Aug.

1

Christian holte in der Früh Croissants und Baguette. Er entdeckte noch eine andere leckere Bäckerei . Nach dem Frühstück machten wir los und Martin drehte die Vlinder in dem Hafenbecken und wir verließen Nancy durch eine Zugbrücke. Zweimal hupen und der Brückenwärter schloss die Schranken , damit er die Brücke öffnen konnte.
Dann übergab Martin das Steuerrad Christian. Er machte sich ganz gut als Steuermann. Er hatte auch gleich Gegenverkehr, aber das meisterte er sehr gut.

Heute hatten wir alles auf unserem Weg durch den Kanal. Das Randgebiet von Nancy, Wald, schöne gepflegte Wohngegenden mit ein paar Kuriositäten im Garten, große Industrieanlagen und eine riesige Brückenbaustelle.

Vor uns lagen zwei Schleusen abwärts Richtung Pompey.


Am frühen Nachmittag kamen wir in Pompey an. Ein schöner ruhiger Liegeplatz. Nach dem Kaffeetrinken erkundete Christian ein wenig die Stadt und wir fuhren mit den Rädern ca 15 km zurück nach Nancy , um das Auto zu holen. Unterwegs fanden wir schöne große Brombeeren, die wir spontan in eine mitgebrachte Tupperschüssel pflückten. Von Nancy aus fuhren wir durch zum nächsten Anlegeplatz in Liverdun. Da war Martin letztes Jahr schon mit Leo und Luca. Kaum waren wir mit den Rädern zurück auf dem Boot, kam ein fettes Gewitter und es schüttete wie aus Eimern. Christian und ich spielten eine Runde Backgammon, während der Regen aufs Boot prasselte. Nach dem Regen kam ein wunderschöner Regenbogen, unter dem sich ein Schwanenpärchen unsere Brotreste schmecken ließ.


Um sieben gingen wir ins Restaurant „ La Fabrique“, das Christian während seinem Stadtbummel ausgesucht hat. Das Essen war sehr lecker und der Service sehr nett. Das Restaurant hatte einen markanten Einrichtungsstil. Auf den Tischen waren unter Plexiglas verschiedene Schallplaten platziert und eine Lampe war aus alten Musikkassetten zusammen gebastelt. Man hatte jedenfalls viel anzuschauen.

Zurück auf dem Boot weihten wir Christian in das Wizardspiel ein. Zu dritt haben wir 20 Runden gespielt. Er hat zwar verloren, aber es hat ihm trotzdem gut gefallen. Kurz vor Mitternacht gingen wir alle müde in die Kojen.

Juli

31

Am Vormittag war Martin kurz im Baumarkt, um einige Dinge zu kaufen. Ich hab an Bord einen Zwetschgendatschi gebacken. Am späten Nachmittag kam unser neuer Mitfahrer Christian aus Koblenz. Nach dem ersten Hallo packte er seinen Rucksack in die Kabine und kam hoch in den Steuerstand . Da er kurz davor steht, sich selbst ein Hausboot zu kaufen, hatte er viele Fragen an Martin.
Dann haben sie sich doch ein bissel verquatscht. Wir sind dann nicht essen gegangen , sondern haben schnell eine Brotzeit gezaubert. Wir entdeckten noch eine Gemeinsamkeit-Hunde. Auch ein abendfüllendes Thema.
Christian war dann doch bald müde von der Anreise und ging zeitig schlafen.
Martin kümmerte sich noch um die Streckenplanung und dann spielten wir noch einige Runden Backgammon.

Juli

30

Susi, Helga, Lorenz und Karl

Juli

30

Heute nach dem Frühstück haben sich unsere Gäste verabschiedet.
Susi hat noch ein paar nette Worte ins Gästebuch geschrieben und dann fuhren sie los. Es war wie immer eine sehr schöne und lustige Zeit mit euch.
Ich hab dann die nächsten Stunden im Waschsalon verbracht 🙂 , das Wetter war mittags nicht so gut und dann kann die Wäsche draußen nicht trocknen.

Aber am Nachmittag kam die Sonne raus und wir machten noch einen schönen Spaziergang am Kanal entlang in die Marina. Wäre auch ein schöner Winterplatz, aber leider wird im Herbst hier renoviert und alle Boote müssen aus der Marina raus.
Den Abend haben wir ganz ruhig ausklingen lassen.

Juli

29

In der Früh holten Lorenz und ich frische Croissants und frische Baguettes. Auf dem Boot waren schon alle wach , deswegen war der Frühstückstisch recht schnell gedeckt.
Wir wollten die Stadt besichtigen und ein Lokal für abends aussuchen.
Martin blieb an Bord . Der Rest der Crew machte sich nach dem Frühstück auf den Weg in die Stadt. Zuerst gingen wir durch den Parc de la Pepiniere. Eine wunderschöne grüne Oase mitten in Nancy. Dort gibt es einen kleinen Zoo mit Hühnern, Eseln, Pfauen und Schafen.
Kinder hüpften durch Wasserfontänen. Den spritzigen Hintergrund nutzte Susi gleich für ein Fotoshooting. In dem 23 Hektar großen Park werden noch viel mehr Freizeitaktivitäten angeboten, wie eine Konzertmuschel, Minigolf, einen barocken Musikpavillion usw.

Am Ende vom Park mussten wir nur noch durch ein Tor, dann waren wir schon in der Stadtmitte. Alles sehr großzügig und sehr sauber. Die schöne Basilika Saint Epvre im Herzen der Altstadt von Nancy wurde im 19. Jahrhundert auf den Überresten einer Kirche aus dem ersten 14. Jahrhundert errichtet. Das Werk von Prosper Morey zeigt einen eleganten neugotischen Stil.


Weiter ging’s zum Place Stanislas. Er gilt als eine der schönsten königlichen Plätze Europas und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Juwel des architektonischen Ensembles aus dem 18. Jh. ist ein wunderschönes Beispiel des französischen Klassizismus. Erbaut von Emmanuel Héré ist sie von feinsten, goldverzierten Schmuckgittern des Kunstschmieds Jean Lamour umgeben, zu denen sich harmonisch die majestätischen Fontänen aus der Hand von Barthélemy Guibal gesellen. Rathaus, Operntheater sowie das Museum der Schönen Künste befinden sich ebenfalls auf diesem herrlichen Platz.
Wir sind ein bissel durch die Gassen geschlendert und haben dann in einem netten kleinen Café ein bisschen die Leute beobachtet.


Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück aufs Boot. Lorenz und Susi haben sich hingelegt und Helga, Karl und ich sind nochmal spazieren gegangen.
Am Abend sind wir wieder in die Stadt. Wir wollten einem Restaurant essen gehen. Da wir uns nicht entscheiden konnten, sind wir bei einem Italiener gelandet.
Essen war sehr lecker und wir konnten immer noch draußen sitzen. Jetzt dauerte es immer noch zwei Stunden bis zur Lasershow.


Wir sind dann in eine kleine witzige Kneipe gegangen und haben noch was getrunken. Der oder die Barkeeperin hat etwas deutsch gesprochen und war recht pfiffig.


Jetzt war es dann gleich soweit . Die Lasershow begann. Martin und ich haben sie ja letztes Jahr schon einmal gesehen . Die war etwas anders, aber wieder total beeindruckend. Unsere Gäste waren jedenfalls sehr begeistert. Die Show dauerte ca 20 Minuten . Danach gingen wir aufs Boot zurück und es gab natürlich einen Absacker.