Heute gab es mal wieder echte französische Croissants zum Frühstück .
Götz war schon früh wach und hatte sich auf die Suche nach schönen Motiven im Morgenlicht gemacht. Er wird einen kleinen Werbefilm über die Vlinder und das Leben an Bord drehen.



Vor uns lagen heute nur knapp 11 Kilometer bis Zettring, allerdings mit fünf Schleusen bergauf. Martin und Götz besprachen beim Frühstück noch den Ablauf für die Dreharbeiten, dann legten wir ab.
Kurz nach dem Start kamen wir an der Majesty of the sea vorbei. Leider wird der Verfall des einst so schönen Schiffes inzwischen immer deutlicher sichtbar. Es ist wirklich schade, ein solches Schiff so vor sich hin verfallen zu sehen.

Schon bald erreichten wir die erste Schleuse . Wegen des niedrigen Wasserstands musste Martin heute sogar noch langsamer fahren als ohnehin schon. Gemütlich ist es ja sowieso unser Motto ,aber im Moment ist wirklich Geduld gefragt.
An der vierten Schleuse stieg Götz aus, schnappte sich das kleines Klapprad und fuhr ein Stück voraus. Von außen konnte er die Vlinder bei der Schleuseneinfahrt und später auch bei der Ausfahrt filmen. Das Wetter passte dafür noch perfekt. Und dann kam uns tatsächlich noch eine kleine Motoryacht entgegen.


Am späten Nachmittag machten sich Martin und Götz mit den Rädern auf den Weg zurück nach Sarreguemines, um das Auto zu holen. Ich begleitete die beiden noch ein Stück, denn ich hatte in Sarreinsming eine alte Mühle entdeckt, die ich mir unbedingt anschauen möchte.
Die Moulin de Sarreinsming ist ein historisches Bauwerk aus dem Jahr 1727 und hat sogar noch ein gut sichtbares Wasserschaufelrad. Da wollte ich ein paar Fotos machen.





Martin und Götz fuhren weiter nach Sarreguemines. Sie machten sogar direkt bei der Majesty of the sea Halt und konnten durch ein zerbrochenes Fenster in den einen Innenraum schauen. Bevor es dann mit dem Auto retour ging radelten sie noch mal lurz durch die Stadt.







Es war inzwischen ziemlich drückend geworden und in der Ferne grollte bereits der Donner. Das Gewitter zog aber glücklicherweise ganz schnell in eine andere Richtung und verschonte uns. Zur Belohnung wartete schon Kaffee und Kuchen.


Zum Abendessen gab es eine bunte, gemischte Brotzeit. Danach saßen wir wieder zusammen und lauschten den spannenden Erlebnissen von Götz. So verging der Abend wie im Flug , bis es schließlich richtig frisch wurde und wir uns in die Kojen zurückzogen.
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