Segelurlaub – Super auch für Teenager mit Eltern
- Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Ionisches Meer, Saronischer Golf, Kykladen, Golf von Korinth
Segeln bei viel Wind, Segel setzen, zur Mastspitze gezogen werden, Wasserski, Wakeskate, Knieboard, Motorboot fahren, SUPen, vom Felsen springen, von Deck aus 3m Höhe ins Wasser springen, bei Seegang kochen, all das fanden unsere Teenager, 19 und 15 Jahre alt, richtig gut. Wir Eltern fanden es toll, das unsere Jungs in wlan-freien Zeiten auch einmal ein Buch zur Hand nahmen. Die Abwechslung zwischen sportlichen Aktivitäten, chillen, ankern in traumhaft schönen Buchten, bummeln in den malerischen Orten der kleinen Inseln und manchmal abends in Tavernen Essen gehen, fanden wir alle toll. Auf Skipper Martin kann man sich 150% verlassen. Er ist technisch und handwerklich super fit, mit Humor ausgestattet und super nett. Die VAVA-U ist groß, bietet genügend Platz, um sich zurückzuziehen. Segelvorkenntnisse waren bei uns, bis auf einen Sohn vorhanden.
Wir hatten einen wunderschönen Urlaub und wirklich viel Spaß.
Okt.
29
Okt.
27
Ute
Während die Jungs auf Wakeskate wiedermal mit dem Beiboot nach Vathy auf Meganisi fahren, um Spaß mit Einkauf (Brot und Eier) zu verbinden, nutze ich den Morgen, um zu schwimmen und gleich wieder mit dem SUP durch die schöne Bucht zu paddeln.
Es ist leider unser letzter voller Ferientag, der aber nicht perfekter sein könnte. Die Jungs toben sich noch einmal richtig aus. Jeder perfektioniert seine Kurven auf den Skiern. Mit lesen, schwimmen, springen, sonnen, Kaffee trinken in der kleinen Taverne geht er leider schnell vorbei. Gegen Nachmittag tuckern wir nach Lefkas Stadt und gehen zum Essen in die Taverne.
Der Anleger zum Einparken in Lefkas-Stadt war etwas schwierig, da leider die Elektronik der STB- Motorschaltung ärger machte. Also giibt Martin kurzerhand „GAS“ mit der großen Zehe.
Na klar, auch am letzten Abend gibt es die bereits bekannten UNO und WIZZARD-Spiele.
Danke an den Spender des WIZZARD-Spieles: NICK.
Okt.
26
Ute
Morgens fahren Martin, Tristan und Finn auf dem Kniebord in die nächste kleine Bucht, um Brot zu kaufen.
Da leider erfolglos weil hier auf Kastos schon alle Winterschlaf halten, fahren wir gleich weiter und frühstücken unterwegs auf See.
Die Segel stehen auch bei wenig Wind vor Kastos und Kalamos.
Aber die Sonne scheint und wir haben ein Bilderbuchwetter als wir in die Bilderbuchbucht Ambelike gegen auf Meganisi gegen 12.00 Uhr einfahren. Lassen den Anker fallen und ab geht’s wieder auf die Ski. Ich schnappe mir das SUP und drehe eine Runde in der Bucht.
Es ist ein herrlicher Sommertag, den wir richtig genießen. Spätnachmittag lesen wir alle, jeder eingekuschelt, verteilt an Bord. Tristan wird von Martin hoch in den Mast gezogen um eine Windfahne abzubauen.
Abends gibt es Hähnchencurry und …… noch zwei Runden……..
Okt.
25
Ute
Ein wunderschöner sonniger Sonntagmorgen. Als alle noch schlafen, trinke ich bei Sonnenaufgang meinen ersten Kaffee. Anschließend nehmen Stefan, Andreas und ich ein morgendliches Bad. Nach einem Frühstück bei Sonne segeln wir nach Kastos.
Nur kurz machen wir einen Zwischenstopp auf Astakos zum Klippenspringen. Andreas und Tristan springen von 15 Meter Höhe.
Als wir in der Bucht ankommen, sind wir ganz allein. Schnell geht es auf die Ski: Wakeskate, Monoski, SUP, Knieboard. Diesmal wird alles mit der GOpro festgehalten, die Filme sehen wir uns später auf dem Laptop an.
Zum Essen gibt es wieder „Fisch auf Blech“, diesmal mit Reis. Ohne eine Runde Wizard und Uno können wir schon gar nicht mehr ins Bett gehen.
Stefan entwickelt sich zum „Champion“, noch mit der niedrigsten Karte einen Stich zu bekommen.
Wir hatten wieder richtig Spaß.
Nachdem wir den vollen Sternenhimmel beobachtet haben, gehen wir in unsere Koje und warten auf den Orion vor Sonnenaufgang.
Okt.
24
Ute
Wie immer gab es ein gemütliches Frühstück. Danach gehen die Aichingers durch den netten Ort. Fast ein typischer Samstag, bummeln und einkaufen, um Vorräte aufzustocken.
Martin und Stefan sind unermüdlich im Planen von technischen Finessen, um VAVA-U im Winter für die nächste Saison piekfein zu machen. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass wir hier in der Pantry mittendrin eine vollautomatische Kaffeemaschine haben? Sie wird liebevolle gewartet, gepflegt und hat schon mindestens 12.000 Tassen auf dem Buckel.
Nachdem wir endlich Avocados aufgetrieben haben segeln wir in eine bildschöne Badebucht auf Ithaka.
Wir faulenzen, lesen, baden, suppen, die Jungs fahren Ballett mit dem kleinen Motorboot. Da es super schönes Licht gegen Abend gibt „wünscht“ sich das weibliche Crewmitglied eine Fotosession.
Abends gibt es einen bayerisch-griechischen Grillabend. Bayerischen Kartoffelsalat von Stefan, leckere Grillwürstel, gegrillten Halumi Käse und Tsatziki.
Okt.
23
Ute
Bei klarer, regenfreier Luft legen wir ab. Die Stimmung ist gut, denn es geht wieder auf See. Nach einem Morgenkaffee, gibt es Frühstück auf See.
Unterbrochen durch „action“ an Deck. Der Spinnacker wird gesetzt, denn der Wind weht bis zu 18 Kn aus achtern. Mit FÜG bis 9,8 Kn zischen wir bei Patras unter der Brücke hindurch.
VAVA-U ist so groß, das man sich an langen Segeltagen auf Vordeck bei einem Spaziergang die Beine vertreten kann. Ganz im Gegensatz zu der kleinen Fuga Marina, auf der Martins Schwester Isabel, Martin und ich einen Überführungstörn von Athen nach Cypern gemacht haben. Das Schiff war damals so lang wie der Kat breit ist. Hi Isabel!!
Wir segeln heute noch bis VAthy auf Ithaka, wo wir nach knapp 10 Stunden ankommen und zwischenzeizlich über 11Kn Fahrt durs Wasser gemacht hatten.
Okt.
22
Ute
Die Gewitter und der Platzregen halten den ganzen Tag an. Keine Eile aufzustehen. Wir frühstücken spät und lang. Martin und Stefan nutzen den faulen Tag, um mit der Navigationstechnik zu „spielen“. Auch sonst genießen die beiden die gemeinsame Zeit, um Pläne für Optimierungen der VAVA-U, zu besprechen.
Die Aichingers haben Back Gammon für sich entdeckt, liefern sich ein Duell nach dem anderen.
Zwischendurch ist es während der Gewitter auch in der Koje saugemütlich, wo man durch die Luke Mast und Blitze sehen kann. Überhaupt hatte ich an diesem Tag ein Sommer-Ferien-Zelt-Gewitter-Gefühl. Was mich an meine Kindheit erinnerte. Abends gingen wir in einem kleinen regenfreien Zeitfenster in die Nachbartaverne. Zuhause an Bord, diesmal zum 1. Mal drinnen im Salon, muss ich ja nicht schreiben, was wir wieder machtenJ…… genau….. Uno spielen!
Okt.
21
Ute
Nach dem morgendliches Bad, frühstücken wir ewig lang, drehen noch eine Runde mit dem SUP, bevor wir weiter segeln. Wir segeln in der Sonne im Zick-Zack zur nächsten Insel.
Im kleinen beschaulichen Hafen von Trizonia ankern wir. Andreas und ich wandern erst einmal den Berg hoch, um danach noch durch die kleine „Piazza“ des Ortes zu spazieren. Die ist so schmuck, dass ich mir wie in Las Vegas vorkomme, als wenn sie in einem Casino einen kleinen griechischen Ort nachgebaut hätten.
Unsere Pantry bleibt heut kalt, wir gehen wieder einmal in die Taverne zum Essen. Im Platzregen laufen wir nachts zurück. Während der Nacht regnet und stürmt es, aber herrlich so im Bett hin und her geschaukelt zu werden, wenn der Regen aufs Deck prasselt.
Okt.
20
Ute
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Linienbus nach Delphi, vorbei an Olivenhainen, hoch in die Berge. Beeindruckend ist es immer wieder an so einem historischen Ort zu stehen; im Hintergrund der Nebel in den Bergen gibt auch eine schöne Kulisse ab. Tristan hat im Kunstunterricht gut aufgepasst und kann mir so einiges erzählen. Drei Stunden Ruinen bestaunen sind dann aber auch genug.
Nach einem kalten Frapee an der Bar fahren wir mit dem Bus zurück und los geht’s wieder auf See. Wir segeln und Motoren nach Kallithea, dem Sonnenuntergang entgegen. Ankern in der Bucht, baden und suppen eine Runde, bevor wir Spaghetti Carbonara essen. Nach unserer obligatorischen wilden Runde Uno ruft die Koje.
Okt.
19
Ute
Obwohl Frachter in der Nähe lagen, nahmen wir unser Morgenbad und schwammen eine Runde, frühstückten in der Sonne am Kanal. Nach kurzen Formalitäten durften wir als Erstes durch den Kanal fahren. Imposant und schmal ist der Kanal von Korinth.
Im Golf Motoren wir erst einmal, später Segeln wir mit allen Segeln – erst Groß und Genua, später dann auch noch SPI.
Lesen mit leichtem Schaukeln auf Vordeck macht müde, somit müssen sich die Augen hin und wieder schließen. Abends legen wir im Hafen von Itea an. Zum Captains Dinner am Captains Table gibt es heute Backofen-Fischplatte. Nach einem kleinen Spaziergang auf der Suche nach Eis, spielen wir zurück an Bord wieder Karten und trinken noch einen kleinen Absacker.
Okt.
18
Ute
Morgens ging es weiter zu den Diaporioi Inseln, wo wir einen Badestopp einlegten. Obwohl kaum auf See, das Gehirn auf Urlaubsmodus eingestellt ist, hatte ich an diesem Tag ein Sonntagsgefühl. Das lag vielleicht an den Delfinen, an den Thunfischen, die raussprangen, der Weite, am Blau des Meeres und an der „weiß-blauen„ Mahlzeit. Nachdem ich eine Runde auf dem SUP gedreht hatte, gab es lecker bayerischen Leberkäs, Sülze und Würstel aus Bayern, das die männliche Crew schon zubereitet hatte. Gesponsert von Anke aus Bayern.
Wohnhaft in Kiel, aber aus München stammend, freue ich mich nicht nur über bayerisches Essen, sondern auch über den bayerisch sprechenden Stefan. Gegen Nachmittag ging es mit dem Spinnaker nach Korinth.
Wir ankerten am Kanal. Es gab Spaghetti Rabiata aus eigener Pantry. Wildes Kartenspiel mit verschärften Regeln mit den harmlosen Karten des Uno Spiels.
Okt.
17
Ute
Morgens sofort nach dem Aufstehen ins Wasser springen, um eine Runde zu schwimmen, finde ich persönlich einfach supertoll, einfach nur belebend. Der Katamaran, VAVA-U kommt mir wie ein Ferienhaus auf dem Wasser vor. Der Garten ist das Meer.
Bis nachmittags tobten wir uns bei herrlichem Wetter, angenehmen Temperaturen, blauem Himmel auf den unterschiedlichsten Brettern aus; manche schraubten sich allerdings auch ins Wasser.
Nachmittags segelten wir zur nächsten Insel: Agnistiri. Dort aßen wir mit Meeresblick die ganze Vorspeisenkarte rauf und runter. Alles war superlecker.
An Board zurück spielten wir noch eine Runde Karten und nach einem Gläschen Ouzo ab in die Koje.
Okt.
16
Ute
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Und so war das erste Morgen unseres Urlaubes. Herrlich ausgeschlafen, mit einer Tasse Kaffee bewaffnet, konnten wir gleich den ersten malerischen Sonnenaufgang im Hafen bewundern. Zum Frühstück sind wir in eine Badebucht gefahren.
Und danach gings‘ los. SUP, Wasserski, Wakeskate, Wasserski, Schnorcheln, Knieboard, Motorboot fahren; das volle Programm. Unsere Jungs waren glücklich.
Nachmittag ging es zum Eis essen nach Poros; die gesamte Crew flog mit dem kleinen Motorboot zu dem Ort der Insel.
Abends gab es noch ein herzhaftes Grillen.
Okt.
15
Ute
Darf ich vorstellen: wir sind die Aichingers.
Ute und Andreas mit Tristan und Finn aus Kiel, und Stefan, ein guter Freund von Martin aus München, was sage ich München, nein Pfaffenhofen, bilden die nächste Crew.
Vor 30 Jahren war ich, Ute, mit Martin als Skipper auf meinem ersten Törn in der Türkei. Schon damals, war Martin ein erfahrener Segler, auf den man sich 150%ig verlassen konnte.
Jedenfalls freue ich mich jetzt mit meiner Familie hier zu sein. Zwei Wochen Sonne, Segeln, Weite, nette Gespräche, schwimmen, sporteln, faulenzen und gutes Essen.
Nach kurzer Einweisung sind wir auch schon losgesegelt und in den kleinen kuscheligen Hafen Perdikia auf der Insel Aigina gefahren, um in eine der kleinen Tavernen unser erstes griechisches Abendessen, zu genießen.
Okt.
14
Carolin und Haiko
Ein Törn mit viel Spaß, Abwechslung und lustiger Crew
- Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Athen – Athen
Schönes Schiff mit allem Drum und Dran. Viel Platz ist auch vorhanden, sodass man sich durchaus auch mal in einer Ecke verkrümeln kann.
Martin der Skipper hat jederzeit alles unter Kontrolle, so dass man sich nie sorgen machen muss, auch wenn der Wind mal ein bisschen heftiger pfeift und die Wellen ein bisschen höher gehen. (bis zu 40 Kn)
Als Binnensegler kann man durchaus auch einiges lernen und abgucken, wie präzise Durchsagen bei Segelmanövern sein müssen, damit sie präzise ausgeführt werden können.
Gerne wieder mal.
Hier bekommt jeder sein ganz persönliches Segelerlebnis
- Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Saronischer Golf und Kykladen
Wie immer war alles dabei von Flaute bis zum zweiten Reff, von Regen bis Sonnenbrand, von Chillen bis Wasserski. Eigentlich sollte ich das hier nicht so gut bewerten, führt nur zu weniger Platz 🙂
Die VAVA-U bietet wirklich reichlich Platz auch bei voller Belegung. Vorkenntnisse im Segeln sind nicht notwendig aber hilfreich.
VAVA-U ist sehr zu empfehlen. Top Schiff und Top Ausstattung.
- Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Griechenland – Kykladen
Eine Mitfahrt auf Vava-U ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Egal ob Seemeilen oder Inselhopping. Dieser Törn führte von Athen-Glyfada durch die Kykladen und wieder zurück nach Glyfada.
Martin ist ein ausgezeichneter Skipper, der immer die Übersicht bewahrt. Geduldig beantwortet er alle Fragen so, das sie auch wirklich jeder versteht.
An Bord gibt es genügend Möglichkeiten den Tag zu gestalten, sei es Wasserski, Kneeboard oder Stand Up Paddel. Alles in allem eine tolle Erfahrung! Sehr zu empfehlen.
Nick
Okt.
14
Haiko
Das letzte Bordfrühstück gerät gemütlicher als üblich, deshalb setzt uns Martin erst am späten Vormittag in der Marina ab. Dort verabschieden wir Christian Richtung Flughafen, die drei übrigen Crewmitglieder nehmen die Straßenbahn in die entgegengesetzte Richtung Innenstadt.
Die Wetterberichte aus der Heimat lassen uns das spätsommerliche Wetter bei einem Stadtrundgang umso entspannter genießen, außerdem gilt es noch den daheim gebliebenen die oft gestellte Frage zu beantworten: „Was machen Die Griechen mit den ganzen Milliarden?“
Also, was sollen wir sagen? Die Akropolis ist erst im Rohbau! Aber gewerkelt wird fleißig daran 😉
Okt.
13
Haiko
Nach dem Frühstück setzen sich Martin, Christoph und Haiko mit dem unverfänglichen Hinweis „…sind mal eben Sprit holen!“ im Beiboot nach Poros-Stadt ab, um sich noch einen Frappé im Skipper-Café zu genehmigen.
Danach geht’s im Chill-Modus heimwärts, bei tollem Sonnenwetter treibt uns leichter aber recht stetiger Wind wieder zurück nach Athen und schläft dann pünktlich kurz vor dem Ziel- und Startpunkt Glyfada ein.
Zum Abschiedsessen geht’s natürlich auf Landgang, einen Schaufensterbummel durch das noble Glyfada (schluck, teuer!) hängen wir auch noch dran, dann heißt es auch schon die Schweizer (Aron und Christoph) zu verabschieden, denn deren Rückflug am nächsten Morgen erfordert Aufstehen zu unchristlicher Zeit.
Okt.
12
Christoph und Aron
Im Morgengrauen schlich jemand Draußen herum
Es war der Christian, nicht nackt, aber stumm.
Später gab’s wie immer Eier
jedes Mal dieselbe Leier
Sind sie hart oder weich
Jedes Mal der gleiche Seich.
Nick bestand die Prüfung mit Bravour
Er hatte unter Kontrolle die Uhr
Die Eier waren wachs-weich-hart
Ganz nach Martins Art.
Riese, Zwerg und Kapitän
hatten einen großen Plan
Auf der Suche nach Benzin
Hörten sie den Muezzin.
Letztes Schwimmen, letztes Paddeln
Dann lass ich mich zum Seemann adeln.
Noch einmal Anker lichten und Meerjungfrauen sichten
Die Segel werden gesetzt, was der Wind noch nicht zerfetzt
So entkommen wir den Fliegen, bevor sie uns bekriegen.
Suchen Lichter über Athen
Machen landfein was möglich
Können an Land kaum gehen
Trinken hässlichen Bitter.
Umarmungen und Küsschen beenden den Tag
Manch einer der Piraten im Bette schon lag.
(jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen wäre rein zufällig – ebenso handelt es sich bei den „Tatsachenberichten“ um mögliche Mutmaßungen)
Und hier noch die Bilder des Tages:
Okt.
11
Christian & Nick
Nach einer böigen Nacht stellt sich unser Schiff frisch gespült von einem Spätsommer Regen den Dingen die da kommen, und es kommt so einiges an diesem Tag. Aber zunächst dürfen wir noch einmal das Flair dieses Ortes genießen, dessen Potenzial für Abenteuer & Club Romantik nun noch klarer zu erahnen ist.
Unsere Überfahrt nach Poros beginnt unscheinbar unter Fock und einfach gerefftem Groß. Für die 53 sm haben wir etwa 7 h geplant, aber wir werden es unterbieten. Nach anfänglichen 20 kn Wind aus Süd dürfen wir uns zunehmend mehr und mehr über Grüße Poseidons freuen. Selbst Gesänge konnten ihn nicht beruhigen und er steigerte sich auf bis zu 40kn. Die Sonne tat ihr bestes die zwischenzeitlich minütlichen Meerwasser-Duschen in wohliges Gefühl zu verwandeln.
In Anbetracht von 16,3 kn max Speed durchs Wasser (14,3 kn über Grund) hat Martin sich dann spontan entschlossen das zweite Reff zu setzen, was bei diesem Wind durchaus als Abenteuer für Landratten zu bezeichnen ist. Nachfragen weniger erfahrener Crew-Mitglieder, ob diese Situation noch normal sei, konnten selbst Vielsegler unvermittelt verneinen, was weiteres Nachfragen erübrigte.
Auch die folgenden zwei Stunden pflügten wir durchs Meer dem Peleponnes entgegen, in dessen Abdeckung sich der Wellengang legte, was zur Normalisierung einiger Gesichtsfarben führte. Die Sonne tat ihr übriges, die durchnässte Kleidung zu trocknen.
Nach einem sehr professionellen Anlege-Manöver hatte die Crew Landgang und die Waschmaschine gut zu tun. Die Crew verschwand in den Gassen und Tavernen der Stadt und traf sich zum Abendessen in der Taverne Platanos. Ein Teil der Crew machte danach noch einen kleinen Hafenrundgang, während der Rest schon alsbald ins Reich der Träume verschwand.
Okt.
10
Aron und Christoph
Uns begrüßt ein wundervoller Sonnenaufgang begleitet mit einem engelsgleichen Stakkato des Dieselmotors eines eingeborenen Fischers. Seine Frau war auch dabei.
Die Frühaufsteher haben sich die Ohren im mit warm durchfluteten Meerwasser gewaschen.
Die heiße Quelle in Ormos Kolona diente wahrscheinlich auch den anwesenden blaublütigen Briten zur Genesung steifer Gelenke. Die Crewmitglieder haben sich ordentlich an der Quelle gelabt.
In der Zwischenzeit versuchte Christoph mit dem Stand-Up Paddelbord am menschenleeren, aber ziegenreichen Strand Brötchen zu besorgen. Er war leider erfolglos und betrat das Schiff demütig.
Nick hat außer Schnorcheln nichts Sinnvolles gemacht. Dann, ur-plötzlich, regnete eine Armada von lüsternen Fliegen auf uns ein, die auf brutalste Art niedergeschlagen werden mussten. Die Verluste auf Seiten der Fliegen waren allerdings wesentlich höher.
Bis auf die letzten zwei Seemeilen mussten wir den Motor zur Beihilfe nehmen, weil die Crew nicht rudern wollte. In Mega Leivadi angekommen, regnete es. Dies passte wunderbar zur wild-westlichen Stimmung der Bucht, die sich wie eine ausgestorbene Mexikaner-Cowboy-Siedlung ansehen lässt.
Okt.
9
Aron und Christoph
Der Zwerg (Christoph) und der Riese (Heiko) mit seiner Magd (Caro) haben am Morgen beim Bäcker frisches Brot und weihnachtliche Kekse geholt. Alle waren begeistert. Aber Aron war entgeistert, weil er sich nach dem Frühstück beim Wasserski einen kleinen Hexenschuss geholt hat. Christoph ist sogar einhändig wie ein Beinamputierter auf dem Kniebrett durchs Wasser gesaust.
Nach einer Motortour kam Wind auf und der Spinnaker konnte zum kreischenden Crew-Vergnügen gehisst werden.
Leider musste der SPI nach dem nächsten Cap geborgen werden, da der Wind sich gedreht hat.
Unter normal-Besegelung liefen wir in Ormos Kolona auf Kythnos ein. In der heißen Quelle, gleich beim Strand, vergnügten wir uns sichtlich (Nick wurde der Stinkefinger gezeigt, weil er die Quelleninsassen mittels Fernglas beobachtete).
Dann war Grillabend bei einem herrlichen Sonnenuntergang angesagt und das Schiff ist glücklicherweise nicht abgebrannt. Der Tag endete wie immer mit einem Gutenachtschnaps (von irgendwelchen Mönchen auf irgendeiner Insel und dann hat es dort auch noch so Weihnachtsgewürze drin, aber schmeckt ganz gut).
Okt.
8
2.Tag, 8.10.15 Kap Sounion nach Ormos Vourkari auf KEA
Carolin und Haiko
Nach morgendlichem Frühschwimmen und Frühstück folgt der Kulturteil, wir erklimmen den Berg des Poseidon-Tempels. Die Hälfte der Crew gibt sich am Ticket-Schalter als Studenten aus, das schont die Bordkasse und geht sogar durch (stimmt angeblich auch). Gut, dass wir Haiko dabei haben. Er fungiert für uns oben am Tempel als Selfie-Stick, sodass dieses schöne Bild von uns entsteht.
Martin führt uns in die griechische Mythologie ein und erzählt eine recht freie Version von König Aegeos und warum die Ägäis Ägäis heißt.
Wir haben nur weiße Segel dabei, die ziehen wir jetzt hoch und schippern nach KEA (wer hat hier IKEA gelesen?)
Abends beginnen wir das Wassersportprogramm, je nach Begabung, mit Wasserski oder Knieboard.
Der Landgang führt uns dann quer über die Bucht in eine gemütliche Taverne, auf dem Rückweg bleiben wir nachts mit leerem Tank mitten auf dem Wasser liegen. Die Crew will schon die Badehosen anlegen, aber dann findet Martin doch noch den Reservekanister.
Okt.
7
Carolin und Haiko
Ein Teil der neuen Crew (Nick, Carolin und Haiko) hat sich bei Martin eine Urlaubsverlängerung erschlichen und ist schon einen Tag früher (gestern) eingefallen. Carolin ist zum ersten Mal dabei und wird so in den traditionellen LIDL-Raubzug eingeführt. Drei Einkaufswägen später, aber keine Schuhe gekauft, wird das Taxi zum Hafen zurück bestellt.
Haiko, 207 cm lang, passt nicht mehr ins Auto, also fährt er mit dem Klapprad durch den griechischen Verkehr zurück. Nachdem der Taxifahrer mit einem ordentlichen Trinkgeld schwerer und drei „Einkaufswagen“ leichter im Kofferraum weg düst, liegt schließlich VAVA-U 10 cm tiefer im ägäischen Meer.
Die restliche Crew trudelt im Laufe des Nachmittags ein, Wiederholungstäter Christian hat sich etwas verspätet, aber wenigstens auf die Schweizer ist noch Verlass, Aron und Christoph sind pünktlich, bringen uns aber nicht die erhoffte Schokolade mit.
Anker auf Richtung Kap Sounion, der legendäre Sonnenuntergang fällt für uns aber aus, wir kommen erst in der Dunkelheit an. Da ist uns der schön kitschig beleuchtete Poseidon-Tempel auch recht.
Wir überzeugen Martin, dass der Captain zum Captains-Dinner natürlich selbst kochen muss, es gibt die legendären „schmeckt-immer“ Spaghetti Bolo.
P.S.: Martin möchte jeden Tag etwas zum Segeln geschrieben haben, hier also noch der Hinweis, dass wir unter Segeln angekommen sind.
Okt.
6
Im September 2015 auf der Fahrt von Kythnos nach Poros
DELPHINE vrom BUG


































































































































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