März

11

Wie geplant durchfahren wir die schmale Stelle bei den „The Blinders“ mit den ersten Sonnenstrahlen im Rücken und können die Unterwasserfelsen gut ausmachen.

Anfahrt Virgin Gorda14

Anfahrt Virgin Gorda14

Anfahrt Virgin Gorda15

Anfahrt Virgin Gorda15

Zum späten Frühstück fällt der Anker in der Sait Thomas Bay auf Virgin Gorda gegen 09:30.

Gut gestärkt machen wir auf zum Landgang. Einklarieren, ein wenig einkaufen und spazieren gehen sowie einem kleinen Lunch im Marinarestaurant stehen auf dem Programm. Hier erfahren wir auch vom Erdbeben und Tsunami in Japan. Gut das wir auf der „anderen“ Seite sind.

Nach einer kleinen Siesta unternehmen wir am Nachmittag einen Bootsausflug nach „The Bath“. Einem Küstenabschnitt auf Virgin Gorda, an dem riesige, runde, vom Wasser rundgeschliffene Granitblöcke umherliegen. Fast hat man den Eindruck ein paar Riesen haben mit Murmeln gespielt und nicht wieder aufgeräumt. So bilden sich unzählige kleinere Buchten und Einschnitte in denen sich über Wasser an Land kleine Strände befinden. Unter Wasser sind nicht weniger Buchten, Höhlen, übersät mit Korallen. Ein Fischparadies wie im Aquarium – nur sehr viel größer. Gleich nach dem Abtauchen konnten wir einen größeren Rochen sehen und eine Gruppe von Kalmaren.

The Bath_ Virgin Gorda-1

The Bath_ Virgin Gorda-1

The Bath_ Virgin Gorda-3

The Bath_ Virgin Gorda-3


Auch „The Bath“ ist Naturschutzgebiet und man darf hier nur an extra am Grund verankerten Boje festmachen, damit nicht mit jedem Ankermanöver der Grund am Boden durchpflügt wird.

Mit vielen bunten Eindrücken fahren wir zu „blu:kat“ zurück.

Hier wartet schon der Eiswürfel- Sundowner zum abendlichen Sonnenuntergang auf uns.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

März

10

Der letzte von drei Tagen auf Anguilla führt uns zum entferntesten vorgelagerten Naturschutz Island, nach Dog Island.

Trotz des schwachen Windes sind wir schon vor Mittag dort und lassen in der einsamen Bucht mittig unseren Anker fallen, denn wir sind ganz allein hier. Auch hier ist ein Übernachten verboten, aber wir haben vor mit Sonnenuntergang Anker auf zu den BVI’S zu segeln.

Dog Island_Anguilla-3

Dog Island_Anguilla-3

Am Ufer ist gerade Lunchtime für Pelikane und Fregattvögel, die fast im Sekundentackt ins Wasser stürzen und mit einem Fisch im Maul wieder auftauchen.

Später entdecken wir beim Baden und Schnorcheln, dass im Brandungsbereich ein riesiger Fischschwarm schaukeln lässt. Wobei dieser nicht wirklich von uns oder den Räubern über ihnen beeindruckt ist.

Dog Island_Anguilla-9

Dog Island_Anguilla-9

Dog Island_Anguilla-10

Dog Island_Anguilla-10

Das kleine Dog Island mit seinem Salzsee in der Mitte, ist Privatbesitz eines alten Anguillaners, der aber scheinbar nicht mehr hier her kommt und ein Paradies für Vögel, Einsiedlerkrabben und vieles andere kleinere Getier.

Den Sundowner und das Abendessen (Kartoffelsalat mit Bouletten/Fleischpflanzerl) nehmen wir noch in der schönen Bucht. Danach lichten wir den Anker und Segeln mit leicht wechselnden Winden zwischen 10 und 18 Knoten den BVI’S entgegen.

Bei der Strecke von etwa 70 sm sollten wir gerade mit Sonnenaufgang das Südende von Virgin Gorda erreichen.

März

9

PricklyPear_Anguilla

PricklyPear_Anguilla

Heute segeln wir nach Prickly Pear, das zweite, der drei Naturschutzgebiete. Prickly Pear ist auch eine kleinere Insel, etwas größer als Sandy Island und auch mit einem viel größeren Riff umgeben.

Auch hier ist wie in allen Naturschutzgebieten das Ankern nur in einer gekennzeichneten Bucht gestattet und das Übernachten verboten.

Bei leichtem Wind konnten wir mit Halbwind direkt anliegen und sitzen zum Mittagssnack am Vorschiff.

Lunch am Vorschiff-1

Lunch am Vorschiff-1

Dann statten wir dem kleinen Eiland wieder einen Besuch mit dem Beiboot ab, gehen ein wenig am Strand spazieren, baden und schnorcheln wieder im glitzernden Wasser der kleinen Bucht.

Prickly Pear_Anguilla-3

Prickly Pear_Anguilla-3

Prickly Pear_Anguilla-5

Prickly Pear_Anguilla-5

Prickly Pear_Anguilla-8

Prickly Pear_Anguilla-8

Am Nachmittag machen wir uns wieder auf, diesmal zurück in die etwas weiter nördlich von Road Bay gelegene Crocus Bay.

Aus der Bordküche gibt’s heute leckere Spagetti mit Krabben und Salat und wie üblich natürlich den obligatorischen Sundowner im Cockpit von blu:kat.

März

8

Auch hier lädt das klare, saubere, warme Meerwasser erst einmal wieder zum morgendlichen Bad ein, bevor wir einen kleinen Landgang und das Einklarieren im Inselstaat Anguilla machen.

Road Bay_Anguilla-6

Road Bay_Anguilla-6

Road Bay_Anguilla-8

Road Bay_Anguilla-8

Beim anmelden lassen wir uns auch das Permit für die drei Naturschutzparks geben, damit wir dort tagsüber ankern können.

Road Bay_Anguilla-9

Road Bay_Anguilla-9

Schon zum Mittag sind wir auf dem nur 2 sm entfernten Sandy Island.

Sandy Island

Sandy Island

Ein kleiner „Sandhaufen“ umgeben von Korallenriffen mit nur einer schmalen Zufahrtsrinne für Beiboote. Und natürlich eine kleine Bar umgeben von Palmen und Wind, in der täglich die „natürliche“ Band aus Meeresrauschen, dem Wind und verschiedensten Vogelgeräuschen spielt. So stehst zumindest geschrieben.

Sandy Isalnd_ Anguilla-3

Sandy Isalnd_ Anguilla-3

Sandy Isalnd_ Anguilla-4

Sandy Isalnd_ Anguilla-4

Sandy Isalnd_ Anguilla-11

Sandy Isalnd_ Anguilla-11

Und natürlich nutzen wir den „Ausflug“ auf die Insel zum Baden und Schnorcheln, bei dem Herrmann seine UW-Kamera ausprobiert.

Pünktlich zum Sonnenuntergang liegen wir wieder in Road Bay vor Anker und sehen der Untergehenden Sonne bei einem eisgekühlten Sundowner nach. Gut dass unser Gefrierschrank reichlich Eiswürfel produziert.

Zum Abendessen gehen wir an Land in das italienische Strandrestaurant „Dolce Vita“. Fast vornehm, aber leger, lecker, freundlich und nett und direkt am Strand gelegen ist es eines von mehrenden Restaurants und Bars her in der Bucht.

März

7

In der großen Marigot Bay mit dem türkisenen Wasser in allen Variationen, genießen wir erst mal ein Bad vor dem Frühstück und dem Großeinkauf.

Markt

Markt

Nicht weit weg von Marigot Harbour ist der große Grande Marche, ein Supermarkt auf der holländischen Seite, zu dem wir mit dem Bus gelangen. Zurück nehmen wir vollbepackt für die nächsten 14 Tage ein Taxi und lassen uns direkt bis zum Beiboot fahren.

Um 14.00 Uhr heißt es „Anker auf!“ – wir segeln mit NE-Wind unter Groß und Fock nach Anguilla. Gegen 16.00 Uhr haben wir bereits Kap „Lower West End Point“ von Anguilla querab an STB.

Weiter geht’s mit Kurs nach Sicht entlang der Küste Richtung Road Bay, mit dem „Haupthafen“ auf Anguilla zum Einklarieren.

Road Bay_Anguilla-2

Road Bay_Anguilla-2

Kurz nach Sonnenuntergang gegen 18:30, aber noch bei ausreichend Tageslicht lassen wir den Anker fallen.

Mit einem Ti-Punch, stoßen wir an auf den ersten Segeltag und „plündern“ unsere Vorräte für ein leckeres Abendessen an Bord.