Jul

19

Petra

Fatuhiva verabschiedet uns mit einem veritablen Regenguss, die dicken Regenwolken gehen bis auf´s Wasser, aber der Wind meint es gut mit uns, meine nautischen Experten raunen mir gerade „5-6 Beaufort“ zu, die Wellen sind schon ganz ordentlich und wir sind flott unterwegs.

Die Routine von der Hinfahrt hat sich bewährt, ich schnippele an Deck (weil mich unter Deck leider die Seekrankheit plagt), und in der Kombüse kochen die „Seefesten“.

Martin hat mir den Laptop netterweise nach draußen an Deck gebracht, so dass der Blog von mir weitergeschrieben werden kann.
Ihr müsst im Übrigen auch weiterhin mit meiner „Schreibe“ vorlieb nehmen, es hat sich kein anderer „Freiwilliger“ gefunden ;-))).

Die anderen sind dafür flinker beim Verstauen der Ankerkette, Segelreffen und Mast hochklettern (Scherz!!!!) an Deck, wo ich mich während der Fahrt nicht so hin traue, es geht doch nichts über Arbeitsteilung!

Inzwischen ist das Wetter wieder wunderbar mit genau der richtigen Mischung von Sonne und Wolken, das Meer ist tief dunkelblau mit weißen Schaumkronen und da wir ja jetzt zu sechst sind, hat sich das Wachegehen auf ein sehr erträgliches Maß reduziert. Viel mehr wird heute sicherlich nicht mehr geben wird als noch mehr Meer, so endet der Blog heute ausnahmsweise schon mal am späten Nachmittag nach Kaffee und Kuchen, so long!

Jul

18

Petra

Heute ist vorerst der letzte Tag vor der langen Fahrt zu den Tuamotos und wir wollen diese ruhige Zeit an Bord und an Land noch nutzen zum Wandern und Herstellen von allerlei Köstlichkeiten.
Es hat sich nämlich herausgestellt, dass Barbara und Stefanie wahre „Dessertqueens“ sind und auch heute schon wieder tatkräftig und kreativ an der Planung neuer Ideen zu gaumenverwöhnenden Süßigkeiten sind und die Herren – schweigen und genießen, aber wie!

Vor den Kalorienbomben gehen wir aber erstmal an Land und auf die Suche nach einem Wasserfall in the middle of nowhere, wo ja meistens solche Naturereignisse stattfinden. Wir haben eine grobe Zeitangabe (1 Stunde) und eine dementsprechende Wegbeschreibung, es sollen aber „Steinmännchen“ an entscheidenden Wegkreuzungen stehen.

Das Wetter ist recht durchwachsen und vorwiegend bedeckt, also bestes Wanderwetter. Auf unserem Weg finden sich viele kleine Orchideen, angebundene, ziemlich magere Hunde und ebenfalls angeleinte kleine Ferkel, die sich hingebungsvoll von mir streicheln lassen.
Da die anderen sehr viel schneller sind, habe ich um entsprechende Wegmarkierungen gebeten und bilde die Nachhut, frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“, denn es gibt viel zu sehen, zu riechen und zu hören, als es immer tiefer in den Wald auf einem immer schmaler werdenden Pfad geht. Noch an Bord wurde mir angeboten, man könne ja Brotbrösel streuen, und so ein bisschen wie Gretel fühle ich mich dann auch, hmmm gaaaanz so toll ist es alleine denn doch nicht, zumal noch ein Flüsschen zu überqueren ist und eine helfende Hand schon schön gewesen wäre. Aber wozu hat frau noch Hände, und so schaffe ich die Hindernisse eben auf allen Vieren, nicht sehr elegant, aber es sieht mich ja niemand.
Es geht höher und höher, der Weg wird immer abenteuerlicher, aber die Steinmännchen (aufgeschichtete Steine) sind überall als Wegweiser hilfreich. Dann sehe ich ihn, den Wasserfall! Er ist jetzt nicht soooo beeindruckend, eher ein etwas größeres Rinnsal, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das bei entsprechendem Regen sehr schnell ändern kann.
Da ich schon ziemlich spät dran bin und die anderen auf dem Rückweg nicht zu lange auf mich warten sollen, drehe ich lieber schon mal um und beginne den „Abstieg“.
Wie ich später auf den Fotos sehe, habe ich auch nicht viel verpasst und wie gesagt, der Weg war auf jeden Fall die Reise wert.

Im Dorf ist inzwischen der Dorfladen geöffnet und wir fallen ein wie die Heuschrecken: Kartoffeln, Zwiebeln, Gurken, nochmal Sahne (wg. der zukünftig zu erwartenden Desserts!) und Schokolade werden gebunkert, auf den Tuamotos gibt´s ja „nüscht“, wie ich auf der Hinreise erfahren musste, und nur von Dosen und Milchpulver wollen wir uns ja nicht ernähren.

Vor dem Laden treffen wir eine weitere hilfsbereite Einheimische, die uns noch einen heißen Wlan-Tipp gibt und wir landen wieder beim Dorfscheriff, dessen nette Frau uns Grapefruit und Wasser anbietet und Martin und ich nach Herzenslust (mit sehr eingeschränkter Geschwindigkeit natürlich) im Netz unterwegs sind.

Danach geht es zurück zur VAVA-U, wo sofort mit dem Kuchenbacken angefangen wird.

Schwimm- und Schnorcheltechnisch ist hier nicht viel los, das Wasser ist zu tief und die Strömung ist recht stark, dafür können wir uns an der Bucht gar nicht satt sehen, wirklich, wirklich wunderschön, von der Sonne immer wieder unterschiedlich beeindruckend in Szene gesetzt.

Als der Kuchenduft durch´s Schiff zieht, kommen aus allen Ecken Crewmitglieder und wir genießen einen Bananenkuchen mit Zitronenglasur, super lecker!
Abends gibt es Hühnerbeine und das Versprechen von Barbara, am nächsten Tag ein Papayaeis als Dessert zu kredenzen, ihr seht, wir lassen es uns richtig gut gehen!
Da am nächsten Morgen um 8 Uhr ablegen angesagt ist, gehen wieder alle zeitig in die Kojen.

Jul

17

Petra

Nun geht es nach Fatuhiva, die nach Ansicht der einheimischen Krankenschwester in Makemo die schönste Insel der Marquesas ist.

Auf der Fahrt sehen wir doch tatsächlich zum unglaublichen vierten Mal in zwei Tagen Delfine, mein Herz lacht!

Nach einer (für mich!) schon recht stürmischen, aber auch flotten Segelfahrt ist dann auch entsprechend früh Land in Sicht, und bald sehen wir die Bucht von Hanavave in ihrer ganzen wilden Schönheit, und wow, es ist wirklich, wirklich großes Kino:
bizarre Felsen, wolkenverhangene Abhänge, üppige Vegetation, wirklich atemberaubend schön.

Der Bürgermeister? kommt schon während des Ankerns an unser Boot und erklärt, was wir nicht dürfen (Müll an Land bringen) und wozu wir herzlich eingeladen sind, nämlich zu einem Abendessen bei ihm Zuhause.

Wir erkunden erstmal die Lage und machen einen Dorfrundgang, bei dem wir viele wirklich unglaublich freundliche Menschen treffen. Die erste Frau begleitet uns gleich mal durch´s Dorf, zeigt uns Dieses und Jenes (ok, meistens Obst, welches wir schon kennen, ist aber trotzdem nett von ihr).
Dann stehen wir vor einer Art Gewächshaus, in dem Vanillepflanzen wachsen. Aus dem benachbarten Haus kommt ein freundlicher älterer Herr, der uns gleich erläutert, dass dies eine Versuchsanlage der Regierung sei und er leider keine Vanille verkauft, führt uns aber dann in sein Haus und zeigt uns schöne Schnitzereien und hübschen Schmuck aus verschiedenen Samen und schon hatten wir die ersten Souvenirs.

Als wir weitergehen, fallen uns wunderbare Bananenstauden ins Auge, die auf einer Veranda hängen. Wir schicken Barbara vor, weil die ja so super französisch spricht und das freundliche Ehepaar auf der Veranda sagt, dass sie keine Bananen verkaufen würden, schenken uns aber gleich eine ganze Staude dieser super leckeren reifen Bananen!

Die Sonne steht schon ziemlich tief, wir gehen zurück und nach dem Abendessen kommen Stefanie und Barbara auf die Idee, dass wir heute unbedingt ein Dessert machen müssen, weil wir ja jetzt so viele Bananen haben.

Daher schreibe ich jetzt diese Zeilen mit dem wunderbaren Geschmack von gebratenen Bananen mit geschmolzener Schokolade auf der Zunge – es bleibt mal wieder kein Wunsch offen!

Jul

16

Petra

Das gibt es ja gar nicht, erst lassen sich die Racker volle 3 Wochen nicht sehen und heute unglaubliche zwei Mal!

Zunächst kommen sie wirklich fast zu uns geschwommen, es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre direkt zu ihnen ins Wasser gesprungen, aber dann ziehen sie doch weiter.
Auf dem Weg ins „Dorf“ (die neue Crew kennt es ja noch nicht und wir brauchen noch einiges an Gemüse) sind sie dann schon wieder da, diesmal direkt neben dem Dinghi, fast schon zum Anfassen, der Wahnsinn!!

Natürlich müssen wir Jimmy wieder einen Besuch abstatten, weil ja die selbstgemachte Zitronenlimonade so lecker ist (oder womöglich doch wegen seines Wlans??).

Die vorletzte Crew konnte im Obstgarten seines Bruders selbst Mangos, Papayas und Limonen pflücken, das möchten wir jetzt auch gerne tun, aber Jimmy schaut Barbara ganz ernst an und sagt, Frauen dürften kein Obst pflücken, denn wenn sie gerade menstruieren, würde der Baum verdorren, und da „Mann“ ja nie wüsste, welche Frau jetzt gerade nicht pflücken dürfte, wäre es eben für alle Frauen „interdit“ (meine Französischkenntnisse reichen leider nicht aus für eine Diskussion/Information bzgl. Menopause und derlei biologische Details und wir pflücken halt nicht).

Der Bruder bringt aber wieder gewaltige Mengen an Pampelmusen etc. und wir füllen unsere Obstnetze bis zum Rand – das muss jetzt reichen bis über die Tuamotos hinaus!
Nachmittags ist nochmal „chillen“ angesagt, jede(r) nach seiner/ihrer Facon….

Morgen früh um 6:30 Uhr ist Abfahrt nach Fatuhiva angesagt, 45 Meilen, da brauchen wir schon ein bisschen, also geht es wieder mal sehr früh in die Kojen!

Jul

15

Petra

Als wir morgens ablegen, sind sie da – eine ganze Gruppe fröhlich springender Delfine, die uns neben und vor unserem Boot eine ganze Weile begleiten, wie schön!

Wir fahren nochmal zu der wunderschönen Bucht von Hanamoenoa auf Tahuata und lassen es uns richtig gut gehen mit Kajaks, SUP, Hängematte und Sonnensegel über dem Trampolin. Auch das Wasser ist heute schön klar und ohne Strömung, so daß das Schnorcheln auch wieder viel Spaß macht.

Ein leckeres Abendessen und das eine oder andere Fläschchen Weißwein run-den diesen entspannten Tag ab, zusammen mit dem obligatorischen spektaku-lären Sonnenuntergang.

Jul

14

Petra

Morgens um 9 Uhr warten Barbara und Rolf am Steg darauf, abgeholt zu werden, ab jetzt wird es ein bisschen eng in „meiner“ Zweierkabine.
Beim Sortieren meiner Habseligkeiten morgens um 5 Uhr habe ich gemerkt, mit wie wenig Frau an Bord auskommen kann, ich packe gefühlt ein Drittel meines Besitzes zurück in die Reisetasche und schon gibt es genügend Platz für Barbara.

Während Martin das Gepäck an Bord bringt, beginnt unser neuer Rieseneinkauf für diesen Törn, diesmal für 6 Personen und 3 Wochen, heilig´s Blechle, das sind echte Massen, allein an Wasser 140 l!

Heute ist Feiertag in Französisch Polynesien, aber ein „Supermarkt“ hat geöffnet und Gott sei Dank findet sich auch noch ein Taxi in den Ort.
Der Supermarkt ist sehr überschaubar, ganz anders als der riesige Carrefour in Papeete, und wir schaffen den Einkauf tatsächlich in zwei Stunden.
In den Gängen gibt es immer wieder herausgeputzte Frauen mit wunderschönem Kopfschmuck und Männer in traditioneller (spärlicher! ??) Bekleidung zu bewundern, nur so ist es erklärbar, dass Martins so sorgfältig ausgeklügelte Einkaufsliste später ein wenig, sagen wir mal frei von uns ausgelegt wird und wir (Rolf! im Joggingtempo!) dann nochmals losmüssen, um den Rest zu kaufen.

Mittags stoßen noch Stefanie und Jörg zu uns, jetzt ist die neue Crew vollständig!

Am Nachmittag haben wir uns entschieden, die Festivitäten im Ort anzuschauen, von Tänzen und einem Umzug war die Rede gewesen und wir wanden strammen Schrittes wieder in den Ort (ca. 45 Minuten Wegstrecke). Aus unerfindlichen Gründen (zu alt, zu wenig blond???) nimmt uns niemand mit (ok, Stefanie, Barbara und ich finden fast am Ende des Weges noch einen netten Herrn, der uns mitnimmt, aber die Jungs müssen laufen……), es ist schon ein wenig schweißtreibend!

Leider hatten sich die festlichen Aktivitäten bereits um 7 Uhr morgens abgespielt und wir finden nur noch eine bunte, fröhliche Menge in mehr oder weniger alkoholisiertem Zustand vor, hier und dort noch ein Mann mit einer beeindruckenden Kette aus Schweinehauern und natürlich die schönen Blumenkränze in den Haaren der Frauen.
Eine Liveband spielt, und wir lassen uns am Rande des Festes nieder und schauen zu, wobei natürlich auch der tolle, dunkle Strand mit einer Riesenbrandung und die wolkenverhangenen Berge immer wieder die Blicke auf sich ziehen.

Martin zeigt uns noch den „Tiki“-Platz, in früheren Zeiten (oder heute auch noch???) der Dorfversammlungsplatz.
Danach gehen wir nochmal ins „Relais“ und lassen es uns schmecken, der „Zweierlei Fisch in Vanillesauce“ schmeckt köstlich!
Satt und müde geht es danach zum Boot und gleich in die Kojen, der Jetlag sitzt der neuen Crew noch in den Knochen,
und ab 8 Uhr schaukelt uns die die VAVA-U in den Schlaf, der neue Törn beginnt!

Jul

13

Petra

Heute heißt es Abschied nehmen von den beiden Pfälzer Frohnaturen Andrea und Richard, ciao Ihr Beiden, es hat Spaß gemacht mit Euch und ich finde, wir waren ein gutes Team.

Dank Euch kenne ich jetzt die Taucherzeichen für „Hai“, „Drückerfisch“ und Delfin (hey Andrea und Richard eins MUSS ich einfach vorwegnehmen: heute, am Sonntag kamen Delfine sofort beim Auslaufen, diese Racker!), ich weiß jetzt, wie man „richtig“ schnorchelt und kenne Papageienfische, Napoleons und Wimpelfische, danke dafür!

Atuona begrüßt uns mit einer gewaltigen Regendusche, die Berge verstecken sich hinter dunkelgrauen Wolkenmassen und das Örtchen wirkt recht verschlafen.
Ich würde heute gerne meinen zahnärztlichen Kollegen treffen, denn ich bin neugierig auf seine Praxis und habe ja einige „Geschenke“ (Füllungsmaterialien) dabei.
Leider ist der ganze Hospitalkomplex ruhig, keine Menschenseele zu sehen. In der Apotheke frage ich nach und tatsächlich ist ab 12 Uhr mittags auch in der Südsee Feierabend – na toll!

Zwischen zwei Regenschauern erspähe ich die „Einkaufsmall“ von Atuona, einen „Supermarkt“ und ein Geschäft, in dem man von einer Angel bis zum Deo alles erwerben kann, unter anderem Postkarten (4 Motive!), die ich jetzt seit 3 Wochen suche, hurra! Leider gibt es keine Briefmarken und auch die Post ist schon geschlossen.

Das Gauguinmuseum steht als nächstes auf unserem Plan und die nächsten anderthalb Stunden versinken wir in den wunderschönen Bildern (natürlich keine Originale) und besichtigen den Nachbau seiner Hütte. Im Museum wird das Leben des Malers und auch die Geschichte der Insel zu dieser Zeit sehr ausführlich beschrieben, Gott sei Dank zum Teil dort auch auf Englisch.

Danach suchen wir (leider vergebens) ein Restaurant, kommen aber an einer privatärztlichen Praxis vorbei, die auch noch geöffnet hat.
Dr. Chu (sein Großvater stammt aus China) sucht netterweise für mich nach der Mailadresse meines Kollegen und ich gebe die Materialien bei ihm ab, denn zurück nach Deutschland will ich die nun auch wirklich nicht schleppen!

Wir haben jetzt noch 2 Stunden Zeit, bis das Restaurant öffnet, in dem wir uns mit der neuen Crew verabredet haben und verbringen diese an der (bereits geschlossenen) Snackbar „Make Make“, wo wir einige Yachties vom Barbecue wiedertreffen, hier ist die Welt nun tatsächlich klein, denn es gibt Wlan!!!
Wie durstige Tiere an einem Wasserloch irgendwo in Afrika stehen und sitzen wir alle in der typischen Haltung über unsere Handys und Laptops gebeugt, einer weiß immer das aktuelle Passwort!

Dann ist es soweit, wir treffen uns mit der Hälfte der neuen Crew, Barbara und Rolf (Stefanie und Jörg kommen erst am nächsten Tag an).
Es gibt wieder „Poisson cru“ mit Kokosmilch und frisch gepressten Pampelmusen- und Zitronensaft, lecker! Wir plauschen und besprechen die neue Einkaufsliste, die diesmal ja für 6! Personen entsprechend lang ist.

Dann trennen sich unsere Wege, Andrea und Richard bleiben im „Relais Moehau“, Barbara und Rolf fahren in ihre jeweiligen Hotels und Martin und ich werden netterweise vom „Patron“ zum Hafen gefahren und ich taste mich auf allen Vieren vorsichtig im Stockdunkeln die Hühnerleiter zum schwimmenden Pontonsteg hinunter – besser ohne Alkohol im Blut, oder wäre es MIT womöglich einfacher???

Jul

13

Jul

12

Petra

Da heute nichts Besonderes (ha! außer unserer Lieblingsbucht, schwimmen, schnorcheln, sich sauwohl fühlen) passiert ist,
ich aber „dran“ bin mit Blog schreiben, möchte ich einfach einige Gedanken beschreiben, die mir so beim Betrachten unserer Yachtie-Nachbarn so gekommen sind.

Zunächst mal strahlen wirklich ALLE eine solche Zufriedenheit, heitere Gelassenheit und Ruhe aus, die ich einerseits bewundere und die mich andererseits wirklich neidisch werden lässt. Es schwelgen hier wahrlich nicht alle im Luxus, ganz im Gegenteil, mindestens die Hälfte unserer Nachbarschiffe sind winzig kleine Nussschalen, die zum Teil auch wirklich schon etwas abgewrackt wirken. Die Menschen sind freundlich, offen und jederzeit hilfsbereit, eine verschworene kleine Gemeinschaft, die in Verbindung mit der wunderbaren Natur hier tatsächlich ein bisschen heile Welt vermitteln.

Geld, Statusdenken oder Machtspielchen sind hier kein Thema. Da kommen in mir schon Gedanken auf, worin der Sinn in unserem alltäglichen Wahnsinn Zuhause eigentlich wirklich liegt, und es breitet sich in mir eine gewisse Sehnsucht nach einem solchen Leben aus
(keine Bange, ich komm´schon wieder nach Hause, auch wenn es auf den Tua-motos keinen einzigen Zahnarzt gibt – schon verlockend!).

Weitere philosophische Ergüsse meinerseits möchte ich Euch aber denn doch ersparen, wie gesagt, heute war „nichts los“! ;-)))))

Jul

11

Andrea

Herrlich morgens ganz früh vor einer solchen Kulisse ins Meer zu springen und ein paar Runden um das Boot zu schwimmen.
Wogende Palmen im Hintergrund, in deren Wedeln sich das erste Licht der Sonne bricht, ein wirklich weißer Sandstrand mit einer leichten Dünung, die einen aber fast umhaut, wenn man drin steht.

Am Tag zuvor wurden wir schon von den anderen Yachties darauf aufmerksam gemacht, dass es mittags ein von den Einheimischen organisiertes Barbeque am Strand geben würde. Im Laufe des Vormittags wurde dann auch die Uhrzeit bekanntgegeben, um 13.30h sollte es los gehen. Jeder sollte sein eigenes Geschirr, Besteck und Getränke mitbringen.

Tatsächlich ging es auch pünktlich los, fast alle Yachties aus der Bucht nahmen daran teil, ich schätze, wir waren ca. 20 Personen.

Einige hatten auch ihre Kinder dabei, die in der Dünung am Strand viel Spaß miteinander hatten, trotz unterschiedlicher Nationen und Sprachen.

Es gab gegrillten Fisch, 2 Varianten von Poisson Cru, Schweinefleisch, Ziegencurry und diverse Beilage, darunter auch Brotfrucht – alles super lecker (Ziege habe ich nicht probiert). Als Nachtisch gab es Bananen frisch von der Staude und Kokosnuss.

Ein Einheimischer zeigte allen, auf welche Art sich Kokosnüsse mit der Machete zerlegen lassen, je nachdem, ob man nur das Fruchtfleisch möchte oder aber auch die Kokosmilch trinken will. Man konnte sich auch an einem Werkzeug versuchen, mit dem das Fruchtfleisch aus einer halben Kokosnuss herausgeschabt wird.

Für uns war es auf jeden Fall sehr interessant, mit vielen Weltumseglen aus allen möglichen Ländern reden zu können. Wir waren auf jeden Fall die einzigen Urlauber, alle anderen waren schon jahrelang unterwegs und hatten noch viel vor.

Für mich sehr beneidenswert. Auffällig ist, dass sehr viele junge Leute – teils mit Kindern auch im schulpflichtigen Alter und sehr viele ältere Segler, also Frührentner und Rentner unterwegs sind. Jedenfalls haben uns alle bedauert, weil unsere Tage hier gezählt sind und wir bald nach Hause fliegen müssen.

Jul

10

Petra

Heute sind wir nochmal zurück in die Bucht von Hanamoenoa, unsere erste Anlaufbucht hier auf den Maquesas.
Martin hatte noch am Boot zu werkeln, so dass wir einen ganzen Tag lang nichts, aber auch gar nichts vor hatten.

Nach dem Aufstehen direkt ins kristallklare Meerwasser springen zu dürfen, ist einfach herrlich! Falls ich mich wiederhole, so sorry, aber das ist einfach ein Luxus, der mit Geld nicht zu bezahlen ist.
Genauso verhält es sich mit dem traumhaften Strand, an dem meistens weit und breit niemand zu sehen ist und schon gar kein Handtuch, das ja sehr gerne von Touristen
aus einem ganz bestimmten, mir sehr gut bekannten Land gerne zum Reservieren der schönsten Plätze meist schon vor Sonnenaufgang platziert wird.

Hier hast Du unberührte, unverschmutzte Natur (Yachties scheinen auch ein besonders umweltbewußtes Völkchen zu sein!), wie ein Bild aus einem Reiseprospekt, ohne Photoshop, auch das bekommt man als normaler Tourie nur noch sehr selten zu sehen, und ohne langwieriges Kraxeln oder Wandern schon gar nicht.

Zwischendurch ein bisschen schnorcheln, zwar nicht mit einem so spektakulären Szenario wie auf Fakarawa, aber für mich Gelegenheitsschnorchler immer noch toll, Papageienfische, Wimpelfische (weiß ich von Andrea) und irgendwelche wunderhübschen Fische in allen Farben, manche „grasten“ auf dem Sandboden wie Kühe bei uns auf der Wiese, andere knabberten eifrig an den Korallen, ist doch toll, dass es hier zwei Welten anzuschauen gibt – unter Wasser und über Wasser – und beide sind einfach wunderschön!

Abends gibt es dann einen „Sundowner“ in der Hängematte oder am Strand, ebenfalls unbezahlbar und unvergesslich.

Jul

9

Andrea

Nach einer entspannten Nacht – da ohne Wache – und unserem üblichen gemütlichen Frühstück verließen wir die schöne Bucht Hanamoenoa in Richung Hiva Oa.
Wir ankerten außerhalb des kleinen Hafens von Atuona, der ziemlich gut besucht war von vielen Yachties.

Für die meisten Yachten ist dies der erste Stop, wenn sie aus Richtung Panama bzw. Galapagos auf den Marquesas ankommen und hier auch einklarieren.

Hiva Oa ist bekannt für seine beiden berühmten Künstler, den Maler Paul Gauguin und den Sänger Jacques Brel, die beide hier lange Zeit gelebt und gearbeitet und dann gestorben und auf dem hiesigen Friedhof begraben sind.

Abends waren wir dann in der kleinen Pension Relais Moehau zum Essen, wir hatten alle den „Poisson cru“ in Kokosmilch (in unserem Fall aus Thunfisch) – sehr, sehr lecker! Die Portionen sind riesig, obwohl es sich nur um eine Vorspeise handelt, es wäre nichts mehr in uns reingegangen!

Was wirklich nett ist bei den ganzen Lokalen in Atuona, sie holen einen zum Essen ab, wenn man will und bringen einen auch wieder zurück – in unserem Fall zum Hafen.
Wir sind allerdings getrampt (zumindest Petra und ich – die Jungs mussten laufen, weiß auch nicht, warum 🙂

Jul

8

Petra

Bei meiner 3 – 5 Uhr Wache kamen die ersten Lichter in Sicht, hurra, es gibt wieder festen Boden unter den Füßen!

Um 6 Uhr ankerten wir in einer wunderschönen kleinen Bucht und meine erste Amtshandlung nach den üblichen Landeverrichtungen war ein Sprung ins Wasser – heaven!!!!
Die Sonne ging gerade auf, einfach herrlich!

Danach gab es ein gemütliches Frühstück wie immer und dann machten wir uns mit dem Dinghi auf in die „Stadt“, Vaitahu.
Dort ging es direkt zu „Chez Jimmy“, der einzigen Bar weit und breit und bestellten – Wlan ;-))))!
Dazu gab es herrlichen Kaffee, die Zutaten kamen direkt auf unseren Tisch: 4 Tassen mit heißem Wasser und je ein Glas mit Kaffeepulver, Zucker und Milchpulver, was will man mehr, wenn man Netz hat…….

Nach den ersten heruntergeladenen Nachrichten schaute ich mich ein bisschen um, nach vorn der palmenbesetzte Strand und das glitzernde Meer, nach hinten die beeindruckenden wolkenverhangenen grünen Abhänge der Insel, schon beeindruckend.

Wir bestellten bei Jimmy gleich Obst, weil wir inzwischen „blank“ waren, eine einzelne mickrige Mango und einige verschrumpelte Limetten waren übrig geblieben.

Der Rundgang durch den Ort war interessant, aber auch sehr übersichtlich. Eine kleine Kirche, das Rathäuschen, die Post, ein winziges Museum mit einigen „Tikis“ im Hof, dann eine große Freilufthalle, in der die Frauen Bingo spielten – das war es eigentlich schon. Viele wunderschöne blütenbesetzte Büsche und Bäume, ein riesiger Mangobaum voll mit wunderbaren reifen Früchten (leider auf einem Privatgelände, selbstgekl….pflücktes Obst schmeckt ja bekanntlich am allerbesten!) und ein Baum, der alle seine wunderschönen gelben Blüten abgeworfen hatte und die jetzt den Boden verzierten, wirklich schön.

Nachdem wir wieder in der Bar angekommen waren, präsentierte uns Jimmy unseren Obsteinkauf, der war nicht von schlechten Eltern:
bestimmt 4 kg Grapefruit, 2 kg Mangos, einige Papayas und gefühlt Hundert Limetten. Als ich ihm sagte, wir wollten eigentlich nur 10 Limetten, schaute er mich völlig entgeistert an und lachte mich aus, was er mir dazu auf Französisch sagte, konnte ich leider nicht verstehen. Da das Ganze aber sehr günstig war und er auch darauf bestand, daß wir den gesamten Limettenbestand einpackten, blieb uns nichts anderes übrig, als uns mit 3 schweren Rucksäcken und einem großen Plastikbeutel auf den Heimweg zu machen.

Dreimal dürft ihr raten, was es in den nächsten Tagen obstmäßig gibt…;-))))

Abends gab es ein schnelles, aber leckeres Omelett und dann war es endlich soweit, wir wurden in die Geheimnisse von „Mr. Wong“ eingeführt – endlich!
Da wir am nächsten Morgen ja ausschlafen konnten, ging es bis (für unsere Verhältnisse) spät in die Nacht zockermäßig ab, das hat wirklich Spaß gemacht.

Jul

7

Andrea

Man soll gar nicht glauben, wie gut es tut, einfach mal nichts tun zu müssen. Eigentlich fällt es mir immer noch ein wenig schwer, so einfach in den Tag hinein zu leben, lediglich unterbrochen von den Mahlzeiten und den Wachen, während derer man nach anderen Schiffen Ausschau halten und auch mal die Windgeschwindigkeit überprüfen muss, um ggf. dem Skipper Bescheid zu ge-ben. Also auch nicht wirklich anstrengend.

Seit letzter Nacht ist die See etwas rauher, der Wind hat zugenommen und die Wellen sind höher, was einen schön in den Schlaf schaukelt. Allerdings krachen auch ab und zu niedrigere Wellen an die Unterseite des Katamarans, was einen schon mal erschrecken lässt. Im Laufe des Tages wurde es wieder etwas ruhiger. Martin meint, dass wir bis morgen zur Mittagszeit in Tahuata ankommen werden.

Abends hat der Chef persönlich gekocht, es gab Chili con Carne, hat ganz vor-züglich geschmeckt.
Ich habe mich anschließend gleich ins Bett verzogen, da ich von 22h bis 1h Wache hatte und vorher noch eine Mütze voll Schlaf brauche.
Es ist schon erstaunlich, dass man trotz der ganzen Faulenzerei immer so früh müde ist.

Jul

6

Petra

Dritter Tag auf hoher See, und sie wird in der Tat höher und höher, diese See!
Während Martin seebärmäßig sein Schiff ruhig durchquert, purzeln wir restlichen Drei mehr oder weniger fröhlich über das Deck, ab und an noch ergänzt durch einen kräftigen Schwall Meerwasserdusche pur!

Ich fürchte, für meinen Teil habe ich „Meer satt“ jetzt ausgiebig erfahren und freue mich, wenn wir morgen wieder Land in Sicht haben.

Jeder, wirklich jeder Schritt wird zum Abenteuer, ich habe mich gestern abend schon gefragt, ob es wohl Skipper mit künstlichen Hüft- bzw. Kniegelenken gibt, ich kann es mir fast nicht vorstellen!
Der Gang unter Deck (wirklich nur zum Klo und für eine „Katzenwäsche“) wird dann auch noch eine zusätzliche Herausforderung für meine latent vorhandene Seekrankheit. Die Tabletten sind wirklich super und helfen auch wirklich gut, aber ich habe den leisen Verdacht, dass die im Waschzettel vermerkten möglichen Halluzinationen mich des nachts erwischt haben.

Zumindest habe ich einmal panisch bei meiner Nachtwache Martin aufgeweckt, weil ich am Horizont sehr große Lichter bemerkte, die unglaublich rasch auf uns zukamen (weil sie so schnell größer wurden). Als Martin dann an´s Steuer kam, war es der Mond!!! … dann vollends aufgegangen……nun ja….Tagsüber ist Gott sei Dank alles normal geblieben ;-)).

Außer den Wellenbergen und gelegentlichem Auftauchen einiger Seevögel leider alles ruhig.
„Leider“ deswegen, weil wir außer 3 bis 4 einzelnen fliegenden Fischen keinerlei maritime Fauna bewundern können (bis auf einen kleinen, toten, Kalmar, den es in der Nacht auf Deck geschleudert hat und der uns von irgendeinem schlauen Fisch auch wieder vom Angelhaken geklaut wurde!
Also wieder kein frischer Fisch.

Ich freue mich auf den nächsten Schnorchelgang und wer weiß, vielleicht kommen die Delfine und Wale ja auf der Rückfahrt, bei beinem nachfogenden Törn zurück zu den Gesellschaftsinseln, in Massen!

Jul

5

Andrea

Da ich in der Nacht von 22-1h und 5-7 h Wache hatte, war ich schon früh schlafen gegangen und wurde zu Beginn meiner „Schicht“ von Richard geweckt.

Draußen spannte sich in der stockdunklen, fast wolkenlosen Nacht ein gigantischer Sternenhimmel über uns, die Milchstraße wie ein breites, glitzerndes Band aus unzähligen Sternen.
Welch ein Unterschied zu unserem Himmel zu Hause!
Sehr viel später ging dann der Mond auf und das Wasser glänzte silbrig und erinnerte mich an die Folie, mit der die „Augsburger Puppenkiste“ in ihrem Puppentheater immer das Meer darstellte.

Morgens, nach einem ausgiebigen Frühstück, gab es nicht viel zu tun.
Martin legte die Angel aus (irgendwann müssen sie ja mal beißen), der Rest von uns las und schlief ziemlich den ganzen Tag.

Wind und Seegang nahmen etwas zu, so dass die Zubereitung des Abendessens schon eine kleine Herausforderung war (es gab Hühnerbrustfilet mit Champignon-Rahmsauce, Nudeln und eine Cole Slaw Vari-ante mit Apfel).
Es ist gar nicht so einfach, einen oder mehrere rutschende und hüpfende Töpfe und Pfannen gleichzeitig in Schach zu halten und sich selbst noch so zu stabilisieren, dass man nicht umfällt.

Das war unser zweiter Tag unserer Überfahrt zu den Marquesas.

Jul

4

Petra

Nachdem Richard und Andrea morgens um 6 Uhr wunderbar frische Baguettes aus der Dorfboulangerie geholt hatten (und dabei gefühlt das ganze Dorf trafen, die ebenfalls alle Arme voller Baguettes trugen), gab es wieder ein gemütliches Bordfrühstück mit Blick auf´s Meer und auf den palmenbewachsenen Strand.

Danach erkundeten die beiden nochmal etwas großflächiger das Dorf, ich hoffte immer noch auf die Ankunft des Versorgungsschiffes, um nochmal den Frischproviant für die lange!!! viertägige Überfahrt zu den Marquesas aufzustocken. Leider verging der Vormittag ohne die Ankunft und so entschlossen wir uns, doch schon am Nachmittag weiterzusegeln.

Vorher ging es allerdings nochmal zu einem wunderschönen Schnorchelankerplatz an einem der zahlreichen Riffe, das für diesen Tag unser „Hausriff“ wurde.

Auch hier war es für mich wieder atemberaubend und auch ein bisschen nervenkizelnd, das Riff zu umrunden, denn es konnte ja jederzeit hinter der nächsten Koralle wieder etwas auftauchen, was ich bisher noch nicht gesehen hatte und womöglich sogar zumindest bedrohlich auf mich Anfänger wirken konnte – Drückerfische, Muränen, Barracudas, who knows….. an die schwarzspitzigen „Freunde“ von Andrea war ich ja inzwischen schon etwas gewöhnt.
Alles war wunderschön, Fischschwärme in gelb, in schwarz in silber, ganz kleine leuchtend türkisfarbene Fischlein, „Sergeants“, die wohl Unterwasser zirpen sollen wie Grillen und etliche andere.
Da es keinerlei Strömung gab, konnte ich völlig relaxed über die Korallen schweben und schaute mir von den beiden erfahrenen Tauchern die richtige Haltung ab (Hände vor dem Bauch gefaltet) und ließ mir erklären, was z.B. eine „Putzerstation“ ist.

Dort warten kleine Fischlein auf „Kundschaft“ (andere größere Fische), die sich putzen lassen (gespreizte Kiemen, Haie zeigen eine besstimmte Körperhaltung, die bedeutet: „ich möchte jetzt geputzt werden und fresse euch nicht“).

Wieder an Bord legten wir uns alle auf unsere Lieblingsplätze (ich mag die Schattenseite, am besten auf der „Original super-soft“ Matratze), dösten, schliefen oder versanken wie ich in ihrem jeweiligen Lieblingsbuch („Unterleuten“ von Juli Zeh, ein super extraklasse Buch).

Um 4 Uhr ging es los – auf große Fahrt zu den Marquesas, jetzt nutze ich die Zeit bis zum Abendessen für den Blog, danach heißt es ganz schnell mindestens zwei Mützen voller Schlaf zu nehmen, weil ich heute die „Hundswache“ zwischen 1 und 3 Uhr habe.

Jul

3

Andrea

Nach einer ereignislosen und ruhigen durchsegelten Nacht erreichten wir frühmorgens das Atoll Makemo. Wir ankerten zunächst in einer Bucht, frühstückten gemütlich und schnorchelten anschließend im kristallklaren Wasser. Die Korallenblöcke lagen ziemlich tief, trotzdem konnte man die kleinen Rifffische gut sehen, zwei Schwarzspitzenhaie ließen sich auch blicken.

Martin ließ die Drohne aufsteigen und über die Insel bis ans Außenriff fliegen. Das dabei entstandene Video zeigt schön die Vegetation auf der Insel (hauptsächlich Kokospalmen) und die Dünung auf der anderen Seite.

Anschließend fuhren wir weiter nach Pouheva, dem Hauptort von Makemo, direkt am Arikitamiro Pass gelegen.
Wir hatten gehofft, dort nochmals tauchen gehen zu können, aber leider hat die einzige Tauchbasis vor Ort den Betrieb aufgegeben.

Wir liegen direkt am Pier, welcher für den kleinen Ort etwas überdimensioniert scheint. Doch mussten wir nochmals kurz den Anlegeplatz wechseln, da für den nächsten Tag das Versorgungsschiff erwartet wurde und dessen Anleger freigehalten werden musste.

Offenbar kommen nicht viele Touristen mit Yachten nach Makemo, wir wurden jedenfalls von den Kindern begrüßt und bestaunt und ein paar Minuten später kam auch schon die Polizei mit insgesamt 4 Mann, um unsere Pässe zu kontrollieren, einer wichtiger als der andere, aber sehr freundlich.

Jetzt stand erstmal ein Rundgang durch das Dorf auf dem Programm.
Pouheva ist ein Verwaltungszentrum der Tuamotos und hat daher außer der Polizeidienststelle auch andere Behördengebäude. Es gibt eine ziemlich große Schule und einen ganz niedlichen Kindergarten. Außer zwei Kichen und einem Leuchtturm gibt es allerdings sonst nicht viel zu besichtigen. Die Leute sind alle superfreundlich, es gibt mehrere Lebensmittelgeschäfte, deren Angebot sich jedoch stark in Grenzen hält, man merkt, dass es Zeit wird, dass das Versorgungsschiff kommt und die Warenbestände wieder aufgefüllt werden.

Wir deckten uns mit etwas Wurst und Käse ein, um für die lange Überfahrt zu den Marquesas gewappnet zu sein. Frisches Obst und Gemüse gab es leider nicht.

Es ist sehr auffällig, wie sauber und ordentlich das Dorf ist, hierauf wird offensichtlich großen Wert gelegt.

Auf dem Rückweg zur VAVA-U kamen wir an der Post vorbei, wo es tatsächlich einen kostenlosen Hotspot von VINI gab, was wir natürlich gleich ausnutzten.

Anschließend kochten wir unser Abendessen, einen ebenso schmackhaften wie gesunden Gemüseeintopf und gingen wie immer zeitig ins Bett.

Jul

2

Petra

Wieder ein wunderschöner Morgen mit Postkarendidyll rundherum, nun bin ich schon über eine Woche hier und Schönheit der Landschaft um mich herum ist immer noch unglaublich.
Von Ferne ist eine kleine Regenfront zu sehen, ich mache sicherheitshalber schon mal „Luken dicht“, bevor ich ins Wasser hüpfe und richtig, kaum bin ich im Wasser, beginnt es zu schütten.
Die natürliche Dusche nutze ich natürlich gleich aus, schäume mich ein und lasse mich mit der riesigsten überhaupt vorstellbaren „Rainshower-Dusche“ berieseln, 360-Grad-Südseepanorama inbegriffen!

Mittags gehen Andrea und Richard zum Tauchen und ich fahre mit, um „einfach mal so“ ein bisschen am Anleger zu schnorcheln.

Es werden wohl auch Schnorcheltouren angeboten, aber ich habe verpasst, mich dort anzumelden. Der supernette, seeeehr charmante Tauchguide erklärt mir, wo ich ins Wasser gehen soll, um mit der Strömung zu schnorcheln und dann auch wieder gut aus dem Wasser zu kommen. Außerdem gibt er mir noch eine Boje mit, damit ich nicht unter die Propeller komme, wirklich sehr freundlich und fürsorglich.

Der ortsansässige Boxer (Hund;-))!) beäugt mich interessiert, wie ich mir Schnorchel und Flossen anziehe (gestern hat er sich die Haifütterung im Wasser sitzend angeschaut, ob er meint, es gäbe wieder Frühstück für die Haie???), und dann geht es los. Gleich nach ca. 5 Metern fängt die Korallenlandschaft an, ich kann es wirklich nicht glauben, sofort bin ich komplett in der schönsten nur vorstellbaren Unterwasserwelt, ich kann mich kaum satt sehen an den Korallen und bunten Fischen, sogar ein recht großer „Napoleon“ ist dabei, wahrscheinlich Sohn oder Tochter des hiesigen riesigen Napoleons, der aber gerade wegen der vorangegangenen Tourieinvasion das Weite gesucht hat (hier haben vor wenigen Tagen die „Grouper“ gelaicht, muss wohl eine absolute Attraktion sein).

Dann bin ich an der Riffkante, die hinunter zur Südpassage führt, in der gerade Andrea und Richard tauchen. Es ist der Wahnsinn: für mich Gelegenheitsschnorchlerin, die immerhin noch vor der großen Korallenbleiche in der Karibik war und ansonsten auch schon auf Sri Lanka und auf den Seychellen geschnorchelt bin, der absolute Hammer!!! Ich weiß nicht, wo ich zuerst hinschauen soll – rechts von mir die Korallenwand in allen Farben mit MASSEN von Fischen in unterschiedlichsten Formen und Farben, mal im Schwarm, mal einzeln, und links von mir der dunkelblaue Abgrund, der mich ein bisschen nach Luft schnappen läßt, obwohl ich ja genau weiß, dass ich nicht „runterfallen“ kann.

Dann kommt der Moment, für den mich ja Andrea Gott sei Dank gewappnet hat: ein ziemlich großer „Freund“ (Schwarzspitzenriffhai) kommt direkt auf mich zu – ich wiederhole immer nur mantramäßig, „Du entsprichst nicht dem Beuteschema, Du bist keine Beute“, an Land würde ich pfeifen…

Betont lässig schwimme ich an ihm vorbei – puh! Dann merke ich, dass ich den Ausstieg verpasst habe (wen wundert´s), und ich muss umkehren und gegen die Strömung schwimmen. Heilig´s Blechle, auf einmal wird es richtig anstrengend! Gott sei Dank sind es nur wenige Meter, aber mein Sportprogramm für heute ist erledigt!

Auf dem Steg beobachte ich dann das Schnorchelboot, wo mit viel Gejohle und Geplansche eine kleine Party gefeiert wird und freue mich über mein perfektes Unterwasserabenteuer.

Um 15 Uhr legen wir ab zum nächsten Atoll, das abendliche Wachegehen unter einem mond- und wolkenlosen, aber dafür reichlich mit Millionen von Sternen verziertem Himmel inklusive dreier! Sternschnuppen rundet diesen Tag im Paradies fürstlich ab.

Jul

1

Andrea

Heute waren Petra und ich schon direkt nach Sonnenaufgang mit meinen Freunden, den Schwarzspitzenriffhaien vor einer traumhaften Kulisse von lauter kleinen, mit Kokospalmen bewachsenen Inselchen, schnorcheln.

Nach dem Frühstück ging es dann mit dem Dinghi zum Tetamanu Village, bei dessen Tauchbasis wir uns am Tag zuvor zum Tauchen angemeldet hatten. Im flachen Wasser der Lagune direkt am Resort tummelten sich eine unglaubliche Anzahl von Schwarzspitzenriffhaien, immer schön in der Nähe der Stege, wohl in der Hoffnung, etwas zum Fressen abzustauben.

Sowohl unter dem Steg des Restaurants als auch der Tauchbasis halten sich Hunderte von Barschen sowie etliche große Papagaienfische auf, die reglos in der Strömung stehen.
Unsere ABC-Ausrüstung und Atemregler hatten wir dabei und mussten daher nur Jackets und Richard (weil Weichei ??) einen Shorty leihen, ich war mit Bikini und T-Shirt tauchen, das Wasser hat schließlich 28°C.

Nach einem kurzen Briefing ging es mit dem Tauchboot raus durch den Südpass ans Außenriff.
Nach dem Abtauchen kamen wir in den Kanal des Passes und schwammen Richtung Lagune. Unter uns schneeweißer Sand und rechts von uns ein traumhaftes Riff mit sehr gesund aussehenden Korallen aller Art, hauptsächlich aber Hartkorallen, bevölkert mit vielen verschiedenen Rifffischen.

Kurz darauf tauchten die ersten Grauhaie auf und je weiter und tiefer wir in den Kanal tauchten, wurden es immer mehr, es waren Hunderte von Tieren, von teilweise beachtlicher Größe, aber auch einige kleine, offenbar junge Exemplare.
Die Wall of sharks besteht aus drei Teilen, überall schwimmen die Haie in der Strömung hin und her und lassen sich gut beobachten. Es gab auch einige Weißspitzenriffhaie sowie einen schönen großen Adlerrochen.

Der Tauchgang endete dann direkt nach ca. 50 Minuten bei der Tauchbasis am Steg mit den Barschen, wo wir auch noch kurz den Sicherheitsstop machten.

In der Zwischenzeit hatte Martin die VAVA-U „umgeparkt“, da an unserem ursprünglichen Liegeplatz das Ankern angeblich verboten ist.
Sie liegt jetzt auf der anderen Seite von Tetemanu Village in etwas tieferem Wasser.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Relaxen und Lesen bzw. Schlafen.
Abends baute Martin dann den Grill auf und wir grillten Steaks mit Rosmarinkartoffeln und Salat.

Wie üblich, waren wir auch heute wieder ziemlich früh müde und gingen daher zeitig in die Koje.

Jun

30

Petra

Nach einem weiteren Besuch in der Crèperie für einen Café mit Internetverbindung (oder eine Internetverbindung mit Café, wie auch immer), segelten wir bei einem kräftigen Wind durch die Lagune zur Südpassage, vorbei an vielen Bojen, an denen in der Tiefe die berühmten Perlen „gezüchtet“ werden.

Martin erzählte uns, dass eine Muschel dreimal eine Perle produzieren kann, wobei die erste Perle meist die Größte ist.

Nach gut 4 Stunden lag dann die Südpassage vor uns, ein paradiesisch anmutendes Fleckchen Erde bzw. Wasser, es fehlte wirklich an nichts (außer etwas mehr Wasser unterm Kiel, aber dazu später). Alle Farben von Blau, Türkis, Grün und Goldgelb im Wasser, am Himmel und an Land, die man sich nur vorstellen kann, dazu palmenbewachsene Inselchen und auch gleich zwei Schwarzspitzenhaie, die uns begrüßten.

Es war schon recht spät, und da Andrea und Richard noch ihren Tauchgang für den nächsten Tag buchen wollten, fuhren wir mit dem Dinghi in Richtung Motu Tetamanu, oder wie auch immer man eine Ansammlung von ca. 10 sehr pittoresken Hütten nennen mag.
Der direkte Weg führte leider in seeehr flaches Wasser, und nachdem das Dinghi mehrmals mit den Korallenbänken in Kontakt kam musste Martin einen recht großen Bogen fahren, um heil anzukommen.

Das kleine Resort sah aus wie aus einem Katalog für Südseereisen, kristallklares Wasser, zwei bunt geschmückte Anlegestege und die Tauchstation, deren gut gelaunter Chef uns gleich in Empfang nahm.

Die etwas weniger gut gelaunte Bardame luchste mir gleich 500 polynesische Francs ab für eine Internetverbindung für uns Vier, leider funktionierte der Code nur beim ersten Handy und als ich nachfragte, legte sie mir weiterhin übellaunig den 500er wieder hin und zuckte die Achseln, na ja, EIGENTLICH wollte ich mich ja auch ein wenig im digitalen Fasten üben, gell?

Mit dem letzten Sonnenlicht ging es wieder zurück zum Boot, und – HandyApp NAVIONICS sei Dank – ohne weitere Bodenberührungen.

Die Nacht war sehr, sehr schwarz, die Sterne funkelten um die Wette und nach einem schnellen, aber wohlschmeckenden Spaghetti-Carbonara-Gericht fielen wir satt und außerordentlich zufrieden in unsere Kojen, wo uns leises Plätschern und sanfte Wellen beim Einschlafen begleiteten.

Jun

29

Andrea

Am Nachmittag kam dann das Fakarava-Atoll in Sicht.
Wir sind durch den Nordpass in die Lagune gesegelt und haben dann vor dem kleinen Dorf Rotoava inmitten etlicher anderer Segelyachten geankert.

Da die Batterie des einen Motors defekt war und er sich auch nach mehreren Versuchen nicht starten ließ, musste Martin eine neue Batterie besorgen.
Darüber hinaus hatte Richard an einem Zahn Schmerzen und wir wollten sicherheitshalber Antibiotika besorgen, für den Fall, dass es schlimmer wird.

Wir fuhren also mit dem Dinghi an Land und erkundigten uns nach einem Arzt. Einen solchen gibt es nicht auf der Insel (der Zahnarzt kommt nur einmal pro Jahr vorbei – und wenn man den Einwohnern so auf den Mund schaut, wohl hauptsächlich zum Zähne ziehen. Sogar ganz junge Leute haben große Zahnlücken). Dafür gibt es aber eine Nurse, die sozusagen als Allround-Fachfrau für alle kleineren und größeren medizinischen Probleme zuständig ist.

Zähne zieht sie allerdings nicht. Obwohl an diesem Tag Feiertag war (Unabhängigkeitstag) war die überaus nette Nurse bereit, zu ihrer kleinen Praxis zu kommen und gab Richard eine ausreichende Menge Antibiotika.
Kostenlos!

Das muss man sich mal vorstellen, nicht vor allem anderen die Frage nach dem Krankenkassenkärtchen. In Französisch Polynesien ist die ärztliche Versorgung auf den abgelegenen Atollen grundsätzlich kostenlos.

Martin hatte inzwischen auch eine Ersatzbatterie gefunden.

Anschließend fuhren wir zur Crèperie La Paillote direkt an der Lagune zum Essen. Dort gibt es nämlich kostenloses WLAN und wir konnten alle unsere Mails und sonstigen Nachrichten abschicken.

Die Crèperie ist sehr idyllisch, Tische und Stühle stehen direkt auf dem feinen Korallensand und man fühlt sich durch die Reggae-Musik wie in der Karibik.

Nach dem Essen fuhren wir zur VAVA-U zurück und fielen mal wieder todmüde in die Kojen.

Jun

27

Andrea

Morgens fuhr Martin nach dem Frühstück noch kurz unseren Müll an Land und dann ging es los.

Das Großsegel wurde gehisst, leider war der Wind zum Segeln nicht ausreichend und wir mussten die ersten Stunden den Motor mitlaufen lassen.
Nachmittags frischte der Wind jedoch auf, die Genua konnte gesetzt und der Motor ausgestellt werden.

Welch eine himmlische Ruhe, man hört nur das Wasser rauschen und ein paar Geräusche vom Boot selbst.
Martin hatte bereits einen Plan für die Wachen der nächsten Tage aufgestellt. Nachts ist immer nach 2 Stunden Wachwechsel, tagsüber nach 3 Stunden.

Richard und ich hatten in dieser ersten Nacht beschlossen, unsere beiden Wachen gemeinsam zu halten, also von 1 h bis 5 h. Anschließend war Petra dran.

Es ist schon sehr magisch, bei Mondlicht, das im Meer glitzert wie eine silberne Bahn und einem unglaublichen Sternenhimmel nahezu lautlos durch die Nacht zu rauschen.
Ich glaube, das werde ich nie vergessen. Die Sterne sind so nah und hell, wir haben deutlich Jupiter, Mars und später auch die Venus ausgemacht.

Am nächsten Tag und auch während der darauffolgenden Nacht musste teilweise wieder der Motor mitlaufen, da der Wind nachließ.

Jun

26

Petra

Der nächste Morgen begann mit einem spektakulären Sonnenaufgang, den Andrea, Richard und ich im Wasser erlebten – wie wunderbar, auf der einen Seite die grünen Hänge der Insel, auf der anderen Seite das erste zarte Rosa-Orange, dass sich auf den Wolken abzeichnete, und wir mittendrin!

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es das erste Mal ins Dinghi (aufregend), und dann sausten wir der Stingray City entgegen!

Schon von Weitem leuchtete das Wasser helltürkis, es war schon recht trubelig und ich war echt gespannt, was uns da wohl erwartete.

WAS das war, erlebte ich nach dem ersten Abtauchen: ich schaute DIREKT einem Schwarzspitzenhai in die Augen, während links und rechts von mir die Stachelrochen vorbeischwebten, alles garniert mit etlichen bunten Fischen jeglicher Form, Farbe und Größe, das war ein echtes maritimes Unterwasserfeuerwerk!

Einige Einheimische verteilten Leckerbissen an die Rochen, die sich wirklich und wahrhaftig an den Menschen emporhangelten, das sah aus, als ob sie einen Mantel tragen würden, oben grau, unten weiß, der ständig in Bewegung war.

Ich stellte mich hin und schaute mir dieses Schauspiel völlig ungläubig an, und dann kam er, der Rochen, umschmeichelte mich sanft und ganz weich, es war einfach unglaublich!!!

Richard filmte und fotografierte, was das Zeug hielt, auch die beiden als erfahrene Taucher waren begeistert, vor allem von den „zutraulichen“ Haien.

Irgendwann wurde es dann aber doch zu voll (von Menschen), und wir trollten uns gen VAVA-U zu einem kleinen Snack.

Am Nachmittag hatten wir uns einen Aussichtspunkt als Wanderziel auserkoren. Es ging durch eine wunderschöne, aber seeeehr warme Landschaft bergan, und irgendwann gaben einige von uns auf, ok, Martin hat es geschafft!

Immer nach dem Motto, „der Weg ist das Ziel“ genossen wir den Spaziergang und fielen abends nach einem leckeren Abendessen wieder früh und müde in unsere Kojen.

Jun

25

Petra

Nach einer ungewohnten, aber sehr geruhsamen Nacht, einem weiteren Einkaufsvormittag (schließlich mussten noch 120 Dosen Bier „gebunkert“ werden) im Carrefour und einem Obst- und Gemüserausch bei einem fliegenden Händler an der Straße (Avocados, Maracujas, Bananen, Tomaten, Ananas und wunderbare Mangos) ging es los!

Nach einer, nein mehreren Sicherheitsbelehrungen und den „Do´s and Don´ts“ auf einem Segelschiff (davon gibt es auch ne Menge!!!) fuhren wir zunächst zum Tanken und dann – ab in die Südsee!!!!

Unser erstes Ziel: Mo`orea, die angeblich schönste Insel der Gesellschaftsinsel, begrüßte uns mit einem wirklich beeindruckenden Panorama, bizarr geformten Felsen, wolkenverhangen und irgendwie geheimnisvoll!

Wir ankerten in der Baie d´Opunohu und Andrea und Richard sprangen sofort schnorchelnder Weise ins türkisfarbene Nass, während Martin schnorchelnder Weise seinen Schiffsrumpf inspizierte. Ich erfreute mich am Bordhund unserer Nachbarn, der zuerst auf einem Surfboard herumturnte und danach fröhlich an Bord spielte.

Nach einem wunderbaren Sonnenuntergang gab es ein frühes Abendessen und alle verschwanden todmüde in ihren Kabinen, voller Vorfreude auf den nächsten Tag, denn Martin hatte uns eine Fahrt zur „Stingray City“ versprochen.