Heute morgen gab’s zu den frischen Croissants und dem leckeren Frühstück noch Hafenkino dazu. Wir lagen kurz vor einer Brücke und es kam ein Mietboot mit zwei aufgespannten Sonnenschirmen. Die passten leider nicht unter der Brücke durch. Der Freizeitkapitän war so erschrocken und ließ einfach das Steuer los. Das bekam dem vor uns liegenden Boot überhaupt nicht. Er hat es ganz schön geschrammt. Wenigstens hat er angehalten und wir dachten, dass er an Capitanerie Bescheid sagt, weil die Bootseigner nicht an Bord waren. So war es aber nicht. Martin hatte nämlich gefragt, aber er hat den schon erheblichen Schrammer nicht gemeldet. Naja Maria, Joki und Ruth waren Zeugen von dem Vorfall. Kaum hatte sich die Situation entspannt, kam schon das nächste Mietboot mit aufgespannten Schirmen.
Jokis lauter Pfiff verhinderte die Fastkollision. Nichtmal ein Dankeschön kam dafür zurück.
Um kurz vor elf hieß es Leinen los und ausparken von unserem Anleger, damit wir 200 m weiter gleich wieder vor der Stadtschleuse festmachen mussten, da noch ein großes Mietboot vor uns dran war.
Als wir dann endlich in der Schleuse drin waren, konnte unsere eigentliche Etappe nach Lutzelburg beginnen.
Hinter Saverne verändert sich die Landschaft spürbar. Es wird wieder bergiger, die Wälder dichter und grüner. Gleichzeitig verabschieden wir uns langsam vom Elsass und starten in Lothringen, dem neuen Abschnitt unserer Reise.


Heute übernahmen unsere CoMatrosen Joki und Stefan in den Schleusen das Festmachen. Mit viel Einsatz und guter Teamarbeit klappte das bereits richtig gut. Schleuse für Schleuse wurden die Handgriffe sicherer und routinierter.



Doch in der letzten Schleuse wartete noch einmal ein aufregender Moment auf uns. Kaum begann die Schleusung, schoss das Wasser mit voller Kraft in die Kammer. Joki legte sich richtig ins Zeug, als plötzlich ein lauter Knall zu hören war: Die Leine riss!
Zum Glück reagierten alle sofort. Schnell wurde umgehängt und Martin steuerte mit dem Motor dagegen, bis das Boot wieder sicher lag. Ein kurzer Schreckmoment – aber das war gutes Teamwork und danch ein Enspannungs-Drink.

Langweilig wird es auf unserer Reise jedenfalls nicht.
Abends haben wir gemütlich Brotzeit an Deck gemacht und danach nochmal Marias Hitster gespielt.
Das war wieder eine Musikzeitreise in die 60er70er und 80er, voll lustig und spannend. Die Jungs haben sich wacker geschlagen und zuletzt hieß es 1:1.

Kommentare