Feb.

9

Man sagt ja Montagen immer nichts Gutes nach, aber heute hatten wir ein Highlight nach dem anderen. Kurz nach sieben setzte ich mich auf ein SUP und wollte Mantas ausspähen. Ich wusste noch ungefähr die Stelle vom letzten Mal. Die Sicht nach unten war sehr gut, ich konnte bis auf den Grund sehen. Ca 15 Min musste ich langsam hin und her paddeln und dachte schon, dass wir kein Glück hatten bis unter mir ein großer schwarzer Schatten schwebte. Mit Martin hatte ich ausgemacht, dass ich mit dem Paddel wedeln sollte, wenn Mantas da sind. Blöd nur, dass jetzt genau ein Segelboot zwischen uns lag. Ich wedelte und hoffte, Martin sieht mich trotzdem. Ich paddelte zur Boje, um das SUP festzubinden und schnorchelte zu der Stelle zurück. Es waren mindestens 3 Stück, die da fast schwerelos durch das Wasser glitten. Die Foto und Videoaufnahmen waren jedenfalls sensationell.

Nach einer guten halben Stunde fuhren wir alle zufrieden zurück aufs Boot. Melanie und Sylvia zauberten ein leckeres, sehr buntes Omelette und ich hatte schon Früchte und eine Avocado vorbereitet, so hatten wir ein weiteres Highlight.

Nach dem Abwasch wurden erst Fotos gesichtet und getauscht, dann ging es ins Wasser. Heute waren besonders viele Rochen hier in der Lagune, manchmal auch zu zweit und zu dritt. Melanie machte mit ihrer Kamera tolle Aufnahmen. Für mittags hatte Walde einen leckeren Thunfischdip zubereitet. Gemeinsam ließen wir uns diesen mit Brot, Baguette und frischen Karotten schmecken. Danach hat Helene von den vielen reifen Bananen ein Bananenbrot mit Walnüssen für den Nachmittagskaffee gebacken. Ein herrlicher Bananenduft zog durch das Boot. Derweil sahen wir Adlerrochen im Wasser. Die sehen schon ein bisschen anders aus, als die normalen Stingrays und sind viel scheuer. Melanie versuchte ihnen zu folgen, aber die waren einfach zu schnell. Später versuchte ich mein Glück und tatsächlich konnte ich ganz nah an einen Eagle Ray ran, nur hatte ich keine Kamera dabei. Melanie filmte von außen. Als er mich bemerkte, ergriff er schnell die Flucht Richtung Boot. So konnte sie nochmal tolle Aufnahmen machen. Ich holte mir Martins Kamera und schnorchelte durchs Wasser. Fast zwei Stunden lang immer wieder Sichtung, bis mir dann doch noch einer vor die Linse kam.

Mehr geht doch gar nicht. Um fünf wollten wir ins Papahanis rüber, wo wir für das Abendessen reserviert hatten. Die neue Crew war von der Location sehr begeistert. Als wir ankamen, wurde gerade der Thuna für das Dinner im/am Wasser zerlegt. Was für ein Spektakel. Die Abfälle lockten einige Rochen und kleine Haie an. Die Handys wurden für Fotos gezückt. Melanie und Helene durften sogar einen Rochen füttern.

Wieviele Highlights waren das heute?? Und der Tag war noch nicht zu Ende. Vorne am Steg haben wir dann unseren Sundowner getrunken. Leider war heute kein super Sonnenuntergang, es waren trotzdem tolle Farben am Himmel.


So langsam wurde das Buffet hergerichtet. Die Mädels hatten schon richtig Hunger. Sah alles wieder total lecker aus. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von den Speisen und das Dankesgebet von der Chefin. Dann endlich durften die Teller gefüllt werden.


Beim Essen haben wir nochmal so den Tag Revue passieren lassen. Fazit…noch besser geht fast nicht mehr. Zurück auf dem Boot wollten alle nochmal ein Wizzard spielen. Aus einer Runde wurde zwei, die einmal der Skipper und einmal Walde für sich entscheiden konnte. Danach spielten wir noch ein Kniffel. Würfel liegen Helene scheinbar besser. Sie hat das Spiel gewonnen. So ging ein wirklich erlebnisreicher Tag zu Ende.

Feb.

8

Wir wollen heute Richtung Maupiti, deswegen hieß es um sieben Anker auf. Mit dem neuen Ankerteam Helene und Walde klappt das schon super gut. Die Wetterbedingungen waren schon wie bei den letzten Malen nicht optimal. Martin musste die 52 Seemeilen motoren mit dem Großsegel als Unterstützung. Wir frühstückten unterwegs und haben vorsichtshalber alles rutschfest verstaut.

Zuerst suchten sich alle vorne die Schattenplätze, weil die Sonne ist auch in der Früh schon sehr intensiv. Martin probierte wieder die Schleppangel aus, leider ohne Erfolg. Helene und Walde lösten den Skipper mal ab, damit eine Pause machen konnte.
Kurz vor dem Ziel, dem Pass von Maupiti, wollte Helene ihre Drohne ausprobieren. Irgendwie hat sie plötzlich nicht mehr reagiert und es gab eine Rettungsaktion vom Skipper und Walde, der die dann doch noch greifen konnte.


Bei der Einfahrt war die ganze Crew an Deck und war richtig geflasht von diesem wunderschönen Ort.

Routiniert wurde der Anker gesetzt und kaum hatte Martin die Motoren ausgeschaltet, wurde die Badeleiter ins Wasser gelassen und alle sprangen vor dem Kaffee ins Wasser. Nach dem Kaffee war Fotosession um Wasser angesagt. Melanie gab die Posen an und fotografierte. War sehr lustig und es sind schöne Fotos entstanden. Danach wurde Wasserball gespielt. Man mag gar nicht raus aus dem Wasser.

Zum Sundowner gab es eine Flasche Prosecco. Helene und Walde erklärten sich bereit, das Abendessen, Nudeln mit Broccoli, zu machen und Melanie machte einen gemischten Salat dazu.

Da wir heute so früh gegessen haben, gingen Melanie, Walde und Helene nochmal ins Wasser und blieben bis nach Sonnenuntergang drin. Sylvia machte es sich vorne am Bug bequem zum Sterneschauen und kam ein bisschen zum Ratschen auf die Flybridge. Als alle aus dem Wasser waren und wieder trocken waren haben wir wieder zwei Runden Wizard gespielt. Die erste Runde ging an Martin und mich mit Gleichstand und die zweite Runde gewann Melanie. So ging ein wunderschöner Tag im Paradies zu Ende.

Feb.

7

Da die Marina heute viele Charterboote zurück erwartete, mussten wir um acht los. Martin hat noch Wasser getankt, die geflickte Persenning wurde noch angebracht und dann ging’s los. Nur ein kurzes Stück in den Stadthafen. Da lag schon wieder ein Kreuzfahrtriese. Wir mussten noch die Reste einkaufen und Martin wollte mit der Crew noch den Sicherheitscheck machen und einmal an Bord alles erklären.
Nachdem alles erledigt war, hieß es Leinen los Richtung Paradies.

Wir ankerten vor der kleinen Privatinsel wieder in dem klaren türkisfarbenen Wasser. Die Haie kreisten ums Boot. Die Crew war total beeindruckt von den Farben , aber auch skeptisch. Doch so nach und nach blendeten alle die Haie aus, denn die Abkühlung im Wasser war sehr verlockend .

Nach dem Kaffee und Kuchen planten wir das Abendessen. Sylvia wollte ein Hühnchen mit Championsossen kochen, dazu Reis und Salat. Bis dahin chillte jeder ein bisschen auf den begehrten Schattenplätzen oder kühlte sich im Wasser ab.


Die Attraktion waren immer noch die Haie. Mittlerweile umkreisten 6 Stück das Boot. Sylvia begann mit der Vorbereitung des Abendessens. Melanie bot sich als Schnippelhilfe an und machte eine große Schüssel gemischten Salat.


Nach dem ersten gemeinsamen, leckeren Abendessen spielten wir noch zu fünft , Sylvia war ein bisschen müde, zwei Runden Wizzard. Die erste Crew, die das Spiel kannte. Es war richtig lustig. Die erste Runde ging an mich und die zweite Runde an Melanie. Das schreit unbedingt nach Revanche( aus Skippers Sicht)


Helene und Walde legten sich draußen an Deck schlafen und ich hab noch einen Kuchen gezaubert . So ging der erste Tag mit der neuen Crew zu Ende.

Feb.

6

Heute Morgen nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Ute ist schon um 7.00 Uhr zum Flughafen gefahren und die anderen wurden um 9.00/bzw. um halb zehn abgeholt.

Dann mussten die Kabinen sauber gemacht und neu hergerichtet werden. War gar nicht so einfach, weil die Jungs von der Marina dauernd in die Kabinen mussten um einiges an Kleinigkeiten zu beheben.

Um elf kam dann schon ein fröhliches Hallo an Deck. Melanie war die erste, die wir leider noch ein bisschen vertrösten mussten. Danach kam Walde und um 14.00 Uhr wie ausgemacht Helene und Sylvia. Bis dahin waren wir auch fertig. Ich holte noch ein paar Früchte, ein Baguette und eine Avocado aus der Stadt für den ersten Hunger. Dann gab’s Kaffee und Kuchen und Snacks zur Begrüßung. Jeder erzählte ein bisschen von sich. Anschließend ging Martin die Einkaufsliste durch und wir schwärmten alle aus zum Großeinkauf.

Helene und Melanie gingen in den Carrefour, weil sie da am ehesten Melanies glutenfreie Waren bekamen. Sylvia, Walde und ich haben uns durch den kleinen SuperU gekämpft. Zum Schluss hatten wir 6 proppenvolle Einkaufswägen. Alles ging völlig reibungslos. Taxi wurde bestellt, die Waren eingeladen und es ging zurück aufs Boot. Verstaugenie Martin wartete schon und fing gleich an, alles zu verräumen.

Dann wurden die Kabinen eingeteilt und die Neuen packten erstmal ihr Gepäck aus. Zum Tagesabschluss ging es in die wunderschöne Location Fish and Blue, wo wir schon am Vortag sehr lecker gegessen hatten. Zurück am Boot gingen alle müde von dem aufregenden Tag in die Kojen.

Feb.

6

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 228 sm
Max. Speed: 7,6 Kn
Max Wind: 40 Kn
Bemerkungen: Anfangs gabs viel Regen, danach überwiegend Sonnig und warm mit kurzen Regenschauern in der Nacht.
In der esrten Törnhälfte zog ein Cyclon ca. 300 sm SW vorbei und brachte 2-3 Tage viel Regen und Wind am ankerplatz mit bis zu 40 Kn.

In der übrigen Zeit hatten wir Winde meist aus NE-E um die 10-15 Kn.