Aug

4

Romy & Uli

Wir sind da.Wir die neue Crew, Uli & Iris, Babara (die alte Weltumseglerin von der Vorgänger-Crew), Andreas & Romy.

Martin hat uns sehr herzlich empfangen und gleich auf Einkaufstour geschickt.

In Papeete im Carrefour findet man fast alles, was das Herz begehrt aber nicht ganz billig.
Fünf Einkaufswägen voll Lebensmittel und Getränke sind gebunkert.

Zum Tagesausklang waren wir in der Marina neben einer Hochzeitsgesellschaft noch lecker essen, ein netter Schweizer aus Bern wurde von uns adoptiert und mit zum Essen genommen.

Aug

5

Uli & Romy

Die Crew hat beschlossen, Tahiti zu umrunden per SUV aus der Volksre-publik China.

Erster Stopp an einer heiligen Stätte der Polynesier (Marae Arahurahu ) mit einem fast Zusammenstoß mit einer Brotbaumfrucht
(die Frauen sind in heiliges Teritorium vorgedrungen, die Strafe der Götter folgte auf den Fuß) die einen halben Meter vor Uli zu Boden fiel (Glück gehabt Keith Richard).

Weiter zum Aussichtspunkt auf Tahiti Iti (Bilder folgen irgendwann, das Internet ist miserabel), bezaubernde Landschaft und bizarre Berge.

Die VAVA-U Adventure Tours führte uns ins Tabu-Land von Tahiti über Schotterpiste und Schlaglöchern von ca. 1 Meter.
Es bleibt nur nicht genügend Zeitum noch mehr zu sehen, um 6 Uhr wird es schon dunkel.

Morgen heißt es Leinen los, Goodbye Tahiti, auf nach Moorea.

Aug

6

Romy & Uli

Noch mal einkaufen, Auto abgeben und VAVA-U auftanken.

Der kunstvoll ganzköpfig tätowierte Tankwart erklärte uns, was VAVA-U auf marquesisch bedeutet: „Wäsche aufhängen“.

Und dann Leinen los Richtung Moorea.

Zuerst unter Motor, dann der ruhige Moment zum Segel setzen, Kuchen backen, Knotentraining und, man glaubt es nicht, Wale beobachten.

Moorea mit seiner grandiosen Kulisse begrüßt uns beim ankern.

Ein erstes Bad im Pazifik, einen Sundowner bevor es ein frisches Thunfisch-Curry und ein gutes Glas Wein zum Abendessen gibt.
Wir sind im Paradies und vollgefressen (sagt Barbara).

Aug

8

Romy und Uli

Wie der vorherige Tag geendet hat, so hat der Neue auch gleich wieder begonnen.

Haie zum Frühstück. Uli war sehr begehrt bei den Rochen, er konnte sich ihrer kaum erwehren.

 

Den Rest des Tages verbrachten wir mit faulenzen.

Zum Abschluss noch ein Drink an der Beach-Bar bevor es 17 Uhr „Anker auf“ hieß, zu unsere Nachtfahrt nach Huahine.
Bei Stürmischen Wind machten wir um die 7 Knoten Fahrt. Unter Deck ein Höllenritt, auf Deck war es auszuhalten.Leider mussten sich 2 Crewmitglieder (die unerkannt bleiben wollen) von ihrem Essen trennen, was den heimischen Fischen zu Gute kam ?.

Aug

9

Romy und Uli

Ankunft um 9.30 Uhr auf Huahine.

Martin hat uns ins Paradies geführt. Jetzt liegen wir hier in einer traumhaften Bucht umgeben von türkisfarbenen Wasser.

Barbara und Martin fahren gerade an Land, wenn sie mit einem Passwort zurückkommen dann gibt es Bilder.

Mit dem Dinghi fuhren wir ins nahegelegene Dorf und wurden von sehr freundlichen Einwohnern willkommen geheißen. Wir machten noch einen Abstecher zum Durchgang am Außenriff und surften mit der Welle zurück.

Am Abend besuchten wir eine Tanzshow mit wohlgebauten Polynesierinnen die ihre Hüften zum Takt der Trommeln kreisen ließen.

Das dazugehörige Büfett war sehr reichlich und lecker. Nach einem Absacker an Bord war Zapfenstreich.

Aug

15

Barbara, Andreas & Romy

Nach dem Frühstück starteten wir drei Frauen mit dem Dinghi auf Erkundungstour.

Zuerst statteten wir dem Palmenstrand einen Besuch ab, dann ging es weiter in das nächstgelegene Dorf. Dort entdeckten wir die polynesische Schweinehaltung, die arme Sau steckte in einer Holzkiste über dem Wasser und begrüßte uns mit freudigem grunzen.

Ein weiblicher Mann weihte uns in das Binden der Kopfkränze ein und zeigte uns nebenbei Tanzschritte mit Hüftschwüngen während es in Strömen goss.

Zurück an Bord hieß es Anker auf und weiter Richtung Norden von Tahaa.

Hier ließen wir nicht weit von einer Hotelanlage mit Wasserbungalows den Anker fallen und machten uns mit dem Dinghi zu einem Schnorchelgang  in den Korallengarten zwischen die Motus auf.

Wir ließen uns, begleitet von vielen bunten Fischen, mit der Strömung durch die Korallen treiben. Auch der Oktupus konnte sich mit seiner Tarnung nicht vor uns verstecken. Und weil es so schön war, gleich noch eine zweite Runde.

Den traumhaften Sonnenuntergang genossen wir mit Blick auf die Motus und Bora Bora bei einem Mojito (mit frischer Minze aus dem Dorf).

Zum Abendessen hat uns Martin leckere Entercotes gegrillt.

Aug

16

Barbara, Andreas & Romy

Der Tag begann mit bedeckten Himmel und leichtem Regen. Vier der Crewmitglieder starteten dennoch nochmals in den Korallengarten zum schnorcheln. Die Sonne ließ uns nicht im Stich und wir starteten unseren Strömungsschnorchelgang, diesmal mit Kamera durch den Korallengarten.

Wir hatten Brot mitgebracht und gleich waren wir umlagert von einem bunten Fischeschwarm. Rippenfalterfische machten den anderen das Futter streitig. Die blauen Trompetenfische waren eher zurückhaltender. Der Oktupus wartete auch schon auf uns auf seiner Koralle, binnen Sekunden änderte er seine Farbe und war kaum noch von seiner Umgebung zu unterscheiden. Wir hoffen, dass dieses Paradies noch lange besteht

Weiter ging es mit der VAVA-U.
Noch ein Besuch auf einer Perlenfarm und ein Badestopp am Außenriff (mit kühlem Wind) bevor wir hier in der Baie Haamene an einer Boje fest gemacht haben.

Zum Abendessen kreierte uns Barbara ein leckeres Hühnercurry mit Ananas. Und weil das Papaya-Zitronen-Vanille-Eis noch nicht gefroren war, wurde zum Dessert noch schnell eine kalorienreiche Baileys-Schokoladen-Creme gezaubert. Wer sich für die Rezepte der Schiffsküche interessiert kann sich gerne per Mail bei Martin melden ? (aber eigentlich wollen wir sie gar nicht verraten).

Wir wünschen allen eine gute Nacht.

Aug

17

Die Crew

Früh um vier Uhr ist es noch ganz schön dunkel, meint Barbara, und am Heck hat es mehr geregnet als am Bug, sagt Iris.

Ich (Romy) habe dann sechs Uhr die Sonne aufgezogen, alle anderen sind zu Langschläfern mutiert.

Halb neun ist Abfahrt,
wir haben 9.00 Uhr einen Termin mit den Turtels beim Hibiscus-Hotel, nur dürfen die nicht mehr da sein. 2013 wurde leider die Farm auf behördliche Anweisung geschlossen. Die Anzahl der freilebenden Tiere haben sich seitdem drastisch reduziert erzählt uns der Besitzer Leo.
Schade auch.

Dafür haben wir Bananenstaude geschenkt bekommen, nur Martin hält die Staude verkehrt herum und alle fallen ab.

Wir fahren zurück nach Raiatea und ankern wieder für einen Badestopp in einer türkisblauen Lagune.

Martin hat extra für Barbara den kleineren Motor ans Dinghi montiert weil sie immer so rast, damit machen wir zwei Mädels einen Ausflug (mit Vollgas, 2,5 PS) ins Städtchen für Kaffee und Kuchen während der Rest der Crew an Bord relaxte und die weitere Törnplanung in Angriff genommen hat.

Am Abend wurden noch schnell Limetten gekauft und mit der restlichen Minze zu einem leckeren Mojito zu Sundowner verarbeitet.

Die Crew ist sich einig: heute gab es das letzte mal Mr. Wong, weil Andreas immer gewinnt.

Aug

18

Die Crew

Zum Frühstück gibt es frische Croissants, Barbara war beim Bäcker.

Danach gehen wir noch frisches Obst einkaufen. Für den restlichen Vormittag war privates Shopping angesagt.

Am Nachmittag verlegen wir die VaVa-U zum Außenriff für relaxen, schnorcheln und paddeln.

Und wieder ein grandioser Sonnenuntergang.

Aug

19

Die Crew

Um 5.55 Uhr krähte unser schweizer Bordhahn (Barbara).
Um 6.30 Uhr ging der Anker auf und wir starteten in Richtung Maupiti, 50 Seemeilen, leider ließ uns der Wind in Stich.

Unter Motor erreichten wir 15 Uhr unseren Ankerplatz in der traumhaften Lagune, das Wasser türkisfarben, wie wir es noch nie gesehen hatten, die Motus mit Palmen bewachsen.

Wir haben sofort eine Erkundungsfahrt zu einem der vielen Sandstrände mit dem Dinghi gestartet. Dort wurde ein Platz mit Palmenblättern und Blumen für eine Hochzeit zum Sonnenuntergang geschmückt. Martin hatte seine Drohne dabei und hat für uns einmalige Bilder von der Lagune von oben eingefangen.

Noch ein kurzer Abstecher ins Dorf, dort habenwir für uns für morgen früh Fahrräder für eine Inselrundfahrt reserviert.

Aug

20

Die Crew

Nicht per Boot, sondern per Velo sind wir heute früh gestartet.

Die Fahrräder haben wir pünktlich morgen halb 9 am Dorfplatz übernommen.

Dort tobte das Leben. Kleine Stände mit Obst- und Baguetteverkäuferinnen, die Schlange am Postamt und die Dorfhunde.

Erster Stopp am Souvenirstand.


Weiter entlang der Küstenstraße, die von Mango-, Papaya und Pampelmusenbäumen gesäumt war. Mit gepflückten Mangos besserten wir unseren Proviant auf.

Auf dem Höhepunkt unserer Inselstraße haben wir noch Pampelmusen gekauft. Dort bot sich uns ein traumhafter Blick über die Lagune und die Motus.

Schneller als gedacht hatten wir die Inselrunde geschlossen. Zurück am Schiff sind wir gleich zum schnorcheln aufgebrochen.

Am Außenriff haben wir nochmal einen Hotspot gefunden.
Bei heftiger Strömung statteten wir den Igelfisch und gelben Artgenossen einen Besuch ab.

Igelfisch

Aug

21

Romy und Crew

Noch vor dem Frühstück sind wir mit Schnorchel und Flossen los, wir wollten unsere Nachbarn die Mantas besuchen.
Leider waren sie ausgeflogen, nur die Untermieter, die vielen kleinen bunte Fische waren zu Hause.

Nach dem Frühstück sind wir in Richtung Bora Bora gestartet. Kurz nach dem Pass hat uns ein Delfin von Maupiti verabschiedet.

Mit 16-18 Knoten Wind sind wir dann max. 9,2 Knoten Kurs 90 Grad (am Wind-Kurs) in Richtung Bora Bora gesegelt. Bei guter Welle und kühlem Wind waren wir hier schon um 13 Uhr angekommen.

Ein herrliches Panorama empfängt uns, ein hoher schroffer Berg, in der Mitte des Atolls, bewachsen mit Palmen, ragt in er Mitte empor. Ringsum verstreut die palmenbewachsenen Motus. Ein kurzer Regenguss wäscht unser Boot noch schnell, bevor ein Teil der Crew in die Stadt zum auskundschaften mit dem Dinghy entschwindet.

Für morgen sind drei Tweezy´s für unsere Inselrundfahrt reserviert.

Noch ein kurzer Stopp im Aloe-Cafe, dann geht es per Dinghi-Ritt zurück auf´s Boot.

Schon von weitem können wir die leckere Bolognese von Iris riechen.

Es gibt keine Zeit zu verlieren, der Sonnenuntergang steht bevor – Zeit für den täglichen Sundowner.

Zum Tagesausklang werden jetzt noch Pläne für die morgige Tour ausgearbeitet.

 

Aug

22

Romy und Crew

Für heute ist eine Bora Bora Inselrundfahrt geplant, statt drei Tweezy´s, bekamen wir drei Twizy´s (französisches Elektrofahrzeug mit Raumschiff Orion-Türen).

Die Dorfhunde sind irritiert, weil sie nichts hören und die Einheimischen verwechseln uns mit Schuhmacher.

Zwischendurch bei einem der vielen Stopps  unternehmen wir eine kleine Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt, die negative Seite, hier stehen noch Kanonen von den Amerikanern aus dem 2. Weltkrieg.

Weiter auf der Küstenstraße, in jeder Kurve ein anderer schöner Blick auf das Riff. Zum Mittag ein Stopp im Lucky House, Fotostopp am Pearl-Beach (ein traumhaft schöner Sandstrand) und zum Nachtisch Halt beim Italiener mit seinem köstlichem Eis.

Völlig kaputt-gerüttelt kommt die Crew am Schiff an, weil wir fast hinter jeder Kurve einen Fotostopp einhielten und die Kraxelei aus dem hinteren Teil der Twizys einem akrobatischem Akt gleichkamen. Und dann kam auch noch die Meldung von Martin: das ging auch schon mal schneller……….wir mädels waren halt schon gymnastisch gefordert……

Aber viel Spaß hats gemacht.

Aug

23

Romy und Crew

Barbara, Martin und ich entscheiden uns nochmals für einen Landgang. Doch zuvor wird die VAVA-U noch vor dem Bloody Mary geparkt, die restliche Crew hat hier einen wunderschönen Ausblick auf die Kulisse von Bora Bora.

Dann düst Martin mit uns mit dem Dinghi mit Vollgas in die Stadt und kurz vor dem Hafen eine Vollbremsung.
Doch die zwei Girls konnte er nicht los werden.

Wir nehmen die Straßen in der zweiten Reihe. Hier sind die Häuser sehr einfach und schlicht, doch die Leute sind sehr freundlich und geben uns einen Einblick in ihr Leben und ihre Gartenarbeit. Wir gehen den Weg weiter bergauf, die Vegetation wird immer dichter. Dann haben doch noch einen herrlichen Ausblick auf das Riff. Auf dem Rückweg ging es durch schöne Gärten und einem edlen Quartier in die Stadt.

Für Martin entdeckten wir einen Friseur und er entscheidet sich spontan für einen neuen Haarschnitt. Somit haben wir Mädels Zeit noch für eine kurze Shopping-Tour.

Währenddessen setzten sich Iris und Andreas mit der 2,5PS Baby-VAVA-U zur Bloody Mary ab, um vorab den berüchtigten Trink zu Testen (man beachte die Uhrzeit, es war 10.45 Uhr). Uli, der arme Kerl, hatte sich entschieden die VAVA-U zu bewachen.

Zurück am Schiff einen kurzen Snack und dann ein Abschieds-Schnorcheln. Grandios, wir treffen hier am Riff zwei vollgefressene Muränen, Clownfische und natürlich die ganze bunte Verwandtschaft.

Tja, liebe Follower, alles geht irgendwann einmal zu Ende. So sitzen wir nach nur 320 sm, aber jeder Menge unvergessliche Eindrücke, hier beim letzten gemeinsamen Sundowner. Bedingt durch unsere individuellen Heimflüge gehen morgen nach dem Frühstück Iris und Uli schon von Bord. Andreas und ich sind morgen Nachmittag fällig. Barbara hat bis zum Samstag noch Zeit (vielleicht bleibt sie auch für immer).

Für heute Abend ist noch ein gemeinsames Essen im weltbekannten Bloody Mary angesagt.
Die only VIP´s today war die VAVA-U Crew.


Zuerst ein Drink an der Bar, dann konnten wir uns unsere Portion Fisch oder Fleisch selbst an der Theke aussuchen. Lecker zubereitet wurden dann die Speisen an unseren Tisch serviert und eine Live-Band spielte Klassiker wie Hotel Kalifornia.

Aug

24

Romy und Crew

Unser Resümee:
Diese Reise ins Paradies ist ein unvergessliches Abenteuer, und schmeckt nach mehr (Meer).

Diese traumhaften Momente kann uns keiner mehr nehmen, die haben wir im Herzen gespeichert.

Träume nicht dein Leben, sondern lebe Deine Träume.

Meine Kollegin gab mir noch den Spruch mit:
Manchmal muss man einfach weg, egal wohin, Hauptsache ans Meer.

Und noch etwas für die weiblichen Mitsegler: die preiswertesten Perlen in den Gesellschaftsinseln gibt es auf Huahine.

Aug

25

Tahiti – BoraBora im August 2018

Gästebuch Papeete-BoraBora August-2018

Aug

25

Törn Zusammenfassung

Tahiti-BoraBora im August 2018

Angelaufene Häfen/Buchten:

FRENCH POLYNESIEN
Gesellschaftsinseln:
Tahiti – Papeete- Marina Taina
Moorea- Bay de Opuhuno
Huahine- Bay de Avea, Fare
Raithea- Utuora und Faaroa
Tahaa – Baie Patii, Mahar Are und Baie Haamene
Maupiti – Ort Petei und Ankerplatz am Pass
BoraBora – Insel Toopua und Blody Mary Boje

Gesegelte Strecke:  320 sm, davon unter Segeln: 165 und 155 unter Maschine
Max. Boot-Speed 11,1 Kn
Max Wind 28 Kn aus N auf dem Weg von Moorea nach Huahine

Bemerkungen:
Meist SE Winde im Gebiet

Wetter:
Temperaturen um die 26 Grad, tags und nachts
Wasser um die 26 Grad
Teilweise lokale kurze heftige Regenschauer