Feb.

24

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 250,5 sm
Max. Speed: 7,2 Kn
Max Wind: 32 Kn bei kurzzeitigem Frontdurchgang
Bemerkungen: überwiegend Sonnig und sehr warm mit ab und an kurzen Regenschauern, meist in der Nacht. Wassertemperatur zwischen 28 und 30 Grad

Meist schwach windig, oft aus NE-E um die 5-12 Kn.

Feb.

24

Wie immer gabs noch mal ein fruchtiges Frühstück.
Die letzten Sachen wurde gepackt und um 08:45
kam schon das Taxi zum Flughafen, zumindest passend für den ersten Flug.

Die anderen Flüge starten heute etwas später gen Papeete.

Fast wie immer hat doch jemand was vergessen. Diesmal traf es Helene,
deren Flug zum Glück später ging, so dass sie nochmals schnell zurück kommen konnte.

Jetzt sind dann inzwischen alle in Papeete eingetroffen und können noch einen gemeinsamen Nachmittag verbringen ehe es für einige dann schon wieder in Richtung Europa via USA mit dem Flieger geht.

Feb.

23

08:00 hieß es am vorletztet Tag Mooring los.
Vor uns lagen 31 Meilen auf dem Weg bis nach Raiatea in die Dream-Yacht-Marina.

Zuerst gings in der Lagune von Huahine gen Norden bis zum südlichen Pass VAPEHI
und dann auf Westkurs bis nach Raiatea.
Wir hatten zwar schon das Groß beim Ablegen gesetzt, in der Hoffnung auf Wind bei der Überfahrt.
Aber leider bis auf ein recht kurzes Stück ging allein unter Segeln nichts.
Der Wind war schwach mit maximal 8 Kn und dazu noch aus ENE, also fast genau von hinten.
Die Segel hingen recht schlapp umher und schaukelten in der Dünung. also ging es dann unter Motor weiter bis zum Mooringplatz gegenüber dem Hafen Uturoa von Raiatea.
Hier konnten wir einen letzten Badestopp einlegen bevor es gegen 16:00 in die Marina ging.

Am Ankerplatz ist gleich nebendran ein großes Flach mit kleinen Bummies, die zum Schnorcheln einluden.

Bevor wir endgültig in der Marina festgemacht haben, gings noch an die Tankstelle um Diesel, Beibootsprit und die Gasflasche aufzufüllen.

Zum Abendessen hatten wir in der Stadt beim Restaurant La Raie’Gate reserviert.
Das war alles ausgesprochen lecker dort. Wir hatten alle verschieden Gerichte, die reichlich und sehr gut waren, inklusive einem Happy Hour Drink, den es dort vom 16-19:00 Uhr gibt.

Der kurze Spaziergang bis zur Dream-Yacht-Marina und unserem Kat RASDU war gut zum verdauen.

Feb.

22

Die Crew hatte sich nochmal für einen Strandtag am Hotel Le Mahana entschieden. Nach einem leckeren Frühstück fuhr Martin Helene, Sylvia und Walde mit dem Dinghi an Land. Melanie blieb noch mit an Bord und ließ sich später rüber fahren. So hatten die vier noch einen tollen letzten Strandtag mit Schnorchelgelegenheit, bevor es am Montag früh nach Raiatea zurück geht. Martin machte den Blog noch online fertig und ich hab einen Kuchen gebacken und ein bisschen Wäsche gewaschen.
Um halb sechs fuhren wir mit dem Dinghi zu den anderen rüber, pünktlich zu unserem letzten Sundowner.

Wahnsinn, wie die schnell Zeit vergangen ist. Zurück an Bord machte wir ein improvisiertes Resteessen, mit allem, was noch da war. Sylvia bereitete aus den restlichen Tomaten eine Schüssel Tomatensalat. Bevor wir eine letzte oder vorletzte Runde Wizard spielten , schauten sich Sylvia, Melanie, Walde und Helene den tollen Sternenhimmel an. Danach wurde in bester Manier gezockt😄. Das erste Spiel ging an Melanie und die zweite Runde an Walde und mich. Die Glückssträhne vom Skipper ist nicht abgerissen, es hat sich nur verteilt. Die Glückssträhne hat er dafür jetzt beim
Backgammon , da hat er schon wieder 3:1 gewonnen. Wir haben wie immer viel gelacht und gingen dann zufrieden in die Kojen oder unter den Sternenhimmel.

Feb.

21

Ungewohnte Geräusche in der Nacht bedeuten meistens nichts Gutes. Um fünf Uhr morgens brummte die Wasserpumpe im Dauerton. Ich ging an Deck und horchte, schaute ob alle Wasserhähne zu sind und kontrollierte die Außendusche. Dann weckte ich Martin. Die Crew schlief tief und fest. Auch er schaute überall nach, vermutete schlimmstenfalls irgendwo ein Leck in der Leitung, schaltete die Pumpe ab und ging wieder schlafen. Walde war der erste, der wach wurde. Da er immer draußen schläft, hab ich ihn gebeten, in der Kabine nach zu schauen. Da war alles in Ordnung. Um halb acht hab ich die Pumpe wieder eingeschalten und wieder ein Dauerton. Ich hab bei Sylvia geklopft, da hat sich noch nichts gerührt, Melli war schon wach und fragte auch, was das für ein Geräusch sei. Bei ihr war nichts. Martin musste den Generator und den Wassermacher einschalten, da Batterien und Wassertank sich leerten. Ich probierte es nochmal bei Sylvia und hörte schon beim Öffnen der Kabinentür den Wasserhahn im Bad laufen. Sie war ganz erschrocken und hatte ihn einfach vergessen. Dann war das wenigstens geklärt , ein Leck wäre schlimmer gewesen.
So konnte ich beruhigt das Frühstück vorbereiten. Heute war nichts geplant, außer das schöne Wetter genießen und chillen. Sylvia wollte nach Fare, in den Hauptort fahren um sich dort eine Gallerie anzuschauen. Sie erzählte später eine schöne Geschichte, dass die Fahrerin ihr fast ihre ganze Verwandtschaft vorgestellt hat und sie dadurch ganz nette Begegnungen hatte. Sie wurde in der Galerie auch fündig und erstand wunderschöne Bilder. Der Rest der Crew fuhr mittags samt Schnorchelausrüstung mit dem Dinghi zum Hotel rüber. Heute war Strandtag angesagt. Martin und ich gingen ein bisschen im Sand spazieren. Dort trafen wir einen einheimischen Fischer namens Jean. Er putzte seinen Fang und fütterte nebenbei einen Rochen. Wir gingen noch bis eine Weile und kehrten dann um. Melanie, Walde und Helene schnorchelten derweil in einem Corel Garden, der direkt beim Hotel liegt. Dort sind wunderschöne Anemonen und schöne bunte Fische zu sehen.

Helene wartete auf einen Pareo, den sie bei ihrem Ausflug gestern gekauft hatte und der noch fertig gezeichnet wurde. Der wurde direkt ans Hotel geliefert. Stolz präsentierte sie ihn nach Erhalt. Tolle Farben in verschiedenen Blautönen, da kann sie ein schönes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Martin und ich fuhren aufs Boot zurück, die Crew blieb bis zum Abendessen im Hotel. Sie genossen einfach mal den feinen Sandstrand. Zum Essen hatten wir eine Reservierung im Hotel. Pünktlich zum Sundowner kamen Martin und ich zurück und nahmen an einem schön eingedeckten Tisch Platz. So hatten wir einen fast perfekten Sonnenuntergang mit tollen Cocktails und einem leckeren Essen in einer schönen Umgebung.

Zurück an Bord wurde die Eisdiele eröffnet. Ich habe noch Sahne dazu geschlagen . Leider gibt es von dieser Session kein wirkliches Foto😄.

Obligatorisch wurden noch zwei Runden Wizard gespielt, eine RevancheRunde, aber unser Skipper ist einfach nicht zu schlagen. Müde schlichen dann alle in die Kojen oder legten sich draußen unter den Sternenhimmel.