Okt.

8

Törn Zusammenfassung

18-2017 NewYork - Morehead City

18-2017 NewYork – Morehead City

https://blog.blu-venture.de/category/tagebuch-bluventure/usa-ostkueste-2017/new-york-morehead-city-im-sept-2017/

Angelaufene Häfen/Buchten:

OST Küste USA
Ankerplatz Liberty State Park – New York
Ankern Atlantic Higland
Ankern Sandy Hook
Ankern in Brigantine Inlet bei Atlantic City
Ankern bei Ocean City, Maryland
Ankern bei Chincoteague im Inlet
Ankern bei Ocracoke im Inlet
Ankern südlich Sugarlove Island, Morehead City

 

Gesegelte Strecke:  576 sm, davon unter Segeln: 482 und 94 unter Maschine
Max. Boot-Speed 12,6 Kn
Max Wind 25 Kn aus NW bei Delaware Bay

Bemerkungen:
meist bewegte See des Atlantiks an der Ostküste mit Stromkabbelungen an den Inlets

Wetter:
meist vielen sonnigen Abschnitten
Temperaturen um die 22 Grad, max. 30 noch in New York
Wasser um die 23 Grad

Okt.

8

Gästebuch zum Törn New York-Morehead City

Gästebuch zum Törn New York-Morehead City

aus Hand gegen Koje

Mit blu:venture auf Törn ist ein Genuß mit höchster Sicherheit und bestem Komfort
  • Törn im September 2017, Seegebiet/Strecke: USA Ostküste von NYC bis Morehead City (NC)

Skipper Martin ist ein sehr umsichtiger Skipper, bei dem man sich jederzeit sicher fühlt. Sein Kat vava-u hat besten Komfort und ist navi-technisch top ausgestattet. Dank inzwischen elektrischem Groß kommt auch eine sehr kleine Ladiescrew beim Segelsetzen gut zurecht. Die restlichen Manöver sind noch manuell, was schön ist! Die vava-u bietet viel Wassersport-Ausrüstung, so dass das Ankern in den Buchten sehr abwechslungsreich ist. Martin gibt viele Segeltipps: jeder Törn wird dadurch zu einer weiteren neuen Erfahrung. JEDERZEIT WIEDER!

Okt.

7

Wir stehen früh auf, denn der Transfer zum nationalen Flughafen für Anja wartet um 8.00 Uhr morgens schon auf sie. Wir fahren sie rüber, die ersten Buden bauen jetzt schon wieder auf (hoffentlich stellen sie auch schon mal wieder neues Bier kalt) und wir begleiten Anja bis zum Shuttleservice-Auto. Jack raucht dann noch schnell seine Zigarillo fertig und wir winken ihr nach.

Tschüß Anja und Gute Heimreise!

Zurück an Bord wird nun ein wenig gearbeitet.

Nachmittags radeln wir rüber zum nächsten Ort Beaufort und werden mal checken, woher der bekannte Name  kommt. Bei der Rückfahrt nochmal quer durch´s Fischerfest MIT Peronalausweis und regionales Fischgut verköstigen.

Wir wünschen allen ein Schönes Wochenende

Grüße von VAVA-U

Grüße von VAVA-U

 

Bye-Bye aus Morehead City, North Carolina, U.S.A.

Okt.

6

Schon Meilen vor der Stadt kommen uns unzählige Hochseefischerboote entgegen. Der Küsten-Einheimische ist natürlich bekannt für´s Angeln, aber hier ist es noch mehr als sonst. Beim ersten Stadterkunden zeigt sich dann auch gleich, dass Fischen hier zum Leben gehört und das wird auch gleich beim 3-tägigen Fischerfest zelebriert. Welch ein glücklicher Zufall hier zu sein.

Es wird immer heißer. Wir dösen nachmittags in der Sonne, bzw. im Schatten. Bikinis werden nochmals rausgeholt, obwohl diese schon teils wegen der morgigen Abreise eingepackt waren und wir fahren im Abendhimmel rüber zur Stadt wo uns schon viele bunte Lichter und Livemusik empfangen. Wie feiern die hiesigen Einheimischen also so ein Fischerfest? Ähnlich wie bei uns auch, natürlich weniger Currywurst, dafür umso mehr Shrimps & Co. Leider auch alles meist „fried“, aber so mögen sie es halt. Was ein wenig anders ist, ist die Sache mit dem Alkohol.

Seefest in Morehead City

Seefest in Morehead City

Uns dürstet. Es ist auch nachts noch mild und man gönnt sich dann doch mal gerne das ein oder andere kalte Bierchen auf so einem Fest. Oder? Tja, aber wo? Alkohol einfach so auf der Straße trinken funktioniert ja in USA nicht so leicht. Endlich fanden wir einen abgegrenzten Bereich in dem man dieses Teufelszeug konsumieren darf. Aber nur dort! Gleich haben wir es geschafft. Oder doch nicht? Ich bestelle ein Bier. Antwort: ich muss erst ein Ticket am Stand daneben kaufen.

Ich gehe zum nächsten Stand. Antwort: ich muss zum Stand daneben um ein Armband zu erwerben, damit ich dann das Ticket für das Bier kaufen kann.

Ich gehe zum 3. Stand. Antwort: 5 US$ und ID (Personalausweis) bitte.

WIE BITTE??? Ich kann es ja nicht glauben. Habe nur Dollarscheine in der Tasche und bekomme nichts ☹. Gut, dass Martin ein Foto vom Pass auf dem I-Phone dabei hat und somit schicken wir ihn zum Bierholen. Der Skipper rettete uns mal wieder. Trotz allem, die Bier-,Ticket-,Armbandverkäufer sind alle lustig und gut drauf gewesen, entschuldigten sich auch für das Prozedere und mussten schon auch über das alles lachen, denn wir reden hier von 10 Metern Biermarathon mit 10 Angestellten.

Seefest in Morehead City

Seefest in Morehead City

Aber hey, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie gut dieses hart erkämpfte Bier dann schmeckte!

Okt.

5

Blauer Himmel, 26 Grad, wir haben definitiv KEINEN Herbstblues, sondern sind ausgeschlafen, fit und voller Tatendrang. Wir packen die Fahrräder ins Dinghy und düsen rüber zur Insel. Schon die Ankunft zeigt uns „hier will ich sein…“.

Dinghy Anleger

Dinghy Anleger

Ocracoke

Ocracoke

Ein extra Steg nur für Dinghys. So mögen wir das. Schnell noch ein 3. Fahrrad beim wohl lustigsten Laden der Umgebung ausgeliehen und wir strampeln gemütlich durch diese kleinen Straßen, vorbei an den liebevoll gebauten Holzhäusern samt offenen grün wuchernden Gärten.

Fahrradverleih

Fahrradverleih

Man merkt schon an den Pflanzen, dass es wärmer und tropischer wird. Strelizien wachsen wild, ab und zu entdeckt man eine Palme und es herrscht eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Es ist auch hier schon Nachsaison und somit ist kaum Verkehr und wenn, dann vielleicht mal ein Fahrradfahrer (Amerikaner können Fahrrad fahren???), oder ein leises Golfcart, das hier das Hauptverkehrsmittel zu sein scheint.

Wir genießen eine entspannte Stunde mit warmer Brise am Atlantikstrand. Autos dürfen hier anscheinend überall hinfahren. Voraussetzung Allrad natürlich.

AtlantikStrand

AtlantikStrand

 

Wir schlemmen frische Austern günstig wie nie, radeln noch ein wenig durch diese bezaubernde kleine Insel und bevor es zurück an Bord geht sitzen wir noch in einem kleinen Hafenrestaurant und müssen noch frischen Mahi-Mahi bestellen. Wenn schon überall Angler unterwegs sind, in allen erdenklichen Formen (stehend im Wasser, große und kleine Boote, an jedem Jetty usw.), dann muss man Fisch essen. Und frisch in dieser Umgebung schmeckt er halt auch am besten, keine Frage.

Austern-Essen

Austern-Essen

 

Soooooo ein toller Tag wieder mal. Da zeigt es sich halt wieder -was weiß man schon groß von der Küste, wenn man sie nicht richtig gesehen und entdeckt hat. Wer also mal in der Gegend sein sollte, oder auf dem Festland vorbeifährt, es gehen Fähren rüber!

ohne Worte

ohne Worte

 

Um 5 p.m. heißt es dann Anker lichten. Wir machen uns bereit für die Nachtfahrt runter nach Morehead City/North Carolina. Wenig Wind, somit also ausnahmsweise mal motoren. Wir hatten bis jetzt eh ein Glück mit dem Wind, somit verkraften wir das schon für den letzten Schlag. Eine helle Nacht dank Vollmond versüßt uns die 75 sm bis wir gegen 8 a.m. dann ankern.

Vollmondnacht

Vollmondnacht