Wie schnell doch eine Woche vergeht – das wurde uns heute wieder bewusst. Leider hieß es schon Abschied nehmen von unseren Gästen Martina und Norwin. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden die Koffer gepackt und wir begleiteten die beiden noch zu ihrem Auto. Bevor sie die Heimreise antreten, wollten sie noch den Archäologiepark Römische Villa Borg besuchen. Ein schöner Abschluss ihrer Reise. Besonders gefreut haben wir uns über den lieben Eintrag von Norwin in unserem Gästebuch. Herzlichen Dank dafür.



Zurück an Bord hieß es für uns wieder: Leinen los! Unser heutiges Ziel war Saarlouis. Unterwegs stand noch eine Schleuse auf dem Programm. Beide Schleusentore standen bereits offen und Martin meldete sich per Funk an. Die Antwort kam jedoch prompt: Aus Gründen des Wassersparens wollte man uns nicht alleine schleusen. Also machten wir am Wartesteg fest und warteten geduldig auf weitere Boote. Offenbar macht man sich inzwischen auch auf der Saar Gedanken über den Wasserstand. Noch ist hier alles gut befahrbar, doch viele Kanäle sind schon wegen Wassermangel gesperrt
Nach gut einer halben Stunde sprang die Ampel endlich auf Grün und wir durften einfahren. Sechs Meter ging es anschließend nach oben.

Ein kleines Highlight wartete wenig später auf uns an einem kleinen Ladehafen: Dort wurde ein Boot von außen mit einem Dampfstrahler gereinigt. Das Kuriose daran: Eine Frau saß dabei in einem Arbeitskorb und fuhr Stück für Stück an der Bordwand entlang. Fast schon das Spannendste, was wir heute unterwegs gesehen haben.

Gegen halb drei erreichten wir Saarlouis. Zu unserer Freude war der Anlegeponton tatsächlich noch frei. Martin hatte gestern Nachmittag vorsorglich ein Reserviert-Schild angebracht. Tja, manchmal gilt eben doch: Frechheit siegt.


Anschließend schwangen wir uns auf unsere Fahrräder und fuhren zurück nach Merzig, um das Auto zu holen. Unterwegs erledigten wir noch den Einkauf, denn morgen dürfen wir bereits die nächsten Gäste an Bord begrüßen.
Den Abend ließen wir schließlich ganz entspannt ausklingen .
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