Juli

4

By Geli
Der Wind hat sich gestern verausgabt, heute lässt er uns völlig im Stich und so motoren wir unserem nächsten Ziel entgegen. Einem Fernseher, auf dem wir das Viertelfinalspiel unserer DFB-11 verfolgen können. Der wird voraussichtlich in Agios Nikolaos, einer Hafen-Bucht im NO von Zakynthos, stehen.

Zehn Minuten vor Anpfiff liegen wir längsseits an der Mole und sind rechtzeitig zu Spielbeginn in der Taverne. Einige Runden Mythos und ein reichliches Abendessen später ist Deutschland eine Runde weiter und wir sind bettschwer. Der freundliche Wirt ­- gleichzeitig auch Tankstellenbetreiber, Supermarktinhaber und Ausflugsbootbesitzer – warnt vor auflandigen Winden, die uns möglicherweise an die Kaimauer drücken könnten. Nach der Windstärke gefragt antwortet er „das Meer ist weiblich, da weiß man nie“.

 

Kiosk auf Zakynthos

Kiosk auf Zakynthos

Juli

5

By Geli

Es war eine unruhige Nacht. Ausläufer des starken Meltemi in der Ägäis schicken für die Jahreszeit untypische Winde aus E -NE und bescheren uns einen kräftigen Schwell im Hafen. So verlassen wir bald unseren Liegeplatz, obwohl unser heutiges Ziel „nur um die Ecke“ liegt.

Vorbei an der vielbeschriebenen blauen Grotte geht es zur Shipwreck Bay, einer kleinen Bucht im NW der Insel. Der Name rührt vom Wrack eines 1980 gestrandeten Schmugglerbootes, das am Strand vor sich hin rostet.

Schmuggler-Boot

Schmuggler-Boot

Das unglaubliche Türkis des Wassers in der Bucht reflektiert sich in den umliegenden Kalkfelsen, so dass diese bei unserer Einfahrt blau leuchten.

Die Bucht wird von Ausflugsbooten stark frequentiert, das ständige Kommen und Gehen beschert uns einen kabbeligen Liegeplatz. Gegen 17:00 h ist der Spuk vorbei. Wir genießen allein Bucht, Strand und einen traumhaften Sonnenuntergang. Die Grib Files und „Poseidon“ sagen ruhiges Wetter voraus und so verbringen wir die Nacht in „unserer Bucht“.

 

WreckBay

WreckBay

5.7.14 -1

5.7.14 -2

5.7.14 -4

5.7.14 -5

Juli

6

By Geli

Wir sind nicht mehr allein. Ein Fotograf nutzt die frühen Morgenstunden für ein Hochzeitsshooting in der noch leeren Bucht  – das Wrack, den Strand und die fast 200m hohen Kalkfelsen als attraktiven Hintergrund.

Eine Stunde später ist die Bucht bereits gefüllt mit vielen Sonntagsausflüglern. So gehen wir nach dem Frühstück Ankerauf, unserem 90 sm entfernten Ziel Methoni, an der Südspitze des Peloponnes gelegen, entgegen.

Südwestküste Zakynthos

Südwestküste Zakynthos

6.7.14 -1

Juli

7

by Geli

Gegen 5:00 h morgens fällt der Anker in der Hafen-Bucht von Methoni, die eindrucksvolle venezianische Festung als Kulisse. Hinter uns liegt ein langer, ruhiger Schlag mit leichtem Wind, einiges an Strecke mussten wir unter Motor zurücklegen.

Noch eine Mütze Schlaf, ein gutes Frühstück, dann geht es weiter, dem eigentlichen Ziel Koroni entgegen. Ein frischer achterlicher Wind schiebt uns nach NO und wir sind, nur unter Genua, mit 9 kn flott unterwegs.

Eine weitläufige Bucht auf der Leeseite des ersten Peloponnes-Fingers lädt zum Badestopp und wir verbringen den Nachmittag mit Lesen, Dösen und Schwimmen.

Gegen 17:00 h erreichen wir das kleine Städtchen Koroni mit seiner malerischen Wasserfront, gekrönt von einer venezianisch/türkischen Festung.

Durch schmale Gassen mit weiß gekalkten Häuschen steigen wir hinauf zur Festung. Ein Rundweg führt um das gesamte Gelände und bietet immer wieder reizvolle Ausblicke auf Meer und Ort. Besonders schön das innerhalb der Festung gelegene Nonnenkloster mit seinen Gärten, ein kleines Paradies.

Die Wanderung hat hungrig gemacht und so beschließen wir den Abend mit einem ausgiebigen und guten Essen in einer der vielen Tavernen an der Wasserfront.

Koroni

Koroni

7.7.14 -1

7.7.14 -2

7.7.14 -3

 

Juli

8

by Geli

Fußball, Tagesziel heute mal wieder ein Fernseher,

Der Wind lässt auf sich warten, so sind wir unter Maschine unterwegs. Martin repariert eine Wasserpumpe, Anke bäckt Kuchen, Simmerl liest und Möbi schläft … uns geht’s gut.

Am frühen Nachmittag wacht der Wind auf und steigert sich in Böen auf bis zu 30 kn, mit bis zu 12 kn geht es zum Halbfinale. Hat sich gelohnt, Deutschland:Brasilien 7:1 !!! So ein Tag, so wunderschön wie heute …

Abendstimmungen

Abendstimmungen

8.7.14 -1

8.7.14 -2

8.7.14 -3

8.7.14 -4

Juli

9

by Geli

Unser Frühstück verlegen wir in eine wunderschöne Doppelbucht, nach einem Bad im türkis-blauen Wasser geht es ankerauf. Auch heute gibt der Wind wieder alles, mit 1. Reff und Fock segeln wir um das Kap MALEAS – bei 35 Kn Wind machen wir bis zu bis zu 13,8 Kn Fahrt.

Am späten Nachmittag gehen wir vor Monemvasia längsseits an die Fährschiff Mole. Mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Weg in den autofreien Ort. Das bezaubernde Dorf liegt auf einem wuchtigen Felsklotz und ist nur durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden.  Verwinkelte Gässchen, die überraschend in kleine Plätze münden und liebevoll renovierte mittelalterliche Steinhäuschen machen den Ort zum beliebten Ausflugsziel.

Zurück vom Abendessen können wir einen neuen Nachbarn begrüßen. Auf der anderen Seite der Mole hat ein schwer bewaffnetes griechisches Kriegsschiff (P20) festgemacht. Besser bewacht wurde VAVA-U wohl nie.

 

Monemvassia

Monemvassia

9.7.14

9.7.14 -1

9.7.14 -2

9.7.14 -3

Juli

10

by Geli

Unser heutiges Ziel ist das nur wenige Seemeilen entfernte Limenas Geraka. Die fjordähnliche Einfahrt zum kleinen Hafen ist von See kommend kaum auszumachen. Nach einigen Biegungen liegt der winzige Ort plötzlich vor uns. Über die hohen Berge am Ende der Bucht fallen starke Böen aus NW aber wir liegen sicher längs an BB-Seite direkt neben der Taverne Ayra. Wirt Takis serviert leckere Vorspeisen , Lamm-Souvlaki und gegrillte Kalamari.

Hafenbucht Geraka

Hafenbucht Geraka

10.7.7.14 -1

10.7.7.14 -2

10.7.7.14 -3

Juli

11

by Geli

Wir nutzen die niedrige Mole, um den neuen Schriftzug  „VAVA-U“ am Rumpf anzubringen. Nachdem beide Seiten beschriftet sind, legen wir ab mit Ziel Spetses. Wechselnde böige Winde fordern uns beim Segeln mit ständigem Fieren und Dichtholen, so planen wir kurzfristig um und legen uns in die Bucht Kiparissi. Einen ersten idyllischen Liegeplatz vor einer kleinen Kapelle verlassen wir bald wieder, da starke Böen uns Richtung Felsen drücken. Wir verlegen uns kurzerhand auf die NW-Seite der Bucht vor den Strand kochen heute wieder selber und genießen die ruhige Nacht.

Hafenbucht Geraka

Hafenbucht Geraka

11.7.14 -1

11.7.14 -2

11.7.14 -3

11.7.14 -4

Juli

12

by Geli

In einem kurzen Schlag geht es weiter zum ursprünglichen Ziel Spetses. Kontrastprogramm pur empfängt uns nach ruhigen Inseltagen. Im quirligen Hafen liegen dicht an dicht luxuriöse Motoryachten und VAVA-U ist längst nicht mehr das größte Schiff. Schicke Tavernen säumen die Wasserfront und der Weg zum Ortskern führt an vielen wunderschönen Häusern vorbei.  Eine Herausforderung, vor lauter Schauen nicht unter die Räder eines der vielen Fiaker zu kommen, die in abenteuerlicher Geschwindigkeit die schmale Uferpromenade entlangfahren. Scheint ein Zusammenstoß unvermeidlich, wird laut geläutet, gebremst eher nicht. Mit einem doppelten Happy Birthday für Anke, die, zeitzonenbedingt, zweimal in ihren Geburtstag startet, beginnt ein neuer Törntag.

Spetses

Spetses

12714 -2

12714 -3

12714 -4

Juli

13

by Geli

Und schon wieder ein Highlight. Der Südwind erlaubt uns, in einer Bucht nördlich des dicht belegten Haupthafens von Hydra zu ankern. Ein kurzer Spaziergang führt uns, immer mit Blick aufs Wasser, direkt in den wie eine Arena am Hang gelegenen Ort. Die Insel ist autofrei, Transporte werden mit Esel oder kleinen Pferden erledigt.

Auf dem Platz an der Mole reihen sich Cafes, Shops und Tavernen dicht an dicht. Wir suchen uns weiter oberhalb vor einer gemütlichen Taverne unseren Platz in der ersten Reihe für das WM-Endspiel. In einem kollektiven Aufschrei, der die nächtliche Ruhe der Gassen durchbricht, entlädt sich die Anspannung eines langen Spiels – endlich, 1:0, wir sind Weltmeister.

Hydra

Hydra

13.7.14 -1

13.7.14 -2

13.7.14 -3

13.7.14 -4

Juli

14

by Geli

Da der Wind jede Menge unschöner Sachen in unsere Bucht drückt, holen wir unsere Landleinen mit dem Beiboot ein, Ziel heute ist Poros. Nach einigen Kreuzschlägen gehen wir mittags an der  Pier von Poros-Stadt längsseits. Der Stopp ist kurz, Einkauf, Ortsbesichtigung und Müllentsorgung sind schnell erledigt und wir entfliehen der Mittagshitze in eine nahe gelegene Badebucht.

Das Revier zwischen Insel und Festland wirkt wie ein See, am Abend ist das Wasser spiegelglatt und der noch fast Vollmond steigt über den Hügeln auf und lässt das Wasser glitzern.

14.7.14 -1

Juli

15

by Geli

Letzter Törntag. Viele Wespen lassen das Frühstück kurz ausfallen und wir verlassen unsere Badebucht mit Ziel Glyfada. Hier ist gleichzeitig auch unser Törnende. Vorher werden wir jedoch noch einen Stopp auf Ägina einlegen. Als wollte uns das Wetter den Abschied erleichtern, ziehen am Himmel, der 13 Tage lang strahlend blau war, dicke Wolken auf.

Auf Ägina legen wir einen verlängerten Bade-, Lese-, Urlaubsverlängerungsstopp ein. Kurz vor 21:00 h geht es dann definitiv Richtung Glyfada weiter.

Segeln mit VAVA-U

Segeln mit VAVA-U

P1140256

Juli

16

by Geli

Wie immer war der Urlaub viel zu kurz. Gerade sind die Manöver eingespielt, der Ablauf an Bord zur Routine geworden, schon heißt es, Abschied nehmen. Abschied von einer lieb gewonnenen Crew und einem der schönsten Segelreviere im Mittelmeer. Aber wie heißt es so schön, nach dem Törn ist vor dem Törn.

Glyfada-Strand

Glyfada-Strand

Abschied

Abschied

 

Juli

16

… jetzt haben wir es geschafft

– Dank des schnellen W-LAN bei „Dodoni“, wo es leckeres Frozen-Yoghourt gibt-

ALLE BILDER vom Törn Lefkas Athen hochzuladen.

Viel Spaß damit!
Skipper Martin, Blogschreiberin Geli und Crew

Juli

16

Möbi

Törn im Juli 2014, Seegebiet/Strecke: Lefkas => AthenGenau so habe ich mir meinen Törn vorgestellt. Bin begeisterter Mitsegler mit einem bisschen Segelerfahrung und wollte einen erholsamen und entspannten Törn haben. Und den hatte ich 🙂

Was mir besonders gefallen hat:

– die wirklich tolle, große, super sichere und echt schnelle VAVA-U mit all ihrem Komfort und Platz.
– der Skip, super sympathisch, immer mehr als souverän und auch allzeit ein Quell für Antworten auf (zum Teil dumme) Segel-Fragen.
– das schöne Segelrevier, die vielen tollen Buchten in denen wir gebadet haben, die bunten Hafenstädtchen und das unbeschreiblich blaue Meer – ich sag nur Wreck-Bay… 😀

Lieber Martin, wir werden uns sicher wieder sehen… 🙂

Möbi

 

Juli

16

Anke

Lieber Martin,
grad mal 4 Wochen her, dass ich von Bord gehen MUSSTE … und ich wälze schon kräftig in den Kalendern nach möglichen Lücken, doch nochmal an Bord zu kommen …
Der Urlaub an Bord Deiner VAVA-U war unbeschreiblich und auch wenn mich der Alltag schnell wieder meinte, einfangen zu müssen … ich zehre noch immer von diesen sensationellen Eindrücken …

Bis bald mal wieder – und Dir mit Deinen kommenden Crews nur das Beste!
Herzliche Grüße, Anke

Juli

16

Törnzusammenfassung

23-2014_Lefkas-Athen

23-2014_Lefkas-Athen

Angelaufene Häfen/Buchten:

Ionisches Meer – rund Pelepones – Saronischer Golf
Start: Lefkas-Stadthafen
Insel Kastos
Insel Ithaka:
– Kioni
Zakynthos:
– Ag. Nikolaos
– Wreck Bay
Peleponnes:
– Methoni
– Koroni
– Insel Elafounisi
– Monemvassia
– Geraka
– Insel Spetsai
– Insel Hydra
Saronischer Golf:
– Insel Hydra
– Insel Poros
– Insel Äigina
– Athen-Glyfada

Gesegelte Strecke:  434sm
Max. Boot-Speed: 13,8 Kn
Max Wind: 35 Kn am Kap Maleas aus SW

Bemerkungen:
Starke Sturmböen am Kap Maleas (E-Finger des Peleponnes bis 35 Kn)
Südliche Winde in der zweiten Woche am Peleponnes und in der Ägäis

Wetter:
Sommerlich warmes, teilweise heißes Wetter;
Wassertemperaturen um die 24-26  Grad

Juli

16

Am Nachmittag treffen die neuen Gäste nach pünktlichem Flug via Belgrad-Athen auf VAVA-U ein.
Wir nutzen noch den Abend um im nahegelegen Supermarkt die wichtigsten Einkäufe für die nächsten 14 Tage zu tätigen und lassen alles per Taxi zur Marina Glyfada transportieren.

Schnell ist alles verstaut und wir machen uns auf in eine der vielen Tavernen von Glyfada, wo es typische griechische Hausmannskost – also etwas anderes  Essen gibt.

Zurück am Schiff hat der Ouzo schon die richtige Temperatur im Gefrierschrank erreicht und schmeckt mit Eiswürfel, Wasser und/oder O-Saft sehr lecker.

Ouzo

Ouzo

Juli

17

Frühstück wie gewohnt im Cockpit – es ist noch ruhig und wenig Wind. So bleibt Zeit für die Sicherheitseinweisung und die Schiffsbegehung.

Dann machen wir uns auf den Weg in eine Badebucht nach Äigina und können schon bald Segel setzen. Spannend wird die Querung des Verkehrstrennungsgebietes, wo reger Verkehr mit Frachtern und Fähren herrscht. Am nächsten kommt uns ein Autotransporter mit knapp 400m.

Danach ist Zeit für einen kleinen Imbiß.

Mit SE- Wind kreuzen wir zwischen Äigina und Insel Mono vor dem Wind, wo wir schließlich Ankern und die Nacht in einer kleinen Bucht verbringen.

Segeln-1

Segeln-2

Segeln-4

Segeln

Segeln

Juli

18

Wespen „zwingen“ uns recht bald Anker auf zu gehen – aber nicht ohne noch Schwimmen und Schnorcheln zu gehen. Hier gibt es fast so viele Fische wie in der Karibik nur nicht ganz so bunt.

Badebucht auf Nissis Moni bei Äigina

Badebucht auf Nissis Moni bei Äigina

Mit leichtem achterlichem Wind segeln wir gemütlich unter Fock Methana entgegen dort wollen wir ein Schwefelbad in einer der über 70 Heilquellen nehmen und „hoffen“ das nicht gerade heute einer der noch aktiven Vulkane tätig wird – wo sie doch seit dem Jahre 1700 schon „schlafen“.

Methana

Methana

Methana

Juli

19

Heute ist es Windstill und heiß.

Wir beschließen erst mal in eine Badebucht gegenüber der Insel Hydra zu fahren um uns abzukühlen.

Am Nachmittag gibt es immer noch keinen Wind dafür REGEN !!! und eine Gewitterwolke mit Donner!!! Sehr ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit in Griechenland. Aber wir nutzen die Gelegenheit zum Deck schrubben.

Deck schrubben im Regen

Deck schrubben im Regen

Am Abend gehen wir nahe Poros wieder in einer Bucht vor Anker und genießen den Sonnenuntergang als wäre nichts gewesen.

Nach dem Regen

Nach dem Regen

Juli

20

20.7.14 Poros-AlikiBucht  nach Kap Sounion

Wind wurde vorhergesagt und er kommt auch schon in der früh – also gehen wir schon um acht Uhr Anker auf und setzen Segel mit Kurs zum dem knapp 30 sm entferntem Kap Sounion.

Segeln

Segeln

Auf halber Strecke frischt der Wind gut auf. Mit bis zu 12 Kn segeln wir dem Kap entgegen und sind nach knapp 4 Stunden schon da. Jetzt haben wir Zeit zum Baden, Relaxen und Schnorcheln.

Poseidon Tempel Kap Sounion-3

Poseidon Tempel Kap Sounion-3

Den Poseidon Tempel besuchen wir zum Sonnenuntergang und sehen die glutrote Sonne mit Applaus untergehen.

Poseidon Tempel Kap Sounion-1

Poseidon Tempel Kap Sounion-2

Poseidon Tempel Kap Sounion-2

Gekocht wird heute selber, denn die einzige Taverne hier ist nicht wirklich gut – zumindest in den letzten Jahren.

Juli

21

21.7.14 Kap Sounion nach Merikha auf Kythnos

Wir haben einen „blinden Passagier“ an Bord gefunden – bis Kythnos darf der Grashüpfer bleiben.

Grashüpfer

Grashüpfer

Unterwegs beim Segeln unter Vollzeug überholt uns ein Kreuzfahrtschiff mit nur 150 Metern seitlichem Abstand.

Überholer

Überholer

Unser erstes Ziel auf Kythnos ist die beliebte Badebucht Fikiadha mit dem Sandstrand-Isthmus.
Hier liegen schon diverse Jachten aber wir finden auf Grund unseres geringen Tiefgangs Platz in der ersten Reihe direkt vor dem Strand.

Badebucht Fikihada auf Kythnos

Badebucht Fikihada auf Kythnos

Am Abend verholen wir uns in den Fährhafen von Kythnos nach Merikha.
Viele kleine Tavernen und Kaffees umsäumen die sandige Hafenbucht.

Merhika auf Kythnos

Merhika auf Kythnos

Juli

22

Eigentlich wollten wir heute nach Syros in den dortigen Haupthafen Ermopoulis. Aber mangels Wind stoppen wir zunächst in Ormos Kolona.
Dort gibt’s Frühstück und eine kleine Bergbesteigung zu den Steinmännchen bevor wir ein kurzes Bad in den heißen Quellen am Strand genießen.

Ormos Kolona-1

Ormos Kolona-2

Ormos Kolona-3

Ormos Kolona

Ormos Kolona

Immer noch ist wenig Wind, wenn auch mehr vorhergesagt. Syros verschieben wir auf morgen und Motoren heute nur noch bis Loutra auf Kythnos auf der NE-Seite der Insel. Loutra ist ein netter kleiner Ort mit hübschem Hafen, einem netten Hafenmeister, vielen Kaffees und Tavernen in nettem Outfit. Auch hier gibt es eine heiße Quelle die in einem kleinen Fluß zum Hafenstrand fließt wo sich viele der griechischen Touristen tummeln.

 

Loutra auf Kythnos

Loutra auf Kythnos

Gegenüber Loutra gibt es noch zwei kleine nette Buchten mit Taverne, die wir sicher beim nächsten Mal besuchen.

Umgebung von Loutra auf Kythnos

Umgebung von Loutra auf Kythnos

Umgebung von Loutra auf Kythnos-1

Umgebung von Loutra auf Kythnos-2

Umgebung von Loutra auf Kythnos-2

Juli

23

Wir hatten einen schönen Segeltag auf der gut 30 sm langen Strecke bei 15 Knoten raumen Wind und bis zu 8 Kn Fahrt.

Ermopoulis

Ermopoulis

Im großen Hafen von Ermopoulis war am Yacht -Anleger noch fast alles frei als wir am Nachmittag ankamen und direkt vor den Cafés und Tavernen festmachten. Erst langsam füllten sich die Plätze. Für uns gab’s dann erst mal einen kleinen „Anleger“ bevor wir die Stadt erkunden.

Ja richtig: Ermopoulis ist im Gegensatz zu den anderen Orten auf den Kykladen Inseln eine richtige kleine Stadt. Sie sollte sogar mal griechische Hauptstadt werden.
Auf den drei Hügeln über der Stadt thronen jeweils große Kirchen.

Ermopoulis-3

Ermopoulis

Ermopoulis

Quirliges Leben findet rund um den großen Platz beim Dimarchion bis spät in die Nacht statt und auch viele der Läden in den Gassen haben noch geöffnet.

Am Morgen sitzen dann die ersten alten Herren in den Kafenions und spielen Tabli.

 

Tabli-Spieler

Tabli-Spieler