Sep.

30

Nach dem Frühstück geht es Anker auf, Tagesziel ist das 45 sm entfernte Poros. Noch in der Bucht setzen wir Segel, ein zweites Reff wird eingebunden, die Genua gegen die Fock getauscht.

Draußen erwarten uns 30 Kn Wind, zwischenzeitlich hat sich auch eine satte Welle aufgebaut. Trotz der kleinen Besegelung machen wir bis zu 10 Knoten Fahrt bei halbem Wind und hängen mühelos die mitsegelnden Einrumpfyachten ab.

Schnelle VAVA-U

Schnelle VAVA-U

Doch plötzlich werden wir in Lee überholt. Zwei Delphine springen an Backbord aus dem Wasser, schwimmen vor, schauen uns an als wollten sie sagen „da geht doch noch was“, lassen sich zurückfallen, dann beginnt das Spiel von neuem. Fast zwanzig Minuten begleiten und die Beiden.

Delphine neben VAVA-U_2

Delphine neben VAVA-U

Delphine neben VAVA-U

Am frühen Nachmittag erreichen wir Poros. Seit Tagen träumt die halbe Crew von Zitroneneis, so suchen wir einen Ankerplatz nahe der Eisdiele. „Mania“ bietet 46 Sorten, das sollte reichen.

Eis in Poros_2

Eis in Poros - sehr lecker

Eis in Poros – sehr lecker

Obwohl Ende September, ist der Hafen von Poros dicht belegt. Hauptsächlich vollbesetzte Charteryachten mit oft junger Crew sind noch unterwegs.

Nach zwei W-LAN freien Tagen nehmen wir die Verbindung zur Welt begierig wieder auf. Wir checken Martins Passwortsammlung und finden ein Café gegenüber, dass sein Passwort seit dem letzten Poros-Besuch von VAVA-U nicht geändert hat.Poros auf Poros_4

Poros auf Poros_1

Hafenmole Poros

Poros auf Poros

Poros auf Poros

Nach einem Bummel durch den Ort geht es zu „Dimitris“. Die hübsche Taverne liegt malerisch am Hang und ist allein schon wegen des wunderbaren Blicks über die Bucht eine Empfehlung.

Dimitris Taverne in  Poros

Dimitris Taverne in Poros

Okt.

1

Heute gehen wir es langsam an. Nach einem späten Frühstück füllen wir die Vorräte auf. Ganz wichtig, auch Eisvorräte werden angelegt.

Martin checkt den Motor, schraubt hier ein bisschen, klebt da etwas.

Motorinspektion

Motorinspektion

Anke hat ihre Backstube eröffnet. Am frühen Nachmittag verholen wir uns in eine Bucht am östlichen Ausgang des Poros Kanals.

Poros - RussianBay

Poros – RussianBay

Der Anker fällt direkt vor einer Mini-Insel mit kleiner Kapelle.

Russian Bay

Russian Bay

Schwimmen, Kaffee trinken, Kuchen essen, lesen, schlafen … so geht Urlaub.

Lazy Skipper

Lazy Skipper

Nach dem Abendessen werden die Eisvorräte getestet, 6 der 46 Sorten sind an Bord und alle sind sooo gut …

Okt.

2

Auch heute geht alles siga siga. Nach einem morgendlichen Bad kommt das SUP wieder mal zum Einsatz.

SUP-Kurs

SUP-Kurs

SUPPEN

SUPPEN

Am späten Vormittag heißt es Anker auf für einen kurzen Schlag nach Methana. Auffallend die vielen Segelyachten, die Richtung Athen unterwegs sind. Wahrscheinlich ist morgen, am Samstag, für die meisten von ihnen Törnende. Schön, dass uns noch etwas mehr Zeit bleibt.

Segeln nach Vathy auf Methana

Segeln nach Vathy auf Methana

Methana ist eine Insel mit mehreren inaktiven Vulkanen und vielen Quellen von Schwefel über Kohlensäure bis Radon. Vielleicht finden wir darunter auch einen Jungbrunnen, man soll nichts unversucht lassen.

Ein Spaziergang am Nachmittag bietet einen wunderbaren Blick über die Bucht zum nahe gelegenen Festland.

Spaziergnag auf Methana

Sonnenuntergang in Vathy auf Methana

Sonnenuntergang in Vathy auf Methana

Den Abend verbringen wir in der Taverne to Limanaki, direkt am Hafenbecken gelegen.

Samstag-Badetag

Freitag ist Fischtag_1

Freitag ist Fischtag

Freitag ist Fischtag

Die Bedienung ist sehr freundlich, das Essen gut und zum Abschied erhält „der Herr“ am Tisch noch eine Flasche Inselwein, für die Damen gibt es hübsche, mit Muscheln gefüllte Organzasäckchen.

Gastgeschenk

Gastgeschenk

 

Die ruhige Nacht wird nur kurz unterbrochen von den auslaufenden Fischern, dann schlafen wir ungestört weiter bis uns die Sonne weckt.

Okt.

3

Der neue Tag beginnt mit Happy Birthday von Steve Wonder, Luftballons, einem bunten Blumenstrauß aus Nachbars Garten und Hilfreichem für das kommende Jahr … (zehnt).

Eine personalisierte Geburtstagstorte, an Bord gebacken und Sekt zum Frühstück sorgen für einen sanften Start ins neue Lebensjahr.

Geburtstagstorte auf VAVA-U

Geburtstagstorte auf VAVA-U

Wir lassen es langsam angehen, gegen Mittag werfen wir die Leinen los und Motoren in die knapp 7 sm entfernte Bucht im SW von Agnistiri. Am südwestlichsten Punkt von Methana passieren wir eine kleine Kapelle, vielleicht den Seefahrern gewidmet – sie ist nur per Boot erreichbar. Die umgebenden Felsen sind dicht besetzt mit Fischreihern, die ihr Futter bequem aus der benachbarten Fischzucht holen.

Kapelle am Kap von Mathaana

Kapelle am Kap von Mathaana

Am Nachmittag feilen wir an unserer Urlaubstechnik. Schwimmen, lesen, essen, dösen …. uns geht es richtig gut.

Lazy Skipper

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RELAX

RELAX

Okt.

4

Wir sind im Schlaraffenland. Die (noch nicht) gebratenen Fische fliegen uns direkt ins Beiboot, rund um VAVA-U quirlt das Wasser, überall blitzen silbrige Fischleiber.

Fische fangen mit der Fliegenklatsche

Fische fangen mit der Fliegenklatsche

Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und angenehmen 24 Grad Wassertemperatur fällt es schwer, an Abschied von Griechenland und Schmuddelwetter daheim zu denken. Aber nach VAVA-U ist vor VAVA-U, schon gibt es neue Segelpläne für das kommende Jahr.

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Ohne Worte

Ohne Worte

Gefühlt verlängern wir die noch verbleibenden 36 Urlaubsstunden, wir laufen eine neue Insel an. Ägina-Stadt ist das Ziel – ein weiterer weißer Fleck auf der Seekarte von VAVA-U.

Der Stadthafen ist jedoch dicht belegt, Ankersalat vorprogrammiert. So legen wir uns östlich des Hafens vor Anker. Im dichten Seegras findet dieser erst im dritten Anlauf Halt.

Mit dem Dinghy finden wir ein Plätzchen im Fischerhafen. Wir bummeln durch die Straßen von Ägina und genießen das Kontrastprogramm von einsamer Bucht zu quirliger Stadt.

Der Abend endet in einer Eisdiele, wo Anke die mit drei Ankermanövern schwerverdiente Extraportion Zitroneneis genießt.

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Sonnenuntergang mit Wunderkerzen

Sonnenuntergang mit Wunderkerzen

Okt.

5

Sonnenaufgang bei Aigina

Sonnenaufgang bei Aiginaa

Nach einer Schwimmrunde um VAVA-U und entspanntem Frühstück geht es weiter Richtung Athen. Der Skipper sorgt dafür, dass keine Wehmut aufkommt, mit Manövern hält er die Crew in Bewegung.

Lachende Butter

Lachende Butter

Wir genießen die letzten Segelstunden, das sanfte Dahingleiten bei schwachem Wind. Dennoch rückt Athen und damit das Urlaubsende unerbittlich näher. Der Flieger startet 19:15 Uhr und es steht zu befürchten, dass der Flug diesmal nicht gecancelt wird.

Flauten-Segeln

Flauten-Segeln

Unser Gepäck ist leichter geworden, Ballast ist an Bord geblieben. Dafür nehmen wir die Erinnerung an eine wunderschöne Reise mit und starten gut erholt zu neuen Aufgaben.

Der Gedanke, auch im kommenden Jahr mit VAVA-U unterwegs zu sein, erleichtert den Abschied.

Festgemacht

Festgemacht

Okt.

6

Im September 2015 auf der Fahrt von Kythnos nach Poros

DELPHINE vrom BUG

Okt.

6

Gästebucheintrag Paros-Athen 09-2015

Gästebucheintrag Paros-Athen 09-2015

Okt.

6

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Paros-Athen im September 2015

Paros-Athen im September 2015

Kykladen


– Start ab Paroikia auf Paros
– Ormos Plastiri bei Naousa auf Paros
– Ormos Panormos auf Mykonos
– Hafen Panormou auf Tinos
– Hafen Kurthiou auf Andros
– Stadthafen Tinos – Tinos
– Ormos Kolona auf Kythnos
– Hafen Poros-Poros
– Badebucht Russian Bay bei Poros
– Hafen Vathy auf Methana
– Badebucnht SW-lich Agnistiri
– Ankerrplatz vor Aigina-Stadthafen
– Reede Glyfada Athen

Gesegelte Strecke:  253 sm, davon unter Segeln 178 und 75 unter Maschine
Max. Boot-Speed: 11,1 Kn
Max Wind: bis 32 Kn zwischen Kythnos und Poros

Bemerkungen:
keine

Wetter:
Leichte Winde am Törnanfang und Ende
Zwischendrin drei Tage Meltemi
Temperaturen um die 25-28 Grad,
Wasser immer noch um die 24 Grad

Okt.

7

Auf dem Weg von Naxos nach Antiparos bei 30 Kn Wind.
VAVA-U macht gute 10 Kn Fahrt  und läuft gleiche Höhe am Wind wie die Regatta-Yacht!

Okt.

7

Carolin und Haiko

Ein Teil der neuen Crew (Nick, Carolin und Haiko) hat sich bei Martin eine Urlaubsverlängerung erschlichen und ist schon einen Tag früher (gestern) eingefallen. Carolin ist zum ersten Mal dabei und wird so in den traditionellen LIDL-Raubzug eingeführt. Drei Einkaufswägen später, aber keine Schuhe gekauft, wird das Taxi zum Hafen zurück bestellt.

Einkauf beim LIDL in Glyfada

Einkauf beim LIDL in Glyfada

Haiko, 207 cm lang, passt nicht mehr ins Auto, also fährt er mit dem Klapprad durch den griechischen Verkehr zurück. Nachdem der Taxifahrer mit einem ordentlichen Trinkgeld schwerer und drei „Einkaufswagen“ leichter im Kofferraum weg düst, liegt schließlich VAVA-U 10 cm tiefer im ägäischen Meer.

Die restliche Crew trudelt im Laufe des Nachmittags ein, Wiederholungstäter Christian hat sich etwas verspätet, aber wenigstens auf die Schweizer ist noch Verlass, Aron und Christoph sind pünktlich, bringen uns aber nicht die erhoffte Schokolade mit.

Anker auf Richtung Kap Sounion, der legendäre Sonnenuntergang fällt für uns aber aus, wir kommen erst in der Dunkelheit an. Da ist uns der schön kitschig beleuchtete Poseidon-Tempel auch recht.

Segeln

Segeln

Wir überzeugen Martin, dass der Captain zum Captains-Dinner natürlich selbst kochen muss, es gibt die legendären „schmeckt-immer“ Spaghetti Bolo.

Chef-Koch

Chef-Koch

P.S.: Martin möchte jeden Tag etwas zum Segeln geschrieben haben, hier also noch der Hinweis, dass wir unter Segeln angekommen sind.

Okt.

8

2.Tag, 8.10.15 Kap Sounion nach Ormos Vourkari auf KEA

Carolin und Haiko

Nach morgendlichem Frühschwimmen und Frühstück folgt der Kulturteil, wir erklimmen den Berg des Poseidon-Tempels. Die Hälfte der Crew gibt sich am Ticket-Schalter als Studenten aus, das schont die Bordkasse und geht sogar durch (stimmt angeblich auch). Gut, dass wir Haiko dabei haben. Er fungiert für uns oben am Tempel als Selfie-Stick, sodass dieses schöne Bild von uns entsteht.

Selfi am Poseidontempel

Selfi am Poseidontempel

Poseidontempel am Kap Sounion

Poseidontempel am Kap Sounion

Martin führt uns in die griechische Mythologie ein und erzählt eine recht freie Version von König Aegeos und warum die Ägäis Ägäis heißt.
Wir haben nur weiße Segel dabei, die ziehen wir jetzt hoch und schippern nach KEA (wer hat hier IKEA gelesen?)

Am Poseidontempel

Am Poseidontempel

Gebete am Kap_2

Gebete am Kap

Gebete am Kap

Abends beginnen wir das Wassersportprogramm, je nach Begabung, mit Wasserski oder Knieboard.

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_2

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_3

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Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Der Landgang führt uns dann quer über die Bucht in eine gemütliche Taverne, auf dem Rückweg bleiben wir nachts mit leerem Tank mitten auf dem Wasser liegen. Die Crew will schon die Badehosen anlegen, aber dann findet Martin doch noch den Reservekanister.

Sonnenuntergang auf Kea

Sonnenuntergang auf Kea

Okt.

9

Aron und Christoph

Der Zwerg (Christoph) und der Riese (Heiko) mit seiner Magd (Caro) haben am Morgen beim Bäcker frisches Brot und weihnachtliche Kekse geholt. Alle waren begeistert. Aber Aron war entgeistert, weil er sich nach dem Frühstück beim Wasserski einen kleinen Hexenschuss geholt hat. Christoph ist sogar einhändig wie ein Beinamputierter auf dem Kniebrett durchs Wasser gesaust.

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_6

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Nach einer Motortour kam Wind auf und der Spinnaker konnte zum kreischenden Crew-Vergnügen gehisst werden.

Südkap Kea

Südkap Kea

SPI-segeln bei Kea_2

SPI-segeln bei Kea

SPI-segeln bei Kea

Leider musste der SPI nach dem nächsten Cap geborgen werden, da der Wind sich gedreht hat.

Unter normal-Besegelung liefen wir in Ormos Kolona auf Kythnos ein. In der heißen Quelle, gleich beim Strand, vergnügten wir uns sichtlich (Nick wurde der Stinkefinger gezeigt, weil er die Quelleninsassen mittels Fernglas beobachtete).

Badespass

Ormos Kolona auf Kythnos

Ormos Kolona auf Kythnos

Dann war Grillabend bei einem herrlichen Sonnenuntergang angesagt und das Schiff ist glücklicherweise nicht abgebrannt. Der Tag endete wie immer mit einem Gutenachtschnaps (von irgendwelchen Mönchen auf irgendeiner Insel und dann hat es dort auch noch so Weihnachtsgewürze drin, aber schmeckt ganz gut).

Grillen auf Kythnos_1

Grillen auf Kythnos_3

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Okt.

10

Aron und Christoph

Uns begrüßt ein wundervoller Sonnenaufgang begleitet mit einem engelsgleichen Stakkato des Dieselmotors eines eingeborenen Fischers. Seine Frau war auch dabei.
Die Frühaufsteher haben sich die Ohren im mit warm durchfluteten Meerwasser gewaschen.

Morgenstunden

Morgenstunden

Die heiße Quelle in Ormos Kolona diente wahrscheinlich auch den anwesenden blaublütigen Briten zur Genesung steifer Gelenke. Die Crewmitglieder haben sich ordentlich an der Quelle gelabt.
In der Zwischenzeit versuchte Christoph mit dem Stand-Up Paddelbord am menschenleeren, aber ziegenreichen Strand Brötchen zu besorgen. Er war leider erfolglos und betrat das Schiff demütig.

SUPpen-2

SUPpen

SUPpen

Nick hat außer Schnorcheln nichts Sinnvolles gemacht. Dann, ur-plötzlich, regnete eine Armada von lüsternen Fliegen auf uns ein, die auf brutalste Art niedergeschlagen werden mussten. Die Verluste auf Seiten der Fliegen waren allerdings wesentlich höher.

Bis auf die letzten zwei Seemeilen mussten wir den Motor zur Beihilfe nehmen, weil die Crew nicht rudern wollte. In Mega Leivadi angekommen, regnete es. Dies passte wunderbar zur wild-westlichen Stimmung der Bucht, die sich wie eine ausgestorbene Mexikaner-Cowboy-Siedlung ansehen lässt.

Mega Leivadi auf Serifos_2

Mega Leivadi auf Serifos

Mega Leivadi auf Serifos

Okt.

11

Christian & Nick

Nach einer böigen Nacht stellt sich unser Schiff frisch gespült von einem Spätsommer Regen den Dingen die da kommen, und es kommt so einiges an diesem Tag. Aber zunächst dürfen wir noch einmal das Flair dieses Ortes genießen, dessen Potenzial für Abenteuer & Club Romantik nun noch klarer zu erahnen ist.

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen_1

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen

Unsere Überfahrt nach Poros beginnt unscheinbar unter Fock und einfach gerefftem Groß. Für die 53 sm haben wir etwa 7 h geplant, aber wir werden es unterbieten. Nach anfänglichen 20 kn Wind aus Süd dürfen wir uns zunehmend mehr und mehr über Grüße Poseidons freuen. Selbst Gesänge konnten ihn nicht beruhigen und er steigerte sich auf bis zu 40kn. Die Sonne tat ihr bestes die zwischenzeitlich minütlichen Meerwasser-Duschen in wohliges Gefühl zu verwandeln.

Segeln nach Poros

Heckwelle bei 3-4 Meter Welle

Heckwelle bei 3-4 Meter Welle

In Anbetracht von 16,3 kn max Speed durchs Wasser (14,3 kn über Grund) hat Martin sich dann spontan entschlossen das zweite Reff zu setzen, was bei diesem Wind durchaus als Abenteuer für Landratten zu bezeichnen ist. Nachfragen weniger erfahrener Crew-Mitglieder, ob diese Situation noch normal sei, konnten selbst Vielsegler unvermittelt verneinen, was weiteres Nachfragen erübrigte.

Auch die folgenden zwei Stunden pflügten wir durchs Meer dem Peleponnes entgegen, in dessen Abdeckung sich der Wellengang legte, was zur Normalisierung einiger Gesichtsfarben führte. Die Sonne tat ihr übriges, die durchnässte Kleidung zu trocknen.

Ankunft Poros

Ankunft Poros

Nach einem sehr professionellen Anlege-Manöver hatte die Crew Landgang und die Waschmaschine gut zu tun. Die Crew verschwand in den Gassen und Tavernen der Stadt und traf sich zum Abendessen in der Taverne Platanos. Ein Teil der Crew machte danach noch einen kleinen Hafenrundgang, während der Rest schon alsbald ins Reich der Träume verschwand.

Taverne Platanos auf Poros_2

Taverne Platanos auf Poros

Taverne Platanos auf Poros

Okt.

12

Christoph und Aron

 

Im Morgengrauen schlich jemand Draußen herum
Es war der Christian, nicht nackt, aber stumm.

Später gab’s wie immer Eier
jedes Mal dieselbe Leier
Sind sie hart oder weich
Jedes Mal der gleiche Seich.

Nick bestand die Prüfung mit Bravour
Er hatte unter Kontrolle die Uhr
Die Eier waren wachs-weich-hart
Ganz nach Martins Art.

Riese, Zwerg und Kapitän
hatten einen großen Plan
Auf der Suche nach Benzin
Hörten sie den Muezzin.

Letztes Schwimmen, letztes Paddeln
Dann lass ich mich zum Seemann adeln.
Noch einmal Anker lichten und Meerjungfrauen sichten
Die Segel werden gesetzt, was der Wind noch nicht zerfetzt
So entkommen wir den Fliegen, bevor sie uns bekriegen.
Suchen Lichter über Athen
Machen landfein was möglich
Können an Land kaum gehen
Trinken hässlichen Bitter.

Umarmungen und Küsschen beenden den Tag
Manch einer der Piraten im Bette schon lag.

 
(jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen wäre rein zufällig – ebenso handelt es sich bei den „Tatsachenberichten“ um mögliche Mutmaßungen)

Und hier noch die Bilder des Tages:

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ein TAg in der Russian Bay bei Poros

ein TAg in der Russian Bay bei Poros

Okt.

13

Haiko

Nach dem Frühstück setzen sich Martin, Christoph und Haiko mit dem unverfänglichen Hinweis „…sind mal eben Sprit holen!“ im Beiboot nach Poros-Stadt ab, um sich noch einen Frappé im Skipper-Café zu genehmigen.

Der Morgen auf Poros

Der Morgen auf Poros

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Russian Bay bei Poros

Russian Bay bei Poros

Danach geht’s im Chill-Modus heimwärts, bei tollem Sonnenwetter treibt uns leichter aber recht stetiger Wind wieder zurück nach Athen und schläft dann pünktlich kurz vor dem Ziel- und Startpunkt Glyfada ein.

Segeln nach Glyfada

Segeln nach Glyfada

Ansteuerung Glyfada

Ansteuerung Glyfada

Zum Abschiedsessen geht’s natürlich auf Landgang, einen Schaufensterbummel durch das noble Glyfada (schluck, teuer!) hängen wir auch noch dran, dann heißt es auch schon die Schweizer (Aron und Christoph) zu verabschieden, denn deren Rückflug am nächsten Morgen erfordert Aufstehen zu unchristlicher Zeit.

Okt.

14

Haiko

Das letzte Bordfrühstück gerät gemütlicher als üblich, deshalb setzt uns Martin erst am späten Vormittag in der Marina ab. Dort verabschieden wir Christian Richtung Flughafen, die drei übrigen Crewmitglieder nehmen die Straßenbahn in die entgegengesetzte Richtung Innenstadt.

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Ausflug nach Athen

Ausflug nach Athen

Die Wetterberichte aus der Heimat lassen uns das spätsommerliche Wetter bei einem Stadtrundgang umso entspannter genießen, außerdem gilt es noch den daheim gebliebenen die oft gestellte Frage zu beantworten: „Was machen Die Griechen mit den ganzen Milliarden?“

Also, was sollen wir sagen? Die Akropolis ist erst im Rohbau! Aber gewerkelt wird fleißig daran 😉

Sonnenuntergang in Glyfada

Sonnenuntergang in Glyfada

Ankerplatz Glyfada

Ankerplatz Glyfada

Okt.

14

Carolin und Haiko

Gästekommentar Athen-Athen 20115

Gästekommentar Athen-Athen 20115

 

Ein Törn mit viel Spaß, Abwechslung und lustiger Crew

  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Athen – Athen

Schönes Schiff mit allem Drum und Dran. Viel Platz ist auch vorhanden, sodass man sich durchaus auch mal in einer Ecke verkrümeln kann.
Martin der Skipper hat jederzeit alles unter Kontrolle, so dass man sich nie sorgen machen muss, auch wenn der Wind mal ein bisschen heftiger pfeift und die Wellen ein bisschen höher gehen. (bis zu 40 Kn)
Als Binnensegler kann man durchaus auch einiges lernen und abgucken, wie präzise Durchsagen bei Segelmanövern sein müssen, damit sie präzise ausgeführt werden können.
Gerne wieder mal.

 

Hier bekommt jeder sein ganz persönliches Segelerlebnis

  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Saronischer Golf und Kykladen

Wie immer war alles dabei von Flaute bis zum zweiten Reff, von Regen bis Sonnenbrand, von Chillen bis Wasserski. Eigentlich sollte ich das hier nicht so gut bewerten, führt nur zu weniger Platz 🙂
Die VAVA-U bietet wirklich reichlich Platz auch bei voller Belegung. Vorkenntnisse im Segeln sind nicht notwendig aber hilfreich.

 

VAVA-U ist sehr zu empfehlen. Top Schiff und Top Ausstattung.
  •  Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Griechenland – Kykladen

Eine Mitfahrt auf Vava-U ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Egal ob Seemeilen oder Inselhopping. Dieser Törn führte von Athen-Glyfada durch die Kykladen und wieder zurück nach Glyfada.
Martin ist ein ausgezeichneter Skipper, der immer die Übersicht bewahrt. Geduldig beantwortet er alle Fragen so, das sie auch wirklich jeder versteht.
An Bord gibt es genügend Möglichkeiten den Tag zu gestalten, sei es Wasserski, Kneeboard oder Stand Up Paddel. Alles in allem eine tolle Erfahrung! Sehr zu empfehlen.
Nick

 

Okt.

14

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Athen-Athen im Oktober 2015

Athen-Athen im Oktober 2015

Saronischer Golf und Kykladen
– Start ab Reede Glyfada Athen
– Kap Sounion
– Ormos Voukari auf Kea
– Ormos Kolona auf Kythnos
– Ormos Mega Leivadi auf Serifos
– Stadthafen Poros-Poros
– Russian Bay bei Poros
– Reede Glyfada Athen

Gesegelte Strecke:  164 sm, davon unter Segeln 114 und 50 unter Maschine
Max. Boot-Speed: 14,3 Kn
Max Wind: über 40 Kn zwischen Serifos und Poros

Bemerkungen:
Poseidontempel am Kap Sounion
Spi-Segeln bei Kea

Wetter:
Leichte Winde am Törnanfang und Ende
Zwischendrin ein Tag Süd-Sturm
Temperaturen um die 25 Grad,
Wasser immer noch um die 24 Grad

Okt.

15

Vorsorglich haben wir schon mal wieder den LIDL geplündert und per Beiboot alles aufs Schiff verfrachtet.

Dann kanns wieder losgehen:

diesmal geplant rund Peleponnes, ca. 350-400 sm mit genügend Zeit zum relaxen und Spaß auf und im Wasser.

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Proviant für VAVA-U Crew

Proviant für VAVA-U Crew

Okt.

15

Ute

Darf ich vorstellen: wir sind die Aichingers.

Die Aichingers

Die Aichingers

Ute und Andreas mit Tristan und Finn aus Kiel, und Stefan, ein guter Freund von Martin aus München, was sage ich München, nein Pfaffenhofen, bilden die nächste Crew.

Vor 30 Jahren war ich, Ute, mit Martin als Skipper auf meinem ersten Törn in der Türkei. Schon damals, war Martin ein erfahrener Segler, auf den man sich 150%ig verlassen konnte.

Jedenfalls freue ich mich jetzt mit meiner Familie hier zu sein. Zwei Wochen Sonne, Segeln, Weite, nette Gespräche, schwimmen, sporteln, faulenzen und gutes Essen.

Athen-Glyfada_2

Athen-Glyfada

Athen-Glyfada

Nach kurzer Einweisung sind wir auch schon losgesegelt und in den kleinen kuscheligen Hafen Perdikia auf der Insel Aigina gefahren, um in eine der kleinen Tavernen unser erstes griechisches Abendessen, zu genießen.

Perdikia bei Nacht

Perdikia bei Nacht

Okt.

16

Ute

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Und so war das erste Morgen unseres Urlaubes. Herrlich ausgeschlafen, mit einer Tasse Kaffee bewaffnet, konnten wir gleich den ersten malerischen Sonnenaufgang im Hafen bewundern. Zum Frühstück sind wir in eine Badebucht gefahren.

Frühstück an Deck

Frühstück an Deck

Und danach gings‘ los. SUP, Wasserski, Wakeskate, Wasserski, Schnorcheln, Knieboard, Motorboot fahren; das volle Programm. Unsere Jungs waren glücklich.

WAssersport

WAssersport auf VAVA-U_03

WAssersport auf VAVA-U_01

WAssersport auf VAVA-U_02

WAssersport auf VAVA-U_07

Wassersport auf VAVA-U

Wassersport auf VAVA-U

Nachmittag ging es zum Eis essen nach Poros; die gesamte Crew flog mit dem kleinen Motorboot zu dem Ort der Insel.

Ausflug nach Poros_3

Ausflug nach Poros_2

Ausflug nach Poros

Ausflug nach Poros

Abends gab es noch ein herzhaftes Grillen.

Grillen auf VAVA-U_1

Grillen auf VAVA-U

Grillen auf VAVA-U

Okt.

17

Ute

Morgens sofort nach dem Aufstehen ins Wasser springen, um eine Runde zu schwimmen, finde ich persönlich einfach supertoll, einfach nur belebend. Der Katamaran, VAVA-U kommt mir wie ein Ferienhaus auf dem Wasser vor. Der Garten ist das Meer.

Ankerplatz Russian BAy am Morgen

Ankerplatz Russian BAy am Morgen

 

Bis nachmittags tobten wir uns bei herrlichem Wetter, angenehmen Temperaturen, blauem Himmel auf den unterschiedlichsten Brettern aus; manche schraubten sich allerdings auch ins Wasser.

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WAssersport auf VAVA-U_09

WAssersport auf VAVA-U

WAssersport auf VAVA-U

Nachmittags segelten wir zur nächsten Insel: Agnistiri. Dort aßen wir mit Meeresblick die ganze Vorspeisenkarte rauf und runter. Alles war superlecker.

Segeln unter Vollzeug

Segeln unter Vollzeug

An Board zurück spielten wir noch eine Runde Karten und nach einem Gläschen Ouzo ab in die Koje.

Hafen Agnistiri

Hafen Agnistiri

Okt.

18

Ute

Web-Check

Web-Check am Morgen auf Agnistiri

Web-Check am Morgen auf Agnistiri

Morgens ging es weiter zu den Diaporioi Inseln, wo wir einen Badestopp einlegten. Obwohl kaum auf See, das Gehirn auf Urlaubsmodus eingestellt ist, hatte ich an diesem Tag ein Sonntagsgefühl. Das lag vielleicht an den Delfinen, an den Thunfischen, die raussprangen, der Weite, am Blau des Meeres und an der „weiß-blauen„ Mahlzeit. Nachdem ich eine Runde auf dem SUP gedreht hatte, gab es lecker bayerischen Leberkäs, Sülze und Würstel aus Bayern, das die männliche Crew schon zubereitet hatte. Gesponsert von Anke aus Bayern.

Segeln unter Vollzeug

Segeln unter Vollzeug

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WAssersport auf VAVA-U

WAssersport auf VAVA-U

Wohnhaft in Kiel, aber aus München stammend, freue ich mich nicht nur über bayerisches Essen, sondern auch über den bayerisch sprechenden Stefan. Gegen Nachmittag ging es mit dem Spinnaker nach Korinth.

Spi-Segeln_4

Spi-Segeln

Spi-Segeln

Wir ankerten am Kanal. Es gab Spaghetti Rabiata aus eigener Pantry. Wildes Kartenspiel mit verschärften Regeln mit den harmlosen Karten des Uno Spiels.

Ankerplatz am Korint-Kanal_2

Ankerplatz am Korint-Kanal

Ankerplatz am Korint-Kanal