Mo., 13.02.12 – Tag 7 der Renovierungsarbeiten auf „blu:kat“
Seit Nachmittag ist der Tri raus, aber schon eine andere Yacht wieder im Trockendock drin, die es angeblich schon lange bestellt hatte und sehr eilig hat (!?)
Habe die Genua zum Segelmacher gebracht um ein paar kleine Stellen nachnähen zu lassen und dann das Deck gestrichen.
Feb.
13
Feb.
12
So., 12.02.12 – Tag 6 der Renovierungsarbeiten auf „blu:kat“
Der “TRI“ liegt immer noch im Trockendock und es ist niemand zu sehen!?!?
Habe heute das Deck geschliffen und fürs Malern morgen vorbereitet.
Feb.
11
Sa., 11.02.12 – Tag 5 der Renovierungsarbeiten auf „blu:kat“
Heute heißt es leider früh aufstehen.
Um 06.00 Uhr wartet pünktlich das Taxi an der Marina-Office auf Michaela und Stefan, die zum Flughafen müssen.
Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch mal für die tolle Hilfe in den letzten Tagen und Euch viel Spaß auf Kuba!
Der Trimaran liegt immer noch im Trockendock – daher gibt es kein Platz für „blu:kat“.
Ich checke die Motoren, Maschinen und Aggregate auf „blu:kat“.
Feb.
10
Michaela und Stefan
Fr., 10.02.12 – Tag 4 der Renovierungsarbeiten auf „blu:kat“
Morgens der erste verschlafene Blick auf das gestrige Tageswerk – schick! Alles trocken, alles sauber, alles neu. Strahlendes Weiß von der Decke belichtet das frische Blau der Küche, das Ziegelrot der Bibliothek und der Essecke und das Hellgrau der Wände und der ‚Brücke‘.
Wir ziehen wieder ein: Alles was drin war, muss auch wieder reinpassen, auf dem Schiff gibt es keinen Extraplatz und auch kaum unnötige Dinge. Michaela nutzt die Gunst der Stunde um Gewürze, Tee und jegliche Zutaten einem kritischen Blick zu unterwerfen. Auch hier ist nun ‚Klar Schiff! Nach dem Frühstück begrüßt uns unser (fast)-allmorgendliches Kreuzfahrtschiff beim Einlaufen Heck-seitig. Immer wieder beeindruckend, diese schwimmenden Neubaublöcke.
Innen alles fertig, wir verabschieden uns auf Landgang. ‚Tropical Car‘ hat heute geöffnet, allerdings nur um uns mitzuteilen, dass jedes der fünf Autos bereits weg ist. Auch der Mitbewerber gegenüber ist ausgebucht. Guadeloupe hat wohl nicht die größten Anbieter ihrer Zunft. Wir beschließen ein Ausweichprogramm – immerhin wirbt die Stadt mit dem „größten Aquarium der Karibik“. Schöne Seewasserbecken und viele buntschillernde Fische lassen uns die tropische Hitze vergessen – heute sind hier sage und schreibe 34 Grad im Schatten, ächz!
Zurück an Bord gibt es folgerichtig einen dicken Eisbecher mit Früchten für jeden, zuvor haben wir uns noch für morgen früh ein Taxi zum Marinahafen bestellt. Dann geht unser Flieger gen Havanna und unsere Bordabenteuer sind für dieses Frühjahr vorbei. Den Unterwasseranstrich im Trockendock und die Erlebnisse auf der Weiterreise nordwärts werden wir trotzdem verfolgen – lesenderweise vor dem Bildschirm, hier in den Törntagebüchern von blu:kat.
Feb.
9
Michaela und Stefan
Do., 09.02.12 – Tag 3 der Renovierungsarbeiten auf „blu:kat“
Wenn die Küche leergeräumt ist, ist das Frühstückmachen gar nicht so einfach. Zumal wir nicht die Küche vollräumen wollen, die wir gleich streichen. Das improvisierte Frühstück im Sonnenschein ist lecker, uns drängt es jedoch die Malerarbeiten fertig zu stellen. Wir beginnen mit hellgrau und blau – und kommen gut voran. Bei 31 Grad stehen wir jedoch im Schweiße unserer Angesichter, doch die schönen „neuen“ Oberflächen strahlen schon hervor.
Das Ziegelrot wird zur Herausforderung – die französische „Gauthier“-Farbe wird ihrem Fast-Namenspaten nicht gerecht. Hier werden wir wohl zwei- dreimal drüberstreichen müssen. Da war Bondex deutlich besser! (für mitlesende Hobbyhandwerker). Kleine Ecken mit dem Pinsel, große Flächen mit der Rolle, erst Farben dann Strukturen, zwischendurch die Türen die draußen in der Plicht gestrichen werden. Und wischen, wischen, wischen – denn die ‚Peinture‘ kleckst auch noch furchtbar.
Das Ergebnis kann sich dann jedoch sehen lassen, denn wenigstens schnell trocknen tut „Rouge Brique“. Und schön aussehen dazu. Nach dem dritten Tag Apfelkuchen in Folge und getaner Aufräumarbeit heisst es ‚Finger weg‘ – in dem frisch gestrichenen Salon sind wir überflüssig.
Wir machen uns auf den Weg in die City, Beiboot voraus, und probieren unsere Mietauto-Idee: Morgen wollen wir die Insel etwas erkunden und dazu ein Auto mieten, um mal das Landesinnere des „Schmetterlings“, wie Guadeloupe wegen seiner Form genannt wird, zu sehen. Außerdem brauchen wir unbedingt neue Strohhalme. In Pointe-a-Pitre wieder das „leichte Leben“ (soiviere vivre?? … oder so ähnlich) der Franzosen: der Autovermieter hat um 17.00 Uhr zugemacht. Wir rätseln noch was ‚Strohhalm‘ auf Französisch heißen könnte aber bekommen dann gleich 200 Stück davon samt drei superleckeren Baguette. Abends dann Salat mit Hähnchen und Gemüse, wir fallen früh und müde in die Kojen.






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