Aug.

9

Christiane

Heute gab es wegen uns 3 Schlafmützen ein späteres Frühstück, wahrscheinlich lag es an dem zu leckeren Wein 🍷 den wir am Vorabend genießen durften.

Dann legten wir in Völklingen ab mit dem Ziel Landeshauptstadt Saarbrücken.
Unterwegs trafen wir dann noch die VIVANTE, auch eine alte Barge mit Eignern aus den USA.

Es war ein sehr heißer Sommersonntag ohne Wind und wir glitten mit Schrittempo die 13 km dahin. In der einzigen Schleuse unterwegs hob uns dieses Mal das Wasser von unten schnell die 5,80m nach oben. Wie gestern managten das An- und Ablegen in der Schleuse Sylvia und Martin souverän.

Angekommen in Saarbrücken drehte Martin die Vlinder auf der Saar, um mit Steuerbord gegenüber dem Landtag festzumachen. Leider verläuft die Autobahn direkt an der Saar und stört die Idylle!

Schnell ging es mit den Rädern zurück nach Völklingen die Autos zu holen. Empfangen an Bord wurden wir mit Johannisbeerkuchen. Hmmm!!! Sylvia ging für eine Nacht von Bord um daheim in Schopfloch nach dem Rechten zu sehen. Wir 3 Gäste spazierten an der Saar entlang und holten Martin gegen 19 Uhr an der Vlinder ab auf der Suche nach einem Restaurant.

Vom Liegeplatz erreichten wir zu Fuß in 10 Minuten die belebte Altstadt und entschieden uns für Café Especial, ein mexikanisches Lokal. Dort wurden wir gut bedient und das Essen hat gemundet.
Auf dem Weg zu den Toiletten hang ein gelungener Wegweiser, den wir
Frauen sehr begrüßen!

Zurück an Bord spielten wir Kniffel und wer hat wieder gewonnen: Ursula!

Aug.

8

Christiane

9 Uhr gab es wie angekündigt ein fulminantes Frühstück an Deck mit Obstsalat, Wurst- und Käseplatte sogar Wachteleiern: köstlich!

Dann legten wir ab mit Ziel Völklingen ca. 15 km. Sylvia und Martin sind ein perfekt eingespieltes Team und managen das Ablegemanöver routiniert. Irene und ich probierten uns als Steuerfrauen. Tolles Gefühl ein 100 Tonnen Schiff zu manövrieren.

Die Saarufer sind grüner wie gedacht und 5 kmh ist ein angenehmes Tempo. Wir 3 Gäste können dabei herrlich entschleunigen. Eine Schleuse mit 3,80 m Hub nach oben ist zu bewältigen, dank Schwimmpollern und dem Skipperteam ganz easy!

Bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir 3 Stunden später Völklingen und machen an einer großen Fahrgastschiff Anlegestelle fest, die nicht mehr genutzt wird. Schnell sind 3 Fahrräder startklar und mit Martin fahren Irene und ich nach Saarlouis zurück, um die Autos zu holen. Wieder an Bord gibt es Silvias herrlichen frisch gebackenen Blaubeerkuchen.

Da Sylvia und Martin das Völklinger Weltkulturerbe schon kennen, machen wir 3 uns auf den Weg das Industriedenkmal zu besichtigen und sind begeistert: Es hat sich gelohnt!
Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Zum Abendessen an Deck hat Sylvia uns Kartoffelsalat und grünen Salat gezaubert! Mit Bratwürsten und Merguez ein perfektes Mahl.

Dann lernen wir das Spiel Wizzard. Ursula gelingt es am Besten von uns 3. Hitster folgte d.h. raten von Jahreszahl, Interpret und Titel eines Hits, der über QR Code kurz angehört wird. Auch darin zeigten sich Ursula und Sylvia als Spitze!

So schön ein Sommerabend bei angenehmen Temperaturen an Deck der Vlinder. Dankbar für den wunderbaren Tag sinken wir in unsere gemütlichen Kojen.

Juli

10

Helene, Slivia und Ramona

Juni

18

Brigitte und Peter sowie Michaela und Johannes

Juni

1

Ruth und Joki

März

6

Hartmut

Nach einem halbstündigen Fußmarsch vom Yacht Club in das Zentrum von Vaitape fand ich an der großen Kreuzung, (es gibt nur eine) in einer Einfahrt etwas zurückgesetzt im Albert Store auch den Albert Rental. Dort mietete ich mir ein Fahrrad, ein recht einfaches Gefährt mit nur einer schwergängigen Rücktrittbremse.


Mit einer Karte von Bora Bora ging es dann um 10.40 Uhr los, weiter nach Baie de Povai von der man einen wunderschönen Blick auf die Bucht, den Mont Bahia und den Mont Otemanu hat.

Sehr schöne Strände säumen die Halbinsel. Der Verkehr ist mittlerweile recht wenig geworden. Ich komme durch teilweise sehr schöne parkähnliche Wohnviertel.

An einer Linkskurve nach einer kräftigen Steigung zweigt rechts ein noch steilerer betonierter Weg auf die Halbinsel ab. Dort kann man die Reste einer amerikanischen Kanonenbastion sehen. Das Rad läßt man aber besser an der Straße zurück und geht zu Fuß, da die Strecke sehr uneben ist. Man hat von dort auch einen schönen Blick auf die Lagune und die Inseln am Außenriff mit den Hotelanlagen.

Weiter geht es am nördlichen Ufer entlang. Mittlerweile ist es heiß und ich reduziere mein Tempo etwas. Hier gibt es weniger zu sehen. Wohnhäuser liegen vereinzelt da und Fischerhütten mit den Booten. Schließlich schwenkt die Strecke wieder nach Süden, um eine Bucht herum. Am Fährhafen wird ein Schiff entladen. Der Verkehr nimmt wieder zu.

Am Yachtclub vorbei geht es wieder zueück nach Vaitape wo ich etwa um 14.20 eintreffe. Dort treffe ich Martin und Sylvie, wir feiern die Inselumrundung und Sylvies Perlenkäufe mit Virgin Pina Coladas im St. James Club.
Für die Tour um die Insel mit dem Rad ist es empfehlenswert etwas zu Essen und zu Trinken dabei zu haben, denn Einkaufs- und Einkehrmöglichkeoten gibt es nur in Vaitape.

März

4

Christine

Der Tag beginnt vor Anker in einer ruhigen Bucht auf der Westseite von Taha’a, unweit der grossen Schwesterinsel Raiatea. Gestern Abend lag noch warmes Licht über der Lagune, doch in der Nacht hatte es kräftig geregnet. Auch im Laufe des Tages zeigt sich, dass das Wetter heute eine eigene Rolle spielen wird.

Skipper Martin hat für die Crew eine Inseltour organisiert. Ziel ist ein Ausflug mit Noah von Vanilla Tours Tahaa (www.vanillatours.pf). Kurz nach neun bringt das Dinghy die Gruppe zum kleinen Steg auf Noahs Grundstück, wo der Gastgeber bereits wartet. Noah ist auf Taha’a geboren, Sohn eines französisch-schweizerischen Paares. Nach Studium und Arbeit in Frankreich lebt er seit rund zehn Jahren wieder auf der Insel und hat das Familiengeschäft übernommen. Der Rundgang beginnt im wunderbaren Garten. Zwischen üppig blühenden Pflanzen erklärt Noah die Bedeutung vieler Gewächse – manche dekorativ, andere medizinisch genutzt, viele tief verwurzelt in der polynesischen Kultur.

Danach wartet bereits der 4×4-Jeep. Im Wagen steht ein Gefäß mit Zitronenwasser, ausserdem hat Noah Trinkkokosnüsse und Obst aus seinem Garten dabei. Mit ein paar schnellen Schnitten seiner Machete zeigt er eine kleine Alltagstechnik: aus den Stielen von Papayablättern lassen sich erstaunlich gute, komplett natürliche Trinkhalme herstellen. Der erste Stopp führt zu einer kleinen Vanilleplantage. Noah erklärt, warum Vanille in Polynesien aufgrund der aufwändigen Produktion so teuer ist. In ihrer ursprünglichen Heimat Südamerika übernimmt eine spezielle Biene die Bestäubung der Blüten. Auf Taha’a fehlt dieses Insekt – deshalb wird jede einzelne Blüte von Hand bestäubt. Dies wird Vanilla Wedding genannt. Aus jeder Blüte wächst später genau eine Schote. Nach etwa sieben Monaten erfolgt die Ernte, gefolgt von einem monatelangen Prozess aus Trocknen, Fermentieren und wiederholtem Massieren der Schoten, bis die aromatische schwarze Vanille entsteht, für die die Insel bekannt ist.

Anschliessend geht es abenteuerlich weiter. Noah lässt Luft aus den Reifen – jetzt kommt der Jeep richtig zum Einsatz. Über schmale, matschige Trails arbeitet sich das Fahrzeug durch den dichten Dschungel nach oben. Vom Bergkamm eröffnet sich eine spektakuläre Aussicht über beide Seiten der Insel, über das satte Grün der Landschaft und die Lagune. In der Ferne zieht bereits eine dunkle Gewitterfront auf. Noah nutzt die Gelegenheit für einen kurzen Snack. Auf einer improvisierten Platte aus wilden Hibiskusblättern liegt frisch geschnittenes Obst aus seinem Garten. Dazu werden die Kokosnüsse geöffnet – getrunken wird natürlich mit den Papayastrohhalmen. Währenddessen grollt der Donner immer näher, bis die Wolken die Aussicht komplett verschlucken und der tropische Regen über den Bergen losbricht. Die Rückfahrt durch den nassen Dschungel hat fast etwas Magisches. Alles wirkt noch grüner, Wasser tropft von den Blättern, und der Wald duftet nach frischer Erde.

Der nächste Halt ist die kleine Pari Pari Rum Distillery. In der Produktionshalle gibt es eine kurze Erklärung zur Herstellung des Rums aus Zuckerrohr, gefolgt von einer sehr kleinen Verkostung. Geschmacklich kann der Rum nicht jeden überzeugen, doch der Einblick in die Destillation ist spannend.

Danach führt der Weg zurück zu Noahs Garten. Dort wird noch Vanille gekauft. Die Daheimgebliebenen dürfen sich bereits auf köstliche Speisen freuen.

Am Nachmittag bringt das Dinghy die Crew zurück an Bord. Inzwischen schüttet es wieder heftig. Auf Sylvias Fotos vom Anlegen wirkt die Szene fast wie ein Segeltörn auf der Nordsee im tiefsten Winter – vom Südsee-Postkartenmotiv ist in diesem Moment wenig übrig.

Kurz darauf verholt das Boot wieder zum Ankerplatz ausserhalb der Lagune, wo Generator und Wassermacher betrieben werden dürfen.

Der Abend beginnt entspannt mit einer Runde Wizard, dem Lieblingskartenspiel von Martin und Sylvia – eine Art Warm-up vor dem Essen. Danach gibt es Spaghetti mit Martins Spezialität, Bolognese. In kürzester Zeit sind alle Teller leer.

Beim Kartenspiel muss sich Skipper Martin mehrfach geschlagen geben – ein ungewohnter Zustand, der sofort zu scherzhaften Drohungen führt, die Crew am nächsten Morgen über Bord zu schicken. Natürlich bleibt es beim Scherz.

Währenddessen bereitet Sylvia noch einen Geburtstagskuchen für Isabel vor. Ein langer, abwechslungsreicher Inseltag auf Taha’a geht zu Ende – mit Vanille, Dschungel, Regen und vielen Geschichten, die bleiben.

Feb.

28

Christine

Huahine – schon der Name trägt Bedeutung in sich. „Hine“ steht im Polynesischen für „Frau“. Mit etwas Fantasie lässt sich in der Silhouette der Berge die Form einer liegenden, schwangeren Frau erkennen. Die Insel gilt als Sinnbild für Fruchtbarkeit und Weiblichkeit; manche deuten den Namen frei als „fruchtbare Frau“, andere augenzwinkernd als „sexy Lady“. Wer über die Insel fährt, versteht schnell, warum dieses Bild passt: üppiges Grün, dichte Vegetation, weiche Berglinien.

Bemerkenswert ist dabei die aussergewöhnliche Ordnung. Huahine wirkt extrem gepflegt. Die Strassen sind in hervorragendem Zustand, Grundstücke sauber, kaum sichtbarer Müll. Die auf vielen pazifischen Inseln präsente Plastik- und Müllproblematik ist hier nicht erkennbar. Alles erscheint aufgeräumt, strukturiert und mit grosser Sorgfalt erhalten.

Mit zwei kleinen blauen Renault Kwid begann die Inselrunde. Erster Halt war Anini Mara’e, eine der bedeutendsten heiligen Stätten Huahines. Ein Marae war im traditionellen Polynesien religiöses und gesellschaftliches Zentrum – Ort für Zeremonien und Versammlungen. Zwischen den alten Steinplattformen lag zunächst eine ruhige, fast ehrfürchtige Stimmung. Dann erklangen plötzlich Gesang und Musik aus dem Gebüsch. Wenige Schritte weiter sass eine Gruppe Einheimischer beisammen, bestens gelaunt und offenbar schon länger im Feiermodus. Der Kontrast zur spirituellen Bedeutung des Ortes war überraschend, die Begegnung jedoch offen und herzlich.

Weiter ging es zu La Maison du Pareo, wo handgemalte Pareos ausgewählt wurden und Bananen sowie Limetten als freundliche Zugabe mit ins Auto wanderten.

Am Tefarerii Viewpoint bot sich der weite Blick auf die Lagune in intensivem Türkis. Ein Panorama, das einen Moment lang alles andere in den Hintergrund rückt.

Bei den heiligen blauäugigen Aalen, den Anguilles sacrées, wartete bereits ein lokaler Guide. Mit geübtem Blick und sicherer Hand übernahm er die Smartphones, dirigierte geschickt die Positionen und sorgte für erstaunlich gute Fotos. Nebenbei erklärte er die Bedeutung der Tiere, spielte anschliessend noch ein Stück auf seiner Ukulele und verstand es charmant, sein kleines Geschäft zu führen. Am Ende wechselten nicht nur Erinnerungsfotos, sondern auch einige Muschelketten die Besitzer.

Eigentlich sollte es danach zum Schnorcheln in den Coral Garden gehen. Doch noch auf dem Weg dorthin setzte kräftiger Regen ein. Der pinke Regenschirm aus dem Damenauto erwies sich als rettender Begleiter. Ganz zufällig lag das Mutukootu Snacking am Wegesrand – perfektes Timing für die Regenpause. Frische Mango- und Bananensäfte, Poisson Cru und gegrillter Thunfisch mit Vanillesauce schmeckten allen extrem gut. Eine absolute Empfehlung!

Nach dem Schauer wurde der Schnorchelgang nachgeholt, allerdings mit kräftiger Strömung, die aus dem geplanten entspannten Gleiten eher ein sportliches Treiben machte.

Später wurden im Super U Fare Nui Vorräte ergänzt, in der Huahine Art Gallery Kunst aus gesammelten Strandmaterialien bestaunt und bei Vairupe Vanille frische Vanilleschoten gekauft.

Zum Abschluss bot das Hotel Le Mahana einen entspannten Sundowner, bevor der Tag an Bord bei einem besonderen Abendessen ausklang: Skipper Martin und Sylvia hatten eine Brotzeit liebevoll vorbereitet, mit frisch gebackenem Brot (Martins Spezialität), dazu Guacamole, Thunfischdip und Krautsalat. Eine perfekte Abrundung für einen Tag voller Eindrücke.

Feb.

20

Melanie, Sylvia, Helene, Waldemar

9:30 Uhr hieß es wieder: Pferde satteln und einmal rundherum – dieses Mal um beide Inseln.

Zuerst wurde jedoch ausgiebig bei ‚Schorschi‘ Tamanu-Creme, verschiedene Öle, Vanilleschoten und vieles mehr eingekauft.

Nach nur wenigen Kilometern kam bereits der erste Pareo-Shop – also voll in die Bremsen, Blinker setzen und raus, um die kunstvollen Paréos zu bestaunen.

Der Herr vom ‚Atelier du Pareo‘ verkauft nicht nur die von ihm selbst gestalteten Stücke, sondern auch weitere wunderschöne Kunstwerke und Schnitzereien.

Und so ging es den ganzen Tag weiter: ein paar Kilometer fahren, dann wieder ein Paréo-Atelier, ein Schmucklädchen, eine verführerische Vanille-Boutique, die all zum Einkaufen einluden. Den besten Vanille-Deal haben wir bei ‚Boutique LM Huahine Vanille’ gemacht – Anbau und Verkauf waren sehr professionell und sauber organisiert. Wir hätten auch an einer Führung teilnehmen können, haben aber darauf verzichtet, da wir eine solche bereits bei Noah auf Taha’a gemacht hatten.

Nicht zu vergessen die Kultstätten, die über die Inseln verteilt sind. Huahine ist berühmt für seine Maeva. Das sind große Versammlungshäuser mit hohen Steinmauern, die der Verteidigung dienten. Außerdem dienten die Anlagen für unterschiedlichste Kulte und waren verschiedenen Göttern geweiht. Wir schauten uns das Marae Mata ire a Rahi an, das dem Gott des Lichtes geweiht war. Diese Marae liegen an den schönsten Orten und haben uns dazu geführt in der Lagune und im Pazifik zu baden.

In Fare haben wir praktisch alle Läden und Stände besucht, im Super U noch ein paar Kleinigkeiten als Proviant eingekauft und anschließend im Yachtclub lecker zu Mittag gegessen.

Walde entdeckte zudem eine kleine Galerie, die er natürlich ebenfalls besuchte. Eine sehr spannende Künstlerin: Melanie Shook Dupré.

Walde: „Als ich die Stahltreppe in ersten Stock des Hauses hoch stieg begrüßte mich eine sehr freundliche ältere Dame. Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht ein kleines Kunstwerk aus dem Urlaubsland zu erwerben, um eine Erinnerung an die dortige Zeit mit nach Hause zu nehmen.

Die Künstlerin malt auf Aquarell und Öl, und hatte auch einige Kohlezeichnungen ausgestellt. Sie erstellt viele Motive aus ihrer Umgebung, ziemlich authentisch aus meiner Sicht. Ich entschied mich für eine Kohlezeichnung, die wie sie sagte ein Enkel von ihr darstellt“

Sylvia hat ihr am nächsten Tag ebenfalls noch einen Besuch abgestattet.

Helen hat sich bei ‚Coco and Paréo‘ schockverliebt – in einen Paréo. Der Künstler stellte ihn noch am selben Abend fertig, und am nächsten Tag wurde er ihr sogar geliefert.😲

Zum Abschluss haben wir auch den ‚Anguilles sacrées‘ – den ‚Heiligen Aalen‘ – unsere Aufwartung gemacht. Ein Herr aus dem Ort war so freundlich, uns dorthin zu führen. Er fütterte die Aale mit Thunfisch aus der Dose und half uns sogar beim Filmen. Alles war sehr freundlich und herzlich – letztlich jedoch gegen einen kleinen Obolus.

Nun hieß es Vollgas: erst noch tanken und dann zurück zur Autovermietung – mit einem letzten Stopp in einer Vanille-Boutique. Mit einer zeitlichen Fast-Punktlandung haben wir das Auto schließlich zurückgegeben.

Zum alltäglichen Subdowner haben wir uns alle wieder zusammen gefunden.

Feb.

18

Helene, Melanie und Waldemar

✨ Nächtlicher Regen & ein perfekter Start in den Tag ✨

Walde: Heute Nacht weckte mich Helene sanft aus meinem Traum. Der Regen prasselte aufs Boot – und wahrscheinlich hätte ich ewig weiter davon geträumt, wenn sie mir nicht einen kleinen Stupser gegeben hätte und ich schlussendlich realisiert habe, dass es tatsächlich regnet. Also schnell vom Bug nach hinten in die warme Kabine.

Helene machte es sich dort gemütlich, während ich die Bank im hinteren Teil des Bootes für mich hatte.

Am Morgen erwartete uns ein gemeinsames Frühstück: eine superleckere Eierspeise von Helene und – wie könnte es anders sein – eine wunderschön angerichtete Obstplatte von Sylvia. 🍇🍓🍍

Und ganz ehrlich:
Vor Sylvia ziehe ich meinen Hut! 🎩
Sie ist immer als Erste wach, zaubert uns die beeindruckendsten Obstplatten, sorgt mit ihrem Humor für die besten Momente – und wenn wir längst müde in unseren Kojen liegen, backt sie noch schnell die leckersten Kuchen für uns.

Danke, liebe Sylvia! ❤️✨

🌴 Ein Besuch bei André – mitten im Grünen 🌴

Nach dem Frühstück sind bei André zu Besuch. Dafür sind wir mit unserem Dinghy den Fluss hinaufgefahren – etwa 15 Minuten – bis wir an seinem kleinen Paradies ankamen.

Kaum hatte Martin nach ihm gerufen, stand André auch schon vor uns und nahm uns mit in seinen wunderschönen Garten.

Und was für ein Garten das ist! Überall Obstbäume, frische Früchte, Düfte, Farben – einfach traumhaft. 🍊🍌🌿

Wir bekamen eine kleine Führung und durften natürlich auch probieren: Obst direkt vom Baum und frisch geöffnete Kokosnüsse, deren Wasser einfach himmlisch schmeckte. 🥥✨

Als besonderes Geschenk gab es sogar ein paar Vanilleschoten für uns.

Ein herzliches, echtes Erlebnis – und wieder einer dieser Momente, die man nicht so schnell vergisst.

Zurück zum Bordleben ⛵️
Zurück auf dem Katamaran und nach einem Standortwechsel hat Martin noch ein Brot gebacken. Das Brot ist einfach unglaublich lecker.


Ein weiteres Mal sind wir ins türkisfarbene Meer gehüpft und haben die Abkühlung genossen – allerdings nicht zu lange, denn kurz darauf hieß es: Anker hoch und Fahrt zur Location für den Abend.
Geplant war ein Folkloreabend mit feinem Essen.

Vorher aber noch mal rasch ins Wasser 💦 zum abkühlen und auch gleich frisch machen für den Abend.

Soirée polynésienne 🇵🇫🔥
Das Essen war sehr abwechslungsreich und köstlich. Von frischen Salaten über Fisch und Fleisch bis hin zu Plantains und Kuchen konnten wir wirklich von allem probieren.

Die anschließenden Darbietungen – vom Pareo-Knüpfen für Frauen und Männer über Tanz und Tanzunterricht bis hin zu einer Feuershow – waren äußerst unterhaltsam.

Und bald war es dann wieder Zeit mit dem dinghy zurück zu fahren.

An Board gab es mit Sylvi und Melanie eine kleine Gegenveranstaltung – die zwei haben sich einen Mädelsabend mit dem Film „Dirty Dancing“ gemacht und haben die Feuershow am Strand aus der Ferne betrachtet.

Feb.

17

Helene, Melanie und Waldemar

Heute übernimmt die Crew den Griffel, um den Blogbeitrag zu schreiben, da unsere Sylvi, Chef-Redakteurin, heute nicht den ganzen Tag dabei war.

Der Vormittag war super entspannt. Nach dem obligatorischen „Rund-um-den-Katamaran-Schwimmen“ gab es ein superleckeres Frühstück. Danach hieß es wie gewohnt: klar Schiff machen. Und heute war anschließend direkt weiter chillen angesagt, da wir um 13 Uhr loswollten, um die Love Here Pearl Farm leerzukaufen.

Helene:
Mein Vorsatz war, nichts zu kaufen, da ich bei anderen Gelegenheiten schon ausgiebig geshoppt habe. Aber „luegä darf me ja“. Tatsächlich habe ich dann auch nichts gekauft. Die Präsentation über die Entstehung der Perlen – vom Impfen der Muscheln bis zur Ernte – fand ich jedoch sehr spannend. Auch der zum Kauf angebotene Schmuck war sehr ansprechend und das Wühlen in der Perlen-Kiste war sehr schön.

Ergänzung, auf der Fahrt nach Raiatea wurden wir noch fast überholt…

Melanie:
Mit dem Dinghy ging es zielgerichtet über die Lagune von Taha’a zur Perlenfarm.

Kaum angekommen, tauchten wir ein in die faszinierende Welt der Perlen. Bei einer kleinen, aber feinen Führung lernten wir, dass Perlen alles andere als Zufallsprodukte sind. Uns wurde gezeigt, wie sie den Muscheln entnommen werden, wie jede einzelne Perle einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wird und warum manche Muscheln aussortiert werden, während andere ein zweites Karriereleben als Perlenproduzenten bekommen.

Frisch geschult und voller Kaufbereitschaft ging es dann in den Perlen Shop. Ein gefährlicher Ort. Gefühlt entdeckten wir jede Minute etwas Neues: hier eine schimmernde Perle, dort ein Schmuckstück, das dringend mit nach Hause wollte. Zeit spielte keine Rolle mehr – bis unser lieber Skipper Martin irgendwann sehr höflich, aber bestimmt daran erinnerte, dass Boote selten warten. Schweren Herzens lösten wir uns also von den Perlen (zumindest von einigen).

Zurück an Bord folgte der nächste emotionale Höhepunkt: Kaffee und Kuchen. Unsere großartige Sylvi zauberte einen Heidelbeer-Käsekuchen – Sensationell! Diesen haben wir dann auch fast komplett vernichtet.

Nach ein paar ausgiebigen Badesessions – Lagune geht immer – segelten wir schließlich in eine ruhige Bucht zum Ankern und Übernachten. Der Abend? Genau so, wie man ihn sich wünscht: gemeinsames Kochen, ein Glas Wein (oder zwei), viel Lachen und wie immer eine hitzige Wizzard-Runde nach dem Kniffeln.

Fazit: Perlen, Kuchen, Lagune und Spiele. Mehr Taha’a geht eigentlich nicht.

Waldemar:
Heute früh musste die Sonne erst über den Berg von Taha’a klettern, bevor sie uns auf dem Bug des Katamarans weckte. Sylvia war sofort wieder in der kleinen Küche zugange und bereitete liebevoll ihre Früchteplatte zu.

Wir genießen es sehr, unser Frühstück erneut über dem türkisblauen Wasser einzunehmen, in dem unsere Rasdu liegt. Der Tag kann kaum besser beginnen – in dieser traumhaften Landschaft und mit einer unglaublich herzlichen Crew, die respektvoll und gleichzeitig sehr humorvoll miteinander umgeht.

Ich habe heute früh sogar meine zehn Runden ums Boot geschafft, und das noch vor dem Frühstück!

Ein spannender Tag stand uns bevor, denn um 13 Uhr sollte es zu einer Perlenfarm gehen, die etwa eine Dreiviertelstunde entfernt lag. Ich hatte mir vorgenommen, für meine Frau Elke eine Perle zu kaufen, damit auch sie ein Stück Südsee bekommt – sie wird sich bestimmt darüber freuen.

An der Farm angekommen, erhielten wir nach einer kurzen Erklärung und Führung die Möglichkeit, uns an den wertvollen Perlen zu erfreuen, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen.

Zurück an Bord genossen wir einen von Sylvia gebackenen Blaubeerkuchen. Man staunte nicht schlecht, wie schnell er fast vollständig verschwunden war! Die Kuchen, die hier gebacken werden, sind jedes Mal köstlich – und zugleich eine kleine Herausforderung für Sylvia, denn der Ofen an Bord ist mit unseren heimischen Öfen kaum zu vergleichen.

Aug.

21

Martina und Norwin

Hier noch ein Nachtrag per Mail von Norwin und Martina vom 24.8.25

Hallo Martin, 
hallo Sylvia, 

wir möchten uns nochmals für die schöne Zeit auf der Vlinder bedanken. Super entspannend, eine andere Welt. Und genauso spannend, ein anderes Lebenskonzept. Wie hat Martinas Fahrlehrer beim Bootsführerschein gesagt: Es gibt zwei Tage, an denen sich ein Bootsbesitzer freut: Der erste Tag, wenn er das Boot kauft. Und der letzte Tag, wenn er es verkauft. Das ist böse, ich weiß. Aber wie anders bei euch. Wir haben uns bei euch richtig mitgenommen gefühlt, eingetaucht in eine andere und ganz eigene Welt, die ihr euch selber gestaltet und gestalten könnt. Außer, wenn die Saone wegen Niedrigwasser gesperrt ist … 😉

Aber es war noch viel mehr, die vielen nicht nur netten, sondern auch sehr anregenden und interessanten Gespräche an Bord, das sozusagen aus dem Stand heraus zwischen Menschen, die sich überhaupt nicht kennen. Sozusagen Kaltakquise, wie der Vertriebler sagt, Sylvia weiß, wie ich das meine.

Auch über das Bootsfahren haben wir viel gelernt. Wir haben ja immer umfangreich von unseren Erfahrungen erzählt, aber wenn man das auf den Punkt bringt, beschränken sich die auf nur zwei Wochen – knapp. Auch wenn wir nicht bei allem so aktiv mithelfen konnten wie Gerd, haben wir immer aufmerksam zugeguckt und alle Erklärungen gespeichert. Und dass wir selber steuern durften, auch super. Kurvenschneiden werden wir uns abgewöhnen … 😉 Und das mit dem behutsamen Fahren ist uns auch jetzt erst so richtig bewusst geworden, bisher hatten wir das immer nur blutigen Anfängern zugeordnet und gedacht, der Profi fährt schnittig schnell …

Und unglaublich, was wir sonst in so kurzer Zeit alles kennengelernt haben. Ich zum ersten Mal auf einem E-Bike. Wirklich. Und 25 Kilometer Rad gefahren bin ich auch schon seit Lichtjahren nicht mehr, wenn auch zugegebenermaßen mit sehr viel elektrischer Unterstützung.

Wizard komplett neu für uns. Ein tolles Spiel, Spielkarten sind schon geordert, genau die richtige Mischung, die auch einem Anfänger mal ein Erfolgserlebnis gönnt, aber am Schluss den richtigen Champion oben sieht … ;-).

Das Grillen war super, und überhaupt Sylvias abwechslungsreiche Küche. Und daneben natürlich der souveräne Skipper …

Euch weiterhin gute Reise, wo auch immer, ganz liebe Grüße von Martina und mir, wir hoffen, dass wir in Kontakt bleiben, bis hoffentlich zu einem nächsten Mal, 

Norwin und Martina

Aug.

4

von Christian

Juli

30

Susi, Helga, Lorenz und Karl

Juli

14

Petra und Werner

Juni

19

Rudi und Fritz

Mai

2

von Isabel

Sep.

21

Liedtext von Sylvia

Von Andi, Katzi Gerry und Nicola

von Gaby und Marcus

von Roby und Sumi


von Uwe

Sep.

8

von Renate und Manni

Aug.

25

von Susi, Lorenz Helga und Karl

Aug.

23

von Stefan und Maria

Aug.

20

Von Corinna und Stephan

Aug.

16

von Michi und Tanja

Aug.

9

von Leo und Luca

Juli

18

von Susi und Lorenz