Feb.

15

Das Ankerteam Helene und Walde standen pünktlich um acht bereit, als es vom Skipper hieß, Leinen los von der Mooringboje. Gefrühstückt wurde unterwegs mit Obstsalat, Joghurt, gekochten Eiern und natürlich dem frischen Brot von Martin. Für den längeren Schlag nach Taha’a konnten wir teilweise sogar mit Großsegel und Genua segeln.

Viel Wind war nicht aber wir kamen gut vorran und da die See ruhig war konnte ich zusammen mit Helene als Apfelschnitzler einen Apfelstrudel backen, den es gleich nach unserer Ankunft auf Tahaa mit Vanilleeis und Sahne gab.

Erstes Ziel war die Love Here Pearlfarm, die, wie wir nach Ankunft feststellen mussten, leider am Sonntag geschlossen hat. Dann fuhren wir retour zum Coral Garden. Laut Marina in Raiatea darf man hier nicht mehr ankern, aber es lagen schon 4 Boote dort. Also kurz entschlossen Anker raus.

Martin erklärte die Vorgehensweise dort und los ging es voll bepackt mit den Schnorchelausrüstungen und dem Dinghi auf die Nachbarinsel des Motus Tautau. Im Gänsemarsch folgten wir dem Skipper bis an die Stelle, wo wir ins Wasser gingen.

Mit Flossen und Brille ließen wir uns mit der Strömung durch die farbenfrohe Korallenwelt treiben. Neugierige bunte Fische umschwärmten uns oder ließen sich durch uns nicht stören. Martin und Melanie machten wieder viele tolle Fotos mit den Unterwasserkameras.

Die Sonne schien, deswegen war die Sicht im glasklaren Wasser perfekt. Am Ende des Coral Gardens angekommen, machten wir uns auf den Weg zur zweiten Runde.

Als wir wieder durch waren blieben wir noch ein bisschen im flachen Wasser sitzen und beobachteten die vorwitzigen kleinen Fische um uns herum.

Begeistert machten wir uns mit dem Dinghi auf den Rückweg zum Boot. Martin ließ noch den Wassermacher und den Generator laufen, da uns Noah gebeten hatte, diese in der Bucht nicht einzuschalten, zwecks Lärm.
Danach ging es weiter in die Hurepiti Bay an die Boje von Vanilla Tours, mit denen wir morgen eine Ganztages Tour machen wollen.
In der kleinen Küche wurde fleißig gewerkelt. Sylvia bereitete eine würzige Karotten/Ingwersuppe als Vorspeise und Melanie verarbeitete die Auberginen zu einem leckeren Ratatouille mit Couscous. So langsam neigen sich unsere frischen Gemüsevorräte dem Ende zu, aber ist ja gut so. Nach dem Abendessen diskutierten wir noch den Essensplan für die restliche Zeit und es wurden Snacks , Eier und belegte Brote für den Ausflug vorbereitet, da wir um dreiviertel acht loswollen. Zeitig gingen wir alle in die Kojen oder an Deck, damit wir morgen ausgeschlafen sind.

Feb.

14

Heute hab ich die Crew mit einem leckeren Valentinsfrühstück überrascht, bevor sie zum Shark und Stingray Feedingpoint gefahren sind.

Nur waren leider viele Ausflugsboote von den beiden Kreuzfahrtschiffen vor Ort. Es sind trotzdem alle begeistert gewesen und Martin und Melanie haben tolle Fotos und Videos gemacht, die danach gezeigt und ausgetauscht wurden .

Sonst war heute nur schnorcheln und chillen angesagt. Melanie wollte einen Strandausflug machen, deswegen hat Martin sie nachmittags ans Ufer gefahren. Zum Kaffee hatten wir noch Helenes Rotwein/Weißweinkuchen mit Sahne. Den Rest des Nachmittags genossen wir einfach die tollen Farben des Wassers und den Blick auf den Mount Otemanu. Walde und Helene bereiteten das Abendessen vor. Reis mit Shrimps in Kokossosse und leckeren Salat.

Martin holte Melanie wieder pünktlich zum Abendessen mit dem Dinghi ab. Nachdem Abwasch haben wir im Bordkino den zweiten Teil von Vaiana geschaut. Passte wunderbar in die tolle Kulisse.

Feb.

13

Helene erinnerte uns heute morgen daran, dass Freitag, der 13.te ist. So richtig abergläubisch ist keiner von uns. Nach dem Frühstück fuhren wir los an den tollen Schicki Micki Hotels vorbei bis an den wunderschönen Platz vor Ariis Motu Grill, da waren wir letztes Jahr auch schon.

Wie immer, wenn es eine tolle Location ist, wird sofort nach Motorstop die Badeleiter ausgefahren und alle springen ins Wasser.

Die Crew blieb an Bord und Martin und ich fuhren mit dem SUP rüber zur Insel. Helene schnappte sich die Kuchenform und wollte einen Rotweinkuchen mit Weißwein backen, Walde legte einen Waschtag ein und Melanie und Sylvia chillten ein wenig. Unterwegs mit dem SUP war es ganz schön schwierig wind und strömungstechnisch. Die letzten Meter ist Martin geschwommen. Sein Schnorchel machte irgendwie komische Geräusche, dass auf einmal vier große Hunde bellend und verteidigungsbereit ins Wasser schossen. Im Wasser noch stand Martin auf und dann haben ihn die Hunde doch schwanzwedelnd begrüßt.

Letztes Jahr war die Location noch nicht so schön, er hat wahnsinnig viel hergerichtet und zwei neue größere Hütten gebaut. Es war picobello sauber. Wir tranken eine Kokosnuss und gingen ein bisschen spazieren. Immer in Begleitung der Hundeformation, die sich Reviertechnisch dauernd änderte. Sehr interessant.

Nur Rambo, wer den Blog regelmäßig liest, weiß, dass bei mir fast alle Tiere Namen kriegen😄, war auf dem ganzen Weg dabei. Er umging die Reviere, indem er im Wasser lief und schwamm. Das war unsere Theorie, weil Hunde im Wasser nicht markieren können, endet deren Revier im/am Wasser.

Die Crew hatte derweil Spaß an Bord und produzierten ein Video nach dem anderen. Melanie ist aus der Branche und hatte ständig neue Ideen.


Helenes Rotweinkuchen mit Weißwein war sehr lecker und fluffig, die Sahne war noch das i Tüpfelchen .
Nach dem Kaffee und Kuchen sollten Martin und ich auch nochmal mit auf ein Video. Also wurden die Posen eingenommen und Sylvia filmte das Ganze. Das war ein Heidenspaß und wir genossen gleich noch eine schöne Abkühlung im Wasser.


Um 17.00 fuhren wir zurück an den Platz vor dem Conrads. Da werden immer in der Früh die Stingrays und Haie angefüttert. Das wir früh morgens nicht soviel Stress haben, wollte Martin eben heute noch zurück.
In der Küche wurden schon viele Vorbereitungen für das heutige Abendessen getroffen. Es gab ein bisschen Reste vom Vortag und verschiedene Salate und Dips. Jedenfalls eine reichliche und leckere Auswahl.

Nach dem Dinner war wieder mal Wizard angesagt. Beim ersten Durchgang hat Sylvia und beim zweiten Durchgang hat Helene gewonnen. Das war ein erlebnisreicher Tag und ein lustiger Abend.

Feb.

12

Pünktlich um 7.00 Uhr war das Ankerteam gefordert, denn es hieß Anker auf Richtung Bora Bora. Es hat leicht geregnet , darum fiel der Abschied von Maupiti nicht ganz so schwer. Wind kam aus Osten gegen an, deswegen musste Martin wieder die ganze Strecke, 32 Seemeilen, motoren mit dem Großsegel zur Unterstützung. . Da es doch einige Wellen gab, hatte die Crew fast die ganze Überfahrt geschlafen. Nach knapp 5 Stunden haben wir vor dem Bora Bora Yachtclub an der Mooring Boje festgemacht. Helene, Melanie, Sylvia und Walde hatten sich vorher schon telefonisch ein Mietauto an den Yachtclub bestellt, mit dem sie die Insel und die Boutiquen auf Bora Bora erkunden wollten.

Martin und ich blieben an Bord, weil wir uns um das Abendessen kümmerten. Vorher fuhren wir noch mit dem Dinghi zur Tankstelle zum tanken und machten kurz Halt im St. James auf einen Mocktail, Virgin Pina Colada. Der war sehr lecker. Eigentlich hätte Martin noch gerne ein Eis gegessen, aber die Cafeteria im Arc and Ciel hatte schon geschlossen. Zuhause auf dem Boot begannen dann die Vorbereitungen für das Dinner. Skippers Haumannskost😊: Fleischpflanzerl , lila Kartoffelstampf und Lauchgemüse.
Die Crew kam um 18.00 Uhr im YachtClub an und Martin brachte den Einkauf mit dem Dinghi an Bord. Die vier hatten viel Spaß nach den Fotos und Videos. Wir fuhren nochmal rüber zum Sundowner, bevor es dann zum Essen aufs Boot zurück ging.

Da eigentlich heute Weiberfasching ist, haben wir noch ein bisschen gefeiert und eine Polonaise ums Boot getanzt. Müde verschwanden alle in die Kojen oder aufs Vordeck zum Schlafen.

Feb.

11

Martin, Walde und ich fuhren zeitig in der Früh mit dem Dinghi an Land um Baguette zu holen. Dass das so kompliziert werden würde, hätten wir gar nicht gedacht. Wir liefen zuerst Richtung Fahrradverleih. Die Strecke zog sich dann doch noch ganz schön, weil wir an dem kleinen Supermarkt immer mit den Rädern vorbeigefahren sind. Die Lady wollte den Laden gerade aufschließen. Bei ihr gab es leider kein Baguette. Sie zeigte in die andere Richtung.

Walde fragte immer wieder an kleineren Snackbuden, wo es Brot gibt. Die freundlichen Insulaner schickten uns immer weiter. Als wir dann an der „Bäckerei“ ankamen, war das Baguette ausverkauft. So fuhren wir ohne zurück aufs Boot. Sylvia bereitete ein Chakchouka vor, das sind versunkene Eier in Tomatensoße, eine israelische Spezialität. Ich hatte ganz in der Früh schon eine Obstplatte geschnippelt.

So ließen wir uns das leckere Frühstück auch ohne Baguette schmecken. Danach wollten Helene und Walde mit dem SUP auf die Insel. Helene packte sich gut ein, die Sonne hat irgendwie jeden ein bisschen erwischt. Ich hab zwischendurch noch einen Kuchen gebacken. Wir müssen hier echt schwere Entscheidungen treffen, wie z. Bsp. zuerst ins Wasser oder zuerst Schattenplatz suchen oder Sonne oder lesen usw. Und zwischendurch findet sich immer jemand zum Ratschen.

Die Mädels hier an Bord haben so wunderschöne bunte Bikinis, da hatte ich die Idee, alle Oberteile vor unsere Kaffeetafel zu hängen. Melanie, Helene und Sylvia waren sofort mit dabei. Das war ein lustiger Akt.

Wir haben eh sehr viel Spaß an Bord und es wird viel gelacht. Beim Nachmittagsplausch oben auf der Flybridge hatten wir die Idee, nochmal ins Papahanis zum Sundowner zu fahren. Das war noch ein richtig schöner Abschluss hier auf Maupiti.

Melanie fuhr nicht mit und wollte sich um das Abendessen kümmern. Sie zauberte ein leckeres Abendessen mit einem tollen,bunten Salat und Spaghetti mit einer Soße aus Avocado und Limetten. Das war so gut, dass nicht mal mehr ein Eis geht.


Nach dem Abwasch haben wir noch Wizard gespielt. Dieses Mal hat sich Sylvia auch mit dazu gesetzt. Beide Runden gingen an Walde. Da wir morgen früh zeitig los wollen, haben sich alle nach dem Spiel in die Kojen verabschiedet.