Mai

13

13.5. Letzte Etappe von Meganisi nach Lefkas-Stadt

Wie versprochen begrüßt uns blauer Himmel mit Sonnenschein am Morgen.

Dinghyausflug am Morgen

Dinghyausflug am Morgen

Es weht eine leichte Brise mit frischer Luft in die Bucht, so dass dem morgendlichen Frühstück im Cockpit nichts entgegensteht, bevor die Mutigen es wagen wollen sich in die „Fluten“ zu stürzen.
Immerhin hat das Wasser jetzt schon 20,5 Grad.

Badespaß bei 20 Grad

Badespaß bei 20 Grad

Wasserski_2

Wasserski_3

Wasserski_1

Wasserski

Wasserski

Wasserski und Baden ist angesagt, bevor Georg am frühen Nachmittag dann schwimmend die Landleine aufknotet und VAVA-U beim Ankeraufgehen hinterher schwimmt.

Landleinenschwimmer Georg

Landleinenschwimmer Georg

Es weht eine leichte Brise aus Süd – so segeln wir gemütlich nur unter Genua gen Lefkas-Stadt.

Segeln nach Lefkas

Segeln nach Lefkas

Hier angekommen finden wir eine kleine Lücke an der Stadtpier in der wir unter Buganker und Heckleinen, also „römisch-katholisch“ festmachen

Fest in Lefkas Stadthafen

Fest in Lefkas Stadthafen

Und schon sitzen die ersten auf dem Moped und erkunden einige Inselteile und die schöne Steilküste an der Westseite von Lefkas.

Inselrundfahrt_2

Inselrundfahrt

Inselrundfahrt

Zum Abendessen sind in Taverna „Seven Island“ verabredet, die wir schon aus den vorigen Jahren kennen. Die kretische „Hausmannskost“, die hier serviert wird, kann man vorher in der Küche und den Töpfen begutachten und aussuchen.

Taverne Seven Island Lefkas

Taverne Seven Island Lefkas

Lecker wie immer!

Mai

12

VAVA-U in VAthy auf Ithaka

VAVA-U in VAthy auf Ithaka

Bewölkt und etwas Regen, so erwartet uns der Morgen in Vathy auf Ithaka.

Das hält uns aber nicht davon ab mit frischem Brot vom Bäcker gegenüber im Cockpit zu Frühstücken. Und nach einer kleinen Runde durch den Ort mit seinen engen Gassen, die auch bei Nieselregen Charme versprühen, legen wir ab.

Vathy

Vathy

Unser Ziel für heute soll eine der Nordbuchten auf Meganisi sein. Gleich nach der Buchtausfahrt heißt es Segel setzten. Das erste Reff im Groß ist noch von Gestern eingebunden und zusammen mit der Genua sprintet VAVA-U auf annähernd Halbwindkurs mit 8-10 Knoten allen anderen Yachten locker davon.

Auf halben weg bei der unbewohnten Insel Atokos, auf der es bei ruhiger Wetterlage zwei nette Buchten gibt, passiert uns wieder eine der Schnellfähren auf dem Weg nach Patras.

Klar bei Beiboot

Klar bei Beiboot

Nordwestlich Kalamos macht der Wind Mittagspause, die wir gleichfalls für eine Brotzeitpause nutzen. Pünktlich setzt der Wind, nun aus West, wieder ein und wir kreuzen mittlerweile unter Vollzeug in Richtung Meganisi, wo dann in der Ambelike Bucht der Anker fällt und VAVA-U zusätzlich von einer Landleine gehalten wird.

Landleine fest

Landleine fest

Ambelike Bucht auf Meganisi

Ambelike Bucht auf Meganisi

Ralph, Christine und Corina machen einen kleinen Beibootausflug und erkunden die Taverne Minas in der Bucht, wo wir dann alle zum leckeren Abendessen beisammensitzen.

Dinghyausflug

Dinghyausflug

Taverne Minas auf Meganisi

Taverne Minas auf Meganisi

Mittlerweile sieht man wieder vereinzelt Sterne am Himmel – das lässt auf den Wetterbericht für morgen hoffen, der blauen Himmel und Sonnenschein verspricht.

Kali Nichta

Mai

11

Gaios auf Paxos

Gaios auf Paxos

Frühstück gibt es wieder im Cockpit auf VAVA-U, die noch immer fest an der Stadtmole von Gaios vor Buganker liegt.

Bevor es weiter nach Süden in Richtung Lefkas gehen soll besorgen wir noch Kleinigkeiten aus dem Supermarkt gegenüber.

Gaios auf Paxos_4

Gaios auf Paxos

Gaios auf Paxos

Dann geht’s auch schon los und wir Segeln bei 13Kn Wind mit bis zu 9,5Kn – leider nur für gut 3 Stunden Richtung Süden.

Segel setzten

Segel setzten

Dann schläft der Wind mal wieder ein und wir Motoren entlang der W-Küste von Lefkas zum Südkap DUKATO während uns an BB eine Superfastferry mit 21,3 Kn Fahrt in 500m Abstand passiert und dabei eine gewaltige Bugwelle vor sich herschiebt.

Das hält uns aber nicht davon ab, uns den wieder selbergebackenen Kuchen nebst Kaffee, schmecken zu lassen.

Um 16.00 Uhr kommt dann der Wind doch noch mal zurück und zwischen Lefkas und Keffalonia binden wir dann bei 22Kn sogar noch das erste Reff ins Groß.

Ausguck_054016

Sonnenuntergang und Ausguck

Sonnenuntergang und Ausguck

Einige Zeit später flaut der Wind wieder ab und wir reffen aus – als dann das Abendessen auf See auf dem Tisch steht müssen wir wieder ran: Reffen ist angesagt, dann segeln wir in die Nacht vor Odysseus Küste bis nach Vathy, dem Hauptort auf Ithaka, wo wir noch vor 24.00 Uhr ankommen.

Ein schöner Segeltag geht zu Ende.

Mai

10

by Ludwig

Wir haben einen „Blinden Passagier“ (kleine Meise oder Spatz)

Blinder Passagier

Blinder Passagier

Es wird wärmer, das Wasser hat schon 20 Grad

Frühstück gibt es wieder bei Sonne im Cockpit

Frühstück auf See

Frühstück auf See

Seit der Nacht hatten wir dann schon Korfu querab und Paxos auf der Kimm voraus seit dem Morgen.
Bei leider nur 5-8kn Wind von hinten können wir nur hin und wieder mal die Genua rausziehen.

Ausguck_054018

Segeln

Segeln

Ausguck

Ausguck

Anfahrrt auf Paxos

Anfahrrt auf Paxos

Gegen 14.00 laufen wir gemütlich in Gaios ein. Nachdem VAVA-U fachmännisch festgemacht ist erkunden wir das kleine Städtchen und gönnen uns jeder erst mal ein Eis.

VAVA-U auf Paxos

VAVA-U auf Paxos

Gaios auf Paxos

Gaios auf Paxos

Mai

8

Erstes Segeln mit 8 Kn Wind

Segel 002

Segeln nach Lefkas

Segeln nach Lefkas

Wende an der kroatischen Küste

Wende auf der Grenze vor Kroatien

Wende auf der Grenze vor Kroatien

eine der vielen Bohrtürme in der Adria

eine der vielen Bohrtürme in der Adria

Bisher sind unsere Angelversuche fehlgeschlagen L

Nachtsegeln

Nachtsegeln

by Ivan

Als der Wecker um 3 Uhr in der Früh losging, war es mühsam aus dem Bett zu kommen. Die übliche Routine, die mit dem Putzen der Zähne anfing fiel mir besonders schwer und das Ständige Wackeln des Katamarans machte es mir nicht einfacher.

Nachdem ich mein Ölzeug anhatte schleppte ich mich die Stufen hoch an Deck. Die Ablöse meiner Crew-Kollegen ging schnell vonstatten. Nichtsahnend hielt ich nach Schiffen Ausschau, die unsere Route kreuzen könnten, denn wir befanden uns in voller Fahrt voraus. Wir waren zu zweit an Deck und nahmen unsere Aufgabe sehr ernst, denn nicht nur unser beider Leben hing von unserer Aufmerksamkeit ab, sondern auch das des Skippers und der übrigen Crew – auch wenn es an dieser Stelle etwas pathetisch klingen mag, ich fühlte den vollen Ernst meiner Aufgabe.

Nach all diesem Ausschauhalten, vergas ich vollkommen nach oben in den Himmel zu sehen. Als mir das einfiel, war es kein Gedanke voller Begeisterung, weil ich noch nie für Flora und Fauna besonders Interesse gezeigt hatte. Aber was ich gleich sehen sollte, würde sich für den Rest meines Lebens tief in meiner Seele verankern.

Der Himmel war übersät mit Sternen und ich konnte buchstäblich den weißen Streifen der Milchstraße erkennen! In diesem Augenblick dachte ich an antike Zivilisationen, mit welchen ich jetzt wahrscheinlich dieselben Gefühle teilen konnte. Aber damit war es nicht getan! Ich konnte den Kosmos fast fühlen, das körperliche Himmelsgewölbe und mein Bedürfnis jenseits dieser „Schale“ wieder „Raum“ zu denken, verschwand. Begeistert v. dieser Sphärenmusik, fiel mir die Kuppel ein, das gebildete bauliche Innere, die Erfahrung des Raumes und der Wunderwelt d. Schöpfung darin. Der Himmelsdom, das begrenzte und doch hochstrebende, höhlenähnliche Innere; Zeit und Raum, symmetrisch abgemessene Grenzen mit Anfang, Mitte und Ende, in denen jedes Seiende und jedes Ereignis sowohl seine Zeit als auch seinen Sinn oder Grund hatte.