Der Tag begann ganz gemütlich mit einem leckeren Frühstück auf unserem Sonnendeck. Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Xouaxange. Joki übernahm wieder das Steuer und brachte uns sicher voran. Für einen kleinen Schreckmoment sorgte ein plötzliches Überholmanöver eines anderen Boots , damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet.
Das Wetter zeigte sich von seiner extremen Seite. Es war unglaublich schwül. Kaum zu glauben, dass wir vor zwei Wochen noch gefroren haben.









Am frühen Nachmittag erreichten wir Xouaxange. Der alte, morsche Steg vom vergangenen Jahr war verschwunden . Stattdessen gibt es nun einen stabilen Steg mit neuen Puffern. Der gesamte Platz macht einen sehr gepflegten Eindruck. Neben großzügigen Liegeflächen stehen Grills und sogar ein Bouleplatz zur Verfügung.
Martin und Joki schnappten sich die E-Bikes und fuhren zurück nach Niderviller, um die Autos zu holen. Ruth und ich nutzten die Zeit und testeten schon einmal den Bouleplatz. Zwar ist die Fläche etwas uneben, aber das Spiel klappte trotzdem ganz gut. Wegen der großen Hitze beließen wir es bei einer kleinen Trainingseinheit für den Abend. Ruth gewann unsere Proberunde souverän.
Als die Männer zurückkehrten, wartete bereits Erdbeerkuchen mit Sahne auf sie, genau das Richtige nach der Anstrengung.
Danach fuhren wir mit dem Auto nach Sarrebourg. Ursel wollte unbedingt das berühmte Chagall-Fenster „La Paix“ von Marc Chagall in der Chapelle des Cordeliers besichtigen, Ruth und Joki begleiteten sie. Das farbenfrohe, zwölf Meter hohe Kirchenfenster ist das größte Werk dieser Art, das Chagall entworfen hat, und beeindruckte uns sehr.

Lange hielten wir uns allerdings nicht in der Stadt auf. Für eine ausführlichere Besichtigung war es einfach noch zu heiß. So beschränkten wir uns auf einen kurzen Rundgang, bevor wir wieder zum Boot zurückkehrten.
Dort gönnten wir Mädels uns erst einmal eine entspannte Auszeit. Die Männer hingegen hatten andere Pläne. Stefan brachte Martin auf eine Idee, wie man die Türen am Boot verbessern könnte. Also wurde den restlichen Nachmittag getüftelt, gesägt, geflext und zwischendurch auch ein wenig geflucht. Am Ende hatte sich die Arbeit gelohnt: Die Türen lassen sich nun deutlich weiter öffnen und man kommt wesentlich besser hindurch.
Nach der Brotzeit machte es sich Ursel mit Blick auf das Boulefeld im Liegestuhl gemütlich. Währenddessen spielten Joki, Ruth, Martin und ich zwei spannende Boule-Runden. Die Männer konnten beide Partien knapp für sich entscheiden, bevor die Mücken uns schließlich als ihr Nachtmahl betrachteten.



Später ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Die Jungs diskutierten noch eine Weile über die Ereignisse des Tages, während Ruth und ich mehrere Runden Kniffel spielten. Meistens hatte sie das bessere Würfelglück, aber wir hatten jede Menge Spaß. Ursel und Martin wurden irgendwann müde und verabschiedeten sich in ihre Kojen. Joki ließ sich schließlich noch zu einer weiteren Runde Kniffel überreden, bevor auch dieser erlebnisreiche Tag zu Ende ging.







































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