Juni

25

Bevor die große Hitze kommt, haben wir gleich in der Früh das Auto nach Dettwiller vorausgefahren und sind mit den Rädern wieder zurück nach Hochfelden gefahren. Die Blogleser kennen den Platz kurz vor Saverne ja bereits. Dort haben wir unser Sonnendach genäht, Gäste eingesammelt und Martin bleibt die nächste Woche hier liegen, weil die Vlinder eine kleine Pause einlegt, bevor die nächsten Gäste aus der Schweiz kommen.


In Hochfelden auf dem Boot hieß es wieder Leinen los. Heute hatten wir unterwegs endlich einmal wieder das Glück, eine Entenfamilie zu entdecken. Letztes Jahr waren hier noch viele unterwegs, doch heuer haben wir bislang kaum welche gesehen. Auch die Schwäne, die sonst oft auf diesem Abschnitt anzutreffen sind, lassen sich bisher nicht blicken.

Es ist wenig los auf dem Wasser, daher war der Gegenverkehr eine Abwechslung , einmal auf dem Wasser und einmal an Land. Auf dem Kanal kam uns ein schwer beladener Kies- beziehungsweise Sandfrachter entgegen, während neben uns die Eisenbahn vorbeirauschte. Die Gleise verlaufen hier direkt am Kanal, und wenn ein Zug vorbeifährt, wird es ganz schön laut. Das zischt nur.


Auf den nur neun Kilometern bis zum Tagesziel passierten wir heute vier Schleusen bergauf . Dazu brannte die Sonne schon kräftig vom Himmel. Meine Blumen und Kräuter haben sich bisher prächtig entwickelt, und ich hoffe sehr, dass sie die kommenden heißen Tage noch gut überstehen. Zum Wochenende soll es endlich etwas abkühlen , das würde nicht nur den Blumen guttun.


Es war zwar nur eine kurze Etappe, aber bei diesen Temperaturen durchaus anstrengend. Nun freuen wir uns auf einen ruhigen Abend und auf ein wenig Abkühlung in den nächsten Tagen.