Okt.

21

Die Frühstückseier sprudeln ich Topf und die Sonne lacht – nur der Wind schläft noch.

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Frühstück bei Sonnenschein

Frühstück bei Sonnenschein

An sich wollen wir heute bis zum etwa 40 sm entfernten Sami auf Keffalonia um dort die Tropfsteinhöhle und den kleinen Bergsee zu besichtigen.

Hinter uns liegt der der mit vielen Pfahlbauten besäumte Kanal. Viele der Häuser, die früher als einfache Fischerhütten genutzt wurden dienen nur im Sommer als ausgebaute Ferienhäuser.

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Messologio-Kanal

Messologio-Kanal

Auch die Fischer sind schon früh am Morgen in den flachen Wassern um Messologio unterwegs.

Fischer bei Messologio

Fischer bei Messologio

So langsam wird es wärmer aber der Wind will nicht wirklich aufwachen und so motoren wir über das fast „ölige“ Wasser gen Westen. Weiter entfernt sehen wir durchs Fernglas mal wieder ein paar Delphine, die aber heute keine Lust haben vor dem Bug ihre Runden zu drehen.

Dafür stoppen wir kurz und genießen ein Bad im offenen Meer auf dem Weg nach Keffalonia.

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Badestopp auf dem Weg nach Keffalonia

Badestopp auf dem Weg nach Keffalonia

Kurz vorm Hafen Sami fällt die Steuerelektronik von einem Fahrstand aus und so manövrieren wir etwas umständlich mit nur einer Maschine im Hafen Sami bis wir letztlich längsseits gut liegen.

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Sami Hafen

Sami Hafen

Noch ein kleiner Stadtbummel durch die fast ausgestorbenen Straßen, auf denen es im Sommer anders zu zugehen scheint, dann treffen wir uns in einer kleinen Taverne am Hafen und lassen uns wie üblich bewirten.

Okt.

20

Trizounia am Morgen

Trizounia am Morgen

Unser heutiges Ziel an diesem Sonnigen Tag ist zunächst die Brücke Rio bei Patras. Sie ist mit einer Spannweite von 2252m die zweitgrößte Schrägseilbrücke der Welt und seit 2004 fertig.

Brücke Patras

Brücke Patras

Vielleicht machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Navpaktos. Mit leichtem Wind segeln wir gemütlich auf Raumschotkursen durch den Golf von Korinth in Richtung Westen der Rio-Antirio-Brücke entgegen. Nach zwei gemütlichen Halsen erreichen wir die Brücke unter Segeln – dann schläft der Wind ein und wir starten den Motor für die restlichen 22 sm bis Messologio. Brücke Patras unter Segeln_3195

Brücke Patras unter Segeln

Brücke Patras unter Segeln

Ein kurzes Lüftchen lässt uns dann noch mal für ein paar Meilen auf Amwindkurs geräuschlos durch das fast glatte Wasser mit 3-4 Kn dahingleiten.

Sonnenuntergang bei Messologio

Sonnenuntergang bei Messologio

Die flache Landzunge bei Messologio, die durch die kardinale Südtonne gekennzeichnet ist, glitzert in der untergehenden Sonne auf unserm Kurs nach West während es in der Küche schon dampft.

Sonnenuntergang bei Messologio

Sonnenuntergang bei Messologio

Bordküche auf VAVA-U

Bordküche auf VAVA-U

„Pünktlich“ um 20.00 ankern wir dann in der Hafenbucht von Messologio und lassen uns unseren Auflauf schmecken.

Okt.

19

Auch heute sind wir mit Sonnenaufgang wieder an Deck zum Frühstück versammelt.

Und gleich danach funken wir die Kanalbehörde an und fragen wann wir starten können:

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Anfahrt Korinth-Kanal

Anfahrt Korinth-Kanal

„Sofort“ heißt es über Funk und wir gehen Anker auf um zunächst beim „Wärterhäuschen“ anzulegen und die Formalitäten für die Kanaldurchfahrt zu erledigen. 328 € kostet es dieses Jahr für VAVA-U.

Dann sollen wir auch schon los und „full speed“ geben, denn scheinbar wartet auf der anderen Seite schon das nächste Schiff. So haben wir diesmal die Kanaldurchfahrt für uns ganz allein und werden von vielen Schaulustigen, die auf der alten Brücke stehen beobachtet.

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Druchfahrt Korinth-Kanal

Druchfahrt Korinth-Kanal

Auf der der anderen Seite ist es zunächst Windstill bis wir am Kap Melangavi Segel setzten können und sofort auf über 10 Kn Fahrt in Richtung Trizouna kommen.

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Segeln im Golf von Korinth

Segeln im Golf von Korinth

Kurz vorher haben wir durchs Fernglas auch noch ein paar Delphine beobachten können, die scheinbar beim Frühstück waren. Und später gesellen sie sich doch noch zu uns und spielen vor dem Bug.

Delphine am Bug

Delphine am Bug

Unter vollen Segeln geht’s dann weiter bis Trizounia, wo wir auf der Innenseite der Außenmole einen gut geschützten Platz finden.

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Trizounia

Trizounia

Oben auf der kleinen Bergspitze von Trizounia gibt’s einen schönen Sonnenuntergang zu sehen bevor wir uns in einer der kleinen Tavernen zum Essen niederlassen.

Trizounia

Trizouna am Abend

Trizouna am Abend

Okt.

18

Gegen 07.30 geht die Sonne auf, dann gibt es auch schon Frühstück mit den ersten wärmenden Strahlen am blauen Himmel über der Bucht.

Russian Bay

Russian Bay

Wir wollen heute bis zum Eingang des Korinth-Kanals an der E-Seite. 37 sm sind es auf kürzestem Weg dorthin im Saronischen Golf wo einige kleine Inseln im „Weg“ liegen.

Auf der gesamten Fahrt haben wir immer wieder wechselnde Winde mit Flautenabschnitten wo der Motor helfen muss. Also ist immer wieder etwas Segelarbeit angesagt um den günstigsten Kurs zu finden. Trotzdem bleib kurz Zeit für ein erfrischendes Bad im offenen Meer.

Baden im Saronischen Golf

Baden im Saronischen Golf

Währenddessen versucht Matthias unermüdlich seine Angelkünste und hat am Ende dann doch einen großen Fang: ein ca. 60 cm langer Schwertfisch (zzg. 20 cm Schwert-Nase).
Nach kurzem „Kampf“ beim Einholen ist er auch schon an Deck und bekommt einen kleinen Schlummertrunk bevor er fangfrisch in der Pfanne landet und mit dem bereits fertigen Salat das Mittagessen erweitert.

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Frischer Fisch an Bord

Frischer Fisch an Bord

Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir dann am Kanal und Ankern dort vor einer kleinen Kirche am Strand bei Kalamaki – genießen unseren Anleger und warten auf die Spagetti im Topf.

Ankern am Korinth-Kanal

Ankern am Korinth-Kanal

Okt.

17

Ankerplatz nach Nachtfahrt

Ankerplatz nach Nachtfahrt

Nach dem fallen des Ankers hieß es erst Mal: Ausschlafen.

Inzwischen ist auch die Sonne wieder am Himmel und die Wolken von der Nacht verschwunden, somit gibt es erst Mal ein kräftiges Frühstück in Bucht.

Poros-Kanal

Poros-Kanal

Dann verholen wir uns mit Maschine in den fast leeren und ausgestorben wirkenden Stadthafen von Poros.

Liegeplatz Poros

Liegeplatz Poros

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Poros

Poros

 

Ein netter Tavernenwirt nimmt die Landleinen an und offeriert uns seinen Service von Eis über Dusche, W-LAN und natürlich Essen.
Wir haben jedoch noch unsere Fische von gestern im Kühlschrank, die darauf warten hergerichtet zu werden.
So zumindest unser Plan für heute, der außerdem vorsieht sich am Nachmittag nach einem Landgang in eine Bucht zum Baden zu verholen um dort gemütlich auch an Bord zu Kochen.

Bei der Ortserkundung von Poros besorgen wir in einem kleinen Supermarkt noch frische Kräuter für den Fisch heute Abend und Ingwertee für morgen.

Dann geht’s ab in die 2 sm entfernte Russian Bay zum Baden und Übernachten.

Russian Bay

Russian Bay

Nach Sonnenuntergang gibt es dann lecker Fisch mit Rosmarin-Kartoffeln – den Rosmarin fanden wir frisch am Hafen in Poros.