Mai

2

Ich hatte gerade Kontakt mit Martin: die Aktualisierung des Blogs klappt im Moment nicht. Er macht die Nachträge dann aus Spanien.
Andi.

Okt

13

Martin hat eine SMS gesendet: blu:kat wird heute, 13.10.2011 um ca. 14 Uhr in Malta sein.

Nov

22

Die „Welt am Sonntag“ berichtete in der gestrigen Ausgabe über die ARC Regatte und Martin mit blu:kat. Der Artikel ist für Abonnenten als epaper abrufbar. Es gibt auch einen Bericht online auf welt.de.

Des Weiteren fand ich einen Artikel mit Foto vom Skipper Martin auf der ARC Seite.

Okt

25

nicht schlecht…
mal eine Email im Stil eine Funkspruches:

DEAR SIR,
SAILING VESSEL ‚BLUKAT‘ DGQP2
CONTACTED ‚VENTURA‘ ZCDT2 AT 1440 GMT

MESSAGE RELAY MESSAGE RELAY MESSAGE RELAY
SAILING VESSEL ‚BLUKAT‘ DGQP2
IN POSITION 32 46’N, 014 24’W on 25th OCTOBER 2010 at 1440GMT
COURSE 270, SPEED 5KTS
ETA MADEIRA 26th OCTOBER 2010, at 1100GMT
MESSAGE RELAY END.

Okt

25

Gd day, Dear Sir

–this is msg for S/V Blukat as reqiured herself—

Ship Name: S/V Blukat

Posn: Lat/32-47N Long/014-15W; SPD/06.0kts; Course 270 ETA: Tomorrow.

Tks&B’rgds
Capt.Zeng XianZhi

Okt

22

FM: M/T UNITED BANNER

GOOD DAY,

EVERYTHING FINE

BRGDS
MARTIN

REPORT OF S/B BLUKAT
——————–

POSITION: 35-16 N 007-50 W
COURSE: 230
SPEED: 5.0 KNOTS
ETA MADEIRA: 26/OCT/10

Okt

16

Nachdem blu:kat wohlbehalten auf Mallorca angekommen war, ist die Crew inzwischen in Cartagena, blu:kat liegt an der Promenade und die Segler stärken sich in der Tapas Bar direkt nebenan.

Okt

11

psn 3849n 00419e
course 290 speed 4 kn under sail
Eta Mallorca 12/10

Okt

10

von dem unter maltesischer Flagge fahrenden Frachter NEPTUNE PLOES wurde gemailt.

10/10/2010 1815 UTC
POSITION: 3133 N 00516E
COURSE: 290
SPEED: 3 KNTS
ETA MALLORCA ON 12/10
WE HAVE A LOT OF WIND UP TO 70 KNTS,
TWO BROKEN SAIL: BLISTER AND GENUA, BUT EVERYTHING OK.

GREETINGS MARTIN

Okt

9

vom Frachter Finex wurde folgende Positionsmeldung übermittelt:

segler blucat
pos: 37.48 n 007.05 e
kurs:300 grd
speed: 7-8 kn
eta mallorca 11.10. nachmittags

Okt

8

Guten Abend!

Ich wurde von Martin gebeten folgende Positionsdaten der Blukat an Sie weiter zu leiten.

Breite: 37° 35′ N
Länge: 009° 18′ E

Kurs: 270
Geschwindigkeit: 4 Knoten, unter Maschine
ETA Mallorca: 11.10.2010

Mit freundlichem Gruß

Sven Haindl
„Mein Schiff“
2nd Officer

Okt

2

Good evening

s/y Blu Kat position at 1812UTC
37 30.8N 017 52.0E. course 240, speed 5knt
ETA to Valletta / Malta on 02 October 2010 at 1100UTC.

Greeting
Martin

Okt

1

blu:kat ist unterwegs nach Malta, eine Positionsmeldung per Relais über einen Frachter kam gestern abend rein:

Position Report
—————
Date: 30 sept 2010
Lat: 37 25N Long: 017 40E
Course: 240
Speed: 5 kts (using engine)
ETA Valleta,Malta 02 Oct 2010 1100 UTC

Greetings,
Martin

Jun

11

blu:kat ist inzwischen auf Höhe von Reggio Calabria in der Strasse von Messina, Kurs Süd. Nach weiteren 20sm mit mitlaufendem Strom wird die Crew auf Halbwindkurs Richtung Griechenland gehen. Die kulinarische Versorgungslage ist dank Koch Matthias ausgezeichnet.

Jun

7

Unser Törn mit blukat begann am Freitag den 21. Mai im „Rocks and Herbs“, einer ausgezeichneten Cocktailbar in München. Dort beschlossen meine Frau und ich spontan, einen Flug nach Malaga zu buchen und blu:kat nach seiner ersten Atlantiküberquerung Richtung Europa willkommen zu heißen. Nachdem ich seit dem letzten Kontakt mit Martin bei den Azoren mitgekoppelt hatte, würde er am 25. Mai gegen 22 Uhr in Benalmadena einlaufen. Er hat sich dann nur 6 Stunden verspätet, wie wir 4 Tage später feststellen sollten.

Der einzige verfügbare Direktflug ging von Zürich, also Kinder einpacken und ab ins Auto. Nach einem gemütlichen Grillabend bei Freunden in Zurich ging es dann mit der Swiss nach Malaga.

Anruf auf Martins Mobiltelefon – kein Empfang, aber arabische Ansage: also ist er kurz vor Gibraltar und sein Handy hatte sich schonmal kurz in Marokko eingebucht. Nichts wie los: Mietwagen genommen und ab Richtung Gibraltar.

Gibraltar
Man ist ja nichts mehr gewohnt als Schengen-Europäer. Ich fahr also auf eine Grenze im Stil Zonengrenze DDR zu. Der Spanier will alle Pässe sehen. S-Kurve, danach wieder ein Grenzhäuschen, also Gas und dorthin. Von rechts schreit ein Brite durchs Seitenfenster. Hä? Erstmal bremsen und anhalten. Der Bobby guckt mich nicht sonderlich glücklich an, als er unser Auto eingeholt hat. Er stand direkt neben dem Spanier. Sorry.

Vom Felsen oben haben wir einen fantastischen Blick auf die Strasse von Gibraltar, das Atlas Gebirge in Marokko, auf unzählige Frachter und ein Segelboot. blu:kat. Ziemlich cool. Martin und ich telefonieren und verabreden uns für den 26. Mai 3 Uhr 30 in Benalmadena. Ein gepflegtes englisches Abendessen mit lecker Gibraltar-Bier später sind wir wieder an der Zonengrenze. Aussteigen, Kofferraum- und Taschenkontrolle machen wir jetzt schon locker mit und sind dann mit dem Auto 4 Stunden vor Martin in der Marina.

Martin
Es ist inzwischen 10:30 und ich stehe mit Martin – wo wohl? – genau, jeder, der ihn kennt weiß es schon längst, im Baumarkt. Im „Bauhaus“ genaugenommen, denn die Märkte dieser Kette hat er besonders gern. Auch in Malaga. Danach noch einen Abstecher zu Lidl und dann ab auf’s Boot. Deutschland ist irgendwie überall.

Algier
Nach dem neuen Geschwindigkeitsrekord von blukat fahren wir in den Hafen von Algier ein und melden uns vorschriftsmässig bei „Port Algier“ per Funk auf Kanal 16 an. Dort lauscht die Küstenwache und fragt uns nach Wechsel auf Kanal 24 nach unserem Begehr. Ok, wir sind ein Segelschiff, kommen aus Spanien und wollen zwei Tage bleiben; dafür bräuchten wir einen Liegeplatz. Coast Guard: ist ja schön, aber was genau wollt ihr von mir, meldet Euch auf 16 beim Hafenkapitän. Wir: danke Sir, machen Wir. Hafenkapitän meldet sich auf 16, Wechsel auf 10, wir spulen unsere Story ab. Ah, sagt der Hafenkapitän, meldet Euch erstmal bei „Port Algier“, der Küstenwache auf 16. Da müsst ihr dann in der Hafeneinfahrt rechts festmachen bei dem Wachhäuschen der CoastGuard. Ah so. 16-24 CoastGuard wir kommen. Das Wachhäuschen bietet Platz für zwei Menschen im Stehen. Uns erwarten ein Militärtyp mit Kalaschnikow im Anschlag und ein CoastGuard-Mitarbeiter im Jeansoverall, der dann an Board kommt. Sehr nett alles, er kontrolliert die  Pässe, heisst Mohammed, gibt und seine Handynummer, stört sich nur marginal daran, dass wir für eine Person nur einen Personalausweis dabei haben. Es folgt ein längeres Gespräch über die Fussball-WM. Dann zählt er noch die Rettungswesten und Inseln, funkt mit dem Hafenkapitän und erzählt uns: fahrt da rüber an die Mole 10 und macht Euch irgendwo fest. „Da“ liegt bislang nur eine Motoryacht mit englischer Flagge (Red Ensign). Sonst überall nur Handelsschiffe und Fähren.

Wir machen fest, ein sympathisch Typ kommt angetrabt, er ist der
Hafenkapitän, sagt er, wenn wir was bräuchten, dann auf 16 anrufen, hier noch zwei Zettel, bitte ausfüllen und Salut. 60 Sekunden und weg.
Das war ja einfach.

Abendessen machen, Weisswein eingiessen. Essen, Trinken, an der Mole biegt ein Auto Typ Landrover um die Ecke, schaltet die Scheinwerfer aus und fährt die letzten Meter im Finsteren; stoppt neben unserem Schiff. Der Zoll. Vier Leute kommen an Board, einer bleibt im Auto, drei kommen in den Salon, einer bleibt in der Tür. Die Weinflasche hatten wir noch schnell weggepackt und jetzt bieten wir Limo an. Einer spricht, der Chef schaut grimmig, der andere ist einfach dabei. Was wir dabei haben, was wir wollen, ob wir Waffen haben oder Narkotika, oder Geld; wieviel Geld? Und ob wir Waffen haben oder Waffen.
Noch kurzes Geplänkel, dann traben sie ab und wir haben unsere Ruhe. Schnell gießen wir uns ein Glas Whiskey ein. Die Polizei klopft. Whiskey wegräumen. Man bekommt Übung. Unser Schiff riecht mittlerweile wie eine Distillery. Nun gut. Die Polizisten kommen an Bord wir bieten Limo oder Wasser an, sie nehmen Wasser. Wieder die gleichen Fragen wie von der CoastGuard. Was wir wollen und warum wir keine Visa haben. Dann Fussball-WM. Sie versichern uns nochmal, dass hier alles sicher ist und wir werden feststellen dass das stimmt. Aus dem Freihafen kommt keiner rein oder raus ohne die richtigen Dokumente und ständig patrouillieren Polizei und Zoll. Und nach einem halben Tag sind wir bekannt wie bunte Hunde, ah, les allemandes, Polizeipatroullien halten mit quietschenden Reifen und fragen mich aus. Über die WM. Am nächsten Tag kreuzen alle nochmals auf, alle freundlich gestimmt und bringen uns die abgestempelten Dokumente, lassen sich von uns noch ein paar Sachen kopieren und die Polizei erzählt uns, in zwei Stunden bekämen wir unsere Shorepässe bzw. permits d’escaler, mit denen man auch ohne Visum algerischen Boden betreten könnte. Diese zwei Stunden dauern noch an. Ich Sitze mittlerweile im Flugzeug von München nach Dortmund und das Ende der zwei Stunden lässt auf sich warten.

An unserer Pier, der Mole de France liegt noch ein weiteres Boot, der Engländer, der in Wirklichkeit ein Algerier ist und die Yacht von einem Engländer gekauft hat. Er lädt uns auf sein Schiff ein und erzählt, daß auch er, als Algerier nicht einfach nach Algerien durfte. Auch er brauchte eine spezielle Genehmigung mit Stempel, daß er reindarf. Außerdem habe er einen Liegeplatz im alten Hafen, direkt an der Stadt, da darf er aber auch nicht hin. Wir nehmen unser Schicksal gleich wesentlich gelassener.

Am nächsten Morgen wollen wir Algier verlassen und beginnen gleich um 7 Uhr in der früh mit den Formalitäten: Hafenkapitän, auf Zoll warten, auf Polizei warten. Ich tigere über die Hafenanlagen und versuche Baguettes aufzutreiben. Am Hafenausgang sagt mir ein Zöllner, es gebe da eine Boulangerie 7 Minuten von hier, aber da dürfe ich ja nicht hin mangels Shorepass. Aber ich solle doch jemandem Geld geben, der raus darf und der holt mir das Brot. Danke für den Tip. Ich entferne mich und werde zurückgerufen. Ob ich den Geld habe, also Dinar? Nö. Er kramt in seiner Hemdtasche, gibt mir 50 Dinar, das reiche exakt für Baguettes, bläut er mir ein. Danke. Sehr nett. Ich gehe wieder, er ruft mich zurück, las ich schon 100m weiter bin. Also zurück. Ich solle doch bei der Polizeiwache fragen, da ist sicher einer. Nochmals bedanken, wieder gehe ich. Diesmal schaffe ich die 120m in die Polizeiwache. Der Polizist signalisiert mir mitzukommen zu einem Zaun und auf die Zufahrt zum Hafen zu starren. Besser hätte ich es alleine auch nicht gekonnt, aber jetzt sind wir ja zu zweit. Dann biegt der Polizeichef um die Ecke und mein Polizist erklärt ihm mein Anliegen. Der macht kehrt und geht für uns Brot kaufen. In 15 Minuten soll ich wieder zur Polizeiwache kommen. Wohlweislich komme ich nach 40 Minuten und ab da sind es nur noch 15 Minuten, bis der Polizeichef mit 6 sehr leckeren Baguettes aufkreuzt. Ihm Geld geben hat natürlich keinen Sinn. Also danke. Er kann seinen Dienst antreten, wir unser Frühstück.

Danach ist Uniformenbesuch: Alle kommen und sagen tschüss, nicht ohne nochmal ein kurzes Gespräch über die WM anzufangen. Sonst machen sie eigentlich nichts weiter, aber das Warten auf die Jungs ist Vorschrift. Ein Polizist ist noch so nett, die Küstenwache anzufunken, damit wir da nicht auch nochmal anlegen müssen. Küstenwacheposten und Küstenwachechef funken ein Weilchen, dann ist die Genehmigung da und wird unserem Polizisten durchgegeben. Der gibt sie uns durch und wir legen ab. Natürlich werden wir beim Passieren der Hafeneinfahrt an die Küstenwache-Pier gerufen, als hätte die letzte halbe Stunde nicht existiert. Festmachen und Fragen beantworten. Da der Typ die Genehmigung uns fahren zu lassen ja schon hat, macht er nur auf dicke Hose gegenüber seinem Militärkumpel mit der MP. Wir spielen mit und sind dann um 14 Uhr schon unterwegs.

Tips für Algier

  • Visum haben
  • Kopierer an Bord (haben wir dreimal gebraucht für die Uniformierten)
  • Schiffsstempel (da stehen sie drauf), wir hatten keinen
  • Viel Zeit mitbringen.
  • Resümee
    Alle sind sehr freundlich, insbesondere uns Deutschen gegenüber. Diese Erfahrung habe ich im arabischen Sprachraum schon öfter gemacht.

    Mallorca
    Mallorca ist wie es ist. Das Landesinnere gefällt mir gut, vor einem halben Jahr habe ich im Rahmen des ersten blu:kat-Törns noch auf die Küste der Insel geschimpft, als wir uns mit blukat von Osten näherten, diesmal war es schöner: wir lagen in einer netten Bucht vor Anker. Ausgesprochen positiv überrascht hat mich Palma de Mallorca mit einer wirklich sehenswerten Altstadt.

    Mai

    24

    fm:m/v slavianka
    msg:138 / 24.05.10

    Dear Sir/Madam,

    Pls note fol msg rcvd fm s/b Blukat.

    24.05.10/0020lt -
    pos: 36-07.0 N - 009-43.0 W ; course/spd - 095 / 6.0 kt

    Greetings Martins.

    brgds,
    master

    Received: from LZKI at Globe Wireless; Mon, 24 May 2010 12:05 UTC

    Mai

    23

    blu:kat nähert sich Europa:

    To: Ms. Andreas
    Fm: MT Madeiro

    Good Day Ms. Andreas,

    According with request from sailing vessel “ Blukat ” with call sgn: DGQP2, please note her position report:

    Date 23rd May 2010
    Time: 10:20 GMT

    Latitude: 36 09.0 N
    Longitude: 011 27.0 W
    Course: 095
    Speed: 7.0 kts

    Best Regards
    Capt.A. Camara
    Master Mt Madeiro

    blu:kat bei Google Maps

    Mai

    21

    und wieder eine Relay-Meldung, diesmal von der CSAV Rio Grande:

    TO:ANDREAS
    FM:M/V CSAV RIO GRANDE / MIEL
    REF:210510/05

    DEAR SIRS,
    PLEASE FIND BELOW MESSAGE RECEIVED FROM SAILING BOAT BLUKAT
    AND ASKED TO BE RESENT TO YOUR ADDRESS.

    BRGDS
    MASTER.

    ==========
    BLUKAT / DGQP2
    NOON POSITION FOR 21.MAY.2010 - LAT=36 29N / LONG=017 40W
    ALL O.K.
    GREETINGS
    MARTIN.
    ==========

    blu:kat bei Google Maps

    Mai

    18

    Da sitze ich nun jeden Tag an meinem MacBook und habe alle möglichen Programme offen, elektronische Seekarten, Wetterkarten, Satellitenbilder, Windprognosen, Google Earth natürlich auch und kopple die Position von blu:kat mit. Ab und zu kommt ein per Funk eine Relay-Email von einem Frachter mit aktuellen Positionsdaten.

    Na und eben, um 22:20 MESZ dachte ich: jetzt müsste Martin mit blu:kat in Handy-Reichweite der Insel Santa Maria (Azoren) sein. Also wähle ich seine Nummer und höre „Hallo Andi!“. Erstmal totales Erstaunen auf beiden Seiten. Tja und dann haben wir ein paar wichtige Infos ausgetauscht: ich hab ihm erzählt, durch was für ein mieses Wetter er gefahren ist – was er natürlich schon wusste, denn er ist ja durchgefahren; er hat mir erzählt, dass er den Frachtern immer Emails in Auftrag gegeben hat – was ich natürlich schon wusste, denn ich hab die emails ja bekommen. Ein typisches Männergespräch halt. 20 Minuten lang.

    Dann in 30 Sekunden: alles prima, Schiff hält gut, fährt gut, lässt sich gut segeln, Laune ist gut. Ankunft in Balmadena bei Malaga am 25. Mai, wie geplant und am 1./2. Juni in Palma de Mallorca.

    Nochmal zwei Minuten Debatte, warum wohl zwei emails nicht angekommen sind. Toller Sonnenuntergang übrigens gerade.

    Und tschüss. Man sieht sich in Spanien.

    Mai

    18

    Gerade erreichte mich eine Nachricht von der „Danzigergracht“:

    Good afternoon.At present moment i disabled to send this message directly, in connection with this information sent through passing by duch cargo vessel.
    Hereby reporting that,
    my present position: lat 36-52.1 N , long 26-10.7 W .
    course 088 ,
    speed 8.0 kn.
    ETA to Ben Almadena is 25/may/2010
    Ewerything is fine .
    With best regards sincerely yours Martin.

    Received: from MPD at Globe Wireless;
    Tue, 18 May 2010 14:41 UTC

    blu:kat bei Google Maps

    Mai

    14

    Es ist eine Nachricht von blukat auf dem Atlantik eingetroffen. Vom russischen Frachter SOCOL 5, von Vlissingen nach New Orleans fahrend, kam folgende email:

    Gentlemen/Madam,

    good day. I have meet boat "Blukat" this morning. This gentleman( Martin) hv asked me to pass this message to you/

    psn Lat. 35-10 N Long 041-03 W
    Course- 085
    speed 9 kts
    Everything is OK.

    Greetings,
    Martin

    blu:kat bei Google Maps

    Mai

    10

    Nachricht vom Kapitän des Frachters Yarrawonga

    GOOD DAY,

    POSITION : LAT 31-53N / LONG. 053-08W
    COURSE   : 055
    EVERYTHING OKAY
    LOW WIND BLISTER
    PLS UPDATE THE BLOG AND INFORM FRENDS
    GREETINGS FROM : MARTIN

    BRGDS,
    MASTER

    Mai

    8

    Heute (Samstag) schickte der Kapitän der „King Daniel“ eine email im Auftrag von Martin:

    pos: 29 46.9N / 057 11.3W; course -063
    Everything is OK. Please update the block and inform the friends.
    Greatings. Martins

    Gut, also die Freunde sind jetzt informiert, aber „update the block“? Meint er da den Ostblock, den ich verbessern soll? Oder informieren? Oder umgestalten (der Neusprachler erkennt sofort: Update=Umgestaltung=Perestroika). Da komme ich dann leider zu spät, denn da war schon ein gewisser Michail Gorbatschow aktiv. Wie lange ist die „King Daniel“ eigentlich schon unterwegs?

    Feb

    21

    Dem Boot und allen Mitseglern geht es gut, nur „Internet“ haben sie nicht. Das trübt die Stimmung bei strahlendem Sonnenschein, 30° Lufttemperatur und kristallklarem Wasser doch ein wenig. Darum schreibe ich jetzt mal kurz auf, was Martin mir gerade am Telefon so alles erzählt hat: blu:kat liegt  vor Port Louis, Guadeloupe vor Anker, Wassertiefe 5m, Koordinaten (google-maps-konform) 16.409184,-61.53172 und in einer Stunde, also 14 Uhr Ortszeit segeln sie bei schwachem Wind los Richtung St. Croix auf den Virgin Islands.

    Ich sitze zwar nur im verschneiten Chiemgau, aber dafür habe ich „Internet“

    Andi.