Leider war heute schon der letzte Tag unseres ersten Törns gekommen.
Werner musste als Erster zum Flughafen. Noch bevor die Sonne richtig in den Tag gestartet war, standen wir alle auf, um uns von ihm zu verabschieden. Die ganze Crew ließ es sich nicht nehmen, persönlich „Gute Reise“ zu sagen. Es war ein sehr herzlicher Abschied und natürlich auch ein bisschen wehmütig.
Beim anschließenden Frühstück war die Stimmung entsprechend. Aber wir wissen ja: Ein Törn geht zu Ende, aber das heißt nicht, dass man sich für immer verabschiedet.

Susi hatte für jeden von uns noch eine kleine Erinnerung vorbereitet: einen Küchenmagneten von Serifos. Eine wunderschöne Idee, damit ein kleines Stück Törn auch zu Hause noch am Kühlschrank weitersegelt.

Ich kümmerte mich derweil um die Gruppenfotos und druckte sie für die kleinen Törnbüchlein aus. Schließlich sollen die gemeinsamen Erlebnisse nicht einfach mit dem Ablegen von Bord gehen.
Als Nächster ging Stefan von Bord. Er hatte sich einen Scooter gemietet und bleibt noch ein paar Tage auf Paros.
Dann ging plötzlich alles ratzfatz: Lorenz und seine tapfere Susi mussten zur Fähre und verließen ebenfalls das Schiff. Die beiden bleiben noch eine Nacht in Athen. Es war sooo schön mit ihnen! Aber zum Glück ist der Abschied nur von kurzer Dauer ,ich sehe die beiden schon bald wieder, wenn ich nach Hause komme.
Christine und Johannes waren die Letzten, die sich verabschiedeten. Christine kennt Martin inzwischen schon über zehn Jahre und möchte unbedingt im nächsten Jahr wiederkommen. Ein schöneres Kompliment kann man einem Törn eigentlich kaum machen. Auch die beiden bleiben noch ein paar Tage auf Paros.

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