Okt.

23

Pet

SOOOO EINFACH ALLES IN U.S.A.

Wir gehen in einem Outlet in der Nähe ein wenig shoppen. Das gehört sich einfach so hier, wie z. B. Burger essen. Und man findet dank der niedrigen Preise (last sale!) auch (leider) immer etwas ?. Wir fahren auch ein letztes Mal in einen der riesigen Supermärkte hier und decken uns für die teureren Bahamas nochmal ein. Bevor wir abends das Mietauto zurückgeben checken wir nochmals die Ausreise von diesem Lande. Der Skipper rief bei der Immigration an um die Ausreise anzumelden. Man richtete ihm aus, wir müssen nirgends hin, denn wenn wir auf den Bahamas einklarieren, bekommt der Hafen hier die Info und alles sei gut. Aber so ganz ohne Ausreisestempel die Staaten verlassen? Gerade hier, wo alles immer so genau geht? Wir trauen dem Braten nicht ganz und fahren da kurz lieber nochmals persönlich vorbei. Das Gate ging nach langem Frageritual langsam auf und der zuständige Offizielle empfing uns schon vor seinem Bürogebäude und bestätigte dann nochmal lang und ausführlich, dass es neue Bestimmungen gibt. Man muss nichts machen. Einfach lossegeln? Na gut. Dann wollen wir das mal glauben. Der Technik und Internetverknüpfungen zwischen diversen Staaten (leider noch nicht die ganze Welt) sei Dank. Abends gehen wir dann nochmals durch das bezaubernde St. Augustine und lassen uns die x-te, aber leider auch die letzte, geniale Pizzaschnitte auf der Zunge zergehen. Manchmal sind die einfachsten Dinge einfach die Schönsten.

Pizza, Pizza Pizza

Pizza, Pizza Pizza

Okt.

22

Pet

CAPTAIN KIRK & BUD LIGHT

Uli fährt früh los um das „Kennedy Space Center“ in Cape Canaveral zu besuchen. Wir bleiben an Bord, denn wir kennen es schon, und nützen den Vormittag um tanken zu fahren. Mit einem Catamaran samt 2 Beibooten im Wasser an einer Boje gelegen UND auch noch durch eine Klappbrücke nur an bestimmten Zeiten zu fahren – wir waren etwa drei Stunden mit allem beschäftigt. Natürlich wurde sich auch gleich der Süßwasserschlauch dort geschnappt in der Marina, und die VAVA-U auf Hochglanz gesäubert. Der Typ von der Tankstelle war supernett und wir bekamen ein nettes Abschiedsgeschenkchen „on the rocks“.

Eisgekühlt

Eisgekühlt

 

Uli kam abends völlig begeistert heim und zeigte uns viele tolle Fotos vom Space Center.

Kennedy Space Center

Kennedy Space Center

 

Okt.

20

Pet

Wir bleiben ein paar Tage hier, denn wir warten auf besseren Wind und wollen hier alles in Ruhe angucken. Wir haben ganz entspannt an einer Boje der Marina festgemacht. Das leisten wir uns jetzt einfach Mal. Sind dafür nur einen Katzensprung (oder sagt man Fischsprung auf See?!?) von der Stadt entfernt und genießen „free WIFI“ an Bord. Uli gönnt sich drei Tage ein Mietauto und wir fahren mit um diesen Trip gleich mit einem kleinen Einkaufsbummel beim ALDI zu kombinieren. ALDI, genau, richtig gelesen. Nach LIDL haben wir nun auch den ALDI in der Nähe gefunden und erfreuen uns an den günstigen Preisen. Diese toppen um Längen die amerikanischen Supermärkte. Die Produkte sind ein wenig mehr dem amerikanischen Markt angepasst, doch finden wir alles was wir brauchen und natürlich noch mehr. Den Rest des Tages wird an Bord wieder gebastelt und gebohrt (Skipper) und wir hängen eine Weile im www oder lesen. Das alles bei herrlich warmen Temperaturen mit einer leichten Brise und überraschend geringer Luftfeuchtigkeit. So kann man es aushalten.

Aufruhr am Fressnapf

Aufruhr am Fressnapf

 

Okt.

19

Pet

Der Reisetipp des Tages: Wer einmal einen road trip durch Florida macht und nach Key West, Miami und Orlando meint, das war es, sollte vielleicht doch einmal hoch nach St. Augustine fahren. Die älteste europäische Stadt der USA erwartet einen hier. Mit Fußgängerzonen gesäumt von hohen Palmen, herrlichen Gebäuden der alten Geschichte, viel Trubel, wunderschönen kleinen Restaurants und Bars mit Terrassen und zwischendurch ertönt der Donnerschlag der Kanonen, die noch ab und zu im Fort am Meer abgeschossen werden. Alles in Allem einfach zum Wohlfühlen und zum Genießen. Und das Allerbeste: there is a dinghy dock (da können die Brunswicker noch was lernen).

Dinghy-Dock

Dinghy-Dock

 

 

St. Augustine und Bikertreff

St. Augustine und Bikertreff

 

Okt.

18

Pet

AUF GEHT´S NACH FLORIDA

Wir schälen und schon um 4.30 Uhr früh aus den Kojen. 85 sm liegen vor uns und wir wollen im Hellen ankommen. Es ist eine herrlich klare, milde Nacht. Wir verlassen das ruhige Inlet und merken schon beim rausfahren, dass auf dem Atlanik der Wind pfeift. Im Schnitt fast 20 kn und hohe, teils sehr steile Wellen von NO. Groß und Genua werden gehisst und wir segeln runter Richtung Süden, Richtung Florida mit Endziel St. Augustine. Somit sagen wir „Tschüss“ zum Südstaatencharme, hat uns sehr gut gefallen, aber nun wollen wir den letzten USA-Bundesstaat, Florida, erreichen.

Heli-Kontrolle

Heli-Kontrolle

Dieser Heli stand 10 Minuten am selben Fleck und fixierte uns? Waren wir interessant, oder gar ein U-Boot, das auftauchen sollte?

Am Spätnachmittag wird das Großsegel eingeholt. Bei Megaseegang und starkem Wind werden unsere Muckis gut beansprucht. Die betonnte Einfahrt wird von hohen, brechenden Wellen begleitet. Das angehängte Dinghy (wir haben drei und dieses hat leider keinen Platz mehr an Bord gefunden) reißt sich plötzlich unter den ungeheuren Kräften der hohen Wassermassen, die es rauf- und runterdrücken, los! Martin zögert keine Sekunde und will das Beiboot retten. Ob das klappt bei den Verhältnissen? Ich werde es mal kurz machen: wir haben das Dinghy wieder und sind auch froh darüber…..

Brücke St. Augustine

Brücke St. Augustine

 

Wir begießen abends etwas erledigt diesen Seetag mit Bier und GinTonic und sind froh, dass der Skipper gestern ein Griechenland-Revival hatte und Mousakka kochte, genug für 2 Tage. Und jeder weiß, am zweiten Tag schmeckt´s eh nochmal besser, falls das überhaupt zum toppen war.

Mussaka

Mussaka