Juli

2

02.07.2020 18:00 MOZ
Sonne mit fast durchgehend blauem Himmel seit Sonnenaufgang. Und es wird wärmer – ein bisschen jedenfalls 😉
Jetzt kurz vor Sonnenuntergang hat mich jedoch eine kleine kurze Front mit Boen bis über 40 Knoten besucht. War aber nach einer halben Stunde durch in der VAVA-U beigedreht lag.
Am Morgen hatte ich noch einen blinden Passagier in Form eine kleinen Kalamar an Deck, der sich wohl in der Nacht verirrt hatte. Das war auch leider sein Verhängnis so trocken an Deck.

Im Moment wird es dunkel und draussen weht der Wind mit ca. 26-30 Kn. VAVA-U hat das 2. Reff im Groß und die Genua halb weggerollt. Damit macht sie immer noch 7-8 Kn auf Raumwindkurs.
POS 02.07.2020 08:00 UTC: 31 34 S und 179 43 E, KÜG 030, FÜG 7 Kn

Juli

1

01.07.2020 18:00 MOZ
Die letzte Nacht und der heutige Vormittag waren recht frisch, grau und regnerisch.
Aber ab Mittag kam die Sonne raus hinter einem bayerischen weiss-blauen Himmel.
VAVA-U segelt jetzt auf Vorwindkurs und pflügt mit 8 Knoten durch die See.
Um den ganzen Tag draussen zu sein ist es mir noch zu frisch – also nur alle 30 Minuten mal ein kurzer Rundumblick.
Aber weit und breit keine anderen Schiffe auf den bisherigen 200 Meilen.
POS 01.07.2020 06:00 UTC 33 53,6 S ud 177 491 E

Juni

30

30.06.2020 18:00 MOZ
Mit frischen Wind m die 18 Knoten segle ich grad unter Genua und Gross im ersten Reff auf leicht raumen Kurs.
VAVA-U zieht mit 8 Knoten durch die relativ ruhige achterliche See. Aktuell bin ich schon über 40 Meilen von der Küste entfernt.
Laut Wettervorhersage wird es die nächsten 24 Stunden so bleiben. Eventuell etwas mehr Wind bis 20-25 Knoten. Aber es ist recht frisch mit nur 14 Grad – brrr.
Aber ich bin ja in Richtung Norden unterwegs wo es nur wärmer werden kann ;-).
POS 30.06.202. 06:00 UTC 35 26 S und 175 12 E

Juni

29

Gestern habe ich hier im Medical Center noch einen COVID Test gemacht. Nicht wirklich angenehm wenn einem ein „Q-Tip“ bis ins Hirn geschoben wird.
Aber was macht man nicht alles um endlich nach 3 Monaten Pause und „Langeweile“ wieder aufs Meer zu kommen und endlich Segeln zu können.

Erstes Ziel und auch im Moment das erste LAnd welches seine Seegrenzen wieder geöffnet hat ist Fidschi. Also los.

Ich bin startklar.

Gestern hab ich ausserdem noch ein paar Einkäufe erledigt und mein Auto mit ausgebauter Batterie abgestellt. So habe ich dann hoffentlich gleich wieder einen praktischen fahrbarenUntersatz wenn ich im Dezember wieder herkomme. Die Hoffnung stribt zu letzt – also ich gehe davon aus dass bis dahin dann auch Neuseeland weider offen hat und die vielen Segler vor den Cyclonen im Pazifik „rettet“.

Jetzt am Morgen hier in der Marsedam Cove Marina regnet es ein bisschen, aber die Wetteraussichten für die gut 800 Meilen PAssage bis zum Minerva Reef schauen gut aus.

Mit mir warten hier noch 4 weitere Boote um auschecken zu können. Der Custom-Officer der die nötigen Formalitäten erledigt hat sich für 08:30 angekündigt.

Also dann bin ich mal kurz weg….

FERTIG AUSKLARIERT – es geht los. Die Leinen hab ich schon vorbereitet und zwei von den andern Booten sind schon um 09:00 und 09:30 los.

Hier ist es jetzt 10:00 am Margen – vielleicht hole ich die anderen ja noch ein 😉

Ausfahrt aus der Marina…

… im Fahrwasser vorbei am Industrie-Anleger

Erst mal aufräumen…

… Fenderf und Leinen verstaut

 

Bis von unterwegs viele Grüße aus Neuseeland

Martin und VAVA-U

Juni

22

Gestern Abend schon hat die Regierung von Fidschi bekannt gegeben, dass die Grenzen wieder geöffnet werden.
Das Warten hat also ein Ende und wenn das Wetterfenster passt, dann segle ich kommenden Montag, 29.06.2020 los

Bis dahin kann ich noch ein wenig Organisieren und Einkaufen, denn die Fahrt „muss“ 14 Tage dauern, obwohl es nur etwa 1200 Meilen sind.
Das wäre in gut 10 Tagen locker machbar. Aber so werde ich einen Zwischenstopp beim Minerva Reef einlegen.