Mai

7

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 77 sm (wegen der „Nachtpause“)

Lasse mich in der Nacht treiben, weil ich schlafen muss und der AP-Motor nicht arbeitet

05:00 stehe ich auf, mache mir einen Kaffee und „lasse die Sonne aufgehen“.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Dann starte ich einen neuen Versuch Kohlebürsten zu basteln, nachdem ich in Wikipedia ein wenig gelesen hatte.

Nebenbei lasse ich das Wetterfax laufen – wenigstens das funktioniert jetzt prima!

Ich entscheide mich für meine 5mm Aluplatten, d.h. ich bastle mir 4 kleine Schleifkontakte.

Und nach gut einer Stunde ist alles wieder montiert und funktioniert sogar – bis jetzt. Ich werde heute Abend noch mal alles auseinandernehmen und nachsehen, wie groß der Verschleiß ist.

Das „treiben“ hat mich 30 sm gekostet, auf die Gesamtdistanz von 3600 ist das nicht ein Mal ein Prozent – und es war ohnehin totale Flaute. Mich hat es 2 sm nach Nord getrieben.

Gerade hat eine große Goldmakrele angebissen und diesmal bekomme ich sie fast kampflos an Bord.

Goldmakrele_2

Goldmakrele_2

Einen Teil werde ich mir heute gleich frisch machen und den Rest erst mal einfrieren.

Goldmakrele_3

Goldmakrele_3

Goldmakrele_4

Goldmakrele_4

NACHTRAG:

Der Fisch war natürlich sehr lecker – gebraten in der Pfanne mit Pellkartoffeln und Buttersoße, frischer kann‘s nicht sein!

Den nächsten Fisch holst DU dann raus!!!

Ende 8.Tag – 07.05.10; POS 24:00(UTC) 29°19.451’N, 058°12.367’W
Etmal:82 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 3 Kn – schnellste FÜG: 5,3 Kn

Mai

6

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 110 sm

Einer meiner beiden WW-Boiler scheint ein Leck zwischen dem Druckwasser und dem Kühlkreislaufwasser zu habe, denn mein Ausgleichsbehälter für das Kühlsystem läuft dauernd über.

Es bestätigt sich, denn nach dem ich die Leitung mit den Ventilen abgesperrt habe, bleibt der Kühlwasserstand konstant. Also mit Strom die WW-Boiler heizen – na den habe ich ja genug.

Denn immer noch liegt ein stabiles Hoch genau „über“ mir und es ist totale  Flaute

Also den 3. Tag Motoren

Dafür habe ich wieder mal einen netten Kontakt zu einem Tanker:
Ein bisschen Smalltalk und dann schickt er eine E-Mail an Michi und gibt mir Wetterinfos.

Tanker CAP GEORGES_2

Tanker CAP GEORGES_2

Tanker-CAP GEORGES_1

Tanker-CAP GEORGES_1

Wieder kurze Störung der Autopilotpumpe!!! Also Nehme ich sie auseinander, in der Annahme, irgendetwas klemmt in der Hydraulik.

Aber weit gefehlt – es sind die Kohlebüsten bzw. KEINE mehr – nach nur 6 Monaten!?!?!

Also lege ich 2 Stunden“ Pause“ ein und versuche eine Reparatur mit Bordmitteln.

Nach dem ich alle Möglichkeiten durchgegangen war, wo ich eventuell Kohlebürsten finden kann und mir nichts weiterhalf, habe ich es mit der Litze von Batteriekabeln versucht.

AP-Motor_Kohlebürsten_1

AP-Motor_Kohlebürsten_1

AP-Motor_Kohlebürsten_3

AP-Motor_Kohlebürsten_3

AP-Motor_Kohlebürsten_7

AP-Motor_Kohlebürsten_7

Sieht ganz ordentlich aus, funktioniert aber nur kurz, weil nichts nachrutschen kann, außerdem verursachen die feinen Litzedräte Kurzschlüsse.

Ende 7.Tag – 06.05.10; POS 24:00(UTC) 28°38.314’N, 059°28.391’W
Etmal:112 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 3 Kn – schnellste FÜG: 5,3 Kn

Mai

5

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 108 sm

Mein Bugrudermotor hat sich auf seinem Flansch gelockert, daher kommt das Wasser im Bug- Stauraum.

Segel lüften

Segel lüften

Die größte Arbeit ist alles auszuräumen, doch dabei lüften die Segel auch mal durch.

Dann den Motor an einen provisorischen Flaschenzug gehängt – Flansch nachgezogen – Motor wieder drauf und jetzt gegen „wackeln“ erst mal mit Seilen verspannt.

Bugruderflansch_1

Bugruderflansch_1

Bugruderflansch_2

Bugruderflansch_2

Bugruderflansch_3

Bugruderflansch_3

„Reparatur“ – Beendet. Morgen dann das gleiche auf der anderen Seite!

Ich schnalle langsam, dass ich Wetterfaxe nur bei ausgeschalteten Aziproppmotoren empfangen kann, weil die  Frequenzumrichter zur Steuerung der Motoren das Empfangssignal erheblich stört.

Der Autopilot streikt kurzfristig.

Ich gehe alle Möglichkeiten des Fehlers durch. Checke die Sensoren, die Leitungen, die Klemmverbindungen, die Sicherungen und, und, und.

Dann merke ich dass der Hydraulikmotor nicht anläuft.

Mir schwant schon tagelanges Rudergehen! Doch bevor ich ihn zerlege bekommt er mit dem Hammer mal einen „kleinen Schlag auf den Hinterkopf“ und siehe da er funktioniert wieder.

Ich vermute mal irgendetwas klemmt. Öl ist genug drin, heiß ist er auch nicht. Na mal sehen.

Die Störungen treten immer öfter auf und ich werde ihn morgen dann wohl doch zerlegen müssen ;-(

Zwischenzeitlich beschäftige ich mich mal wieder mit Astro-Navigation.

MOND und SONNE sind beide gut zu sehen – aber ich muss wieder mal ein wenig üben. Mit 10sm Versatz will ich mich nicht zufrieden geben.

Flaute_1

Flaute_1

Die Wetterkarte zeigt mir leider immer noch ein stationäres Hoch mit 1020.

Also weiter Motoren ;-( – bei einem Dieselverbrauch 5,3 l/Std. – habe noch für 6 Tage Diesel.

Flaute_4

Flaute_4

Nachmittgas versuche ich 3 Stunden zu Segeln, mache aber max. nur knapp 3,5 Kn und mit Sonnenuntergang schläft der Wind auch wieder ein.

Ende 6.Tag – 05.05.10; POS 24:00(UTC) 27°32.580’N, 061°04.997’W
Etmal:113 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 7 Kn – schnellste FÜG: 4,6 Kn

Mai

4

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 134 sm

Es war eine ruhige Nacht mit immer mehr nachlassendem Wind und Seegang.

Am Morgen berge ich die Fock, starte den Generator und die Azipropp’s.

Mit 5 Kn und Kurs Nord durchquert „blu:kat“ nun das Hoch m auf der Nordseite dann in die Südwestströmung zu gelangen. Mit der sollten wir bis nach Gibraltar kommen.

Bei der ruhigen Fahrt unter Maschine lass ich gleich mal die Waschmaschine laufen.

Hatte grade eine nette Begegnung mit dem Frachter OSC VEGADIEP.

Mit dem habe ich auf UKW gefunkt und er wird an Andi eine E-Mail senden mit meiner Position und Grüßen. Wir werden sehen ob das geklappt hat.

Dann habe ich noch einen aktuellen Wetterbericht bekommen und er hat mich gefragt, ob ich sonst irgendwas bräuchte.

Wasser oder so. Wirklich sehr nett! Vielen Dank „VEGADIEP“!

Ende 5.Tag – 04.05.10; POS 24:00(UTC) 26°20.192’N, 062°35.852’W
Etmal:111 sm – größte Windstärke/Richtung: NE 5 Kn – schnellste FÜG: 5,2 Kn

Mai

3

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 146sm

Bis Mittag lässt der Wind auf 12k nach und dreht wieder ein wenig auf Ost.

Kann wieder ausreffen und nun KÜG 030 mit FÜG knapp 7 Kn anlegen.

So langsam fahre ich nun doch meinem eigentlichen Ziel entgegen.

Ansonsten ist es ruhig. Keine Schiffe – nix los. Ich lese viel in Wikipedia.

Ich probier mal wieder an der Funke rum und bekomme jetzt tatsächlich zumindest schon mal Wetterfaxe von der Station aus Boston. Hamburg ist wohl noch zu weit weg.

Wetterkarte_03052010

Wetterkarte_03052010

Das Hoch genau vor mir hat sich leicht nach Osten verlagert, ist aber sonst stabil.

Morgen wird 2blu:kat“ dann wohl mittendrin sein.

Ende 4.Tag – 03.05.10; POS 24:00(UTC) 24°43.580’N, 063°00.775’W
Etmal:155 sm – größte Windstärke/Richtung: ENE 17 Kn – schnellste FÜG: 8,3 Kn

Mai

2

Wind wird mittags schwächer und dreht nach Ost auf 80 Grad. Ich kann das Groß wieder ausreffen und Kurs Nord mit 6-7Kn anlegen.

Habe meine Atlantikübersee-Karte eingescannt (18 Teilbilder), dann in Corel Draw wieder zusammengesetzt, daraus eine „png“ Vektorgrafik gemacht und diese im Seekartenprogramm kalibriert. Jetzt habe ich eine einigermaßen gute Großkreiskarte für meinen Trip.

Grosskreiskarte_1

Grosskreiskarte_1

Hat mal wenigstens was geklappt.

Denn mit meiner Funke bin ich immer noch nicht wirklich weiter.

Hatte heute mit verschiedenen AntennenSystemen Versuche gemacht –aber alles keine Unterschiede.

„Pünktlich“ zum Sonnenuntergang frischt der Wind wieder auf gut 20 Knoten auf.

Also wieder ein Reff ins Gross – dann  kann ich wenigstens in Ruhe schlafen.

Ende 3.Tag – 02.05.10; POS 24:00(UTC) 22°12.548’N, 063°25.150’W
Etmal:119 sm – größte Windstärke/Richtung: NE 21 Kn – schnellste FÜG: 7,7 Kn

Mai

1

Heute war immer wieder schwacher und wechselnder Wind. „blu:kat“ will nicht so recht voran kommen. Schuld daran ist auch eine etwas kabbelige See.

Hatte mir noch vor der Abfahrt neues Angelzubehör besorgt und nun die Angel repariert  aber bisher nur 3x Seegras am Köder gehabt.

Angel_1

Angel_1

Am Abend beißt dann doch eine große Goldmakrele, die ich erst nach 10 Minuten 5 Meter hinterm Schiff  erkennen kann. Ich wähnte sie schon in der Pfanne und den Rest in der Kühltruhe, doch sie hat sich kurz vor dem „Ziel“ losgerissen und es nicht erreicht – sozusagen disqualifiziert!

Am Abend stehen einige Quellwolken am Himmel und der Wind frischt bis auf  20kn auf. Also binde ich für die Nacht  das erste Reff  ins Groß und kann ruhig schlafen.

Ende 2.Tag – 01.05.10; POS 24:00(UTC) 20°15.709’N, 063°08.561’W

Etmal:124 sm – größte Windstärke/Richtung: NE 20 Kn – schnellste FÜG: 7,5 Kn

Mai

1

POS: 17:00 18 01,24N 063 06,99W Simson Bay

Heute Früh habe ich noch überall ausgecheckt, bei der Marina-Office, dem Zoll und Immigration.

Dann habe ich noch die letzten Mails abgerufen und versendet und das aktuelle Wetter-Gribfile gedownloadet. Und jetzt bin ich auf dem Weg zur Brücke auf der Holländischen Seite, weil nur die breit genug ist für „blu:kat“.

Um 16.30 macht sie auf und dann sind wir wieder „frei“ und fahren aus den karibischen Gewässern Richtung Nordatlantik.

Schön war die Saison, so dass ich mich schon freue wieder herzu kommen.

Allerdings freue ich mich auch auf die „Heimreise“ ins Mittelmeer und nach Griechenland, besonders Kreta, wo alles begann.

Aber bis dahin wird es noch eine Weile dauern und Ihr könnt auf Teilstrecken natürlich dabei sein. Die aktuelle Törnliste findet Ihr unter blu-venture.de/toernplan.html.

Wetterkarte heute 21:00 UTC

Wetterkarte heute 21:00 UTC

Bis bald an Bord

Skipper Martin

Apr.

30

POS: Noch Marina Port la Royal

Gestern konnte ich ja nun noch meinen Azipropp abholen und hatte auch noch Besuch von einem Freak in Sachen Amateurfunk.
Also gestern Nachmittag und heute Früh bis jetzt 14.30 OZ,

Volles Programm:

Motor am Flughafen abholen und per Sackkarre zum Beiboot, dann am Schiff ausladen

Azipropp abholen

Azipropp abholen

Den alten Einpacken

alten azipropp verstauen

alten azipropp verstauen

Noch am Abend vorbereiten für die Montage morgen früh.

Einabuvorbereitung

Einabuvorbereitung

Daneben Check der Funke mit OWEN, aus Norwegen.

Diverse Sachen müssen an der Anlage modifiziert werden, damit sie optimal arbeitet, sprich sendet und empfängt.

Dafür habe ich noch ein paar Sachen eingekauft,

aber vorher kommt der Motor dran.

Einbau

Einbau

Kurz vor dem ins Wasser lassen.

Danach muss es schnell gehen, damit nicht doch noch irgendwo Wasser reinkommt.

Klappt aber alles und jetzt läuft er wieder!! Puuhhhhh.

Dann noch die Funksachen ändern: z.B. neues Kabelende und Anschluss nach dem Tuner

Hier zu sehen:

Funke_0004

Funke_0004

Und innen eine Rückkopplungs-Sperr-Spule, bestehend aus 4m Koaxkabel 10x um ein 100-er PE-Rohr gewickelt. Es klappt.

Die Interferenzen sind alle weg.

Funke_0001

Funke_0001

Nun kann ich los.

Schiff noch klar machen und ab zu Brücke! Bis bald,

Spätestens in 4 Wochen im Mittelmeer!

Euer Skipper Martin

Apr.

30

Brücke St-Maarten_2

Brücke St-Maarten_2

Brücke St-Maarten_4

Brücke St-Maarten_4

Um 16.30 hat die Brücke Pünktlich geöffnet.
Und mit mir sind noch 5 weitere Schiffe raus in das Karibische Meer gefahren.

Brücke St-Maarten_6

Brücke St-Maarten_6

Brücke St-Maarten_8

Brücke St-Maarten_8

Mein Kurs ging zunächst entlang der Küste unter Maschine um noch ein wenig Süßwasser zumachen und alles zum Segeln vorzubereiten.

Brücke St-Maarten_9

Brücke St-Maarten_9

Kurz vor dem Kap Pte. Du Canonnier habe ich dann Groß und Genua gesetzt.

Bei Halbwind mit 12-13 Knoten aus 80 Grad macht „blu:kat“ gleich wieder 8 Knoten und rauscht durchs Wasser.

Einfach schön vorne im Netz zu liegen und die Bugwelle zu beobachten.

Jetzt steuert der Autopilot und ich warte drauf dass der (fast) Vollmond aufgeht.

Denn in einer guten halben Stunde passieren wir „Dog Island“ und eine kleine vorgelagerte Insel (West Cay).

Danach will ich versuchen ein wenig mehr Höhe zu machen und auf Nordkurs zu kommen.

Dann wird es auch zeit6 das erste Mal ein wenig zu schlafen. Die kleinen Wellen schaukeln mich jetzt schon ein wenig schläfrig.

Ende 1.Tag – 30.04.10; POS 24:00(UTC) 18°16.336’N, 063°17.042’W

Apr.

29

POS: Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Also das soll nun doch endgültig mein letzter Tag hier in der Karibik sein.

Gestern war das schon auf AF 3510 gebuchte Ersatzteil dann doch nicht dabei.

Aber heute soll es nun doch schon mal in der Luft sein und um 14.00 Uhr hier landen.

Vorbereitung_2

Vorbereitung_2

Motoreinbau - Vorbereitung_1

Motoreinbau - Vorbereitung_1

Für den Einbau habe ich schon alles vorbereitet, so dass ich vielleicht heute sogar damit noch fertig werde. Wir werden sehen wie lange das Ausladen und der Papierkram dazu am Airport dauert. So lange kann ich mir die blauen (!) Augen der netten schwarzen Angestellten anschauen – sie wirken wie ein Magnet ;-).

Inzwischen habe ich heute Morgen schon mal für 1000 US$ getankt.

Hier kostet der Liter 98 Cent. Es werden sowohl Dollar als auch Euro 1:1 genommen, also hab ich auf der Bank die Euro in Dollar getauscht, das lohnt sich. Nun gut 1020 Liter sollten reichen bis Malaga, es sei denn das Azorenhoch macht sich schon breiter als es soll.

Auch das werde ich erfahren.

Motoreinbau - Vorbereitung_1

Motoreinbau - Vorbereitung_1

Tanken-umpumpen

Tanken-umpumpen

Nun muss ich aber auch noch ein super fettes Lob hier an die Marina bekanntgeben.

Die sind einfach wunderbar nett und hilfreich.

Habe eine Sackkarre bekommen um meinen Motor abholen zu könne. Heute hatte ich Manöverhilfe per „Beibootschlepper“, gleich zwei Mal: vor und nach dem Tanken. Das hat wirklich super geklappt und für den Chef ist es selbstverständlich dies zu tun – alle Achtung. Da können sich viele Marinas eine Scheibe abschneiden.

Es tat ihm auch sehr leid, dass er mich heute von meinem Bojenplatz „verscheuchen“ musste, weil ein anderer großer Kat für 10 Wochen kommt. Und ich wollte ja eigentlich schon lange weg sein. Er muss halt auch planen.

Hier die Webseite von der Marina: http://www.marina-port-la-royale.com/

Marina_Port_La_Royale

Marina_Port_La_Royale

Aber wenn alles gut geht, dann bin ich ja nur diese eine Nacht hier vor Anker und komme morgen los.

So jetzt muss ich zum Flughafen, und hoffentlich klappt alles.

Dann werde ich mich erst morgen noch mal melden, denn heute ist dann noch Einbau angesagt.

Tschüss derweil

Skipper Martin

Apr.

26

POS: Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Nun soll er doch noch kommen mit dem nächsten Flieger von Air France, der neue Azipropp.

Für Mittwoch 13.30 ist er avisiert. Und wenn alles nach Plan geht, dann kann ich ihn noch Mittwoch wieder einbauen und endlich am Donnerstag lossegeln.

Mal sehen was der morgige Tag bringt, da kann ich die Reise meines Azipropp schon mal an Hand der Trackingnummern im Internet verfolgen.

Ich melde mich wieder.

LG an alle Martin

Apr.

24

POS: Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Die letzten Tage war ich damit beschäftigt alles für die Rückfahrt vorzubereiten.

Nach nunmehr dem 4 Motor funktioniert auch der Wassermacher wieder ordnungsgemäß.

Dessen Ein- und Umbau hatte mich noch mal zwei Tage beschäftigt.

Dann die Routenplanung für die Rückfahrt.

Laut Wetterprognose für die Nächsten Tage soll es E-SE haben, also gut um möglichst rasch nach Norden zu kommen, wo auf etwa 30 Grad Breite dann die W-Winde einsetzten sollen. Wir werden sehen.

Tanken, Lebensmittel einkaufen, Motoren check und alles noch mal mit Süßwasser durchspülen, Leinen und Beschläge kontrollieren das war so meine Beschäftigung.

Dann war ich heute noch mal oben im Mast und habe alle Rollen und Fallen und Verbindungen gecheckt – aber alles OK.

Und ich war Tauchen – unterm Schiff und habe meine beiden Rümpfe „poliert“ na sagen wir mal von einigen Algen und Muschelansätzen befreit, die sich in dem meist bis zu 30 Grad warmen Wasser doch recht schnell ansetzen – trotz der Antifouling Unterwasserfarbe.

Na ich werde sehen was es bringt.

Einen Knoten sollte es schon ausmachen und auf die Gesamtdistanz bis Benalmadena (habe umdisponiert), da sind ca. 3600 sm, macht ein Knoten dann schon 5-6 Tage aus.

Also werde ich dort in ca. vier Wochen, so um Pfingsten, eintrudeln und sofort meine Logbucheinträge für Euch zum nachlesen einstellen.

Nord-Atlantikroute

Nord-Atlantikroute

Apr.

17

POS: Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Fort Louis_1

Fort Louis_1

Fort Luis  ist eine alte Festung aus dem 17. Jahrhundert.
Sie steht oberhalb von Marigot und „beschützt“ die gesamte Baie de Marigot und auch die Lagune Simpson Bay vor den damals immer wieder angreifenden Engländern und Piraten.

Fort Louis_3

Fort Louis_3

Fort Louis_7

Fort Louis_7

Fort Louis_6

Fort Louis_6

Heute hat man einen schönen Blick über die Bucht und die Dächer von Marigot und kann auch „blu:kat“ zwischen den vielen Ankerliegern erkennen.

Fort Louis_2

Fort Louis_2

Marigot Bay vom Fort louis aus_5

Marigot Bay vom Fort louis aus_5

Marigot Bay vom Fort louis aus_2

Marigot Bay vom Fort louis aus_2

Dächer von Marigot

Dächer von Marigot

Dieser Frachter stammt sicher nicht aus dem 17. Jh. , sondern ist sicher ein „Überbleibsel“ des letzten Hurrikans.

Fort Louis_5

Fort Louis_5


Apr.

15

POS Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Wer es noch nicht bemerkt haben sollte:

… ganz oben auf dieser Seite in der „LINK-LEISTE“,  ganz links,  gibt es eine

NEUE RUBRIK:    >>>> Bilder + Videos  <<<<<

Also noch viel mehr Bilder, als hier täglich im Blog. Viel Spaß! Das nächste Mal könnt ihr ja selber mit dabei sein!

W-LAN-ANTENNE

Und dann bin ich seit heute „stolzer“ Besitzer einer kräftigen W-LAN-Antenne, die ich in Marinas und Buchten am Schiff montieren kann.

Die Investition hat sich schon gelohnt, denn ich konnte meinen Fenster-steh-Arbeitsplatz (siehe Blog vom 12.4.2010) aufgeben und nun am Schiffsrechner arbeiten und das Ganze auch noch viel schneller.

W-Lan-Antenne

W-Lan-Antenne

Die  Antenne ist zwar im Moment noch provisorisch montiert, aber sie bekommt noch einen festen Platz.

Wer sich für die Antenne interessiert – kann ich nur empfehlen – steht alles im Web unter

www.thewirie.com

Ich werde weitere Testberichte dazu geben.

Bis blad Martin

Apr.

14

„blu:kat“ in Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Habe heute früh schon die ersten 200 Liter Wasser gemacht,

nachdem ich den Pumpen-Motor gestern noch eingebaut hatte.

Wassermacher Motor_3

Wassermacher Motor_3

Nachdem der Brotbackautomat sich verabschiedet hatte
und er eine „Seebestattung“ bekam 😉  …

(Ne, ne ich habe ihn nicht wirklich im Meer versenkt sonder ordnungsgemäß in eine Mülltonne entsorgt)
… backe ich jetzt mein Brot im Backofen von meinem Gasherd. Das wird fast besser als im Backautomat. Schaut zwar aus wie ein trockener, verbrannter Kuchen … ist aber lecker Brot!

Brot_0

Brot_0

Brot_1

Brot_1

Da kann man nicht wiederstehen und muss es gleich mal war probieren.

Wies schmeckt könnt ich ja auf einem der nächsten Törns ausprobieren!

Bis dahin Skipper Martin

Apr.

13

„blu:kat“ in Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Endlich ist mein neuer Motor für den Wassermacher angekommen.

Er kam sogar pünktlich und ohne Probleme hier in der Marina an.

Den Liefertrack konnte ich im Internet verfolgen.

Wassermacher Motor_2

Wassermacher Motor_2

Jetzt muss ihn nur noch wieder einbauen, dann habe hoffentlich wieder jede Menge Frischwasser.

Das ist auch gut so, denn dann muss ich die Tanks für die Atlantiküberquerung nicht voll machen und „blu:kat“ wird leichter und damit auch schneller sein.

Wassermacher Motor_1

Wassermacher Motor_1

Apr.

12

„blu:kat“ in Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Der W-LAN Empfang geht nur durchs offene Fenster.

Leider hat sich seit gestern noch ein anderer Kat genau zwischen mich und die Antenne auf dem Dach des Marinagebäudes  gelegt.

Jetzt werden die Bits und Bytes „hin- und her getragen“ 😉

Was das ganze leider nicht schneller macht.

Aber Hauptsache es funktioniert.

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Sonnige Karibische Grüße an alle zu Hause und woanders in der Welt!

Skipper Martin

Apr.

10

Marina La Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Inselkarte in der Fußgängerzone

St-Martin_St-Maarten

St-Martin_St-Maarten

Heute war der Wochenendmarkt in der Stadt.

Der ist geteilt: Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch gibt’s am „Strand“-Markt und Klamotten, Krimskrams und Musik auf der abgesperrten Durchgangstrasse.

Markt in Marigot_3

Markt in Marigot_3

Markt in Marigot_5

Markt in Marigot_5

Markt in Marigot_1

Markt in Marigot_1

Wie immer alles bunt und frisch und frech. Quirlige, fröhliche Menschen, die sich durch die Straßen und um die Märkte „drängeln“. Denn an sich geht alles karibisch ruhig zu. Da kommt keine Hektik auf.

Markt in Marigot_8

Markt in Marigot_8

Markt in Marigot_9

Markt in Marigot_9

Apr.

8

Marina Royal, Marigot – St. Martin (F)/Karibik

Heute habe ich mich mal ein wenig auf der Insel umgeschaut und bin mit dem Bus in  Philippsburg auf der holländischen Seite gewesen.

Ein nettes quirliges buntes Städtchen mit Shops und Bars Seite an Seite mit der Promenade und dem feinem Sandstrand. Hier ist Party den ganzen Tag, das liegt sicher auch daran, das hier auf der Insel alles Zollfrei ist und daher der Alkohol recht billig.

Angebot am Strand:
15 Dollar/Euro für eine Liege, ein schirm und ein SIXPACK
(Bier natürlich! – leider kein Kerl 😉 für die Mädels!)

Hier einfach noch ein paar Impressionen bei 35 Grad im Wasser und an Land:

Philippsburg_NL2

Philippsburg_NL2

Philippsburg_NL3

Philippsburg_NL3

Philippsburg_NL4

Philippsburg_NL4

Philippsburg_NL6

Philippsburg_NL6

Philippsburg_NL7

Philippsburg_NL7

Philippsburg_NL8

Philippsburg_NL8

Philippsburg_NL9

Philippsburg_NL9

Kali Nichta,

Bis zum nächsten Mal

Martin

Apr.

7

POS: 18 03,8 N, 063 05,3 W
(Marina Royal, Marigot-St. Martin (F)/Karibik)

Hab mich heute noch in die Marina ROYAL in der Simpson Bay Lagoon verholt, damit ich mich in Ruhe auf den Atlantiktörn vorbereiten kann.

Musste nur eben einmal „kurz außen rum“ (10sm), weil die Brücke hier auf der französischen Seite nur 10 m breit ist Lagoon und mir das ein wenig eng erscheint, bei einer Breite von 9,4m die „blu:kat“ hat.

Brücke Simpson Bay_NL2

Brücke Simpson Bay_NL2

Brücke Simpson Bay_NL5

Brücke Simpson Bay_NL5

Trotzdem war es ganz schön „eng“ und aufregend, denn ich war ja allein unterwegs und hätte niemanden gehabt zum „Abfendern“.

Brücke Simpson Bay_NL3

Brücke Simpson Bay_NL3

Brücke Simpson Bay_NL4

Brücke Simpson Bay_NL4

Auf der holländischen Seite ist die Brücke an die Megayachten angepasst, da bleiben mir/“blu:kat“ dann doch noch 3m rechts und links – das war wohl besser.

Also alles GUT!

Hier ist es ruhig und es ist alles in der Nähe was ich brauch.

Marina Port La Royal_F1

Marina Port La Royal_F1

Marina Port La Royal_F2

Marina Port La Royal_F2

In der Marina-Office sind auch alle sehr nett und hilfsbereit und ich kann mir hier auch meinen Wassermachermotor anliefern lassen, der nun endlich am Montag der Dienstag ankommen soll.

Bis dann

Martin

Apr.

6

POS 14.30 (UTC)
18 04,2 N, 063 05,6 W (Baie de Marigot – St. Martin (F)/Karibik)

Also ich bin angekommen auf „Meiner“ Insel, zumindest per Namensvetter.

Gestern Nachmittag bin ich los von Virgin Gorda.

Marigot Bay_St Martin_1

Marigot Bay_St Martin_1

Marigot Bay_St Martin_2

Marigot Bay_St Martin_2

Marigot Bay_St Martin_3

Marigot Bay_St Martin_3

Leider war die Windvorhersage nicht ganz korrekt und ich musste hoch am Wind segeln und dann am Ende kurz vor St. Martin doch noch zwei Kreuzschläge einlegen um in die Bucht von Marigot zu gelangen, wo ich einklarieren kann.

Ansonsten war die Nacht nicht so ruhig wie die letzten Segeltage.

Die Strecke scheint eine Runway zu sein und alle wollen das wohl nachts machen.

Also so ca. alle Stunde war irgendein Schiff in der Nähe wo ich aufpassen musste.

Und ganz zum Schluss kam noch so ein riesen Kreuzfahrtschiff mit 18 Kn Fahrt, dass „unbedingt“ vor meinem Bug rüber musste, obwohl es schon hell war und die Jungs auf der Brücke mich sicher schon seit langem gesehen hatten. Ich hatte sie ja auch auf dem Schirm. Hab sie dann angefunkt und gefragt ob sie mich sehen? „Ja, ja (wir wissen ja was das heißt…) wir ändern nach Port (BB)“ haben sie nur lachs gesagt.

Haben sie dann auch gemacht aber gleich mal 25  Grad, damit es grade noch gepasst hat – es waren nur ca. 400m am Heck vorebei!

Kreuzfahrer_1

Kreuzfahrer_1

Kreuzfahrer_2

Kreuzfahrer_2

Kreuzfahrer_3

Kreuzfahrer_3

So jetzt muss ich zum einklarieren und mach dann auch mal ein paar Fotos vom Ort, die gibt’s dann morgen.

Bis dahin … bin ich mal weg 😉

Martin

Apr.

5

POS 12.00 (UTC)
18 27,3 N, 064 26,5 W (Spanish Town, Virgin Gorda – BVI/Karibik)

Welcome

Welcome

Postauto

Postauto

Virgin Gorda

Virgin Gorda

Hier sind noch ein paar Bilder von Virgin Gorda, wo gestern der Ostersonntag am Strand gefeiert wurde. Allerdings ging’s so richtig erst am Abend ab.

Strandmusik

Strandmusik

Wichtig ist immer die größte Anlage zu haben 😉

Strand

Strand

Farbenfroh

Farbenfroh

Heute Vormittag habe ich mir mit dem Beiboot die Westküste von Virgin Gorda angesehen und schon mal die schönsten Plätze gecheckt.

Little Dix Bay_5

Little Dix Bay_5

Little Dix Bay_6

Little Dix Bay_6

Little Dix Bay_7

Little Dix Bay_7

Long Bay_2

Long Bay_2

Mountain Trunk Bay_2

Mountain Trunk Bay_2

Plum Tree Bay_2

Plum Tree Bay_2

Savannah Bay_6

Savannah Bay_6

Savannah Bay_12

Savannah Bay_12

Natürlich auch den Bereich im Süden, das als traumhaft bekannte „The Baths“.

The Baths- Big Trunk Bay_6

The Baths- Big Trunk Bay_6

The Baths- Big Trunk Bay_5

The Baths- Big Trunk Bay_5

The Baths- Big Trunk Bay_1

The Baths- Big Trunk Bay_1

The Baths- Spring Bay_1

The Baths- Spring Bay_1

Noch mal alles checken für die „kurze“ überfahrt nach St. Martin / St. Maarten.

Da bin ich noch mal an „The Baths“ vorbei gekommen.

The Baths- Swimming Aera_1

The Baths- Swimming Aera_1

Das sind gut 100sm, für die ich diesmal sicher nicht lange benötigen werde, denn der Wind weht aus NNE, d.h. für „blu:kat“ Halbwindkurs – seine Kür sozusagen.

Morgen werdet Ihr wissen wie lang ich bzw. „blu:kat“ gebraucht hat.

Mast- und Schotbruch,

Skipper Martin

Apr.

4

Um 08.00 Ortszeit heute früh bin ich zu einer Erkundungsfahrt um die Insel gestartet.Naja nicht die ganze Insel, aber den NE-Teil.

Hab mir die Buchten und Strände angeschaut, die wir nächstes Jahr gemeinsam ansteuern werden.

Ich kann Euch nur sagen TRAUMHAFT!

Aber das müsst Ihr dann eben nächstes Jahr selber erleben.

Hier nur ein paar Fotos.

Am frühen Nachmittag bin ich rüber nach Virgin Gorda – Spanisch Town gesegelt. Nur mit der Fock bei leichtem Am Wind. Es waren auch nur gut 10 sm.

Segeln

Segeln

POS  18 25,22 N, 064 36,28 W(St. Thomas Bay, Virgin Gorda – BVI/Karibik)

Hier habe ich grad den Anker gecheckt und kann jetzt getrost an Land gehen und wieder mal ein W-Lan Netz suchen. Wasser ist auch super! Warm natürlich, 29 Grad, super Sicht, jede Menge Fische und Schildkröten. Ein Barrakuda hat mich ein Stück beim Schwimmen begleitet – aber wir wollten beide nichts voneinander 😉

Schade, dass ich keine UW-Kamera habe.

Dafür halt die Bilder vom Ankerplatz.

Bilder vom Ort und vor allem von dem Traumstrand hier auf der Insel „The BATHS“ gibt’s beim nächsten Mal, die muss ich erst noch machen.

Bis dahin Skipper Martin.

Apr.

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POS 12.00 (UTC) 18 25,22 N, 064 36,28 W
(Road Town, Tortola – BVI/Karibik)

Die Inselrundfahrt musste leider ausfallen, weil hier an Ostern alles zu hat.

Ich hätte allerdings ein Auto oder Moped bis Dienstag mieten könne, wenn alle wieder auf machen. Na das nächste Mal halt.

Bi eben ein bisschen Spazieren gegangen und werde mich morgen früh mal auf Virgin Gorda umschauen, d.h. erst mal dort hinsegeln. Das sind nur etwa 12 sm.

RoadTown_2

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RoadTown_3

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RoadTown_5

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RoadTown_6

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