Okt.

25

Bis hier her waren es heute 15 Meilen unter Segeln. Zuerst vorbei am „Hole in the Rock“ und dann haben wir in der von vielem saftigen Grün umgebenen Bucht Whangamumu vor einem Sandstrand geankert und uns auf eine kleine Wanderung hinauf auf einen kleinen Hügel gemacht. Von dort aus gab es einen tollen Blick über die Buchten. Zurück am Ufer sind wir noch zur alten Walfängerstation gegangen bzw. mit dem Dinghy gefahren. Viel ist nicht mehr zu sehen, denn schon 1924 wurde die Station wieder aufgegeben. Dafür haben wir noch einen Mini-Wasserfall besucht.

Zurück auf VAVA-U gab es wie immer leckeres Abendessen und Bordkino und danach eine „Abkühlung“ mit Meeresleuchten einmal rund um das haben allerdings nur die ganz harten geschafft (Fabienne, Helen, Kaki und Uli) für die anderen gab es Eis mit heißen Himbeeren.

Okt.

24

Auch heute weht noch ein frischer kalter SW-Wind, der noch ein-zwei Tage anhalten soll.

Aber es scheint zumindest die Sonne und im Windschatten ist es sogar recht warm.

Mittags haben wir uns in der Marina verabschiedet und sind in der Bay of Island 12 Meilen bis zur Waipiro Bay unter Genua gesegelt. Hier liegen wir jetzt fast ganz allein, außer einigen einheimischen Booten, die hier an Mooringbojen fest sind.

Im vermutlichen Yachtclub am Ufer ist nix los und Kaki wollte mal schwimmender Weise schaun, aber er kam nur ein paar Meter, weil das Wasser trotz Sonne doch recht kalt ist.

Mit frischen Lebensmitteln versorgt gibt es heute Schnitzel mit Bratkartoffeln, Preiselbeeren und Gurkensalat und danach fängt das Bordkino an.

Okt.

23

Pünktlich um 08:00 kamen die ersten Offiziellen an Bord.

Zoll und Drogenkontrolle mit Hund, dann Immigration und später noch die Gesundheitsbehörde, die noch einige restliche frische Lebensmittel eingesammelt hat.

Danach haben wir uns an einen Liegeplatz in der Marina verholt und waren erst mal im Marina Cafe etwas frühstücken.

Den restlichen Tag waren einige von uns zu Fuß im Nachbarort und haben dort auch gleich einen Einkauf gemacht. Die anderen schlenderten so herum und erledigten einige Formalitäten wie z.B. einen Elektrocheck nach Neuseeländischem Standard, den VAVA-U natürlich ohne Probleme bestanden hat.

Zum Abendessen waren wir dann im Yachtclub und konnten dann noch ausgiebig richtig heiß Duschen, denn es weht gerade seit einigen Tagen ein frischer Wind über Northland, dem nördlichen Zipfel der Nordinsel Neuseelands.

Okt.

22

Die letzten 50 Meilen schon fast an der Küste Neuseelands ist VAVA-U fast geflogen. Es ging immer mit über 10 Knoten dahin und so waren wir dann schon um 18.00 Uhr Ortszeit fest an der Quarantäne Pier in der der Marina Opua.

Bei 12 Meilen Abstand von der Küste hatten wir unsere Ankunft per Funk angemeldet und die Genehmigung zum Festmachen erhalten

Leider wurden wir nicht mehr von den Behörden abgefertigt, hatten dafür aber einen leckeren Sundowner bei recht frischem Wind und einen gemütlichen Abend mit Kino mal wieder innen in der VAVA-U.

Tagsüber hatten wir noch so viel wie möglich von unseren Vorräten verbraucht und aufgegessen, so dass der Kühlschrank fast leer war.

Okt.

21

22.10.19 08.05 MOZ
Wir haben grad die Nordspitze Neuseelands 30 Meilen querab ban STB. Mit etwas über 20 Knoten Wind schießt VAVA-U mit Groß im 2. Reff und der Fock mit 10 Knoten durchs Wasser.

Das hat immerhin noch 21 Grad aber die Luft ist trotz Sonne nur 16 Grad warm und das obwohl wir die letzte Woche doch gen Süden gesegelt sind 😉 Aber der sommer kommt noch und bis dahin packen wir die Socken aus.
Wenn es so weiter läuft sind wir zu Abendessen in Opua. Doch vorher gibt es noch mal frische Semmeln aus der Bordbäckerei zum Frühstück.
POS 21.10.2019 19.95 UTC: 34 11.288 S und 173 31.850 W