Juni

15

Acht Uhr Leinen los!“ so lautete gestern Abend noch die Anweisung unseres Skippers für den heutigen Morgen. Nach dem Trubel am Wochenende waren der Kanal überraschend ruhig, und wir konnten entspannt in den Tag starten.
Gleich zwei besondere Highlights standen heute auf unserem Programm: die beiden Tunnel von Arzviller und das beeindruckende Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller, besser bekannt als der Schräglift.


Am ersten, dem gute 400 Meter langen Tunnel, hatten wir direkt Glück und bekamen sofort grünes Licht. Wenig später erreichten wir den zweiten Tunnel – mit 2,3 Kilometern einer der längsten Kanaltunnel Frankreichs. Hier mussten wir zunächst anlegen und warten. Knapp 20 Minuten dauerte es, bis die Durchfahrt freigegeben wurde, weil noch Gegenverkehr war.


Die Zeit nutzten wir sinnvoll: Es gab leckere Spiegeleier mit Schinken zum Frühstück.
Dann hieß es: Leinen los und hinein in die Dunkelheit. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir endlich wieder das Tageslicht.


Nur rund 30 Minuten später kamen wir am Schräglift an – und auch hier hatten wir sofort freie Fahrt.
Martin erklärte die ausgeklügelte Technik des Hebewerks, während einige Zuschauer das Spektakel vom Aussichtspunkt aus verfolgten.
Dann begann die Fahrt: 45 Meter ging es mit dem Schiff in die Tiefe. Der Schräglift ersetzt insgesamt 17 Schleusen und bewältigt den Höhenunterschied in weniger als zehn Minuten , wirklich beeindruckend!


Unten angekommen, legten wir erst einmal an. Von hier aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden. Zunächst stand jedoch Entspannung auf dem Programm, denn der frühe Start machte sich langsam bemerkbar.
Später machten sich Manuela, Brigitte, Johannes und Peter noch einmal zu Fuß auf den Weg hinauf zum Schräglift, um die raffinierte Technik aus nächster Nähe zu bestaunen.

Auf dem Rückweg wartete mit der Glasbläserei Cristallerie Lehrer ein weiteres Highlight auf sie. Die Vorführungen der Glasbläser waren faszinierend und absolut sehenswert.


Nach dem Kaffeetrinken fuhren Johannes und ich nach Phalsbourg, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Die anderen vier schwangen sich bei schönstem Wetter auf ihre Fahrräder und erkundeten das alte Tal der Schleusen.
Der Alte Schleusenweg, die „Vallée des Éclusiers“, ist ein rund vier Kilometer langer, idyllischer Pfad entlang des ehemaligen Rhein-Marne-Kanals. Er führt vorbei an den 17 historischen Schleusen, die einst einen Höhenunterschied von 44,55 Metern überwanden, bevor sie 1969 durch das moderne Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller ersetzt wurden.
Die Begeisterung nach der Radtour war groß – allen hat die Strecke ausgesprochen gut gefallen.


Zurück auf dem Boot genossen wir den Ausblick auf den Schräglift. Einige lasen, andere dösten noch ein wenig, bevor wir den Tag bei einer leckeren Brotzeit ausklingen ließen.
Da der Fernsehempfang für Fußballübertragungen eher mäßig war, spielten wir stattdessen ein paar lustige Runden Wizard. Jeweils einmal gingen ich, Johannes sowie Martin und Brigitte als Sieger hervor.
Zum Abschluss des Tages konnten Johannes und Peter über Martins Laptop doch noch die Schlussphase des Spiels Belgien gegen Ägypten verfolgen.
So ging wieder ein schöner sonniger Tag zu Ende.

Juni

14

Nach der Ladebesprechung am gestrigen Abend stand der Plan für heute fest: Martin hatte vorgeschlagen, nach dem Frühstück nach Abreschviller zur Dampfeisenbahn zu fahren. Pünktlich um zehn Uhr waren alle zur Abfahrt bereit.
Manuela und ich entschieden uns jedoch, an Bord zu bleiben und die Zeit für die Vorbereitungen des heutigen Grillabends zu nutzen. Während Manuela das Fleisch marinierte, machte ich einen Erdbeerkuchen. Auch die Kartoffeln für den Kartoffelsalat köchelten bereits vor sich hin.
Als wir mit unseren Vorbereitungen gerade fertig waren, kehrte der Rest der Mannschaft schon wieder zurück aufs Boot. Die Dampfeisenbahn sollte erst am Nachmittag fahren. Dennoch hatte sich der Ausflug gelohnt: Die Gruppe durfte einen Blick in die Lokhalle werfen und die historischen Fahrzeuge aus nächster Nähe bestaunen. Besonders spannend war für alle die Unterhaltung mit einem Oldtimersammler, der viel Interessantes zu erzählen wusste. Er fuhr mit einem alten MG vor, der gleich von allen begutachtet wurde. Entsprechend groß war die Begeisterung, als die Ausflügler wieder an Bord kamen.


Schon bald hieß es erneut „Leinen los“. Peter übernahm wieder souverän das Steuerrad. Unser Ziel für den Nachmittag war Niderviller, wo wir den Tag bei einem gemütlichen Grillabend ausklingen lassen wollten.


Kurz nach zwei legten wir nach der kurzen Strecke von 9km in der Kuhnle Marina an. Nach dem Kaffeetrinken fuhren dieses Mal Martin und Johannes mit den Rädern zurück nach Xouaxange.


Manuela, Brigitte, Peter und ich liefen derweil zur Cheverie und holten frischen Ziegenkäse, der wie immer ein Genuss war.


Für den restlichen Tag stand dann einfach Entspannung auf dem Programm. Wir genossen die ruhige Atmosphäre, unterhielten uns und vertieften uns in unsere Bücher. Währenddessen herrschte in der Kuhnle Marina reger Betrieb. Zahlreiche Boote passierten die Marina.


Am Nachmittag kehrten Martin und Johannes von ihrer Tour zurück. Gegen 18 Uhr wurde auf dem Grillplatz der Marina der Grill angeheizt. Peter und Johannes erwiesen sich dabei als perfekte Grillmeister. Während die beiden sich um das Grillgut kümmerten, deckten wir den Tisch im Steuerstand.


Schon bald konnten wir uns über ein super leckeres Abendessen freuen. Die Steaks, die Würstchen und der Kartoffelsalat schmeckten hervorragend, und besonders die Männer ließen es sich ordentlich schmecken. Da am Abend das erste Spiel der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft auf dem Programm stand, wollten wir etwas früher essen.


Nach dem Essen machten es sich Johannes, Peter und Brigitte im Salon gemütlich, um das Spiel zu verfolgen. Manuela und ich blieben dagegen oben im Steuerstand, wo wir in aller Ruhe lasen. Später gesellte sich auch Martin zu uns und vervollständigte den Blog . Ganz entging uns das Fußballspiel allerdings nicht, denn immer wieder drangen Diskussionen und Kommentare aus dem Salon zu uns herauf. So bekam man auch ohne Blick auf den Bildschirm mit, dass die Deutschen gut spielten und letztendlich 7:1 gegen Curacao gewonnen haben.

Juni

13

Der Tag begann heute deutlich früher als sonst. Weil uns das Wetter gestern einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, beschlossen Manuela und ich, die Gelegenheit am Morgen zu nutzen. Während an Bord noch alle schliefen, machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg.


Zunächst radelten wir die 13 Kilometer zurück nach Lagarde schön am Kanal entlang , um die Autos bereits zu unserem nächsten Liegeplatz zu bringen. Von dort ging es anschließend weitere 15 Kilometer wieder am Rhein Marne Kanal zurück zur Schleuse von Réchicourt. Insgesamt waren wir fast zwei Stunden unterwegs und hatten damit unser Sportprogramm für den Tag schon vor dem Frühstück erledigt.
Am Anfang zeigte sich das Wetter noch wenig einladend. Der Himmel war stark bewölkt und ein kräftiger Wind begleitete uns auf unserem Weg. Doch nach und nach rissen die Wolken auf, immer mehr Blau wurde sichtbar und plötzlich war sie wieder da , die lange vermisste Sonne. Mit jedem Kilometer wurde der Himmel blauer.
Zurück an Bord hieß es zunächst, dass wir gleich ablegen würden. Allerdings drängelten sich noch zwei Boote vor uns in die Schleuse. Nun ja, manchmal braucht man auf dem Wasser eben etwas Geduld. Schließlich waren wir an der Reihe.


Die Einfahrt in die Schleuse war wieder ein besonderes Erlebnis. Zunächst sah man nur ein schwarzes Loch vor sich, fast wie den Eingang zu einer Gruft. Tief unten, etwa 16 Meter, wirkte alles dunkel und beeindruckend zugleich.

Nachdem sich das gewaltige Tor hinter uns geschlossen hatte, begann langsam der Aufstieg. Mit jedem Meter, den das Wasser stieg, wurde es heller bis wir schließlich wieder im Tageslicht standen.
Nun befinden wir uns auf dem höchsten Punkt des Kanals. Das bedeutet für unsere heutige Etappe vor allem eines, keine Schleusen mehr.


Peter übernahm lässig das Steuer, während Manuela, Brigitte und Johannes es sich auf den Liegestühlen an Deck bequem machten. Bei einem Aperol genossen sie die Sonne und die ruhige Fahrt durch die grüne Landschaft.


Beim Anlegen in Xouaxange hatten wir gleich doppeltes Glück. Mitten an unserem vorgesehenen Liegeplatz lag ein Mietboot. Doch dessen Skipper reagierte sofort freundlich und zog sein Boot ein Stück zurück, sodass Martin vorne noch ausreichend Platz zum Anlegen hatte.
Kaum festgemacht, zeigte sich, warum das besonders praktisch war: Die beiden Mietboote hinter uns hatten nämlich denselben Steg ins Auge gefasst. Aber Martin war schneller und sicherte den begehrten Platz.
Nach dem Anlegen stand erst einmal die tägliche Lagebesprechung an. Martin stellte verschiedene Ideen für die nächsten Tage vor und schnell wurde klar, dass es auch weiterhin nicht langweilig werden würde.


Nach einer gemütlichen Kaffeerunde machten sich Manuela, Brigitte, Johannes und ich auf den Weg nach Sarrebourg. Dort wollten wir ein wenig Stadtluft schnuppern und einige Sehenswürdigkeiten erkunden. Besonders beeindruckend war das berühmte Chagall-Fenster in der Chapelle des Cordeliers. Zusammen mit dem kleinen Museum bot es einen interessanten Einblick in das Werk des Künstlers.


Anschließend schlenderten wir durch die Fußgängerzone und entdeckten dabei im Bürgersaal eine Ausstellung von Autoren historischer und fantastischer Literatur. Deswegen liefen in der Stadt einige verkleidete Menschen rum. Morgen findet in der ganzen Stadt ein großes Fantasy- und Geschichtsevent statt – mit Cosplay, mittelalterlicher Atmosphäre und vielen weiteren Attraktionen. Schade, dass wir nicht noch einen Tag länger bleiben können.


Natürlich durfte auch der Einkauf für die nächsten Tage nicht fehlen. Mit reichlich Vorräten im Kofferraum machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg nach Xouaxange.
Während wir unterwegs waren, hatten Martin und Peter ihre ganz eigene Freizeitgestaltung gefunden. Die beiden nutzten die Zeit für einige Runden Boule und arbeiteten offensichtlich bereits an ihrer Form für das abendliche Turnier😃.
Zurück am Boot wurde schnell alles verstaut. Danach machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Peter hatte das kleine Restaurant „Auberge du Mesnil“ entdeckt, und dort genossen wir ein leckeres Abendessen.


Direkt neben dem Anleger befindet sich ein Bouleplatz, den wir natürlich noch nutzen mussten. Also spielten wir eine Partie Boule, bevor der Tag zu Ende ging. Diesmal hatten allerdings die Männer die Nase vorn und gewannen mit 2:1. Während unseres Spiels gesellten sich unsere Bootsnachbarn mit ihren beiden Hunden zu uns. Sie schauten eine Weile interessiert zu und sorgten für nette Gesellschaft am Spielfeldrand.

Nach der Partie plauderten wir noch ein wenig, bevor wir uns schließlich voneinander verabschiedeten. An Bord probierten wir noch ein neues KartenSpiel von den Österreichern…..Hosn owe…war sehr auch lustig. Aber nach zwei Runden fingen alle an zu gähnen, dann ließen wir den langen Tag langsam ausklingen

Juni

12

Da es gestern Abend etwas später geworden war, erstens wegen Fußball und zweitens wollte Johannes danach unbedingt noch eine Runde Wizard spielen, starteten wir heute ganz relaxed in den Tag. Brigitte, Manuela und ich beschlossen kurzerhand, uns ein Mädels-Sektfrühstück mit Musik zu gönnen. Bei guter Stimmung, leckeren Croissants und einem Gläschen Sekt ließ es sich wunderbar in den Morgen starten.
Nach und nach krochen auch die Männer aus ihren Kojen und gesellten sich zu uns.
Manuela und ich überlegten noch kurz, ob wir wieder die Autos vorfahren sollten. Dieser Plan erledigte sich allerdings recht schnell von selbst, denn an dem kurzen Schwimmsteg bekamen wir das E-Bike nicht vom Schiff. Also beschlossen wir, die Autos am Nachmittag zum Schiff zu holen.
Nach dem Frühstück wurde ich, wie inzwischen fast schon die letzten Tage, wieder aus der Küche verbannt. Manuela, die als selbstständige Konditorin bei genussatelierschatz.at⁠ tätig ist, übernahm das Kommando. Kurzerhand rührte sie einen leckeren Rhabarberkuchen an. Der Rhabarber dafür wurde übrigens in Parroy am Bouleplatz „gefunden“ und wartete nur darauf, verarbeitet zu werden.


Kaum hatten wir abgelegt, wartete auch schon die erste von insgesamt sechs Schleusen auf uns.
Nach der ersten Schleuse übernahm Peter einmal das Steuer. Mit großer Konzentration lenkte er das Boot durch den Kanal und meisterte seine Aufgabe souverän.

Da sich das Wetter erneut von seiner wechselhaften Seite zeigte, spielte sich das Bordleben überwiegend im gemütlichen Innen im Boot ab.
Pünktlich um 15 Uhr erreichten wir die höchste Schleuse Frankreichs in Rechicourt, die wie aber erst morgen früh passieren wollen. Beim Anlegen bekamen wir freundliche Unterstützung vom Nachbarn der CARIB III, der unsere Festmacherleinen entgegennahm. Dadurch verlief das Manöver deutlich entspannter.
Nach der Ankunft wartete für alle eine wohlverdiente Belohnung, Manuelas fluffiger Rhabarberkuchen. Mit einem Klecks Sahne war das ein echter Genuss.
Anschließend machten sich unsere Gäste auf den Weg zur Schleuse. Gerade fuhr ein Boot von der unteren Seite ein, sodass sie den Schleusenvorgang aus nächster Nähe beobachten konnten. Der Schleusenwärter zeigte sich besonders freundlich und gewährte ihnen sogar einen Blick in den Technikraum. Dadurch wurde der Besuch noch spannender und bot interessante Einblicke hinter die Kulissen.


Zurück an Bord fingen wir schon am späten Nachmittag an, Wizard zu spielen. Unsere Gäste sind auch infiziert vom Wizardfieber. Zwei Runden und danach ging’s für uns Mädels in die Küche. In einer Gemeinschaftsproduktion wurden leckere Spaghetti mit Garnelen, die ich gestern schon gepuhlt hatte, zubereitet.Manuela und Brigitte kümmerten sich um den Salat. Das Essen wurde schon im Teller serviert und war richtig lecker.


Anschließend wurde wieder Wizard gespielt. Am besten sind immer die Diskussionen nach den Spielen…hätte …hätte…hätte
So ging wieder ein lustiger Tag zu Ende.

Juni

11

Heute Morgen starteten wir ganz entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag. Gut gestärkt machten sich Manuela und ich anschließend auf den Weg, um die Autos nach Lagarde vorzufahren. Für die kurze Strecke benötigten wir mit dem Auto gerade einmal knapp 15 Minuten.


In Lagarde angekommen, schauten wir uns zunächst den Hafen an und prüften, ob dort genügend Platz für die Vlinder sein würde. Das große Flusskreuzfahrtschiff Madeleine lag bereits im Hafen und die kleineren Mietboote hatten sich in Reih und Glied verteilt. Sicherheitshalber fragte ich in der Capitainerie nach, ob wir am Nachmittag hinter der Madeleine festmachen könnten. Die freundliche Dame meinte: Klar, kein Problem.“
Damit war alles geklärt und wir machten uns mit den Fahrrädern auf den Rückweg nach Parroy zum Boot. Kaum angekommen, hieß es auch schon wieder, Leinen los!


Während wir Kurs auf Lagarde nahmen, wurde in der Bordküche fleißig gearbeitet. Manuela setzte einen Hefeteig für Buchteln an. Nach der Gehzeit wurde der Teig fachgerecht in gleich große Stücke geteilt und Brigitte half beim Füllen. Ein Teil bekam Aprikosenmarmelade, der andere Zwetschgenmarmelade – das sah schon beim Zubereiten total lecker aus.


Auf unserer Strecke lagen drei Schleusen bergauf. Mittlerweile klappt das Schleusen bei uns wirklich super .Die Landschaft wird wieder immer ländlicher, grüner und ruhiger.


Schließlich erreichten wir Lagarde. Und dann das: Irgendein Möchtegern-Kapitän hatte tatsächlich unseren reservierten Liegeplatz belegt! Martin machte sich mit der Hupe bemerkbar, doch die Verantwortlichen waren leider nicht an Bord . Dabei hätten sie im vorderen Bereich des Hafens problemlos Platz gehabt.
Kurzerhand entschied Martin, am kurzen Schwimmsteg festzumachen. Das war eine etwas wackelige Angelegenheit. Doch ganz ruhig und professionell dirigierte er das Anlegemanöver, und gemeinsam schafften wir es, die Vlinder sicher festzumachen. Zwar ragte das Boot vorne und hinten jeweils mehrere Meter über den Steg hinaus, aber irgendwie passte es doch.
Inzwischen hatte sich an Bord ein herrlicher Duft verbreitet. Die frisch gebackenen Buchteln waren fertig. Schnell wurde die Kaffeemaschine eingeschaltet. Da auch das Wetter perfekt mitspielte, konnten wir Kaffee und Buchteln gemütlich an Deck genießen.
Nebenbei kümmerte ich mich noch um die Garnelen und puhlte sie fertig, damit wir sie einfrieren konnten und später keinen Stress mit dem Verderb hatten.
Währenddessen gingen Brigitte und Johannes zum Hafenrestaurant und reservierten einen Tisch für das Abendessen. Anschließend nutzten unsere Gäste die Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang durch das Dorf.


Nach einer entspannten Pause an Bord machten wir uns schließlich auf den Weg ins Restaurant. Die Bedienung war ausgesprochen aufmerksam und brachte uns sofort eine deutsche Speisekarte. Schnell waren die Bestellungen aufgegeben.
Das Essen war für alle hervorragend. Besonders Martin und Manuela staunten nicht schlecht, als ihnen ein riesiges Cordon Bleu serviert wurde. Aber auch die anderen Gerichte sahen ausgezeichnet aus und schmeckten ebenso gut.


Nach dem Essen zog es die Männer recht zügig zurück aufs Boot vor den Fernseher, denn das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft stand auf dem Programm. Wir Mädels ließen den Abend dagegen ganz gemütlich oben im Steuerstand ausklingen und genossen die ruhige Stimmung im Hafen von Lagarde.