Apr.

24

by Ursel

Der heutige Tag bringt nicht viel Neues.

Martin und Micha machen wieder Besorgungen oder werkeln am Boot herum, während Ursel mit dem Fahrrad unterwegs ist.

Ursel am Rad

Ursel am Rad

Der Aktionsradius wird auf die Erkundung diverser Strände  auf der französischen Seite der Simpson Bay Lagoon erweitert.

Hier fällt der Abschied vom Meer leicht, denn es ist leider alles kein Vergleich zu dem, was wir unterwegs über und unter Wasser erlebt haben.

Apr.

23

by Ursel

Der Wecker klingelt um 6.00 und Martin steht ausgeruht am Steuer.

Ein schöner Sonnenaufgang über der Insel hat auch Ursel in ihrem Nachtlager im Cockpit geweckt.

Wir segeln entlang der Ostküste wieder gen Süden, vorbei an Philippsburg zur Brücke, durch die wir in die Simpson Bay Lagoon einfahren.

Sie öffnet um 9.30, daher der frühe Aufbruch.

Gegen 11.00 sind wir dann fest mit Bug- und Heckleinen im malerischen kleinen Hafen Port La Royal in Marigot, wo wir freundlich und hilfsbereit schon empfangen werden.

In der Marina Marigot gleich neben dem idyllischen Yachthafen hat Martin für die nächsten Tage einen Stegplatz gemietet.

Marina Port La Royal

Marina Port La Royal

Hier endet leider der Törn. Es hat viel Spaß gemacht bei mehr oder weniger Wind und Wellen mit VAVA-U und Skipper Martin und netter Crew zu segeln, verschiedene Karibikinseln zu Fuß oder per Auto zu besichtigen und im türkisblauen Meer zu schnorcheln.

Martin und Micha haben noch einige Besorgungen zu erledigen, während  Ursel mit dem sehr guten Klappfahrrad von Martin in Marigot unterwegs ist.

Apr.

22

by Ursel

Ehe wir weitersegeln, verlockt Ursel das türkisfarbene Wasser der Bucht zum Schnorcheln. Es lohnt sich: ein gefleckter Rochen, Schildkröten und Weichkorallen. Was will man mehr? Leider haben wir es nicht mit der Kamera festgehalten.

Wir motoren noch eine Stunde weiter zur Ile Tintamare.

Tintamare

Tintamare

Es ist eine kleine unbewohnte Insel 2sm östlich von St. Martin. Der Ankerplatz  in der Baie Blanche  vor dem weißen Sandstrand ist für uns die letzte Gelegenheit noch einmal ausgiebig zu schnorcheln oder vor der Traumkulisse im Netz zu liegen.

Martin und Micha bauen die Segel ab, da sie morgen ausgebessert werden sollen.

Dementsprechend ist der Skipper abends sehr müde und muss zeitig ins Bett. Die Computeraktivitäten sind auch nicht mehr wirklich ein Thema, seit Micha an Bord ist.

Apr.

21

by Ursel

Frank fährt nicht wie sonst üblich mit dem Taxi zum Flughafen, sondern wird von Martin mit dem Zodiak durch die Simpson Bay Lagoon bis fast direkt zum Eingang gefahren. Gepäck  und wir sind auch noch trocken.

Die Rückfahrt, bei der jetzt Michael, der zeitgleich aus Panama gelandet ist, wird etwas feuchter. Am Nachmittag segeln wir dann gleich weiter Richtung Norden.

Micha  lernt gleich, wie man die Segel setzt und auch später wieder birgt. Ursel braucht nur Knöpfe zu drücken  um den Anker aufzuholen bzw. fallen zulassen. Dies passiert bei Sonnenuntergang in der Anse Marcel, einer Bucht an der Nordwestküste von St. Martin.

VAVA-U liegt ganz ruhig in der von Bergen eingerahmten Bucht. Regen ist auch nicht angesagt, daher verbringt Ursel die Nacht unter dem Sternenhimmel auf den großzügigen Liegeflächen im Cockpit.

Apr.

20

by Ursel

Wir verbringen den Tag in der Bucht vor Marigot.
Ursel bleibt an Bord und liest und schnorchelt, während Frank und Martin an Land Formalitäten erledigen und Schiffe in der Marina angucken.
Das Highlight des Tages ist der Kuchen, den sie aus der französischen Bäckerei mitbringen

Apr.

19

by Ursel

Heute heißt es für Tanja und Michi Abschied nehmen von VAVA-U und der Crew.
Schade, es war eine schöne Zeit.

Am Nachmittag segeln wir weiter Richtung Westen an der Südküste von Sint Maarten entlang. Passend um 16.05 passieren wir den Juliana Airport und sehen die Air France Maschine, in der Tanja und Michi sitzen, aufsteigen.

AF nach Paris

AF nach Paris

Weiter geht’s mit bis zu 9 Kn und starkem Wind bis in die ruhigere Baie de Marigot, wo wir ankern.
Die Teilung der Insel in einen nördlichen französischen und einen südlichen holländischen Teil ist 1648 durch einen Wettlauf der beiden Nationen entschieden worden. Der Franzose war wohl schneller, denn der größere Teil der Insel gehört seit jener Zeit zu Frankreich.
Eine andere Legende ist die Namensgebung der Insel.
Wie immer in der Karibik war Kolumbus hier und zwar am Martinstag 1493.

Nach der anstrengenden Segeltour brauchen wir heute gleich mehrere Cocktails.

Apr.

18

by Ursel

In der Früh unternehmen wir noch einen Schnorchelgang zum nahegelegen Wrak am Fahrwasserrand auf etwa 5-7m Tiefe und entdecken u.a. einen Ammenhai, den amrtin mit der Kamera verfolgt.

 


 
Auf YouTube könnt ihr das Video in HD sehen. Dazu einfach auf den YouTube Button im Video klicken.

 

Heute laufen wir die letzte Insel unseres Törns an.  Philippsburg, die Hauptstadt von Sint Maarten, dem holländischen Teil der Insel, erreichen wir nach 13 sm. Es ist eine schöne weitläufige Bucht, aber die achtstöckigen Kreuzfahrtschiffe liegen schon da. In der Hauptstraße reiht sich ein Schmuckladen an den anderen. Das richtige Karibikfeeling kommt auch bei den diversen Karaoke Bars an der Front Street direkt am Meer nicht auf. Aber es gibt natürlich auch noch das Internetcafé mit Cocktails zu Happy Hour Preisen. Zurück an Bord verbringen wir den letzten gemeinsamen Abend mit erprobten Gerichten, wie Chili con Carne und Uno.

Apr.

17

by Ursel

Gegen Mittag laufen wir in den malerischen Hafen von St. Barth ein. Die nur 21km² große grüne hügelige Insel ist fest in französischer Hand. Inder Hafenstadt Gustavia findet man viele Boutiquen und französische Restaurants. Tanja und Michi machen einen Wander- und Badeausflug zur St. Jean Beach an der Nordküste der Insel. Abends testen wir die kreolische Küche, die aber nicht so wirklich überzeugend ist. Crêpe und Eis als Nachtisch runden das Erlebnis erst wirklich ab.

Apr.

15

by Ursel
Zum Ausklarieren machen wir eine gemeinsame Fahrt mit dem Zodiak durch die Lagune nach Codrington.

Die Lagune ist ein Naturschutzgebiet mit Mangrovenwäldern und Fregattvögeln. Auch sind überall leere Gehäuse der Conchschnecke zu finden. Ein Lichtblick in der Hauptstadt sind nur die Kinder mit ihren weißen Schuluniformen. Zurück an unserem Privatstrand stärken wir uns noch einmal mit reichlich Lobster. Dann beginnt das Abenteuer Nachtfahrt.

Apr.

14

by Ursel
Gleich nach dem Frühstück segeln wir weiter nach Barbuda, das wir nach 32 sm erreichen. Barbuda ist eine der wenigen Inseln, wo Kolumbus nicht an Land gegangen ist. Wir ankern an einem ein -samen Strand umgeben vom Meer in allen erdenklichen Blautönen. Am Strand treffen wir einen Einheimischen, der kiloweise fertig gekochten Lobster für wenig Geld anbietet. Martin bereitet flink eine Sauce zu und unser Sonntagsmahl ist fertig.

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Apr.

13

by Ursel
Wettersituation auf den kleinen Antillen: nachts 25°, tagsüber 26° -28°, heiter bis wolkig und zwischendurch kurze Schauer.

Nachts weht auch in den Kabinen dank der zwei Fenster ein sanfter Wind, so dass selbst Ursel die Nacht nicht im Freien verbringt, zudem man durch das Deckenluk den Sternenhimmel sieht.

Die heutige Segel strecke beträgt nur 15sm. Es geht entlang der Westküste von Antigua bis zur Deep Bay kurz vor St. Johns. Es gibt zwar kein Ankerbier, aber der Bananenkuchen mit Rumschlagsahne ist ein gleichwertiger Ersatz.

Gestärkt schnorcheln wir zum Wrack der 1905 gesunkenen „Andres“. In 5m Tiefe treffen wir den Kofferfisch vom letzten Jahr wieder.
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Apr.

12

by Ursel
VAVA-U bleibt heute vor Anker in der Bucht liegen. Martin und Frank werkeln an Bord. Tanja, Michi und Ursel erkunden erst English Harbour und dann mit einem Mietwagen die Insel.

English Harbour war früher ein englischer Marinestützpunkt. Die mittlerweile renovierten Hafen- und Werftanlagen bilden einen Nationalpark und wurden 2009 für das Weltkulturerbe der UNESCO vorgeschlagen. Aus einem ehemaligen Lager für Kupfer und Holz ist ein Hotel mit 14 Suiten entstanden, in dem auch Madonna schon übernachtet haben soll.

Unsere Rundfahrt beginnt beim Fig Tree Drive. Die Straße führt durch hügelige Landschaft entlang tropischer Vegetation mit Ananasfeldern und Bananenstauden. Fig tree heißt auf Antigua die Bananenstaude. Die Straße endet im Süden an der Carlisle Bay, einem karibischen Strand, wie man es aus der Werbung kennt.

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Die Fahrt geht weiter an der Westküste mit schönen Stränden bis nach St. Johns, der Hauptstadt im Nordwesten. Hier ist der Hafen, wo auch die großen Kreuzfahrschiffe einlaufen. Nach einem Bummel über die geschäftige Market-Street haben wir genug von dieser typisch karibischen Stadt. Wir fahren weiter zur Dickenson Bay mit einer sehr schöner Hotelanlage und baden in der türkisblauen Lagune.

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Weiter geht die Fahrt auf den teilweise sehr holprigen Straßen Antiguas entlang der Ostküste, wo die Wellen des Atlantiks die schmale Küste umspülen. Nun sind wir nur 50km gefahren und haben fast die ganze Insel umrundet. Michi hat sicher alle Tücken des Linksverkehrs gemeistert.

Apr.

11

by Ursel
Wir verlassen die französischen Karibikinseln und segeln 45sm bis zu der zum Commonwealth gehörenden Insel Antigua. Bei gutem Wind und mit Tanja am Steuer schaffen wir die Strecke in 6,5 Stunden. Unsere beiden Videofilmer, Martin und Michi, haben hierzu ein atemberaubendes Video gedreht.

In English Harbour, einem malerischen Naturhafen im Süden von Antigua, gehen wir vor Anker. Die wirkungsvollen Cocktails in der Hafenbar verkürzen den Abend, so dass das abendliche Unospiel entfällt.

Apr.

10

by Ursel
Vor der Küste bei Malendure bei den Ilets Pigeon liegt der Cousteau Nationalpark, von dem er selbst sagte: „Es ist das beste Tauchgebiet, das ich je entdeckt habe“. Wir sind jedenfalls auch begeistert, die Sonne steht gut und wir sehen eine Vielzahl unterschiedlicher Korallen und Fischschwärme.

Michi und Martin verfolgen mit der Unterwasserkamera Schwärme von Doktorfischen. Im 30°C warmen Wasser fühlen wir uns auch nach einer Stunde noch wohl, aber wir wollen heute noch weitersegeln.

Die Route führt weiter Richtung Norden vorbei an der jetzt schroffen Steilküste. Nach 10 sm erreichen wir Deshaies, eine schöne palmenumsäumte Bucht. Von hier versuchen Tanja und Michi mit dem Beiboot die schön beschriebene Sandbucht Grand Anse zu erreichen. Die Brandung verhindert ihre Landung. Aber bei ihrer Rückkehr werden sie von Martin und Frank mit der besten Nachricht, die es für die drei Männer gibt, empfangen:

„WIR HABEN WIEDER INTERNET!“

 


 
Auf YouTube könnt ihr das Video in HD sehen. Dazu einfach auf den YouTube Button im Video klicken.

 

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Apr.

9

by Ursel

Mit viel Mühe und großem Einsatz einer der vielen Tauchbasenbesitzer in Malendure ist es uns gelungen einen kleinen Schulbus samt Fahrer für unsere Erkundung von Guadeloupe zu organisieren. In der Sprache der Kariben hieß Guadeluope “Land der schönen Wasser“. Hiermit sind die vielen Wasserfälle im Parc National gemeint. Die Chutes du Carbet , die wir nach einer kleinen Wanderung durch den sehr beeindruckenden Regenwald erreichen, stürzen aus 110 Metern über drei Felsstufen in die Tiefe. Im nördlichen Teil unserer Rundreise gibt es einen besonders beeindruckenden Wasserfall. Die Cascade aux Ecrevisses ergießt sich in ein Becken. Ein lang ersehntes erfrischendes Badevergnügen. Der Weg durch den Regenwald ist dann auch bald zu Ende und wir sehen wieder das Meer. Ein schöner Ausflug! Pina Colada an Board und Uno mit noch verschärfteren Regeln beenden den Abend.

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Apr.

8

by Ursel

Wir verlassen die Iles des Saintes gegen Mittag und segeln entlang der Westküste von Guadeloupe Richtung Norden. Bewaldete Bergketten mit kleinen Ortschaften ziehen sich hinunter bis zur Küstenstraße. Nach ungefähr 20 sm ankern wir bei Malendure, einem kleinen Badeort mit schwarzem Strand. In der Strandbar testen wir die gehaltvollen Cocktails. Unsere selbstgemixten sind wie immer besser.

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Apr.

3

by Ursel

Nach dem üblichen Großeinkauf segeln wir gegen 16.00 Uhr gen Norden vorbei an Dominica nach Guadeloupe. 24 Stunden brauchen wir für die 125 sm. Es ist eine stürmische Überfahrt. Vava-u segelt mit gut 12 Kn  durch die Nacht. In Guadeloupe ankern wir vor Le Gosier, einem kleinen Badeort bei Pointe à  Pitre.

Apr.

1

by Ursel

Der erste Törn auf Vava-u hat begonnen. Nachdem Martin mit Matthias noch die letzten Arbeiten  durchgeführt hat, sind erst Ursel und später Frank in Martinique an Bord gegangen. Mit einem Mietwagen haben wir in zwei Tagen die sehr grüne Insel erkundet. Von dem Hafenort Marin ging es in die Hauptstadt Fort-de-France mit der Bibliothek Schoelcher an der Place de Savane, dann weiter die Route de la Trace durch den Regenwald in Richtung Mount Pelée.  An der Ostküste wird im Musee du Rhum nicht nur die Verarbeitung des Zuckerrohrs veranschaulicht, sondern man kann  auch das Endprodukt, den Rum, genießen. Den Sonnenuntergang erleben wir im Süden an der Grande Anse des Salines, dem schönsten Palmenstrand der Insel.

Apr.

4

Diese Mail erreichte mich heute von einem Atlantiktörnteilnehmer 2011:

Am 04.04.2012 10:42, schrieb Rainer:

Hallo Martin,

vielen Dank für den newsletter. Da ich den Törn des Gewinnspieles gewinnen werde , entweder zu zweit oder allein ( ich will mich da nicht beschränken ) sehen wir uns also im nächsten Jahr wieder 🙂

Ich hoffe es geht dir gut? Ich habe deine karibikzeit verfolgt und muss sagen, es wurde mehr Fisch gegessen, Alkohol getrunken und Wasserski gefahren. Also alles Dinge die ich mal noch auf der blu:kat machen werde.

 

Unsere Fahrt ist mir noch sehr präsent und hat weiterhin eine Auswirkung auf mein Leben. Sowohl privat als auch beruflich bewegt sich viel und wird sich verändern. Gut Ding brauch Weile aber kommt.

Ich wünsche dir immer ausreichend aber nicht zuviel Wind über den Atlantik. Wieviele Gäste hast du an Bord?

Komme gesund an und Grüsse an die Jura Kaffeemaschine.
Rainer

März

28

By Ursel

Mi, 28.3.12 – Tag 14 – Törnende

Vor der Brückendurchfahrt in die Lagune und weiter in die Marina Port la Royal nach Marigot (französischer Teil von St. Martin) geht’s noch mal ins türkise karibische Wasser.

Pünktlich 09.30 öffnet die Brücke und wir fahren mit einigen anderen Yachten durch. Kurz nach 10 sind dann die Leinen fest und es geht ans packen – schade auch denn auch dieser Törn war wieder sehr abwechslungsreich, harmonisch und schön.

14.00 Uhr heißt es dann Abschied nehmen, von „blu.kat“ und Martin.

Uns erwartet das Taxi zum, Flughafen – Martin die nächste Crew für den Atlantik.

 

Crew 05-2012-1120037

Crew 05-2012-1120037

Bis zum nächsten Mal: Blogautor Ursel und Crew Renate, Matthias, Ingo und Reinhard.

Crew 05-2012-1120039

Crew 05-2012-1120039

März

27

By Ursel

Di, 27.3.12 – Tag 13

Noch vor dem Frühstück motoren wir zu der kleinen unbewohnten Ile Fourche. Fünf unbewaldete Hügel umgeben eine windgeschützte Bucht, die mit ihrem glasklaren Wasser unser letztes Schnorchelrevier ist. Aber zuerst gilt das Interesse dem Wrack eines gestrandeten Katamarans.

Wrack Ilet Fourche-1321

Wrack Ilet Fourche-1321

Wrack Ilet Fourche-1337

Wrack Ilet Fourche-1337

Ilet Fourche-1333

Ilet Fourche-1333

Zurück auf „unserem“ Katamaran motoren wir nach einem kleinem Mittagsimbiss die letzten 13 sm bis nach St. Martin, wo wir in der Simpson Bay im holländischen Teil den Anker fallen lassen.

Die ersten Flugzeuge vom nahen Princess Juliana Airport erinnern uns an das nahe Ende eines erlebnisreichen vier bzw. zwei-wöchigen Törns durch die karibische Inselwelt.

Sonnenuntergang in der KAribik-773

Sonnenuntergang in der KAribik-773

März

26

By Ursel

Mo, 26.3.12 – Tag 12

POS 24.00 MOZ 17 45,28N und 062 20,81W unter Segeln mit Gr I + Ge, KÜG 280, FÜG 5,5 Kn bei Wind aus 090 mit 13 Kn

Nacht-Segeln „platt vor dem Laken“ bei achterlichem Wind und leichter See ohne besondere Vorkommnisse.

Nachtsegeln nach St Barth-1000277

Nachtsegeln nach St Barth-1000277

Nachtsegeln nach St Barth-1000281

Nachtsegeln nach St Barth-1000281

08:10 Ankern vor Les Gros Ilets (Reede St. Barth) auf 10m WT.

Auch diese Insel wurde wohl von Kolumbus entdeckt, er benannte sie nach seinem Bruder Bartolomeo. 55 Jahre später landeten die ersten französischen Siedler hier, sie wurden aber von den Kariben, indianischen Kannibalen, vernichtet!! Bei einer zweiten Landung waren die Franzosen die Sieger und nahmen die Insel in Besitz. Später verkauften die Franzosen an Gustav III. von Schweden, woran der Name der Hauptstadt Gustavia erinnert. Seit 1879 ist St. Barth nun fest in französischer Hand.

Bei der Ansteuerung von St. Barth erblicken wir einen malerischen Hafen, eingebettet in hügelige grüne Landschaft und gefüllt mit Yachten aller Art.

St Barth-751

St Barth-751

Während einer Inselrundfahrt mit dem Taxi sehen wir einige der herrlichen Strände, die die Insel umgeben. St. Jean Beach mit dem Eden Rock Hotel ist das Paradies der Reichen und Schönen.

Inselrundfahrt St Barth-1000313

Inselrundfahrt St Barth-1000313

Ursprünglicher ist es am östlichen Pointe Lorient oder an der Grand Fond Beach, wo die steilen Felsen an die Atlantikküste Frankreichs erinnern.

Inselrundfahrt St Barth-1000290

Inselrundfahrt St Barth-1000290

Inselrundfahrt St Barth-1000308

Inselrundfahrt St Barth-1000308

Bei einem anschließenden Bummel durch die Gassen von Gustavia mit Lacoste und Prada Geschäften, reservieren wir noch ein Restaurant für den Abend. Zurück an Bord müssen wir für einige Zeit im Meerwasser untertauchen. Dabei finden wir ein Wrack mit echten Skeletten und einigen Barrakudas direkt in der Nähe.

In einem Lokal direkt an der Uferpromenade genießen wir französisch-kreolisches Essen zu französischen Preisen umgeben von vielen Franzosen.

Abendessen Gustavia auf St Barth-769

Abendessen Gustavia auf St Barth-769

Abendessen Gustavia auf St Barth-770

Abendessen Gustavia auf St Barth-770

März

25

By Ursel

So, 25.3.12 – Tag 11

Low Bay_Barbuda vom Mast-1120016

Low Bay_Barbuda vom Mast-1120016

Regenschauer sind in der Karibik immer nur kurz. Am Sonntagmorgen sind nur noch wenige Wolken am Himmel und wir machen einen Ausflug mit dem Zodiak. Wir fahren entlang der Küste, wo es ein Nobelhotel gibt, bis zur Einfahrt in die im nördlichen Teil von Mangroven gesäumte Codrington Lagune. Hier soll es die größte Fregattvogelkolonie der Erde geben. Da die Paarungszeit, bei der die Männchen ihren roten Kehlsack aufblasen, auch erst im August beginnt, sehen wir nur wenige der schwarzen Vögel.

Fischreiher-0746

Fischreiher-0746

Chonch-Muschelberg-1277

Chonch-Muschelberg-1277

In Barbudas einziger Ortschaft, Codrington, gehen wir an Land um auszuklarieren. Es gibt wenige nicht sehr ansprechende Häuser, und das Büro ist geschlossen, da alle in der Kirche sind.

So fahren wir mit Speed an der Küste entlang zu „blu:kat“ zurück.

Speedbootfahrt am Strand-1301

Speedbootfahrt am Strand-1301

Matthias und Reinhard wollen lieber 7 km in der Mittagshitze am Strand entlang spazieren.

Strandwanderer-1297

Strandwanderer-1297

Strandwandrung Low Bay_Barbuda-1000256

Strandwandrung Low Bay_Barbuda-1000256

Etwas erschöpft aber glücklich kommen sie eine gute Stunde später an.

Strandwandrung Low Bay_Barbuda-1000261

Strandwandrung Low Bay_Barbuda-1000261

Da der Sonnenstand jetzt günstig ist, fahren wir nochmals Schnorcheln zum Tuson Rock-Riff: Rotfeuerfisch, Einsiedlerkrebs, Rochen und viele überdimensional große Weichkorallen.

Bevor wir um 18.00 zu einer weiteren Nachtfahrt nach St. Barth aufbrechen, essen wir noch von Martin schon mittags vorbereitete Spaghetti Bolognese.

Es ist 21.00, die zweite Wache hat schon begonnen und wir segeln mit
5 Kn.

März

24

By Ursel

Sa, 24.3.12 – Tag 10

Um 7.30 heißt es: ab in das kalte Wasser(27,2°)! Wir schnorcheln zum Wrack der „Andres“. Die Mastspitze ragt als Orientierungspunkt aus dem Wasser. Der Rumpf des Schiffes, das 1905 von Trinidad kommend, hier sank liegt in 3-4 m Tiefe und ist schön mit Korallen bewachsen. Neben vielen kleinen Fischen umrundet auch ein Kofferfisch mit uns das Wrack.

Danach, immer noch ohne Frühstück, setzen wir die Segel. Wir fahren bei leichtem AW-Kurs und 12 Kn Wind 32 sm Richtung Norden nach Barbuda. Jetzt erst brät Ingo die Spiegeleier.

Gegen 15.00 ist Land in Sicht, eine große flache Insel mit Sandstrand,
so weit das Auge reicht.

Ansteuerung Barbuda-1261

Ansteuerung Barbuda-1261

Barbuda und Antigua sind wirtschaftlich und politisch eine Einheit und seit 1981 unabhängig von England.

Wir ankern in der Low Bay an der Westküste. Ingo und Reinhard verlockt das jetzt noch in verschiedenen Blautönen schimmernde Meer und sie fahren sofort mit dem Mini-Beiboot zum Tuson Rock –Riff. Das Riff ist gut, aber leider verdunkelt sich bald der Himmel und der Regen prasselt aufs Meer. Bei der Rückfahrt zum Boot lassen sie daher gleich die Tauchermasken auf.

Dinghy-Ausflug zum Schnorcheln-1120007

Dinghy-Ausflug zum Schnorcheln-1120007

Dinghy-Ausflug zum Schnorcheln-1120013

Dinghy-Ausflug zum Schnorcheln-1120013

Zur Begrüßung hat Martin schon den Sundowner vorbereitet.

März

23

By Ursel

Fr, 23.3.12 – Tag 9

POS 24.00 MOZ 17 23,78N und 062 40,49W unter Segeln mit Gr I + Ge, KÜG 106, FÜG 3Kn bei Wind aus 045 mit 6-8 Kn

Es ist eine ruhige Nacht in alter Dünung aus NE, aber leider mit wenig Wind zum Segeln, was für diese Jahreszeit in der Karibik eher unüblich ist.

Mit teilweise nur 2-3 Knoten kommen wir Antigua auf indirektem Weg näher.

Frosch bei Deep Bay

Frosch bei Deep Bay

Am Morgen schläft der Wind fast gänzlich ein und dreht auch noch ungünstig für unseren Kurs, so dass wir die Genua einholen und nur mit Groß gen St. John, der Inselhauptstadt von Antigua, motoren.

Ankunft auf Antigua gegen 15.00

St John_Antigua-1212

St John_Antigua-1212

Wir starten zum Stadtbummel mit Einkauf, Martin erledigt inzwischen die Formalitäten bei der Immigration und dem Custom. Die Kathedrale von
St. Johns wird renoviert, dafür steht die African Queen vor der Kirche in voller Blüte.

St John_Antigua-1206

St John_Antigua-1206

Mit Sonnenuntergang laufen wir in die Deep Bay ein und gehen nahe dem Wrack der „Andres“ vor Anker, denn die soll unser morgiges Schnorchelrevier sein.

Deep Bay_Antigua1222

Deep Bay_Antigua1222

Den üblichen Sundowner sowie leckeres Curryhühnchen mit Reis und Gemüse genießen wir mit freiem Blick auf den Horizont im Cockpit von „blu:kat“.

Deep Bay_Antigua1227

Deep Bay_Antigua1227