Bei hochsommerlichen 35 Grad Außentemperatur und gefühlt mindestens genauso viel im Inneren der Vlinder stand gestern vor allem eines auf dem Programm, alles langsam machen und entschleunigen.
Die Kabinen und das Bad habe ich noch für unsere neuen Gäste vorbereitet, doch danach war an Arbeiten nicht mehr zu denken. Bei diesen Saunatemperaturen zog es uns direkt an Deck unter unser Sonnendach , wo wir es uns gemütlich machten und die Ruhe genossen.
Am Abend schauten Martin und ich das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste , das hat sich ja in der zweiten Halbzeit noch gedreht und Deutschland ging als Sieger in dieser Partie hervor.




Der Sonntag begann für mich mit einem Einkauf. Praktisch, dass manche Supermärkte in Frankreich auch sonntags bis Mittag geöffnet haben. Gegen 11 Uhr erwarteten wir Andrea und Richard aus der Pfalz.
Unser erstes gemeinsames Frühstück genossen wir entspannt unter den schattigen Bäumen neben dem Boot. Andrea und Richard kennen das Leben an Bord bereits bestens. Gemeinsam mit Martin waren sie schon in der Südsee segeln und auch im vergangenen Jahr haben sie die sommerliche Hitze hier auf der Vlinder miterlebt.
Den Nachmittag verbrachten wir ebenfalls im Schatten. Die Liegestühle wanderten unter die Bäume, und auch der Kaffee schmeckte dort gleich besser. Vor allem wehte hin und wieder ein kleines Lüftchen , was bei diesen Temperaturen ein wahrer Luxus ist.



Für den Abend war Grillen geplant. Dafür habe ich noch einen Kartoffelsalat, einen grünen Salat und eine frische Kräuterbutter vorbereitet. Während Andrea und Richard ihr schattiges Plätzchen genossen, erzählten sie begeistert von ihrer Weltreise auf dem Kreuzfahrtschiff Amera, die sie Ende letzten Jahres begonnen und im April beendet hatten. Dabei gab es viele spannende und lustige Anekdoten, die sie erzählten.
Martin kümmerte sich derweil um den Grill und heizte ihn an. Den Tisch deckten wir mit einer schönen Tischdecke festlich ein, und schon bald duftete es nach Steaks und Würstchen.




Grillen geht einfach immer , besonders an einem lauen Sommerabend neben dem Hausboot.
Mit Geschichten vom Segeln, fernen Ländern und vielen Abenteuern ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und gingen in die Kojen.




















































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