Sep

27

27.09.2020 18:30 MOZ
Nach ein paar kleineren Wartungsarbeiten und ner Schnorchelrunde sind wir gen Süd an der Ostküste von Lomaloma bis zm gleichnamigen Hauptort unter Genua bei raumen Wind gesegelt. Jetzt liegt VAVA-U hinter der kleinen Insel YanuYanu gegenüber dem Ort.
Morgen werden wir dann mal schauen was es dort zu sehen gibt wenn wir mit dem Dinghy vorbei schaun.
POS 27.09.2020 06:30 UTC: 17 17,932 S und 178 58,942 W, vor Anker auf 8m WT

Sep

26

26.09.2020 18:00 MOZ
Bevor wir heute Nachmittag zur Little Bay Anker auf gegangen sind haben wir noch einen Motorbootausflug gemacht. Ziel waren die vielen kleinen Inselchenund eine Höhle. Das ganze haben wir filmisch festgehalten und sowie das Internet wieder zur Verfügung steht laden wir das Video hoch.
Die Little Bay liegt im Norden von Lomaloma Island und ist fast wie ein Fjord. Leider zu flach für VAVA-U, die am Eingang ankert.
Aber mit dem SUP haben wir den Fjord erkundet.
Fotos folgen.
Für morgen steht der Besuch des Hauptortes auf dem Programm. Das sind ca. 10 Meilen an der E-Küste gen Süd.
POS 26.9.2020 06:00 UTC: 17 11,389 S und 178 57,145 W, von Anker auf 12m WT

Sep

24

25.09.2020 19:00 MOZ
Seit gestern bin ich schon hier am Ankerplatz in der Bay of Islands.
150 Meilen war VAVA-U von Matagi Island bis hier her unterwegs, obwohl die direkte Entfernung nur etwa 70 Meiulen gewesen wären.
Aber wir haben eine Nachtfahrt draus gemacht und ein paar Wenden eingebaut.
Hier sind wirklich „tausende“ kleine Inseln – alle üppig grün bis ans Wasser bewachsen. Zudem gibt es eine schöne Unterwasserwelt in diesem grün schimmernden Meer, das hier fast wie ein See erscheint.
Heuite war eine große SUP-Runde auf dem Programm und wieder ein mal ein Rundflug mit der Drohne.
Von beidem gibt es ein schon geschnittenes Video. Aber der Upload muss wohl noch warten bis das Netz besser ist.
POS 25.09.2020 07:00 UTC: 17 10,623 S und 179 00,916 W, vor Anker auf 8m Sand

Sep

23

23.09.2020 18:30 MOZ
Seit heute Morgen, nach dem Regen gegen 10:00 bin ich wieder unterwegs. Zile sind die Inseln und Atolle der LAU Gruppe, ganz im Osten von Fidschi. Im Moment segelt VAVA-U mit GrII und Ge gemütlich auf AW-Kurs gen SSW. Noch etwa 5 Meilen sind es bis zum Wendepunkt auf Höhe von ROCK Island mit seinem Leuchtfeuer.
Danach gehts durch die Nacht mit Kurs NNE zu WAILAGILALA Island, die ebenfalls ein Leuchtfeuer hat. Um in die Lagune dann einzufahren muss es aber erst wieder hell werden, so gegen 06:30 morgen früh. Da werde ich dann auch noch mal die Angel wieder auswerfen. Heute hat es leider kein Fisch an die Angel geschafft.
POS 23.09.2020 06:30 UTC 17 09,214 S und 179 42,145 W, KÜG 215, FÜG 6-7 Kn, Wind 10 Kn aus 145, Seegang 1

Sep

18

19.09.2020 18:10 MOZ
Ein wunderswchöner Segeltag war das: von Taveuni um die Nordspitze auf Amwindkurs mit SE Wind 18 Kn bis nach Watagi Island.
Am Ende waren es auf der Kreuz knappe 30 Meilen bei sonnigem Wetter. Gefehlt hat nur ein Biss an der Angel, Aber die Kobüse ist noch voll mit Vorräten.
Hier in der Bucht, umgeben von üppigem Grün, fast wie auf den Marquesas. Aber nicht so tief am Ankerplatz und unter Wasser jede Menge Korallen, die moirgen betaucht werden müssen – freu mich schon.
Also dann erst mal Gute Nacht nach D 😉
POS 19.09.2020 06:10 UTC: 16 43,883 S und 179 44,633 W, vor Anker auf 10m WT, Sicht 25m!!!

Sep

17

17.09.2020, 17:00 MOZ
Gestern war ich noch von Viani kommend hier auf Taveuni Island beim Hauptort Somosomo. Anlanden mit dem Dinghy war nicht ganz einfach wegen der vielen Riffe am Ufer zur Zeit bei Niedrigwasser. Ich wollte auch nicht lang bleiben – nur noch mal ein paar Sachen einkaufen. Hauptsächlich Obst und Gemüse, denn in den kommenden Wochen werde ich die LAU-Gruppe besegeln und da gibt es eher nix zum kaufen. Aber hoffentlich genug Fisch – gestern konnte ich weider mal einen kleinen Thuna fischen – lecker wie immer.
Morgen früh gehs dann auf nach Matagi Island, herum um die Nordspitze von Taveuni.
POS 17.09.2020 05:00 UTC: 16 41,4 S und 179 53,4 E, vor Anker auf 12m WT

Sep

17

15.09.2020
Hier lag VAVA-U jetzt 5 Tage in dieser trumhaften mit Sandstrand und Palmen umsäumten großen Bucht in der es mehrere Riffe zu beschnorcheln gibt. Zudem ist auch hier der Stützpunkt der Fiji Dive Academy.
Ein schöner ruhiger Platz zum Entspannen, Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln.
POS 15.09.2020 16 44,8 S und 179 53,6 E, vor Anker liegend

Sep

9

09.09.2020 (tatsächlich ;-)) – 18:30 MOZ
VAVA-U hat mal wieder einen neuen Ankerplatz – schon seit gestern.
Wie immer eine grüne Bucht mit zwei kleinen Ortschaften, die per Buslinie an den Hauptort von Vanua Levu, SuvaSuva , angeschlossen sind. Da war ich heute. Die Busfahrt führt zur Hällfte der 75 Km durch den Dschungel auf Schotterstrassen. Das macht dem Busfahrer nix aus. Das klappern der Radlager wird von lauter Musikbeschallung übertönt. Also alles bestens. Auch eine Polizeikontrolle gab es unterwegs. Ein jüngerer Fidschi-aner musste seine Fahrt vermutlich wegen ein paar Gramm unerlaubter Substanzen unterbrechen.
In SavuSavu, nach zwei stündiger Fahrt herscht reges treiben überall.
Die Rückfahrt war ebenso recht entspannt. Unterwegs hält der Bus nicht nur zum Aus- und einsteigen, sondern auch mal für einen kleinen Einkauf frischer Salate am Strassenrand.
Morgen gehts dann weiter der Küste entlang mit dem check von zwei möglichen Cyclon Holes und zum Anker bei der Dive Akademy in der Nähe vom Rainbow Reef.
Mehr dazu und vielleicht auch mal wieder die Möglichkeit Bilder hoch zu laden gibt es dann ab Morgen.
POS 09.09.2020 06:30: 16 40,497 S und 179 49,677 E, vor Anker liegend auf 12 m WT

Sep

6

06.09.2020 19:30 MOZ
Wer hat den Fehler gestern bemerkt? Es sollte der Blog vom 5.9.2020 sein und antürlich noch nicht vom 9.9. . Hellsehen kann man auch in Fidschi nicht ;-).
Die Albert Cove Bay im Norden von Rabi Island ist eine fast rude Bucht mit Sandstrand und vielen Palmen. Ein paar Einheimische leben hier sehr einfach. VAVA-U ist heute früh nach 102 Seemeilen durch die Nacht hier gegen 09:00 MOZ vor Anker gegangen.
Ein wenig Schlaf nachholen und dann die Reparatur des Fock Beschlages für den Holepunkt – das war ausser Schwimmen, das Tagesprogramm. Morgen gehts dann auf Landerkundung und mit dem Beiboot in die Nachbarbuchten.
POS 06.09.2020 06:30 UTC: 16 26,795 S und 179 56,388 E, vor Anker auf 15m WT

Sep

5

06.09.2020 18:40 MOZ
Vor einer halben Stunde, mit dem letzten Sonnenlicht, hat VAVA-U den SAU-SAU Pass aufs offene Wasser vor der NW Küste Vanua Levu, passiert.
Jetzt steuern wir bei 18 Kn Wind aus SE einen AmWindKurs mit Gr II und Fo. Damit läuft VAVA-U immer noch gute 7 Knoten.
Die See ist etwas „ruppig“ weil die Dünung ums Kap gegenan läuft. Das beruhigt sich sicher.
Auf dem jetzigen Kurs sind es noch knapp 50 Meilen, also gegen 02:00 MOZ, bis zur Wende. Dann gehts auf direktem Kurs nach Rabi Island und dort in die Nordbucht.
POS 06.09.2020 06:40 UTC 16 06,465 S und 179 33,313 E, KÜG 070, FÜG um die 7 Kn

Sep

4

0409.2020 17:30 MOZ
Die Vango Bay (klingt fast griechisch) liegt an der NW Küste von Vanua Levu.
Hier liegt VAVA-U seit gestern in der weiten, von Mangroven umgebenen Bucht auf 6 m WT vor Anker bei bis zu 30 Kn Wind aus SE.
Aber geschützt in Lee. Es gibt am Ufer auch ein kleines Dorf. Einige der Bewohner sind, wie auch schon an den anderen Ankerplätzen, interessiert vorbei gekommen.
Hier warten wir bis morgen Nachmittag um dann durch den SAU-SAU Pass wieder ins offene Wasser zu Segeln.
Dann gehts durch die Nacht rund um das N-Kap von Vanua Levu und weiter mit Kurs S bis nach Rabi Island.
Morgen soll dann für die Nachtfahrt der Wind moderat auf 20-25 Kn aus SE zurückgehen.
POS 04.09.2020 05:30 UTC: 16 15,346 S und 179 33,097 E – Vor Anker leigend.

Aug

29

29.08.2020 17:30 MOZ
VAVA-U ankert an der Mündung vom DREKETI River. Den will ich morgen mit dem Beiboot erkunden um einen möglichen Platz im FAlle eines Cyclon zu haben. Vorgestern war ich diesbeüglich schon im LEKUTU River weiter SW-lich von hier. Das wäre es jedoch ungeeignet wegen der zu flachen Barre dirket an der Mündung.
Ansonsten ist aber alles ok und Cyclone kommen normalerweise erst im Nov/Dez. da will ich ja schon wieder in Neuseeland sein.
Mal sehen 😉
POS 29.08.2020 05:30 UTC: 16 31,402 S und 178 53,709 E

Aug

25

25.08.2020 19.00 MOZ
VAVA-U auf Nachtfahrt durch Fidschis Bligh Waters. Das ist der Seebereich zwischen den Yasawa Iskands im Westen und den Channel zwischen Viti Levu und Vanua Levu.
Ein Bereich der frei von Untiefen ist und daher auch nachts besegelt werden kann.
VAVA-U hat an sich Kurs auf Vanua Levu, läuft aber auf Kreuzkursen Amwind unter Groß im 2. Reff und halber Genua bei 18 Kn Wind aus ESE und guten 7 Kn FÜG.
Vielschneller sollten wir nicht werden um nicht vor Sonnenaufgang im Flachwasserbereich anzukommen.
POS 25.08.2020 07:00 UTC: 16 55,691 S und 177 45,343 E, KÜG 170, FÜG 7 Kn

Jul

15

15.07.2019 22:00 MOZ
Spüli
Beim gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr besprechen wir das Tagesprogramm, die Sonne hatte sich vor einer Stunde bereits durch die Wolken gedrückt. Nach halbstündiger Dinghy-Fahrt erreichen wir Hihifo auf Lifuka, wo wir uns beim Customs-Büro an- und direkt wieder abmelden müssen. Eigentlich will Martin auf geradem Weg zum Hafen schippern, ändert allerdings die Route, weil die Wassertiefe nicht ausreichend ist. Ein kleiner Bogen um dann dem markierten Pass zur Marina zu folgen, wo wir einen Einheimischen nach dem Weg fragen. Ich frage einen Local, warum alles dekoriert ist und die einheitlich gekleideten Schulkinder an der Hauptstraße warten.

Tonga-König

Der König wird minütlich erwartet um morgen das große jährlich stattfindende Fest „Agricultural Show“ zu besuchen.
Diese Veranstaltung findet nach und nach auf allen Hauptinseln des Königreichs-Tonga statt. In diesem Rahmen werden inseltypische Kunsthandwerke, Speisen, Früchte sowie Meeresgetiere präsentiert.
Wir schlendern die Paradestrecke entlang und grüßen die Kinder mit Malol e lelei – Hallo auf Tongaisch, was diese mit einem Lächeln quittieren. Nach dem offiziellen Papierkram suchen wir in Supermärkten nach Obst und Gemüse. Als die Kinder angewiesen werden sich ordentlich aufzustellen, reihen wir uns mit ein, denn es naht die Eskorte des Königs. Zügig huscht er winkend bei geöffnetem Seitenfenster an uns vorüber. Hannah und Martin kaufen im letzten Chinesenmarkt doch noch ein paar Äpfel. Orangen und Karotten aus Australien, was anderes hatte auch vorher keiner im Angebot. Am Pier fragt uns Martin etwas überrascht „Wo ist mein Boot?“. Berechtigte Frage, nicht mehr dort wo er es vorhin festgebunden hatte. Aber genauso schnell die Auflösung, alle Boote waren weiter nach links an das nächste Pier gelegt worden. Hier erklärt uns ein Fischer, dass das ganze Obst und Gemüse für das morgige Fest samt Agrarshow gehortet ist und direkt nach dem Rundgang des Königs verkauft wird. Martin will sich nochmal Wetter und Wind anschauen, aber wir sind noch weit von Nuku’alofa entfernt.

Beim Schnorcheln um die VAVA’-U bemerken wir, dass sich die Ankerkette unter einem Felsen eingeklemmt hat. Martin löst sie durch Manövrieren des Bootes und Einholen des Ankers. Mit dem Hauptsegel Motoren wir im Bogen zuerst nach Westen, dann mit zusätzlichem Focksegel ohne Motor geht es südlich gen Insel Lalona.

Heute sehen wir drei Boote auf unserem Törn, auf allen bisherigen zusammen kein einziges. Zum späten Mittagessen gibt es die Reste von gestern aufgewärmt. Gegen 16 Uhr 30 sehen wir die erste der 4 Inseln, welche im Halbkreis liegen, die dritte ist unser Ziel. Zum Sundowner um 18 Uhr ankern wir vor Lalona und genießen den Ausblick von unserer Terrasse. Kurz nach 19 Uhr verteilt Martin das Kürbis-Mousaka à la Lalona, wiedermal eine gelungene Kreation. Nach dem Mahl suchen wir auf der Karte eine einsame Insel, auf der ein deutsches Paar ein Jahr lang wie Robinson Crusoe gelebt hatten. In ihrem Buch „Eine Insel für uns“ hatten sie mehrere Hinweise gegeben, aber irgendwie passt keine Insel hundertprozentig auf die Beschreibungen und Fotos.

Die Backgammon-Partien zwischen Hannah und Martin verlaufen nun immer ausgeglichener, Martin verfügt aber über mehr Erfahrung und Routine, wie beim Segeln. Morgen steuern wir Kelefesia an, dort in der Nähe könnte die einsame Insel liegen!
POS 15.07.2019 09:00 UTC 20 20,846 S und 174 31,534 W

Jul

14

Jutta
Um 6.30 Uhr früh stehen wir an Deck, um den Anker zu lichten. Auf geht’s zu unserem nächsten Ziel, zur Ha’apai Inselgruppe. Sie besteht aus 62 Inseln, von denen knapp die Hälfte bewohnt sind. Die Gesamteinwohnerzahl beträgt gerade mal 8300 Menschen. Interessant ist, dass ganz in der Nähe der Hauptinsel Tofua 1789 die Meuterei auf der Bounty stattfand.

Ha’apai-Groupe

Ob wir die gut 50 Seemeilen, die wir bis dorthin vor uns haben, bis zum Einbruch der Dunkelheit schaffen, ist noch fraglich. Das Wetter meint es heute gut mit uns. Zumindest beim Start… Innerhalb der nächsten Stunde sollen wir aber erleben, wie schnell sich die Wetterlage auf See ändern kann. Der Wind frischt deutlich auf und die Strecke auf dem Wasser wird zu einem Ritt auf ungestüm sich aufbäumenden Wellen. Nicht nur einmal prescht ein gehöriger Schwall Wasser quer über das Deck und manchmal auch über uns.


Trotz der wilden See sind wir alle guter Dinge. Neben einem Wal bekommen wir dann auch einen Hai zu sehen, der in der Nähe vom Schiff auftaucht. Und am Himmel erscheint immer wieder ein quietschbunter Regenbogen. Auf halber Strecke wird die See dann auch deutlich ruhiger. Der Wind peitscht uns jetzt mit zeitweise 10 Knoten voran, was ein flottes Vorwärtskommen bedeutet. Bereits um 15.30 Uhr erreichen wir bei bester Wetterlage unser Ziel: die Insel Uoleva, wo wir den Anker werfen. Dann alle Luken auf, die feuchten Sachen an die Wäscheleine und gemütlich eine Latte geschlürft. Es bleibt noch reichlich Zeit für eine Inselerkundung also machen Martin, Hannah und Spüli sich dem Dinghy los. Auf der Insel gibt es ein Resort und traumhaften, endlos langen Sandstrand. Ein weiteres Südseeparadies zeigt sich von seiner schönsten Seite!


Kurz vor Sonnenuntergang treibt der Hunger die Drei dann zurück aufs Schiff und Martin und Hannah stürzen sich sogleich in die Kombüse, um den Kürbis aufzuschneiden und ein bestimmt wieder köstliches Mahl zuzubereiten. Kürbisrisotto!

Jan

12

11.01.2019 18:30 MOZ
VAVA-U und ich haben zwei Tage Pause bevor die neue Crew in Hiva Oa an Bord kommt.
Jetzt liegen wir seit 14:00 MOZ in der Palmenbucht Hanamoenoa auf Tahuata und relaxen – ab jetzt zumindest, den bisher gab es kleinere wichtige Arbeiten.
Im BB-Propeller hatte sich in der Nacht ein Tau verfangen und diesen stillgelegt. Das musste natürlich sofort nach dem Ankermanöver wieder gerichtet bzw. der Propeller vom Tau befreit werden was erfolgreich geschehen ist.
Und dann habe ich noch den BB-Fahrhebel auf STB-Seite wieder funktionsfähig gemacht. Eine neue kleine grüne LED musste getauscht werden. Auch dies ist erfolgreich geschehen.
Also ab morgen früh ist relaxing angesagt bis auf einen kurzen Besuch per Beiboot in der Nachbarbucht Vaitahu bei Jimmys kleiner Bar für einen Internetcheck.
Trot der kleinen Panne in der Nacht gab es nach Mitternacht, nachdem der Mond verschwunden war einen tollen Sternenhimmel mit dem Orion im Zenit umgeben von der Milchstrasse zu beiden Seiten – gigantisch!
Und auf den lezten Meilen hatte VAVA-U mal wieder Besuch von mehreren Delphinen, die wie immer wohl viel Spaß am Bug haben.
Gute Nacht nach Europa wo jetzt die Sonne langsam aufgehen sollte.


POS 12.01.2019 04:00 UTC: 09 54,527 S und 139 06,335 W

Jan

11

10.01.19 17:00 MOZ
Seit Mittag bin ich von Taioahe auf Nuklu Hiva kommend unterwegs gen SE. Es weht ein leichter Wind aus E und VAVA-U segelt unter Gross II und Fo auf Amwindkurs gemütlich dahin. erst am Sonntag muss ich wieder in Hiva Oa sein um die neue Crew abzuholen, so ist noch Zeit für einen relaxten Tag in der Hanamoenoa Bucht auf Tahuata. Von dort kann ich dann auch kurz Jimmi in Vaitahu per Dinghy besuchen um sein W-LAN anzuzapfen.
Vor der Abfahrt hatte ich es grad noch geschafft einiges aus dem Supermarkt und dem Obsstand zu ergattern, den beide schließen für die Mittagspause pünktlich um 11:30 und machen dann erst wieder am Nachmittag auf – aber da bin ich ja jetzt schon unterwegs.

frisch vom Markt

POS 11.01.2019 02:30 UTC 09 07,800 S und 139 58,200 W

Jan

6

06.01.2019 07:45 MOZ
wir haben wieder einen sehr schoenen Ankerplatz umgeben von hohen grünen Bergen in der Hakatea-Bucht im SW von Nuku Hiva gefunden.
Von hier aus werden wir heute oder morgen durch das Tal der Könige zum dritthöchsten Wasserfall der Erde (so steht es zumindest im Südseereiseführer) wandern und sehen wie das Wasser aus 350m in einen kleinen Pool herabfällt.
Gestern nach unserer Ankunft am Nachmittag waren wir schon mal mit dem Dinghy am Ufer der Nachbarbucht von wo es dann losgehen wird. wir haben eine nette Familie besucht und dort Kokuseis gegessen und Pampelmusensaft getrunken. Und dann haben wir gelernt wie man Kokusnüsse von ihrer faseriegen Hülle befreit um an die Nuss zu kommen. Der Hausherr war natürlich etwas schneller und geübter als wir und schafft wenn es sein muss 400 Stück an einem Tag.

hakatea

Zum Schluss haben wir noch die Drohne fliegen lassen und die Bilder aus der Luft bestaunt, denn das Tal mit seinem Süßwasserfluss, den grünen Wiesen , vielen Palmen und andern tropischen Pflanzen die hier umgeben sind von hohen, dunklen Vulkanfelsen auf denen überall Ziegen herumkraxeln – ist schon atemberaubend. Zudem ist die Bucht fast vollkommen von den Bergen umschlossen und so gut gegen die Pazifikdünung geschützt.
POS 06.01.2019 17:20 UTC 08 56,766 S und 140 09,899 W

Jan

5

Hier ist es einfach so schön, dass wir sozusagen verlängert haben nund erst dann am Morgen weiter Segeln.
Wir waren noch mal bei der Gemüsefarm, waren baden und schnorcheln, haben lecker Mangokuchen gehabt und am Strand Palmenwedel mit der Machete abgeschlagen um daraus Obstschalen zu flechten. Dabei haben wir am Strand auch nich gelernt wie man ein Palmendach flechtet.
Jetzt gibt es gleich noch ne Runde Wizzard, nachdem wir auch heute wieder einen leckeren Sonnenuntergangscocktail hatten.
Bis morgen dann auf dem Weg in die Hakatea-Bucht am SW-Eck von Nuku Hiva.

Anaho

Jan

3

03.01.2019 08:00 MOZ
Gestern früh schon haben wir uns die knappe Meile in die Westecke der Anaho-Bucht verlegt, nach dem zwei andere Segler Platz gemacht hatten. Jetzt liegen wir hier hinter einer kleinen Huck direkt vor dem Riff mit dem schönen Palmenstrand dahinter. Die Palmen dort sind fast Alleeartig gepflanzt.
Von hier aus haben wir eine kleine Wanderung zur Nachbarbucht nach Hatiheu gemacht. Der erste Teil geht eine gute halbe Stunde auf einem Urwaldpfad bis auf 200m bergauf. Von da gibt es tolle Ausblicke zu allen Seiten der Bucht. Und dann wieder bergab, vorbei an Mangobäumen, die wir gar nicht alle abernetn konnten, bis zum kleinen Dorf Hatiheu.

Anahobucht aus 200m Höhe

Dort angekommen zog es uns für einen kleinen Snack in das einzigste Restaurant gleich nebem dem Minimarkt. Gut das wir recht früh dran waren, denn kurz nach uns fiel eine recht große Touristengruppe, dessen Herkunft wir nicht herausbekamen, ein.
Hoch über dem Ort auf einer Bergspitze wacht eine Marien-Staue über die Bucht und bei der Schule und dem Verwaltungsgebäude gibt es noch ein kleines Museum. Das konnten wir ganz allein besuchen denn im Minimarkt hat man uns einfach den Schlüssel gegeben mit dem Hinweis „aber nix anfassen“ – haben wir natürlich auch nicht gemacht.

Museum Hatiheu

Auf dem Rückweg haben wir nochmal Mangos aufgesammelt und einen Teil dann am Abend zum Sundowner verarbeitet.
POS 03.01.2019 17:30 UTC: 08 49,227 S und 140 03,863 W

Jan

1

01.01.2019 08:00 MOZ
wir sind grad aus den Kojen gekrochen, waren kurz schwimmen und haben das neue Jahr begrüßt. Gestern Abend haben wir es zeitlich nur bis PITCIRN geschafft, die ein-ein-halb Stunden vor den Marquesas das neue Jahr begrüßen konnten. Aber wir hatten bis dahin einen schönen Abend mit lecker Essen, diversen Spielen bei denen wir endlich den Berliner Flughafen fertig gebaut haben und dabei sogar weniger Geld verbrannten als in echt ;-).
Zum Schlafen gehen konnten wir wie fast immer einen wunderbaren Sternenhimmel betrachten, der von keinem Licht gestört wurde.
Jetzt gibt es hier dann erst mal Frühstück in der Bucht mit blick auf recht bizarre Berge und diverse kleine Palmenstrandabschnitte. Spaeter werden wir dann sicher noch einen kleinen Spaziergang in die Nachbarbucht zum großen Sandstrand machen und dabei bei der Obst und Gemüsefarm vorbeischaun.

Anaho


Allen lieben Lesern alles Gute und vorallem Gesundheit im neuen Jahr und ich freue mich schon den ein oder anderen MItsegler aus den letzten JAhren wieder an Bord begrüßen zu können.
POS 01.01.2019 17:30 UTC: 08 49,603 S und 140 03,366 W

Dez

31

30.12.2018 20:15 MOZ
Ganz gemütlich und geruhsam ließen wir es heute angehen.


Nach dem Frühstück war kurz Baden angesagt und dann ein Sapziergang zum nächsten Ort. Auf dem Weg konnten wir weider diverse Früchte ernten und den Rest gaben uns dann Einheimische auf dem Rückweg. An sich alles umsonst aber wir haben einiges von unseren Tauschsagen abgegeben.
Auf dem Rückweg mit dem Dinghy zum Boot sind wir noch kurz beim Engländer vorbei und haben ihn zum Kaffee und frisch gebackenem Birnenkuchen eingeladen und ein wenig geratscht.
Und nebenbei hat VAVA-U eine nagelneue Ankerwinde bekommen, die vor einigen Tagen in Taioahe aus Australien kommend für VAVA-U beim Nuku Hiva Yachtservice bereit stand.
Jetzt gibt es bei uns zum Nachtisch noch Eis mit Bananen und Schokolade und dann schauen wir mal wieder den Sternenhimmel in dieser rabenschwarzen Nacht an.
Für morgen ist dann Segeln in die 20 Meilen entfernte Anaho-Bucht am NE- Eck von Nuku Hiva geplant.
POS 31.12.2018 06:00 UTC 08 35,606 S und 140 01,530 W

Dez

30

29.12.2018 18:30 MOZ
Heute sind wir nur sieben Meilen von Taioahe entlang der steilen und zerklüfteten Südküste von Nuku Hiva bis in den Seitenarm der Baie Controlleur, der Hooumi Bucht, unter Motor gefahren. In Taioahe war es zwar nicht eng am Ankerplatz, trotzdem lagen an die 30 Boote in der Bucht, weil es dort alles gibt was ein Segler dann doch mal braucht.
Aber wir liegen jetzt hier mit nur einer kleien englischen Yacht sozusagen allein in der Bucht. Die ist umgeben von hohen Bergen mit viel, viel grün und tropischem Bewuchs. Wäre der nicht da könnte man fast denken man ist auf einer griechischen Insel, denn an den steilen Hängen grasen viele Ziegen.
Und na klar waren wir auch im Wasser mit dem Kanu und dem SUP.
Die Sonne ist jetzt dann hinter den Bergen verschwunden – aber wir haben ja auch schon so viele traumhafte Sonnenuntergänge erlebt, dass wir uns auch diesen gut vorstellen können.
POS 30.12.2018 04:30 UTC: 08 53,611 S und 140 01,539 W

Dez

28

28.12.2018 11:00 MOZ
Wir sind aktuell grad unterwegs unter Segeln auf Am-Wind-Kurs ziemlich genau zwischen Ua Pou und Nuku Hiva. Dort steuern wir die TAioahe-Bucht an, weil Julia morgen hier von Bord geht und wieder zurück nach Deutschland fliegt.
Gestern haben wir auf Ua Pou von Hakahetau aus den Schoko Manfred besucht. Eine kleine Wanderung von ca. 1 Stunde führt vom Ort aus durch den tropischen Wald zu seinem schnuckeligen Anwesen auf dem er seit 24 Jahren lebt und alles selber aufgebaut hat. Vom kleinen Wasserkraftwerk über eine Küche, Werkstatt und Wohnraum bis hin zum Solarofen, der zum trocknen von Schokolade und Para-Nüssen diehnt, bis hin zum kleinen Pool ist alles vorhanden. NAtürlich gibt es Früchte und Gemüse in Hülle und Fülle, ebenso wie zahlreiche Hühner und Katzen sowie zwei Hunden.
Also gibt es immer genug zu tun für ihn, denn nebenbei baut er Schokolade an und verarbeitet diese auch zu leckeren Tafeln mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, die alle probiert werden können und am Ende natürlich auch verkauft werden. Zwischendurch hat er dann auch Zeit seine Lebensgeschichte in deutsch zu erzählen, was ihm sichtlich Spaß macht.

beim Schoko Mann Manfred

Auf dem Rückweg gings dann wieder eine knappe Stunde bergab, vorbei am Wasserfall, den wir diesmal ausgelassen haben, weil wir ja auf Nuku Hiva dann noch den drithöchsten der Welt besuchen werden.
Auf VAVA-U zurück gabs dann leckeren Bananenkuchen, die werden einfach nicht alle ;-), und Kaffee. Dann blieb noch zeit zum Schnorcheln mit Schildkrötensichtung bis zum frozen Bananadaiquiri mit Sonnenuntergang.
Zum Schluss des Abendshatten wir eine Diashow unserer eigenen Werke.
POS 28.12.2018, 20:35 UTC: 09 09,000 S und 140 04,958 W

Dez

27

27.12.18 08:15 MOZ
Zwöf Stunden waren wir gestern von Tahuata nach Ua Po für die 73 Meilen unterwegs. Anfnags recht flott, dann hat aber leider der Wind etwas nachgelassen und es ging langsamer voran. Trotzdem sind wir noch vor Sonnenuntergang am Ankerplatz gewesen, konnten ein wenig relaxen, Baden und Schnorcheln.

Hakahetau auf Ua Pou

Und dann hatten wir mal wieder einen goldenen Sonnenuntergang mit einem frozen Bananadaiquiri in der Hand am Achterdeck – so schön.
Das Beste konnten wir schon eine Stunde vor unserer Ankunft erleben, denn es begleiteten uns mehrere Delphine um das Nordkap von Ua Pou, die sichtlich Spaß daran hatten sich von der Bugwelle und der Dünung schieben zu lassen. Einige sprangen sogar meterhoch aus dem Wasser, andere in Formation zu zweit oder zu dritt.
Jetzt gibt es bei uns grad Frühstück mit frischen Früchten. Später wollen wir den deutschen Alt-Insel-Hippy Manfred besuchen, der schon lange auf Ua Pou lebt und unter anderem selber Schokolade anbaut und verarbeitet, die wir natürlich unbedingt kosten wollen.
POS 27.12.2018 18:00 UTC: 09 21,301 S und 140 06,327 W