Apr.

20

Mi. 20.4.11
Pos (12.00 UTC): 19°58.086’N, 057°39.915’W
Wind aus 155, 3 Kn, M, KÜG 055, FÜG 4,55 Kn
Etmal: 96,5 sm, Restdistanz 2117 sm

Heute war alles ruhig, in der Nacht und auch tagsüber. Es ist nichts weiter Aufregendes passiert.
Die Sonne steht nach wie vor hoch am Himmel und nur ein paar Passatwolken lassen sie manchmal kurz verschwinden, was der Luft- und Wassertemperatur keinen Abbruch tut. (33/28 Grad)

Es ist leider immer noch kein Wind und so Motoren wir weiter Richtung NE. Als er dann zumindest schon mal mit 4 Kn auf SE dreht haben wir das Groß gesetzt. Zu wenig zum Segeln, aber ein wenig zum stützen bei der immer noch herrschenden großen langen Dünung, in der blu:kat auf und ab fährt.

Segeln-2

Segeln-2

Uschi hat heute unsere Pantry in eine Kuchenbäckerei verwandelt und einen Hefezopf sowie Apfelkuchen gebacken. Davon hatte wir grad eben was zum Kaffee – sehr lecker!

Kuchen

Kuchen

Apr.

19

Di. 19.4.11
Pos (12.00 UTC): 18°56.881’N, 058°56.523’W
Wind aus 045, 5 Kn, M + Gr, KÜG 055, FÜG 5 Kn
Etmal: 90,5 sm, Restdistanz 2215 sm

In der letzten Nacht hatten wir Vollmond. Zuerst sah es so aus als ob die Wolken anfangen zu brennen. Von fast dunkelrot über Orange und Gelb bis hin zu Weiß gab es alle nur denkbaren Farbschattierungen und Schatten durch die Wolken bis der Mond schließlich voll zu sehen war. Ein superschönes Schauspiel, da man eigentlich gar nicht richtig beschreiben kann – man muss es gesehen haben!

Sonnenuntergang-14

Sonnenuntergang-14

Vollmond-2

Vollmond-2

Am Morgen gab’s dann wieder ein ausgiebiges gemütliches Frühstück. Dann wurde es schnell sehr warm denn es hatte fast keinen Wind. Wir Motoren durch die lange, gut 4m hohe Dünung.

Frühstück-2

Frühstück-2

Das Großsegel, welches wir in der Nacht noch gesetzt hatten, haben wir geborgen, auch um zwei der Mastrutscher wieder zu befestigen.

Jetzt warten wir faulenzend und lesend und aufs Meer schauend auf Wind. Die Wetterkarten die wir heute empfangen haben waren nicht so guter Qualität, doch an sich sollten wir ab morgen dann den richtigen Wind bekommen.

Segeln-3

Segeln-3

Bis dahin lassen wir uns von Uschis tollen und vorallem leckeren Kochkünsten verwöhnen.

Apr.

18

Mo. 18.4.11
Pos (12.00UTC): 18°27.403’N, 060°31.519’W
Wind aus 010, 6 Kn, M + Gr + Ge, KÜG 055, FÜG 6 Kn
Etmal: 90,5 sm, Restdistanz 2299 sm

Wieder hatten wir eine sternenklare fast Vollmond Nacht mit nachlassendem Wind und Welle. Die Sterne und das Mondlicht glitzerten ringsherum um „blu:kat“ wie tausende kleiner Diamanten auf dem Meer.

Zwei Frachter auf dem Weg nach Westafrika gingen in sicherem Abstand hinter uns durch, nur den einen, die „MARIA“ mussten wir per Funk daran erinnern, dass wir ein Segler sind und er doch bitte etwas mehr Abstand halten solle – was er auch sofort durch eine Kursänderung eigeleitet hat.

Frachter-2

Frachter-2

Seit dem Morgen lassen wir die Maschine mitlaufen, weil der Wind recht nachgelassen hat. Und unsere Angel ist wieder mal draußen. Mal sehen ob heute was anbeißt oder ob es wieder nur Seegras sein wird.
Und schon hatten wir Glück. Eine fast ein Meter große Goldmakrele hat angebissen. Mit Ouzo haben wir sie betäubt und dann gleich filetiert! Das reicht sicher für 3-4 Portionen. Daher werden wir das Angeln erst mal einstellen.

Goldmakrele-1

Goldmakrele-1

Goldmakrele-6

Goldmakrele-6

Am Nachmittag haben wir in ca. 500m Entfernung einen Wal gesichtet. Ein paar Mal konnten wir ihn „blasen“ sehen. Dann verschwand er einfach in der Tiefe. Es ist hier grad um die 6000m tief.

Grad eben gab’s zum Abendessen Salat und mit Hackfleisch gefüllte PfannenkuchenKäse, nachdem wir schon zum Kaffee eine leckere Biskuitrolle, gefüllt mit Sahne und Mango vernascht haben.

Es geht uns richtig gut!

Apr.

17

Pos (12.00UTC): 18º05.418’N, 062º01.575’W, nördlich von Barbuda
Wind aus 035, 14 Kn, Gr + Ge, KüG 095, FüG 5 Kn
Etmal: 83 sm, Restdistanz 2363 sm
Der Badestopp in der „letzten“ Bucht von St. Martin hat uns allen gut getan, da haben wir noch mal richtiges Karibikfeeling gehabt, bevor wir uns auf die Reise zu den Azoren gemacht haben.
Ein großer Schwarm Fische war die ganze Zeit vor Anker am Boot und hat uns auch beim Schnorcheln und Schwimmern hautnah begleitet. Aber fangen lassen wollten sie sich nicht.

Longue Bay-1

Longue Bay-1

Fischschwarm Longue Bay-18

Fischschwarm Longue Bay-18

Seestern-2

Seestern-2

Nach einem Mittagssnack haben wir uns dann aufgemacht und zunächst einen Ost-Kurs eingeschlagen, weil eine kleine atmosphärische Störung uns zunächst Nordwinde beschert. Wenn Die dann wieder auf Ost drehen, werden wir unseren Kurs nach Norden anpassen.
Die erste Nacht war ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Der Wind war nicht stark und die See recht ruhig. Im Anguilla-Channel hat uns die „Wind Spirit“, auch aus St. Martin kommend mit Kurs Lissabon, überholt. Bei den knapp 10 Kn Fahrt die sie gemacht hat wir sie wohl schon in knapp 2 Wochen dort ankommen. Da haben wir sicher noch ein paar Meilen bis Ponta Delgada.
Am Mittag hatten wir schon fast Anglerglück – ein Biss, aber eben nur ein Biss. Und ein recht großer, denn der Köder samt Haken war gleich mit weg. Aber wir lassen uns ja nicht unterkriegen. Mit neuem Köder ziehen wir schon wieder einen Haken hinterher. Zwei Mal Fisch steht auf dem Speiseplan, das sollte doch zu schaffen sein. Obwohl wir nicht verhungern werden wenn’s nicht klappt.

Sonnenuntergang-11

Sonnenuntergang-11

Apr.

16

Tag 1,  Sa. 16.4.11

Nachdem wir um 11.00 Uhr die Brücke Simpson Bay Lagoon passiert haben legen wir noch einen kleinen Badestopp bei herrlichsten

karibischen Wetter ein.

Longue Bay-1

Longue Bay-1

Longue Bay-2

Longue Bay-2

Dann gehts nun endlich wirklich richtig los – wir machen uns auf den weg zu den Azoren.

Bis bald Skipper Martin und Crew