Okt.

11

by Ursel und Steffi

Der Törn ist zu Ende, aber die Crewmitglieder fliegen heute noch nicht nach Deutschland zurück. Georg mietet sich ein Motorrad und fährt zu Freunden. Steffi, Sören und Ursel besichtigen die Festung Fortezza, eine venezianische Burg in der Nähe vom Hafen.

Fortezza Rethymno

Fortezza Rethymno

Anschließend wird die Altstadt nochmal bei Tageslicht erkundet.

Alter Hafen Rethymno

Alter Hafen Rethymno

Ein letztes gemeinsames Abendessen im „Fantastico“ mit einem fantastischen Blick auf das erleuchtete Rethymno und die umliegenden Ortschaften rundet den Tag ab.

Unser Törn von Rhodos nach Kreta war ein unvergessliches Erlebnis. Die Crew aus Jung und Alt, die sehr gut harmonierte, war immer interessiert Kenntnisse beim Segeln zu erwerben und neue Eindrücke auf den verschiedenen Landgängen zu sammeln. Der Skipper hat unsere Wünsche mit Rat und Tat erfüllt.

Bis zum nächsten Mal!

Die Crew Steffi, Ursel, Sören und Georg

Crew Rhodos-Kreta

Crew Rhodos-Kreta

Okt.

10

by Ursel und Steffi

Heute erwarten uns 75 sm bis Kreta. Der Sonnenaufgang um 7.30 lockt alle aus ihren Kojen.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Georg zieht das Großsegel  heute auch ohne Frühstück per Hand hoch.

Erst haben wir vorrauseilende Dünung und wenig Wind, dann starken Wellengang und Wind, später reduziert sich dann beides. Irgendwann ist kein Land mehr in Sicht.

Ingwerkapseln werden jetzt von mehreren Crewmitgliedern in unterschiedlicher Dosierung geschluckt. Auch die Folgen sind sehr unterschiedlich. Sören und Stefanie fallen in Tiefschlaf, Ursel sitzt fit am Steuer, Georg schlummert auch ohne Pillen und der Skipper liegt auf der Bank und gibt Ursel wesentliche Kurshinweise.

Am frühen Nachmittag verwöhnt uns Martin mit vegetarischen Köstlichkeiten. Alle sind begeistert, aber ein Crewmitglied will auch jetzt wieder auf die Bank im Cockpit. 8 sm später erwacht Sören und der Wind und schiebt VAVA-U wieder mit bis zu 10 Kn gen Kreta.

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Auf See Santourin nach Kreta

Auf See Santourin nach Kreta

Um 20.15 erreichen wir den hell erleuchteten Hafen von Rethymno. In Teamarbeit, natürlich unter Anleitung von Martin, wird nochmal die Bordküche für Spaghetti mit Thunfischsauce in Gang gesetzt.

Dann stürzen wir uns in das Nachtleben von Rethymno, das mit Cocktails an der Uferstraße endet.

Delphine - das Wahrzeichen von Rethymno

Delphine – das Wahrzeichen von Rethymno

Okt.

9

by Ursel und Steffi

Die Wolken haben sich verzogen, und bei unserer Abfahrt strahlt Anafi im Sonnenlicht.

Rückblick nach Anafi

Rückblick nach Anafi

Viele Wellen, wechselnde Winde und einige Delfine begleiten uns in Richtung Westen zur Vulkaninsel Santorin.

Wellen auf See

Wellen auf See

Wir segeln an der Südküste von Santorin entlang, um auf der Westseite in die Caldera einzufahren. Ein gewaltiger Anblick sind die hohen Kraterwände, an deren Abbruchkante sich die weißen Kykladen Häuser befinden. Beim Vulkanausbruch um 1645 v. Chr. wurde das Zentrum der fast kreisrunden Insel zerrissen. Das Meer drang in die Caldera ein und durch spätere Ausbrüche sind hier noch kleinere Lavainseln entstanden.

Caldera_Santourin

Caldera_Santourin

Blick auf Thira

Blick auf Thira

Caldera Felsen

Caldera Felsen

Vorbei an den steilen Kraterwänden verlassen wir die Caldera und finden an der Südküste bei Akrotiri einen Ankerplatz.

Akrotiri Felsen

Akrotiri Felsen

Ankerplatz

Ankerplatz

Red Beach, ein kleiner Felsstrand vor einer senkrecht aufragenden Felswand verlockt uns noch zu einem kleinen Ausflug mit dem Beiboot.

Roten Strand

Roten Strand

Ursel schnorchelt über schwarzen Grund, Steffi erforscht das Lavagestein und Sören passt auf die Sachen auf. Die Bootstour wind erweitert zu einer interessanten Felsformation aus Sandstein, die wir als Kathedrale interpretieren.

Sandkirche

Sandkirche

Zurück an Bord beginnen unsere häuslichen Pflichten, wie Blog schreiben und Essen kochen. Sören und Steffi wollen heute der griechischen Küche Konkurrenz machen und servieren uns einen Auflauf aus Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse.

Okt.

8

by Ursel und Steffi

Ein letzter Blick zurück auf die Festung von Astypaleia und weiter gehts wieder Richtung Südwesten.

Rückblick nach Astypaleia

Rückblick nach Astypaleia

Als erstes erblicken wir den östlichen Zipfel, das Kalamos Kap der Kykladen Insel Anafi. Auf der Bergspitze steht einsam eine kleine weiße Kapelle, die wie immer von den Wolken verhüllt ist.

"Kapellen-Berg"

„Kapellen-Berg“

Nach 36,8 Seemeilen haben wir bei einer Maximalgeschwindigkeit von 10,8 Knoten die Hafenbucht, die am Ende eines Tales der steilen felsigen Insel Anafi liegt, erreicht.

Ansteuerung Anafi

Ansteuerung Anafi

VAVA-U in Anafi

VAVA-U in Anafi

Anafi (die Strahlende) soll der griechischen Mythologie zufolge durch ein von Apollon gesandten Strahl für die Argonauten die rettende Insel aus schwerer Seenot gewesen sein. Aus Dank hierfür ist erst ein Opferaltar, dann ein Apollon Tempel und später ein Kloster westlich vom Kalamos Kap gebaut worden.

Bevor wir an Land fahren, stärken wir uns noch mit Steffis leckerem Kuchen, der diesmal mit Pfirsichen statt mit Pflaumen gefüllt ist.

Der gleichnamige Hauptort der Insel thront oben auf den kahlen Felsen. Im Hafen finden wir nach einigen Gesprächen mit der Inselbevölkerung einem Mietverleih, der uns ein Auto für 25 Euro am Tag zum Hafen bringt. Mittlerweile ist es zum ersten Mal in unserem Törn richtig bewölkt und der Wind pfeift aus allen Ecken, aber die Temperatur beträgt immer noch 23 Grad. Der Ort ist wie ausgestorben.

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Anafi Chora

Anafi Chora

 

Die Saison ist zu Ende und die wenigen Tavernen sind schon geschlossen. Aber wir finden noch eine mit Blick aus Meer, in der wir auch wieder alle mit dem Essen zufrieden sind.

Taverne Anafi

Taverne Anafi

Heute ist Vollmond, und so ist die Fahrt mit dem Beiboot ein besonderes Erlebnis, nur leider zu kurz.

Oktober-Vollmond

Oktober-Vollmond

Ein Absacker an Bord und es bleibt nur noch „kali nichta“ zu sagen.

Okt.

7

by Ursel und Steffi

Heute Vormittag ist wieder Ruhetag!!!

Man kann die Bucht abschnorcheln, die Kniebordtechnik verbessern oder einfach nur lesen und die Ruhe in der Bucht genießen.

Schnirchelvorbereitungen

Schnorchelvorbereitungen

 

Kniebord

Kniebord

Auf See bei Astypaleia_6006

Auf See bei Astypaleia

Auf See bei Astypaleia

Wir motoren die sechs Seemeilen nach  Astypalaia und finden einen perfekten Liegeplatz zum Ein- und Ausstieg an der Kaimauer.

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Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Astypalaia, die westlichste Dodekanes Insel, hat eine ähnliche Schmetterlingsform wie Guadeloupe. Inmitten der beiden Flügel liegt der Hauptort Astypalaia. Auf kahlen Hügeln thront eine venezianische Festung oberhalb der Chora und dem Hafen mit den weißen quaderförmigen Häusern, die unverkennbar die Nähe zu der Inselgruppe der Kykladen zeigt. Durch verwinkelte Gassen und Treppen steigen wir zur Festung hinauf.

Gassen in der Chora Astypaleia

Gassen in der Chora Astypaleia

Oben angekommen haben wir einen großartigen Blick auf das spiegelglatte Meer, die vorgelagerten Insel und VAVA-U.

Festung-Skala_Astypaleia

Festung-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Die Chora wirkt fast wie ausgestorben und auch weiter unten im Hafen gibt es außer ein paar Seglern keine Touristen, alles wirkt noch sehr ursprünglich.

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Chora-Skala_Astypaleia

Chora-Skala_Astypaleia

Bei der Auswahl der Taverne ist das Kriterium nicht nur die Lage, sondern auch die Anzahl der Gäste. Die bei uns sehr beliebten griechischen Vorspeisen sind hier, nach Aussage der Chefin, inseltypisch zubereitet. Nicht ganz unser Geschmack. Aber man kann sich ja auch flüssig ernähren und der Hauswein schmeckt gut. Ein Raki zum Abschluss und wir finden sicher zum Boot um dort sofort die elektronischen Geräte in Gang zu setzen.

Okt.

6

by Ursel und Sören

Sören, Ursel und Martin haben schon Entzugserscheinungen, weil sie solange nicht mehr im Meer waren. Also schnorcheln sie schon kurz nach acht zu dem vorgelagerten Felsen.

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Vor dem Frühstück motoren wir aus der Bucht. Gut gestärkt werden dann die Segel gesetzt. Ursel übt dabei wie immer eine ihrer untergeordneten Tätigkeiten aus: drei Umdrehungen an der Großschot für den Feintrimm.

Ursel auf See Nisyros-Kos887

Ursel auf See Nisyros-Kos

Mit optimal getrimmten Segeln geht die Fahrt mit 7 – 8 Kn gen Westen.

Optimal getrimmte Segel

Optimal getrimmte Segel

Keine Wellen und leichter Wind versprechen einen ruhigen Tag. Die Crew kann sich wo und wie auch immer in der milden Herbstsonne mopsen.

"Mopsen" auf See

„Mopsen“ auf See

Kos war nur ein Zwischenstopp auf unserer Fahrt nach Astypalaia, das 35 sm südwestlich von Kos liegt. In einer einsamen Bucht vor einer der zwei kleinen Inseln, die Astypalia vorgelagert sind, lassen wir den Anker fallen. Ein Kiesstrand am Ende der von hohen Felsen eingerahmten Bucht wird von zwei Seiten vom Meer umspült.

Ankerbucht_bei Astypaleia

Ankerbucht_bei Astypaleia

Das Beiboot wird ins Wasser gelassen. Steffi erprobt sehr gekonnt das Knieboard.

Kniebord fahren

Kniebord fahren

Bei Einbruch der Dunkelheit leuchten in der Ferne die Lichter von Astipaleia und der fast kreisrunde Mond lässt das Meer silbern glitzern.

Heute ist Veggiday: Steffi und Martin bereiten einen leckeren  Gemüse-Kartoffelauflauf.

Abendessen an Bord

Abendessen an Bord

Bei der anschließenden Diskussion über die verschiedenen Musikrichtungen dröhnt aus der Musikanlage auf Ursels ausdrücklichen Wunsch natürlich Helene Fischer mit „ Die Hölle morgen früh…..“

Okt.

5

by Ursel und Sören

Schon früh sind wir mit unserem Mietwagen unterwegs, um den Rest der  Vulkaninsel Nisyros zu erkunden. Bald stehen wir vor einer atemberaubenden Kulisse. Umgeben von hohen Bergen liegt der 330 Meter breite und 30 Meter tiefe Stefanos Krater (Caldera) vor uns.

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CAldera_Nisyros

in der CAldera Nisyros

in der CAldera Nisyros

Wir steigen hinab in den Krater und sehen und riechen die Schwefelwasserstoffdämpfe, die aus vielen kleinen Löchern austreten. Schön geformte Schwefelkristalle färben den Kraterboden gelb.

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Caldera-Nisyros

Caldera-Nisyros

Wir fahren weiter nach Nikia, einem Bergdorf oberhalb des Kraters. An dem mit Kieselsteinen gepflasterten Kirchplatz, „neutralisieren“ wir unsere Geschmacksnerven mit Eis.

Nikia-Nisyros

Nikia-Nisyros

 

Schlemmer-EIS

Schlemmer-EIS

 

Nach dem Aufstieg zu einer kleinen Kapelle, erholt sich unsere Bordfotografin Steffi in schwindelerregender Höhe.

Nisyros-Ausflug

Nisyros-Ausflug

Kapelle on Top Nisyrios

Kapelle on Top Nisyrios

Kapelle on Top Nisyrios

Von dem verfallenen kleinen Dorf Emborios werfen wir einen letzten Blick in den Krater und testen kurz die dortige Natursauna. Die liegt in einer kleinen Höhle aus deren Wänden heißer Wasserdampf austritt.

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Sauna Emborios_Nisyrios

Sauna Emborios_Nisyrios

Pünktlich um 14 Uhr sind wir wieder am Schiff.

Zwölf Seemeilen nördlich von Nisyrios liegt Kos, unser heutiges Ziel. Guter Wind, wenig Wellengang und wir kommen mit bis zu 10 Knoten flott voran, aber gegen den Wind und mit Aufkreuzen werden es 25 Seemeilen, bis wir bei Sonnenuntergang Kos erreichen.

Auf See Nisyros-Kos

Auf See Nisyros-Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Wir ankern im Westen der Insel bei dem Inselchen Ag. Nikolaos in einer Bucht nahe dem Fischerdorf Kamares. Sofort wird in der Bordküche geschnippelt, Sören und Ursel kochen Chili con Carne frei nach Rezept.

Bordköche

Bordköche

Der Rest der Crew bearbeitet seine Hornhaut geschundenen Füße mit dem auf der Vulkaninsel gefundenen Bimsstein.

Bimsstein

Bimsstein

Okt.

4

by Ursel und Sören

Für heute ist wieder Starkwind angesagt, daher wird nicht nur der seitliche Spritzschutz angebracht, sondern die Crew stärkt sich schon beim Frühstück mit Rührei und Speck. Aber Wind und Wellengang auf offener See erfüllen nicht ganz unsere Erwartungen. Trotzdem segeln wir mit gut acht Knoten Richtung Norden mit Blick auf die türkische Küste und dann mit mehreren Wenden Richtung Westen.

Nisyros , eine fast kreisrunde bergige Insel, liegt schon lange vor uns, ehe wir in Pali, einem kleinen Hafen im Norden der Insel, festmachen.

Paloi-Hafen_Nisyros

Paloi-Hafen_Nisyros

Das Anlegemanöver an der Uferstraße in einer passenden Lücke zwischen zwei anderen Booten klappt perfekt. Die Crew ist mittlerweile so gut eingespielt, dass eine kurze Anweisung des Skippers reicht um alles richtig zu machen.

In einer der zahlreichen Autovermietungen an der Uferstraße einigen wir uns nach kurzer Diskussion auf einen Nissan Van (Siebensitzer) für 60 Euro. Über kurvenreiche Straßen erreichen wir das Paliokastro, eine sehr gut erhaltene aus schwarzem Vulkangestein gebaute Akropolis aus dem 4. Jahrhundert vor Christus.

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Akropoulis_Nisyros

Akropoulis_Nisyros

 

Bereits bei der Autofahrt haben wir einen herrlichen Blick auf Mandraki, den Hauptort und Fährhafen der Insel.

Mandraki-Nisyros

Mandraki-Nisyros

Martin führt uns bei einem Spaziergang durch die verwinkelten vom Tourismus unberührten Gassen auf einen Platz, der ganz und gar von einem Gummibaum überdacht ist. Hier gibt es dann wie immer leckeres griechisches  Essen.

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Mandraki_Nisyros

Mandraki_Nisyros

 

Okt.

3

by Ursel und Sören

Die Glocke ruft und wir fahren an Land, ehe die ersten Ausflugsboote ankommen. Das Kloster Panormitis ist eine bedeutende Wallfahrtsstätte, in der die Ikone des Erzengels Michael verehrt wird.

Glockenturm Kloster Panormitis_Symi

Glockenturm Kloster Panormitis_Symi

IKONE Kloster Panormitis

IKONE Kloster Panormitis

Das eigentliche Kloster wir durch zwei Bauten mit 500 Unterkünften für die Pilger, die  immer am 8. November zum Michaelstag hierherkommen, ergänzt. Im Kloster selbst gibt es außer der Kapelle zwei Museen. In einem sind die Geschenke für die Wohltaten des Heiligen Michael ausgestellt, unter anderem auch Elefantenstoßzähne. Im anderen wird das tägliche Leben der Menschen auf Symi über und unter Wasser dargestellt.

Museum Kloster Panormitis_Symi

Museum Kloster Panormitis_Symi

Kloster Panormitis_Symi

Kloster Panormitis_Symi

Nun wird es langsam Zeit um den Anker zu lichten. Wir motoren friedlich bei Windstille mit fünf Knoten aus der Bucht in Richtung Westen. Aber dann kommt der Wind. Schnell werden die Segel gesetzt und vielleicht lieber eine Ingwerpille geschluckt.

Auf See Symi nach Tilos am Mast

Auf See Symi nach Tilos am Mast

Auf See Segel setzten

Auf See Segel setzten

Wir segeln mit Fock und Groß im ersten Reff. Die Windgeschwindigkeit hat jetzt schon 28 Knoten erreicht und der Skipper trägt seine Spritzschutzjacke.

Auf See Symi nach Tilos

Auf See Symi nach Tilos

25 sm sind heute zu bewältigen, aber wir müssen kreuzen und so sind es dann 37 sm bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,4 Knoten.

Bei der Einfahrt in die große Ormos Livadhia an der Ostseite von Tilos ist das Meer wieder so ruhig, dass wir Steffis leckeren Kuchen genießen können.

Kuchen auf Tilos

Kuchen auf Tilos

Der Hafenort Livadhia verlockt uns nicht an Land zu fahren, da ohnehin gleich die Sonne untergeht und heute auch noch der Skipper kocht.
Lachs mit Mangoldsauce,eine sehr gute Eigenkreation.
Zu einem guten Essen an Bord gehört natürlich auch eine Runde UNO. Der eindeutige Sieger ist  diesmal Steffi.

Okt.

2

by Ursel und Sören

Unser Tag beginnt mit frischem Brot, warmen Apfeltaschen und den von Steffi individuell abgestimmten und perfekt gekochten Eiern. Wir bewegen uns heute nur 17 sm entlang der Westküste von Symi. Wind zum Segeln gibt es nicht, das heißt wir haben Ruhetag.

Zuerst motoren wir in die Bucht von Symi-Stadt, die wir gestern nur vom Land aus gesehen haben. Vorbei an kargen Felsrücken erblickt man am Ende der tiefen Bucht die malerische Häuserkulisse.

Symi von See aus_5634

Symi von See aus^

Symi von See aus

Nach 9 sm lassen wir in der einsamen Ormos Emilianos den Anker fallen und machen einen längeren Badestopp mit den üblichen Aktivitäten.

St-Emiliana_Symi

St-Emiliana_Symi

Ein immer wieder schönes Highlight ist der Sonnenuntergang im Meer.

Sonnenuntergang auf Symi

Sonnenuntergang auf Symi

Schon haben wir die Ormos Panormitou im Südwesten von Symi erreicht. Vor uns liegt das Kloster Panormitis. Die Glocke läutet zu unserer Einfahrt.

Panormitis_Symi

Panormitis_Symi

Morgen mehr hierzu. Jetzt werden erstmal die Gelüste der Crew nach Fleisch gestillt. Bifteki und Souvlaki reichen fürs Erste.

Okt.

1

by Ursel und Sören

Schon vor dem Frühstück verlassen wir die Bucht von Rhodos. Unser Ziel ist die 22 sm nordwestlich von Rhodos gelegene Insel Symi. Der Wind ist fast eingeschlafen und wir gleiten ganz ruhig übers Meer. Steuerbord liegen die Bergzüge der Türkei und backbord Rhodos. Doch dann kommt etwas Wind auf und der Ruf des Skippers „fertigmachen zum Segelsetzen“ beendet kurzfristig unsere Lesestunde. Großsegel und Genua werden gesetzt. Nach zwei Wenden erreichen wir mittags Ormos Thessalona, eine der Badebuchten an der Ostküste.

Ormos Thessala auf Symi

Ormos Thessala auf Symi

Am kleinen Strand, wo wir ankern, fallen die Felsen fast senkrecht ins Meer. Ein schöner Platz um im glasklaren Wasser zu schnorcheln, eine große Portion Salat zu essen und dann einen Mittagsschlaf zu halten. In jeder Beziehung erfrischt motoren wir die letzten zwei sm bis Pedi, einem kleinen Ort auf der Rückseite von Symi-Stadt.

Ormos Pedi auf Symi

Ormos Pedi auf Symi

40 Minuten Fußmarsch und wir blicken auf eine malerische Bucht, in der sich weiße und ockerfarbene Häuser den Hang hinaufziehen.

Symi Hafen

Symi Hafen

Der Ort steht unter Denkmalschutz, sodass auch keine großen Hotelbauten das sehr einheitliche Bild stören. An der Uferstraße gibt es viele Restaurants und Geschäfte, in den neben den üblichen Souvenirs auch Schwämme, früher ein wichtiger Industriezweig, verkauft werden.

Schwämme

Schwämme

Auch hier führt uns Martin wieder in eine in einer Seitengasse gelegene, erprobte Ouzerie,  wo die Vorspeisen für alle außer Georg mit einem Raki beginnen.

Ouzeri Symi

Ouzeri Symi

Den Fußmarsch über die Berge ersetzen wir besser durch eine Busfahrt.

Sep.

27

Hallo Martin

Super – Vielen Dank!
Danke nochmal für alles – Der Törn hat mir das Segeln absolut neu verankert! Ich fands auch klasse wie Du die Crew eingesetzt hast.

Ich hab  vor innerhalb der nächsten 2-3 Jahren nach Südamerika zu reisen. Ich fänd es äußerst reizvoll den Weg dorthin per Windkraft zu machen. Vieleicht passen unsere Dates ja zusammen. Was versanschlagst Du ungefähr für eine Person über den Atlantik – dann kann Ich mir schon mal grob überlegen ob das für mich finanziell machbar wäre.

Liebe Grüße Alex

Sep.

13

By Carmen und Jörg

Unser Turn, vom 30.08.2014 bis 13.09.2014, lief unter dem Motto griechische Inseln. Es war unser 1. großer Segelurlaub. Skipper Martin ( immer ruhig und souverän) hat je nach Wetter – und Wind vorhersage die Tagesziele perfekt festgelegt. Start war die Insel Samos und Turnende die Insel Kos. Der Katamaran VAVA-U überzeugt durch sein Platzangebot und Komfort. Wir durften mit segelsetzen, ankern und im Hafen fest machen. Da haben wir einiges lernen dürfen. Wir können nur empfehlen sich mal über die VAVA-U und den Skipper schlau zu machen. Der Skipper geht auch als Reiseleiter für Griechenland durch, da er die Inselwelt gut kennt uns vieles über Griechenland und seine Geschichte berichten kann. Man darf ihn gerne fragen. Wie schon geschrieben, er ist die Ruhe selbst. In den Tavernen bestellte er für uns auf Griechisch, was zum sehr Vorteil war. Bequemer Urlaub mit bestem Wetter, Essen und einem schönen Schiff auf dem Wasser, was will man mehr. Vielen Dank an Skipper Martin und Dem Rest der immer gut gelaunten Crew.

Aug.

30

Anke

LIeber Martin,
du hast es wiedermal geschafft – eine weitere Crew, die wiederkommen wird …
Irgendwann wirst Du `anbauen` müssen 😉
Unbekannterweise kann ich nur sagen – die Crew hat vollkommen recht, ein Wiedersehen auf Vava-U ist unabdingbar 😉

Aug.

30

Ursel und Christin

Nach einer stürmischen Nacht heißt es Abschied nehmen. Schon früh am Morgen wird gepackt. Martin holt noch frisches Brot für ein letztes gemeinsames Frühstück.

Christine und Joachim fliegen über Athen und Belgrad  nach Wien. Werner und Ursel bleiben noch ein paar Tage auf Samos.

Die Crew ist ein wenig wehmütig im Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen. Das harmonische Miteinander, die vielen schönen Eindrücke und die neuen Segelerfahrungen nehmen wir mit nach Hause und drohen mit Wiederkommen.

Abschiedsfoto in Samos

Abschiedsfoto in Samos

Aug.

29

Ursel und Christin

Wie immer ist der Sonnenaufgang über dem Meer besonders schön. Heute kommt noch der Duft von Pinien hinzu.

Pinienwald auf Samos

Pinienwald auf Samos

Werner rundet mit seinem schönen Gesang, diesmal Harry Belafonte, den idyllischen Morgen ab.

Unser letzter Segeltag bringt uns nochmal Windstärken von 28 Knoten. Leider fällt dadurch unser geplanter Badestopp aus. Wir segeln entlang der steilen Südküste von West nach Ost, bis wir uns nach 22 Seemeilen dem Hauptort von Samos, Pythagoreion, nähern, wo wir im Hafen vor Anker gehen.

Segeln an der Südküste Samos

Segeln an der Südküste Samos

Er ist von zwei Molen eingerahmt, wobei auf der kürzeren ein modernes Pythagoras-Denkmal steht, welches nicht nur den antiken Mathematiker ehrt, sondern auch ein rechtwinkeliges Dreieck symbolisiert.

Statue des Pythagoras

Statue des Pythagoras

Zwischen beiden Molen reiht sich an der Uferpromenade ein Lokal an das andere. Beim Spaziergang durch die Haupteinkaufsstraße des Ortes erkennt man, dass es hier deutlich mehr Tourismus gibt.

Hafen Pythagoreion

Hafen Pythagoreion

Für unser letztes gemeinsames Essen finden wir eine Taverne am östlichen Rand der Uferstraße. Stühle und Tische stehen direkt auf dem Strand.

Strandtaverne Faros

Strandtaverne Faros

Es gibt nicht nur den süßen Wein von Samos, sondern aus der weißen Muskattraube werden heute auch trockene Weine gekeltert.

Hafenrundfahrt

Hafenrundfahrt

Eine Rundfahrt mit dem Zodiak durch die nächtliche Hafenbucht mit den bunten Lichtern der Lokale ist ein schöner Abschluss für den abwechslungsreichen Törn mit meist gutem Wind, manchmal auch hohen Wellengang und interessanten Landausflügen auf den unterschiedlichen griechischen Inseln.

Aug.

28

Ursel und Christin

Voller Tatendrang machen sich Christine und Ursel schon vor dem Frühstück auf den Weg nach Fourni. Viele Treppen steigen, schon haben wir die Windmühlen erreicht und blicken auf den kleinen Ort.

Fourni Insel^

Fourni Insel

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Bougainvilleas und Kakteenfeigen  am Straßenrand begleiten uns bis zum Hafen.

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Fourni Impressionen

Fourni Impressionen

 

Viele Tavernen und eine mit Bäumen gesäumte Hauptstraße  mit zwei Bäckereien und mehreren Mini-Markets erwarten uns.

Fourni Allee

Fourni Allee

Wir schlendern bis zum Hauptplatz, erledigen unsere Einkäufe und stärken uns in einer der Tavernen für den Rückmarsch. Kaum haben wir den höchsten Punkt erreicht, erblicken wir schon die VAVA-U in der Bucht.

Ankerplatz Fourni

Ankerplatz Fourni

Gegen Mittag segeln wir dann weiter Richtung Norden. Die Wellen sind nicht mehr so hoch, aber der Wind bläst mit bis zu 33 Knoten und wir erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 10 Knoten. Nach 22 Seemeilen lassen wir in Ormos Limnionas an der Südküste von Samos den Anker fallen. Was für ein veränderter Anblick! Olivenhaine und Pinienwälder umsäumen eine kleine Badebucht mit bunten Häusern. Im Hintergrund ragt der kahle Felsen eines Bergmassivs.

Ormos Limeonas auf Samos

Ormos Limeonas auf Samos

Christine und Joachim kochen nicht nur ein leckeres Curry, sondern zur Einstimmung gibt es auch einen Aperol-Spritz mit mehr oder weniger Alkohol.

Koch-Crew

Koch-Crew

Werner schlägt ein neues Spiel vor – Pokern mit Lügen. Es ist ein Strategiespiel mit dem Ziel, die Mitspieler zu beschummeln. Sieger ist der Skipper.

Ein warmer Wind, der um 23 Uhr noch für 31 Grad sorgt, weht durch unsere Kabinen. Die Nacht auf den Liegeflächen im Cockpit zu verbringen, ist eine gute Alternative.

Aug.

27

Ursel und Christin

Gut gestärkt mit Rührei starten wir schon gegen 10 Uhr aus der Bucht. Wir wollen heute 44 Seemeilen bewältigen. Der Wind ist zwar etwas geringer geworden, aber die Wellen sind hoch, sodass es am Steuer schon mal eine unfreiwillige Dusche gibt.

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Seegang

Seegang

Gegen Mittag wird es plötzlich ruhig und wir holen das Vorsegel ein. Christine hat mittlerweile das Kurbelpatent „A“ erworben.

"Kurbeln"

„Kurbeln“

Erschöpft von der Arbeit schlafen alle bis auf Ursel, die ja nur ab und zu kurbeln muss. Der Autopilot ist eingestellt und wir gleiten ruhig Richtung Norden über das silbern glänzende Meer.

Meeresglitzern

Meeresglitzern

Entlang der Südküste von Ikeria segeln wir nach Osten zu den Fourni Inseln. Sie gehören nicht mehr zu den Kykladen, sondern zur Gruppe der östlichen Sporaden. Der Unterschied zeigt sich schon in der Vegetation und auch den Häusern mit roten Dächern.

Kampos auf Fourni

Kampos auf Fourni

Leider gibt es hier keinen Ankerplatz mehr für uns, also motoren wir auf die Südseite des Ortes. Joachim bewältigt das Befestigen der Landleinen mittlerweile mühelos.

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In der kleinen Bucht gibt es eine Taverne, ganz idyllisch unter Tamarisken direkt am Strand gelegen. Wir werden freundlich empfangen und gleich in die Küche geführt, um die Fische zu begutachten, die dann auch lecker zubereitet werden.

"Land-Mann" Joachim

„Land-Mann“ Joachim

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Taverne mit Chefin

Taverne mit Chefin

 

Aug.

26

Ursel und Christin

Unser heutiges Ziel gehört auch zu den Kleinen Kykladen. Die Insel liegt 20 Seemeilen nordöstlich von Epano Koufonissi. Der Wind hat sich auf ca. 7 Bft. verstärkt. Das Setzen der Segel erfordert von der Crew harten Einsatz. Martin gibt klare Befehle und Christine, Joachim und Werner führen sie unter vollem Körpereinsatz perfekt aus. Ursel ist mit der Einnahme von Zintona beschäftigt.

Skipper Martin

Skipper Martin

Martin segelt die ganze Strecke hart am Wind mit 60 Grad über Grund. So sparen wir uns kurz vor dem Ziel noch eine Wende. Es gibt Windgeschwindigkeit mit Spitzen bis zu 33 Knoten.

Spitzwasser bei 8 Kn Fahrt

Spitzwasser bei 8 Kn Fahrt

Nach vier Stunden haben wir unser Ziel Ormos Roussa im Nordosten der Insel erreicht. Vor uns liegt in einer fast naturbelassenen Bucht der 383 m hohe Papas.

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Dhenoussa Nord-Ost-Bucht

Dhenoussa Nord-Ost-Bucht

 

Mögliche Aktivitäten sind hier nur die Besteigung des Berges oder eine Umrundung der nur 13 km² großen Insel. Wir verzichten auf beides und vergnügen uns lieber mit Schnorcheln und Lesen. Joachim bereitet in der Zeit den Tomaten-Schafkäse-Auflauf vor.

Tomatenauflauf

Tomatenauflauf

Aug.

25

Ursel und Christin

Werner klappert solange in der Küche, bis auch der Letzte aufsteht. Zur Belohnung hat er leckere Pfannkuchen gemacht.

Werners Eierkuchen

Werners Eierkuchen

Gut gestärkt werden bald die Segel gehisst.

Segelarbeit

Segelarbeit

Wir segeln 22 Seemeilen nordöstlich zur Gruppe der Kleinen Kykladen. Sie bestehen aus vier bewohnten und einigen unbewohnten Inseln. Wir segeln mitten durch die kahlen kleinen Felsinseln, wobei besonders die steil abfallende Felsküste von Kato Koufonissi auffällt.

Die Nachbarinsel im Norden, Epano Koufonissi, ist unser Ziel.

Koufonissi

Koufonissi

Die Hafenbucht ist wie immer von weißen Häusern eingerahmt, die sich weit den Hang hinaufziehen. Gerade läuft auch die Fähre ein, denn viele haben Appartements für Feriengäste.

Schnellfähre

Schnellfähre

In der Taverne Lefteris unter Bäumen am Strand, wo Christine und Joachim beim Landgang schon mal einen Tisch bestellt hatten,  lassen wir es uns bei diversen Vorspeisen und griechischen Frikadellen (Bifteki) gut gehen.

Palmenstrand

Palmenstrand

Aug.

24

Ursel und Christin

Es gibt nicht nur frisches Brot zum Frühstück, sondern aus fangfrischen Fisch direkt vom einlaufendem Fischer, den Martin gekonnt schuppt und ausnimmt.

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frischer Fisch

frischer Fisch

Gegen Mittag segeln wir dann nur mit Genua auf direktem Weg von West nach Ost zur Insel Ios. Sie wird laut Reiseführer als „Insel der Jugend“ bezeichnet. Die Chora soll von ihnen in einen „turbulenten Nachtclub“ verwandelt werden. Da wir das Jugendalter geringfügig überschritten haben, verzichten wir heute auf weiße Kirchen mit blauen Kuppeldächern und ankern an der Südküste in Manganari. Es ist eine ruhige Bucht mit einem langen Sandstrand, einigen Palmen und zwei Tavernen.

Ios Südbucht

Ios Südbucht

Unser Highlight des Tages ist der von Martin lecker zubereitete Fisch und danach eine Runde Uno.

Fischplatte ala VAVA-U

Fischplatte ala VAVA-U

Aug.

23

Ursel und Christin

Heute steuert Christine das Schiff gekonnt an der Südküste von Folegandros entlang.

Steuerfrau Christine

Steuerfrau Christine

Sobald wir aus dem Windschatten der Insel sind, setzt die mittlerweile gut eingespielte Crew die Segel.

Segel setzten

Segel setzten

Jetzt haben sich alle das Frühstück verdient.

Bordfrühstück auf VAVA-U

Bordfrühstück auf VAVA-U

Wir segeln nordöstlich nach Sikinos. Auf der Ostseite der Insel lassen wir in der Hafenbucht von Alopronia (Skala) den Anker fallen. Am Fuße der Berge liegen die üblichen weißen Häuser, ein schöner Sandstrand und etliche Tavernen.

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Das Ankermanöver ist aber noch nicht beendet. Joachim soll die Landleine befestigen. Gut, dass er vorher den Palstek geübt hat.

Knotenstunde

Knotenstunde

Jetzt schwimmt er schnell zum Ufer und bewegt sich dann sehr gekonnt, mit festen Schuhen und Handschuhen ausgerüstet, auf den Felsen. Der Palstek sitzt, der Skipper ist zufrieden.

Landleinen-Mann-Joachim

Landleinen-Mann-Joachim

Jetzt ist wieder faulenzen angesagt. Beim Schnorcheln entdecken wir nicht nur einen toten Rochen unter dem Boot, sondern auch richtig viele Fische, wenn sie auch nur sehr klein sind.

Für das Abendessen haben wir uns einen ganz besonderen Platz ausgesucht. Auf der Westseite der Insel liegt mitten im Rebhang eine Winery, doch vorher warten wir auf den Bus.

warten auf den Bus Sikinos

warten auf den Bus Sikinos

Winery Sikinos

Winery Sikinos

Bei einem kühlen Glas Weiß- und Rosèwein genießen wir den Sonnenuntergang über dem Meer.

Sonnenuntergang Sikinos

Sonnenuntergang Sikinos

Winery Sikinos

Winery Sikinos

Die Rückfahrt mit dem Bus gestaltet sich wieder etwas schwierig, aber Martin sorgt nicht nur dafür, dass wir alle mitkommen, sondern dass der Bus auch zum richtigen Ziel fährt.

Aug.

22

Ursel und Christin

Heute lichten wir den Anker schon vor dem Frühstück. 22 Seemailen motoren und segeln wir auf fast direkten Weg von West nach Ost. Es ist eine ruhige Fahrt, wo sich jeder vergnügen kann, wie er will. Das Ziel ist Folegandros, eine der kleineren Kykladeninseln. Der Anker fällt vor Angali an der Westseite der Insel.

Vathy auf Folegandros

Vathy auf Folegandros

Nach einem erfrischenden Bad im Meer und einem kleinen Imbiss beginnt unser Landabenteuer. Der Busfahrplan hat sich geändert, aber wir sind rechtzeitig da. Unser Ziel ist wie immer die Chora. Aufgrund ihrer Lage zählt sie zu den schönsten Kykladenorten. Die weißen Häuser liegen direkt an der fast senkrechten Felskante 150 m über dem Meer.

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Folegandros on the Top

Folegandros on the Top

Der Ausblick reicht uns natürlich nicht. Wir erklimmen auf einem steil ansteigenden, gepflasterten Serpentinenweg den höchsten Punkt, wo die weithin sichtbare Panagia-Kirche steht. Was für ein Ausblick!

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Folegandros Kirchen

Folegandros Kirchen

 

Der Heimweg gestaltet sich etwas schwierig – es gibt nur ein Taxi auf der Insel und das ist für zwei Stunden ausgebucht. Der Busfahrplan hat sich jetzt aber zu unseren Gunsten geändert. Um 19:30 fährt doch noch ein Bus.

Obwohl die leckeren Hähnchenschenkel mit Reis und Gemüse einen Ouzo fordern, verzichten wir heute darauf und spielen Uno. Sieger ist natürlich der Skipper.

Ankerplatz bei Nacht

Ankerplatz bei Nacht

Aug.

21

Ursel und Christin

Nach dem Frühstück füllen wir unsere Vorräte auf, dazu gibt es noch ein paar Leckerli aus der Bäckerei.

Der Wind ist fast eingeschlafen, sodass wir 19 Seemeilen motoren. Joachim fährt die VAVA-U sicher aus der Bucht raus und umschifft an der äußersten nordwestlichen Spitze von Milos am Kap Vani zwei markante Felsen.

Kap Vani auf Milos

Kap Vani auf Milos

Weiter geht‘s entlang der Westküste von Milos. Durch die vulkanische Tätigkeit der Insel sind die Küsten von Felsformationen aus Bimsstein und Lava geprägt. Es gibt viele kleine Buchten mit Höhlen und versteckten Ankerplätzen.

Westküste Milos

Westküste Milos

Der eindrucksvollste Platz ist Kleftiko an der Südküste. Hohe, fast senkrechte Steilwände aus weißem Bimsstein mit davor gelagerten Felstürmen prägen die Küste. Dazwischen sind offene Höhlen mit Badeplätzen entstanden.

Ormos Kleftiko

Ormos Kleftiko

Wir nutzen die Gelegenheit für einen ausführlichen Schnorchelgang. Es gibt auch einige wenige Fische. Weiter geht es zu unserem Ankerplatz „Ormos Provato“, eine weite Bucht mit Sandstrand.

Abends in Ormos Provatas

Abends in Ormos Provatas

Wir bleiben heute an Bord und gehen sooft ins Meer, bis die Hitze nachlässt.

Abends in Ormos Provatas

Abends in Ormos Provatas

Aug.

20

Ursel und Christin

Früh am Morgen werden wir durch die lauten Ansagen eines Kreuzfahrtschiffes geweckt.

Platy Gialos am Morgen

Platy Gialos am Morgen

Martin ist hellwach und besorgt uns frisches Brot zum Frühstück.

Dann geht’s los mit Großsegel und Genua 24 Seemeilen Richtung Südost nach Milos. Der Wind hat sich auf 3 bis 4 Bft. reduziert.

Segeln

Segeln

Die Einfahrt in die riesige runde Bucht von Milos ist sehr beeindruckend. Auf der Ostseite thronen oben auf dem Felsen die weißen Häuser von Plaka, unten sieht man die bunten Häuschen, die den Fischern als Wohnhaus und Garage für ihre Boote dienen.

Blick zur Plaka auf Milos

Blick zur Plaka auf Milos

Am Kai der Uferstraße von Adamas zeigt die Crew ihr Können mit einem perfekten Anlegemanöver (natürlich unter der Anleitung des Skippers).

Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Bus zu der schon bei der Einfahrt erblickten Inselhauptstadt Plaka. Über verwitterte Stufen steigen wir 280 m höher, um mit einem fantastischen Ausblick über den Norden von Milos belohnt zu werden.

Blick über Milos

Blick über Milos

Beim Gang durch die verwinkelten alten Gassen von Plaka werden wir von den Klängen einer Bouzouki auf einen Kirchplatz mit Sonnenuntergangspanorama geführt.

Sonnenuntergang Milos

Sonnenuntergang Milos

Drei junge Leute spielen nicht nur Musik von Theodorakis und „Ein Schiff wird kommen“, sondern auch Werner hat mit „Ximeroni, Ximeroni,…..“ einen Liveauftritt. Großer Beifall!

Werner mit Musikern

Werner mit Musikern

Die Sonne ist untergegangen. Wir können einer der engen Gassen nicht nur die Vorspeisen genießen, sondern auch noch junge Griechinnen bewundern.

Taverne in der Plaka Milos

Taverne in der Plaka Milos