Feb.

2

Das morgendliche gemeinsame und wie immer reichhaltige Frühstück viel etwas spät aus. Aber wir haben heute ja noch Zeit bis zur Abfahrt am Nachmittag.

Jeder kruschelt etwas herum, schaut Bilder an, schwimmt noch mal, wir machen ein wenig sauber und finden beim Spaziergang an Land am Ufer eine Mülltonne in der wir unseren dicken Sack entsorgen können.

Noch ein wenig relaxen, lesen und Luftaufnahmen mit der Drohe machen und einen kleinen. Diesen Blog wieder aktualisieren und noch dösen um fit zu sein für die nächsten 280 Meilen bis nach Nelsen, für die wir 2 Tage auf See einplanen.

… später dann wieder mehr von uns

Feb.

1

Gegen sieben hatten wir die Ansteuerung voraus und sind noch weitere 15 Meilen weit in diese fjordartige Landschaft hinein motort. Bis zum Ankerplatz 5 Meilen nördlich von der kleinen Stadt Waiuku, die wir dann mit zunehmendem Wasserstand per Dinghy erreichten.

Dort am Strand mit dem sauberen Park angekommen mussten wir mangels Wasserstands die letzten Meter das Dinghy durch das Watt ziehen und dann weit oben festmachen, damit es dann während unseres Spaziergangs nicht davon schwimmt.

Bis ins Zentrum waren es eine gute halbe Stunde entlang der kleinen, feinen und sauberen Häuschen mit ihren Vorgärten. Im Ort selber war nicht viel los an diesem Samstagmittag. Nur einige Läden waren offen und ein kleines Kaffee, welches wir besuchten.

Auf dem Rückweg frischten wir noch einiges an Früchten auf, saugen etwas im freien Supermarkt Netz an Daten und waren dann kurz nach Hochwasser wieder am Dinghy. Diesmal war der Weg ins Wasser kurz und niemand musste ziehen.

Bereits nach 20 Minuten waren wir wieder auf VAVA-U und die „harten“ unter uns ließen sich eine oder mehrere Runden Schwimmen um VAVA-U nicht nehmen. Zur Sicherheit gabs eine lange Schwimmleine am Heck damit niemand abtreiben konnte.

Zur Vorspeise gab es Thuna-Sushi und anschließend eine kleine Runde Wizzard bis es dunkel wurde und das Bordkino startete.

Morgen können wir ausschlafen, weil die Weiterfahrt auf Grund der Tide und den Wetterbedingungen bis nach Nelsen auf der Südinsel erst gegen 15:00 geplant ist.

Jan.

31

Die Nacht war weiterhin ruhig mit leichter Briese und flacher See. Morgens mussten wir in der Flaute ein paar Stunden Motoren, konnten dann aber wieder weitersegeln.

So verging der Tag mit seinen Wachen und einem weiteren Thuna an der Angel und Besuch von einigen Delphinen.

Mit auffrischendem Wind wurden wir fasst zu schnell um an der Einfahrt zum Manukua Harbour noch vor Sonnenaufgang anzukommen. Daher haben wir die Segel etwas gerefft um langsamer zu werden.

Jan.

30

Mit auflaufendem Wasser verlassen wir gegen neun unseren Ankerplatz und Motoren aus dem Inlet.

An der Nordküste können wir dann bei leichtem Westwind Segel setzen und kreuzen Richtung Kap Reinga, welches wir dann am späten Nachmittag passieren und auf Kurs SSE gehen.

Mittags hatten wir noch Glück einen kleinen Thuna zu angeln, der uns ein leckeres Abendessen schenkte. Die schon aufgetauten Hühnerteichen gib es dann eben Morgen.

Die erste Nacht ist ruhig und recht warm mit tollem Sternenhimmel und einer kleinen Modsichel.

 

Jan.

29

Seit sechs Uhr in der Früh sind wir unterwegs mit Sonnenaufgang.

Frühstück hatten wir auf See und wollen jetzt recht rasch nach Norden um vom Ankerplatz Parengarenga Harbour vielleicht doch noch einen Landausflug zum Kap Reinga zu machen bevor wir dieses dann von See aus runden um die ca. 500 Meilen lange Strecke bis Nelson auf der Südinsel ansteuern.

Mehr dann später wenn wir wieder online sein können.

NACHTRAG

…

Kurz vor Zwölf fällt der Anker bei Te Hapua, einer kleinen Siedlung mit Steg, an dem wir kurz danach das Dinghy festmachen und auf die Suche nach einer Fahrgelegenheit gehen.

Gleich im ersten Haus werden wir sozusagen fündig. Es steht ein Minibus im Garten, der wie sich später herausstellt der Kommune gehört und die Fahrerin ist nach kurzer Besprechung bereit uns zu chauffieren.

Also erste Destination nach knapp 30 Km ist das Kap Reinga. Nicht nur der nördlichste Punkt Neuseelands mit dem gleichnamigen Leuchtturm, sondern auch ein Heiligtum der Maori. Von hier aus hat man tolle Ausblicke über die Küste, den Pazifik du der Tasmansee, die sich hier treffen und wo wir dann morgen vorbeisegeln werden.

Weiter geht’s zu einem kleinen Sandstrand hinterm Kap mit Campingplatz und toller kleiner Brandung, die sich Marie nicht entgehen lässt und Jürgen mit der Drohne die Landschaft von oben auskundschaftet.

Drittes Ziel sind die Sanddünen auf denen man den Berg runterrutschen kann. Zu viert erklimmen wir die Hügel und haben mächtig Spaß auf den beiden kurzen Abfahrten. Anschließend würde nur die Fritteuse fehlen, denn paniert sind wir gut bis in die kleinesten Ecken und Taschen.

Eine kleine Erfrischung ergattern wir im Minimarkt der Tankstelle in Form von Eis und lassen uns dann noch den Friedhof auf dem Tsunamihügel von Te Hapua zeigen bevor uns unsere Fahrerin Adrielle bei sich zu Hause noch einen süßen Brotteig macht und unsere Müllbeutel für die morgige Entsorgung annimmt.

Alles in allem ein super Tag mit vielen Erlebnissen und einem folgenden leckeren Abendessen auf VAVA-U.