Jan.

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Lucia, Alexandra und Marco

aus HandgegenKoje.de

Absolut vertrauenswürdig
  • Törn im Januar 2020, Seegebiet/Strecke: Neuseeland, Northland: Great Barrier Island, Bay of Islands

Skipper Martin hatte immer die dem Wetter und den Bedürfnissen der Mitsegler entsprechenden Vorschläge, denen man sozusagen blind vertrauen kann. So hatten wir unter anderem einen genialen Aufenthalt bei den Poor,Knights Islands, da wir auf Martin gehört haben und einen Tag später als vorgesehen hingesegelt sind.
Die vava-u ist für mich ein Katamaran mit unglaublich viel Komfort. Für mich ist ein Geschirrspüler an Bord nicht alltäglich.
Die Wassersport Ausrüstung ist ein weiteres großes Plus.
Martin ist ein sehr ruhiger Mensch, sodass man 100% Erholung findet. Hier ist kein Party Boot ;).
Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, komme ich sicher wieder!
Gute Reise bis dahin! Lucia

Jan.

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Lucia

Da uns die gestrige Entdeckungsreise durch die Poor Knights Islands und hier wiederum ganz besonders die Fahrten in die Höhle so begeistert haben, kommt Martin früh morgens dem Wunsche nach, noch einmal eine Runde mit dem Dinghy zu drehen. Das Ziel ist die Höhle mit dem ganz besonderen Lichteinfall von oben. Gestern ergaben sich dadurch besonders schöne Farb-Effekte an den Wänden. Heute scheint die noch tief stehende Morgensonne die Höhle ohnehin auszuleuchten, die Effekte sind anders. Doch Lucia, die gestern bei die Atmosphäre hier sogar feuchte Augen bekommen hat, schwärmt weiter: „Das ist mein Lieblingsplatz in Neuseeland!“. 53 Seemeilen weg von der Marina Marsden Cove, nur mit einem Boot und nur bei guten Seebedingungen erreichbar. Ein mystischer, magischer Platz. 

Um 10:30 treibt der uns Wind mit anfangs nur 2-2,5 Knoten Richtung Törnende. Das darf gerne noch länger dauern ! Dass der Wind später zunimmt und wir mit 7-8 Knoten im Vergleich schon fast aufs Ziel zurasen, hat einen riesigen Vorteil:

das Restaurant ist nach Ankunft um 19:30 noch geöffnet! Da wir am ersten Abend hier schon sehr gut gegessen haben ist die Speisekarte noch im Gedächtnis geblieben und jeder hat die Bestellung gedanklich schon aufgegeben. Doch im neuen Jahr gibt es eine neue Speisekarte! Nun ist Flexibilität angesagt. Die eine Lammkeule wird zum Fisch des Tages und die andere zu Muscheln. Die Käsetorte mit Beeren ist der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Törns. 

Bei fast Vollmond klettern wir mangels Zutrittskarte (die beim Einchecken bis 17 Uhr ausgegeben wird) über die Absperrung zur uns lieb gewonnenen VAVA’U. Die letzte Nacht im für uns alle kurzzeitig gewordenen, schwimmenden Zuhause bricht an…

Danke Vava’u, danke Martin, danke Christian! Ihr seid ein tolles Team!

Jan.

8

Lucia

So gehen wir morgens an Land, um erstmals in einem Café zu frühstücken. Während die letzten kleinen Einkäufe (Wein, Beeren und Eier) getätigt werden, bestellt Martin die neue Kaffeemaschine aus Deutschland. Der Tag fängt gut an. Doch noch erahnt keiner, was er später noch zu bieten hat!

Da Christian nach einem Friseur Ausschau hält, Alexandra erzählt, sie wollte immer schon mal Haare schneiden und Lucia meint, dass sie ihrem Aussehen gegenüber reichlich distanziert sei, gibt es bei Abfahrt ein tolles Beauty Projekt. In Alexandra schlummern versteckte Talente und Lucia ist danach noch hübscher (bzw. sieht sie laut Christian so aus wie vorher).

17 Meilen und einen Mittagsschlaf später: 

Whouw. Phantastisch! Die Crew ist sich einig! DAS ist das HIGHLIGHT des Törns! Yeah! Traumhaft. Genial. Begeisternd. Und obwohl das Herz jubiliert, ist die Umgebung einladend, sie schweigend zu genießen: die POOR KNIGHTS ISLANDS. 

 

Nachdem die Maori im frühen 19. Jahrhunderts (1823) das heilig gesprochene Gebiet der poor knights Islands verlassen haben wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Man darf die Inseln nicht betreten. Aber man darf – und wir tun dies auch – davor ankern, mit dem Dinghy in die Höhlen fahren, schnorcheln bei 18 Grad und auf der Vava’u den Sonnenuntergang zwischen den Felsen beobachten während man der Brandung lauscht. 

Christians Kochkünste erfreuen uns noch zum letzten Mal, was ihn wiederum auch erfreut. 

Als einziges Boot hier genießen wir die außergewöhnliche Einsamkeit der poor knights Islands und seinen Sonnenuntergang. 

Ein grandioser vorletzter Tag dieses Weihnachts- und Silvestertörns. Danke, Martin! You are the best 🙂

Jan.

7

Lucia

Doch wir haben den Käpt’n Baker! Das ist noch viel besser! Er macht uns heute eine köstliche Aprikosen-Yoghurttorte.

Kulinarisch bleibt der gesamte Tag interessant. Am Vormittag kommt ein kleines Boot bei uns vorbei – ein Papa mit zwei Söhnen, die vom erfolgreichen Fischen zurückkommen und uns einfach einen Fang schenken :). Hausgemachte Fish n Chips sind ja doch die besten!

Der Wind ist sehr stark, der Himmel bewölkt, die Temperatur steigt heute nicht über 18 Grad. Martin berät uns während des gesamten Törns immer gut und schlägt vor, die Fahrt zu den Poor Knights Islands auf morgen zu verschieben. So segeln wir nach Tutukaka, das wir vom letzten Jahr, also vom 29.12. schon kennen. Es nieselt manchmal und am liebsten würden sich alle mit einer Daunendecke und Wollhaube in der Koje verkriechen. Ein optimaler Tag für Marco und Martin, um stundenlang die Kaffeemaschine zu reparieren. Marco fasst zusammen: M & M haben die Maschine endgültig kaputt repariert.

Doch die Internetverbindung ist gut, bald ist kommen einige neue Maschinen in die nähere Auswahl. Und das Wichtigste: die Apricosentorte schmeckt auch mit Tee gut! Um der Kälte endgültig zu trotzen tanzen sich Alexandra, Lucia und Marco mit Salsa warm. Dem Christian wird schon beim Zusehen heiß und Martin verschläft das ganze Spektakel – der Koffeinentzug macht sich bemerkbar ;).

Jan.

6

Lucia

Von URUPUKAPUKA über  Paihia nach OAKURA. Nach 46 Seemeilen ist der Himmel über uns wieder blau. Das lenkt uns gut von den derzeit wütenden Waldbränden Australiens ab. 

Christian bestellt in Oakura die neuseeländische Nationalspeise: Fish n Chips. Und charmant (oder hungrig?) wie er ist, bekommt er auf Nachfragen wo man hier Eier kaufen könne, spontan 6 von der Restaurantküche verkauft.

Da er eine halbe Stunde auf den Fish wartet (wird wohl gerade frisch gefangen… so unrealistisch ist das gar nicht!), ist das Dinghy für die Rückfahrt dann auch schon wieder komplett getrocknet. Alex und Marco gönnen sich inzwischen ein Eis – denn sobald die Sonne richtig heraussen ist, kommen Sommergefühle hoch! 

Um das Dinghy vom Strand ins Wasser zu ziehen kommen motivierte Strandspaziergänger zu Hilfe, die dann leider nasse Sportschuhe haben, was die gute Laune nicht trüben kann.

Nach Sonnenuntergang spielt erstmals Christian mit bei der Wizard – Kartenrunde. Das Ergebnis wird von einem anderen Spiel mal veröffentlicht, wenn er nicht so dramatisch verliert.