Okt.

12

PET

Ein kleiner Piepsmatz kommt an Bord zum pausieren und fühlt sich schnell heimisch bei uns. Er verliert jegliche Scheu und wir gewöhnen uns an den kleinen Gefährten, der fröhlich ums Schiff hopst. Er fährt mit uns bis nach South Carolina mit. Man kann nie genug Crew an Bord haben.

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Blinder Passagier

Blinder Passagier

 

Nachmittags geht´s langsam rein zum Ankerplatz. Viele Pelikane entdecken wir, die wie kleine Bomben ins Wasser tauchen um Fische zu fangen. Einige Fischerboote passieren uns und sind wohl auch zugleich das Mittagessen für das ein oder andere Federvieh.

Ankunft Charleston

Ankunft Charleston

Und wieder Delfine überall. Hinten, vorne, links, rechts. Beim Essen, beim Wäscheaufhängen, beim Dinghyfahren – saaaagenhaft, wie es Uli immer so schön kommentiert.

Natürlich müssen wir unsere Neugierde noch ein wenig befriedigen und erkunden noch ein wenig in den Abendstunden die Stadt. Gut, dass es schon Richtung Abend geht, denn es ist unfassbar heiß. Was machen denn die Leute hier nur im Sommer? Wir schlendern durch diese herrliche Stadt mit viel Charme, vielen Palmen (ein Indiz, auf richtigem Kurs zu sein) und den riesigen schattenspendenden Angel Oak Trees. Wir decken uns noch im super schicken Visitor Center mit Material ein um den nächsten Tag zu planen. Bei der Rückfahrt zum Cat bewundern wir in der Ferne riesige Wolkenberge in denen es blitzt und gehen nach früh schlafen. Die Nachtfahrt, die Hitze und die vielen Eindrücke machen eben müde. Schön, dass wir einen herrlich ruhigen Ankerplatz mit Blick ins Grüne haben. Nur ein paar typische Häuser mit Bootssteg (und Flagge nicht zu vergessen!) unterbrechen die Natur.

Am Liegeplatz

Nach Sonnenuntergang

Okt.

11

PET

Kurz vor Sonnenaufgang lichten wir den Anker und fahren los gen Süden nach Charleston. 200 sm liegen vor uns. Leider Wind von vorne uns somit motoren wir. Aber ehrlich gesagt vergessen wir schnell, dass uns das Windglück dieses Mal verlassen hat. Ein Traumwetter begleitet uns. Glasklare Sicht, sehr warm, tiefblaues Wasser und Kumuluswolken. Das Bild hat sich auf einmal gewandelt und es sieht tropisch aus und fühlt sich auch tropisch an. Bikini und Shorts reichen vollkommen, Sonnencremes stehen herum und auch um 15 Uhr hört man schon, dass die erste kalte Bierdose zum Durst löschen geöffnet wird.


blauer Himmel, Sonne und Meer

Delphnine am Bug und…

... Pelikane in der Luft

… Pelikane in der Luft

 

„It´s always 5 o´clock somewhere…….“.

Welch ein Tag auf See! Nach nur 1 h Angel raus fangen wir einen Tunfisch, Delfine hier und da und ein größerer Schwarm begleitet und vorne am Bug. Es ist einfach immer wieder unvergesslich schön. Und abends lassen wir uns den frischen Fisch mit Zutaten auf der Zunge zergehen. Gut, daß unser Skipper auch als Schiffskoch anheuern könnte, denn wir sind nicht so begabt in der Küche.

frischer Fang

frischer Fang

Eine ruhige Nachtfahrt mit gigantischem Sternenhimmel liegt vor uns. T-Shirt reicht, so warm ist es schon.

Okt.

10

Wir nutzen den Tag um ordentlich klar Schiff zu machen und auch das Bad-Luck wieder zu reparieren.

Während es draußen ein wenig regnet zeigt uns Uli seine Bilder von den Inseln um Tahiti, den Marquesas und Tuamotus, auf denen er letztes Jahr unterwegs war. Wir saugen die Bilder und Infos ein, machen uns Notizen und freuen uns auf French Polynesien im kommenden Jahr.

Reiseführer Südsee

Reiseführer Südsee

Den restlichen Tag haben wir entspannt an Bord verbracht nachdem am Nachmittag auch wieder die Sonne rauskam.

Bevor wir morgen zur ersten Etappe nach Charleston (ca. 215 Seemeilen entfernt) aufbrechen, machen wir noch einen kleinen Bummel durch das jetzt fast wie ausgestorben wirkende Morehead City.
In der Rubby Duck -Taverne lassen wir uns leckere Burger schmecken und bekommen sogar Bier ohne Ausweiskontrolle. Die zweite Runde süffeln wir an der „Wasserbar“ mit Blick über den ICW.

PET

Abends gibt es nochmals auf einen Abstecher bei milden Temperaturen rüber nach Morehead City. Das Seafood Festival ist vorbei und irgendwie war das wohl auch das Einläuten zum Saisonende. Ruhe und Stille herrscht im Fischerstädtchen. Wir schlendern entlang am Wasser und finden noch ein paar offene kleine Restaurants und bei der „Ruddy Duck“ kehren wir ein und schlemmen Burger und Pommes (das geht immer in USA) auf der Terrasse mit Blick zum Abendhimmel überm Meer (incl. eiskaltem Bier natürlich, das geht auch immer, und zwar überall auf der Welt ?).

Okt.

9

Seit heute ist Uli als neuer Mitsegler aus dem Schwarzwald an Bord.
Da er die letzten 200 Km vom Flughafen mit dem Mietauto angereist war, haben wir heute noch die Gelegenheit unseren Großeinkauf zu machen.

An sich wollten wir ja mit „unserem“ neuen Einkaufswagen losdüsen.

Unser neuer Einkaufswagen

Unser neuer Einkaufswagen

4 Liter, V-8, Automatik mit guter Sicht von Oben

Haben aber dann doch auch alles im kleinen Auto vom neuen LIDL untergebracht.

Okt.

8

Hier in Morehead City ist noch das Seefest in vollem Gange.

Am Nachmittag waren wir noch mit den Rädern über die große Brücke über den Intra-Coastal-Waterway zum Nachbarort, nach Beaufort, unterwegs.
Dort gibt es an der netten Uferpromenade das sehenswerte, liebevoll eingerichtete Marine-Museum, welches auf alle Fälle einen Besuch wert ist, nicht nur weil der Eintritt umsonst ist.
Vor dem Rückweg gabs noch eine Erfrischung in einem der gemütlichen Strandbars.

MArine-Museum Beaufort_3

Marine-Museum Beaufort

Unseren neuen Ankerplatz hinter der kleinen Insel vor der Stadt müssen wir noch kurz nach Sonnenuntergang verlassen und uns ein paar hundert Meter weiter verlegen.
Der Grund ist das Feuerwerk zum Abschluss des Abends auf das uns die Wasserfeuerwehr aufmerksam macht.

Dafür haben wir dann den besten Blick aufs Feuerwerk.

Feuerwerk in MHC

Feuerwerk in MHC