Juni

2

Törnzusammenfassung

Benalmadena-Mallorca_Mai2010

Link zum Törnblog: Benalmadena-Mallorca_Mai2010

Angelaufene Häfen/Buchten:
Benalmadena (Spanien), Algier (Algerien),  Cala Portals, Can Pastilla (Mallorca)

Gesegelte Strecke: 607sm
Max. Speed: 16,8Kn
Max Wind: 35Kn
Bemerkungen:
– bisher schnellste gesegelte Geschwindigkeit auf Raumwindkurs (Stand 04.02.2012)

Juni

2

Heute sind auf Mallorca Helmut und Matthias, seines Zeichens Koch, zu gestiegen.

Schon die Menulisten die er mit gebracht hat lassen auf kulinarische Höchstgenüsse während des Törns bis Lefkas schließen.

Menueliste

Menueliste

Andi, Katrin und die Kids konnten nach dem Einkauf im Großmarkt schon die erste Kostprobe (Hühnerschenkel mit Salat und selbstgemachten American-Dressing) genießen. Allerdings mussten sie dann auch schon wieder abmustern, da die Heimat in München nach ihnen rief.

Am Abend auf See, weil wir ja doch auch noch unterwegs sind, gab’s dann mit Mallorca und der untergehenden Sonne im Rücken Meeresfrüchte-Paella mit Sangria.

Paella

Paella

Und gesegelt, mangels Wind leider Motort, sind wir auch noch.
Start ab Malle war am 3.6. um 16.00 Uhr Ortszeit. Entlang der Südküste haben wir bis Mitternacht noch knapp 50 sm in Richtung Südsardinien geschafft.

Dort wollen wir als erstes Ziel Villasimius ansteuern, wo uns Mani vom Atlantiktörn, der dort gerade Urlaub mit seiner Family macht, erwartet.

Juni

2

Hi alle Zusammen,

der letzte Törn war recht aufregend wir haben viel erlebt und gesehen.

Mehr dazu wird der Andi schreiben, der mit dabei war und das viel besser kann als ich.

Also hier nur die „technischen“ Daten vom Törn.

Gestartet sind wir um 05:00 in der Früh am 27.5.2010 in Benlamadena (meiner ersten Station nach der Atlantiküberführung)

Es hatte gleich gut Wind und so konnten wir von Anfang an in Richtung ALGIER segeln.

Zunächst recht moderat mit 18-20 Knoten und dann hat der Wind sich langsam gesteigert bis auf gut 30 Knoten und es entwickelten sich entsprechend hohe kurze Wellen, bis zu 4-5 m hoch und recht kurz. War ich gar nicht mehr gewohnt.

Wir haben dann in Etappen gerefft – bis zum 2.Reff im Groß. Aber „blu:kat“ war immer gut unterwegs bei dem achterlichen Wind den wir hatten. Immer so um die 10 Knoten. Der Rekord war einmal die Welle hinunter mit 16,8 Knoten !!

Leider hat der Wind nicht durchgehalten bis Algier, so dass wir den letzten  Tag motoren mussten.

Bis Algier waren es direkt 360 sm, wir haben einen kleinen „Umweg“ gesegelt und kamen dann auf knapp 400 sm.

Am 31.5. Vormittag sind wir wieder von Algier aus in Richtung Malle gestartet.

Leider kein oder fast gar kein Wind- also Motor und dann gings mit beiden Generatoren auf schnelle Marschfahrt mit 7,5, Knoten, so dass wir nach knapp 24 Stunden und 170 sm den Anker in einer kleinen Bucht südlich von Palma de Mallorca fallen lassen konnten.

Motorboot klar machen für einen kleinen „Ausflug“ die Küste entlang, Baden im „eiskalten Wasser“ -22 Grad! und relaxen.

Am 2.6. haben wir uns 10 sm nach Ca’n Pastilla verholt.

Hier steigen heute am 3.6.  Andi und Familie aus, dafür sind seit gestern Helmut und Matthias an Bord bis nach Lefkas.

So das wars an Infos zunächst, ausfühlicheres folgt in Kürze

Vor Anker

Vor Anker

Euer Skipper Martin und Crew

Mai

26

Törnzusammenfassung

St-Martin-Benalmadena_Mai 2010

Link zum Törnblog: St-Martin-Benalmadena_Mai 2010

Angelaufene Häfen/Buchten:

Gesegelte Strecke: 3599sm
Max. Speed: 13,6Kn
Max Wind: 37Kn
Bemerkungen:
– bisher größtes Etmal von 225sm (Stand 04.02.2012)
– Einhand direkt von St. Martin nach Benalmadena bei Malaga, mit kurzem „Landkontakt“ per Handy bei den Azoren

Mai

26

Die letzten Stunden bis Benalmadena

01:30 berge ich die Segel und nehme Kurs direkt auf Benalmadena, d.h. noch vorbei an der kleinen Untiefe, die dem Hafen mit einem Kardinalen Feuer vorgelagert ist.

Und da stehen sie: Andi und Katrin aus München und warten schon seit ein paar Stunden.
jetzt werden sie gleich meine Leinen annehmen und dann gibt’s erst mal ein schönes freudiges Wiedersehen.

Ankunft Benalmadena_Empfangskommando

Ankunft Benalmadena_Empfangskommando

Ende 27.Tag -26.05.10; POS 03:00(UTC) 36°35,7’N, 004°30,7’W

Fest in der Marina Benalmadena/ Torremolinios (bei Malaga)

Zusammenfassung:

Zeit vom 30.4.10 22:00 UTC bis 26.05.10 03:00 UTC  .- 25 Tage und 5 Stunden

Gesamtstrecke von St. Martin bis Benalmadena 3637 sm

Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,01 Kn– schnellste FÜG: 12,6 Kn

Größtes Etmal 221sm, Durchschnitt: 144

größte Windstärke/Richtung: knapp 30 Kn
Tage mit Windstille: 6

Mai

25

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 118sm

Noch knapp 70 sm entfernt vom Eingang zur Straße von Gibraltar werde ich „umzingelt“ von lauter Frachtern.

Aber sie halten alle gehörig Abstand, weil ich unter segeln bin.

rushhour

rushhour

Seit dem Morgen ist der Wind komplett eingeschlafen und so muss ich wieder mal Motoren.

Es sind noch knapp 40 sm bis Gibraltar.

12:00 LAND IN SICHT!

Jetzt kann ich deutlich  beide Küsten (die spanische und afrikanische) sowie den Eingang in die Straße von Gibraltar sehen.

Das Mittelmeer hat mich bald wieder!

14.00 UTC  Ich habe Handy-Empfang und bekomme die SMS von Andi, dass sie Mittags in Malaga landen werden.

Gleich beim ersten Versuch ihn zu erreichen klappt die Verbindung zwar nur kurz, aber ich verstehe, dass sie in Gibraltar sind und die Durchfahrt von „blu:kat“ sehen wollen.

Ich fahre unter Groß und mitlaufender Maschine, weil immer noch wenig Wind ist.

Mit dem mitlaufenden Strom in der Straßenmitte macht „blu:kat“ gut 9 Kn Fahrt.

So nah es geht im Verkehrstrennungsgebiet steuere ich auf die spanische Seite.

Dann kommt sogar achterlicher Wind und ich setzte die Fock und kann die Maschinen ausmachen. Trotzdem immer noch 8-9 Kn Fahrt.

Gibraltar

Gibraltar

Andi kann nun super Bilder machen, denn „blu:kat“ ist voll  angeleuchtet von der Sonne.

Sie hatten mich schon lange entdeckt – ich kann nur erahnen, wo sie ungefähr sind, denn Gibraltar ist mir von früher her noch bekannt.

Irgendwo da oben in der Mitte vom Felsen müssen sie stehen.

Nach der Durchfahrt nehme ich mit der untergehenden Sonne Kurs auf Malaga. Das sind noch knapp 50 Meilen und dort sind wir dann verabredet.

Eine Weile wird es noch dauern, aber schon jetzt freue ich mich, denn es ist irgendwie wie nach Hause kommen.

Zusammen werden wir dann über Algier nach Malle segeln.

Dazu dann mehr im nächsten Blogeintrag.

Ende 26.Tag -25.05.10; POS 24:00(UTC) 36°26.993’N, 004°40.598’W
Etmal: 140 sm – größte Windstärke/Richtung: WSW 10,5 Kn – schnellste FÜG: 9,8 Kn

Mai

24

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 134sm

Frachter SLAVIANKA

Frachter SLAVIANKA

Nach dem „treffen“ mit Slovanka musste ich ein wenig Motoren, weil der Wind bis auf 3 Kn nachgelassen hatte.

Blister_5

Blister_5

Aber seit heute Morgen „weht2 es wieder mit 8 Kn und so setzte ich Blister und segle durch die vielen Frachter hindurch, die mir aus der Straße von Gibraltar  (noch knapp 140sm bis dahin) entgegenkommen.

Mal sehen, welchen ich mir für eine weitere E-Mail-Aktion herauspicke.

Leider kein Erfolg, es sind zwar um die 6 Schiffe um mich herum, aber die beiden ersten die ich gerade gefragt habe, können angeblich keine Mails senden (?)

Na irgendeiner wird mir schon noch entgegenkommen.

Containership MAERSK KOBE_2

Containership MAERSK KOBE_2

Containership MAERSK KOBE

Containership MAERSK KOBE

Ende 25.Tag -24.05.10; POS 24:00(UTC) 35°53.570’N, 007°22.779’W
Etmal: 118 sm – größte Windstärke/Richtung: WSW 11,5 Kn – schnellste FÜG: 6,8 Kn

Mai

22

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 133 sm

In den frühen Morgenstunden, es ist noch dunkel – wobei sich schon die aufgehende Sonne im Osten abzeichnet, kommt ein wenig Wind auf. Er hat gedreht und weht nun aus 240 Grad.

Also Groß „rüber“ und die Fock wieder hoch. Zunächst segle ich mit 5 Kn. Gut das der Wind etwas zulegt – auf 11Kn so komme ich nun doch wieder gut  mit 6-7 Kn voran gen Osten genau auf die Straße von Gibraltar zuhaltend.

Ich merke die Nähe zu Gibraltar und dem Mittelmeer, denn jetzt sind ständig Schiffe auf meinem AIS – Display zu sehen. Gibraltar, Algeciras und Tanger sind ein großer Dreh- und Angelpunkt für die „Großen“.

10:30 UTC: Soeben ist mal wieder einer nah genug um Funkkontakt aufzunehmen und meine Bitte nach einem Positionreport loszuwerden. War ein etwas „holpriges“ Gespräch, mal sehen ob es klappt, aber auf alle Fälle trotzdem DANKE Frachter MADEIRO!

Frachter MADEIRO

Frachter MADEIRO

Und die Sonne schein mal wieder, nach drei Tage grau in grau hebt das die Stimmung!

Hoffentlich hält er Wind an, so dass ich weiter gut voran komme!

Seit ein paar Stunden begleitet mich ein „blinder Passagier“ – die Brotkrümel, die ich ihm hingestellt habe hat er noch nicht angerührt.

Blinder Passagier

Blinder Passagier

Ende 24.Tag -23.05.10; POS 24:00(UTC) 36°06.381’N, 009°44.562’W
Etmal: 128 sm – größte Windstärke/Richtung: WSW 11,5 Kn – schnellste FÜG: 6,8 Kn

Mai

22

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 188 sm

Leider hat ab Nachmittag, der Wind stetig nachgelassen und auch immer weiter westlich gedreht, so dass ich immer mehr an Fahrt verloren habe.

Am Abend berge ich die Fock und lass die Maschine laufen, muss ohne hin die Batterien laden.

Über mir ein paar dunkle Wolken und eine kleine Wasserhose.

Unten auf dem Wasser kann man sehen wie es nach oben gezogen wird.

Es dauerte aber nur ein paar Minuten, dann war wieder alles vorbei

Wasserhose

Wasserhose

Ansonsten gab’s nichts Besonderes den Tag über und so Motore ich in die Nacht hinein.

Kali Nichta!

Ende 23.Tag -22.05.10; POS 24:00(UTC) 36°25.312’N, 012°19.240’W
Etmal: 175 sm – größte Windstärke/Richtung: N 17,5 Kn – schnellste FÜG: 8,1 Kn

Mai

21

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 178 sm

Wieder „treffe“ ich einen netten (russischen?) Frachterkapitän, der einen Positionreport per Mail nach Deutschland weiterleitet.

Merci vielmals!

Frachter CSAV RIO GRANDE

Frachter CSAV RIO GRANDE

Es war nichts Besonderes los den ganzen Tag. Der Wind hat des Öfteren immer mal um 10-20 Grad unter den Wolken hin und her gedreht aber ansonsten recht konstant mit ca. 18 Kn geweht, so dass ich gut voran komme.

Die 200 sm Grenze schaffe ich wohl nicht, bin aber knapp dran.

22.45 UTC: hatte grad mal wieder Kontakt zu einem Frachter, der morgen früh meine E-Mail mit der aktuellen Position nach Deutschland weiter senden wird.

Vielen Dank „ASIR“

Frachter ASIR

Frachter ASIR

Ende 22.Tag -21.05.10; POS 24:00(UTC) 36°21.729’N, 015°51.165’W
Etmal: 187 sm – größte Windstärke/Richtung: N 18,5 Kn – schnellste FÜG: 9,5 Kn

Mai

20

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 116 sm

In der Früh musste ich noch Motoren.

Dann kam Wind auf, der allerdings immer wieder um mehr als 30 Grad hin und her drehte, so dass ich mit dem Blister gut beschäftig war.

Aber immer hin nimmt

Der Luftdruck ab, und ich segle langsam aus dem Azoren-Hoch Richtung Osten.

Blister_2

Blister_2

Blister_3

Blister_3

Der Wind hat seit Mittag ständig leicht zugelegt und mittlerweile segle ich wieder mit Groß und Fock bei 16 Kn Wind aus Nord.

Die Schiffsglocke hat am Abend auch zwei Mal kurz hintereinander von selber geläutet – was wohl heißen soll: „blu:kat“ nähert sich mal wieder der 200sm-Grenze.

Ende 21.Tag -20.05.10; POS 24:00(UTC) 36°33.383’N, 019°38.867’W
Etmal: 142 sm – größte Windstärke/Richtung: N 18,5 Kn – schnellste FÜG: 9,5 Kn

Mai

18

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 204 sm

12.00 UTC Sonne, Sonne, Sonne und Wind  aus der richtigen Richtung! Und noch ein Mal ein Mittagsetmal von über 200 sm – da macht Segeln doch richtig Spaß!

Es geht grad so mit knapp 8 Knoten dahin.

Heckwelle bei 8 Kn

Heckwelle bei 8 Kn

„blu:kat“ ist knapp 90 sm von der südlichsten Azoren Insel SANTA MARIA entfernt.

Wenn der Wind so bleibt, habe ich heute Abend vielleicht kurz eine Handy-Verbindung beim Vorbeisegeln und werde einige SMS lossenden.

Schiffstransporter DANZIGERGRACHT

Schiffstransporter DANZIGERGRACHT

14:30 UTC : ein Schiffstransportfrachter – beladen mit Schiffen, die nicht selber über den Atlantik fahren überholt mich gerade an STB mit 17 Kn, aber mit meinen momentanen 8 Kn kann ich ganz gut mithalten.

Er will auch nach Gibraltar und schickt mal wieder einen E-Mail für mich los.
VIELEN DANK!   DANZIGERGRACHT

Schiffstransporter DANZIGERGRACHT.jpg

20:45 UTC: eben hat mich der Andi angerufen. Er hatte mit gekoppelt und auch schon die letzte Nachricht vom Frachter Danzigergracht bekommen. Daher konnte er sich ausrechnen, dass ich in Handy-Empfangsreichweite sein müsste.

Und es hat geklappt. Ich war auch schon dabei eine SMS zu tippen.
Daher habe ich auch schon jetzt erfahren, dass bis auf eine Mail die ich per Funk immer an Frachter gesendet hatte auch alle angekommen sind.

Also noch Mals Dank an alle Frachterkapitäne!

Ende 19.Tag – 18.05.10; POS 24:00(UTC) 36°54.155’N, 024°57.640’W
Etmal: 173 sm – größte Windstärke/Richtung: SW 13,5 Kn – schnellste FÜG: 8,2 Kn

Mai

17

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 202 sm

Jetzt hab ich sie doch geknackt – die 200-sm-Marke.

Von gestern Mittag bis heute Mittag waren es 202 sm!!

Das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,41Kn mit Spitzen bis 12,5Kn

12-5 Knoten

12-5 Knoten

Mal wieder hat ein russischer Frachter meinen weg gekreuzt. Er will nach St. Petersburg.

Wie üblich nach einem kurzen Smalltalk versprach er in einer Stunde meine E-Mail weiterzuleiten – DANKE! „BALTIC-CARRIER“.

Frachter Baltic-Carrier

Frachter Baltic-Carrier

Fast unbemerkt mit stetigem Halbwind und nur leichter Dünung schräg von Achtern hat sich 2blu:kat“ heute seinen Weg durch den Atlantik Richtung Gibraltar geschoben.

Die letzten 24 Stunden insgesamt 220 sm – das entspricht einer durchschnittlichen Fahrt von über 9,1 Kn. Ich bin begeistert! Schade, dass Ihr nicht dabei wart.

„Aber heute ist nicht alle Tage … wir machen das wieder – keine Frage“ !

Mit Euch natürlich das nächste Mal.
Euer Skipper Martin

Ende 18.Tag – 17.05.10; POS 24:00(UTC) 36°51.145’N, 028°31.979’W
Etmal: 221 sm – größte Windstärke/Richtung: SW 17,6 Kn – schnellste FÜG: 12,5 Kn

Mai

16

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 124 sm

Als ich in der Früh aufwache scheint die Sonne – überall blauer Himmel.

Das ist doch wieder mal was! Aber es ist Ar…kalt – es hat nur 19 Grad und wenn man aus der karibischen Wärme mit über 30 Grad kommt, ist das doch schon recht frisch! Aber der Sommer naht ja auch im Mittelmeer.

Halbwind_1

Halbwind_1

Ich kann auch mal wieder seit Tagen einen „Sonnenschuß“ mit dem Sextanten machen. Die letzten Tage hat man sie ja nicht sehen können.

Sextant_1

Sextant_1

11.00 UTC der Wind hat zurückgedreht, auf 200 Grad mit 111,5 Kn und nun ist „blu:kat“ in seinem Element:

Mit Halbwind und knapp 8 Kn geht es dahin mit hoher und schiebender achterlicher Dünung.

Dünung-1

Dünung-1

Dünung-2

Dünung-2

Ende 17.Tag – 16.05.10; POS 24:00(UTC) 36°31.830’N, 033°03.348’W

Etmal:150 sm – größte Windstärke/Richtung: SW 18,1 Kn – schnellste FÜG: 10,3 Kn

Mai

15

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 193 sm

Recht hoher Seegang mit langer Dünung.

Alles grau! Immer grau – seit zwei Tagen ;-(

War ich gar nicht mehr gewohnt und ich kann schon verstehen, dass einen so etwas depressiv macht.

Reff-3

Reff-3

Ansonsten alles beim alten: Groß im III-Reff, kleine Fock, bei 25Kn Wind – recht hoher Seegang mit schätzungsweise bis zu 5-6m hohen Wellen.

Mal sehen, wie lange ich noch in der Front segeln kann, bis sie mich völlig überholt hat und dann auch wieder die Sonne scheint. Aber andererseits lässt dann auch der Wind nach und es wird langsamer dahin gehen.

Aber für heute bin ich auf dem guten Weg das „200sm-Etmal“ zu knacken.
Wir werden sehen?!

16.00 UTC: Leider hat jetzt schon der Wind gedreht und auch etwas nachgelassen,
so dass die „200“ wohl warten müssen – bis ihr dann dabei seid 😉

17.00 UTC: Habe eben die große Fock gegen die Kleine getauscht.

Und dann erst mal leckeres Schweinegeschnetzeltes mit Reis gegessen. Das hat sich jetzt die letzten Tage bezahlt gemacht, dass ich schon ein paar Gerichte vorgekocht und in der Karibik eingefroren habe. Jetzt nur noch warm machen – Kali Orexi!

Der Wind wird immer schwächer – nur noch knapp 8 Kn und hat auch noch gedreht – jetzt aus 300 Grad.

Zwischendurch hatte ich nur beide Vorsegel, als Passatsegel oben, jetzt dann doch wieder große Fock und das Groß komplett ausgerefft. Mache aber leider nur um die 3 Kn Fahrt.

Auf dem Schirm sehe ich den nächsten Frachter im Anmarsch.

Mal sehen ob er wieder eine E-Mail für mich weiterleitet.

Hat leider nicht geklappt – sie wollten nicht!

FILM: „Sturmfahrt“ (folgt demnächst – muus ich erst zusammenschneiden)

Ende 16.Tag – 15.05.10; POS 24:00(UTC) 35°49.665’N, 035°35.853’W
Etmal:169 sm – größte Windstärke/Richtung: S 27,1 Kn – schnellste FÜG: 11,5 Kn

Mai

14

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 181 sm

04.00 UTC frischt der Wind  auf – ich binde das 2. Reff bei 20Kn ins groß und gehe wieder schlafen.

Wecken tut mich in der Früh wieder der Wind – diesmal muss das  3. Reff bei 27Kn ins Groß,

trotzdem macht „blu:kat“ noch 8-8,5Kn Fahrt.

Zu ersten Mal läutet die gesponserte Schiffsglocke eigenständig auf Grund des doch etwas heftigen Seegangs!

Schiffsglocke

Schiffsglocke

10:20 UTC kreuzt wieder mal ein Frachter meinen Weg, auch wenn wir uns nicht direkt sehen können bei dem Wind und Seegang und der Himmel ist auch noch grau dazu.

Aber trotzdem kann ich dem „Russen“ meine E-Mail durchgeben. DANKE!  „SOCOL 5“

Frachter-SOCOL5

Frachter-SOCOL5

Nachmittags segle ich ganz knapp an einer gelben Messboje (Fass) auf POS. 35 09,147 N und 041 15,000 W, die nicht in der Karte war vorbei, nachdem ich sie erst 100m vorher entdeckt hatte in dem bis zu 5m hohem Seegang

Ende 15.Tag – 14.05.10; POS 24:00(UTC) 35°26.426’N, 038°55.719’W
Etmal:192 sm – größte Windstärke/Richtung: S 25,8 Kn – schnellste FÜG: 9,6 Kn

Mai

13

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 158 sm

Hab das Beiboot noch mal anders gesichert, denn es soll ja doch mehr Wind und Seegang aufkommen. Und manchmal sind noch ein paar kurze wellen dazwischen, wo es wie auf der Berg – und Talbahn zugeht und doch ziemlich an den Davits zerrt. Es muss ja nicht sein, das es jetzt mitten auf dem Atlantik abreist. Werde dann die Davits im Mittelmeer etwas verstärken.

Beiboot-Sicherung

Beiboot-Sicherung

Sonst war es wie gestern: leider grau fast den ganzen Tage und seit Mittag, als der Wind etwas auffrischte, hab ich wieder mal ein Reff eingebunden. Mit dem gehe ich auch jetzt bald schlafen.

Für die nächsten 4 Tage sind weiter S-SW-Winde um 3-4 angesagt, also komme ich doch ganz gut voran – trotz des Reffs im Groß, was mir allein sicherer erscheint, macht „blu:kat“ bis zu 9 Kn Fahrt.

Hab noch eine abgetriebene Fischerboje (?) gesichtet auf POS.: 34 44,38N, 043 13,78W

Wem sie gehört kann sich ja melden, dann gebe ich die Koordinaten weiter 😉

Fischerboje

Fischerboje

Ende 14.Tag – 13.05.10; POS 24:00(UTC) 34°17.581’N, 045°46.021’W
Etmal:157 sm – größte Windstärke/Richtung: S 15,8 Kn – schnellste FÜG: 8,3 Kn

Mai

12

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 189 sm

Die letzte Nacht war etwas unruhig. Durch den sich erst aufbauenden Seegang waren die Wellen anfangs recht kurz. Dadurch hat es des Öfteren ziemlich „gerumpelt“ im Schiff.

Leider stellt sich meine Bodenluke doch nicht als „hochseetauglich – für den Offshore-Bereich“ heraus. Denn durch die Dichtung wird immer wieder mal Spritzwasser reingedrückt, das ich dann alle 5-6 Stunden aufwischen muss.

Mal sehen wie ich das alsbald modifizieren kann.

Der Himmel ist heute ein wenig grau – über mir zieht das Wolkenband vom kleinen Sturmtief durch.

Satbild_1

Satbild_1

Für die nächsten vier Tage erwarte ich lt. Wetterkarten von der Station BOSTEN in den USA
S-SW-Winde um 4 Beaufort. Wenn das so stimmt, wäre das super, da kommt „blu:kat“ dann richtig gut auf direktem Kurs Gibraltar voran.

Ansonsten gab‘s heute nichts besonders. Wieder mal Brot backen und Pfannenkuchen zum Abendessen.

Bis morgen dann euer Skipper Martin.

Ende 13.Tag – 12.05.10; POS 24:00(UTC) 34°17.581’N, 045°46.021’W
Etmal:179 sm – größte Windstärke/Richtung: S 15,2 Kn – schnellste FÜG: 9,3 Kn

Mai

11

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 160 sm

Habe heute nach knapp 5 Tagen noch mal den Autopilot-Motor auseinandergenommen und mir „meine“ Alu-Kohlebürsten angesehen. Alles gut! Ein wenig WD 40 und dann habe ich alles wieder zusammen gebaut. Es funktioniert – hoffentlich noch bis ich ankomme!

AP-Motor_Kohlebürsten_11

AP-Motor_Kohlebürsten_11

AP-Motor_Kohlebürsten_10

AP-Motor_Kohlebürsten_10

Ansonsten war es ruhig heute,  hab nur das Beiboot an meinen Davits etwas mehr gesichert, weil die Wellen heute doch recht ruppig waren.

Beiboot gesichert

Beiboot gesichert

Dann kam am Nachmittag auch mal wieder ein Schiff vorbei,
diesmal ein Fischer – die ARDATOV mit Ziel Panama.

Nach kurzem Smalltalk mit dem netten russischen Kapitän, hat er dann wieder ein Mal eine
e-Mail für mich aufgenommen um sie weiterzusenden. – VIELEN DANK ARDATOV!

Fischer-Ardatov_1

Fischer-Ardatov_1

Fischer-Ardatov_2

Fischer-Ardatov_2

Der Wind frischt zum Sonnenuntergang 15 Kn auf. Damit ich eine ruhige Nacht habe binde ich das erste Reff ins Groß und mache trotzdem noch gut 8 Kn FÜG. Das war dann bisher der „schnellste“ Tag.

Kali Nichta!

Ende 12.Tag – 11.05.10; POS 24:00(UTC) 33°37.103’N, 049°14.764’W
Etmal:166 sm – größte Windstärke/Richtung: S 15,2 Kn – schnellste FÜG: 8,9 Kn

Mai

10

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 120 sm

Diesmal hatte  „mein“ polnischer Frachter die Möglichkeit eine E-Mail zu senden.

Vielen Dank PILICA!

Frachter-Pilica

Frachter-Pilica

In der Früh hat der Wind ein wenig nachgelassen. Nur noch 4Kn.

Ich nehme die Fock runter, mache den Generator an – weil die Batterien ohnehin Strom brauchen- und lass die Maschine ein wenig mitlaufen um unter dem Regenband durchzukommen. Danach kann ich vielleicht wieder den Blister setzten, den ich in der Nacht noch gegen die Fock getauscht hatte

Regenwolke_1

Regenwolke_1

Regenwolke_2

Regenwolke_2

Die Windkarte von heute für die nächsten 2 Tage lässt hoffen auf ein wenig Wind.

Windkarte 10052010

Windkarte 10052010

Aber es wird auch kälter! ;-(
Wasser nur noch 23 Grad und Luft heute 25 Grad – bbrrrrrrrr…rrrrr.

Es passt-  nach den Regenwolken klart es auf und es ist wieder schönstes Blisterwetter mit
9 Kn Wind und gut 7Kn Fahrt!

Frachter Yarrawonga hat grad wieder mal eine E-Mail für mich zum weiterleiten notiert

Frachter-Yarrawonga

Frachter-Yarrawonga

Ende 11.Tag – 10.05.10; POS 24:00(UTC) 32°33.439’N, 052°14.604’W
Etmal:149 sm – größte Windstärke/Richtung: SE 10 Kn – schnellste FÜG: 8,3 Kn

Mai

9

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 116 sm

Immer noch Hochdruck ohne Wind – das macht mir zunehmend „Sorge“, weil mein diesel bald zu Ende ist und dann heißt es warten auf den Wind ;-((.

Ich bemerke Stromschwankungen an den Wechselrichtereingängen. Mit meiner Vermutung, dass der Stellmotor am Generator nicht arbeitet, bestätigt sich gleich. Hatte früher schon öfter die Schrauben nachziehen müssen, weil durch die Motorvibrationen sich alles immer wieder lockert.

Stellmotor_1

Stellmotor_1

Stellmotor_2

Stellmotor_2

Diesmal habe ich die Verbindung geklebt und noch einen Schrumpfschalauch drüber gezogen, mal sehen wie lange das jetzt hält und wenn es funktioniert, modifiziere ich das am anderen Generator auch noch.

WIND-WIND-WIND!

Blister_1

Blister_1

Seit heute Vormittag habe ich aber jetzt doch Wind bekommen!

Zwar recht wenig, aus 120 mit 5-6 Knoten,

aber unter Blister und Groß läuft „blu:kat“ so um die 5,5 Kn – das passt erst mal.

Blister_4

Blister_4

Es kreuzt wieder mal ein Frachter meinen Weg und ich nehm Funkkontakt auf um eine wieder E-Mail auf den Weg zu bringen.

Diesmal asiatischer Akzent – aber nett und höflich erklärt man mir, dass sie keine E-Mail senden können – sind wohl noch nicht auf dem Stand der Technik 😉 – Naja meine Mails gehen ja auch noch nicht per Funk.

Frachter LI-BAY-1

Frachter LI-BAY-1

Ende 10.Tag – 09.05.10; POS 24:00(UTC) 31°05.105’N, 054°30.254’W
Etmal:115 sm – größte Windstärke/Richtung: SE 6,5Kn  – schnellste FÜG: 6,5 Kn

Mai

8

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 115 sm

Immer noch ein stabiles Hochdruckgebiet mit 1022 hPa.

Ein neues kleines Hoch folgt aus West und nur langsam schiebt sich ein Tief in meine Richtung in der Hoffnung auf Wind.

Flaute_3

Flaute_3

Auf dem spiegelglatten Atlantik lassen sich hunderte von „Segelquallen“ treiben – die Tentakel hinter sich herziehend nehmen sie so Nahrung auf.

Segel-Qualle

Segel-Qualle

Ein Teil ihres Körper ist an der Wasseroberfläche aufgespannt wie ein Segel.

Hatte schon lange keine Schiffe mehr in Sicht.

Jetzt dann gleich zwei Tanker, aber jeweils knapp 10 und 20 sm entfernt.

Laut Akzent waren es Russen oder so – aber trotzdem ganz nett.

Obwohl der Funker recht reserviert war und erst seinen Kapitän fragen musste.

Der kam dann aber an die Funke und gab sein nettes OK zum weiterleiten einer E-Mail.

Ich werde nach meiner Ankunft dann nachfragen ob die Mail beim Andi angekommen ist.

Tanker-King-Daniel

Tanker-King-Daniel

Ende 9.Tag – 08.05.10; POS 24:00(UTC) 30°09.066’N, 056°21.447’W
Etmal:112 sm – größte Windstärke/Richtung: Stille – schnellste FÜG: 5,5 Kn

Mai

7

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 77 sm (wegen der „Nachtpause“)

Lasse mich in der Nacht treiben, weil ich schlafen muss und der AP-Motor nicht arbeitet

05:00 stehe ich auf, mache mir einen Kaffee und „lasse die Sonne aufgehen“.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Dann starte ich einen neuen Versuch Kohlebürsten zu basteln, nachdem ich in Wikipedia ein wenig gelesen hatte.

Nebenbei lasse ich das Wetterfax laufen – wenigstens das funktioniert jetzt prima!

Ich entscheide mich für meine 5mm Aluplatten, d.h. ich bastle mir 4 kleine Schleifkontakte.

Und nach gut einer Stunde ist alles wieder montiert und funktioniert sogar – bis jetzt. Ich werde heute Abend noch mal alles auseinandernehmen und nachsehen, wie groß der Verschleiß ist.

Das „treiben“ hat mich 30 sm gekostet, auf die Gesamtdistanz von 3600 ist das nicht ein Mal ein Prozent – und es war ohnehin totale Flaute. Mich hat es 2 sm nach Nord getrieben.

Gerade hat eine große Goldmakrele angebissen und diesmal bekomme ich sie fast kampflos an Bord.

Goldmakrele_2

Goldmakrele_2

Einen Teil werde ich mir heute gleich frisch machen und den Rest erst mal einfrieren.

Goldmakrele_3

Goldmakrele_3

Goldmakrele_4

Goldmakrele_4

NACHTRAG:

Der Fisch war natürlich sehr lecker – gebraten in der Pfanne mit Pellkartoffeln und Buttersoße, frischer kann‘s nicht sein!

Den nächsten Fisch holst DU dann raus!!!

Ende 8.Tag – 07.05.10; POS 24:00(UTC) 29°19.451’N, 058°12.367’W
Etmal:82 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 3 Kn – schnellste FÜG: 5,3 Kn

Mai

6

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 110 sm

Einer meiner beiden WW-Boiler scheint ein Leck zwischen dem Druckwasser und dem Kühlkreislaufwasser zu habe, denn mein Ausgleichsbehälter für das Kühlsystem läuft dauernd über.

Es bestätigt sich, denn nach dem ich die Leitung mit den Ventilen abgesperrt habe, bleibt der Kühlwasserstand konstant. Also mit Strom die WW-Boiler heizen – na den habe ich ja genug.

Denn immer noch liegt ein stabiles Hoch genau „über“ mir und es ist totale  Flaute

Also den 3. Tag Motoren

Dafür habe ich wieder mal einen netten Kontakt zu einem Tanker:
Ein bisschen Smalltalk und dann schickt er eine E-Mail an Michi und gibt mir Wetterinfos.

Tanker CAP GEORGES_2

Tanker CAP GEORGES_2

Tanker-CAP GEORGES_1

Tanker-CAP GEORGES_1

Wieder kurze Störung der Autopilotpumpe!!! Also Nehme ich sie auseinander, in der Annahme, irgendetwas klemmt in der Hydraulik.

Aber weit gefehlt – es sind die Kohlebüsten bzw. KEINE mehr – nach nur 6 Monaten!?!?!

Also lege ich 2 Stunden“ Pause“ ein und versuche eine Reparatur mit Bordmitteln.

Nach dem ich alle Möglichkeiten durchgegangen war, wo ich eventuell Kohlebürsten finden kann und mir nichts weiterhalf, habe ich es mit der Litze von Batteriekabeln versucht.

AP-Motor_Kohlebürsten_1

AP-Motor_Kohlebürsten_1

AP-Motor_Kohlebürsten_3

AP-Motor_Kohlebürsten_3

AP-Motor_Kohlebürsten_7

AP-Motor_Kohlebürsten_7

Sieht ganz ordentlich aus, funktioniert aber nur kurz, weil nichts nachrutschen kann, außerdem verursachen die feinen Litzedräte Kurzschlüsse.

Ende 7.Tag – 06.05.10; POS 24:00(UTC) 28°38.314’N, 059°28.391’W
Etmal:112 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 3 Kn – schnellste FÜG: 5,3 Kn

Mai

5

Mittags-Etmal (12.00 UTC): 108 sm

Mein Bugrudermotor hat sich auf seinem Flansch gelockert, daher kommt das Wasser im Bug- Stauraum.

Segel lüften

Segel lüften

Die größte Arbeit ist alles auszuräumen, doch dabei lüften die Segel auch mal durch.

Dann den Motor an einen provisorischen Flaschenzug gehängt – Flansch nachgezogen – Motor wieder drauf und jetzt gegen „wackeln“ erst mal mit Seilen verspannt.

Bugruderflansch_1

Bugruderflansch_1

Bugruderflansch_2

Bugruderflansch_2

Bugruderflansch_3

Bugruderflansch_3

„Reparatur“ – Beendet. Morgen dann das gleiche auf der anderen Seite!

Ich schnalle langsam, dass ich Wetterfaxe nur bei ausgeschalteten Aziproppmotoren empfangen kann, weil die  Frequenzumrichter zur Steuerung der Motoren das Empfangssignal erheblich stört.

Der Autopilot streikt kurzfristig.

Ich gehe alle Möglichkeiten des Fehlers durch. Checke die Sensoren, die Leitungen, die Klemmverbindungen, die Sicherungen und, und, und.

Dann merke ich dass der Hydraulikmotor nicht anläuft.

Mir schwant schon tagelanges Rudergehen! Doch bevor ich ihn zerlege bekommt er mit dem Hammer mal einen „kleinen Schlag auf den Hinterkopf“ und siehe da er funktioniert wieder.

Ich vermute mal irgendetwas klemmt. Öl ist genug drin, heiß ist er auch nicht. Na mal sehen.

Die Störungen treten immer öfter auf und ich werde ihn morgen dann wohl doch zerlegen müssen ;-(

Zwischenzeitlich beschäftige ich mich mal wieder mit Astro-Navigation.

MOND und SONNE sind beide gut zu sehen – aber ich muss wieder mal ein wenig üben. Mit 10sm Versatz will ich mich nicht zufrieden geben.

Flaute_1

Flaute_1

Die Wetterkarte zeigt mir leider immer noch ein stationäres Hoch mit 1020.

Also weiter Motoren ;-( – bei einem Dieselverbrauch 5,3 l/Std. – habe noch für 6 Tage Diesel.

Flaute_4

Flaute_4

Nachmittgas versuche ich 3 Stunden zu Segeln, mache aber max. nur knapp 3,5 Kn und mit Sonnenuntergang schläft der Wind auch wieder ein.

Ende 6.Tag – 05.05.10; POS 24:00(UTC) 27°32.580’N, 061°04.997’W
Etmal:113 sm – größte Windstärke/Richtung: NNW 7 Kn – schnellste FÜG: 4,6 Kn