Eier ergattern können.

Zurück ging es mit einem vollbeladenem Taxi und unser Skipper und mittlerweile erprobtes Verstaugenie verräumte alles in die vorgesehenen Plätze. Kühl und Gefrierschrank wurden wieder prall gefüllt. Am Anfang denkt man immer, wer soll das denn alles essen, aber meistens ging es gut aus.
Für den Abend haben wir im Fish and Blue reserviert und alle waren wieder begeistert von der Location. Wir saßen direkt am Wasser. Den Sonnenuntergang haben wir leider knapp verpasst, aber dennoch waren tolle Farben vom Abendrot am Himmel zu sehen. Das Essen war wieder sehr lecker.

Was dieses Mal nicht so schön war, dass wir das Gefühl hatten, nach dem Essen müssen wir gehen. Kein Dessert bestellt, dafür gleich die Rechnung gebracht. Ansonsten war alles top. Zurück auf dem Boot machte sich bei den meisten noch der Jetlag bemerkbar und sie verzogen sich in die Kojen oder auf die Außenschlafplätze.
Martin, Isabel und ich spazierten noch in die Stadt, weil wir da laute Trommeln und Musik hörten. Als wir da waren, haben wir gesehen, das auf der Aranui 5 ein richtiges polynesisches Spektakel aufgeführt wurde. Die Gäste hatten Spaß, wir mussten leider draußen bleiben und konnten nur zuhören. Max vom Le Raie Gate meinte zwar, wir dürfen rein, aber wir wurden sehr freundlich abgewiesen. Dann spazierten wir gemütlich zurück aufs Boot und gingen in die Kojen.

Feb.

24

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 250,5 sm
Max. Speed: 7,2 Kn
Max Wind: 32 Kn bei kurzzeitigem Frontdurchgang
Bemerkungen: überwiegend Sonnig und sehr warm mit ab und an kurzen Regenschauern, meist in der Nacht. Wassertemperatur zwischen 28 und 30 Grad

Meist schwach windig, oft aus NE-E um die 5-12 Kn.

Feb.

24

Wie immer gabs noch mal ein fruchtiges Frühstück.
Die letzten Sachen wurde gepackt und um 08:45
kam schon das Taxi zum Flughafen, zumindest passend für den ersten Flug.

Die anderen Flüge starten heute etwas später gen Papeete.

Fast wie immer hat doch jemand was vergessen. Diesmal traf es Helene,
deren Flug zum Glück später ging, so dass sie nochmals schnell zurück kommen konnte.

Jetzt sind dann inzwischen alle in Papeete eingetroffen und können noch einen gemeinsamen Nachmittag verbringen ehe es für einige dann schon wieder in Richtung Europa via USA mit dem Flieger geht.

Feb.

23

08:00 hieß es am vorletztet Tag Mooring los.
Vor uns lagen 31 Meilen auf dem Weg bis nach Raiatea in die Dream-Yacht-Marina.

Zuerst gings in der Lagune von Huahine gen Norden bis zum südlichen Pass VAPEHI
und dann auf Westkurs bis nach Raiatea.
Wir hatten zwar schon das Groß beim Ablegen gesetzt, in der Hoffnung auf Wind bei der Überfahrt.
Aber leider bis auf ein recht kurzes Stück ging allein unter Segeln nichts.
Der Wind war schwach mit maximal 8 Kn und dazu noch aus ENE, also fast genau von hinten.
Die Segel hingen recht schlapp umher und schaukelten in der Dünung. also ging es dann unter Motor weiter bis zum Mooringplatz gegenüber dem Hafen Uturoa von Raiatea.
Hier konnten wir einen letzten Badestopp einlegen bevor es gegen 16:00 in die Marina ging.

Am Ankerplatz ist gleich nebendran ein großes Flach mit kleinen Bummies, die zum Schnorcheln einluden.

Bevor wir endgültig in der Marina festgemacht haben, gings noch an die Tankstelle um Diesel, Beibootsprit und die Gasflasche aufzufüllen.

Zum Abendessen hatten wir in der Stadt beim Restaurant La Raie’Gate reserviert.
Das war alles ausgesprochen lecker dort. Wir hatten alle verschieden Gerichte, die reichlich und sehr gut waren, inklusive einem Happy Hour Drink, den es dort vom 16-19:00 Uhr gibt.

Der kurze Spaziergang bis zur Dream-Yacht-Marina und unserem Kat RASDU war gut zum verdauen.