Apr.

14

Susanne

Auch diese Nacht verlief wieder ruhig.
Nach wie vor fehlt der Wind und die See ist ruhig. Wir frühstücken gemeinsam und geben uns wie auch am Tag zuvor dem lesen und dösen hin.

Nur Martin, eifrig wie immer, hält es nicht still. Er wirtschaftet in der Küche und backt Muffins für die Crew. Lecker!

Gegen Mittag schalten wir dann die Motoren ab und wagen ein Bad mitten im stillen blauen Ozean, eine über 3000 Meter tiefe Wassersäule unter uns.
Ein Erlebnis für sich, für dass sogar ich kurzfristig aus meinem Dämmerzustand erwache.

Ansonsten passiert außer der Begegnung mit ein paar Meeresschildkröten nicht viel. Die Tölpel haben sich in der Zwischenzeit vermehrt und jagen rund um unser Schiff nach fliegenden Fischen.
Die Mastspitze als Landeplatz vermiesen wir Ihnen mit Hilfe des Nebelhorns. Später am Tag sehen wir wieder diverse Rochen, die sich in die Luft katapultieren und zurück auf Wasser klatschen lassen.

Am späten Nachmitttag kommt ein wenig Wind auf und wir hissen die Segel. Froh, dass auf Dauer doch etwas störende Motorengeräusch endlich los zu sein.

Und um im Modus zu bleiben hier noch unser abendliches Menü: indisches Chicken Curry auf Reis mit frischer Ananas.

Apr.

13

Susanne

Die Nacht ist gut verlaufen und bis auf ein paar Frachter in der Entfernung gab es nicht viel zu sehen.

Und obwohl die See an sich sehr ruhig ist verabschiede zumindest ich mich für die nächsten zwei Tage in eine Art komatösen Zustand, so dass ich folgende Zeilen hauptsächlich aus der Erinnerung meiner Mitsegler schreibe.

Wir sind immer noch unter Motor unterwegs und nutzen das Großsegel nur als Stütze.
Der Himmel ist bedeckt, der Wind fehlt und es passiert nicht viel. Gegen Mittag gesellt sich ein brauner Tölpel zu uns. Nach einigen missglückten Landeversuchen schafft er es und sitz, quasi als blinder Passagier, tatsächlich bis zum nächsten Morgen auf dem Bugspriet.

Wir verlassen indes die Küstengewässer und der letzte Zipfel Festland gerät außer Sicht.
Martin backt Brot und die anderen verbringen die Zeit mit lesen und dösen.

Zum Abend gibt es Lasagne, kredenzt von Skipper Martin in nicht anders zu erwartender spitzen Qualität.

Apr.

12

Susanne

Gestern Abend hatten wir noch Besuch von einer Fledermaus. Nach ein paar Rundflügen durchs Schiffsinnere entschließt sie sich dann aber doch wieder von Bord zu entschwinden.

Nach dem Frühstück kommt wie versprochen der nette Typ aus dem Dorf und bringt uns frischen Fisch.
Wir können uns zunächst nicht entschieden was wir nehmen sollen, auch da uns die spanischen Namen nichts sagen.
Unsere Wahl ist dann aber genau richtig und wir bekommen für 4 Dollar (die wir wenigstens auf 5 Dollar aufrunden) ein wiedermal fantastisches Abendessen:
Fisch an Kokosnuss à la Martin.

Bis dahin ist aber noch Zeit und wir machen uns auf zum Mosquito River, von Kopf bis Fuß eingeschmiert mit Sonnencreme und Antimückenmittel – wir nehmen an der Name ist bei diesem Fluss Programm.
Wir ankern in der Bucht bei Punta Gorda vor der Flussmündung und düsen kurz vor Hochwasser mit den Kajaks im Schlepptau und bewaffnet mit Kameras, Drohne und Fernglas in süße Gefilde. Wir erwarten jetzt endlich eines der uns gegenüber bereits mehrfach erwähnten Krokodile zu sehen. Daraus wird leider letztlich nichts.
Aber schön ist der Ausflug trotzdem.
Wir machen nach 3 sm Halt an einem kleinen Zufluss und Martin lässt seine Drohne fliegen.
Vielleicht entdecken wir später auf dem Video ja doch noch den Wasserfall den es hier geben soll, den wir so nicht finden, richtig viel Mühe geben wir uns bei der Suche aber auch ehrlich gesagt nicht.


Für den Rückweg zum Schiff werden die Youngsters in die Kajaks verladen. Aber auch von diesen doch etwas ruhigeren Gefährten aus sehen wir nicht besonders viel Wildlife am Fluss, lediglich ein paar wenige Vögel, eine kleine Schlange und einen Rochen bekommen wir zu Gesicht. Im tropischen Wald jedoch rechts und links vom Fluß hört man diverse Urwaldgeräusche.


Die Paddelei in den Kajaks in der Mittagssonne ziemlich anstrengend und wir stürzen uns, zurück am Schiff, sofort in die wenig erfrischend Fluten.
Martin nutzt die Gelegenheit und nimmt letzte Reinigungsarbeiten am Schiffsunterboden vor, der muss für die Einreise nach Galapagos nämlich frei von Algen und anheftenden Muscheln sein.

Und dann geht es los, wir machen uns auf den weiten Weg nach Galapagos – 890 lange Seemeilen liegen vor uns.
Auf Grund von quasi null Wind müssen wir die Segel leider zunächst lassen wo sie sind. Und bis auf eine kurze, Hoffnung weckende Episode später an diesem Tag wird das auch leider erst einmal so bleiben.

Das macht uns jetzt gerade aber mal so gar nichts aus. Unter strahlend blauem Himmel, in spiegelglattem Wasser, begleitet von einer Heerschar an Meeresbewohner verlassen wir die schöne Inselwelt und blicken in freudiger Erwartung neuen Abenteuern entgegen.
Wir sehen Wale, Meeresschildkröten, sich in die Luft katapultierende Rochen und gleich mehrere Delfinschulen, die offensichtlich mehr als gut gelaunt die VAVA-U ein Stück im Heckwasser begleiten und in der Entfernung gewagte Pirouetten drehen und Luftsprünge machen.
Auch die Massen an Pelikanen und anderen Seevögeln, die sich rechts und links von uns Ihr Abendessen besorgen, sollen nicht unerwähnt bleiben.

Gut gestärkt durch besagten leckeren Fisch starten wir in die erste Nacht auf See und in den Schichtdienst – alle acht Stunden jeweils zwei Stunden Wache für jeden stehen ab jetzt auf dem Plan.

Apr.

11

Susanne

Alles läuft nach Plan.
Mit dem ersten Tageslicht verlassen wir das Schiff.

Die VAVA-U sitzt auf dem Trockenen.

Martin stürzt sich sofort in die Arbeit – ab jetzt muss alles schnell gehen. Die Zeit läuft und das Wasser auf. Konzentriert macht sich Martin an die Backbordschraube um Simmerringe und Opferanoden auszutauschen.
Wir anderen machen Fotos von diesem seltenen Ereignis oder gehen Martin zur Hand.

Das Wasser kommt unaufhaltsam näher und langsam wir die Zeit knapp. Aber, wie nicht anders zu erwarten und letztlich schlichtweg auch alternativlos, ist die Schraube kurz bevor sie das Seewasser gewohnt umspült zusammengebaut und einsatzbereit.
Eine gewisse Erleichterung und Freude über den geglückten Einsatz macht sich breit.

Jetzt können wir frühstücken und abwarten bis die Flut die VAVA-U wieder aufschwimmen lässt und wir unsere explorative Rundreise durch die Islas de las Perlas fortsetzen können.
So motoren wir gegen Mittag ein kleines Stückchen weiter und ankern westlich der Isla Cañas.

Hier erholen wir uns von der morgentlichen Aufregung und betreiben ein bisschen Wassersport – die Youngsters dürfen mit Begeisterung die bordeigene Wasserski Ausrüstung testen, sicherlich die letzte Gelegenheit bevor es zu den Galapagos Inseln geht.
Etwas später machen wir uns dann zu fünft im Beiboot auf zu dem kleinen Dorf Cañas Village, was wie der Name schon sagt (?) fast gegenüber auf der Isla del Rey liegt. Ronald lassen wir zurück an Bord.

Im Dörfchen angekommen finden wir dann auch tatsächlich ein kleines Lädchen, indem die männlichen Dorfbewohner überaus emotional begeistert ein aufregendes Fußballspiel am Fernseher verfolgen. Wir kaufen indes bei einem netten Einheimischen noch etwas Obst nach, wobei wir uns auf örtlich verfügbare Papayas, Mangos, Gailas, Bananen und natürlich Kokosnüsse beschränken. Danach handeln wir noch eine Fischlieferung zum Boot am nächsten Morgen aus. Auf dem kurzen Rückweg zum Dinghy möchten uns dann noch weitere Dorfbewohner etwas Obst verkaufen. Leider haben wir aber kein Kleingeld mehr und müssen die netten Menschen daher enttäuscht zurücklassen.

Abends wird noch gegrillt, eh wir von dem ereignisreichen Tag erschöpft und von kleinen beißenden Minifliegen gequält in die Kojen fallen.

Apr.

10

Susanne

Nach einer sehr entspannten und ruhigen Nacht (immerhin wussten wir uns beschützt durch unsere militärischen Freunde) genießen wir das glasklare Wasser, unternehmen kleinere Ausflüge mit dem SUP bzw. Kanu und laben uns an einem wie immer fantastischen Frühstück.

Im Anschluss ergattern wir dann ganz mühelos unser Abendessen. Wir kaufen einem vorbeifahrendem kleinen lokalen Fischerboot ein bisschen Fisch ab. So richtig gerne verkaufen die Jungs anscheinend nicht, werden dafür aber ja reichlich entlohnt. Den Fisch nimmt Martin später aus und kredenzt uns am Abend einen wunderbaren Ofenfisch in einer Gemüsekokossoße. Sehr lecker!!

Nach dem Fischkauf kümmert sich Martin weiter um das leibliche Wohl der Mannschaft und backt das Brot für die kommenden Tage. Auch das, sehr sehr lecker!

Gegen Mittag machen wir uns dann vorm Wind und unter Vorsegel auf zum nächsten Ziel, das wir bereits 13 Seemeilen später erreichen, die Isla Espiritu Santo, bzw. die danebengelegene Isla Mamey. Die kleine Bucht bietet die Möglichkeit zu einem besonderen Vorhaben, dass auch für Martin und seine VAVA-U eine Premiere darstellen wird. Aber dazu später mehr.

Zunächst schippern wir gemütlich in die Bucht und nähern uns langsam dem vermeintlichen Seegrasteppich, der sich bei näherem Hingucken als ein riesiger Schwarm kleiner Fische herausstellt. Unfassbar, die ganze Bucht ist voll davon und bereitete den Pelikanen, die hier in entsprechend großer Zahl anwesend sind, ein Festmahl. Immer wieder stürzen sich um uns herum die großen Vögel ins Wasser und füllen ihre Schnäbel. Wir beobachten die sympathischen Tiere mit vergnügen und versuchen das Eintauchen fotografische festzuhalten. Mit Schnorchel und Maske bewaffnet kämpfen wir uns dann durch den Fischwarm, der nur wiederwillig Lücken für uns zum durchschwimmen eröffnet, und machen einen kleinen Landgang auf der Sandbank, die bei Ebbe die Isla Mamey mit der Isla del Rey verbindet. Den Rest der Zeit bis zum Abendessen verbringen wir damit die Pelikane zu beobachten und ein wenig die Kanus zu wässern.

Martin rechnet eine Weile vor sich hin und untersucht dann noch einmal die Sandbank.
Nachdem bereits erwähntem fantastischem Abendessen (mit flambierten Kochbananen zum Nachtisch) und einem kurzen Schläfchen erwacht die VAVA-U gegen 23 Uhr zum Leben. Wir lichten den Anker und bewegen uns ganz vorsichtig auf die Sandbank zu.
Wir wollen das Boot aufsetzten lassen! Nach Berechnung sollte der Kat dann morgen früh bei Sonnenaufgang vollständig auf dem trockenen liegen.
Das Manöver klappt soweit und wir sitzen fest.

Wir sind sehr gespannt auf den nächsten Tag!

Apr.

9

Susanne

Wie die letzten Tage auch schon lassen wir es ruhig angehen und machen uns heute vor allem erst einmal mit dem Pazifik vertraut.

Zu diesem Zweck springen wir immer wieder in das angenehm warme Wasser, umschnorcheln die VAVA-U und schwimmen letztlich auch einmal an Land.
Am ruhigen Hotelstrand treffe ich dann einen netten Segler, der die Perlas vier Jahre als Skipper auf einem Kat besegelt hat. Leider kann ich mir wegen fehlender Ortskenntnis seine Tipps nicht wirklich merken und so schickt uns Martin nach der Rückkehr zum Schiff mit Stift und Karte bestückt erneut zum Strand.

 

Diesmal wählen wir die Kajaks als Transportmittel (hier ein kleiner Hinweis an nachfolgende hellhäutige Nutzer – Hände mit Sonnenmilch eincremen nicht vergessen!). Leider treffen wir den Tippgeber nicht mehr am Strand an. Dafür lernen wir in der Hotelbar den Nachbarn und Helikopterpiloten Matthias kennen und erfahren damit auch wie er es schafft auf dem Deck seines Kats zu landen… Wir bekommen ein paar Inseltipps, die sich weitgehenden mit den Infos decken, die Martin bereits von anderen Bekannten bekommen hat. Am Nachmittag verlegen wir die VAVA-U zur Isla Chapera.

Die wenigen Seemeilen legen wir mit Genua und Motor zurück und treffen auf dem Weg ein paar kleine Wale. Wir ankern etwas abseits der anderen Segler vor der von Matthias erwähnten ehemaligen Drogenfinca… Warum die anderen abseits liegen wird wenig später klar. Wir bekommen Besuch von schwerbewaffneten, aber durchaus sehr freundlichen Militärs.

Die Finca dient Ihnen jetzt als Außenposten und wir liegen genau in der Einfahrtsschneiße… Die netten Herren kommen an Bord um unsere Pässe zu kontrollieren und sind sehr dankbar als Martin Ihnen eine gedruckte Liste der Crewmitglieder gibt. Entsprechend zügig können Sie unser Schiff wieder verlassen und, zurück an Land, sich ihrer kugelsicheren Schutzwesten entledigen…?

Wir hissen den Anker und begeben uns zu den anderen Schiffchen ein paar Meter weiter. Nun können wir auch endlich das bereits vorhin angestrebte Bad nachholen und die Bordeigenen SUPs ausprobieren.

Nach dem Essen werden die Karten gezückt und die neue Crew ins Bordspiel (Mr. WONG) eingewiesen. Dass müssen wir noch üben….

Apr.

8

Susanne

Nach dem Frühstück erfolgte die Schiffseinweisung.
Das will verdaut sein und so durften wir danach noch ein wenig ausruhen ehe wir um 12 Uhr zum Tanken konnten.

Das erste Manöver mit der neuen Crew klappt reibungslos und so können wir schwer beladen um 12.30 den Hafen verlassen und in See stechen.

Wenig später hissen wir die Segel und schippern hoch am Wind bei zunächst respektablen 5,7 kn in Richtung des Archipelago de las Perlas, begleitet von Scharen an Pelikanen, Kormorane und Fregattvögeln. Auch Delphine sehen wir unweit vom Schiff. Leider lässt der Wind bald nach, so dass wir ab 16 Uhr die Genua einholen und den Rest des Weges unter Motor zurücklegen, damit wir noch vor Dunkelheit den Anker setzten können.

Kurz vor den Inseln erlebten wir dann noch ein weiteres faunistisches Highlight. Hunderte von kleinen Rochen, die an der Oberfläche unterwegs waren und mit ihren „Flügelspitzen“ die Wasseroberfläche durchkämmten. In fantastischer Abendstimmung suchen wir uns einen Ankerplatz im Süden der Insel Contador. Ein paar anderen Boote sind schon hier, unser Nachbar ein respektabler Motorkat inkl. Helikopter auf Deck, wie der da wohl landen kann? Nach kurzem Bad im Pazifik, und leckerer Bolognese fallen wir alle zufrieden und von Sonne und Wind ermüdet komatös in unsere Kojen.

Was für ein schöner entspannter Einstieg in unseren Törn.

Apr.

7

Susanne

Buenas Dias! Vielleicht etwas früher als gewollt werden wir geweckt.
Ein wenig unsanft aber irgendwie doch gut gelaunt durch die Crew der benachbarten Luxusmotojachten. Die Boote müssen schließlich sauber sein, falls sich der Besitzer dazu entschließen sollte heute eine Ausfahrt zu machen… Nach einem kurzen aber doch bestimmten „Senior!“ kehrt dann aber schnell wieder Ruhe ein.

Nun ja, wach sind wir jetzt, also können wir auch aufstehen und ein leckeres Frühstück einnehmen. Dann wird geplant. Immerhin steht heute der Großeinkauf an. Dank umfangreicher Erfahrung des Skippers und der fantastisch vorbereiteten Einkaufslisten ist die Planung (Wie viel Bananen esse ich wohl pro Tag… und wie viel Liter eines jeden Getränks konsumiere ich täglich…?) dann auch schnell abgeschlossen und wir machen uns auf, reichlich Bestückt mit Einkauftaschen.

Die Herren zum Supermarkt, und die „Youngsters“ zur Besorgung der Frischwaren auf dem lokalen Obst und Gemüsemarkt.

Ein Erlebnis für sich, was alle die schon einmal einen solchen Markt in einem der Lateinamerikanischen Länder besucht haben nachvollziehen können. Welch Fülle an leckersten frischen tropischen Früchten, allen voran Ananas, Mangos und Melonen…Lecker!

Dank einem Transporthelfer schaffen wir es dann auch zurück zum Taxi.

 

Für die Herren war die Einkaufstour aber auch nicht minder abenteuerlich und beinhaltetet unter anderem einen ungewollten Schlenker in eine leider etwas zu kleine Filiale der örtlichen Supermarktkette – Wie es gibt keine Einkaufswägen? Davon waren am Ende im richtigen Geschäft drei bis zum Überlaufen bestückt und das Taxi vom Volumen her vollständig ausgelastet.

Nach dem Einräumen folgten ausruhen und entspannen, ehe es abends erneut zum Essen ging – Pizza auf panamaisch…

Apr.

6

Susanne

Gegen 19:00 Uhr kommen sie endlich – die letzten Crewmitglieder Philipp, Uli und Susanne, bereits sehnsüchtig erwartet von Skipper Martin, Robert, der bereits auf dem letzten Törn dabei war und Ronald.

Sehnsüchtig wohl vor allem auch, weil der Hunger sich meldet.

Nach Bezug der Kojen und Einweisung in eine der wohl wichtigsten und gleichwohl sensibelsten technischen Einheit des Bootes (die Klospülung) geht es dann auch endlich in einem kleinen aber feinen Lokal um die Ecke der Marina Playita Essen fassen.

Apr.

3

Der letzte Tag auf der VAVA-U ist nun für uns angebrochen. Den Vormittag haben wir nochmal ganz relaxed in der Sonne vor der herrlichen Kulisse der Insel Taboga verbracht. Auch wenn das Wasser des Pazifik nicht die Temperaturen der karibischen See hergeben, nutzten wir die Möglichkeit ein letztes Bad zu nehmen.

Gegen 12:00 Uhr wurde der Anker gehievt und los ging es in Richtung Panama zur Flamenco Bay, leider ohne Segel da wir totale Flaute hatten.

Nach einem letzten gemeinsamen Essen und einem Abschiedstrunk hiess es dann leider Abschied nehmen.
Wir wünschen Martin und der VAVA-U weiterhin eine sichere und erlebniseiche Reise nach VAVA-U und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Vielen Dank für die superschöne Reise mit unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.

Apr.

2

Andrea

Heute ging es den ¾ Weg zurück Richtung Panama zur Insel Taboga. Eine nette kleine Insel, welche an jedem Wochenende und Feiertagen von den Panamaern bevölkert wird.

Der Inselrundgang war in 20 Minuten erledigt, mehr gibt die Größe nicht her und der Strand war am Nachmittag von der Flut überspült.

Heute gab es Tunfisch Penne und einen leckeren Salat. Den Rest des Abends nahm Mr. Wong ein.

Apr.

1

Andrea

Nach einer sehr erholsamen Nacht weckte uns die Sonne und gab den herrlichen Ausblick auf die Skyline frei. Auch die um uns liegenden Frachter und Arbeitsschiffe sind sehr interessant zu beobachten. Hier bekommt man die maritime Arbeitswelt sehr hautnah mit.

Nach dem Frühstück machten sich Martin, David und Robert mit dem Dingi auf den Weg an Land um den Proviant für die restlichen Tage zu besorgen.

Gegen 11:00 wurde der Anker gelichtet und los ging es auf unsere vorletzte Tour zur Insel Otoque. Diese liegt ca. 22 Meilen südwestlich von Panama und ist ein Paradies für Pelikane. Schon auf dem Weg dahin begleiteten uns eine Menge und es war sehr imposant, ihnen beim Jagen zuzuschauen. Sie schiessen mit einer affenartigen Geschwindigkeit aus der Luft auf das Wasser und sind wohl auch sehr erfolgreiche Jäger.

An der Insel angekommen sahen wir schon von Weitem, die Pelikane gerade ihre Mittagsmahlzeit einnahmen. Unendlich viele Vögel tummelten sich über sich über dem Wasser und „schossen“ sich ihre Essen.

Die VAVA-U war der einzige Segler an der Insel, so hatten wir herrliche Ruhe und konnten den Nachmittag entspannt verbringen. Der Sprung ins kühle Nass fiel etwas verhalten aus, der Temperatur-unterschied war schon sehr deutlich zu spüren…. Von über 30° auf 23° … brrrr

Am Abend gab´s nochmal ein Highlight, Martin heizte den Grill an und drauf kamen die leckeren Rib Eye Steaks und Maiskölbchen. Dazu gab es Spaltenkartoffeln und Guacamole.

Danach war nochmal eine Runde Wizzard angesagt.

März

31

Andrea

Morgenstund hat Gold im Mund… um 03:00 Uhr war die Nacht vorbei und los ging es nach einem schnellen Hallo Wach Kaffee Richtung Kanal. Die Fahrt bis ins Vorbecken des Kanals dauerte ca 1 Stunde, sodass wir genügend Zeit hatten bis zum Start.

Unsere Kanal Giudes/Advisor Hector und Ricardo kamen gegen 05:00 Uhr an Bord und nach einer kurzen Einweisung nahmen wir weiter Kurs auf die Kanaleinfahrt. Fender und Leinen mussten an Ort und Stelle angebracht werden.

Gegen 06:00 wurde es langsam hell und das mittlerweile vertraute Brüllen der Affen begleitete uns zu den ersten Schleusen. Wenig später gesellte sich unser Tenderboot, ein weiterer Katamaran an unsere Backbordseite und wir wurde miteinander verteut. Dann ging es endlich los, hinter einem Auto-Frachter fuhren wir in die erste Schleuse ein. Wir kamen uns wie ein Ameisenboot hinter Goliath vor ?

Dann ging alles sehr schnell. Leinen flogen aus ca 10 m Höhe von den Schleusenhelfern aufs Boot und wurden festgemacht. Ricardo und Hector dirigierten alle Arbeitsanweisungen und so funktionierte alles reibungslos. Ufff… die ersten 8 Meter Hebung sind geschafft. Es folgten gleich die nächsten beiden Schleusenmit einmal 8 und 10 Metern Höhenunterschied, sodass wir am Ende auf 26 m gehoben wurden und so in den Gatun See mündeten.

Nun folgten ca. 4 Stunden entspannte Fahrt über den See und es war Zeit, ein kleines Frühstück zu richten und die Landschaft und die entgegen kommenden Schiffe zu beobachten.

Martin und Ricardo nutzten die Zeit, die Hotspots der näheren Inselwelt zu besprechen. Ricardo, hier geboren und aufgewachsen, kennt sich natürlich bestens aus.

Langsam aber sicher ging es dann in Richtung nächste Schleusung in umgekehrter Richtung, wir müssen ja wieder runter um in den Pazifik einfahren zu können.

Jetzt hatten wir 2 Tenderboote (eines davon waren Segler aus Stuttgart, so gab es noch einen Erfahrungsaustausch während der Fahrt ? und wurden mit denen backbord und steuerbord zum Verbund vertaut, sodass wir in der Mitte sind. Diesmal fuhren wir als erstes in die Schleuse und hinter uns ein Riesentanker, sehr beeindruckend wenn so einer ganz langsam auf einen zufährt ….

Auch diese Schleusung hat super funktioniert. Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt im Verbund erreichten wir die Miraflores Schleusen, die letzte Station. Dort erwarteten uns hunderte von Zuschauern auf der eigens dafür gebauten Tribüne. (ob die wohl alle wegen uns gekommen sind… ?? ?

Nachdem der Frachter eingefahren war, erfolgten die Absenkungen, die Schleusentore öffneten sich und wir fuhren in den Pazifik ein. Geschafft!!!!  Super Kompliment an Martin, dem man die Erleichterung ansehen konnte.

Wenig später verabschiedeten wir unsere Guides und weiter ging es Richtung Panama City. Je näher wir kamen desto klarer wurde die beeindruckende Skyline von Panama sichtbar. Ein wunderbarer Ausblick in der sich langsam nähernden Abendstimmung. Martin hat uns ein relativ ruhiges Plätzchen gesucht, wo wir dann nach 14 Stunden müde aber glücklich ankerten.

Alle hungrig und durstig, gab es heute Kürbissuppe und Krautsalat. Dazu frisch gebackenes „Kanal-Brot“ und einen kühlen Drink. Die Karten blieben heute in der Schachtel, der Bettzipfel nach dem langen Tag ruft früh. Gute Nacht mit der Vorfreude auf die schöne Aussicht morgen früh.

März

30

Andrea

Der letzte Tag auf der Karibikseite bricht an, morgen ist die Passage durch den Kanal geplant.

Heute morgen kam schon in der Früh unser Agent zu uns, der die Organisation für´s Equipment übernimmt. Wenig später wurden uns die Leinen und die Fender gebracht, voraussichtliche Startzeit 4:30 Uhr (hää ?? ☹) Hilft nix, wir freuen uns auf spannende Erlebnisse und können in einem Rutsch durchfahren.

Den Tag in der Marina haben wir ganz individuell verbracht. Martin hatte einige Reparatur- und Wartungsarbeiten an der VAVA-U vorzunehmen. Wo es ging, haben alle mit angepackt und jetzt hat sie wieder eine super schöne Persenning mit neuen Reißverschluss. Robert und David haben die Ruhestunden genutzt und gelesen und relaxed.

Andrea und Uwe haben sich auf die Klapp-Radl geschwungen und sind in Richtung National Park und Fort San Lorenzo aufgebrochen. Trotz unbändiger Hitze und Luftfeuchtigkeit von gefühlten 100% sind wir fast 20 km geradelt. Auf dem Weg hatten wir sehr spannende Erlebnisse. Als erstes schlängelte sich eine ca. 1.5 m lange Schlange direkt vor uns über die Straße und verschwand im Dickicht. Der Foto war leider nicht schnell genug zur Stelle. Einige 100 m weiter hörten wir plötzlich sehr, sehr lautes Gebrüll. Nach ersten Schrecken näherten wir uns dem Geräusch und entdeckten eine Horde Brüllaffen auf den Bäumen über uns. Die wollten uns natürlich verjagen und pumpten den Brustkorb zu weiteren furchterregenden Gebrüll auf. Diese mal war der Foto zur Stelle, und wir haben ein unvergessliches Video aufgenommen.

Zurück in der Marina mussten wir erstmal unseren Wasserhaushalt wieder ausgleichen, sowohl von aussen als auch von Innen.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Wäsche waschen und relaxen, bevor es an´s Abendessen kochen ging. David hat uns heute leckeren griechischen Salat und Spaghetti mit Pesto gekocht.

März

29

Andrea

Am Morgen wurden wir von einer Dusche von oben und dem Weckruf der Brüllaffen abrupt aus dem Schlaf geholt. Was soll´s, die Sonne scheint und die Aussicht auf eine Runde Wakeboarden und Wasserski fahren hoben die Motivation zum Aufstehen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück mit viel Obst, Eiern und leckeren selbstgebackenen Brot machte Martin das Beiboot klar und los ging´s. David auf dem Wakeboard und Uwe mit Wasserski. Aller Anfang ist schwer, bei dem einem hat es super funktioniert, der andere muss noch üben … ?

Dann hieß es Anker lichten und endgültig Adios sagen zur wunderschönen Karibikwelt. Los ging es nun zurück zur Shelter Bay Marina, wo wir nach ca. 4 Stunden ruhigen Segeln ankamen.

Da es hier leider keine Möglichkeit zur Abkühlung im Meer gibt, blieb uns nur der kleine Pool. Aber es hat auch etwas für sich, da wir bei einem kühlen Bierchen im Schatten die amerikanischen Seniorinnen und Senioren bei Bach-Beine-Po Gymnastik im Wasser zuschauen konnten. Die Power war eher in der Kommunikation zu finden ? ?

Heute bleibt die Küche kalt, wir machen uns chic und genießen das Essen im Restaurant der Marina welches wirklich sehr lecker ist. Fast alle hatten Heißhunger auf Pollo, die genüsslich zu Wein und Bier vertilgt wurden.

Nach einer Weile wuchs die Unruhe…. Der Wizzard ruft bei einem Absacker. Wir alle haben uns zu echten „Schläfern“ entwickelt und gehen fast mit den nicht vorhandenen Hühnern ins Bett. Gähn… gute Nacht Shelter Bay!

März

28

Andrea

Hilft nix, Skipper hat für 06:30 Uhr ablegen angesagt und los ging es nach einem kurzen Kaffee nach Portobelo.

Die geplanten 62 Seemeilen haben wir in 7 Stunden geschafft, durchschnittlich 9 Knoten Geschwindigkeit.

So hatten wir den Rest des Nachmittags noch Zeit für einen Rundgang auf dem Fort und etwas chillen.

Zum Abendessen sind wir heute mal „ausgegangen“. Mit dem Beiboot fuhren wir nach Portbelo wo wir erstmal einen Rundgang durch dieses kleine quirlige Karibikstädtchen gemacht haben. Mit wunder-schönem Blick auf die Bucht haben wir ein nettes kleines Restaurant gefunden. Es gab Fisch und Pulpo und alle sind satt und zufrieden.

März

27

Andrea

Der vorletzte Morgen inmitten der Inselwelt beginnt wie immer mit einem erfrischenden Bad im türkisblauen Wasser.

Nach dem Frühstück wurde das Dingi klargemacht und los ging es nochmal zur „Dog Beach“ und den dort lebenden Kuna-Familien. Dort schlugen wir (Martin, Andrea und Uwe) nochmal mit dem Kauf von wunderschönen Molas und Kokosnüssen  zu.

Wir durften auch einen Blick in die Küche riskieren, wo in einem großen Topf Muscheln kochten. Auf unsere neugierigen Blicke und Fragen bot uns der Stammvater an, diese zu probieren.  Nach anfänglicher Skepsis haben wir probiert und wir mussten feststellen, dass sie sehr gut schmecken.

Uwe hat mit seiner Kamera einige sehr schöne Fotos geschossen. Martin hatte dann die Idee, den Kunas eine Freude zu machen. Zurück auf der VAVA-U wurden die Fotos überspielt, ausgedruckt und laminiert.

Mit denen sind wir dann nochmal zurückgefahren und haben die Fotos den Kuna´s gebracht. Die Freude war riesengroß und das Gekicher nahm kein Ende. Um sich zu bedanken, bekam Andrea dann noch eine Perlenkette an die Fessel gebunden. Eine super schöne Erinnerung an herzliche Menschen.

Am frühen Nachmittag wurde der Anker gelichtet und weiter ging es Richtung Central Holandes. Den Rest des Nachmittages verbrachten wir mit einem Ausflug in die Mangroven und Schnorcheln.

Wie  immer alle sehr hungrig, gab es zum Abendessen typisch bayrisch Fleischpfanzerl mit Kartoffelbrei und Karotten-Auberginenmus.

Und es folgte… na was wohl ??? ? Heute nur eine kurze Runde, da die Nacht kurz wird. Um 6:00 Uhr ist die Nacht vorbei..

März

26

Andrea
Heute lacht die Sonne schon am frühen Morgen, das Thermometer zeigt 32°, und macht Lust auf den neuen Tag inmitten der wunderschönen Inselwelt.
Martin schlug vor, eine kurze Strecke bis zur Westseite der Inselgruppe zu verholen. Segeln bei Sonne und in leichten Gewässern mit Genua macht immer Spass und so genossen wir die Stunde Fahrt bei ca. 5 Knoten.

Uwe und Andrea machten sich bereit für die Ausfahrt mit dem Dingi nach BBQ Island zu den dort lebenden Kunas.
Dort haben sich 2 Familien ein kleines Paradies erschaffen, alles super sauber und sehr liebevoll mit Bierbank, Hängematten und viel Dekoration bestückt.
Auch haben wir eine sehr schöne Mola und ein Armband erstanden.
Auf dem Rückweg zur VAVA-U legten wir noch einen Schnorchelstopp am Riff ein und bewunderten die Unterwasserwelt.

David und Robert besuchten die „Dog Beach“ (created by david ??, weil es so viele kleine süsse Hunde gab) und schlugen auch bei einer wunderschönen Mola zu.
Martin hatte einige Wartungsarbeiten unter und in der VAVA-U zu verrichten.

Alle hungrig, kochte unser Meisterkoch David heute sehr leckere Gambas mit Penne und Uwe kreierte einen frischen Salat dazu.

Zum Abschluss des Tages gab es eine Runde Wizzard… eventuell auch noch Mr.Wong ??
Gute Nacht schöne Inselwelt…

März

25

Andrea
Ein neuer wunderbarer Tag beginnt mit einem erfrischenden Bad im türkisblauen mittlerweile 35 Grad warmen Wasser.
Nach dem Frühstück mit viel frischem Obst und selbst gebackenen Brot hiess es Anker lichten und Genua setzen in Richtung Cayos Holandes-Mitte.
Die drei Hilfsskipper, David, Robert und Uwe sind nun schon so fit, dass das Ablegen fast im Schlaf abläuft.

Es umgibt uns ein riesiges Riff mit den schönsten Korallen und einer vielfältigen bunten Fischwelt. Dort angekommen verbrachten wir den Nachmittag ganz entspannt mit Baden, Schnorcheln, SUP´en und chillen.

Gegen 18:00 Uhr begann das Highlight des Tages, Martin holte den Grill raus und bald durchzog ein wunderbarer Duft nach Grillfleisch und Würstchen die Luft.
Dazu gab es Guacamole, Folienkartoffeln mit Sauercreme und gebackenen Kochbananen.

Heute hat uns Martin mit einem neuen Spiel überrascht und uns Wizzard erklärt, was wir dann auch mehr oder minder erfolgreich gespielt haben.

Nach dem obligatorischen Betthupferl fielen wir dann satt und glücklich in unsere Kojen.

März

24

Andrea
Frühsport war heute nochmal mit dem Kajak auf die Insel zu den Kunas.
Martin hat zwei der VAVA-U T-Shirts gesponsert, welche wir den beiden gebracht haben.
Die Freude war riesengroß. Zum Dank hat sich die Kunafrau all ihren Schmuck fürs Foto angelegt.

Mit einer Kokosnuss als Geschenk mussten wir dann Adios sagen und weiter ging es per Genua mit fast 7 Knoten zur Inselgruppe Coco Bandera.

Dort angekommen, verbrachten wir den Nachmittag mit Schnorcheln, SUPpen und relaxen.

Für das Abendessen sorgten heute zwei Kuna Jungen, welche uns mit herrlich frischem Fisch (vermutlich Goldmakrelen) versorgten.


Der wurde dann mit Cocos-Soße und Gemüsereis genüsslich vertilgt.

März

23

Andrea
Ein neuer Tag beginnt, heute ist die Tour in den Regenwald angesetzt.
Dieser machte seinem Namen alle Ehre, es hat zwischendurch mal heftig geregnet – aber warm.

Nach dem Frühstück wurde das Beiboot klar gemacht und los ging es zum River Diablo.
Es erwartete uns eine 3 km lange Bootsfahrt mit viel Grün, exotischen Vögeln und sogar einigen kleinen Echsen.
Dann hieß es aussteigen und zu Fuß weiter im dichten Regenwald, Bananenplantagen und voll mit Kokosnüssen behangenen Palmen.

Die beiden Popeyes David und Uwe sind dann zurück mit den Kanus gepaddelt, konnten dabei noch einen kleinen Leguan bewundern.

Zurück auf`m Boot wurde Anker gelichtet und weiter ging es zur Insel Puyadas.
Diese Insel ist mit einem alten Pärchen Kunas bewohnt, welche uns ganz herzlich begrüßt haben.
Auf dem Weg zurück zu VAVA-U wurden wir noch von einem Rochen beäugt, der vor Freude aus dem Wasser gesprungen ist.

 

Wasser macht hungrig, heute gab es leckere Lasagne und Vino und was wohl danach …

März

22

Andrea
Nach dem täglichen wie immer leckeren und entspannten Frühstück wurde das Dingi startklar gemacht und los ging es zur Unterwasser- Erkundung.

Frühstücksobst

Auf der Nachbarinsel, ca 150 qm klein gab es eine darum liegende herrliche Korallenwelt. Neben etlichen wunderschönen Fächerkorallen konnten wir auch viele Seesterne und sogar Baracudas sehen.

Mit diesen Eindrücken setzten wir uns am Nachmittag in Bewegung Richtung Dorfinsel namens Nargana.

Dort angekommen, ging es mit dem großen Beiboot auf die Insel, wo wir uns schon auf ein einheimisches Abendessen freuten.
Bevor es zu Tisch ging, erkundeten wir die beiden Inseln zu Fuß, welche durch eine Brücke verbunden sind.
Bei der Gelegenheit haben wir noch frische Tomaten und Kochbananen gekauft.

Nach der Rückkehr zum „Restaurant“ (drei Tische umgeben von viel Wasser und Katzen :-)) war unser bestelltes Essen auch schon fast fertig.
Es gab Pulpo und Hühnchen mit Pommes, sehr lecker.

Das Bier war leider aus und so ist Martin kurzerhand zum Boot zurück und hat einige gekühlte Dosen geholt, das Essen war gerettet!!

Zurück auf der VAVA U gab es natürlich einen Absacker und die mittlerweile obligatorische Runde Mr. Wong.

März

21

Andrea

Guten Morgen in dieser herrlichen Inselwelt!

Heute ausschlafen und nach einem erfrischenden Bad im 34° warmen Wasser, dann ausgiebiges Frühstück mit viel frischem Obst.

Danach ging es an Frühsport mit SUP, Kajak und Dingi an Land der Insel Sarladup. Dort empfangen uns Unmengen an Seesternen im seichten türkisblauen Wasser.

Die Kunas haben es heute ganz gut mit uns gemeint, sie hatten alle Größen Lobster an Bord. Wir haben selbstverständlich zugeschlagen und 5 Stck für 20 Dollar!! gekauft. Ein Traum!

Nach einer Siesta (Martin in seiner grünen Hängematte an Deck ?) ging es am Nachmittag weiter per  Genua mit 6 Knoten in Richtung Green Island.

Dort angekommen gab es einen Sundowner und dann ging es ans Kochen. Lobster mit frischem Salat und zum Nachtisch süsse Kochbananen.

Soviel Eiweiss und Kohlenhydrate brauchen ein Betthupferl und natürlich eine Runde Mr.Wong.

März

20

Andrea

Nach einer entspannten Nacht und etwas ausschlafen….(wir haben 2 Frühaufsteher an Board ?) gabs dann ein ausgiebiges und leckeres Frühstück mit Toast und wunderbaren Omelett frisch von David zubereitet.

Danach hiess es Paddel setzen, und mit dem Dingi zur Insel paddeln und diese erkunden. Nach dem Rundgang ein Bad im glasklaren Wasser und etwas chillen bevor es wieder zurück an Bord ging.

Gegen 13:00 Uhr wurde der Anker gelichtet und weiter ging es zum nächsten Halt. Nach etwa einer Stunde gemütlichen Segeln und kleinem Snack erreichten wir das Wrack. Nun alle die Schnorchelsachen gepackt und los ging es. Es ist wirklich erstaunlich, welche Vielfalt sich um ein solches Stahlungetüm entwickeln kann.

Gegen 15:00 wurde wieder der Anker gelichtet und los ging es zur heutigen letzten Anlegestelle, eine fast unbewohnte Insel namens Sarladup. Dort bekamen wir gleich Besuch von einem Kunaboot mit den schönen handgefertigten Molas, Taschen und Bändern.

Der Rest des Nachmittags verbrachten wir mit chillen und später wurde eine leckere Bolognese gekocht.

Nach einem Betthupferl bei einer warmen Brise lockte der Bettzipfel um für einen weiteren spannenden Tag fit zu sein.

März

17

aus Hand gegen Koje:

Der beste Törn

  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Karibik

Lieber Martin,

das war nun schon der zweite Törn mit Dir in nur 8 Monaten. Beide bezeichne ich als “ Der Beste Törn „. Entspannung, Landgänge, kurze sowie lange Schläge mit Nachtfahrten und Wache gehen, wunderbare Naturerlebnisse, Wassersport und vieles mehr konnte ich in den 4 Wochen erleben. Zu jeder Tages und Nachtzeit hattest Du alles unter Kontrolle so das ich trotz mancher schwerer See nie unruhig war. Und immer hast Du mit einer Ruhe klare Anweisungen an die Crew gegeben was zu tun war. Meine Segelpraxis konnte ich weiter ausbauen. Unschlagbar lieber Martin, das gilt auch für das Preis-Leistungsverhältnis für einen Katamaran der Extraklasse.
Mich wirst Du nicht mehr los. Ich folge Dir nächstes Jahr in die Südsee.

Herzliche Grüße aus Köln
Helmut

Kuba bis Panama

  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Caribic

Ich war jetzt das 4. mal auf der VAVA-U mit. Das spricht ja nun schon mal für sich ! Wer den Bedingungen einer Ein-Rumpfyacht aus dem Weg gehen will (extrem räumliche Enge, Seegangsverhalten u.a.), dem kann ich nur den großen Kat von Skipper Martin empfehlen. Gerade auf Langstrecken, wie jetzt durch die Karibik (5 Tage durchgesegelt), macht sich seine Größe positiv bemerkbar. Ein Wermutstropfen war allerdings dabei: wir waren zu viel Leute. Acht „Mann“ sind zu viel. Sonst war es ein schöner, erlebnisreicher Törn.
Werner

Segelspaß für Atlantikfreunde
  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Cuba/Cienfuegos-Caymans-Panama/Colon

Schiff uns Skipper waren mir bereits durch vorherige Törns, u. a. einer Atlantik-Überquerung im Dezember 2016 bestens bekannt. Dauer des aktuellen Törns: 4 Wochen. Bis auf eine Person waren alle Teilnehmer bereits früher mit Martin Ranft gesegelt. Für diesen Törn kam sogar die halbe Crew der Atlantiküberquerung wieder zusammen.
Zur Vorbereitung: Da der Skipper zutreffenderweise von Schwierigkeiten bei der Lebensmittelbeschaffung in Cuba ausgegangen war, hatte die Vorgänger-Crew bereits in Miami ausreichend Vorräte gebunkert. So mussten wir auf den Segelpassagen entlang der Südküste nur noch Frischzeug bunkern und kamen ohne zu darben nach Grand Cayman. Ganz im Gegenteil-die Verpflegung ließ nichts zu wünschen übrig.
Segeln: fast sämtliche Segelstrecken (Cienfuegos-Trinidad-Cayo Largo-Georgetown-Islas San Blas-Portobelo-Colon) waren gekennzeichnet durch steife Brisen und rauen Seegang mit Wellen bis zu 6m – für die VAVA-U, deren technische Ausrüstung und Skipper Martin (souveräner Profi) absolut kein Problem. Wasserfeste wärmende (für nachts) Kleidung ist dringend auch für diese Breiten zu empfehlen.
Sonstige Aktivitäten: Die VAVA-U verfügt über zwei Dinghis, zwei Kajaks, Wasser-Ski,andere Bretter sowie Schnorchelausrüstung, die von der Crew in den Buchten der Cayos und St. Blas-Inseln oft und gerne ausführlich benutzt wurden.
Auch für gemeinsame Landausflüge war ausreichend Zeit vorhanden und wurden ohne Gruppendruck durchgeführt (z. B. nach Trinidad de Cuba, Porobelo/Panama). Größere und kleiner Ausflüge mit einem Dinghi, etwa in die Mangroven in Cayo Largo oder den Rio Diablo an der Küste Panamas, verschafften uns unvergessliche Eindrücke, ebenso die Tage, die zur Erkundung der St. Blas-Inseln zur Verfügung stand. Dank Martins erfahrener Art mit den Menschen vor Ort konnten wir freundliche Kontakte zu den dort ansässigen Kuna-Indianern knüpfen.
Törnende: Nach Erreichen der Shelter Bay/Colon war uns Martin noch bei der Organisation eines Taxi-Transfers nach Panama City behilflich, in dessen Verlauf wir noch Eindrücke vom Panama-Kanal und Panama City sammeln konnten.
Fazit: Gerne wieder. Für jeden, der die Inselwelt des Pazifik in den kommenen Jahren erkunden möchte ist ein Törn mit der VAVA-U ein heißer Tipp!

Sehr schwer gefallen…
  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Karibik

ist mir der Abschied!
Zum dritten Mal (nach Griechenland und der Atlantiküberquerung in 2016) war ich Gast bei Martin auf der VAVA-U, auch bei diesem Törn für vier wunderbare lange Wochen. Vier Wochen mit acht sehr unterschiedlichen Menschen unterschiedlichen Alters auf einem Boot, davon wiederum fünf Tage auf offener See ohne die Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen; fünf Tage mit Seegang und sehr wenig Schlaf; Mitseglern, die das Geschaukel weniger gut weggesteckt haben; Hitze und keine Möglichkeit, eine Luke zu öffnen – im Grunde das perfekte Rezept für Desaster und das Ende jedweder friedlichen Reise, könnte man meinen 🙂
Ganz im Gegenteil, es war von Anfang bis Ende traumhaft schön! Von den Landgängen, den Ankerplätzen und den witzigen Beschaffungstouren, den Tagen auf dem Atlantik (die bei dreien von uns sehr schöne Erinnerungen geweckt haben) mit dem Kreuz des Südes während der Nachtwache direkt vor uns bis zu den vielen Inseln von Guna Yala, dieser ganz anderen Welt, hat alles hervorragend geklappt.
Wir haben gewitzelt, gelacht, gemeinsam gekocht, auch mal die Fische gefüttert, Handelsbeziehungen geknüpft, Martin beim Mr. Wong geschlagen (!!!), über Fuchsbauten und Bärenhöhlen sinniert, sind in den Dschungel geschippert, haben geschnorchelt und sind mit den Wasserskiern gefahren, mit Sup und Kajak zu Erkundungen aufgebrochen, haben sämtliche Erdinger Weißbiervorräte einer Kneipe vernichtet, hunderte Fotos geschossen und tausende Erinnerungen im Kopf abgespeichert.
Ein Glückstreffer war trotz oder wegen der Größe die Gruppe der Mitsegler, auch wenn wir am Tisch ein wenig zusammenrücken mussten, war die Mischung perfekt. Von unserem Küken bis zum Grandseigneur, ich hätte keinen missen wollen! Je nach Lust und Laune fand sich immer jemand zum Faulsein, Aktivsein, für Erkundungen oder eine Unterstützung in der Pantry; gleichzeitig konnte man sich immer noch hervorragend zurückziehen.
Die VAVA-U ist ein unglaublich großzügiges, gepflegtes und komfortables Schiff mit reichlich Platz auch für acht, nicht zuletzt, weil Martin immer wieder kleine Verbesserungen und Details hinzufügt – wie das Sonnensegel fürs Trampolin oder die Kajaks. Martin selbst mit seiner Ruhe und Geduld, seinem manchmal hintersinnigen Humor und seinem Anspruch an sich und sein Schiff geben in jeder Situation ein sicheres Gefühl. Die Planung der Nachtwachen, die Übersicht bei den Einkäufen und auch das Im-Voraus-Denken machten auch diesen Törn zu einem sehr entspannten Urlaubserlebnis.
Lieber Martin, danke für das vertraute Gefühl beim Ankommen auf der VAVA-U und diesen wunderbaren Törn! Irene