Jul

12

by Geli

In einem kurzen Schlag geht es weiter zum ursprünglichen Ziel Spetses. Kontrastprogramm pur empfängt uns nach ruhigen Inseltagen. Im quirligen Hafen liegen dicht an dicht luxuriöse Motoryachten und VAVA-U ist längst nicht mehr das größte Schiff. Schicke Tavernen säumen die Wasserfront und der Weg zum Ortskern führt an vielen wunderschönen Häusern vorbei.  Eine Herausforderung, vor lauter Schauen nicht unter die Räder eines der vielen Fiaker zu kommen, die in abenteuerlicher Geschwindigkeit die schmale Uferpromenade entlangfahren. Scheint ein Zusammenstoß unvermeidlich, wird laut geläutet, gebremst eher nicht. Mit einem doppelten Happy Birthday für Anke, die, zeitzonenbedingt, zweimal in ihren Geburtstag startet, beginnt ein neuer Törntag.

Spetses

Spetses

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Jul

11

Alles wieder grün auf VAVA-U –
aber die Farben von blu-venture bleiben natürlich blau.

Nachdem schon vieles grün war auf VAVA-U haben seit dem Frühjahr wie schon geschrieben auch die Segel eine grüne Schutzhülle.
Neu hinzugekommen ist jetzt noch eine selbstgenähte Schutzpersenning für das Beiboot.

In Gerakas am Peleponnes gab es jetzt zum Schluss auch noch die Gelegenheit an der niedrigen Mole den neuen, großen grünen Schriftzug und einen zweiten Dekorstreifen anzubringen.

Jetzt ist VAVA-U nicht nur per AIS zu finden sondern auch schon von weitem sichtbar, damit man weiß wer einen da überholt bzw. von wem man überholt wurde 😉

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Vorbereitungen

Vorbereitungen

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Alle helfen mit auf VAVA-U

Alle helfen mit auf VAVA-U

Neues Outfit VAVA-U

Neues Outfit VAVA-U

Zodiac-Persenning^

Zodiac-Persenning

Zodiac-Persenning

Zodiac-Persenning

Jul

11

by Geli

Wir nutzen die niedrige Mole, um den neuen Schriftzug  „VAVA-U“ am Rumpf anzubringen. Nachdem beide Seiten beschriftet sind, legen wir ab mit Ziel Spetses. Wechselnde böige Winde fordern uns beim Segeln mit ständigem Fieren und Dichtholen, so planen wir kurzfristig um und legen uns in die Bucht Kiparissi. Einen ersten idyllischen Liegeplatz vor einer kleinen Kapelle verlassen wir bald wieder, da starke Böen uns Richtung Felsen drücken. Wir verlegen uns kurzerhand auf die NW-Seite der Bucht vor den Strand kochen heute wieder selber und genießen die ruhige Nacht.

Hafenbucht Geraka

Hafenbucht Geraka

11.7.14 -1

11.7.14 -2

11.7.14 -3

11.7.14 -4

Jul

10

by Geli

Unser heutiges Ziel ist das nur wenige Seemeilen entfernte Limenas Geraka. Die fjordähnliche Einfahrt zum kleinen Hafen ist von See kommend kaum auszumachen. Nach einigen Biegungen liegt der winzige Ort plötzlich vor uns. Über die hohen Berge am Ende der Bucht fallen starke Böen aus NW aber wir liegen sicher längs an BB-Seite direkt neben der Taverne Ayra. Wirt Takis serviert leckere Vorspeisen , Lamm-Souvlaki und gegrillte Kalamari.

Hafenbucht Geraka

Hafenbucht Geraka

10.7.7.14 -1

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10.7.7.14 -3

Jul

9

by Geli

Unser Frühstück verlegen wir in eine wunderschöne Doppelbucht, nach einem Bad im türkis-blauen Wasser geht es ankerauf. Auch heute gibt der Wind wieder alles, mit 1. Reff und Fock segeln wir um das Kap MALEAS – bei 35 Kn Wind machen wir bis zu bis zu 13,8 Kn Fahrt.

Am späten Nachmittag gehen wir vor Monemvasia längsseits an die Fährschiff Mole. Mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Weg in den autofreien Ort. Das bezaubernde Dorf liegt auf einem wuchtigen Felsklotz und ist nur durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden.  Verwinkelte Gässchen, die überraschend in kleine Plätze münden und liebevoll renovierte mittelalterliche Steinhäuschen machen den Ort zum beliebten Ausflugsziel.

Zurück vom Abendessen können wir einen neuen Nachbarn begrüßen. Auf der anderen Seite der Mole hat ein schwer bewaffnetes griechisches Kriegsschiff (P20) festgemacht. Besser bewacht wurde VAVA-U wohl nie.

 

Monemvassia

Monemvassia

9.7.14

9.7.14 -1

9.7.14 -2

9.7.14 -3

Jul

8

by Geli

Fußball, Tagesziel heute mal wieder ein Fernseher,

Der Wind lässt auf sich warten, so sind wir unter Maschine unterwegs. Martin repariert eine Wasserpumpe, Anke bäckt Kuchen, Simmerl liest und Möbi schläft … uns geht’s gut.

Am frühen Nachmittag wacht der Wind auf und steigert sich in Böen auf bis zu 30 kn, mit bis zu 12 kn geht es zum Halbfinale. Hat sich gelohnt, Deutschland:Brasilien 7:1 !!! So ein Tag, so wunderschön wie heute …

Abendstimmungen

Abendstimmungen

8.7.14 -1

8.7.14 -2

8.7.14 -3

8.7.14 -4

Jul

7

by Geli

Gegen 5:00 h morgens fällt der Anker in der Hafen-Bucht von Methoni, die eindrucksvolle venezianische Festung als Kulisse. Hinter uns liegt ein langer, ruhiger Schlag mit leichtem Wind, einiges an Strecke mussten wir unter Motor zurücklegen.

Noch eine Mütze Schlaf, ein gutes Frühstück, dann geht es weiter, dem eigentlichen Ziel Koroni entgegen. Ein frischer achterlicher Wind schiebt uns nach NO und wir sind, nur unter Genua, mit 9 kn flott unterwegs.

Eine weitläufige Bucht auf der Leeseite des ersten Peloponnes-Fingers lädt zum Badestopp und wir verbringen den Nachmittag mit Lesen, Dösen und Schwimmen.

Gegen 17:00 h erreichen wir das kleine Städtchen Koroni mit seiner malerischen Wasserfront, gekrönt von einer venezianisch/türkischen Festung.

Durch schmale Gassen mit weiß gekalkten Häuschen steigen wir hinauf zur Festung. Ein Rundweg führt um das gesamte Gelände und bietet immer wieder reizvolle Ausblicke auf Meer und Ort. Besonders schön das innerhalb der Festung gelegene Nonnenkloster mit seinen Gärten, ein kleines Paradies.

Die Wanderung hat hungrig gemacht und so beschließen wir den Abend mit einem ausgiebigen und guten Essen in einer der vielen Tavernen an der Wasserfront.

Koroni

Koroni

7.7.14 -1

7.7.14 -2

7.7.14 -3

 

Jul

6

By Geli

Wir sind nicht mehr allein. Ein Fotograf nutzt die frühen Morgenstunden für ein Hochzeitsshooting in der noch leeren Bucht  – das Wrack, den Strand und die fast 200m hohen Kalkfelsen als attraktiven Hintergrund.

Eine Stunde später ist die Bucht bereits gefüllt mit vielen Sonntagsausflüglern. So gehen wir nach dem Frühstück Ankerauf, unserem 90 sm entfernten Ziel Methoni, an der Südspitze des Peloponnes gelegen, entgegen.

Südwestküste Zakynthos

Südwestküste Zakynthos

6.7.14 -1

Jul

5

By Geli

Es war eine unruhige Nacht. Ausläufer des starken Meltemi in der Ägäis schicken für die Jahreszeit untypische Winde aus E -NE und bescheren uns einen kräftigen Schwell im Hafen. So verlassen wir bald unseren Liegeplatz, obwohl unser heutiges Ziel „nur um die Ecke“ liegt.

Vorbei an der vielbeschriebenen blauen Grotte geht es zur Shipwreck Bay, einer kleinen Bucht im NW der Insel. Der Name rührt vom Wrack eines 1980 gestrandeten Schmugglerbootes, das am Strand vor sich hin rostet.

Schmuggler-Boot

Schmuggler-Boot

Das unglaubliche Türkis des Wassers in der Bucht reflektiert sich in den umliegenden Kalkfelsen, so dass diese bei unserer Einfahrt blau leuchten.

Die Bucht wird von Ausflugsbooten stark frequentiert, das ständige Kommen und Gehen beschert uns einen kabbeligen Liegeplatz. Gegen 17:00 h ist der Spuk vorbei. Wir genießen allein Bucht, Strand und einen traumhaften Sonnenuntergang. Die Grib Files und „Poseidon“ sagen ruhiges Wetter voraus und so verbringen wir die Nacht in „unserer Bucht“.

 

WreckBay

WreckBay

5.7.14 -1

5.7.14 -2

5.7.14 -4

5.7.14 -5

Jul

4

By Geli
Der Wind hat sich gestern verausgabt, heute lässt er uns völlig im Stich und so motoren wir unserem nächsten Ziel entgegen. Einem Fernseher, auf dem wir das Viertelfinalspiel unserer DFB-11 verfolgen können. Der wird voraussichtlich in Agios Nikolaos, einer Hafen-Bucht im NO von Zakynthos, stehen.

Zehn Minuten vor Anpfiff liegen wir längsseits an der Mole und sind rechtzeitig zu Spielbeginn in der Taverne. Einige Runden Mythos und ein reichliches Abendessen später ist Deutschland eine Runde weiter und wir sind bettschwer. Der freundliche Wirt ­- gleichzeitig auch Tankstellenbetreiber, Supermarktinhaber und Ausflugsbootbesitzer – warnt vor auflandigen Winden, die uns möglicherweise an die Kaimauer drücken könnten. Nach der Windstärke gefragt antwortet er „das Meer ist weiblich, da weiß man nie“.

 

Kiosk auf Zakynthos

Kiosk auf Zakynthos

Jul

3

By Geli

Der Tag beginnt mit einem Sprung ins kristallklare Wasser. Nach dem Frühstück geht es mit dem Zodiac in den Haupt- und einzigen Ort der Insel. Bei einem Frappé genießen wir großes Hafenkino. So könnte man den Tag verbringen, aber unser Etappenziel heißt Kioni auf der Insel Ithaka. Daher geht es gegen Mittag Anker auf und mit reichlich Wind von vorne der Heimat Odysseus entgegen.

Im dicht belegten Hafen finden wir Platz am Anleger eines Ausflugsbootes. Helfende Hände nehmen die Leinen an. Erster Kommentar unserer Nachbarn, einem sympathischen Paar aus Norwegen. Sie: „Das ist aber ein großes Schiff, das da neben uns liegt. Er: Das ist kein großes Schiff, das ist ein Haus.“

Auch am Abend steht der Wind durch und orgelt in den Wanten, heftige Böen lassen Fender quietschen und Seile knarzen.

Wir suchen uns einen windgeschützten Platz in einer der zahlreichen Hafentavernen und lassen einen schönen Segeltag bei Stifado, Kleftiko und Co. ausklingen.

 

Kastos

Kastos

Kioni auf Ithaka

Kioni auf Ithaka

 

Jul

2

By Geli

Bereits seit gestern ist die Crew komplett und so startete der Törn mit einem gemeinsamen Abendessen in einer der Altstadttavernen von Lefkas.

Der Wind um Lefkas ist oft Langschläfer. So auch wir – los geht’s also erst nach einem gemütlichen Frühstück und ausgiebiger Sicherheitseinweisung am späten Mittag Richtung Süden. Tagesziel ist Kastos, eine kleine Insel südöstlich von Lefkas. In einer Badebucht nahe dem Inselhafen verbringen wir eine ruhige Nacht.

2.7.14

Stadthafen Lefkas

Stadthafen Lefkas

Taverne Regantos in Lefkas

Taverne Regantos in Lefkas