Aug.

12

Ein wunderschöner Segeltag!

Nach dem Frühstück und Sprung in die Glasklaren „Fluten“ in der Bucht haben wir abgelegt.

Ormos Manganari auf IOS

Ormos Manganari auf IOS

Kleine Dinghyfahrt

Kleine Dinghyfahrt

Am Buchtausgang heißt es dann gleich Segel setzen – auch wenn recht wenig Wind ist und der auch noch genau aus Zielrichtung kommt machen wir gut Fahrt beim Aufkreuzen zwischen Ios und Sikinos nach Folegandros.

Unterwegs gab‘s dann noch eine Pilatis-Einführungsrunde von Martina im Bugnetz.

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PIlatis-Übungen unter Segeln

PIlatis-Übungen unter Segeln

Einmal waren wir Thira (Santourin) recht nach und hatten einen schönen Blick in die Caldera.
Letztlich sind wir nach acht Stunden und 37 sm bis vor die Hafeneinfahrt gesegelt und haben dann VAVA-U an der Außenmole mit B-Anker und Heckleinen festgemacht.

Weil es mittags schon ein üppiges Mahl auf See mit Oktopus, Krabben und Salat gab, haben wir in der Strandtaverne nur ein paar Kleinigkeiten bestellt und uns zum Abschluss ein leckeres Eis gegönnt.

Aug.

11

Der nächste Morgen bot kein schönes Bild in der Bucht. Ein Ölabsperrband lag über der gesunkenen Yacht und mittedrin diverse verbrannte und ölige Reste.

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Anker-Rettung

Anker-Rettung

Bei einem Checkt-Schnorchel-Tauchgang hat sich leider bewahrheitet was ich gestern schon vermutet hatte: Der Kiel stand direkt auf der Kette, 5-8m vom Anker entfernt.

Mit vereinten Kräften und diversen Überlegungen haben wir es am frühen Nachmittag dann doch geschafft Anker und Kette zu bergen, so dass wir dann zur Insel Ios aufgebrochen sind.

Ungewöhnlich wenig Wind – auch heute, aber wir probieren was geht und kommen vor Sonnenuntergang in Ormos Manganari an.

Auch hier lassen wir uns für heute in der Venus-Taverne direkt am Strand bekochen.

Tageskarte im VENUS

Tageskarte im VENUS

Sonnenuntzergang auf IOS

Sonnenuntzergang auf IOS

Aug.

10

In der Bucht weht am Morgen ein kleines Lüftchen, so dass wir Kurs auf Schoinousa nehmen und alsbald den Spi setzten.

Auf halben Weg macht wie wir auch der Wind eine Pause, so dass der Motor hilft. Aber die letzten 5-6 Meilen zieht die Genua VAVA-U in Richtung Mirsini, dem Hafen von Schoinousa.

Spisegeln auf VAVA-U

Spisegeln auf VAVA-U

Wir finden einen schönen Platz am Nordende der Hafenbucht und machen fest.

Zum selber kochen hat heute keiner Lust, zumal die Chora viele nette kleine Tavernen und Cafes hat.
Wir werden gut bewirtet und genehmigen uns auch noch ein Eis bevor es die Treppen wieder runter zum Hafen geht, der von den Sternen gut beleuchtet ist.
Alles super schön, nur ein beißender Brandgeruch stört. Wir vermuten das Abfackeln einer Müllhalde.

Aber dann gibt es eine laute Explosion und Flammen die in direkter Nähe von VAVA-U hochschlagen.
Im Eiltempo geht‘s nach unten und wie ein Wunder ist VAVA-U nichts passiert als die deutsche Yacht, wie später erzählt wird beim Anlegen im Motorraum zu brennen beginnt. Vermutlich ist es nur den zahlreichen Crews von großen Yachten zu verdanken, dass nicht der ganze Hafen abgebrannt ist. Die brennende Yacht wurde in die Buchtmitte geschleppt und dort gelöscht, was allerdings nicht wirklich gelang. Sie brannte völlig aus und sank zu guter Letzt 30m vordem Bug von VAVA-U und hat sich halbschräg genau mit ihrem Ballast-Kiel auf unsere Ankerkette gesetzt.

brennendes Schiff in Mirsini

brennendes Schiff in Mirsini

 

Aug.

9

Seit gestern Nachmittag sind wir wieder komplett für einen neuen 2-Wochen-Törn von Paros durch die Kykladen nach Pythagoreion auf Samos.

Die „alte“ und neue Crew ist bunt gemischt wie unsere Flaggen unter der Backbord-Saaling

gemischte Crew auf VAVA-U

gemischte Crew auf VAVA-U

Frühstück und die obligatorische Sicherheitseinweisung gabs noch am Marina-Anleger in Paroikia, nachdem der Einkauf schon gestern erledigt war.

Dann gings auch schon los – Anker auf und gleeich nach der Hafenausfahrt Segel setzten mit Kurs auf Despotiko zum Badestopp.

Viel Wind gabs nicht, aber genug um mit 4-6 Knoten dahin zzu gleiten.

Und dann sehen wir erst einige Flossen und schon sind sie da – eine kleine Schule von acht großen Delphinen, die sich vor dem Bug von VAVA-U tummeln und sichtbar Spaß haben.
Beim Queren von Bugspitze zu Bugspitze schauen sie uns an und tauchen dann auch einige male rücklings ab und zeigen uns ihrn weißen Bauch. Die perfekte Einlage für diesen Törnstart – hatte ich doch noch gar nicht für heute bestellt ;-))

Delphine bei Antiparos_2

Delphine bei Antiparos

Delphine bei Antiparos

Und fürs Abendessen in der Bucht haben wir Fisch und Fisch und Fisch.
Es gibt ihn also doch noch – aber nur beim Fischhändler am Hafen auf Paros, trotzdem hat er gut geschmeckt;-)

es gibt ihn doch noch - beim Fischhändler

es gibt ihn doch noch – beim Fischhändler

Aug.

8

Törnzusammenfassung

20-2015_Paros-Paros

20-2015_Paros-ParosPAros-PAros im Sommer 2015

Angelaufene Häfen/Buchten:
Kykladen
– Paros Paroikia
– Ormos Naousa, Paros
– Ormos Kalandini auf Naxos
– Schionousa
– Ormos Mangaanari, Ios
– Ormos Pharos, Siphnos
– Despotiko
– Antiparos

Gesegelte Strecke:  153 sm, davon unter Segeln: 121 und 32unter Maschine
Max. Boot-Speed: 11,2 Kn
Max Wind: 28 Kn

Bemerkungen:
Durchwachsener Törn mit viel Wassersport – und Spaß sowie Relaxen

Wetter:
Sonnig mit teilweise kräftigem Wind bis zu 28 Kn bei Siphnos sowie 4m Wellen
Temperaturen um die 35-40 Grad
Wasser um die 24-26 Grad