Aug.

29

Sie hätten uns schon in Atlantic City gesehen und danach auch, erzählte uns das ältere Ehepaar aus Holland, das neben Vava-U mit ihrer Yacht ankerte. Wir hatten sie umgekehrt natürlich gar nicht wahrgenommen und waren umso erfreuter, als sie uns trotzdem einige Tips gaben. Holländer haben einfach mehr Reise– und noch mehr USA–Erfahrung. In Connecticut war der erste Niederländer ja schon 1614, als erster Europäer, noch vor den Engländern. Und den Staat New York haben ebenfalls die Niederländer 1621 als Kolonie „Nieuw Nederland“ gegründet, bis Ihnen ihr Besitz von den Engländern weggenommen und in New York und New Jersey zerlegt wurde.

Unsere beiden Holländer  waren gerade tiefenentspannt auf dem Rückweg von Manhattan, das sie nicht mit dem Dinghy, sondern mit der Metro North erobert hatten. Aha. Direkt vom Bahnhof New Rochelle nach NYC Grand Central. Vier Stationen, keine 30 Minuten. Aha. Nach New Rochelle Bahnhof geht’s mit dem Taxi für 8$. Ui. Das Dinghi am besten in dem kleinen Hafen dort liegen lassen. Ah.

Ok. Also haben wir unsere Münder wieder geschlossen und sind nicht kompliziert am nächsten Tag nachmittags mit dem Gezeitenstrom durch den East River gefahren, sondern haben den holländischen Weg beschritten und waren am nächsten Morgen 45 Minuten nach dem Frühstück mitten in Manhattan und treffen planmässig unsere Freunde aus der Heimat.

Danke liebe Nachbarn.

Die Highline, eine alte Hochbahnstrecke

ist jetzt ein Park

mit vielen schönen Ausblicken

auch der Teufel guckt zu

Kinder gucken Kunst an

Kunst guckt uns an

wir gucken und staunen, wie lange es wohl dauert, bis man sein Auto wieder hat.

Aug.

28

Langsam tasteten wir uns wieder Richtung New York vor und haben dem Städtchen New Rochelle einen Besuch abgestattet. Natürlich ankerten wir in ruhigen Gewässern hinter „Glen Island“, etwas ausserhalb von New Rochelle und damit innerhalb der Grenzen des Städtchens New York. Stadtteil Bronx. Sehr hübsch.

Nein, wir sind nicht am Chiemsee

Alles war ruhig, bevor wir aufkreutzten

Aug.

26

und darum haben wir Martin aus dem Masttop runtergelassen, die Oyster Bay und damit Long Island und damit den Staat New York verlassen und sind die ganzen 12 sm rüber nach Connecticut (Region „New England“ und Heimat der Universität Yale) gefahren. Wir hatten uns im drittkleinsten Bundesstaat der USA natürlich schon einen schönen Platz auf der Karte ausgesucht, aber bei dem netten Leuchtturm war die einhellige Meinung „och, hier ist’s aber auch schön“.

Anker, Landgang.

Schön hier

Das Leuchtfeuer kann man besichtigen

Aber erstmal Bratwurscht und Kartoffelsalat essen

Aug.

25

Lieber Blog,

es ist hier so schön in Oyster Bay, daß ich gar nicht dazu komme weiter zu schreiben. Unser Urlaub vom Urlaub hat für jeden in der Crew etwas, was er besonders geniesst: die Jungs ziehen mit dem Kiteboard am Motorboot ihre Runden, die Mädels lesen und paddeln mit dem Kanu, Martin lässt sich in das Masttop ziehen und hat dort oben eine schöne, ruhige Zeit und ich esse als Geburtstagsessen einen Hotdog.

Viele Grüsse,

Andi.

Was will dieses Kind wohl von mir?

Bar loslassen und dann springen

Ab Sonnenuntergang kein Wasserski mehr

Unterwegs mit den neuen Kanus

Am Ufer kleine Häuschen

Da kann man prima schlafen

 

 

Aug.

23

Mein Geburtstag begann früh. Sehr früh.

Martin hatte den optimalen Abreise-Zeitpunkt auf 6 Uhr festgelegt, da wir dann den Gezeitenstrom von bis zu knapp 4 Knoten im East River für uns nutzen könnten. Wecken durch meine Kinder und Kuchen Anschneiden war davor, dann ging es auch schon los.

Am Abend vorher hatten wir unseren Manhattan-Liegeplatz wieder verlassen und gegen den kostengünstig gelegenen Ankerplatz am Liberty State Park eingetauscht.

Mit bis zu 11 Kntoten Fahrt über Grund sind wir kurz darauf den East River entlang unter allen Brücken durchgerauscht, an der UNO vorbei, haben das weltgrößte Gefängnis Rikers Island und die Landebahn von La Guardia passiert und wurden schliesslich in den Long Island Sound ausgespuckt.

Von dort waren es nur noch wenige Meilen unter Segel bis nach Oyster Bay, wo wir die nächsten vier Tage Urlaub machten.

Ciao Libertas

Die Wolkenuntergrenze ist heute bei 350m

Die von John August Roebling, einem Thüringer, konstruierte und gebaute Brooklyn Bridge

Manhattan Bridge

Ed Koch Queensboro Bridge

UN

Durchfahrtshöhe hat gepasst

Fabrik am East River, im Hintergrund irgendein Hochhaus.

Der Strom lässt nach

Gut das wir vorher durch waren