Jul

15

15.07.2019 22:00 MOZ
Spüli
Beim gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr besprechen wir das Tagesprogramm, die Sonne hatte sich vor einer Stunde bereits durch die Wolken gedrückt. Nach halbstündiger Dinghy-Fahrt erreichen wir Hihifo auf Lifuka, wo wir uns beim Customs-Büro an- und direkt wieder abmelden müssen. Eigentlich will Martin auf geradem Weg zum Hafen schippern, ändert allerdings die Route, weil die Wassertiefe nicht ausreichend ist. Ein kleiner Bogen um dann dem markierten Pass zur Marina zu folgen, wo wir einen Einheimischen nach dem Weg fragen. Ich frage einen Local, warum alles dekoriert ist und die einheitlich gekleideten Schulkinder an der Hauptstraße warten.

Tonga-König

Der König wird minütlich erwartet um morgen das große jährlich stattfindende Fest „Agricultural Show“ zu besuchen.
Diese Veranstaltung findet nach und nach auf allen Hauptinseln des Königreichs-Tonga statt. In diesem Rahmen werden inseltypische Kunsthandwerke, Speisen, Früchte sowie Meeresgetiere präsentiert.
Wir schlendern die Paradestrecke entlang und grüßen die Kinder mit Malol e lelei – Hallo auf Tongaisch, was diese mit einem Lächeln quittieren. Nach dem offiziellen Papierkram suchen wir in Supermärkten nach Obst und Gemüse. Als die Kinder angewiesen werden sich ordentlich aufzustellen, reihen wir uns mit ein, denn es naht die Eskorte des Königs. Zügig huscht er winkend bei geöffnetem Seitenfenster an uns vorüber. Hannah und Martin kaufen im letzten Chinesenmarkt doch noch ein paar Äpfel. Orangen und Karotten aus Australien, was anderes hatte auch vorher keiner im Angebot. Am Pier fragt uns Martin etwas überrascht „Wo ist mein Boot?“. Berechtigte Frage, nicht mehr dort wo er es vorhin festgebunden hatte. Aber genauso schnell die Auflösung, alle Boote waren weiter nach links an das nächste Pier gelegt worden. Hier erklärt uns ein Fischer, dass das ganze Obst und Gemüse für das morgige Fest samt Agrarshow gehortet ist und direkt nach dem Rundgang des Königs verkauft wird. Martin will sich nochmal Wetter und Wind anschauen, aber wir sind noch weit von Nuku’alofa entfernt.

Beim Schnorcheln um die VAVA’-U bemerken wir, dass sich die Ankerkette unter einem Felsen eingeklemmt hat. Martin löst sie durch Manövrieren des Bootes und Einholen des Ankers. Mit dem Hauptsegel Motoren wir im Bogen zuerst nach Westen, dann mit zusätzlichem Focksegel ohne Motor geht es südlich gen Insel Lalona.

Heute sehen wir drei Boote auf unserem Törn, auf allen bisherigen zusammen kein einziges. Zum späten Mittagessen gibt es die Reste von gestern aufgewärmt. Gegen 16 Uhr 30 sehen wir die erste der 4 Inseln, welche im Halbkreis liegen, die dritte ist unser Ziel. Zum Sundowner um 18 Uhr ankern wir vor Lalona und genießen den Ausblick von unserer Terrasse. Kurz nach 19 Uhr verteilt Martin das Kürbis-Mousaka à la Lalona, wiedermal eine gelungene Kreation. Nach dem Mahl suchen wir auf der Karte eine einsame Insel, auf der ein deutsches Paar ein Jahr lang wie Robinson Crusoe gelebt hatten. In ihrem Buch „Eine Insel für uns“ hatten sie mehrere Hinweise gegeben, aber irgendwie passt keine Insel hundertprozentig auf die Beschreibungen und Fotos.

Die Backgammon-Partien zwischen Hannah und Martin verlaufen nun immer ausgeglichener, Martin verfügt aber über mehr Erfahrung und Routine, wie beim Segeln. Morgen steuern wir Kelefesia an, dort in der Nähe könnte die einsame Insel liegen!
POS 15.07.2019 09:00 UTC 20 20,846 S und 174 31,534 W

Jul

14

Jutta
Um 6.30 Uhr früh stehen wir an Deck, um den Anker zu lichten. Auf geht’s zu unserem nächsten Ziel, zur Ha’apai Inselgruppe. Sie besteht aus 62 Inseln, von denen knapp die Hälfte bewohnt sind. Die Gesamteinwohnerzahl beträgt gerade mal 8300 Menschen. Interessant ist, dass ganz in der Nähe der Hauptinsel Tofua 1789 die Meuterei auf der Bounty stattfand.

Ha’apai-Groupe

Ob wir die gut 50 Seemeilen, die wir bis dorthin vor uns haben, bis zum Einbruch der Dunkelheit schaffen, ist noch fraglich. Das Wetter meint es heute gut mit uns. Zumindest beim Start… Innerhalb der nächsten Stunde sollen wir aber erleben, wie schnell sich die Wetterlage auf See ändern kann. Der Wind frischt deutlich auf und die Strecke auf dem Wasser wird zu einem Ritt auf ungestüm sich aufbäumenden Wellen. Nicht nur einmal prescht ein gehöriger Schwall Wasser quer über das Deck und manchmal auch über uns.


Trotz der wilden See sind wir alle guter Dinge. Neben einem Wal bekommen wir dann auch einen Hai zu sehen, der in der Nähe vom Schiff auftaucht. Und am Himmel erscheint immer wieder ein quietschbunter Regenbogen. Auf halber Strecke wird die See dann auch deutlich ruhiger. Der Wind peitscht uns jetzt mit zeitweise 10 Knoten voran, was ein flottes Vorwärtskommen bedeutet. Bereits um 15.30 Uhr erreichen wir bei bester Wetterlage unser Ziel: die Insel Uoleva, wo wir den Anker werfen. Dann alle Luken auf, die feuchten Sachen an die Wäscheleine und gemütlich eine Latte geschlürft. Es bleibt noch reichlich Zeit für eine Inselerkundung also machen Martin, Hannah und Spüli sich dem Dinghy los. Auf der Insel gibt es ein Resort und traumhaften, endlos langen Sandstrand. Ein weiteres Südseeparadies zeigt sich von seiner schönsten Seite!


Kurz vor Sonnenuntergang treibt der Hunger die Drei dann zurück aufs Schiff und Martin und Hannah stürzen sich sogleich in die Kombüse, um den Kürbis aufzuschneiden und ein bestimmt wieder köstliches Mahl zuzubereiten. Kürbisrisotto!

Jan

12

11.01.2019 18:30 MOZ
VAVA-U und ich haben zwei Tage Pause bevor die neue Crew in Hiva Oa an Bord kommt.
Jetzt liegen wir seit 14:00 MOZ in der Palmenbucht Hanamoenoa auf Tahuata und relaxen – ab jetzt zumindest, den bisher gab es kleinere wichtige Arbeiten.
Im BB-Propeller hatte sich in der Nacht ein Tau verfangen und diesen stillgelegt. Das musste natürlich sofort nach dem Ankermanöver wieder gerichtet bzw. der Propeller vom Tau befreit werden was erfolgreich geschehen ist.
Und dann habe ich noch den BB-Fahrhebel auf STB-Seite wieder funktionsfähig gemacht. Eine neue kleine grüne LED musste getauscht werden. Auch dies ist erfolgreich geschehen.
Also ab morgen früh ist relaxing angesagt bis auf einen kurzen Besuch per Beiboot in der Nachbarbucht Vaitahu bei Jimmys kleiner Bar für einen Internetcheck.
Trot der kleinen Panne in der Nacht gab es nach Mitternacht, nachdem der Mond verschwunden war einen tollen Sternenhimmel mit dem Orion im Zenit umgeben von der Milchstrasse zu beiden Seiten – gigantisch!
Und auf den lezten Meilen hatte VAVA-U mal wieder Besuch von mehreren Delphinen, die wie immer wohl viel Spaß am Bug haben.
Gute Nacht nach Europa wo jetzt die Sonne langsam aufgehen sollte.


POS 12.01.2019 04:00 UTC: 09 54,527 S und 139 06,335 W

Jan

11

10.01.19 17:00 MOZ
Seit Mittag bin ich von Taioahe auf Nuklu Hiva kommend unterwegs gen SE. Es weht ein leichter Wind aus E und VAVA-U segelt unter Gross II und Fo auf Amwindkurs gemütlich dahin. erst am Sonntag muss ich wieder in Hiva Oa sein um die neue Crew abzuholen, so ist noch Zeit für einen relaxten Tag in der Hanamoenoa Bucht auf Tahuata. Von dort kann ich dann auch kurz Jimmi in Vaitahu per Dinghy besuchen um sein W-LAN anzuzapfen.
Vor der Abfahrt hatte ich es grad noch geschafft einiges aus dem Supermarkt und dem Obsstand zu ergattern, den beide schließen für die Mittagspause pünktlich um 11:30 und machen dann erst wieder am Nachmittag auf – aber da bin ich ja jetzt schon unterwegs.

frisch vom Markt

POS 11.01.2019 02:30 UTC 09 07,800 S und 139 58,200 W

Jan

6

06.01.2019 07:45 MOZ
wir haben wieder einen sehr schoenen Ankerplatz umgeben von hohen grünen Bergen in der Hakatea-Bucht im SW von Nuku Hiva gefunden.
Von hier aus werden wir heute oder morgen durch das Tal der Könige zum dritthöchsten Wasserfall der Erde (so steht es zumindest im Südseereiseführer) wandern und sehen wie das Wasser aus 350m in einen kleinen Pool herabfällt.
Gestern nach unserer Ankunft am Nachmittag waren wir schon mal mit dem Dinghy am Ufer der Nachbarbucht von wo es dann losgehen wird. wir haben eine nette Familie besucht und dort Kokuseis gegessen und Pampelmusensaft getrunken. Und dann haben wir gelernt wie man Kokusnüsse von ihrer faseriegen Hülle befreit um an die Nuss zu kommen. Der Hausherr war natürlich etwas schneller und geübter als wir und schafft wenn es sein muss 400 Stück an einem Tag.

hakatea

Zum Schluss haben wir noch die Drohne fliegen lassen und die Bilder aus der Luft bestaunt, denn das Tal mit seinem Süßwasserfluss, den grünen Wiesen , vielen Palmen und andern tropischen Pflanzen die hier umgeben sind von hohen, dunklen Vulkanfelsen auf denen überall Ziegen herumkraxeln – ist schon atemberaubend. Zudem ist die Bucht fast vollkommen von den Bergen umschlossen und so gut gegen die Pazifikdünung geschützt.
POS 06.01.2019 17:20 UTC 08 56,766 S und 140 09,899 W

Jan

5

Hier ist es einfach so schön, dass wir sozusagen verlängert haben nund erst dann am Morgen weiter Segeln.
Wir waren noch mal bei der Gemüsefarm, waren baden und schnorcheln, haben lecker Mangokuchen gehabt und am Strand Palmenwedel mit der Machete abgeschlagen um daraus Obstschalen zu flechten. Dabei haben wir am Strand auch nich gelernt wie man ein Palmendach flechtet.
Jetzt gibt es gleich noch ne Runde Wizzard, nachdem wir auch heute wieder einen leckeren Sonnenuntergangscocktail hatten.
Bis morgen dann auf dem Weg in die Hakatea-Bucht am SW-Eck von Nuku Hiva.

Anaho

Jan

3

03.01.2019 08:00 MOZ
Gestern früh schon haben wir uns die knappe Meile in die Westecke der Anaho-Bucht verlegt, nach dem zwei andere Segler Platz gemacht hatten. Jetzt liegen wir hier hinter einer kleinen Huck direkt vor dem Riff mit dem schönen Palmenstrand dahinter. Die Palmen dort sind fast Alleeartig gepflanzt.
Von hier aus haben wir eine kleine Wanderung zur Nachbarbucht nach Hatiheu gemacht. Der erste Teil geht eine gute halbe Stunde auf einem Urwaldpfad bis auf 200m bergauf. Von da gibt es tolle Ausblicke zu allen Seiten der Bucht. Und dann wieder bergab, vorbei an Mangobäumen, die wir gar nicht alle abernetn konnten, bis zum kleinen Dorf Hatiheu.

Anahobucht aus 200m Höhe

Dort angekommen zog es uns für einen kleinen Snack in das einzigste Restaurant gleich nebem dem Minimarkt. Gut das wir recht früh dran waren, denn kurz nach uns fiel eine recht große Touristengruppe, dessen Herkunft wir nicht herausbekamen, ein.
Hoch über dem Ort auf einer Bergspitze wacht eine Marien-Staue über die Bucht und bei der Schule und dem Verwaltungsgebäude gibt es noch ein kleines Museum. Das konnten wir ganz allein besuchen denn im Minimarkt hat man uns einfach den Schlüssel gegeben mit dem Hinweis „aber nix anfassen“ – haben wir natürlich auch nicht gemacht.

Museum Hatiheu

Auf dem Rückweg haben wir nochmal Mangos aufgesammelt und einen Teil dann am Abend zum Sundowner verarbeitet.
POS 03.01.2019 17:30 UTC: 08 49,227 S und 140 03,863 W

Jan

1

01.01.2019 08:00 MOZ
wir sind grad aus den Kojen gekrochen, waren kurz schwimmen und haben das neue Jahr begrüßt. Gestern Abend haben wir es zeitlich nur bis PITCIRN geschafft, die ein-ein-halb Stunden vor den Marquesas das neue Jahr begrüßen konnten. Aber wir hatten bis dahin einen schönen Abend mit lecker Essen, diversen Spielen bei denen wir endlich den Berliner Flughafen fertig gebaut haben und dabei sogar weniger Geld verbrannten als in echt ;-).
Zum Schlafen gehen konnten wir wie fast immer einen wunderbaren Sternenhimmel betrachten, der von keinem Licht gestört wurde.
Jetzt gibt es hier dann erst mal Frühstück in der Bucht mit blick auf recht bizarre Berge und diverse kleine Palmenstrandabschnitte. Spaeter werden wir dann sicher noch einen kleinen Spaziergang in die Nachbarbucht zum großen Sandstrand machen und dabei bei der Obst und Gemüsefarm vorbeischaun.

Anaho


Allen lieben Lesern alles Gute und vorallem Gesundheit im neuen Jahr und ich freue mich schon den ein oder anderen MItsegler aus den letzten JAhren wieder an Bord begrüßen zu können.
POS 01.01.2019 17:30 UTC: 08 49,603 S und 140 03,366 W

Dez

31

30.12.2018 20:15 MOZ
Ganz gemütlich und geruhsam ließen wir es heute angehen.


Nach dem Frühstück war kurz Baden angesagt und dann ein Sapziergang zum nächsten Ort. Auf dem Weg konnten wir weider diverse Früchte ernten und den Rest gaben uns dann Einheimische auf dem Rückweg. An sich alles umsonst aber wir haben einiges von unseren Tauschsagen abgegeben.
Auf dem Rückweg mit dem Dinghy zum Boot sind wir noch kurz beim Engländer vorbei und haben ihn zum Kaffee und frisch gebackenem Birnenkuchen eingeladen und ein wenig geratscht.
Und nebenbei hat VAVA-U eine nagelneue Ankerwinde bekommen, die vor einigen Tagen in Taioahe aus Australien kommend für VAVA-U beim Nuku Hiva Yachtservice bereit stand.
Jetzt gibt es bei uns zum Nachtisch noch Eis mit Bananen und Schokolade und dann schauen wir mal wieder den Sternenhimmel in dieser rabenschwarzen Nacht an.
Für morgen ist dann Segeln in die 20 Meilen entfernte Anaho-Bucht am NE- Eck von Nuku Hiva geplant.
POS 31.12.2018 06:00 UTC 08 35,606 S und 140 01,530 W

Dez

30

29.12.2018 18:30 MOZ
Heute sind wir nur sieben Meilen von Taioahe entlang der steilen und zerklüfteten Südküste von Nuku Hiva bis in den Seitenarm der Baie Controlleur, der Hooumi Bucht, unter Motor gefahren. In Taioahe war es zwar nicht eng am Ankerplatz, trotzdem lagen an die 30 Boote in der Bucht, weil es dort alles gibt was ein Segler dann doch mal braucht.
Aber wir liegen jetzt hier mit nur einer kleien englischen Yacht sozusagen allein in der Bucht. Die ist umgeben von hohen Bergen mit viel, viel grün und tropischem Bewuchs. Wäre der nicht da könnte man fast denken man ist auf einer griechischen Insel, denn an den steilen Hängen grasen viele Ziegen.
Und na klar waren wir auch im Wasser mit dem Kanu und dem SUP.
Die Sonne ist jetzt dann hinter den Bergen verschwunden – aber wir haben ja auch schon so viele traumhafte Sonnenuntergänge erlebt, dass wir uns auch diesen gut vorstellen können.
POS 30.12.2018 04:30 UTC: 08 53,611 S und 140 01,539 W

Dez

28

28.12.2018 11:00 MOZ
Wir sind aktuell grad unterwegs unter Segeln auf Am-Wind-Kurs ziemlich genau zwischen Ua Pou und Nuku Hiva. Dort steuern wir die TAioahe-Bucht an, weil Julia morgen hier von Bord geht und wieder zurück nach Deutschland fliegt.
Gestern haben wir auf Ua Pou von Hakahetau aus den Schoko Manfred besucht. Eine kleine Wanderung von ca. 1 Stunde führt vom Ort aus durch den tropischen Wald zu seinem schnuckeligen Anwesen auf dem er seit 24 Jahren lebt und alles selber aufgebaut hat. Vom kleinen Wasserkraftwerk über eine Küche, Werkstatt und Wohnraum bis hin zum Solarofen, der zum trocknen von Schokolade und Para-Nüssen diehnt, bis hin zum kleinen Pool ist alles vorhanden. NAtürlich gibt es Früchte und Gemüse in Hülle und Fülle, ebenso wie zahlreiche Hühner und Katzen sowie zwei Hunden.
Also gibt es immer genug zu tun für ihn, denn nebenbei baut er Schokolade an und verarbeitet diese auch zu leckeren Tafeln mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, die alle probiert werden können und am Ende natürlich auch verkauft werden. Zwischendurch hat er dann auch Zeit seine Lebensgeschichte in deutsch zu erzählen, was ihm sichtlich Spaß macht.

beim Schoko Mann Manfred

Auf dem Rückweg gings dann wieder eine knappe Stunde bergab, vorbei am Wasserfall, den wir diesmal ausgelassen haben, weil wir ja auf Nuku Hiva dann noch den drithöchsten der Welt besuchen werden.
Auf VAVA-U zurück gabs dann leckeren Bananenkuchen, die werden einfach nicht alle ;-), und Kaffee. Dann blieb noch zeit zum Schnorcheln mit Schildkrötensichtung bis zum frozen Bananadaiquiri mit Sonnenuntergang.
Zum Schluss des Abendshatten wir eine Diashow unserer eigenen Werke.
POS 28.12.2018, 20:35 UTC: 09 09,000 S und 140 04,958 W

Dez

27

27.12.18 08:15 MOZ
Zwöf Stunden waren wir gestern von Tahuata nach Ua Po für die 73 Meilen unterwegs. Anfnags recht flott, dann hat aber leider der Wind etwas nachgelassen und es ging langsamer voran. Trotzdem sind wir noch vor Sonnenuntergang am Ankerplatz gewesen, konnten ein wenig relaxen, Baden und Schnorcheln.

Hakahetau auf Ua Pou

Und dann hatten wir mal wieder einen goldenen Sonnenuntergang mit einem frozen Bananadaiquiri in der Hand am Achterdeck – so schön.
Das Beste konnten wir schon eine Stunde vor unserer Ankunft erleben, denn es begleiteten uns mehrere Delphine um das Nordkap von Ua Pou, die sichtlich Spaß daran hatten sich von der Bugwelle und der Dünung schieben zu lassen. Einige sprangen sogar meterhoch aus dem Wasser, andere in Formation zu zweit oder zu dritt.
Jetzt gibt es bei uns grad Frühstück mit frischen Früchten. Später wollen wir den deutschen Alt-Insel-Hippy Manfred besuchen, der schon lange auf Ua Pou lebt und unter anderem selber Schokolade anbaut und verarbeitet, die wir natürlich unbedingt kosten wollen.
POS 27.12.2018 18:00 UTC: 09 21,301 S und 140 06,327 W

Dez

26

26.12.18 06:10 MOZ
Kurz vor Fünf klingelte der Wecker und genau um Fünf ging der Anker auf und VAVA-U auf Kurs 300 Grad zur nächsten Marquesaqs-Insel Ua Po.
Die liegt etwa 74 Meilen entfernt und wenn der Wind so weiter bläst werden wir es bis Sonnenuntergang zum Ankerplatz in der Hakahetau-Bucht geschafft haben.
Jetzt geht erst grad mal die Sonne achtern über Tahuatas Bergen auf und wir haben die Angel ausgeworfen – die Hoffnung stirbt zu letzt ;-).
Ein Teil der Crew schläft schon wieder ein bisschen und Isabel steuert. Ich schreibe und checke die Technik und werde dann mal wieder unseren Wassermacher und den Genarator anwerfen um den Service an Bord aufrecht zu erhalten.
Noch ist es nicht so warm aber mit jeder Minute, die die Sonne hochklettert wird es wärmer.

Delphine vorm Bug

Kurz nach dem Ablegen hatten uns ein paar Delphine aus der Bucht begleitet – jetzt sind wir jedoch wieder allein und Segeln die restlichen 63 Meilen bei knappen 20 Knoten Wind aus E auf Raumschotkurs mit Genua und Gross II.
POS 26.12.2018 16:00 UTC 09 52,739 S und 139 16,078 W

Dez

24

23.12.2018 19:40 MOZ
Schon nach 6 Stunden hatten wir die etwas über 42 Meilen geschafft und gingen in der bewaldeten Bucht von Hapatoni kurz nach 12 vor Anker. Auf den letzten 4 Meilen in Lee von Tahuata liefen wir unter Motor und hatten Begelitung von mehreren Delphinen – als wollten sie uns den Ankerplatz zeigen an dem bereits witere fünf Yachten liegen – aber es ist Platz genug für alle.
Nach unserer Ankunft war erst mal Baden angesagt und dann ein kleiner Landgang im Dorf, welches wir per Beiboot erreichten.
In der Kirche wurde schon geprobt für Morgen. Aber wann es genau dann losgeht am heiligen Abend ist noch ungewiß. Wir haben unterschiedliche Aussagen von 17 und 19 Uhr. Aber das werden wir noch herausbekommen, denn auf alle Fälle wollen wir die Dorfbewohner singen hören. Unterwegs haben wir eine Kokusnus aufgesammelt, die jetzt als Weihnachtsmann verkleidet als Deko auf dem Cockpittisch steht
Im Moment ist es noch rabenschwarz und etwas windig am Ankerplatz. Der Vollmond ist nur als Lichtschein hinter den Bergen zu sehen und braucht noch ne Weile.
POS 24.12.2018 05:15 UTC: 09 57,7 51 S und 139 07,146 W

Wihnachten 2018

Dez

23

23.12.2018 07:40 MOZ
In der Jungfrauen Bucht auf Fatu Hiva in Hanavae waren wir jetzt die letzten 2 Tage.
Wir haben wine Wanderung zum NAchbarort Omoa gemacht, waren gestern am Wasserfall und konnten eine Süßwasserdusche genießen. Auf dem Rückweg haben wir Papayas gepflückt und frische Kräuter eingesammelt.
Vorgesternabend waren wir zum Essen bei einer einheimischen Familie. Es gab Ziege in Kokusmilch, Poisson Cru, verschieden Salate auch aus Brotfrucht und Brotfrucht-Pommes sowie Omelett. Alles sehr lecker! Und dabei haben wir Geschichten über die Insel und Weihnachtsgebräuche erfahren.
Beim TIKI-Künstler ist für VAVA-U eine kleine Gallionsfigur in Form eines weiblichen TIKI’s herausgesprungen – die hat jetzt einen Platz am Bugspriet und schaut aufs Meer.

VAVA-U TIKI

Außderdem haben wir gelernt wie man Kokusnüsse richtig halbiert und wie man sie mit dem neuerstandenen Spezielmesser auskratzt um z.B. Kokusmilch zu machen, oder Kokuskrokant als Bonbon – oder eben einfach so zum Essen.
Jetzt sind wir grad unter Segeln unterwegs auf dem Weg nach Tahuata. Unser Ziel dort in knapp 35 Meilen soll die Hapatonibucht mit ihrter kleinen Ortschaft sein. Dort soll es laut anderer Seglerberichten Delphine am Miorgen geben und die schönsten Gesänge in der Kirche – wir sind gespannt und werden wieder berichten.
Frohe Weihnachten wünscht die Crew der VAVA-U
POS 23.12.2018 17:10 UTC 10 21,888 S und 138 46,125 W

Dez

21

20.12.2018 19:30 MOZ
So heißt unsere Bucht auf Fatu Hiva, die wir heute nach einer flotten Fahrt auf Amwindkurs schon am Mittag erreicht haben.
Zur Begrüßung kamen einige Delphine bei VAVA-U vorbei. Obwohl wir ziemlich flott im Wasser waren konnten wir sie jedoch nicht mehr einholen – aber es war trotzdem sehr schön.

Fatu Hiva

Dann gings per Beiboot erst mal ins Dorf für einen kleinen Rundgang bei dem wir einen TIKI Gallionsfigur für VAVA-U erstanden haben, die jetzt noch den passenden Platz bekommen muss. Und natürlich wurden wir auch wieder beschenkt mit Pampelmusen, Bananen und einer stachiligen Frucht, dessen Name uns grad nicht einfällt nund die wir zu einem Smoothie verarbeitet haben.
Die letzten beiden Tage hatten wir noch in der Hanamoenoa Bucht auf Tahuata verbracht. Dort waren wir zwei mal im Ort Vaitahu für W-LAN und einer kleinen Wanderung zum Kap auf dem Berg von dem aus wir dann einen super tollen Blick über die Bucht und das Meer hatten.
Natürlich waren wir auch mehrfach Schnorcheln und haben Rochen und Mantas gesehen. Und wir waren zu einen kleinen Tauchgang auf 12 Meter für 50 Minuten unterwegs. Los gings direkt von VAVA-U- Am Kap der Bucht haben wir zwei richtig groé Thunas oder Makrelen gesehen – ansosnten die üblichen vielen bunten Verdächtigen, die von der leichten Dünung auch noch in 10 Meter Tiefe leicht hin und her geschaukelt wurden.

TAuchgang

Jetzt ist es bei uns schon dunkel, im Ofen schmort ein Nudelauflauf und für morgen ist ein Besuch im Nachbardorf OMOA geplant.
POS 21.12.2018 05:15 UTC: 10 27,877 S und 138 40,114 W