Ungewohnte Geräusche in der Nacht bedeuten meistens nichts Gutes. Um fünf Uhr morgens brummte die Wasserpumpe im Dauerton. Ich ging an Deck und horchte, schaute ob alle Wasserhähne zu sind und kontrollierte die Außendusche. Dann weckte ich Martin. Die Crew schlief tief und fest. Auch er schaute überall nach, vermutete schlimmstenfalls irgendwo ein Leck in der Leitung, schaltete die Pumpe ab und ging wieder schlafen. Walde war der erste, der wach wurde. Da er immer draußen schläft, hab ich ihn gebeten, in der Kabine nach zu schauen. Da war alles in Ordnung. Um halb acht hab ich die Pumpe wieder eingeschalten und wieder ein Dauerton. Ich hab bei Sylvia geklopft, da hat sich noch nichts gerührt, Melli war schon wach und fragte auch, was das für ein Geräusch sei. Bei ihr war nichts. Martin musste den Generator und den Wassermacher einschalten, da Batterien und Wassertank sich leerten. Ich probierte es nochmal bei Sylvia und hörte schon beim Öffnen der Kabinentür den Wasserhahn im Bad laufen. Sie war ganz erschrocken und hatte ihn einfach vergessen. Dann war das wenigstens geklärt , ein Leck wäre schlimmer gewesen.
So konnte ich beruhigt das Frühstück vorbereiten. Heute war nichts geplant, außer das schöne Wetter genießen und chillen. Sylvia wollte nach Fare, in den Hauptort fahren um sich dort eine Gallerie anzuschauen. Sie erzählte später eine schöne Geschichte, dass die Fahrerin ihr fast ihre ganze Verwandtschaft vorgestellt hat und sie dadurch ganz nette Begegnungen hatte. Sie wurde in der Galerie auch fündig und erstand wunderschöne Bilder. Der Rest der Crew fuhr mittags samt Schnorchelausrüstung mit dem Dinghi zum Hotel rüber. Heute war Strandtag angesagt. Martin und ich gingen ein bisschen im Sand spazieren. Dort trafen wir einen einheimischen Fischer namens Jean. Er putzte seinen Fang und fütterte nebenbei einen Rochen. Wir gingen noch bis eine Weile und kehrten dann um. Melanie, Walde und Helene schnorchelten derweil in einem Corel Garden, der direkt beim Hotel liegt. Dort sind wunderschöne Anemonen und schöne bunte Fische zu sehen.





Helene wartete auf einen Pareo, den sie bei ihrem Ausflug gestern gekauft hatte und der noch fertig gezeichnet wurde. Der wurde direkt ans Hotel geliefert. Stolz präsentierte sie ihn nach Erhalt. Tolle Farben in verschiedenen Blautönen, da kann sie ein schönes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Martin und ich fuhren aufs Boot zurück, die Crew blieb bis zum Abendessen im Hotel. Sie genossen einfach mal den feinen Sandstrand. Zum Essen hatten wir eine Reservierung im Hotel. Pünktlich zum Sundowner kamen Martin und ich zurück und nahmen an einem schön eingedeckten Tisch Platz. So hatten wir einen fast perfekten Sonnenuntergang mit tollen Cocktails und einem leckeren Essen in einer schönen Umgebung.

Zurück an Bord wurde die Eisdiele eröffnet. Ich habe noch Sahne dazu geschlagen . Leider gibt es von dieser Session kein wirkliches Foto😄.

Obligatorisch wurden noch zwei Runden Wizard gespielt, eine RevancheRunde, aber unser Skipper ist einfach nicht zu schlagen. Müde schlichen dann alle in die Kojen oder legten sich draußen unter den Sternenhimmel.






































































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