Aug.

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Wir sind wieder unterwegs, diesmal zieht uns die Planierraupe am Heck Richtung Meer und zum Rangieren der Radlader am Bug Richtung Land. Natürlich immer schön im Wechsel. Martin koordiniert das Ganze, gibt Einlenkanweisungen. Uns von hier oben kommt die Strasse aber immer noch zu schmal vor.

Die Anzahl der Zuschauer ist mittlerweile erheblich gestiegen, was auch daran liegt, dass die Griechen ab 18 Uhr ans Meer strömen, weil die Luft dann auf ein erträgliches Mass abgekühlt ist.

Und aus Berlin grüssen uns Frieda und Armin, beide eifrig im Chat und beim Livestream dabei. Armin ist der jüngste Spross der Ranfts.

Frieda (Martins Nichte) mit Sohn Max schauen aus Berlin zu

Frieda (Martins Nichte) mit Sohn Armin schauen aus Berlin zu

Ja darf es wahr sein: die Strasse wird nochmals verbreitert. Natürlich ohne Bauantrag und Genehmigung, sondern einfach, weil’s immer noch nicht reicht.

Die Planierraupe schiebt indessen den Strand noch ein bisschen weiter ins Meer und der Radlader hat sich im Garten des Popen mittlerweile eine kleine Kiesgrube angelegt, um dort Baumaterial zu beschaffen. Damit wird die Strasse neben dem Katamaran verbreitert.

Wir warten gespannt auf die Errichtung einer Mautstelle am Beginn der Strasse.

Aug.

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Muss diese Kapelle weg, um der Strandstrasse Platz zu machen?

Muss diese Kapelle weg, um der Strandstrasse Platz zu machen?

Da ist doch die neue Strandstrasse zu schmal, ganze zwei Meter. Ausserdem haben wir eben aus Brasilien erfahren – es hat dort 8° Celsius – dass wir gegen die Nasca Linien noch nicht ganz anstinken können (Grüsse an Belén und Andreas). Also wird erweitert. Das Nachbargrundstück muss weichen und darüber wird soeben mit dem Eigentümer verhandelt, einem Popen, der sich dort eine kleine Kapelle gebaut hat. Die wollen wir natürlich nicht abreissen. Noch nicht.

Oh, anscheinend hat der Pope das ok gegeben (nach einer Minute Verhandlung), denn die Planierraupe hat begonnen, seinen Garten platt zu machen.

Der Pope freut sich über die Landschaftsgärtner auf seinem Grundstück.

Der Pope freut sich über die Landschaftsgärtner auf seinem Grundstück.

Aug.

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Wir zwei Kat-Bewohner waren eben in der Ägäis, nochmal das Ende der Strasse begutachten.

Strandweg

Strandweg

Wir haben am Weg, zwar keine Orangenbaumblätter gefunden, aber konnten eine gute Nachricht anliefern:

mehr Ufer zum Sonnenbaden

mehr Ufer zum Sonnenbaden

die Planierraupe hat dermassen viel Sand ins Meer geschoben, dass das Ufer jetzt 6m weiter draussen ist. Und das ist sehr wichtig für uns, weil genau in dieser Entfernung eine kleine Sandbank mit 1,2m Wassertiefe war. Durch das Zuschütten der Mulde mit 1,5m Tiefe direkt im Uferbereich geht es jetzt flacher ins Wasser und der Radlader kann weiter schieben.

Gestern Abend hatten wir da doch noch einige Bedenken.

Aug.

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Jetzt ist doch noch etwas kaputtgegangen. Die steuerbordseitige Hinterachse musste eine kleine Bodenwelle bewältigen und dies nahm sie uns krumm. Und so blieb sie dann auch nach der Bodenwelle. DSC_0973Weiterfahrt erstmal ausgeschlossen. Das bedeutet für das Expertenteam reichlich beratschlagen und für uns beide an Bord: Mittagessen. Währenddessen wurden Gewindestangen besorgt und zur Zeit wird eifrig geschweisst. Die Radlader/Raupentruppe erfrischte sich derweil in der 28 Grad warmen Ägäis.

Aug.

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Hallo alle Zusammen!

So aufregend und spannend wie bei Andi werden meine Zeilen sicher nicht werden – ich bin halt eher der Handwerker und Schiffsbauer.

Also:
VIELEN LIEBEN DANK an alle, die in den letzten Tagen geholfen haben, „blu:kat“ letztlich doch heil ins Wasser zu bekommen. Er schwimmt, wenn auch mit kleineren Blessuren, die sich aber alle in den nächste Tagen beheben lassen, so dass die Törns planmäßig starten werden.

Alle Helfer und Glückwunschabsender hier namentlich aufzuführen würde sicher zu weit führen und vielleicht könnte ich bei der so langen Liste auch jemanden vergessen. Daher hier nur der „pauschale“ Dank an alle!

Ihr wart toll!

Und ich werde diese Tage sicher nie vergessen.

Da ich die letzten Tage nicht online sein konnte, weil mir die OTE (gr. Telefongesellschaft) den Saft abgedreht hatte, komme ich erst jetzt dazu mich auch mal zu Wort zu melden.

Natürlich ist einiges aufgelaufen, so dass ich heute hier an dieser Stelle nicht viel mehr schreibe. Aber später mehr. Und nach der Umstrukturierung dieses Blog gibt es dann ein See-Tagebuch von „blu:kat“, bei dem wie bisher Kommentare willkommen sind.

Bis später Euer MArtin