Der Tag begann ganz entspannt. Martin erledigte am Morgen noch ein bisschen Büroarbeit und ich nutzte die Zeit, um einen Kuchen zu backen. Gerade als ich fertig war, klopfte es an der Tür. Amy vom Nachbarboot schaute vorbei, um Hallo zu sagen. Ganz spontan fragte ich sie, ob sie und ihr Mann Rob mit uns frühstücken möchten. Sie nahmen die Einladung gerne an.
Also wurde schnell der Tisch an Deck gedeckt und schon saßen wir gemeinsam bei einem leckeren Frühstück in der Morgensonne. Unsere amerikanischen Nachbarn sind , genau wie Martin , begeisterte Segler, sodass der Gesprächsstoff natürlich nie ausging. Und noch bevor das Frühstück zu Ende war, hatten wir bereits eine Gegeneinladung zum Abendessen. Außerdem erwarteten Amy und Rob noch Besuch: Bruce aus Australien, dessen Boot in Südfrankreich liegt.



Nach dem gemütlichen Frühstück arbeitete Martin weiter im „Office“, während ich mir einen richtig entspannten Nachmittag gönnte und mein spannendes Buch zu Ende las.
Am frühen Abend bereitete ich noch ein paar Antipasti vor, bevor wir zur Vivante hinübergingen. Auch sie ist ein wunderschönes Boot mit einer etwas anderen Innenaufteilung. Rob hatte den Grill bereits angeheizt und Amy einige leckere Appetizer vorbereitet.
Dabei erzählte sie noch einmal von ihrem nächtlichen Abenteuer: Um halb drei wurden sie von einem großen Hotelboot geweckt und mussten ihren Liegeplatz räumen. Zum Glück konnten sie längsseits an dem riesigen 110 Meter langen Hotelschiff festmachen.


Trotzdem war es fast halb vier, bis endlich wieder Ruhe einkehrte und sie schlafen konnten. In der Nacht sicher ein echter Albtraum , heute können sie zum Glück schon mit einem Schmunzeln davon erzählen.
Nach gegrillten Würstchen mit Kartoffelsalat und einer leckeren italienischen Panzanella gab es als Dessert noch meinen Mohn-Käsekuchen.
Zu unserer Freude kannten alle drei unser Lieblingskartenspiel Wizard. Martin die Runde mit großem Vorsprung … wer auch sonst? Anschließend zeigte uns Amy noch ein französisches Kartenspiel, das ebenfalls richtig viel Spaß machte.
Kurz vor elf verabschiedeten wir uns schließlich. Es war ein wunderschöner Abend mit vielen interessanten Gesprächen, gutem Essen und neuen Freunden. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich unsere Wege auf dem Rückweg noch einmal kreuzen.
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