Sep.

8

Törnzusammenfassung

Lesbos-Rethymno_September 2010

Link zum Törnblog: Lesbos-Rethymno_September 2010

Angelaufene Häfen/Buchten:

Skala Loutron (Lesbos), Hafen Oinoussa, Bucht bei Oinoussa, Fourni Inseln, Hafen Arki, Levitha,
Astipaleia, Anaphi, Thira (Santourin), Rethymno (Kreta)

Gesegelte Strecke: 335sm
Max. Speed: 8,5Kn
Max Wind: 22Kn
Bemerkungen:
– mit Törnende hat „blu:kat“ das erste Törnjahr absolviert und dabei 14.434sm zurückgelegt!
– schnellste erreichte Fahrt war 16,8 Kn
– größtes Etmal 225 sm

Sep.

8

Letzter Tag 8.9.10

crew-1

crew-1

Jeder Törn geht ein Mal zu Ende, auch dieser – schade!

Aber es war schön und Abwechslungsreich. Martin hat uns schöne Ecken einiger griechischer Inseln gezeigt. Mal einsame Buchten, mal nette kleine Fischerorte, mal etwas mehr die touristischen Sehenswürdigkeiten wir Patmos, Anafi und Santourin (Thira). Relaxen, Baden, Schnorcheln, Wasserski oder einfach nur Sonnenbaden wechselten mit längeren Segelschlägen und Ausflügen. Wir waren zu Fuß, mit dem Auto und auf Quad‘s unterwegs um uns alles anzusehen.

Das Törnende in Rethymno feierten wir mit alten griechischen Freunden.

Bis zum nächsten Mal – und auf Bald die „Berliner und Warschauer“-Crew:
Oleg + Monika, Jürgen + Elfi sowie Czarek

crew-2

crew-2

Sep.

7

Tag 14 – 07.09.2010

Der Morgen begrüßt uns in Rethymno mit dem Blick auf die berühmte Fortezza.

163-Rethymnon

163-Rethymnon

Später werden wir noch mit dem Motorboot einige Höhlen an der Küste erkunden und schnorcheln.

Torbogen

Torbogen

Bootsausflug

Bootsausflug

Oleg besorgt uns zusammen mit Martin ein Auto, denn wir haben noch 3 Tage ein Hotel gebucht, bevor wir am späten Samstagabend wieder nach Deutschland fliegen werden.

Sollte euch mein Bericht und die vielen Fotos Lust auf diesen Törn machen, freut mich das sehr.

Eine Reise mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken erlebt man wohl eher selten.

Kali Mera und „Mast & Schotbruch“ wünscht

Monika (Fotografin & Blogverfasserin)

164-Mochatt-am-Netbook

164-Mochatt-am-Netbook

Gesamt-Etappe Lesbos Kreta:  338 sm

Sep.

6

Bereits gegen 9:00 Uhr brechen wir auf. Heute haben wir 76 sm bis nach Rethymno zurückzulegen. Voraussichtlich werden wir 14 Std. benötigen

Hier sind wir an dem Punkt unseres Törns angelangt, an dem wir für längere Zeit kein Land mehr sehen werden. Ein riesiges Schiffswrack mahnt an die Achtsamkeit auf See.

156-letzte-Landsichtung

156-letzte-Landsichtung

Rings um uns herum nur noch Wasser, das Meer ist hier um die 1.500 m tief.

Unterwegs begleitet uns eine größere Gruppe junger Delfine mit ca. 1,50 m Körperlänge direkt vor und unter unserem Schiff.

Ein Wettschwimmen? Ein letzter freundlicher Gruß des Meeres, um uns die aufkommende Abschiedsstimmung zu versüßen? 😉

Wir sind verzückt und freuen uns sehr, ihrem munteren Treiben gut eine halbe Stunde lang zusehen zu dürfen.

157-Delfine-1

157-Delfine-1

158-Delfine-2

158-Delfine-2

159-Delfine-3

159-Delfine-3

Direkt voraus sehen wir ein Marineschiff. Wir befinden uns im ausgewiesenen Übungsgelände des griechischen Militärs.

Offensichtlich gibt es heute keine Übungen, da wir nicht angefunkt werden und können unsere eingeschlagene Route ohne Kursänderung fortsetzen.

160-Marineschiff

160-Marineschiff

Alles döst an Bord, ich sichte die vielen letzten Fotos und schreibe meinen vorletzten Blog.

Gegen 1:30 Uhr machen wir im neueren Hafen von Rethymno fest. Das Lichtermeer der Küste Kretas empfängt uns.

Für den alten malerischen Hafen ist unser Schiff zu groß.

161-Martin-Oleg

161-Martin-Oleg

162-Oleg-Reiseende

162-Oleg-Reiseende

Erst gegen 3:00 Uhr ist die Nacht für die meisten zu Ende.

POS am Abend: 35°22.167’N, 024°28.847’E, Angelegt mit STB längs in Rethymno
Etappe:  77 sm – 52 sm unter Segel, 25 sm unter Motor

Sep.

5

Es ist 9:00 Uhr, mehrere riesige Kreuzfahrtschiffe nähern sich schon, u. a. auch einer der Aida-Kreuzfahrtschiffe.

Mit dem Motorboot setzen wir flott nach Santourin über.

139-Santorini

139-Santorin

Links von der Anlegestelle verläuft die Seilbahn, die auch uns hinauf führen wird. Der Serpentinen-Pfad rechter Hand führt die Touristen per Esel nach oben. Von unten bieten die sich am Kraterrand anschmiegenden Häuser einen verheißungsvollen Anblick. Mächtig steil führt uns die Seilbahn bergauf, den ganzen Tag werden wir auf der Insel verbringen.

140-Seilbahn

140-Seilbahn

Die Insel ist bedeutend größer, als es die bekannten Postkartenbilder erscheinen lassen.

141-Santorin

141-Santorin

Schmale Gassen durchschlängeln die Stadt, geben ungeahnt den Blick auf das Meer preis.

142-Czarek-Santorin

142-Czarek-Santorin

Einige Wege sind in schöne Steinmosaike gefasst.

143-Steinmosaik

143-Steinmosaik

Elfie und Juergen warten auf uns, derweil wir eine tiefer liegende Kirche besichtigen.

144-Elfie-Jürgen

144-Elfie-Jürgen

Nur kurze Momente bleiben, ehe sich Menschen ins Fotomotiv drängen, um selbst den Moment fest zu halten.

146-Oleg

146-Oleg

Hoch über der steilen Klippe nehmen wir erfrischende Getränke zu uns.

147-Aida-Kreuzschiff

147-Aida-Kreuzschiff

Die Geschmäcker sind verschieden und jeder mag sich sein eigenes Urteil bilden. Für uns alle ist die wahre Perle aber das gestrige >Anafi<. Schnell kehren wir der mittlerweile von Touristen wimmelnden Stadt den Rücken und mieten uns für je 20.- Euro (rumfragen lohnt sich!) drei Quad’s und erkunden fast die gesamte Insel.

Wir haben eine Menge Spaß.

Mal geht es über den schwarzen Lavastrand,

148-Quad-Lavastrand

148-Quad-Lavastrand

mal schwindelerregende Serpentinen hinauf,

149-Martin-Serpentinen

149-Martin-Serpentinen

mal cruisen wir gemächlich durch kleine Ortschaften.

150-Elfie-Juergen-cruisen

150-Elfie-Juergen-cruisen

Hier finden wir beschauliche Ruhe in einem abseits gelegen Ort. Im Hintergrund liegt das bekanntere Fira.

151-schoene-Aussicht

151-schoene-Aussicht

Ein einsamer Esel freut sich über unseren Besuch und ein mitgebrachtes Bonbon.

152-Esel-Bonbon

152-Esel-Bonbon

Uralte Gemäuer bilden einen schönen Kontrast zum Blau-Weiß der Häuser.
Mit bis zu 51 km/h geht’s mit den Quads zurück und mit der Seilbahn wieder hinunter.

153-Altertum-uralt

153-Altertum-uralt

In unserer stillen Bucht begrüßt uns eine Gruppe von 3 Ziegen, eine ist weiß und hebt sich hier als Schattenbild ab.

154-Ziegen

154-Ziegen

Oleg schnorchelt unters Schiff und guckt durch die Kombüsenluke, was uns Jürgen heute leckeres brutzelt.

155-Oleg-Kombüsenluke

155-Oleg-Kombüsenluke

Heute Abend gibt es Bratwürste, Sauerkraut, Pellkartoffeln und gebratene Paprika. Kalinichta – gute Nacht.

POS am Abend: 38 36°23.702’N, 025°23.114’E, Anker bei Insel Palaia Kammeni – Krater von Santourin
Etappe:  vor Anker wg. Ausflug Santourin