März

16

Für unsere heutige Segelstrecke nach „Jost van Dyke“ liegen etwa 30 sm vor uns. Um 08.30 legen wir ab und sind nicht die ersten, die fast wie aufgereiht an einer Perlenschnur Anegada durch die Riffpassage verlassen. Danach verteilen sich die Segel in alle Richtungen.

Wir nehmen bei 12-14 Kn Wind von Achtern unter Passatsegeln mit 4-5 Kn Fahrt, direkten Kurs auf die Nordost Spitze von „Jost van Dyke“.

Passatsegeln in den BVI

Passatsegeln in den BVI

Passatsegeln in den BVI-2

Passatsegeln in den BVI-2

Am Nachmittag verweilen wir für einen kleinen „Landgang“ und Schnorchelausflug auf der kleinen Insel Sandy Spit.

Sandy Spit Island-3

Sandy Spit Island-3

Sandy Spit Island-5

Sandy Spit Island-5

Pünktlich zum Sonnenuntergang verholen wir uns dann in die 4 sm entfernte White Bay auf „Jost van Dyke“. Unser Anker fällt außerhalb vor dem Riff, weil die schmale Riffpassage nicht mehr zu erkennen ist und es innerhalb auch schon recht voll ist.

White Bay auf Jost van Dyke-2

White Bay auf Jost van Dyke-2

Mit dem Beiboot fahren wir zum Strand und gehen bei Gertrude in der Strandbar Essen. Hier und nebenan in der Soggy Dollar Bar, ist der legändere“ Painkiller“ Cocktail erfunden worden, den man jetzt überall in der Karibik an den Bars zur Happy Hour bekommen kann.

Painkiller: RUM, RUM, RUM, etwas Ananas- und Orangensaft, Coconutcream, Crasheis und geriebene Muskatnuss.
(Siehe auch Wikipedia)

Karibik Drinks-1

Karibik Drinks-1

März

15

Di, 15.3.11 Anegada (BVI)

Di, 15.3.11 Anegada (BVI)

Nach dem Frühstück wollten wir eigentlich einen kleine Inseltour mit dem Mietwagen machen. Aber die sind heute schon alle vermietet und es bleiben nur Fahrräder zum Ausleihen über. 10 US $ für 4 Stunden.
Das sollet reichen um den Hauptort, The Settlement zu sehen und den großen Salzsee mit seinen Flamingos zu umrunden. Geschätzt nach Seekarte sind es etwa 35 Km. Die ersten 5-8, sowie die letzten 3-4 km radeln wir auf betonierter Straße, der Rest geht immer entlang der Küste auf sandigen „Feldwegen“. Zu sehen gibt’s viele schöne Landschaftseindrücke und den „höchsten“ Berg der Insel mit immerhin 31m! Viele verschiedene Vögel rund um den Salzsee, nur keine Flamingos. Die scheinen sich rar zu machen und nur einmal in weiter Entfernung können wir eine größere Gruppe flüchtig erkenn.

Anegada Landasuflug-2

Anegada Landasuflug-2

Anegada Landasuflug-8

Anegada Landasuflug-8

Anegada Landasuflug-10

Anegada Landasuflug-10

Anegada Landasuflug-14

Anegada Landasuflug-14

Anegada Landasuflug-18

Anegada Landasuflug-18

Anegada Landasuflug-37

Anegada Landasuflug-37

Den Nachmittag verbringen wir relaxt an Bord, gegen ab und an ins Wasser zum Abkühlen und lassen es uns mit Melone und Schinken sowie Käse und Birne zum Sundowner gut gehen.

März

14

Gleich nach dem Frühstück Motoren wir aus der Riffpassage und setzten dann Segel.

Bei ENE mit 13 Kn und hoch am Wind können wir Segeln – mit Kurs direkt auf Anegada zu.

Anegada Ansteuerung

Anegada Ansteuerung

Schon um 14.00 Uhr sind wir da und haben keinerlei Probleme die betonnte und durch die hochstehende Sonne gut „ausgeleuchtete“ Riffpassage bis zum Anker- bzw. Bojenplatz zu durchqueren.

Als erstes genehmigen wir uns nach einem kleinen Spaziergang am weißen Sandstrand entlang der Bucht in einer der Beachbars den Lunch mit Blick auf die von Riffen umgebene Ankerbucht.

Anegada Reef Mooringplatz-2

Anegada Reef Mooringplatz-2

Später am Nachmittag fahren wir mit dem Beiboot zum „Barge“ Wrack an der Westseite von Anegada. Die „Barge“ liegt scheinbar kopfüber in dem flachen Wasser. Umspült von der Atlantikdünung die hier immer gegenwärtig ist.

Wreck Barge Anegada-2

Wreck Barge Anegada-2

März

14

Heute war es ein sehr relaxter Tag.

Außer Schnorcheln und Schwimmen am Vormittag haben wir am Nachmittag einen Motorbootausflug zum Saba Rock im Osten vom Gorda Sound unternommen.

Der Gorda Sound im Norden von Virgin Gorda ist fast wie ein Binnensee mit ruhigem, warmen und in allen Blau- und Grüntönen leuchten Wasserfarben. Eine betonnte Einfahrt im Norden führt durch die Riffe. Wer sich auskennt kann auch die westliche Einfahrt zwischen Virgin Gorda und Mosquito Island mit nur knapp 2m Wassertiefe benutzen.

Rund um das Saba Rock mit seinen ausgedehnten Riffen, welches den Gorda Sound im Osten schützt, ist ein Seglerparadies entstanden. Unzählige Buchten mit Riffen und Sandstränden, diverse Marinas und jegliche Versorgung sind hier vorhanden.

No Fishing am Saba Rock im Gourda Sound-2

No Fishing am Saba Rock im Gourda Sound-2

Wir kommen pünktlich zur Happy Hour und zur Fischfütterung in die Beach- oder besser Rock-Bar, die zugleich auch ein Schiffsmuseum ist.

Gorda Sound  Saba Rock Museum-3

Gorda Sound Saba Rock Museum-3

Gorda Sound  Saba Rock Museum-5

Gorda Sound Saba Rock Museum-5

Gorda Sound  Saba Rock Museum-6

Gorda Sound Saba Rock Museum-6

Auf der Rückfahrt zum „blu:kat“ machen wir noch Stopp in Leverick Bay. Hier gibt’s samstags immer einen Tanzshow und mittwochs die Ein-Mann-Piraten-Show in der Beachbar direkt am kleinen Hafen.

Gorda Sound  Leverick Bay-4

Gorda Sound Leverick Bay-4

Uns führt der Weg noch in den kleinen, auch am Sonntagabend geöffneten Supermarkt, in dem wir ein paar Vorräte aufstocken, denn morgen wollen wir für zwei Tage nach Anegada aufbrechen, wo es wenig geben soll.

März

12

Der heutige Morgen ist etwas grau und verregnet, so lassen wir uns Zeit bei einem späten und reichhaltigen Frühstück.

Zwar lichtet sich der Himmel rasch wieder und es scheint wie üblich die Sonne, aber es ist fast kein Wind. Also Motoren wir die Küste von Virgin Gorda nach Norden entlang in den Gorda Sound und ankern dort am Mittag bei Drakes Anchorage im türkisblauen Wasser.

Gorda Sound  Map-2

Gorda Sound Map-2

Dann gibt’s erst mal leckeren frischen Obstsalat als leichte Mahlzeit zum Mittag am Vorschiff mit Blick auf die beiden vorgelagerten Riffe hinter deren Schutz wir einen schönen Ankerplatz haben.

Gorda Sound

Gorda Sound

Ein Teil der Crew starte zum Landgang auf den „Gipfel“ von Mosquito Island, welches hier im Westen den Gorda Sound umschließt.

Bevor ich mit Schrubber, Spachtel und ABC-Ausrüstung gerüstet ins Wasser springen will um die Rümpfe ein wenig von Algen und Muscheln zu befreien, schwimmt ein Rochen gemütlich vorbei.

Rochen

Rochen

Nach gut 2 Stunden sind alle wieder da und ich fertig mit meiner Unterwassertätigkeit. Etwas geschafft stärken wir uns im leuchtenden Licht der untergehenden Sonne mit einem kleinen Drink in der Hand.

Wieder geht ein schöner Tag geht zu Ende, während in der Bordküche die Cocos-Fischpfanne mit Reis zubereitet wird.