Sep.

21

Michael

Skippers Geburtstag. Am Morgen gibt es Kerzen, viele Geschenke und eine große Runde Glückwünsche. Den ganzen Tag klingelt das Mobiltelefon und überbringt die Glückwünsche aus Europa. Der Skipper läßt es sich nicht nehmen, für den Nachmittag einen selbstgemachten Apfelkuchen zu zubereiten. Aber vor den Essensvergnügen kommt die Arbeit. Also Anker auf und Segel gesetzt für einen neuen, trockenen Segeltag.

Geburtstagskuchen

Geburtstagskuchen          

Wir verlassen den Ankerplatz vor Morris  Cove und segeln hinaus auf den Long Island Sound. Der Wind steht günstig und bläst mit 15 kn auch mit ausreichender Stärke für ein zügiges vorankommen. Wir überqueren den Sound und segeln zur Long Island Uferseite in die Huntington Bay. Nach dem Segelbergen finden wir unseren Ankerplatz in der Northport Bay. Wie immer auf dieser Reise ein vom Skipper ausgesuchter ruhiger und geschützter Platz zum Übernachten. Schnell ein erfrischendes Bad und anschließend machen wir uns über den Geburtstagskuchen her. Ach, was kann Urlaub schön sein.

Segeln im Long Island Sound

Segeln im Long Island Sound

Am Ankerplatz

Am Ankerplatz

Als weiteres Highlight des Tages grillen wir uns amerikanische Steaks. 2 cm hoch und so groß, das 2 Personen von einem Steak satt werden. Auch wenn die Amerikaner sonst nichts auf die Reihe bekommen, aber Steaks können sie.

Dicke Steacks

Dicke Steacks

Sep.

20

Michael
Heute ist ein Ankertag.

Was nicht heißen soll, daß wir nichts auf dem Zettel haben. Wir sind alle Mann in der Stadt New Haven, CT. unterwegs.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit dort ist die Yale University. Wir nehmen eine Informationstour und lassen uns über Teile des Campus führen. Es gibt kein abgetrenntes Campusgelände, sondern alle Universitätsgebäude sind über die Stadt verteilt. Somit wird diese geführte Tour ein Rundweg durch Downtown New Haven.

„LUX ET VERITAS – LICHT UND WAHRHEIT“

New Haven

New Haven

Danach verbringt jeder den Nachmittag mit eigenen Aktivitäten; was man halt so macht als Tourist: Sightseeing, Shopping und essen gehen.
Am Ende des Tages waren wir alle geschafft von diesem Tag. Segeln ist doch weit aus angenehmer als den ganzen Tag auf den Beinen zu sein. Was wir dann am morgigen Tag auch machen wollen.

Noch ein aar Bilder aus New Haven:

YALE University New Haven

YALE University New Haven

Sep.

19

Michael

Auch heute ist noch reichlich Wind da. Am Morgen haben wir schon 15 kn Wind und es soll tagsüber noch auffrischen. Der Skipper entscheidet, schon beim Segel setzen das 1. Reff einzuschlagen und so starten wir mit verkleinertem Großsegel und voller Genua. Wir kommen gut voran und der Wind nimmt stetig zu. Nach einer geplanten Kurskorrektur haben wir auch die Genua verkleinert und wettern so den zunehmenden Wind mit Windspitzen von bis zu 25 kn ab. Es rauscht und gurgelt am Heck des Schiffes und wir „fliegen“  durch das Wasser. 10 kn Geschwindigkeit über Grund! in den Spitzen ist für die VAVA-U eine hervorragende Geschwindigkeit. Die Tagesetappe von 39 Seemeilen haben wir in über 5 Stunden bewältigt und damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 8 kn gehabt. Das war richtig schönes Segeln.

Regendicht

Regendicht

Aber wie immer im Leben kann man nicht nur Glück haben. Am Mittag kam der vorhergesagte Regen und hat uns ordentlich naß gemacht. Das Segel bergen war eine ziemlich feuchte Angelegenheit und Anker ausbringen bei Dauerregen ist auch nicht gerade ein Hit. Aber wie gesagt, so ist das nun einmal im Seglerleben und auch da müssen wir durch.

Ach ja, ich muß ja noch mitteilen, wo wir abgeblieben sind. Wir sind immer noch auf der Connecticut Uferseite  liegen vor New Haven vor Anker.

Sep.

18

Michael

Baden bevor es los geht

Baden bevor es los geht

Er ist da! Der lang erwartete Wind, der auch den Tag über durchsteht  und sich am Ende des Tages nicht als laues Lüftchen erweist.
Die Ausläufer des Wirbelsturms Jose ziehen vor der Atlantikküste Long Islands langsam vorbei  und bringen schon am Morgen 10 kn Wind an unseren Ankerplatz. Das läßt auf einen guten Segeltag hoffen.
Und so kam es dann auch. Schon im Shelter Island Sound haben wir die Segel gesetzt und sind aufgekreuzt zum Leuchtturm Dwelling on Piles.
Nach passieren des Leuchtturms wurde ein Kurs abgesetzt nach Niantic CT. und wir überqueren wieder den Long Island Sound. Bei Windspitzen bis zu 15 kn und Wind quer ab machen wir gute Fahrt.
Ein wirklich guter Segeltag, der nur noch getoppt wurde durch unser Anglerglück.

Anglerglück

frischer Thun

frischer Thun

Mitte des Long Island Sound hatten wir an beiden Angelleinen je einen Fisch am Hacken, konnten jedoch nur einen Thunfisch an Bord holen. In prachtvolles Exemplar, welches wir da erwischt hatten. Flugs wurde der Essensplan umgestellt und wir hatten zum Abendessen als Vorspeise Shrimps in Öl gebraten und als Hauptgang Thunfisch satt aus der Pfanne. Was für ein Genuß, so frisch bekommt man selten Fisch zu essen.

Sep.

17

Michael, die letzten drei Tage (15./16. und 17.9.17)

Wir bewegen uns immer weiter nordöstlich im Long Island Sound. Von Stony Creek sind wir weitergezogen nach Indian Town am Oyster River, wieder mit einem schönen Ankerplatz.

Sommerabend im LongIsland Sound

Sommerabend im LongIsland Sound

Das Wetter ist spätsommerlich schön und wir können jeden Tag Baden gehen. Die Abende sind noch angenehm warm und wir können draußen sitzen auf dem Achterdeck , Karten spielen, Filme schauen oder uns über die Dinge des Lebens unterhalten.  Alle Vorräte sind noch gut gefüllt, so daß auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.


Küchenchefs

Sup und Kanu

Schwanenbesuch

Nach Indian Town verlassen wir wieder die Connecticut Uferseite und segeln in Richtung Long Island Ostspitze. Wir passieren den Leuchtturm Dwelling on Piles und fahren in den Shelter Island Sound.

Kurs Shelter Island

Kurs Shelter Island

Vor Greenport gehen wir wieder in einer Bucht vor Anker. Ein erstes Erkundigungsteam ist von dem Ort  sehr angetan,  es gibt eine belebte Main Street, viele Restaurants und einen guten Supermarkt.  Der Ort ist gut besucht von Touristen und wir bemerken, daß auf dem Wasser die Anzahl von Sportbooten sich deutlich erhöht hat. Wochenende halt. Wir beschließen jetzt schon, den Sonntag hier zu bleiben und erst am Montag weiterzuziehen.

Greenport

Greenport

Zum Abend wird der Grill am Heck aufgebaut. Aus dem Tiefkühler holen wir die gekauften Rib-Eye-Steaks und gönnen uns zur Halbzeit unserer Reise ein kleines Festmahl.

Grillabend an Bord

Grillabend an Bord

Den Sonntag haben wir dann in Greenport und an Bord verbracht. Der lokale „Marine Supplie“r wurde sehr genau vom Skipper durchstöbert und der Rest der Ctrew besorgte im Supermarkt die frischen Lebensmittel für die kommende Woche. Je nach Lust und Laune wurde der restliche Tag  auf Shelter Island verbracht oder zurück an Bord mit Lesen, Baden  oder Schiffspflege.

Für die kommende Woche sind die Ausläufer der Wirbelsturms Jose vor der Küste Long Islands angekündigt. Wir hoffen dann auf gute Winde für die Rücktour.

JOSE

JOSE