Wir haben lauter Frühaufsteher an Bord. Isabel und Hartmut schwimmen schon vor dem Frühstück ihre Bahnen ums Boot. Annemarie nimmt immer den ersten Kaffee und es gibt sehr zeitig in der Früh Frühstück.



Da wurde nochmal über die Wizardspiele von gestern Abend gesprochen. Hier grassiert echt das Wizardvirus. Annemarie und Leo machten klar Schiff in der Küche. Inzwischen kam das Müllboot. Hier rund um Bora Bora kosten die Moorings eine Gebühr, dafür wird der Abfall abgeholt und entsorgt. Jetzt hieß es Augen auf und auf die ersten TouriBoote warten. Da ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, müssen wir nicht lange warten. Die ersten Boote kamen kurz nach neun. Dann muss es immer schnell gehen, sonst werden es mehr Boote und man hat nur noch Beine statt Fische und Rochen auf den Fotos. Also Flossen und Schnorchel ins Dinghi, Kameras gepackt und los ging’s zu den Haien und Rochen. Das ist trotzdem immer ein prickelndes Erlebnis, weil die Haie richtig nah um einen herum schwimmen.










Total begeistert kam die Crew zurück und schon wurden die Fotos und Videos gezeigt. Um halb zwölf hieß es Mooringleinen los Richtung Ariis Motu Grill, wo wir heute Abend vielleicht essen gehen. Vorbei an den tollen 4/5 Sterne Hotels, wo schon mal gegoogelt wurde, was da wohl eine Übernachtung kostet, erreichten wir um kurz nach eins unseren Mooringplatz. Da die Boje recht kurz war und sich nicht mit dem Bootshaken hochziehen ließ, sprang Ludwig kurzerhand ins türkise Wasser und erledigte das Leinendurchziehen vom Wasser aus. Das nennt man spontan.














Als alles fest war, paddelten Martin und ich zu Ari rüber, der uns erstaunlicherweise gleich wieder erkannt hat, und wollten reservieren für heute Abend. Leider war er schon voll, dafür hat er morgen ein Buffetessen im polynesischen Stil. Da könnten wir noch dabei sein. Also schnell die Crew angerufen und das abgeklärt, für den nächsten Tag reserviert und zurück gepaddelt.

Nach Kaffee und Blaubeercheesecake chillte die Crew erst ein bisschen, bevor es nochmal mit dem Dinghi und dem Skipper auf das Motu Piti Aau zu Ari und einem Sundownder Rumpunsch ging. Ich paddelte wieder mit dem SUP rüber und war sogar als erste drüben. An einem schattigen Plätzchen saßen wir schön unter Palmen im weißen Sand und Ari brachte den ersten Liter Rumpunsch. Die Crew war gut drauf, so wurde noch eine zweite Flasche bestellt. Ari kam und sagte uns, dass wir morgen ganz viel Hunger mitbringen sollen. Es gibt Hühnchen, Fisch und sogar ein Schwein aus dem traditionellen Erdofen. Das hört sich doch total super an.





Die Insel (eigentlich das Motu) wurde noch von ein paar erkundet, man kann queer durch zum Aussenriff laufen, bevor Isabel und ich mit dem SUP zurück aufs Boot paddelten.






Wir wollten uns heute um das Abendessen kümmern, eine köstliche Gemüsepfanne mit Kartoffelstampf. Inzwischen kam die Crew gutgelaunt zurück. Kurz darauf konnten wir essen und es wurde alles aufgegessen. Hartmut und das fleißige Bienchen Annemarie haben das ganze Geschirr gespült und in der Küche klar Schiff gemacht. Und wie soll es anders sein, wenn man infiziert ist? Die Wizardkarten wurden verteilt. Martin, Christine, Isabel, Annemarie (die in der zweiten Runde von Hartmut ersetzt wurde),Leo und ich spielten. Die erste Runde ging an mich und in der zweiten Runde teilten sich Leo und Christine den ersten Platz, bevor es in die Kojen ging.

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