Nov.

16

Törnzusammenfassung

32-2014_Lefkas-Catania

32-2014_Lefkas-Catania

Angelaufene Häfen/Buchten:

Ionisches Meer mit Malta und Siziien
Start: Hafen Lefkas

Insel Lefkas
– Hafenbucht Syvota

Insel Malta
– Hafen Valetta – Manoel Marina

Insel Comino
– Badebucht Blue Lagoon

Sizilien
– Hafen Siracusa (Marina)
– Hafen Catania Marina Nautico Etneo

Gesegelte Strecke:  531sm, dvon unter Motor 129sm
Max. Boot-Speed: 13,5 Kn
Max Wind: 42Kn zwischen Keffalonia und Italien im Ionischen Meer

Bemerkungen:
Zwei Tage Aufenthalt in Malta zum sight seeing, sowie einen Tag in Siracusa sowie Catania

Wetter:
Bei Start nach Malta Sturmtief SW-lich Malta E-ziehend mit vereinzelten Böen bis 42Kn
örtliche Gewitter mit Regenschauern und Seegang bis 5m, später im Maltakanal  Flaute und ruhige See, Sonnig.

Zweite Überfahrt im Maltakanal nach Sizilien: Wind bis 25Kn aus W, Seegang bis 3m

E-Seite Sizilien, ruhige See, leichte Südwinde

Wassertemperaturen um die 20 Grad in Lefkas, bis 23 Grad auf Malta

Nov.

16

Heute heißt es leider wieder Abschied nehmen von VAVA-U und einem erlebnisreichem Törn, auf dem wir gute 530 sm unterwegs waren.

Gegen 11.00 kommt pünktlich das bestellte Taxi zum Flughafen.

Crewabschied 32-2014

Crewabschied 32-2014

Also dann wieder bis zum nächsten Mal – schön wars, wie immer!

 

Skipper Martin und Crew

Nov.

15

30 sm sind es heute bis nach Catania. Die Windvorhersage ergibt nicht viel. Es soll mit südlichen Winden um die 5-10 Knoten wehen. Mal sehen vielleicht wird es ein Blister-Tag zum Abschluss dieses Törns. Aber im Moment (07.30 MOZ) ist es noch ganz ruhig – dafür schaut schon die Sonne durch die Wolken.

Hafanausfahrt Siracusa

Hafanausfahrt Siracusa

Wir verlassen Siracusa bei ölig, glattem Meer, dass sich silbrig unter den Wolken spiegelt, unter Motor und fahren die Küste entlang nach Norden. Am Mittag kommt dann doch noch etwas südlicher Wind auf und wir packen den 150m² großen Blister aus. Der zieht VAVA-U bei nur 6-8 Kn Wind mit knapp 4 Kn gen Catania.

unter Blister nach Catania

unter Blister nach Catania

So haben wir auf dieser Reise seit Lefkas windtechnisch so ziemlich alles gehabt: Flaute, leichte Brise, super Segelwind und Starkwind bis 42 Kn mit Sonne, teilweiser Bewölkung, das komplette Grau am Himmel, leichter Regen und Wolkenbrüche so wie Gewitter. Aber schön war‘s. Vor uns erscheint Catania mit dem 3.300m hohen Ätna im Hintergrund, der gerade von einem UFO angesteuert wird.

Ätna mit UFO

Ätna mit UFO

Kurz vorm dunkelwerden (heute hier schon gegen 17.00 MOZ) treffen wir in Catania ein und bekommen unseren reservierten Platz in der Marina Diport Nautico Etneo im Norden des großen Industriehafens.

Catania-Marina

Catania-Marina

Die Gegend um den Hafen Catania ist recht grau und wirkt ein wenig schmuddelig obwohl es hier schon bessere Zeiten gegeben haben muss. Wir laufen weiter Richtung Zentrum und kommen an die große „Fußgängerzone“. Hier ist geschäftiges Leben. Alle Labels sind vertreten und die Sizilianer füllen die Straßen.

Catania am Abend_3

Catania am Abend

Catania am Abend

Wir suchen in einer Seitengasse nach einer Pizzeria und werden auch bald fündig, müssen aber noch bis acht auf die Öffnung warten. Vorsichtshalber reservieren wir uns einen Tisch draußen und verbringen die Wartezeit in einer kleinen Eckbar an der Straße und lassen das sizilianische Leben an uns vorüberziehen.

Catania am Abend

Catania am Abend

Gut dass wir reserviert hatten: die Pizzeria füllt sich rasch und wir werden nicht enttäuscht. Auf dem Rückweg zum Schiff schlendern wir noch durch die Gassen am Markt vorbei, der hier immer Samstags und Dienstags ist. Es gibt zwar keine Buden und Stände mehr, aber dafür Müll und andere Abfälle im Überfluss, die man gerade versucht zu beseitigen.

Catania am Abend nach dem MArkt

Catania am Abend nach dem MArkt

Zurück am Schiff gibt’s den üblichen Absacker, dann verschwinden wir in den Kojen.

Nov.

14

Und schon wieder ein super sonniger Morgen mit fast 20 Grad – man könnte fast meinen es ist Sommer mitten im November.

Wie gestern beschlossen genießen wir noch die Ruhe am Ankerplatz beim Frühstück.

Ankerplatz Siracusa

Ankerplatz Siracusa

Dann verholen wir uns in die nette kleine Marina Siracusa, wo wir mit Bugmooring und Heckleinen am Schwimmsteg festmachen. Sehr nett und hilfreich ist dabei der Marinero, der uns auch gleich einen Hafenführer von Italien überläst nachdem wir für Liegeplätze in Catania nachgefragt haben.

Marina Siracusa

Marina Siracusa

Den restlichen Tag wollen wir Siracusa erkunden, das in der griechischen Antike ein kulturelles Zentrum gewesen sein soll, bevor es später die Römer eingenommen hatten und es zur Bedeutungslosigkeit verkam.

Dafür sind heute eine Menge an Überesten zu sehen, die sich in parkähnlichen Anlagen befinden.
Alles hier aufzuzählen ist nicht möglich, aber es lohnt sicher mal ein wenig zu Googln oder auf einem der nächsten Törns dabei zu sein.

Antikes Siracusa_3 Antikes Siracusa_1 Antikes Siracusa_4

Antikes Siracusa

Antikes Siracusa

Aber auch die kleine Altstadt auf der Halbinsel, die die Hafenbucht im Norden bildet ist mit ihren engen Gassen, weiten Plätzen und Kirchen sehenswert.

Altstadt-Halbinsel Siracusa_2 Altstadt-Halbinsel Siracusa_1

Altstadt-Halbinsel Siracusa

Altstadt-Halbinsel Siracusa

Fürs Abendessen haben wir schnell noch die Angel ausgepackt und uns fünf frische Doraden organisiert, die wie immer sehr lecker waren.

frischer Fisch in Siracusa_1

frischer Fisch in Siracusa

frischer Fisch in Siracusa

Nov.

13

Wir haben die letzten Bilder vom 12.11.14 hochgeladen

Wie schon gestern scheint schon am Morgen die Sonne und im Windschatten des Cockpits können wir bei sommerlichen 20 Grad Frühstücken und noch mal ein kleines Bad nehmen.

Baden in der Blue Lagoon auf Comino

Baden in der Blue Lagoon auf Comino

Frühstück bei Sonne in der Blue Lagoon

Frühstück bei Sonne in der Blue Lagoon

Aus der Blue Lagoon heraus geht’s durch die beiden kardinalen Westtonnen – dann können wir schon Segel setzten: Groß im ersten Reff und die Genua.

Unter der Landabdeckung von Gozo „schleichen“ wir noch mit 5-6 Knoten, aber dann schiebt VAVA-U los. Am Ende haben wir für den Schlag quer durch den Maltakanal zur Südostspitze von Sizilien nur 5 Stunden für die 53 sm gebraucht, was einem Schnitt von über 10 Kn entspricht.

Segeln im Maltakanal_2

Segeln im Maltakanal

Segeln im Maltakanal

Auch die letzten 30 Sm bis nach Siracusa erledigen wir in einer Rauschefahrt, zwar mit weniger Wind (nur noch um die 16 Kn statt wie im Maltakanal um die 22Kn), dafür bei fast nunmehr ruhiger See knapp genauso schnell.

Nur die letzten 7 sm müssen wir dann motoren, weil der Wind sich urplötzlich komplett verabschiedet. Dafür bleibt Zeit schon mal das Essen klein zu schnipseln und in Ruhe die Hafeneinfahrt vorzubereiten.

Vorbei am Ansteuerungsfeuer, dann Kurs auf das Richtfeuer mit den beiden Buchtfeuern Rot und Grün an den Seiten – und schon sind wir in der gut 2sm großen Hafenbucht von Siracusa.

Für heute Abend entschließen wir uns am Nordwestufer zu ankern um dann morgen früh entspannt mit Tageslicht anzulegen.

Für die nötige Bettschwere nach diesem schönen Segeltag sorgen ein leckeres Essen mit Aperitif davor und Espresso danach.