Jan

10

Lucia, Alexandra und Marco

aus HandgegenKoje.de

Absolut vertrauenswürdig
  • Törn im Januar 2020, Seegebiet/Strecke: Neuseeland, Northland: Great Barrier Island, Bay of Islands

Skipper Martin hatte immer die dem Wetter und den Bedürfnissen der Mitsegler entsprechenden Vorschläge, denen man sozusagen blind vertrauen kann. So hatten wir unter anderem einen genialen Aufenthalt bei den Poor,Knights Islands, da wir auf Martin gehört haben und einen Tag später als vorgesehen hingesegelt sind.
Die vava-u ist für mich ein Katamaran mit unglaublich viel Komfort. Für mich ist ein Geschirrspüler an Bord nicht alltäglich.
Die Wassersport Ausrüstung ist ein weiteres großes Plus.
Martin ist ein sehr ruhiger Mensch, sodass man 100% Erholung findet. Hier ist kein Party Boot ;).
Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, komme ich sicher wieder!
Gute Reise bis dahin! Lucia

Jan

9

Lucia

Da uns die gestrige Entdeckungsreise durch die Poor Knights Islands und hier wiederum ganz besonders die Fahrten in die Höhle so begeistert haben, kommt Martin früh morgens dem Wunsche nach, noch einmal eine Runde mit dem Dinghy zu drehen. Das Ziel ist die Höhle mit dem ganz besonderen Lichteinfall von oben. Gestern ergaben sich dadurch besonders schöne Farb-Effekte an den Wänden. Heute scheint die noch tief stehende Morgensonne die Höhle ohnehin auszuleuchten, die Effekte sind anders. Doch Lucia, die gestern bei die Atmosphäre hier sogar feuchte Augen bekommen hat, schwärmt weiter: „Das ist mein Lieblingsplatz in Neuseeland!“. 53 Seemeilen weg von der Marina Marsden Cove, nur mit einem Boot und nur bei guten Seebedingungen erreichbar. Ein mystischer, magischer Platz. 

Um 10:30 treibt der uns Wind mit anfangs nur 2-2,5 Knoten Richtung Törnende. Das darf gerne noch länger dauern ! Dass der Wind später zunimmt und wir mit 7-8 Knoten im Vergleich schon fast aufs Ziel zurasen, hat einen riesigen Vorteil:

das Restaurant ist nach Ankunft um 19:30 noch geöffnet! Da wir am ersten Abend hier schon sehr gut gegessen haben ist die Speisekarte noch im Gedächtnis geblieben und jeder hat die Bestellung gedanklich schon aufgegeben. Doch im neuen Jahr gibt es eine neue Speisekarte! Nun ist Flexibilität angesagt. Die eine Lammkeule wird zum Fisch des Tages und die andere zu Muscheln. Die Käsetorte mit Beeren ist der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Törns. 

Bei fast Vollmond klettern wir mangels Zutrittskarte (die beim Einchecken bis 17 Uhr ausgegeben wird) über die Absperrung zur uns lieb gewonnenen VAVA’U. Die letzte Nacht im für uns alle kurzzeitig gewordenen, schwimmenden Zuhause bricht an…

Danke Vava’u, danke Martin, danke Christian! Ihr seid ein tolles Team!

Jan

8

Lucia

So gehen wir morgens an Land, um erstmals in einem Café zu frühstücken. Während die letzten kleinen Einkäufe (Wein, Beeren und Eier) getätigt werden, bestellt Martin die neue Kaffeemaschine aus Deutschland. Der Tag fängt gut an. Doch noch erahnt keiner, was er später noch zu bieten hat!

Da Christian nach einem Friseur Ausschau hält, Alexandra erzählt, sie wollte immer schon mal Haare schneiden und Lucia meint, dass sie ihrem Aussehen gegenüber reichlich distanziert sei, gibt es bei Abfahrt ein tolles Beauty Projekt. In Alexandra schlummern versteckte Talente und Lucia ist danach noch hübscher (bzw. sieht sie laut Christian so aus wie vorher).

17 Meilen und einen Mittagsschlaf später: 

Whouw. Phantastisch! Die Crew ist sich einig! DAS ist das HIGHLIGHT des Törns! Yeah! Traumhaft. Genial. Begeisternd. Und obwohl das Herz jubiliert, ist die Umgebung einladend, sie schweigend zu genießen: die POOR KNIGHTS ISLANDS. 

 

Nachdem die Maori im frühen 19. Jahrhunderts (1823) das heilig gesprochene Gebiet der poor knights Islands verlassen haben wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Man darf die Inseln nicht betreten. Aber man darf – und wir tun dies auch – davor ankern, mit dem Dinghy in die Höhlen fahren, schnorcheln bei 18 Grad und auf der Vava’u den Sonnenuntergang zwischen den Felsen beobachten während man der Brandung lauscht. 

Christians Kochkünste erfreuen uns noch zum letzten Mal, was ihn wiederum auch erfreut. 

Als einziges Boot hier genießen wir die außergewöhnliche Einsamkeit der poor knights Islands und seinen Sonnenuntergang. 

Ein grandioser vorletzter Tag dieses Weihnachts- und Silvestertörns. Danke, Martin! You are the best 🙂

Jan

7

Lucia

Doch wir haben den Käpt’n Baker! Das ist noch viel besser! Er macht uns heute eine köstliche Aprikosen-Yoghurttorte.

Kulinarisch bleibt der gesamte Tag interessant. Am Vormittag kommt ein kleines Boot bei uns vorbei – ein Papa mit zwei Söhnen, die vom erfolgreichen Fischen zurückkommen und uns einfach einen Fang schenken :). Hausgemachte Fish n Chips sind ja doch die besten!

Der Wind ist sehr stark, der Himmel bewölkt, die Temperatur steigt heute nicht über 18 Grad. Martin berät uns während des gesamten Törns immer gut und schlägt vor, die Fahrt zu den Poor Knights Islands auf morgen zu verschieben. So segeln wir nach Tutukaka, das wir vom letzten Jahr, also vom 29.12. schon kennen. Es nieselt manchmal und am liebsten würden sich alle mit einer Daunendecke und Wollhaube in der Koje verkriechen. Ein optimaler Tag für Marco und Martin, um stundenlang die Kaffeemaschine zu reparieren. Marco fasst zusammen: M & M haben die Maschine endgültig kaputt repariert.

Doch die Internetverbindung ist gut, bald ist kommen einige neue Maschinen in die nähere Auswahl. Und das Wichtigste: die Apricosentorte schmeckt auch mit Tee gut! Um der Kälte endgültig zu trotzen tanzen sich Alexandra, Lucia und Marco mit Salsa warm. Dem Christian wird schon beim Zusehen heiß und Martin verschläft das ganze Spektakel – der Koffeinentzug macht sich bemerkbar ;).

Jan

6

Lucia

Von URUPUKAPUKA über  Paihia nach OAKURA. Nach 46 Seemeilen ist der Himmel über uns wieder blau. Das lenkt uns gut von den derzeit wütenden Waldbränden Australiens ab. 

Christian bestellt in Oakura die neuseeländische Nationalspeise: Fish n Chips. Und charmant (oder hungrig?) wie er ist, bekommt er auf Nachfragen wo man hier Eier kaufen könne, spontan 6 von der Restaurantküche verkauft.

Da er eine halbe Stunde auf den Fish wartet (wird wohl gerade frisch gefangen… so unrealistisch ist das gar nicht!), ist das Dinghy für die Rückfahrt dann auch schon wieder komplett getrocknet. Alex und Marco gönnen sich inzwischen ein Eis – denn sobald die Sonne richtig heraussen ist, kommen Sommergefühle hoch! 

Um das Dinghy vom Strand ins Wasser zu ziehen kommen motivierte Strandspaziergänger zu Hilfe, die dann leider nasse Sportschuhe haben, was die gute Laune nicht trüben kann.

Nach Sonnenuntergang spielt erstmals Christian mit bei der Wizard – Kartenrunde. Das Ergebnis wird von einem anderen Spiel mal veröffentlicht, wenn er nicht so dramatisch verliert. 

Jan

5

Lucia

Der Vormittag beginnt mit einer Kanufahrt von Claudia und Stefan, nach der Stefan erstmals ins Wasser springt – 21 Grad können ganz schön kalt sein, da sind wir uns alle einig! 

Alexandra macht uns mittags köstliche Palatschinken, leider ungefähr 142 Stück zu wenig um die süße Crew nachhaltig zufrieden zu stellen. Martin ist unfreiwillig besonders fleißig: die Cafémaschine wird gleich von drei auftretenden Fehlern behoben. Wie gut, dass die alte Maschine noch vorhanden ist und nun als Ersatzteillager fungiert. Einige wollen bei der Reparatur hilfreich sein, doch schaffen es nur aufs Foto – Martin ist ein echter handyman (hat übrigens nix mit Mobiltelefon zu tun ;)). 

Unweit vom Ankerplatz, am Otehai Bay, ist heute Livemusik angesagt.

Lucia macht einen Ausruhtag am Boot, alle anderen werden bei der Überfahrt mit dem Beiboot von den Wellen angespritzt und leider dort auch nicht mehr ganz trocken, denn der Himmel verdunkelt sich… Um 16 Uhr ist es so finster wie kurz nach Sonnenuntergang. Von den Waldbrände in Australien kommt die Asche nun auch im Norden Neuseelands an. Es ist beeindruckend und bedrückend zugleich.

Jan

4

Lucia

Bei der wilden Überfahrt mit dem Beiboot vom Ankerplatz zum KERIKERI BASSIN haben alle mehr oder weniger Spaß und werden alle mehr oder weniger nass, was nicht miteinander im Zusammenhang steht. Lucia schmeißt sich ganz vorne bäuchlings als Gallionsfigur auf den gut aufgeblasenen Gummirand und noch vor Ankunft auf festerem Boden hilft der Wind, uns großteils wieder zu trocknen. Die letzten feuchten Stellen werden ausgesessen.

Claudia und Stefan besuchen den Zoo, der verschiedenste neuseeländische Vögel zeigt, unter anderem sehr bunte Papageien. Am liebsten hätten die beide die Käfige geöffnet und alle frei gelassen! Alexandra, Marco, Christian und Martin machen sich auf dem Weg zum WHAREPUKE Wasserfall und treffen dabei auf Lucia, die wie immer im Wald herumtrödeld und somit der Gruppe, die es sogar bis zu den eindrucksvollen RAINBOW FALLS schafft, auch bald wieder verloren geht. 

Heute müssen noch Einkäufe erledigt werden (Erdbeeren sind bei der Crew ganz hoch im Kurs!). Die Belohnung wartet im Restaurant mit guter Lage vor der Dingi Anlegestelle: Panacottaaaaaa! Da freuen sich die Buben! 

Es gibt auch einen Wunschbrunnen hier, doch wenn man da hindurchblickt sieht man ihn schon erfüllt!

Seglerisch erlebt die Crew etwas Neues: wir segeln nur mit der FOCK weiter, Richtung URUPUKAPUKA Island. Hier können wir jedoch nicht ankern – es ist viel zu weitläufig vor der Insel viel zu flach. So finden wir uns einen geeigneten Platz näher beim Festland. 

Da wir die Tage zuvor immer wunderbar gegessen haben gibt es heute zum Abendessen ebenso wunderbares Resteessen, vorwiegend vegetarisch, mit Ausnahme der Fleischstücke ;). 

Jan

3

Lucia

Zum Kennenlernen der Kultur eines Landes gehört in manchen Gegenden der Welt die landesspezifische Müllabfuhr dazu. Neuseeland überrascht uns mit einem System auf Wasser: die Segler dürfen in der Hauptsaison ihre Müllsäcke zu einem an bestimmten Tagen bereit stehenden Müllboot zur Entsorgung bringen. Ein freundlicher Neujahrsgruss, ein kleiner Beitrag (ca 5,- Euro pro Sack ) und schon ist die Vava’u wieder müllfrei. 

Um 11 Uhr rückt die ganze Crew zur Inselwanderung aus.

Die Insel MOTURUA ist unbewohnt und nur mit dem Boot zu erreichen, doch wie schon zu Silvester bemerkt: alle haben frei und alle haben ein Boot ! Glücklicherweise sind die meisten Besucher am Strandleben interessiert und so sind am Wanderweg immer wieder zahlreiche Vogelstimmen zu hören. Nach ca. 1,5 Stunden erfreuen aber auch wir uns am Strand. Wir können uns in der Mittagssonne im Schatten ausruhen, schwimmen, schnorcheln und Lucia wagt es sogar, vom Strand bis zur Vava’u zurück zu schwimmen.

Doch die wahre „Action“ kommt erst: um zur neuen Bucht zu segeln müssen wir erstmals aufkreuzen. Dieses nicht alltägliche Event begeistert alle MitseglerInnen!

Als Belohnung gibt es nach der Ankunft eine köstliche, kühle Zitronentorte. Alle sind von der Lemon Cheese Cake so begeistert, dass für die vegetarisch gefüllten Paprika am Abend kaum noch Platz im Bauch bleibt und sie daher auch noch für morgen reichen. 

Abends wird wieder Wizard gespielt, doch da diese Mal nicht wieder der Käpt’n gewinnt, kommt das nicht in den Blog… ;). 

Jan

2

LUCIA

In Russel befindet sich die älteste Kirche Neuseelands: „Christ Church“, 1836.

Ansonsten kann man in dieser Kleinstadt hübsch in einem Restaurant an der Uferpromenade speisen oder auf den Flagstaff Hill hinaufwandern um die Aussicht auf die rundum liegenden Buchten zu genießen. Auch das Museum ist einen Besuch Wert, denn die „Endaviour“ ist hier im Maßstab 1:5 nachgebaut, was vor allem unseren Skipper erfreut.

Die Überfahrt zur Moturua Island ist kurz und bündig. So kann das sommerliche Wetter für das vielfältige Wassersportangebot der Vava’u genutzt werden: Schnorcheln, Kanu, Fischen, Schwimmen und warm duschen.

Als es endlich kühler wurde (noch vor einer Woche hätten wir uns nicht gedacht, dass wir uns das wünschen würden) kann die Lemon Chees Cake für den morgigen Nachmittags-Café ins Backrohr. Martin bringt uns nach Sonnenuntergang das Kartenspiel „Wizard“ bei und gewinnt sogleich (das muss natürlich in den Blog, denn es sind mehr als 500 Punkte – die inzwischen bei den Spieleabenden magisch gewordene Zahl). 

Jan

1

Lucia

Der Sommer ist angekommen :). Heute ist es allerdings auch fast windstill. So nutzen wir die Strecke um mit den Motoren auch gleich den Stromvorrat aufzufüllen. Als wir uns der Bucht vor PAIHIA annähern ist unser Eindruck „Alle haben frei und ALLE haben ein Boot“. Sooo viel Verkehr!! Motor- und Segelboote, Fähren, Speedboats, Jetskis, Parasailer, Angler, Kanufahrer …. Martin schlängelt uns da souverän durch.

Nach den heutigen 22 Meilen finden wir trotz des großen Andranges ganz leicht einen guten Ankerplatz vor Paihia, inmitten anderer unterschiedlichster Festtagsgäste. In der Kleinstadt ist schon am Nachmittag der übliche Silvestertrubel.

Mit Martins Shuttelservice kann jeder Gast ganz nach seinem Geschmack den Tag und Abend verbringen, im bunten Treiben an Land oder ruhiger auf der VAVA-U beim Bordkino mit dem klassischen „DINNER FOR ONE“.

Noch vor Mitternacht versammeln wir uns wieder auf unserem schwimmenden Zuhause um mit Champagner und VAVA-U-Misu (einer besonders guten Abwandlung des klassischen Tiramisu) das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen! Die Stadt Paihia bietet ihren zahlreichen Gästen ein grandioses Feuerwerk. Dieses wird von einem Boot in der Bucht abschossen – besser gehts nicht. Wir haben erste Reihe fußfrei.

Nach dem Feuerwerk ist es relativ ruhig in unserer Umgebung und so sind wir am 1.Jänner munter und frisch genug, eine der wichtigsten Maori Kultur- und Geschichtsstätten zu entdecken: die WAITANGI TREATY GROUNDS. Nach 1 Stunde geführter Tour lässt manchen von uns bei der Tanz-, Sing- und Kriegsshow die Sehnsucht nach der Südsee erwachen.

Das informative Museum rundet den Besuch ab. Der Fußmarsch hin und zurück führt uns entlang der Strände Paihias, wo dem Wetter entsprechend viele Menschen picknicken, baden und entspannen. Claudia und Stefan hatten schon einen ähnlichen Ort besucht und wandern inzwischen in der Gegend um Opua. Durch die Whatsapp Gruppe sind wir dennoch bei Bedarf immer miteinander verbunden.

Beim folgenden gemeinsamen Großeinkauf können wir schon auf die Erfahrungswerte dieser Crew zurückgreifen und nehmen extra viel Käse, Erdbeeren, Kaffeebohnen und noch ein paar Fläschchen Wein aus Neuseeland. Nun sind wir bereit für die (kurze) Überfahrt nach RUSSEL.

 

Dez

30

Crew

…ergibt Folgendes für den heutigen 30. Dezember:

Drohne : Überraschung für morgen! 

hier nur eine KLEINE Vorschau:

Fisch: 2 von 13 landen auf dem Grill (bzw. Neudeutsch: „Be Be Qu“), die anderen sind zu klein und dürfen weiter schwimmen

Kanu: alte Walfangstation besuchen (2 von uns 7)

Wäsche: endlich wieder saubere Unterwäsche 

Ruhige Überfahrt: irgendwas mit 28 Meilen (plus/minus), also 29 (sagt Skipper)

Grillen : abgrillen des Jahres 2019

Schokokuchen und Brot überraschen mit ihrer ungeplanten Konsistenz 

Krasser Tag (sagt Marco)

Einmal ist keinmal, zweimal kommt in den Blog : Lucia schafft bei Romé über 500 Punkte (und verliert somit radikal).

Unsere Bucht heute:

Over and out.

Dez

29

Lucia

So macht Segeln Spaß! Alle helfen mit – und sogar der Wettergott ist uns gut gesonnen.

Der Wind treibt uns mit bis zu 11 Knoten mühelos die 52 Meilen bis vor die TUTUKAKA Marina.

Hier gönnen wir uns nach kurzer Einkaufstour und Spaziergang zum Abendessen Pizza und Muscheln. 

Dez

28

Heute schlafen alle besonders lange, denn während der Nacht nimmt der Wind zu und es schaukelt uns besonders tief in den Schlaf. Für Martin hat dies gegenteiligen Effekt – der Skipperschlaf wird in Alarmbereitschaft geschaukelt und nach dem Rundgang zieht Martin um 2:00 Uhr sicherheitshalber das Beiboot hoch und macht es fest.

Nach langem, geselligem Frühstück legen wir zur 22 Meilen langen Strecke vom Süden der Great Barrier Island (Shoal Bay) Richtung Katherine Bay im Norden ab. Da es schon der fünfte Tag auf See ist, beginnen die ersten Experimente, ohne jegliche Ingwer oder Seekrankheitstabletten auszukommen. Ui, evtl. doch zwei, drei Tage zu früh – schade ums gute Frühstück… 

Der Seegang ist heute erstmals so hoch, dass die Wellen über das Deck schlagen. Wir haben Großsegel und Genua im Einsatz, der Wind weht in optimaler Richtung. Auch nach dem Reffen des Großsegels reiten wir weiterhin immer wieder mit 10 Knoten über die Wellen. 

Nach knapp vier turbulenten Stunden ankern wir erneut in einer der wunderschönen Buchten vor der Great Barrier Island. Der Sandstrand sieht hübsch aus, hier möchten wir ein paar Sonnenstunden verbringen – lesen, spazieren, Yoga… Urlaubsfeeling pur. 

Dez

26

Lucia

Wir ankern vor zwei weiteren Buchten der eindrucksvollen Great Barrier Island. Sie ist übrigens die 4. größte Insel Neuseelands, nach Nord- und Südinsel und der Steward Island. So nehmen wir uns insgesamt drei volle Tage Zeit zum Entdecken der vielfältigen Natur, Wandern und Fischen. Kaiaraara Bay (Bush‘s Beach), Whangaparapara Bay und Shoal Bay bieten uns nicht nur optimal ruhige Liegeplätze mit schöner Rundumaussicht sondern auch mit dem Beiboot gut erreichbare Ausgangspunkte für die Landgänge. Der zweite Weihnachtstag bringt uns den herbeigesehnten strahlenden Sonnenschein und entsprechend frühsommerliche Temperaturen.

So macht sich die gesamte Crew in T-Shirts und kürzeren Hosen als bisher auf zu den „Hot Pools“. Die Route wurde zuerst gemeinsam durchgeplant – die Wahl fiel auf den etwa 5 Stunden langen Rundweg, startend über den „Tramline Track“ zu den Kauri Falls (toller Foto Stop !).

Die erste Etappe führt uns vorwiegend durch den Wald, der uns willkommenen Schatten spendet. Die in allen Reiseführern angepriesenen Hot Pools sind unser sehr heißes Ziel. Sogar etwas zu heiß, sodass bis auf Claudia es niemand wagt, komplett ins Wasser zu gehen. Immerhin werden die letzten Spuren des Antifoulings von Christians Füße im Hot Pool endlich abgelöst.

Nach großer, gesunder Jause machen wir uns über den Kaitoke Hot Spring Track durch die grüne Landschaft auf den Rückweg. Die letzte Strecke müssten wir über einige Kilometer lang auf der Whangaparapara Road gehen. Doch auch hier sind wir uns einig: sollte je ein Auto vorbeikommen, wird gestoppt! Innerhalb von einer halben Stunde sitzen wir in zwei Autos verteilt – glücklich über die schöne Wanderung (aber auch glücklich über die Mitfahrgelegenheit!)

Natürlich gibt es nicht nur an Land, sondern auch auf der VAVA-U ein Urlaubsprogramm – mitsegeln, lesen, Musik hören, Flaggen nähen, herrliches Essen genießen…

Und da Lucia nicht nur Yoga-Lehrerin ist sondern auch Fußreflexzonen Massagen anbietet sind der Erholung von Körper, Geist, Seele und im Wind wehenden Flaggen keine Grenzen gesetzt.

Skippers Fußreflexzonen – Massage ;-))

Dez

25

Lucia

Trotz der 12 h Zeitverschiebung zu den meisten unserer Verwandten schaffen wir es, zeitgleich Weihnachten zu haben: hier hat der Adventskalender nämlich 25 Fensterchen! Gewappnet mit Sonnencreme, Wanderschuhen und ausreichend Trinkwasser bringt uns das Beiboot an Land, genauer gesagt auf die Great Barrier Island. Noch genauer gesagt: fast! Denn es gibt keinen Anlegesteg. Die motivierten Wanderer steigen barfuß in den weichen Sand und waten an Land. Die Insel bietet reichlich Wanderwege für alle Bedürfnisse !

So wird heute von Alexandra, Marco und Christian nach einer tollen Küstenwanderung die Burger Bar in der übernächsten Bucht entdeckt (die geschlossen war, worüber später ein leckeres Abendessen von Christian locker hinwegtröstet)!; von Claudia und Stefan der „Kauri Dam“ erwandert und bewundert; und von Lucia das 465m hohe „Covers Castle“ erklommen (wo es kein Castle gibt, dafür eine phantastische Aussicht).

Es ist am späteren Nachmittag sogar noch sonnig genug um einen Sprung ins Meer zu wagen bei nur wenig über 20 Grad Wassertemperatur! 

Heute bleiben die Angelversuche noch erfolglos, doch wir bleiben dran! 

Dez

24

Lucia

Der Wind trägt uns sanft von der PARUA BAY hinüber zur GREAT BARRIER ISLAND. So sanft, dass wir diese 56 Meilen- Überfahrt acht Stunden lang genießen können und kaum die neuen Motoren brauchen. Niemand wird seekrank und manche von uns kommen sogar richtig ausgeschlafen an ;). 

Als Weihnachtsschmaus zaubert Christian köstlichen Lammbraten bzw. Lachs. Lucias Tiramisu ist jedoch nicht der krönende Abschluss eines schönen Tages auf der VAVA-U

Es ist der Sternenhimmel! Denn hier sind wir in einer „Dark Sky Sanctury“, sozusagen ein Nationalpark in der Luft. Die Great Barrier Island gilt als einer der drei Orte weltweit mit der geringsten Lichtverschmutzung und daher klarsten Sicht auf die Sterne. 

Dez

23

… wünscht Skipper Martin von der VAVA-U.

Und alles Gute für 2020.

Ich freu mich schon auf die vielen neuen und ehemaligen Mitsegler um das kommende Jahr in Neuseeland, Tonga, Fidschi, New Caledonia und Australien mit Euch zu Segeln wo es sicher wieder viel Neues zu entdecken gibt.

Also dann

Dez

22

Lucia

Da die Gäste Claudia & Stefan und Alexandra & Marco allesamt schon einige Tage in Neuseeland sind kommen sie frisch und ohne Jetlag mittags auf die VAVA-U. Die VAVA-U erwartet sie (fast) rundum erneuert und zeigt sich von ihrer besten Seite. Skipper Martin, Christian und Lucia, die allesamt die letzten paar Tage zum Hochglanz des Katamarans beigetragen haben, versuchen dies ebenso.

Bei Empfangscafe und Kuchen wird entspannt auch gleich die Einkaufsliste geschrieben. « Ganz normale » Mengen für 7 Leute sind z.B 100 Eier. GANZ NORMAL!?? Oh, über die Ausmaße der geplanten Einkäufe staunen wir noch öfter. Doch wenn es auch Tiramisu geben soll, brauchen wir sogar noch 8 Eier mehr… 

Im Supermarkt werden dann die besten Lammkeulen ausgesucht und für die Zeit des Einkaufes noch im Kühlfach gelassen. Und wenn sie nicht von jemand anderem gekauft wurden, kühlen sie noch heute vor sich hin. Doch die Lösung des Problems fand sich beim Abendessen auf der Speisekarte des Restaurants und am nächsten Tag in einem anderen Supermarkt :).

Der Festtagsbraten ist gerettet!

An diesem nächsten Tag, dem 23.Dezember ist ganz klar: es muss nicht nur getankt und aus der Marina ausgecheckt werden, es naht auch unaufhaltbar das Weihnachtsfest. Sobald wir nach kurzer Überfahrt vor der PARUA BAY einen schönen Ankerplatz gefunden haben,

… beginnen die kulinarischen Vorbereitungen, denn ein Tiramisu muss 24 h im Kühlschrank ruhen, bevor es morgen als Festtagsnachspeise serviert werden kann. 

Morgen, den 24.12. werden wir zur GREAT BARRIER ISLAND segeln um dort die Weihnachtstage zu verbringen.
Viel Natur und das Fehlen von jeglichem Handyempfang versprechen eine geruhsame Zeit. 

Okt

31

aus Hand gegen Koje:

Vier Wochen voller WAUW Effekte.
  • Törn im Oktober 2019, Seegebiet/Strecke: Tonga – Neuseeland

Es war eine aufregende, lehrreiche und lustige Reise von Tonga nach Neuseeland.
Martin hat es uns ermöglicht die schönsten Inseln zu besegeln, etwas zur Kultur des jeweiligen Landes zu lernen, aber auch Erfahrungen auf dem Meer zu sammeln und die eigenen Segelfertigkeiten zu erweitern. Die Sicherheit hat oberste Priorität und dem Schiff wird Sorge gehalten.
Auf der VAVA-U ging es harmonisch zu und her, es wurde viel gespielt, gegessen und gelacht. Uns hat es an nichts gefehlt.
Ich kann einen Segeltörn mit Martin und der VAVA-U nur empfehlen.

Danke für diesen bereichernden Segeltörn,
Fabienne

Sep

28

Anja, Jörg, Silvia, Erwwin und Beppo

Sep

26

Silvia

Heute küsste uns die Sonne wieder wach. Die Ersten genossen ein Bad im Meer, während die Anderen das Frühstück zubereiteten. Da wir heute erst gegen 15.00 Uhr in Neiafu – unserem Endziel – sein wollten, verbrachten wir den Vormittag mit Faulenzen, Wassersport und Schnorcheln in Hunga Haven.

Gegen 13.00 Uhr verließen wir diese Bucht in Richtung Neiafu. Nach zehn Seemeilen unter Motor fuhren wir weiter entlang der schroffen Inseln in Richtung Endstation.

Um ca. 15.15 Uhr legten wir an der Boje Nr. 40 an. Nach entsorgen des Mülls und restlichen Einkäufen genehmigten wir uns noch einen Drink in der Seglerkneipe „Mango Bar“. Um 18.30 Uhr hatten wir dort unser letztes gemeinsames Abendessen reserviert. Bei farbenprächtigem Sonnenuntergang und schönem Blick über die Bucht genossen wir unser Essen. Die Rückfahrt im Dinghi zur Vava`u im angeheiterten Zustand verlief zum Glück ohne größere Probleme.

Das letzte allabendliche Kartenspiel war dann natürlich noch Pflicht, bevor wir unsere Koffer größtenteils packen mussten. Wir waren uns alle einig, dass dies ein sehr schöner Törn war und uns unser Skipper sehr schöne und verlassene Fleckchen dieser Erde gezeigt hatte. Wir erfreuten uns an den Bewohnern von Tonga, die uns immer sehr freundlich empfingen. Kurz gesagt: das Paradies Südsee ist immer eine Reise wert. Wer einmal dort war, wird immer von den Erlebnissen, den Farben des Meeres und Lagunen und der anderen Welt weit weg von uns zehren. Die komplette Crew möchte Martin danken und ihm alles Gute für seine weiteren Segeltörns auf den Weltmeeren dieser Erde wünschen. Alles Liebe und Gute von Silvia und Erwin, Beppo, Anja und Jörg.  DANKE !!!

Sep

25

Silvia

Der Morgen begann mit strahlendem Sonnenschein, kein Wind und blauem Himmel. Noch vor dem Frühstück nahmen wir ein Bad im Meer. Um 10.15 Uhr legten wir ab und steuerten immer unter Beobachtung der Meerestiefe raus auf den Pazifik von östlicher in westlicher Richtung quer vorbei an vielen unbewohnten Inseln.

Heute legten wir insgesamt 25 Seemeilen zurück, wovon gut neun Seemeilen unter Motor verliefen, da die Geschwindigkeit unter Segel teilweise unter drei Knoten sank.

In weiter Ferne entdeckten wir einige Wale, die vorbeizogen – leider blieb heute der erhoffte Fischfang aus. Die Überfahrt über den dunkelblauen Pazifik war gemütlich und wurde nur von leichtem Wellengang und dem Knirschen der Segel und des Baums begleitet. Nach gut fünf Stunden passierten wir die enge Passage zum Hunga Haven im Westen der Vava`u Gruppe. Die Zeit bis zum Abendessen wurde mit sportlichen Aktivitäten, wie z.B. Kneeboarding, schwimmen oder sonnenbaden vertrieben.

Anschließend genossen wir noch den schönen und farbenprächtigen Sonnenuntergang, bevor das allabendliche Wizzard-Kartenspiel auf dem Programm stand, diesmal sogar zwei Runden mit unterschiedlichen Gewinnern und Verlieren.

Sep

24

Silvia

Unser Start war für heute gegen 11.00 Uhr angesagt, da wir das Hochwasser abwarten mussten, um sicher an unser heutiges Ziel anzukommen. Unsere Strecke war heute nur 6,5 Seemeilen aber wieder faszinierend- was die Farben des Meeres betrifft. Wir legten die Strecke unter Motor zurück und kamen aus dem Staunen nicht heraus: je nach Sonneneinstrahlung veränderten sich die Farben von ganz helltürkis bis dunkelblau von Minute zu Minute. Auch nachdem Ankern vor der Kenutu Island veränderte sich das Wasser immer wieder und wir lauschten der Brandung.

Nachmittags besuchten wir die unbewohnte Insel und Martin ging mit der Machete voran. Auf der anderen Seite der Insel bot uns ein gegensätzliches

Bild: eine starke Brandung, die an rote Felsen knallten und rote Erde bedeckte die Insel. Nach dem Öffnen einer Kokosnuss kehrten wir wieder an Bord zurück und relaxten, schwammen oder lasen.

Nach dem Abendessen war wieder das abendliche Kartenspiel angesagt, bevor die Nachtruhe bei lebhaftem Wind eintrat.

Sep

23

Silvia

Nach dem morgendlichen Bad im Meer und ausgiebigem Frühstück legten wir gegen 10.30 Uhr von Vakaeitu ab.

Heute hatten wir bei geringem Wellengang durch die Inselwelt der Vava`u Gruppe, vorbei an zahlreichen Inseln und wunderschönen Farbtönen von helltürkis bis dunkelblau. Auffallend war heute auch, dass sehr viele Segler unseren Weg kreuzten – waren wir doch zu Beginn des Törns so gut wie alleine unterwegs.

Mit durchschnittlich 7 Knoten segelten wir mit Fog und Groß gemütlich dahin. Nach gut vier Stunden, 25 Seemeilen und elf Wenden erreichten wir unser heutiges Ziel – Tapana Island. Auch hier empfang uns ein sensationelles Farbspiel im Wasser und an Land à la Südsee.

Sep

22

Silvia

Morgens um 5.00 Uhr weckte uns ein Starkregen, der bis kurz vor 8.00 Uhr anhielt. Nach dem Frühstück holten wir um 9.30 Uhr den Anker ein. Da der Wind heute gut war, entschieden wir uns zum Segeln durch die Inseln der Vava`u Gruppe.

Mit bis zu 9 Knoten flitzten wir über den Pazifik. Um ca. 13.00 Uhr kamen wir an unserem Ziel – der Insel Vakaeitu an.

Da es sehr windig und sich immer wieder graue Wolken am Himmel sammelten, blieben alle an Bord.